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Ich werde die ss abbrechen...sollte ich mit jemandem drüber sprechen?

28. September 2016 um 19:59

Hallo leute.... es ist passiert, ich bin schwanger. Es ist jetzt schon die 5. Ssw+ ein paar tage. Wurde von fa bestätigt... nächste woche habe ich ein termin beim Ultraschall und bis dahin soll ich mir überlegen ob ich abtreiben möchte oder doch behalten. Ich möchte es aif jeden fall abtreiben, da ich noch in der Ausbildung bin und keine Zeit und geld für ein kind habe... und das allerwichtigste: weil ich mich einfach noch überhaupt nicht bereit dafür fühle. Mein freund ist der einzige der darüber Bescheid weiß und er weiß auch dass ich es n8cht behalten möchte und es ist okay für ihn.

Meine frage ist vollem unter denen die schon eine Schwangerschaft abgebrochen haben? Schafft man das, ohne mit jemandem drüber zu sprechen? Weil ich möchte das eigentlich allein mit meinem freund durchziehen ohne die Meinung anderer... aber habe angst dass ich daran zerbrechen könnte... wie habt ihr das gemacht?

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28. September 2016 um 19:59

Hallo leute.... es ist passiert, ich bin schwanger. Es ist jetzt schon die 5. Ssw+ ein paar tage. Wurde von fa bestätigt... nächste woche habe ich ein termin beim Ultraschall und bis dahin soll ich mir überlegen ob ich abtreiben möchte oder doch behalten. Ich möchte es aif jeden fall abtreiben, da ich noch in der Ausbildung bin und keine Zeit und geld für ein kind habe... und das allerwichtigste: weil ich mich einfach noch überhaupt nicht bereit dafür fühle. Mein freund ist der einzige der darüber Bescheid weiß und er weiß auch dass ich es n8cht behalten möchte und es ist okay für ihn.

Meine frage ist vollem unter denen die schon eine Schwangerschaft abgebrochen haben? Schafft man das, ohne mit jemandem drüber zu sprechen? Weil ich möchte das eigentlich allein mit meinem freund durchziehen ohne die Meinung anderer... aber habe angst dass ich daran zerbrechen könnte... wie habt ihr das gemacht?

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28. September 2016 um 20:59

Deine
Angst, dass Du an einer Abtreibung zerbrechen kannst, halte ich für berechtigt. Denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Etwas alleine und heimlich durchzuziehen heißt auch immer, mit den wahren Gedanken und Gefühlen dann später alleine dazustehen. Dies kann sehr einsam machen.
Deine Ausbildung kannst Du auch mit Kind fertig machen, dies ist nicht immer leicht, aber machbar. Auch junge Mütter haben ihre Vorteile.
VLG Yankho

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29. September 2016 um 0:29

......
Früher oder später musst du mit jemanden drüber sprechen am besten mit jemanden neutralem, keiner Freundin oder keiner von deiner Familie.

Ich habe die Erfahrung leider machen müssen, das mich das NICHT reden innerlich auseinander gerissen hat. Das reden wird dir helfen. Ich wünsche dir viel kraft. Lg

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2. Oktober 2016 um 4:25

Liebe stinkipups
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Abbruch dich irgendwann "einholen" wird und das es schwer sein wird damit zurecht zu kommen. Egal ob du mit jemandem redest oder nicht.
Ich habe eine ähnliche Situation aus nächster Nähe erlebt... die ex Freundin von meinem Mann hat abgetrieben. Beide haben unglaublich im Nachhinein daran gelitten...

Wir selbst haben inzwischen eine 10 Monate alte Tochter und es ist unglaublich, wie viel sie einem gibt.
Ich war zu Beginn der ss auch sehr verunsichert, wie sich alles gestalten wird. Ich habe meinen Job sehr gerne gemacht und wollte da eigentlich auf keinen Fall raus.

Aber es gibt so viele Möglichkeiten, ein Kind zu bekommen und gleichzeitig sein "altes Ich" nicht komplett aufgeben zu müssen. Man kann auch tatsächlich Ausbildung und Baby verbinden.

Natürlich bringt ein Kind "Arbeit", Stress, schlaflose Nächte und Entbehrungen mit sich. Aber es lohnt sich. Und ich sage das nicht, weil es ein Standard Spruch ist. Sondern weil es die Wahrheit ist.
Ich will dir nichts vormachen... Bei uns waren die ersten 3 Monate hart. Ich war überfordert, hab mich irgendwie allein gelassen gefühlt. Aber auf der anderen Seite: diese wahnsinnig intensiven Gefühle. Diese Liebe. Dieses kleine Bündel Leben, welches einem im Kreißsaal in den Arm gelegt wird, stellt die Welt auf den Kopf, um sie neu zu ordnen und einem zu zeigen, was wirklich zählt im Leben.

