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Ich verstehe mich selber nicht mehr!

9. Oktober um 22:02

Hallo an alle,

ich weiß nicht mehr weiter. Habe vor 2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin (2. Kind) und ich weiß nicht, wie ich das alles meistern soll. Meine Tochter ist gerade mal 8 Monate alt, aktiv wie ein Affe und möchte immer getragen werden. Doch leider fühle mich energielos, übel und immer bin ich schlecht gelaunt. Ich habe Nachts so starke Schmerzen im Unterleib und habe Angst das Baby zu verlieren. Mein Mann aber meint jedes Mal, dass ich mich voll verändert habe (zum Schlechten) und das ich nur schauspielere (meine Schmerzen sind nicht da). Alle sagen auch, dass ich mich freuen sollte, statt nur pessimistisch zu denken. Warum kann ich mich nicht einfach freuen, wie die meisten Frauen. Stimmt etwas nicht mir? Ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Danke im Voraus.

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9. Oktober um 22:17
In Antwort auf mamaeinkind97

Hallo an alle,

ich weiß nicht mehr weiter. Habe vor 2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin (2. Kind) und ich weiß nicht, wie ich das alles meistern soll. Meine Tochter ist gerade mal 8 Monate alt, aktiv wie ein Affe und möchte immer getragen werden. Doch leider fühle mich energielos, übel und immer bin ich schlecht gelaunt. Ich habe Nachts so starke Schmerzen im Unterleib und habe Angst das Baby zu verlieren. Mein Mann aber meint jedes Mal, dass ich mich voll verändert habe (zum Schlechten) und das ich nur schauspielere (meine Schmerzen sind nicht da). Alle sagen auch, dass ich mich freuen sollte, statt nur pessimistisch zu denken. Warum kann ich mich nicht einfach freuen, wie die meisten Frauen. Stimmt etwas nicht mir? Ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Danke im Voraus. 

Hallo und guten Abend. Ich denke es liegt wohl eher daran, dass dein Kind ja noch sehr klein und ist du deine ganze Energie in deine kleine Maus steckst. Wir haben das auch durch und das erste Jahr war eine Katastrophe. Ich konnte und kann bis heut nicht verstehen, dass es Frauen gibt, die ein babyjahr als schön betrachten. 

War es denn geplant? Wolltet ihr so schnell noch eins? Fühlst du dich allein gelassen? 

Möchtest du das Baby denn bekommen? Ich persönlich könnte das nicht und hab damals schon entschieden, dass wir keine Kinder mehr bekommen. Daran wird sich auch nix mehr ändern. Aber vielleicht sind es bei dir nur die Umstände? 

Kinder werden größer und es wird vieles einfacher. Jetz siehst du sicher den Stress mit einem Kleinkind und dann noch ein Baby, absolut verständlich. Aber wenn sie größer werden, dann wird es bestimmt richtig schön. Denke ich mir zumindest. 

Ich habe auch viel über das Thema nach gedacht. Unsere ist jetzt 3 einhalb und geht total auf Puppen und Babys ab. Sie wäre eine wunderbare große Schwester aber no way. Der Stress, da hab ich keine Lust mehr dazu. Wieder alles von vorne. 

Was sagt dein Mann bzw Partner denn dazu? 

Liebe Grüße 

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9. Oktober um 22:32
In Antwort auf thewalkingdead88

Hallo und guten Abend. Ich denke es liegt wohl eher daran, dass dein Kind ja noch sehr klein und ist du deine ganze Energie in deine kleine Maus steckst. Wir haben das auch durch und das erste Jahr war eine Katastrophe. Ich konnte und kann bis heut nicht verstehen, dass es Frauen gibt, die ein babyjahr als schön betrachten. 

War es denn geplant? Wolltet ihr so schnell noch eins? Fühlst du dich allein gelassen? 

Möchtest du das Baby denn bekommen? Ich persönlich könnte das nicht und hab damals schon entschieden, dass wir keine Kinder mehr bekommen. Daran wird sich auch nix mehr ändern. Aber vielleicht sind es bei dir nur die Umstände? 

Kinder werden größer und es wird vieles einfacher. Jetz siehst du sicher den Stress mit einem Kleinkind und dann noch ein Baby, absolut verständlich. Aber wenn sie größer werden, dann wird es bestimmt richtig schön. Denke ich mir zumindest. 

Ich habe auch viel über das Thema nach gedacht. Unsere ist jetzt 3 einhalb und geht total auf Puppen und Babys ab. Sie wäre eine wunderbare große Schwester aber no way. Der Stress, da hab ich keine Lust mehr dazu. Wieder alles von vorne. 

Was sagt dein Mann bzw Partner denn dazu? 

