Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Ich schwanger und Kindheitsfreundin abgetrieben

Letzte Nachricht: 22:33
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poldie_12370991
08.07.22 um 20:33

Hällöchen, 
ich bin in der 10. Woche schwanger.
Meine beste Freundin, die ich schon seit meiner Kindheit kenne wurde vor paar Wochen ungewollt schwanger. Ihr Partner hat schon 2 Kinder und sie auch. Wir wollten eigentlich gemeinsam in ein Wellnesshotel fahren. Wir waren ewig nicht mehr zusammen weg, da ihr neuer Partner nicht möchte das sie viel mit Freundinnen unterwegs ist. Ich habe versucht darüber nie zu urteilen. Sie sagte mir, dass wir nicht wegfahren können, da sie so schnell wie möglich abreiben möchte. Sie kann das Kind mit so einem Mann nicht bekommen. Ich verurteile sie dafür nicht. Jedoch hat mich das sehr mitgenommen, da ich wie gesagt zum ersten Mal gerade schwanger bin. Ich habe gesagt, dass ich für sie da bin wenn sie mich braucht. Jedoch muss sie Verständnis haben, dass es für mich in meinem Zustand schwer zu verdauen ist. An den Tagen an denen dann die Abtreibung war hab ich mich nicht gemeldet. Ich konnte es nicht & habe ja auch gedacht, dass sie sich meldet wenn sie mich braucht. Auf jedenfall sagte sie mir gestern, dass sie menschlich extrem von mir enttäuscht ist und das ich mich nicht über ihren Zustand informiert habe. Sie wäre mir egal. Ich hätte ihr beistehen sollen. Dann hat sie mir auch noch genau erklärt, dass sie schmerzen hatte etc. 
Ich habe ihr versucht zu erklären, dass ich gerade schwanger bin und so Dinge sehr schwer sind für mich. Gerade weil es auch 4 Jahre gedauert hat bis ich schwanger wurde. Auch die schlimmen Sachen mit ihrem Partner, der sie auch schon geschlagen hat belasten mich. Kann sie nicht verstehen. Sie will nicht, dass ich über ihre Beziehung urteile. Ich tue das nicht. Jedoch Versteht sie nicht, dass mich ihre ganze Situation einfach mitnimmt. Liegt vielleicht auch an den Hormonen.
Sie möchte jetzt erstmal Abstand und ich auch. 
Habe ich mich irgendwie falsch verhalten? 
Ich bin total fertig.

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levian_28126611
08.07.22 um 21:19
In Antwort auf poldie_12370991

Hällöchen, 
ich bin in der 10. Woche schwanger.
Meine beste Freundin, die ich schon seit meiner Kindheit kenne wurde vor paar Wochen ungewollt schwanger. Ihr Partner hat schon 2 Kinder und sie auch. Wir wollten eigentlich gemeinsam in ein Wellnesshotel fahren. Wir waren ewig nicht mehr zusammen weg, da ihr neuer Partner nicht möchte das sie viel mit Freundinnen unterwegs ist. Ich habe versucht darüber nie zu urteilen. Sie sagte mir, dass wir nicht wegfahren können, da sie so schnell wie möglich abreiben möchte. Sie kann das Kind mit so einem Mann nicht bekommen. Ich verurteile sie dafür nicht. Jedoch hat mich das sehr mitgenommen, da ich wie gesagt zum ersten Mal gerade schwanger bin. Ich habe gesagt, dass ich für sie da bin wenn sie mich braucht. Jedoch muss sie Verständnis haben, dass es für mich in meinem Zustand schwer zu verdauen ist. An den Tagen an denen dann die Abtreibung war hab ich mich nicht gemeldet. Ich konnte es nicht & habe ja auch gedacht, dass sie sich meldet wenn sie mich braucht. Auf jedenfall sagte sie mir gestern, dass sie menschlich extrem von mir enttäuscht ist und das ich mich nicht über ihren Zustand informiert habe. Sie wäre mir egal. Ich hätte ihr beistehen sollen. Dann hat sie mir auch noch genau erklärt, dass sie schmerzen hatte etc. 
Ich habe ihr versucht zu erklären, dass ich gerade schwanger bin und so Dinge sehr schwer sind für mich. Gerade weil es auch 4 Jahre gedauert hat bis ich schwanger wurde. Auch die schlimmen Sachen mit ihrem Partner, der sie auch schon geschlagen hat belasten mich. Kann sie nicht verstehen. Sie will nicht, dass ich über ihre Beziehung urteile. Ich tue das nicht. Jedoch Versteht sie nicht, dass mich ihre ganze Situation einfach mitnimmt. Liegt vielleicht auch an den Hormonen.
Sie möchte jetzt erstmal Abstand und ich auch. 
Habe ich mich irgendwie falsch verhalten? 
Ich bin total fertig.

