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Ich werde abtreiben ....ein paar Fragen an Erfahrene

15. Oktober 2011 um 12:58

ich bin jetzt Anfang der 5 ssw. Aus vielen verschiedenen Gründen kann und werde ich dieses Kind nicht bekommen.

Ich frage einfach mal :

-Wie ging es euch vor dem Abbruch, wie danach (in erster Linie psychisch) ? Standet ihr zu jedem Zeitpunkt zu 100 % hinter eurer Entscheidung, ohne jeden kleinsten Zweifel ?

- Ich habe erst am Montag einen Termin zum Beratungsgespräch und lese im Netz nur wiedersprüchliches...stimmt es das der operative Abbruch erst ab der 7 ssw möglich ist und damit für mich ausfällt, da ich erst bei 4+2 bin ?

- Hat der Abbruch eure Beziehung / Ehe verändert ?

-Hat er euch verändert ?

Ich denke das wars erstmal...

Vielen Dank für eure Antworten

sunshinelady



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15. Oktober 2011 um 14:29

Dauer
Ein operativer Abbruch ist am einfachsten zu bewerkstelligen in den SSW 7-10. Viele Ärzte empfehlen deshalb den medikamentösen Abbruch vor SSW 7, machbar ist er aber auch schon in SSW 6. Bei einem positiven Schwangerschaftstest ist frau ja schon in SSW 4, kommt dann die Beratung, die Wartezeit und das Warten auf einen freien Termin, ist man in der Regel schon mindestens in SSW 6. Frühere Abbrüche sind kaum üblich, da die Schwangerschaft erst bestätigt werden muss und dann der Zeitverlust durch die Beratung kommt.

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15. Oktober 2011 um 15:11
In Antwort auf nennmichnichtfrollein

Dauer
Ein operativer Abbruch ist am einfachsten zu bewerkstelligen in den SSW 7-10. Viele Ärzte empfehlen deshalb den medikamentösen Abbruch vor SSW 7, machbar ist er aber auch schon in SSW 6. Bei einem positiven Schwangerschaftstest ist frau ja schon in SSW 4, kommt dann die Beratung, die Wartezeit und das Warten auf einen freien Termin, ist man in der Regel schon mindestens in SSW 6. Frühere Abbrüche sind kaum üblich, da die Schwangerschaft erst bestätigt werden muss und dann der Zeitverlust durch die Beratung kommt.


Ich hatte gestern (Freitag) den FA-Termin und sie bestätigte mir die SS, sagte auch ich sei jetzt ca. bei 4+1.

Es kann doch nicht wahr sein das sich das ganze soo lange zieht, ich dachte ich könnte das alles bis zum nächsten WE vorbei haben. Ist ja echt sch*****

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15. Oktober 2011 um 17:09

Hatte nie den kleinsten Zweifel
Vor dem Abbruch empfand ich bloss Wut und Ohnmacht - dass das ausgerechnet mir passieren musste, ungewollt schwanger zu werden.
Nachher war ich so was von erlöst, dass ich meinen nicht-schwangeren Zustand wieder erreicht hatte. Ich war aber natürlich auch von Anfang an gleich sicher, dass ich diese Schwangerschaft nicht wollte. Der Abbruch hat meine Beziehung nicht verändert. Es hat aber bewirkt, dass ich mich für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen engagiere, weil ich so dankbar war, dass ich diese Möglichkeit hatte.
Die Absaugmethode ist eigentlich bereits ab der 5. Woche möglich. Allerdings ist dabei das Risiko grösser, dass die winzige Frucht nicht erwischt wird, daher machen es viele Ärzte nicht, die darin nicht geübt sind. In Holland machen die das aber sehr häufig.
Andrerseits ist die Mifegyne-Methode so früh (5. Woche) auch sehr gut. Die Risiken sind bei beiden Methoden sehr klein.

