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Ich werde am 23.03.12 abtreiben

21. März 2012 um 13:55

Hallo
Am Freitag ist es so weit..ich bin trotz Verhütung schwanger geworden & habe mich entschieden das Kind nicht zur Welt zu bringen. Ich bin 18 Jahre alt gehe gerade zur Meisterschule, habe keinen festen Partner mehr & ein Kind passt absolut nicht in meinen Plan. Die wenigsten werden es verstehen aber die Entscheidung viel mir nicht schwer. Ich ging zu einer kontrolluntersuchung zu meinem FA der mir dann eröffnete in der 6. Woche schwanger zu sein. Ich war geschockt jedoch war mir klar das ich das Kind nicht behalten kann/will. Ich will nicht skrupellos erscheinen aber etwas anderes kam für mich nicht in Frage da ich keinen Bezug zu Kindern habe ich hatte noch nie ein Baby auf dem Arm ich konnte mich auch noch nie dafür begeistern. Mit meinen 18 Jahren bin ich einfach nicht bereit für ein Kind. Ich habe beruflich noch sehr viel vor in meinem leben. Seid meinem 10. Lebensjahr nehme ich erfolgreich inzwischen auch international an Springturnieren Teil was durch eine Schwangerschaft alles wieder nach hinten kippen würde ich wäre aus dem Training meine Pferde...nennt mich Egoist aber ich bin nicht bereit dieses Opfer zu bringen!!
Wahrscheinlich werde ich von den zahlreichen abtreibungsgegnern verflucht bis in die Hölle aber es tut einfach gut mit mitleidenden sich zu unterhalten & oder deren Meinungen zu hören.
Einen schönen sonnigen Tag wünsche ich allen

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21. März 2012 um 14:06

Ich glaube
es ist besser, wenn ich mich als mitleidende via pn melde

ich wünsch dir jedenfalls alles Gute!
lG Schild As

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21. März 2012 um 14:23

...
Besser ist das wohl
Freue mich auf deine Nachricht lg

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21. März 2012 um 14:30

Hallo Zuckerwatte
ich drück Daumen, dass alles gut abläuft. Wirds ja wohl auch, weil Komplikationen die ganz grosse Ausnahme sind.

Ich möchte dir nur sagen: FRAUEN HABEN EIN RECHT AUF IHR LEBEN !

Lass dich also hier nicht durch Andersgesinnte fertig machen.

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21. März 2012 um 14:37

...
Zu Florina91; naja ich weiss nicht wie du das siehst aber ich bin zum ersten mal in solch einer nicht ganz alltäglichen Situation & man trifft diese Entscheidung nicht gerade zwischen Tür & Angel man macht sich schon seine Gedanken da der Eingriff in Vollnarkose abläuft da es doch eine kleine OP ist. Danke

Vielen lieben dank Zollikofen

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21. März 2012 um 14:40

Kein Drama
stimmt, aber trotzdem ist es wohl normal, wenn eine Frau die Zeit VOR dem Abbruch als Leidenszeit empfindet. Vor allem, wenn sie dann noch auf solche Foren stösst wie hier oder im Web herumgoogelt... und dort auf allerhand Scheusslichkeiten stösst.

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21. März 2012 um 14:54

...
Florina du kannst dir sicher sein das ich mich mit dem Thema befasst habe & auch über diese Möglichkeiten nachgedacht habe aber meine Ärztin empfohl mir eine Vollnarkose da dies die Option ist die am wenigsten mit Schmerzen verbunden ist & das für mich das wichtigste ist da ich so wenig wie möglich ausfallen möchte

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21. März 2012 um 15:31

...
Die Entscheidung muss jeder selbst treffen
Ob es schmerzhaft ist kann ich wohl erst nach dem Eingriff sagen aber; Danach ist man immer schlauer

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21. März 2012 um 21:26
In Antwort auf reika_12954909

...
Zu Florina91; naja ich weiss nicht wie du das siehst aber ich bin zum ersten mal in solch einer nicht ganz alltäglichen Situation & man trifft diese Entscheidung nicht gerade zwischen Tür & Angel man macht sich schon seine Gedanken da der Eingriff in Vollnarkose abläuft da es doch eine kleine OP ist. Danke

Vielen lieben dank Zollikofen


Also ich kann dir nur raten es NICHT unter Örtlicher Betäubung machen zu lassen, ich hatte bei meinem Abbruch eine Vollnarkose und ich war danach sofort wieder fit.
Ich hatte schon mal eine Örtliche Betäubung am Muttermund wegen einer anderen OP und kann daher mit überzeugung sagen lass es, den diese Betäubung ist sehr schmerzhaft und ich kann sie wirklich niemand Empfehlen der sagt ich möchte KEINE Schmerzen haben.