Hi,
ich kann eurer beide Gefühle als Aussenstehender natürlich nicht nachvollziehen. Rein faktisch finde ich allerdings eurer beider Gefühle verständlich. Du hättest dich halt nicht anders verhalten können ohne schlechtes gefühl. Von daher ist bzw. War das aus meiner perspektive leider eine Situation bei der es keine Möglichkeit gab sie so zu lösen das ihr euch beide gut fühlt... manchmal ist es leider so.
Ich finde ausserdem nicht, dass du dir vorwürfe machen musst. Du hast dixh so gefühlt und dann ist das ok.

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poldie_12370991
Gestern um 12:43

Die Situation ist jetzt so verfahren, dass ich das Gefühl habe, dass wir nicht mehr zueinanderfinden werden. Sie macht mir jetzt solche Vorwürfe. 

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peterlll
8:42

Hallo,

die Situatuion ist sicherlich schwierig für beide Seiten, aber insgesamt betrachtet wäre ich da bei deiner Freundin.
Es ist Ihre Entscheidung das sie abtreibt nicht deine, das sollte klar sein.
Und wenn es deine besten Freundin ist solltest du Ihre Entscheidung/Einstellung akzeptieren.
Gute Freunde stehen zu Ihren Freunden und unterstützen Sie auch wenn man nicht unbedingt der gleichen Meinung ist wie die Freunde. Das macht gute Freunde aus.

Eine Abtreibung ist eine schwere Entscheidung und auch sicherlich eine schwere körperlicher sowie seelische Belastung.
Wenn dann meine "besten" Freunde mir an dem Tag nicht beistehen wäre ich auch schwer enttäuscht.

Das sieht jeder sicherlich anders, aber ich bin da wirklich bei deiner Freundin und kann Sie weit besser verstehen als dich.
 

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poldie_12370991
12:40

Ich habe sie nicht verurteilt. Verstehe auch ihre Gründe. Ich hab ihr angeboten ihr beizustehen & das sie sich melden kann. Mehr konnte ich nicht tun in meiner aktuellen Situation. Dies sollte man auch akzeptieren. Wir reden hier nicht über eine Fußoperation oder eine Fehlgeburt. Ich denke Akzeptanz auf beiden Seiten wäre angebracht gewesen. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer sehe ich das nun. 

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_flor_19942
22:33
In Antwort auf poldie_12370991

Ich habe sie nicht verurteilt. Verstehe auch ihre Gründe. Ich hab ihr angeboten ihr beizustehen & das sie sich melden kann. Mehr konnte ich nicht tun in meiner aktuellen Situation. Dies sollte man auch akzeptieren. Wir reden hier nicht über eine Fußoperation oder eine Fehlgeburt. Ich denke Akzeptanz auf beiden Seiten wäre angebracht gewesen. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer sehe ich das nun. 

Ich glaube Abstand ist jetzt das richtige.
Hätte sie dich gebraucht, hätte sie schreiben können.

"Sie macht mir jetzt solche Vorwürfe." Schon nur deswegen, würde ich auf Abstand. Sie ist toxisch.
Deine Situation scheint ihr egal zu sein.

Distanziere dich, damit ihre Situation dich nicht so belastet. Es ist ihre Entscheidung bei einem gewaltätigen und toxischen Partner zu bleiben. Es ist ihr Leben.

Ich wünsche dir alles Gute und freue mich, dass es mit der Schwangerschaft geklappt hat!

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