Liebe Grüße 

Unsere kleine Prinzessin war ein absolutes Wunschkind und ich habe immer mir Mühe gegeben sie glücklich zu machen. Das zweite leider nicht. Ich kam zu meiner Ärztin, weil ich so starke Unterleibschmerzen hatte, als ich die Kleine trug. Doch dann stellte sich heraus, dass ich in der 6. SSW schwanger war. Mir wurde auch gesagt, dass ich beim nächsten Termin Bescheid sagen soll, wie ich mich entscheiden werde (Abtreibung oder Behalten). Alle waren schockiert, als ich sagte dass ich mir nicht sicher bin, wie ich handeln soll. Es sei ja mein Körper, wo das Baby lebt dachte ich. Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen. Ich bin so traurig, dass ich von allen nicht verstanden werde. Ich fühle mich so allein gelassen. Mein Leben könnte nicht schlimmer werden und dabei habe ich so starke Schuldgefühle. Frauen mit Kinderwunsch, die keine Kinder kriegen können, würden alles tun um eins zu bekommen (habe einige in der Verwandtschaft) und dann komme ich.

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9. Oktober um 22:42
Beste Antwort
In Antwort auf mamaeinkind97

Unsere kleine Prinzessin war ein absolutes Wunschkind und ich habe immer mir Mühe gegeben sie glücklich zu machen. Das zweite leider nicht. Ich kam zu meiner Ärztin, weil ich so starke Unterleibschmerzen hatte, als ich die Kleine trug. Doch dann stellte sich heraus, dass ich in der 6. SSW schwanger war. Mir wurde auch gesagt, dass ich beim nächsten Termin Bescheid sagen soll, wie ich mich entscheiden werde (Abtreibung oder Behalten). Alle waren schockiert, als ich sagte dass ich mir nicht sicher bin, wie ich handeln soll. Es sei ja mein Körper, wo das Baby lebt dachte ich. Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen. Ich bin so traurig, dass ich von allen nicht verstanden werde. Ich fühle mich so allein gelassen. Mein Leben könnte nicht schlimmer werden und dabei habe ich so starke Schuldgefühle. Frauen mit Kinderwunsch, die keine Kinder kriegen können, würden alles tun um eins zu bekommen (habe einige in der Verwandtschaft) und dann komme ich.

Du musst keine Schuldgefühle deswegen haben. Es ist dein Leben und du entscheidest. Und nicht dein Mann oder sonst wer. Der verlässt dich schon nicht und wenn doch, dann war er es nicht wert. Er scheint dich nicht zu verstehen.

Ich kann dir nur den Rat geben, entscheide für dich und entscheide dich richtig. Man ist nicht gezwungen zwei Kinder zu haben nur weil die Gesellschaft das immer noch als die perfekte Familie ansieht. 

 

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9. Oktober um 23:00
In Antwort auf thewalkingdead88

Du musst keine Schuldgefühle deswegen haben. Es ist dein Leben und du entscheidest. Und nicht dein Mann oder sonst wer. Der verlässt dich schon nicht und wenn doch, dann war er es nicht wert. Er scheint dich nicht zu verstehen.

Ich kann dir nur den Rat geben, entscheide für dich und entscheide dich richtig. Man ist nicht gezwungen zwei Kinder zu haben nur weil die Gesellschaft das immer noch als die perfekte Familie ansieht. 

 

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich kenne und deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide. Ich versuche allen zu erklären (Schwiegereltern, meinen Eltern und meinen Mann), dass ich dringend Hilfe brauche mit der Kleinen, aber alle kommen immer damit an, dass die Mamas es früher auch geschafft haben und ich es auch schaffen muss. Ich bin so fertig. Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verkriechen und nicht mehr aufstehen. Ich habe so Angst aber das Baby zu verlieren (habe ständig Albträume von einer Fehlgeburt). Wie kann ich Hilfe für mich und mein Kind kriegen. Habe auch schon sehr viel abgenommen wegen der starken Übelkeit (was ich anscheinend mir nur einbilde, was die anderen sagen). 

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9. Oktober um 23:01
In Antwort auf mamaeinkind97

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich kenne und deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide. Ich versuche allen zu erklären (Schwiegereltern, meinen Eltern und meinen Mann), dass ich dringend Hilfe brauche mit der Kleinen, aber alle kommen immer damit an, dass die Mamas es früher auch geschafft haben und ich es auch schaffen muss. Ich bin so fertig. Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verkriechen und nicht mehr aufstehen. Ich habe so Angst aber das Baby zu verlieren (habe ständig Albträume von einer Fehlgeburt). Wie kann ich Hilfe für mich und mein Kind kriegen. Habe auch schon sehr viel abgenommen wegen der starken Übelkeit (was ich anscheinend mir nur einbilde, was die anderen sagen). 

*kenne mich

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10. Oktober um 0:12
Beste Antwort

Ich kann nachvollziehen wie schwierig die Situation ist - Kinder sind toll... wenn man die Kraft hat und körperlich fit ist, alles zu stemmen und zu bewältigen.

