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Ich verkrafte die Abtreibung einfach nicht..

12. Juli 2011 um 22:00 Letzte Antwort: 25. August 2011 um 19:47

Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig helfen.
Ich bin (erst) 18 Jahre alt und hatte letztes Jahr im April eine Abtreibung.

Meine Geschichte:
Zu der Zeit war ich mit meinem Freund(20) ein halbes Jahr zusammen. Wir waren sehr glücklich.. und haben dummerweise 1 einziges Mal nicht aufgepasst da ist es gleich passiert: Ich wurde schwanger! Ich habe es erst gemerkt, als ich Ende des 2. Monats war. Ich hatte schreckliche Angst, das meinen Eltern zu sagen - und vorallem meinem Freund, mit dem ich heute immernoch zusammen bin. Er hatte relativ positiv darauf reagiert und meine Mutter war auch realtiv gelassen - nur sagte sie gleich, dass ich abtreiben soll! Ich war fix und fertig.. einerseits wollte ich das Kind, andererseits wusste ich, dass es noch zu früh ist. Mein Freund ist Bäcker und verdient nichts wirklich viel und ich gehe noch zur Schule. Meine Mutter hat mich gleich zum Frauenarzt geschleppt und ihm gesagt, dass er mir das Kind sofort abtreiben soll. Ich hatte echt keine Chance ihr das auszureden. Bevor ich abgetrieben hab, musste ich zu einem Beratungsgespräch. Die Frau hat mir gleich unter die Nase gebunden, dass es Mord wäre. Ich war kurz davor einen Rückzieher zu machen und das Kind zu bekommen. Doch leider kam es anders Meine Mutter drängte mich immer mehr dazu.. und ich machte es schließlich. Weil ich erst Ende des 2. Monats war, konnte ich noch mit Tablettenform abtreiben, von denen ich 2 Tage darauf Blutungen bekam. Ich war total fertig, als ich die Zelle(mein Baby!) in meiner Binde sah. Seitdem bin ich totunglücklich, ich könnte weinen, wenn ich schwangere Frauen auf der Straße sehe. Was soll ich bloß machen? Ich halte diesen seelischen Schmerz einfach nicht mehr aus

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12. Juli 2011 um 22:13

Du musst dich der Situation stellen
Hallo,
Abtreibungen haben in der Regel schlimme Folgen. Ich verstehe dich recht gut. Man könnte jetzt alles mögliche schreiben und dir Vorwürfe machen.
Aber was du jetzt brauchst, ist eine qualifizierte Hilfe. Du kannst dich an das Team von Aus-WEG?! wenden, die auf solche Frauen wie dich spezialisiert sind. Sie begleiten dich in deiner Trauer und helfen dir, das Trauma der Abtreibung aufzuarbeiten. Ich wünsche dir alles Gute.

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16. Juli 2011 um 0:05

Das tut mir sehr leid, aber du bist bestimmt nicht alleine, d.h. nicht die einzige
Klar ist es ein Schmerz, den du verborgen dein Leben lang tragen musst, aber versuche nicht in ein Loch zu fallen. Mach eine Kerze an, entschuldige dich in Gedanken bei dem Kind, erklaer ihm alles.Viell. ist es eine Art ein wenig Rechenschaft. Ev. ist es ein Trost, denn erst spaeter bilden sich die Organe etc.

Gebe dir aber ein Paar Tage z.B. bis zu einer Woche zum trauern. Versuche danach nicht mehr dran zu denken, verschiebe es irgendwo., sonst gehst du daran kaputt.

Denke daran, wenn die geignete Zeit da ist, planst du Kinder, und freust dich mit deinem Kind, du bist erst 18, und hast massig Zeit. Kinder sind auch eine grosse Verpflichtung. Lasst dich von deinem Freund aufmuntern, lenkt dich ein wenig ab.

Ich wuensch dir alles Gute

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16. Juli 2011 um 21:21

Oje
ich kann verstehen, dass du dein abgetriebenes Baby vermisst, aber mit einer erneuten SS machst du es doch auch nicht wieder lebendig. Ich kenne deine Geschichte nicht, aber ich habe schon das Gefühl, dass dieser Wunsch vermutlich dahinter steckt.
Wenn man ungewollt schwanger wird, hat der Mann das in meinen Augen mitzutragen. Er war ja auch beim Sex dabei. Aber ihn absichtlich zu hintergehen finde ich richtig schlimm.

Lasst euch doch noch etwas Zeit. Lernt euch doch erst einmal richtig kennen.
Auch kann ich mir vorstellen, dass du als Mutter völlig überfordert wärst, wenn du die Abtreibung noch nicht verarbeitet hast. Es passiert leider nicht selten, dass die Frauen versuchen an ihren geboren Kindern eine Abtreibung wieder gut zu machen. Das kann den Kind/den Kindern dann sehr schaden.
Auch könnte eine Schwangerschaft für dich selbst schwer zu ertragen sein, bevor du die Abtreibung wirklich verarbeitet hast. Du würdest ja tagtäglich mit der Abtreibung direkt konfrontiert. Einfach weil du wieder schwanger wärst.

Wenn du wieder so weit bist, ist eine Schwangerschaft eine tolle und wunderbare Sache und ein Kind unvorstellbar schön. Doch wenn du noch nicht soweit bist, kann es für alle sehr schwierig werden.