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15. Oktober 2011 um 17:09

@ wicca/florina/snowhite
Diese Kommentare sind vielleicht gut gemeint, aber unqualifiziert. Besonders der Kommentar von Wicca ist nicht aktuell, mit Mifegyne kann bis in die 9. Woche abgetrieben werden, diese Frist wurde vor wenigen Jahren ja verlängert.
Aber die Aussage, ein medikamentöser Abbruch sei für den Körper schonender ist so falsch. Beide Methoden haben vor und Nachteile, ein medikamentöser Abbruch kann sehr schmerzhaft sein, mit extrem starken und langen Blutungen verbunden sein und in einigen Fällen versagt diese Methode, es ist dann noch eine operative Nachbehandlung notwendig. Dazu zieht sich der Abbruch in die Länge, da schon nur zwischen der Gabe von Mifegyne und den Prostaglandinen zwei Tage liegen, danach kann es noch Stunden (bei einigen Tage) dauern, bis der Abbruch wirklich durch ist. Vorteile hat natürlich die Pille, Risiken der Op fallen weg. Zudem ist die Pille überhaupt nicht schonend, bei starken Raucherinnen, Frauen über 35, Vorerkrankungen wird zwingend davon abgeraten, weshalb? Weil die Op eben die geringere Belastung ist. Jede Patientin soll individuell entscheiden können, welche Methode geeignet ist. Also bitte keine pauschalen Aussagen, die eine Methode sei "schonend".
Tatsächlich ist ein früher operativer Abbruch eher schwieriger, bedarf auch mehr Erfahrung von Seiten des Arztes. Dennoch würde ich da nicht eindeutig zur einen oder anderen Methode raten.

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15. Oktober 2011 um 17:14

Mifegyne
ist in der EU bis zur 9. SSW zugelassen (bis 7 Wochen ab Befruchtung). In den skandinavischen Ländern wird sie auch bis zur 12. Woche angewendet (und danach auch wieder, allerdings in anderer Dosierung). Würde ich persönlich allerdings nicht wählen bei einer Schwangerschaft über 8 SSW.

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15. Oktober 2011 um 17:18
In Antwort auf nennmichnichtfrollein

@ wicca/florina/snowhite
Diese Kommentare sind vielleicht gut gemeint, aber unqualifiziert. Besonders der Kommentar von Wicca ist nicht aktuell, mit Mifegyne kann bis in die 9. Woche abgetrieben werden, diese Frist wurde vor wenigen Jahren ja verlängert.
Aber die Aussage, ein medikamentöser Abbruch sei für den Körper schonender ist so falsch. Beide Methoden haben vor und Nachteile, ein medikamentöser Abbruch kann sehr schmerzhaft sein, mit extrem starken und langen Blutungen verbunden sein und in einigen Fällen versagt diese Methode, es ist dann noch eine operative Nachbehandlung notwendig. Dazu zieht sich der Abbruch in die Länge, da schon nur zwischen der Gabe von Mifegyne und den Prostaglandinen zwei Tage liegen, danach kann es noch Stunden (bei einigen Tage) dauern, bis der Abbruch wirklich durch ist. Vorteile hat natürlich die Pille, Risiken der Op fallen weg. Zudem ist die Pille überhaupt nicht schonend, bei starken Raucherinnen, Frauen über 35, Vorerkrankungen wird zwingend davon abgeraten, weshalb? Weil die Op eben die geringere Belastung ist. Jede Patientin soll individuell entscheiden können, welche Methode geeignet ist. Also bitte keine pauschalen Aussagen, die eine Methode sei "schonend".
Tatsächlich ist ein früher operativer Abbruch eher schwieriger, bedarf auch mehr Erfahrung von Seiten des Arztes. Dennoch würde ich da nicht eindeutig zur einen oder anderen Methode raten.

Auch bei der Op
gibt es manchmal Versager und der Eingriff muss wiederholt werden. Aber du hast schon recht, beide Eingriffe sind risikoarm und eigentlich sind beide "schonend".

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15. Oktober 2011 um 17:40
In Antwort auf meretlein

Auch bei der Op
gibt es manchmal Versager und der Eingriff muss wiederholt werden. Aber du hast schon recht, beide Eingriffe sind risikoarm und eigentlich sind beide "schonend".