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22. März 2012 um 10:00

Alle Methoden haben ihre Vor- und Nachteile
örtliche Betäubung : also bei mir war das nicht anders als ein Stichlein, wie beim Zahnarzt. Und dann keine Schmerzen, weder während noch nach dem Eingriff. Aber es ist eben nicht bei allen Frauen dasselbe. Und wenn frau von allem nichts mitbekommen will, dann soll sie's eben unter einer kurzen Vollnarkose machen lassen. Aber auch da gibt es Frauen, die haben nachheir etwas Schmerzen.
Die medikamentöse Methode ist eine gute Alternative für ganz frühe Abbrüche.

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22. März 2012 um 10:04

Voll Narkose
ich hatte eine und war danach richtig fit. keine Schonung,einfach Top. kann dich da beruhigen,aber guck ob du es seelisch verkraftest, es ist nicht ohne!

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22. März 2012 um 16:06

Man sollte sich doch schonen...
Hallo Zuckerwatte,

ich hatte zwar in dem Sinne keinen gewollten Schwangerschaftsabbruch, aber mein Krümel ist in der 10. Woche nicht mehr gewachsen und deswegen musste ich auch zu einer Ausschabung.

Wollte einfach nur nochmal anmerken, dass es ja in dem Sinne eine "Wunde" ist, die man dan hat und man sich hinterher auf jeden Fall schonen sollte. Bei mir war die Blutung weg und kaum habe ich was schweres gehoben oder habe Wäsche aufgehangen, schon war die Blutung wieder da... also das ist nicht ganz ohne, und man sollte sich auch schonen, weil man sonst einen Gebährmuttervorfall bekommen kann und die Chance, dass man später mal Kinder haben kann, sehr gering ist.
Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir alles Gute!
Für mich wars damals die Hölle.

LG
Susi

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22. März 2012 um 19:46

Wirklich so einfach?
Du klingst sehr sicher, und so weit ich sehe, hast du hier im Forum auch nur Bestätigung bekommen, und eine Abtreibung wurde als relativ belanglos dargestellt... Hast Du das bei der Beratungsstelle etwa auch so erlebt? Hoffentlich nicht, es ist einfach unverantwortlich, die möglichen Folgen einer Abtreibung nicht beim Namen zu nennen. - Ich habe vor mir zwei persönliche Mails von Frauen liegen, die abgetrieben haben - und das in wirklich verzweifelten Situationen, die man verstehen kann - nicht aus Karrieregründen. Sie leiden unendlich, haben Alpträume und Depressionen, müssen sich wegdrehen, wenn sie einen Kinderwagen sehen und so weiter. Du mußt wissen, dass so etwas auf dich zukommen kann. -

Natürlich verstehe ich, dass ein Kind gerade absolut nicht in deine Lebensplanung paßt, dass du dir dein Leben anders vorgestellt hast. Aber so wie du es jetzt vorhast, lebst du dein Leben weiter, indem du einem anderen das Leben nimmst. Das ist so - und da ändert auch das Reden von einem Zellklumpen nichts dran. Und es kann sehr wohl sein, dass du dein Gewissen nicht auf Dauer so mundtot machen kannst wie jetzt gerade. Wirst du deine sportlichen Erfolge wirklich genießen können, wenn du genau weißt, auf wessen Kosten du sie feierst?

Ich hätte dir gewünscht, dass du dir wenigstens ein bißchen mehr Zeit lässt, um über deine Entscheidung nachzudenken - ich kann es einfach nicht fassen, dass in Deutschland jeden Tag im Schnitt 200 - 300 ungeborene Kinder getötet werden - einfach, weil sie nicht in unsere Lebensplanung passen.
Übrigens: einen Abtreibungstermin kann man absagen. Solltest du morgen nur die leisesten Zweifel haben, dass du das Richtige tust - dann tu es nicht.