Ein Tipp wäre, dich bei Caritas oder profamilia beraten zu lassen.
Dort könnten dir die Mitarbeiter sicher sagen, wie du Hilfe bekommen kannst - sei es in Form einer Haushaltshilfe, wenn es dir körperlich schlecht geht, oder vielleicht auch eine Therapie als Begleitung, falls der seelische Druck zu groß ist und du in deinem Umfeld gerade niemanden hast, mit dem du sprechen kannst...

Mit Sicherheit gibt es Mittel und Wege - und ja, der Anfang ist grausam... aber es wird wirklich irgendwann besser.
Gerade zwei Kinder mit kleinem Abstand haben auch einen großen Vorteil: Sie können schneller miteinander spielen.

Unsere beiden haben einen Abstand von zwei Jahren und neun Monaten, und das empfinde ich nun doch als etwas viel. (Ein kleinerer Altersabstand wäre aber für mich körperlich auch nicht machbar gewesen.)
Die Große (3 Jahre und 10 Monate) ist halt schon recht weit, und der Kleine (13 Monate) ist auch sehr clever und gibt sich Mühe hinterherzukommen - aber es wird sicherlich noch ein gutes Jahr, wenn nicht noch länger dauern bis die beiden so richtig etwas miteinander anfangen können.

Bei deinen beiden wird es mit einem so kleinen Abstand sicher viel schneller gehen - ich kannte viele Geschwisterpaare mit einem so kleinen Abstand, die eher wie Zwillinge statt größeres + kleineres Geschwister waren.

Ich wünsche dir alles Gute - und dass du die Hilfe bekommst, die du brauchst!

Liebe Grüße!

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10. Oktober um 7:28
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In Antwort auf mamaeinkind97

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich kenne und deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide. Ich versuche allen zu erklären (Schwiegereltern, meinen Eltern und meinen Mann), dass ich dringend Hilfe brauche mit der Kleinen, aber alle kommen immer damit an, dass die Mamas es früher auch geschafft haben und ich es auch schaffen muss. Ich bin so fertig. Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verkriechen und nicht mehr aufstehen. Ich habe so Angst aber das Baby zu verlieren (habe ständig Albträume von einer Fehlgeburt). Wie kann ich Hilfe für mich und mein Kind kriegen. Habe auch schon sehr viel abgenommen wegen der starken Übelkeit (was ich anscheinend mir nur einbilde, was die anderen sagen). 

Ich denke auch, dass du bei der Caritas oder Pro Familia Hilfe finden wirst. Die Aussage, dass es die Mütter früher auch ohne Hilfe geschafft haben ist wirklich respektlos. Ich kenne das von meiner Mutter. 

Meine Tochter war als Baby schrecklich anstrengend. Hat nur gebrüllt und nachts meist nicht geschlafen. Ich war mit den Nerven am Ende. Meine Mutter meinte zu mir, dass ich selbst schuld bin und ich wollte es ja so und ich soll aufhören rum zu jammern. Mit der Frau hab ich inzwischen kein Kontakt mehr. 

Es gibt auch telefonische Hilfe. Nummern wo man anrufen kann und die vermitteln einen Hilfe. 

Lg

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10. Oktober um 9:13

Hallo. 

Besuchst du eine Krabbelgruppe mit deiner kleinen? Vielleicht hilft dir dich mit anderen Müttern auszutauschen. 
Versuche ruhig zu bleiben. Die Hormone spielen jetzt auch eine Rolle. Kann nicht deine Familie mal 2 Stunden auf die kleine aufpassen damit du etwas Zeit für dich hast? 

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10. Oktober um 11:26
Beste Antwort

Zuerst einmal kann ich nur sagen, dass bleierne Müdigkeit, Übelkeit und ziehen im Bauch gerade in den ersten 3 Monaten total normal sind! Wie kommt dein Mann dann dazu dich als Simulantin abzustempeln? Das ist unverschämt. Mag ja sein, dass du das in der ersten Schwangerschaft nicht oder nicht so ausgeprägt hattest, aber jede Schwangerschaft ist anders und mit deiner Kleinen hast du ja jetzt auch schon eine ganz andere Belastung.
Ansonsten die bittere Wahrheit zuerst: das erste Jahr mit 2 Kindern ist hart und garantiert kein Zuckerschlecken. Jeder der etwas anderes behauptet, lügt oder hat es schon erfolgreich verdrängt! Aber Kinder werden älter und es wird leichter. Unsere Beiden sind 2,5 Jahre auseinander und ich finde den Abstand im Nachhinein auch nicht so prickelnd. Beginn Trotzphase, Kindergartenstart und zahnendes Baby... Könnte ich es ändern würde ich sagen, entweder ganz kurzer Abstand oder mind. 4 Jahre.
Mag ja sein, dass es Mütter früher auch alleine geschafft haben, die Frage ist nur wie (ferbern, schreien lassen, stundenlang im Laufstall parken). Bedürfnisorientierte Erziehung sieht anders aus und ist auch anstrengender! Und ob die Mütter damit glücklich waren, ist auch nicht gesagt.
Ansonsten kann ich noch welcome zusätzlich zu Caritas und Co empfehlen. Vllt. gibt es die ja bei dir auch.
Wenn deine Familie schon nicht willens ist, dich zu unterstützen, dann kannst du dir woanders Hilfe holen, um das anstrengende erste Jahr zu überstehen. Denn mangelnde Unterstützung sollte nicht der einzige Grund für eine Abtreibung sein. 