Genau
Bei der Op sind "Versager" wirklich exotische Ausnahmen und ich würde das schon fast Pfusch nennen, ein Arzt merkt, ob da alles abgesaugt wurde, sei es per Sono direkt danach oder mittels nachcurrettage. Bei der Pille kommen sie ab und zu vor, das erlebt man in der Praxis immer wieder, in 2-3% der Fälle ist mit einem solchen Versagen zu rechnen.
Die Operation ist viel berechenbarer, bei der Pille ist von normalen Regelbeschwerden bis zu absoluten Horroschmerzen mit notwendiger Operation alles an der Tagesordnung, mit der operativen Methode kann man eher abschätzen, was auf die Patientin zukommt. Auch das psychische spielt eine Rolle, ob eine Patientin den Abbruch als Fehlgeburt erleben will, lieber eine kurze Operation unter Lokalanästhesie hat oder sogar eine Vollnarkose will, damit sie nichts davon mitbekommt. Das ist immer wieder zur berücksichtigen um eine Entscheidung für die individuell richtige Methode treffen zu können. Niemals würde ich ohne die Hintergründe zu können, sagen eine Methode sei besonders schonend.

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15. Oktober 2011 um 18:04

Jede anders
Du kannst sehr wohl fragen, wie andere Frauen den Eingriff psychisch überstanden haben. Aber das ist sehr individuell, noch viel individueller als die Wahl der Methode. Es gibt Frauen, für die ist es wie ein unangenehmer Zahnarztbesuch, andere Frauen weinen bitterlich dabei, andere zerbrechen sogar psychisch daran. Interessant sollte für dich nicht sein, wie andere es erlebt haben, sondern wie du dazu stehst. Was ist deine Überzeugung? Ist Abtreibung eine legitime Entscheidung der Frau oder eine Untat aus Verzweiflung? Wie stehst du dazu aus religiöser und philosophischer Perspektive? Was ist der Grund für die Entscheidung, eine Entscheidung, da du kein Kind wünschst? Oder eine Entscheidung aus Not, da du ein Kind bekommen würdest, wären die Umstände aktuell anders? Du musst in dich gehen und auf dich hören, was dieser Eingriff für dich bedeutet.

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15. Oktober 2011 um 20:37

Sunshinelady
Hallo Sunshinelady,
es ist gut, dass Du Dich mit all diesen Fragen auseinandersetzt, denn nur wer sich informiert, landet nachher nicht da, wo er gar nicht hinwollte.
Ein medikementeuser Abbruch ist bis zur 9. Woche möglich, ich kann Dir diesen jedoch nicht empfehlen. Denn es kann zu vielen Nebenwirkungen kommen. Wie z.B. Erbrechen, Schwindel, Magen-Krämpfe, unkontrollierbarer Blutverlust....
Für viele Frauen ist es im Nachhinein auch psychisch belastend das Ganze über einen so langen Zeitraum, bei vollem Bewußtsein mitbekommen zu haben. Ich kann Dir jedoch überhaupt keine Abtreibung empfehlen. Denn sie kann Dein Leben tatsächlich verändern, Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten.
Eine Abtreibung kann einen tiefen Riß in Deine Ehe/Beziehung bringen.
Dich scheinen viele Fragen umzutreiben. Gerne darfst Du dich damit an ausweg-pforzheim.de wenden, die werden Dir alles beantworten und Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
LG itemba