Es ist so viel mehr wert als (so ziemlich) alles andere auf dieser Welt.

Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Entscheidung fällst, die dich auch auf Dauer glücklich macht.

Alles Gute.

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5. Oktober 2016 um 10:09

Hey Du
... wie war denn dein Termin beim US? Hat der Arzt Zeit für dich gehabt und deine Fragen beantworten können? Das wünsche ich dir! Denn von dem, wie du schreibst, bist du von der Schwangerschaft ziemlich überrumpelt und denkst gleichzeitig dabei an dich. Jetzt in deiner Situation.... und darüber, wie es werden wird. Deine Angst, an einer Abtreibung zu zerbrechen, ist ganz herzlich. Herzlich, weil es dein Fühlen betrifft.
Wie geht es dir denn heute, wo du eine Woche weiter bist?! Habt ihr für euch nochmal geredet?

Ich schicke dir ganz liebe Grüße und möchte dir Mut machen, schon jetzt darüber zu sprechen, was du fühlst :-*

Herzensgrüße,

Seerose

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5. Oktober 2016 um 14:34

Ja
Ganz klar, Rede mit wem darüber! Stehe dazu, dass es für dich noch nicht das Richtige ist und lass dir nicht moralisch reinreden. Klar, es wird später nicht leicht werden damit klarzukommen, aber du musst für dich entscheiden, was für dich das Eichtige für dich ist

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5. Oktober 2016 um 23:25

...
Ich war mit 18 schwanger. Als ich damals das Kind nicht wollte, wusste ich auch sofort, dass es weg muss. Ich bin ja der Meinung wenn man schwanger ist und sich sofort freut, dann kann man auch eine ganz tolle Mutter sein. Wenn man sich innerlich erst dazu zwingen muss, für ein Kind, das man eigentlich nicht will, ein ganzes Leben lang dazu sein, bringt es in meinen Augen nichts. Ein Kind sollte von Anfang an geliebt werden und es sollten keine Gedanken kommen, "ich will es nicht". Ich glaube die Kinder spüren es, ob sie in Liebe empfangen wurden, oder ob man sie halt bekommt, weil es so passiert ist.
Ich wünsche dir viel Kraft und Stärke.

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5. Oktober 2016 um 23:30

...
Die Gefühle, die Du beschreibst, sind im Abtreibungskonflikt sehr häufig zu finden. Dies sagt gar nichts über Deinen Charakter aus, denn Du befindest Dich gerade in einer Ausnahmesituation. Denn die Schwangerschaft war ja alles andere als geplant. Und dass Du da erst mal zornig bist, dass sich da einfach jemand einnistet, ohne Dich zu fragen ist verständlich.
Denn dadurch kommen alle Pläne die Du durchdacht hast ins Wanken, und da wird Dir erst mal der Boden unter den Füßen weggerissen. Aber die andere Seite ist die, dass in Dir kein Monster sitzt, sondern ein kleines, unschuldiges Kind.
Wenn Du schwanger bist, dann heißt dies, da hat sich ein Kind aufgemacht. Dies ist eine Liebeserklärung. Eine stürmische Liebeserklärung. Aber so sind Kinder, stürmisch und unberechenbar. Wer will so eine Liebeserklärung ausschlagen? In Dir steckt gerade sehr viel Angst, ob Du die Mutter bist, die Dein Kind braucht. In eine Aufgabe kann man hineinwachsen, und an einer Aufgabe wächst man. Keine Mutter ist die perfekte Mutter, aber dies wäre für die Kinder auch nicht gut, wer sollte sie sonst auf eine unperfekte Welt vorbereiten?
Dein Freund findet Abtreibung nicht ok. Weißt Du wie viel es wert ist, einen solchen Freund zu haben. Sonst lese ich hier immer das Gegenteil. Wenn er Abtreibung nicht in Ordnung findet, ist er bestimmt auch bereit, mit Dir diesen Weg mit Kind zu gehen. Und wenn man zu 2. ist, ist manches einfacher. Ich denke, ihr solltet euch zusammensetzen und besprechen, wie dies aussehen kann, so dass Du Dir dieses Leben auch wieder vorstellen kannst. Es geht um Dich. Denn eine Abtreibung kann evt. über Jahre hinweg körperliche und psychische Belastungen mit sich bringen und dies ganz unabhängig davon wie Du vor der Abtreibung zu der Schwangerschaft eingestellt warst. Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet. Du hast jedoch das Gefühl, dass Du noch viel lernen musst und selbst noch ein Kind bist... Du hast Deinem Kind gegenüber etliche Jahre Vorsprung. Kinder kommen selten dann, wann man sie plant. Aber sie sind ein Geschenk. Auch wenn Du dies jetzt noch nicht so sehen kannst. Denn wir sehen das Leben immer nur im Heute.