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18. August 2011 um 16:57

Hilfe in anmarsch
hej ich hatte genau das selbe dieses jahr im april genau die selbe situation alles genau das selben ! weiß du was ich gemacht habe ich habe mir ein paar kleine schuhe gekauft und bin auf den fridhof gegenagen und habe sie da hingestellt und mich entschuldigt und mich einfach nur aus genweint mir ging es genau sooo wir dir. da ich habe mit dem schmerz nicht klar kam habe ich mit meiner mama noch mal geredet und mit meinem freund, ich meinte das ich die pille absetzen werde weil ich damit nicht klar kam ich tat es 3 monate nach derabtreibung also die pille absetzten und ich habe mit meiner mama und mein freund halt darüber geredet und ja sie meinte(meine mama) es sei meine entscheidung ich sei alt genau druaf hin wurde ich 1 monat schwanger und das bin ich jetzt ich freue mich tierisch auf mein kind ich will dir nicht raten das auch zu machen aber glaube mir es geht mir super gut damit melde dich kussii

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24. August 2011 um 13:00

Hilfe hilfe
DU musst mir helfen ich bin schwanger will das kind auch behalten bei dem abbruch hast du doch eine bescheinigung bekommen was steht da drinn ich will die selber screiben da mien ex sonst nie ruhe geben wird....BITTE HILF MIR

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24. August 2011 um 13:08


aber ich will einfach nur inruhe leben können... ich will kein stress haben ..

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24. August 2011 um 17:31

Ist das so?
Ich meine, dass der Vater vom Kind wissen muss. Viele Mütter geben als Vater "unbekannt" an. Was, wenn der Kerl sie bedroht? Recht hin oder her, aber sie hat auch ein Recht, sich und ihr Kind zu schützen. Wenn sie keine Ansprüche an ihn stellt, meine ich, hat auch er keine zu stellen, wenn sie nicht verheiratet sind. Weiss aber nicht, wie das geregelt ist. Sie könnte die Rechtsauskunft fragen.

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24. August 2011 um 17:37
In Antwort auf irin_12578919

Hilfe hilfe
DU musst mir helfen ich bin schwanger will das kind auch behalten bei dem abbruch hast du doch eine bescheinigung bekommen was steht da drinn ich will die selber screiben da mien ex sonst nie ruhe geben wird....BITTE HILF MIR

Wenn du
Hilfe suchst, bist du bei dem Team von ausweg richtig. Wende dich an sie. Sie hören dir zu, geben dir Rat und unterstützen dich.

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24. August 2011 um 22:54

Ich kann dich verstehen,
Mir ging es ähnlich. Meine Abtreibung liegt nun schon 3 Jahre zurück. Am Anfang viel es mir auch enorm schwer damit zu leben. Ich müsste dich wirklich anlügen wenn ich dir sagen würde, dass der Schmerz schnell nachlässt oder du dir innerhalb von kurzer Zeit keine Gedanken mehr darüber machst.
Ich, für mich, akzeptiere meine Entscheidung, auch wenn ich sie nicht nur aufgrund von meinen Empfindungen, getroffen habe. Du wirst ein Leben lang damit leben müssen. Aber es wird leichter, weil du in Situationen kommst in denen du für dich merkst wie wenig du für dein Kind da sein könntest.
Ja es ist nicht gut so einen "Fehler" zu machen aber, wenn wir ehrlich sind, ist es auch nicht richtig, dein Leben vollkommmen für diese Abtreibung hinzugeben und dir immer und immer wieder Vorwürfe zu machen. Mir hat es geholfen einer guten Freundin alles zu erzählen. Egal was ist, sie hilft mir und das macht es leichter.
Falls du diese Freundin nicht hast oder dich schämst, kannst du mir jeder Zeit schreiben. Ich helfe dir. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann das (selbst wenn es realistisch betrachtet das Richtige war) man dies nicht allein bewältigen kann.

LG

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24. August 2011 um 23:08

Mit der Bescheinigung
gehe ich mit Dir einig. Ob es Urkundenfälschung und somit strafbar ist, müsste sie abklären. Ich bin total gegen Lügen, aber wenn nur so der Psychoterror aufhört, was soll sie dann tun?

Ob der Vater ein Recht hat, es zu wissen? Vielleicht. Jedoch will er das Kind offenbar auf keinen Fall. Nicht zu wissen, dass er eins hat, scheint für ihn also kein Verlust, sondern vielmehr eine Erleichterung zu sein. Schaden wird also keiner angerichtet.

Das Kind hat ein Recht auf seinen Vater, ja. Aber will es den Kontakt mit einem Vater, der es nie wollte und auch in Zukunft nie will? Wenn es erwachsen ist, kann es ja den Kontakt suchen. Dann, wenn es eine Zurückweisung verkraften kann. Die Frage ist, was ist das kleinste Übel für alle, Rechte hin oder her. Ich wüsst auch nicht, was machen. Ich würd mich wahrscheinlich beraten lassen.

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25. August 2011 um 19:47

ER lässt sich doch selbst die Chance nicht
Er weiss, dass sie schwanger ist und drängt sie zur Abtreibung. Abgesehen davon, dass auch das strafbar, hat er nach der Abtreibung noch weniger Chance auf Vaterschaft, als wenn sie das Kind ohne sein Wissen austrägt. Die beiden sind erwachsene Menschen und kennen sich. Wenn ihr Kind später mal wissen will, wer der Vater ist, kann die Mutter es ihm sagen. Jetzt ist sie so nett und entbindet ihn von seinen Pflichten. Das Recht hat sie.

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