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16. Oktober 2011 um 0:02

Meine Erfahrungen!
Hallo Sunshinelady.
ich habe ebenfalls abgetrieben und das mit OP. Mein Arzt meinte, dass ein medikamentöser Abbruch sich über Tage hinzieht, mit Schmerzen verbunden ist und von vielen Frauen als sehr belastend empfunden wird.
Die OP fand ich an sich nicht schlimm. Diese hat mein Arzt jedoch erst später vorgenommen, weil er meinte, dass so die Gefahr geringer ist, wegen der geringen Größe nicht alles zu erwischen. Bei der vorherigen Beratung (Du brauchst ja den Abbruchschein) hat man mir gesagt, dass mein Arzt ein sehr guter Operateur ist. Ich fand das wichtig zu wissen. Die Beratungsstellen kennen die entsprechenden Ärzte.
Ich hatte für meine Abtreibung sehr,sehr gute Gründe,glaub mir! Selbst bei der Beratung riet man mir fast dazu. Mein Partner stand voll dahinter und hat mir bei Zweifeln immer wieder die Gründe dafür genannt, obwohl er so gern Vater werden will. Nun zu Deinen Fragen:
Ich habe jeden Tag gezweifelt und mußte mir die Gründe selbst immer wieder vorhalten, mich selbst überzeugen.
Man bekommt vor der OP vaginal ein Zäpfchen, dass den Muttermund öffnen soll. Die OP findet 3-4 Std. später statt. Ich heulte bis zur OP die ganze Zeit und wäre am liebsten abgehauen. Mein Freund saß draußen und wollte mich rausholen. Aber wir wußten, es ist zu spät und es ist die beste Lösung.
Danach kriegte ich Depressionen. Ich wußte, dass das kleine Herz schon schlägt. Das ist das Schlimmste. Mein Freund war bei mir, tröstete mich, war unendlich lieb und verständnisvoll. Die Beziehung kriegte insofern einen Knacks, dass ich ihm insgeheim und später auch laut vorgeworfen hab, nicht für sein Kind gekämpft zu haben. Mich nicht davon überzeugt hat, dass es vielleicht doch irgendwie möglich gewesen wäre,dieses Kind zu kriegen. Einer der Gründe waren meine sehr kranken Eltern, für die ich als Einzelkind persönlich und finanziell da sein mußte/wollte. Ich habe einen Groll gegen sie in mir, obwohl sie ja nichts dafür können. Es hat mein Verhältnis zu ihnen verändert.
Mich hat es verändert. Ich hasse mich manchmal regelrecht, bei Unglück denk ich, ich hab es verdient. So wie jetzt: Ich bin mitten in einer Fehlgeburt. Ich quäle mich seit 3 Wochen damit und es ist für mich wie eine Strafe dafür. Es tut doppelt weh, wenn das überhaupt geht.
Wenn Du es aus Vernunftgründen so wie ich entscheidest, kann es Dir ebenso ergehen. Wenn Du Dich nicht aus vollem Herzen gegen dieses Kind entscheiden kannst, dann behalt es. Treibe nicht ab!!!! Du wirst diese Entscheidung sonst bereuen.
Glaub mir, Du kannst nicht einschätzen, was dieses Erlebnis mit Dir macht. Und die Vernunft wird Dein Herz nachher nicht trösten können. Ich weiß, wovon ich rede.
Ich glaubte, das richtige zu tun, aber der Preis war zu hoch.
Ich wünsche Dir alles Gute!!!
Pluesch

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16. Oktober 2011 um 8:53
In Antwort auf pluesch2006

Meine Erfahrungen!
Hallo Sunshinelady.
ich habe ebenfalls abgetrieben und das mit OP. Mein Arzt meinte, dass ein medikamentöser Abbruch sich über Tage hinzieht, mit Schmerzen verbunden ist und von vielen Frauen als sehr belastend empfunden wird.
Die OP fand ich an sich nicht schlimm. Diese hat mein Arzt jedoch erst später vorgenommen, weil er meinte, dass so die Gefahr geringer ist, wegen der geringen Größe nicht alles zu erwischen. Bei der vorherigen Beratung (Du brauchst ja den Abbruchschein) hat man mir gesagt, dass mein Arzt ein sehr guter Operateur ist. Ich fand das wichtig zu wissen. Die Beratungsstellen kennen die entsprechenden Ärzte.
Ich hatte für meine Abtreibung sehr,sehr gute Gründe,glaub mir! Selbst bei der Beratung riet man mir fast dazu. Mein Partner stand voll dahinter und hat mir bei Zweifeln immer wieder die Gründe dafür genannt, obwohl er so gern Vater werden will. Nun zu Deinen Fragen:
Ich habe jeden Tag gezweifelt und mußte mir die Gründe selbst immer wieder vorhalten, mich selbst überzeugen.
Man bekommt vor der OP vaginal ein Zäpfchen, dass den Muttermund öffnen soll. Die OP findet 3-4 Std. später statt. Ich heulte bis zur OP die ganze Zeit und wäre am liebsten abgehauen. Mein Freund saß draußen und wollte mich rausholen. Aber wir wußten, es ist zu spät und es ist die beste Lösung.
Danach kriegte ich Depressionen. Ich wußte, dass das kleine Herz schon schlägt. Das ist das Schlimmste. Mein Freund war bei mir, tröstete mich, war unendlich lieb und verständnisvoll. Die Beziehung kriegte insofern einen Knacks, dass ich ihm insgeheim und später auch laut vorgeworfen hab, nicht für sein Kind gekämpft zu haben. Mich nicht davon überzeugt hat, dass es vielleicht doch irgendwie möglich gewesen wäre,dieses Kind zu kriegen. Einer der Gründe waren meine sehr kranken Eltern, für die ich als Einzelkind persönlich und finanziell da sein mußte/wollte. Ich habe einen Groll gegen sie in mir, obwohl sie ja nichts dafür können. Es hat mein Verhältnis zu ihnen verändert.
Mich hat es verändert. Ich hasse mich manchmal regelrecht, bei Unglück denk ich, ich hab es verdient. So wie jetzt: Ich bin mitten in einer Fehlgeburt. Ich quäle mich seit 3 Wochen damit und es ist für mich wie eine Strafe dafür. Es tut doppelt weh, wenn das überhaupt geht.
Wenn Du es aus Vernunftgründen so wie ich entscheidest, kann es Dir ebenso ergehen. Wenn Du Dich nicht aus vollem Herzen gegen dieses Kind entscheiden kannst, dann behalt es. Treibe nicht ab!!!! Du wirst diese Entscheidung sonst bereuen.
Glaub mir, Du kannst nicht einschätzen, was dieses Erlebnis mit Dir macht. Und die Vernunft wird Dein Herz nachher nicht trösten können. Ich weiß, wovon ich rede.
Ich glaubte, das richtige zu tun, aber der Preis war zu hoch.
Ich wünsche Dir alles Gute!!!
Pluesch