Trotzdem liebe Grüße, Sanjane

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22. März 2012 um 21:29
In Antwort auf monday_12919538

Wirklich so einfach?
Du klingst sehr sicher, und so weit ich sehe, hast du hier im Forum auch nur Bestätigung bekommen, und eine Abtreibung wurde als relativ belanglos dargestellt... Hast Du das bei der Beratungsstelle etwa auch so erlebt? Hoffentlich nicht, es ist einfach unverantwortlich, die möglichen Folgen einer Abtreibung nicht beim Namen zu nennen. - Ich habe vor mir zwei persönliche Mails von Frauen liegen, die abgetrieben haben - und das in wirklich verzweifelten Situationen, die man verstehen kann - nicht aus Karrieregründen. Sie leiden unendlich, haben Alpträume und Depressionen, müssen sich wegdrehen, wenn sie einen Kinderwagen sehen und so weiter. Du mußt wissen, dass so etwas auf dich zukommen kann. -

Natürlich verstehe ich, dass ein Kind gerade absolut nicht in deine Lebensplanung paßt, dass du dir dein Leben anders vorgestellt hast. Aber so wie du es jetzt vorhast, lebst du dein Leben weiter, indem du einem anderen das Leben nimmst. Das ist so - und da ändert auch das Reden von einem Zellklumpen nichts dran. Und es kann sehr wohl sein, dass du dein Gewissen nicht auf Dauer so mundtot machen kannst wie jetzt gerade. Wirst du deine sportlichen Erfolge wirklich genießen können, wenn du genau weißt, auf wessen Kosten du sie feierst?

Ich hätte dir gewünscht, dass du dir wenigstens ein bißchen mehr Zeit lässt, um über deine Entscheidung nachzudenken - ich kann es einfach nicht fassen, dass in Deutschland jeden Tag im Schnitt 200 - 300 ungeborene Kinder getötet werden - einfach, weil sie nicht in unsere Lebensplanung passen.
Übrigens: einen Abtreibungstermin kann man absagen. Solltest du morgen nur die leisesten Zweifel haben, dass du das Richtige tust - dann tu es nicht.

Trotzdem liebe Grüße, Sanjane

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Als belanglosen Eingriff würde ich es nicht bezeichnen. Vor dem psychischem Kram hab ich keinerlei bedenken weil wie gesagt die Entscheidung wurde von mir gewissenhaft getroffen & ich sehe das was in mir heranwächst auch nicht als Teil von mir. Ich habe/hatte & werde wohl nie einen richtigen Bezug zu Kindern haben so leid es mir tut ich mag sie einfach nicht. Ich bin 18 Jahre stehe zwar mitten im Berufsleben aber bin doch noch selbst heranwachsend.
Ich bin kein böser Mensch um Gottes Willen aber ich sehe das nicht als heranwachsendes Leben in mir drin es ist für mich ein Störfaktor der so groß ist wie ein Bonbon & den ich schnellstmöglich beseitigen möchte das mag hart klingen aber so lautet meine Meinung.
Ich reite seid meinem 10. Lebensjahr & bin wie gesagt international erfolgreich im Springsport ich trainiere täglich sehr hart ich habe mein leben meinem Sport/Beruf/Hobby gewidmet. Ich kann meine sportlichen Erfolge weiterhin geniessen können weil ich töte lieber ein anderes 'leben' als mein eigenes! Wie erwähnt ich bin kein Unmensch & will das Thema nicht verharmlosen es ist eine ernste Angelegenheit & eine Entscheidung die man sich gut überlegen sollte!
Aber meine Entscheidung ist getroffen & ich bin heilfroh wenn ich es morgen früh endlich hinter mir habe

Vielen dank für deinen Beitrag Sanjane

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22. März 2012 um 21:46


bin auch 18 und war in der ausbildung.
und trotzdem habe ich mich für mein kind entschieden!!!!
ein kind ist mehr wert als alles andere.
ich kann sowas einfach nie verstehen wie man so denken kann...
naja das musst du wossen. aber glaub mir das gewissen holt einen ein!!
auch dich!!!
irgendwann wenns dann noch gibt werden wir lesen: hab ich das richtige getan?
ich denke immer an das baby blabla

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22. März 2012 um 22:04
In Antwort auf alys_11840623


bin auch 18 und war in der ausbildung.
und trotzdem habe ich mich für mein kind entschieden!!!!
ein kind ist mehr wert als alles andere.
ich kann sowas einfach nie verstehen wie man so denken kann...
naja das musst du wossen. aber glaub mir das gewissen holt einen ein!!
auch dich!!!
irgendwann wenns dann noch gibt werden wir lesen: hab ich das richtige getan?
ich denke immer an das baby blabla

