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Ich weiß nicht, ob ich es behalten oder besser abtreiben sollte.

12. November 2016 um 10:18

Hallo,
zu mir. Ich bin 20, seit 3 Jahren in einer Beziehung, verlobt und wohne allerdings noch mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen. Nun habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Ich bin eig gegen Abtreibung. Aber in meiner jetzigen Situation weiß ich einfach nicht weiter. Ich stecke mitten in meinem anspruchsvollen Fachabitur(danach möchte ich studieren) meine Mutter ist schwer krank, mein Verlobter und ich haben eine on/off Beziehung, ich bin psychisch krank - leide an starken Depressionen. Außerdem hasst meine Familie meinen Verlobten, da er in der Vergangenheit sehr viel scheisse gebaut hat. Er darf nicht mal zu mir nach Haus. Wir sind immer draußen oder bei ihm zuhause. Ich wüsste nicht wie ich meiner Mutter sagen soll, dass ich ss bin. Außerdem möchte ich sie nicht zusätzlich belasten Sie Muss wegen ihrer Krankheit schon genug kämpfen und kann keinen Stress gebrauchen. Ich denke dass es sehr unpassende wäre, sich für das Kind zu entscheiden.. Wie seht ihr das?

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12. November 2016 um 13:39

Hallo Liebes, 

Es tut mir sehr Leid, dass es dir so geht

Wegen der Wohnsituation: Ich weiß nicht genau was deine Mutter hat, aber vll könnte sie dich ja sogar unterstützen mit dem Kind. Es ist sehr lieb von dir, dass du ihr nicht zur Last fallen möchtest, aber sie ist deine Mutter und du bist ihr Kind. Dh sie sollte da eher für dich da sein und du solltest auch darauf vertrauen, dass sie dir beisteht so gut sie kann. 

Bist du denn mit dem Fachabi vor der Geburt fertig? Wenn ja, spricht das ja auch nicht gegen das Kind. Nach einem Jahr zu Hause mit dem Kind kannst du ja auch immernoch studieren gehen. Es gibt viele Möglichkeiten für junge Studentinnen mit Kind. Und falls du länger brauchst mit dem Fachabi kann dir sicher deine Mutter helfen. 

Zum Punkt mit den Depressionen: klar ist es schwer mit so einer Krankheit nicht nur sein eigenes Leben geregelt zu bekommen sondern auch noch das eines kleinen Würmchens, aber es ist machbar. Ich selber habe auch Depressionen und nehme eigentlich Medikamente, die ich nun aber natürlich in der Schwangerschaft abgesetzt habe und glücklicherweise übernehmen bei mir die Schwangerschaftshormone deren Funktion. Aber gerade durch die Depressionen hätte ich mir keine Abtreibung zugetraut, wenn ich das Kind ja eigentlich möchte und es nur nicht passt. Denkst du, dass du eine Abtreibung verkraften könntest? 

Und nun zum Kindsvater: Eine on/off Beziehung ist da sicher nicht das, was man sich für ein Kind wünscht, aber du wirst erstaunt sein wie sich Männer ändern können, wenn sie erfahren Vater zu werden. Weiß er denn schon davon? Und wenn es nicht funktioniert kannst du dich immernoch trennen (dann hätte die Beziehung auch ohne Kind nicht langfristig weiter funktioniert). Ich denke auch, dass wenn deine Mum mitbekommt, dass es dich so sehr belastet, wenn das Verhältnis zwischen ihm und ihr so schlecht ist, obwohl ja ein Kind unterwegs ist, gibt sie sich sicher nochmal einen Ruck. Auch da solltest du dann das Gespräch suchen. 

Ja, es ist schwierig und es gibt sicher "bessere" Momente für ein Kind, aber was ich dir sagen möchte ist, dass alles machbar ist. Wenn du das Kind behalten möchtest, dann behalte es. Wenn du glaubst es nicht zu schaffen und das Kind nicht zu wollen, dann gibt es immernoch die Möglichkeit später eine Familie zu gründen. Die Antwort kannst leider nur du für dich selber finden.

Ich wünsche dir alles Gute und du schaffst das, egal welchen Weg du gehst, er wird der Richtige für dich sein. 

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12. November 2016 um 20:50
In Antwort auf enne962

Hallo,
zu mir. Ich bin 20, seit 3 Jahren in einer Beziehung, verlobt und wohne allerdings noch mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen. Nun habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Ich bin eig gegen Abtreibung. Aber in meiner jetzigen Situation weiß ich einfach nicht weiter. Ich stecke mitten in meinem anspruchsvollen Fachabitur(danach möchte ich studieren) meine Mutter ist schwer krank, mein Verlobter und ich haben eine on/off Beziehung, ich bin psychisch krank - leide an starken Depressionen. Außerdem hasst meine Familie meinen Verlobten, da er in der Vergangenheit sehr viel scheisse gebaut hat. Er darf nicht mal zu mir nach Haus. Wir sind immer draußen oder bei ihm zuhause. Ich wüsste nicht wie ich meiner Mutter sagen soll, dass ich ss bin. Außerdem möchte ich sie nicht zusätzlich belasten Sie Muss wegen ihrer Krankheit schon genug kämpfen und kann keinen Stress gebrauchen. Ich denke dass es sehr unpassende wäre, sich für das Kind zu entscheiden.. Wie seht ihr das? 

Es geschieht nichts umsonst, auch wenn es gerade sehr unpassend aussieht. Die logischen Argumente des Verstandes zählen anschließend wenig, wenn das  Herz weh tut.
Vielleicht ist es gerade das Kind was ihr braucht, um Stabilität in Eure Beziehung hineinzubekommen. Ein Studium ist auch mit Kind möglich.
VLG Yankho

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