...
Ich habe immer per Absaugmethode ambulant abtreiben lassen und würde nie etwas anderes machen.
Du kannst sofort nach Hause gehen und es gibt keine Komplikationen.
Allerdings: Ich war immer in der 4 1/2 Woche.
Geh so früh, so früh, so früh wie irgend möglich!

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16. Oktober 2011 um 9:52
In Antwort auf fraurotkohl

...
Ich habe immer per Absaugmethode ambulant abtreiben lassen und würde nie etwas anderes machen.
Du kannst sofort nach Hause gehen und es gibt keine Komplikationen.
Allerdings: Ich war immer in der 4 1/2 Woche.
Geh so früh, so früh, so früh wie irgend möglich!


was heißt immer????

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16. Oktober 2011 um 9:59
In Antwort auf sweetangel789


was heißt immer????

...
Willst du mich verhören?
Ich entscheide selber, was ich schreibe.
Danke.

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16. Oktober 2011 um 10:37

Guten Morgen!
Ich werde jetzt einfach ehrlich sein, denn hilfreich könnte meine Geschichte für sunshinelady auf jeden Fall sein.
Ich hatte 3 Abbrüche in jungen Jahren und zwar je einen in Vollnarkose, Teilnarkose und medikamentös.
Wie gesagt es war in einer blöden Zeit und ich kapiere heute selbst nicht mehr wie blöd ich in der Jugend war!!

Der erste in Vollnarkose war okay, damals war das noch die gängigste Form. Der 2. in Teilnarkose war ebenfalls okay, keine Schmerzen, war nur etwas unangenehm. Aber da eine Vollnarkose nur gemacht werden sollte wenn es nötig ist, würde ich es für so einen "kleinen" Eingriff nicht mehr machen.

Der letzte war medikamentös und für mich gar nicht als Abbruch erkennbar. Es setzten Blutungen ein, wie bei einer starken Regel, keine Schmerzen. Schmerzmittel hatte ich aber vorsichtshalber da, falls sie nötig gewesen wären.

Psychisch finde ich ebenfalls die Mifegyne am besten, da man sieht dass wirklich keine menschlichen Formen da raus kommen sondern nichts anderes als bei der Periode (etwas mehr Schleim), aber sonst nchts!

Ich denke dass viele Frauen Angst haben, sie erkennen da was, um Gottes Willen, nein!

Auch kann man nach der Einnahme wieder heim, also ich habs definitiv nicht als Abbruch wahrgenommen!

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16. Oktober 2011 um 10:48
In Antwort auf fraurotkohl

...
Willst du mich verhören?
Ich entscheide selber, was ich schreibe.
Danke.

...
neee das wollte ich nicht...das kann auch jeder selber entscheiden...hatte nur gedacht ich hätte das vllt falsch verstanden...wie oft du abtreibst ist doch nicht meine sache

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16. Oktober 2011 um 11:07
In Antwort auf sweetangel789

...
neee das wollte ich nicht...das kann auch jeder selber entscheiden...hatte nur gedacht ich hätte das vllt falsch verstanden...wie oft du abtreibst ist doch nicht meine sache

...