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Entweder man ist dafür oder dagegen ich glaube so ein Zwischending gibt es da nicht. Ja vielleicht werde ich irgendwann dran zu knabbern haben aber dann werde ich mich dran erinnern das die Entscheidung die richtige war & ich mein junges Leben nicht durch so einen Unfall einfach hingeben wollte. Ich bin generell kein all zu emotionaler Mensch was jetzt nicht heißen soll das ich keine Empfindungen habe aber ich sehe vieles halt nicht so wie die meisten was solche Dinge angeht. Ein Kind kommt für mich nicht in Frage mir fehlt der Bezug dazu die emotionale Bindung. Ich bin froh für jedes Kind das gesund auf die Welt kommt & ein schönes Leben hat aber ich werde definitiv keins zur Welt bringen. Ich bin zum Glück nicht mehr in der Ausbildung weil dort wäre ein Kind für mich noch unangebrachter ich gehe zur Meisterschule & arbeite noch halbtags & wie gesagt ich bin nicht bereit irgend ein Opfer dafür zu bringen. Ich könnte mein leben nicht so weiterleben wie ich es vorhabe & das ist es mir nicht wert

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23. März 2012 um 0:25

Ganz ehrlich...
kann ich net verstehen wie man so über ein ungeborenes kind denken kann... das es ein "störfaktor" ist usw... :/
ich könnte, selbst wenn ich ungewollt schwanger werden würde NIEMALS abtreiben...schon allein vom psychischen her nicht.... warum willst du dem kleinen denn keine chance geben..? warum hast du dir über eine adoption keine gedanken gemacht? bei einer adoption kann auch alles anonym ablaufen...
ich bin auch adoptiert...ich weis selbst nicht wer meine leiblichen eltern sind...aber meine leibliche mutter hat mich damals auch nicht abgetrieben..sondern sie hat mir eine chance auf leben gegeben... ich weis die gründe zwar nicht warum sie mich weg gegeben hat, da es auch anonym war alles...aber ich kann mir denken das sie wollte das ich ein gutes leben habe...klar ne abtreibung ist schnell gemacht...aber ziemlich gemein einfach so über ein anderes leben zu entscheiden....

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23. März 2012 um 13:13

....
Jungmami18 ja so lange das Kind in meinem Körper aufwachsen soll darf ich das sehr wohl. Auf deine weiteren Aussagen gehe ich erst gar nicht ein du bist es nicht wert das ich mich auf das Niveau herablasse auf welchem du stehst.

Talesofphantasia ich kann dir nur zustimmen

Sweetheart1212 du musst es auch nicht verstehen wie gesagt ein zwischending zu den Meinungen gibt es nicht. Über eine Adoption musste ich mir keine Gedanken machen da es klar ist für mich das ich kein Kind austrage. Klar es läuft alles anonym aber aber schwanger zu sein ohne Einschränkungen & das es jemand mitbekommt das geht leider nicht. Ich bin nicht bereit irgend ein Opfer zu bringen mein Sport & eine Schwangerschaft lässt sich nicht vereinen & ich möchte es einfach nicht.

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23. März 2012 um 15:40

Die Zahlen sprechen für sich
Da hast du recht - nur muß man die zahlen auch kennen. Zum Beispiel kommen Frauen später sehr viel besser mit einer Adoption klar - obwohl auch das nicht leicht ist - als mit einer Abtreibung! Dazu gibt es einschlägige Untersuchungen, und man kann das ja auch mit ein bißchen gesundem Menschenverstand nachvollziehen: Wer sich entschließt, sein Kind auszutragen und zur Adoption frei zu geben, weiß, dass das Wohl des Kindes die Motivation war. Die Schuldgefühle nach einer Abtreibung sind dagegen viel schlimmer (nicht bei jedem, ich weiß...aber bei viel mehr Frauen, als man wahrhaben will). Ich kenne die Problematik rund um das Thema Adoption - aber trotzdem bedaure ich sehr, dass Adoption nicht als echte Alternative zur Abtreibung im öffentlichen Bewußtsein ist. Wie viele Kinder dürften leben - wie viele Eltern, die Kinder lieben, aber keine bekommen, könnten Familie leben...
Sanjane

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