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5. Oktober 2016 um 23:36

...
Ich habe mich auch abgetrieben und bereue nicht, dass ich es getan habe. Nun ist es schon ca. 6 Jahren her und ich weiß dass es die richtige Entscheidung war. Natürlich war das alles nicht einfach und manchmal denke ich noch "was wäre wenn" Aber dann merk ich einfach, dass ich nie bereit war für ein Kind und ich froh bin, dass nun alles eine Ende hat.
Ich weiß nicht, wie es sein wird, wenn ich später mal ein Kind bekommen werde. Ob ich dann noch Schuldgefühle bekomme oder mir Vorwürfe machen werde.
Ich bin manchmal schon traurig aber es war einfach eine Erleichterung, als ich aus der Narkose wach geworden bin und fast alles wieder so war wie vorher.
Aber ich habe es nie vergessen was ich getan habe. Ich bin mir dessen bewusst!

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5. Oktober 2016 um 23:40


Liebe stinkipups,
dieses Thema im Internet diskutieren zu lassen ist immer eine schwierige Angelegenheit. Auch, wenn dies der einzige anonyme Weg ist, würde ich dir ganz ehrlich raten zu einer Beratungsstelle zu gehen. In jeder Stadt kannst du solch eine Beratungsstelle finden, die dir auch einen Beratungs- und Bewilligungsschein ausstellt. Du brauchst dort wirklich keine Angst vor irgendwelchen Beschuldigungen zu haben, denn die Frauen dort behandeln dieses Thema sehr neutral mit dir und gehen auf dich und deine Gefühle sehr gut ein und werden dich auch auf keinen Fall verunsichern.
Sie zeigen dir einfach die verschiedenen Sichtweisen und du kannst alle deine Fragen in einem kompetenten Umfeld loswerden und nicht so wie hier in diesem Forum.
Alles Gute!

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5. Oktober 2016 um 23:43

.
Ich denke mal, wer in der heutigen Zeit nicht Schwanger werden möchte, muss das auch nicht. Ich denke mal, wenn man regelmäßig Sex hat, macht man sich auch vorher Gedanken darüber! Gut für diese Aufklärung ist es eh zu spät! Du hast also allen Anschein nach irgendetwas falsch gemacht, sonst wärest du jetzt nicht schwanger. Ist passiert, kann man sagen, dumm gelaufen? Aber nun sage doch bitte mal, was kann das Ungeborene dafür? Klar bist du dann nicht mehr so frei wie früher, aber weißt du eigentlich, was sich für wunderbare Dinge mit einem Kind erst auftun? Klar musst du wissen, was du tust, ich möchte dir nur sagen, wenn ich eine Freundin wäre, würde ich dir bei der Abtreibung nicht den Rücken stärken, denn daran bist du selber schuld. Reif für Sex? Dann trage auch die Verantwortung!

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5. Oktober 2016 um 23:46


Ich kann verstehen, dass es momentan völlig unpassend ist, da du noch in der Ausbildung etc. bist und das Leben genießen willst. Trotzdem rate ich dir ab von einer Abtreibung, ich weiss momentan ist es schwer, doch such dir doch eine gute Beratungsstelle für das Kind, die dir helfen kann, dich darauf einzustellen. Ich sage dir, ein Kind ist kein Weltuntergang im Gegenteil, es ist eine gute Hoffnung, die man unter dem Herzen trägt, ein kleines Herz, das schlägt und möchte für dich dein Ein und Alles sein. Glaub mir das Kind, wenn es mal auf der Welt ist, wirst du es wahnsinnig lieben und wegen deiner Angst um deine Freiheit, es sind wirklich nur die ersten 3-4 Jahren intensiv danach bekommst du immer mehr Freiheiten, wenn du jemand hast, der auf dein Kind schauen kann schon vorher. Ich bitte dich dir das wirklich ganz gut zu überlegen, wenn du jetzt abtreibst, wirst du es später wirklich bereuen.
Viele liebe Grüsse

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8. Oktober 2016 um 11:27

Problems
hallo

Auch ich machte diesen Schritt

Ich erlebte die Hölle danach ich habe Panik Attacken ich hatte ein halbes Jahr Schmerzen danach wo keiner wusste woher si kamen...ich würde es niemanden raten...klar ist es jeden seine Entscheidung nur ich persönlich ging durch die Hölle und auch jetzt noch

Es gibt für alles einen Weg auch ich dachte so wie du.....genau gleich

Nur ich habe jetzt Konsequenzen daraus getragen und bin krank geworden

Lg

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