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16. Oktober 2011 um 17:29
In Antwort auf fraurotkohl

...
Ich habe immer per Absaugmethode ambulant abtreiben lassen und würde nie etwas anderes machen.
Du kannst sofort nach Hause gehen und es gibt keine Komplikationen.
Allerdings: Ich war immer in der 4 1/2 Woche.
Geh so früh, so früh, so früh wie irgend möglich!

Das kann ich jetzt
fast nicht glauben: 4 1/2 Wochen? also 3-4 Tage nach Ausbleiben der Periode? Welche Ärzte in Deutschland wenden soooo früh die Absaugmethode an? Meinst du ab Befruchtung? Das wär dann 7. SSW...

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16. Oktober 2011 um 17:31
In Antwort auf nennmichnichtfrollein

Jede anders
Du kannst sehr wohl fragen, wie andere Frauen den Eingriff psychisch überstanden haben. Aber das ist sehr individuell, noch viel individueller als die Wahl der Methode. Es gibt Frauen, für die ist es wie ein unangenehmer Zahnarztbesuch, andere Frauen weinen bitterlich dabei, andere zerbrechen sogar psychisch daran. Interessant sollte für dich nicht sein, wie andere es erlebt haben, sondern wie du dazu stehst. Was ist deine Überzeugung? Ist Abtreibung eine legitime Entscheidung der Frau oder eine Untat aus Verzweiflung? Wie stehst du dazu aus religiöser und philosophischer Perspektive? Was ist der Grund für die Entscheidung, eine Entscheidung, da du kein Kind wünschst? Oder eine Entscheidung aus Not, da du ein Kind bekommen würdest, wären die Umstände aktuell anders? Du musst in dich gehen und auf dich hören, was dieser Eingriff für dich bedeutet.


ausgezeichnete Antwort, nennmichnicht... !

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16. Oktober 2011 um 17:52
In Antwort auf zollikofen

Das kann ich jetzt
fast nicht glauben: 4 1/2 Wochen? also 3-4 Tage nach Ausbleiben der Periode? Welche Ärzte in Deutschland wenden soooo früh die Absaugmethode an? Meinst du ab Befruchtung? Das wär dann 7. SSW...

...
Ist schon so lange her.
Jedenfalls hat der Arzt gesagt, er kann es nicht früher machen, weil er sonst die Fruchtblase nicht finden würde.
Er benutzte auch keine carclage zum Spannen des Muttermundes.
Ich habe die SS sehr früh vermutet, ja.

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16. Oktober 2011 um 18:31
In Antwort auf fraurotkohl

...
Ist schon so lange her.
Jedenfalls hat der Arzt gesagt, er kann es nicht früher machen, weil er sonst die Fruchtblase nicht finden würde.
Er benutzte auch keine carclage zum Spannen des Muttermundes.
Ich habe die SS sehr früh vermutet, ja.

Cerclage???
das braucht es gar nie, der Muttermund wird nicht "gespannt". höchstens sanft aufgedehnt mit Stiften. Aber wenn es in den ersten 6 SSW ist, dann gehts u.U. auch ohne aufdehnen. Aber 4 1/2" scheint mir doch eher unwahrscheinlich.

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16. Oktober 2011 um 20:18
In Antwort auf zollikofen

Cerclage???
das braucht es gar nie, der Muttermund wird nicht "gespannt". höchstens sanft aufgedehnt mit Stiften. Aber wenn es in den ersten 6 SSW ist, dann gehts u.U. auch ohne aufdehnen. Aber 4 1/2" scheint mir doch eher unwahrscheinlich.

.
Lass es dir so scheinen. Der Gynäkologe hat diesen Begriff benutzt und sie meinten, ich sei in der 4 1/2 SSW.