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10. Oktober um 11:53
Beste Antwort
In Antwort auf mamaeinkind97

Hallo an alle,

ich weiß nicht mehr weiter. Habe vor 2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin (2. Kind) und ich weiß nicht, wie ich das alles meistern soll. Meine Tochter ist gerade mal 8 Monate alt, aktiv wie ein Affe und möchte immer getragen werden. Doch leider fühle mich energielos, übel und immer bin ich schlecht gelaunt. Ich habe Nachts so starke Schmerzen im Unterleib und habe Angst das Baby zu verlieren. Mein Mann aber meint jedes Mal, dass ich mich voll verändert habe (zum Schlechten) und das ich nur schauspielere (meine Schmerzen sind nicht da). Alle sagen auch, dass ich mich freuen sollte, statt nur pessimistisch zu denken. Warum kann ich mich nicht einfach freuen, wie die meisten Frauen. Stimmt etwas nicht mir? Ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Danke im Voraus. 

Liebe TE,
 
wie schwer bist du gerade mit Sorgen beladen : ( ..
Es tut mir so leid, dass du so wenig Verständnis erfährst. Dabei wäre das doch ein Anfang, wenn jemand mal sagen würde: „Ich verstehe dich!“. Wenn du merken würdest, dass deine Sorgen, deine körperlichen Schmerzen, ernst genommen werden. Ich kann gut verstehen, dass du dich alleine gelassen fühlst!
 
War es denn eine schwere Geburt bei deiner Tochter? Spürst du da noch körperlich Nachwirkungen? Aber auch bei einer normalen Geburt braucht es seine Zeit, bis du das alles gut verkraftet hast. Du hast eine Menge geleistet, die ganze Schwangerschaft hindurch und dann die Geburt. Vielleicht stillst du ja, oder hast gestillt, das fordert den Körper auch. Wir Mamas dürfen nicht vergessen, was für eine Hochleistung das ist!!
 
Du steckst jetzt in einer anstrengenden Phase mit deiner Prinzessin. Mit acht Monaten wollen sie meistens schon so viel, können aber noch recht wenig. Und oft sind sie dann frustriert und wir Mütter dienen dann als ihre Händchen, Füßchen, … und meistens geben sie keine Ruhe, bis sie etwas erreicht haben. Das ist wirklich auch körperlich anstrengend! Dass du dich energielos fühlst, wundert mich nicht.
Wie ist es denn nachts? Schläft sie gut, dass du da zumindest etwas ausruhen kannst? Natürlich, wenn du nicht zusätzlich Schmerzen hast.
 
Nein, du „musst“ dich nicht freuen. Das ist doch keine Pflicht einer Mutter. Das setzt dich so unter Druck. Freude ist doch etwas, was wachsen kann und darf! Freude darf kommen, wenn wir bereit dafür sind. Manchmal stecken wir in Situationen, in welchen etwas anderes mächtiger ist, als unsere Freude. Und wenn wir das bewältigt haben, ist mehr Platz für Freude. Mit dir ist gar nichts verkehrt!
Eigentlich sagst du ja ganz deutlich, was du gerade brauchst: Hilfe! Das zeigt schon, dass du innerlich Kraft aufbringen kannst. Glaube mir, das ist nicht selbstverständlich, dass man nach Hilfe fragt. Das ist ein Zeichen von Mut und Stärke!
 
Hattest du eine Hebamme? Vielleicht magst du dich einmal an sie wenden? Hebammen sind durchaus auch für dich da, wenn du solche Schwierigkeiten hast. Sie kann dich sicher an Stellen weitervermitteln, die dir Hilfestellung geben können. Oder es hilft dir im ersten Schritt schon, einfach mit ihr zu reden? Was denkst du?
Wenn du gerade unter so einer starken Übelkeit leidest, steht dir auch eine Hebamme zu. Wichtig ist, dass du nicht alleine bleibst! Hab den Mut, dir jemanden an die Seite zu stellen!
 
Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

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10. Oktober um 12:35
In Antwort auf mamaeinkind97

Unsere kleine Prinzessin war ein absolutes Wunschkind und ich habe immer mir Mühe gegeben sie glücklich zu machen. Das zweite leider nicht. Ich kam zu meiner Ärztin, weil ich so starke Unterleibschmerzen hatte, als ich die Kleine trug. Doch dann stellte sich heraus, dass ich in der 6. SSW schwanger war. Mir wurde auch gesagt, dass ich beim nächsten Termin Bescheid sagen soll, wie ich mich entscheiden werde (Abtreibung oder Behalten). Alle waren schockiert, als ich sagte dass ich mir nicht sicher bin, wie ich handeln soll. Es sei ja mein Körper, wo das Baby lebt dachte ich. Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen. Ich bin so traurig, dass ich von allen nicht verstanden werde. Ich fühle mich so allein gelassen. Mein Leben könnte nicht schlimmer werden und dabei habe ich so starke Schuldgefühle. Frauen mit Kinderwunsch, die keine Kinder kriegen können, würden alles tun um eins zu bekommen (habe einige in der Verwandtschaft) und dann komme ich.

Naja an deinen Gefühlen kannst du ja nichts ändern. 
Das bringt einer Frau mit Kinderwunsch auch kein Baby... 

Du solltest gucken ob du Hilfe bekommst...  Familie,  Freunde,  Haushaltshilfe... Dann kannst du etwas Energie schöpfen. 
Die ersten 3 Monate sind mit der Übelkeit und co sind auch kein Zuckerschlecken. 

Nimmst du Magnesium ein? 

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10. Oktober um 13:47
In Antwort auf mamaeinkind97

Unsere kleine Prinzessin war ein absolutes Wunschkind und ich habe immer mir Mühe gegeben sie glücklich zu machen. Das zweite leider nicht. Ich kam zu meiner Ärztin, weil ich so starke Unterleibschmerzen hatte, als ich die Kleine trug. Doch dann stellte sich heraus, dass ich in der 6. SSW schwanger war. Mir wurde auch gesagt, dass ich beim nächsten Termin Bescheid sagen soll, wie ich mich entscheiden werde (Abtreibung oder Behalten). Alle waren schockiert, als ich sagte dass ich mir nicht sicher bin, wie ich handeln soll. Es sei ja mein Körper, wo das Baby lebt dachte ich. Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen. Ich bin so traurig, dass ich von allen nicht verstanden werde. Ich fühle mich so allein gelassen. Mein Leben könnte nicht schlimmer werden und dabei habe ich so starke Schuldgefühle. Frauen mit Kinderwunsch, die keine Kinder kriegen können, würden alles tun um eins zu bekommen (habe einige in der Verwandtschaft) und dann komme ich.

Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen

hast du ihm wenigstens gesagt dass es genauso in seiner verantwortung liegt dass du ungewollt schwanger bist?

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10. Oktober um 13:48
In Antwort auf mamaeinkind97

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich kenne und deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide. Ich versuche allen zu erklären (Schwiegereltern, meinen Eltern und meinen Mann), dass ich dringend Hilfe brauche mit der Kleinen, aber alle kommen immer damit an, dass die Mamas es früher auch geschafft haben und ich es auch schaffen muss. Ich bin so fertig. Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verkriechen und nicht mehr aufstehen. Ich habe so Angst aber das Baby zu verlieren (habe ständig Albträume von einer Fehlgeburt). Wie kann ich Hilfe für mich und mein Kind kriegen. Habe auch schon sehr viel abgenommen wegen der starken Übelkeit (was ich anscheinend mir nur einbilde, was die anderen sagen). 

deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide.

dann weißt du bereits dass du unter keinen umständen abtreiben solltest!!!

du solltest dir auf alle fälle externe hilfe suchen!

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10. Oktober um 17:15
In Antwort auf lavena7

Liebe TE,
 
wie schwer bist du gerade mit Sorgen beladen : ( ..
Es tut mir so leid, dass du so wenig Verständnis erfährst. Dabei wäre das doch ein Anfang, wenn jemand mal sagen würde: „Ich verstehe dich!“. Wenn du merken würdest, dass deine Sorgen, deine körperlichen Schmerzen, ernst genommen werden. Ich kann gut verstehen, dass du dich alleine gelassen fühlst!
 
War es denn eine schwere Geburt bei deiner Tochter? Spürst du da noch körperlich Nachwirkungen? Aber auch bei einer normalen Geburt braucht es seine Zeit, bis du das alles gut verkraftet hast. Du hast eine Menge geleistet, die ganze Schwangerschaft hindurch und dann die Geburt. Vielleicht stillst du ja, oder hast gestillt, das fordert den Körper auch. Wir Mamas dürfen nicht vergessen, was für eine Hochleistung das ist!!
 