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18. Oktober 2011 um 13:45
In Antwort auf nennmichnichtfrollein

@ wicca/florina/snowhite
Diese Kommentare sind vielleicht gut gemeint, aber unqualifiziert. Besonders der Kommentar von Wicca ist nicht aktuell, mit Mifegyne kann bis in die 9. Woche abgetrieben werden, diese Frist wurde vor wenigen Jahren ja verlängert.
Aber die Aussage, ein medikamentöser Abbruch sei für den Körper schonender ist so falsch. Beide Methoden haben vor und Nachteile, ein medikamentöser Abbruch kann sehr schmerzhaft sein, mit extrem starken und langen Blutungen verbunden sein und in einigen Fällen versagt diese Methode, es ist dann noch eine operative Nachbehandlung notwendig. Dazu zieht sich der Abbruch in die Länge, da schon nur zwischen der Gabe von Mifegyne und den Prostaglandinen zwei Tage liegen, danach kann es noch Stunden (bei einigen Tage) dauern, bis der Abbruch wirklich durch ist. Vorteile hat natürlich die Pille, Risiken der Op fallen weg. Zudem ist die Pille überhaupt nicht schonend, bei starken Raucherinnen, Frauen über 35, Vorerkrankungen wird zwingend davon abgeraten, weshalb? Weil die Op eben die geringere Belastung ist. Jede Patientin soll individuell entscheiden können, welche Methode geeignet ist. Also bitte keine pauschalen Aussagen, die eine Methode sei "schonend".
Tatsächlich ist ein früher operativer Abbruch eher schwieriger, bedarf auch mehr Erfahrung von Seiten des Arztes. Dennoch würde ich da nicht eindeutig zur einen oder anderen Methode raten.

Nun nochmal zur Mifegyne:
Schmerzen muß heute niemand mehr leiden, dafür gibt es sehr gute Schmerzmittel.
Über den medizinischen Hintergrund bin ich nicht so gut informiert, aber da es fast wie eine normale verläuft kommt es einem sehr schonend vor.
Ich weiß aber dass es sehr selten ist, dass die Methode versagt, darüber hatte ich mich damals erkundigt. Das allein sollte kein Grund dagegen sein.

Für mich nach wie vor die mit Abstand angenehmste Möglichkeit.

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18. Oktober 2011 um 14:27
In Antwort auf saugmichaus

Nun nochmal zur Mifegyne:
Schmerzen muß heute niemand mehr leiden, dafür gibt es sehr gute Schmerzmittel.
Über den medizinischen Hintergrund bin ich nicht so gut informiert, aber da es fast wie eine normale verläuft kommt es einem sehr schonend vor.
Ich weiß aber dass es sehr selten ist, dass die Methode versagt, darüber hatte ich mich damals erkundigt. Das allein sollte kein Grund dagegen sein.

Für mich nach wie vor die mit Abstand angenehmste Möglichkeit.

Na ja,
ich finde zwar auch, Mifegyne ist eine gute und schonende Methode. Aber das mit den Schmerzen beschönigst du doch ein bisschen. Der Grossteil der Frauen hat zwar entweder keine oder leicht erträgliche Schmerzen. Aber etwa 20% haben doch recht starke, manchmal trotz Schmerzmitteln.

Die Versagerquote liegt bei etwa 2%. Aber bei Frauen und ÄrztInnen, die wenig Geduld haben, wird manchmal zu wenig lang zugewartet bis zur Nachcurettage und die kommen dann auf 8% Versager oder mehr. D.h. es kann manchmal eben 1 oder mehr Tage dauern, bis alles überstanden ist.

Der Kommentar von nennmichnichtfrollein ist da schon objektiver.

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18. Oktober 2011 um 14:48
In Antwort auf saugmichaus

Nun nochmal zur Mifegyne:
Schmerzen muß heute niemand mehr leiden, dafür gibt es sehr gute Schmerzmittel.
Über den medizinischen Hintergrund bin ich nicht so gut informiert, aber da es fast wie eine normale verläuft kommt es einem sehr schonend vor.
Ich weiß aber dass es sehr selten ist, dass die Methode versagt, darüber hatte ich mich damals erkundigt. Das allein sollte kein Grund dagegen sein.

Für mich nach wie vor die mit Abstand angenehmste Möglichkeit.

Periode
...fast wie eine normale Periode... sollte es heißen!

Welche Methode auch immer gewählt wird, eine Vollnarkose ist für einen Abbruch nicht nötig, da gibt es ein Narkoserisiko und eine Narkose ist allgemein ungesund.
Verstehe gar nicht warum das immer noch so gängig ist...

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