Du steckst jetzt in einer anstrengenden Phase mit deiner Prinzessin. Mit acht Monaten wollen sie meistens schon so viel, können aber noch recht wenig. Und oft sind sie dann frustriert und wir Mütter dienen dann als ihre Händchen, Füßchen, … und meistens geben sie keine Ruhe, bis sie etwas erreicht haben. Das ist wirklich auch körperlich anstrengend! Dass du dich energielos fühlst, wundert mich nicht.
Wie ist es denn nachts? Schläft sie gut, dass du da zumindest etwas ausruhen kannst? Natürlich, wenn du nicht zusätzlich Schmerzen hast.
 
Nein, du „musst“ dich nicht freuen. Das ist doch keine Pflicht einer Mutter. Das setzt dich so unter Druck. Freude ist doch etwas, was wachsen kann und darf! Freude darf kommen, wenn wir bereit dafür sind. Manchmal stecken wir in Situationen, in welchen etwas anderes mächtiger ist, als unsere Freude. Und wenn wir das bewältigt haben, ist mehr Platz für Freude. Mit dir ist gar nichts verkehrt!
Eigentlich sagst du ja ganz deutlich, was du gerade brauchst: Hilfe! Das zeigt schon, dass du innerlich Kraft aufbringen kannst. Glaube mir, das ist nicht selbstverständlich, dass man nach Hilfe fragt. Das ist ein Zeichen von Mut und Stärke!
 
Hattest du eine Hebamme? Vielleicht magst du dich einmal an sie wenden? Hebammen sind durchaus auch für dich da, wenn du solche Schwierigkeiten hast. Sie kann dich sicher an Stellen weitervermitteln, die dir Hilfestellung geben können. Oder es hilft dir im ersten Schritt schon, einfach mit ihr zu reden? Was denkst du?
Wenn du gerade unter so einer starken Übelkeit leidest, steht dir auch eine Hebamme zu. Wichtig ist, dass du nicht alleine bleibst! Hab den Mut, dir jemanden an die Seite zu stellen!
 
Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

Hallo, um die Geburt mache ich mir überhaupt keine Sorgen, da ich sehr gute Unterstützung hatte von einer tollen Hebamme und meinem Mann. Schmerzen hatte ich danach durch den kleinen Dammriss, aber sonst nichts. Ich mache mir eher Sorgen um die ganzen neun Monate und das Leben nach Geburt. Ich fühle mich total überfordert mit allem

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10. Oktober um 17:15
In Antwort auf nadu2.0

Naja an deinen Gefühlen kannst du ja nichts ändern. 
Das bringt einer Frau mit Kinderwunsch auch kein Baby... 

Du solltest gucken ob du Hilfe bekommst...  Familie,  Freunde,  Haushaltshilfe... Dann kannst du etwas Energie schöpfen. 
Die ersten 3 Monate sind mit der Übelkeit und co sind auch kein Zuckerschlecken. 

Nimmst du Magnesium ein? 

Ja, ich nehme Magnesium ein, aber irgendwie bringt das leider nichts.

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10. Oktober um 17:18
In Antwort auf jasmin7190

Mein Mann sagte, dass wenn ich das Baby abtreiben würde, würde er mich verlassen

hast du ihm wenigstens gesagt dass es genauso in seiner verantwortung liegt dass du ungewollt schwanger bist?

Natürlich, es ist ja kein Einzeljob sondern Teamwork. Er ist auch im Boot, wenn wir es behalten sollten. Er hat vor Freude es natürlich unseren beiden Eltern erzählt (was natürlich das Thema Abtreibung noch mehr erschwert hat, da alle dagegen sind).

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10. Oktober um 17:19
In Antwort auf jasmin7190

deshalb könnte ich glaube ich nicht verkraften, falls ich mich gegen das Kind entscheide.

dann weißt du bereits dass du unter keinen umständen abtreiben solltest!!!

du solltest dir auf alle fälle externe hilfe suchen!

Ja, das Leben des Kindes ist mir jetzt doch wichtig, aber ich habe Angst das ich es hassen werde.

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10. Oktober um 17:28

UPDATE: Ich war heute bei meiner FÄ und diese bestätigte meine schlimmste Vermutung, dass ich eine Schwangerschaftsdepression entwickelt habe. Von ihr erhielt ich die Überweisungen zum Psychologen und Psychater und ein Rezept für ein pflanzliches Beruhigungsmittel. Noch dazu habe ich eine starke Blasenentzündung, das Karpaltunnel-Syndrom und Verdacht auf Gallensteine. Alles auf einmal. Ich fühle mich, wie im falschen Film.

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10. Oktober um 17:44
In Antwort auf mamaeinkind97

UPDATE: Ich war heute bei meiner FÄ und diese bestätigte meine schlimmste Vermutung, dass ich eine Schwangerschaftsdepression entwickelt habe. Von ihr erhielt ich die Überweisungen zum Psychologen und Psychater und ein Rezept für ein pflanzliches Beruhigungsmittel. Noch dazu habe ich eine starke Blasenentzündung, das Karpaltunnel-Syndrom und Verdacht auf Gallensteine. Alles auf einmal. Ich fühle mich, wie im falschen Film.

aber du hast doch einen Mann der sich auf das Kind freut!! sieh es doch etwas positiver

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10. Oktober um 18:06
In Antwort auf jasmin7190

aber du hast doch einen Mann der sich auf das Kind freut!! sieh es doch etwas positiver

Freuen ist eine Sache, aber Unterstützung eine andere. Mit unserer Tochter hat er sich auch gefreut und sie ist total Papas Prinzessin, aber freiwillig kommt er nicht an um ihr die Windeln zu wechseln oder sie zu füttern (Flaschenbaby). Er meint, dass das alles meine Aufgabe sei. Deswegen bin ich dann wieder auf mich allein gestellt.

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10. Oktober um 18:29
In Antwort auf mamaeinkind97

Freuen ist eine Sache, aber Unterstützung eine andere. Mit unserer Tochter hat er sich auch gefreut und sie ist total Papas Prinzessin, aber freiwillig kommt er nicht an um ihr die Windeln zu wechseln oder sie zu füttern (Flaschenbaby). Er meint, dass das alles meine Aufgabe sei. Deswegen bin ich dann wieder auf mich allein gestellt.

Hast du ihm schon gesagt dass alles wieder an dir hängen bleiben wird? was hat er dazu gesagt?

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10. Oktober um 18:34
In Antwort auf jasmin7190

Hast du ihm schon gesagt dass alles wieder an dir hängen bleiben wird? was hat er dazu gesagt?

Ja, selbstverständlich tat ich das. Er sagte, er wird mir helfen, aber das tut er nur wenn ich ihn schon anschreie. Von daher bin ich nicht sehr optimistisch.

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10. Oktober um 20:41
Beste Antwort

Na toll, da hast du ja überall hier geschrien. Aber du hast auch schon mal die erste Unterstützung bekommen. Und ich will dir auch noch Hoffnung in Bezug auf deinen Mann machen. Beim ersten Kind hat mein Mann auch fast nichts geholfen. Ich hab gestillt, gut das kann er nicht, aber meinte auch beim Wickeln, Baby mal rumtragen und bespaßen, dass er nichts machen kann. Sein Einsatz war echt überschaubar, weil er immer meinte, dass das Baby ja auch so Mamafixiert ist. Tja, mit dem zweiten Kind hat sich vieles geändert. Auf einmal hat Papi regelmäßig Windeln gewechselt, von beiden Kindern. Er hat ganz stolz festgestellt, dass Papi auch ohne Stillen Baby zum Schlafen bringen kann.... es besteht also noch Hoffnung, dass dein Mann sich noch ändert. 

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10. Oktober um 21:03
Beste Antwort
In Antwort auf mamaeinkind97

UPDATE: Ich war heute bei meiner FÄ und diese bestätigte meine schlimmste Vermutung, dass ich eine Schwangerschaftsdepression entwickelt habe. Von ihr erhielt ich die Überweisungen zum Psychologen und Psychater und ein Rezept für ein pflanzliches Beruhigungsmittel. Noch dazu habe ich eine starke Blasenentzündung, das Karpaltunnel-Syndrom und Verdacht auf Gallensteine. Alles auf einmal. Ich fühle mich, wie im falschen Film.

Puh.. das musst du erstmal verdauen, das ist ganz klar. In solchen Situationen würde man manchaml einfach gern mal laut Schreien... 
Ok. Tief durchatmen. Eins ist heute doch geschehen, was ganz wichtig ist: jemand hat all deinen Schmerzen, dem, was dich in den letzten Monaten so belastet hat, einen Namen gegeben. Und das ist ein erster, ganz guter Schritt! Denn jetzt hast du etwas in der Hand und da gibt es Fachleute, die sich jetzt um diese Dinge kümmern werden. Du musst nicht mehr im Dunkeln stochern und das Gefühl haben, dass du dem ganzen ausgeliefert bist!
Was das körperliche angeht, hast du einen guten Weg eingeschlagen und ich bin mir sicher, dass man dir gut helfen kann.

Dich beschäftigt aber auch, wie du das alleine schaffen sollst mit zwei Kindern. Dein Mann zieht sich da etwas uncharmant aus den anstrengenden Dingen des Vaterseins zurück. Ich verstehe, dass dich das sehr belastet, wenn dann alles an dir hängen bleibt. Und wie du schreibst, versteht er Bitten und Aufforderungen diesbezüglich nicht? Sondern erst, wenn du laut wirst?
Klar, dass du dir mehr Teamwork wünschst. Würde er sich denn konkret weigern, wenn du z.B. sagst: "XY hat eine volle Windel, die musst du ihr jetzt bitte wechseln." Ich kenne nämlich von mir selbst, dass ich oft nicht klar formuliere, was jetzt zu tun ist. Sondern es in "hätte/könnte" Sätze verpacke. Die liebe Männerwelt braucht es aber manchmal etwas direkter ; ) Was würde passieren, wenn du ihm klare Anweisungen gibst? Natürlich nicht im Befehlston, aber bestimmt? 
Nein, es ist nicht nur deine Aufgabe. Es ist eure Eltern-Aufgabe. 

Deine Muttergefühle für dein Kind sind stark, wenn sie sich so gegen die Depression durchsetzen können. Trotz deiner Zweifel und deiner Angst bangst du um das Leben deines Kindes. Du fühlst das, was ganz zutiefst in dir ist. Ich kann da keinen Ansatz von Hass erkennen. Oben auf kommt deine Angst und nimmt gerade all den Platz ein, der unter anderen Umstäden für dieses Baby reserviert wäre. Vielleicht kannst du es dir so vorstellen: Je mehr von deiner Angst abgetragen wird, desto mehr Platz ist für positive Gedanken da. Es braucht - wie so vieles - Zeit! Und Mut, es anzugehen.

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11. Oktober um 16:36
In Antwort auf mamaeinkind97

Ja, selbstverständlich tat ich das. Er sagte, er wird mir helfen, aber das tut er nur wenn ich ihn schon anschreie. Von daher bin ich nicht sehr optimistisch.

kannst du bitte mal auf den Tisch hauen???  wieso lässt du alles mit dir machen?  Da bist du ein Stück weit selbst schuld

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12. Oktober um 8:52
In Antwort auf mamaeinkind97

Hallo an alle,

ich weiß nicht mehr weiter. Habe vor 2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin (2. Kind) und ich weiß nicht, wie ich das alles meistern soll. Meine Tochter ist gerade mal 8 Monate alt, aktiv wie ein Affe und möchte immer getragen werden. Doch leider fühle mich energielos, übel und immer bin ich schlecht gelaunt. Ich habe Nachts so starke Schmerzen im Unterleib und habe Angst das Baby zu verlieren. Mein Mann aber meint jedes Mal, dass ich mich voll verändert habe (zum Schlechten) und das ich nur schauspielere (meine Schmerzen sind nicht da). Alle sagen auch, dass ich mich freuen sollte, statt nur pessimistisch zu denken. Warum kann ich mich nicht einfach freuen, wie die meisten Frauen. Stimmt etwas nicht mir? Ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Danke im Voraus. 

Ich kann dich gut verstehen. Ich bin damals auch wieder schwanger geworden, als mein Sihn 6 Monate alt war, zwar geplant, aber: es war dennoch die Hölle. Die zweite Schwangerschaft verlief ähnlich wie bei dir, ich hatte ständig Probleme und Schmerzen, ganz anders als beim ersten. Nach der Geburt wurde es nicht besser, mir zwei Babys und einem Mann, der beruflich und im Ehrenamt sehr eingespannt war. Ich bin ehrlich, ich hatte hier 2 Jahre lang die Hölle mit mehreren Zussammenbrüchen meinerseits. Ich litt unter Depressionen, Angstzuständen und Essstörungen.  Es wurde erst besser, als beide in der Kita waren und ich wieder arbeiten ging, uns eine der Omas unterstützt hat und auch mein Mann beruflich kürzer getreten ist. Mein Mann wer übrigens genauso überfordert wie ich und wusste nicht, was er tun soll. Evtl erklärt dass die Reaktion deines Mannes... Bei meinem hat es auch erst ein paar gemeinsame Therapiestunden bei meiner Psychotherapeutin gebraucht.
der ganze Stress zu dieser Zeit wirkt aberbis heute gesundheitlich bei mir nach. Ich bin seitdem einfach nicht mehr ganz gesund und hab ständig was anderes. Das Verhältnis zu meinen Kindern war auch lange Zeit belastet, meine Tochter war für mich lange Zeit ein Fremdkörper und meinem Sohn ggü hatte ich Mitleid wegen der verschenkten Babyzeit. Dashat sich jjetzt zwar alles gegebessert, aber iich hätte gerne darauf verzichtet. Auch zueinander haben die beiden kein inniges Verhältnis und haben auch nie groß miteinander gespielt, das ist ja immer DAS Argument für kurze Abstände aber nein - die beiden sind einfach verschieden und haben andere Interessen. Das bessert sich erst jetzt, seitdem beide in derSchule sind. 

Das klingt jetzt alles nun leider nicht wirklich positiv, ich wollte dir nur sagen, dass du nicht alleine bist und nicht jede Mutter immer fröhlich und stark ist. Das Muttergefühle auch nicht alles überstrahlen. Du wirst viel Kraft brauchen und Unterstützung, du musst wuf dich selbst achten und nicht darauf, was andere über deine Gefühle meinen. Ich hoffe für dich, dass du das schaffst. Liebe Grüße.

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