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Ich habe mein Baby verloren

22. Februar um 8:39 Letzte Antwort: 23. Februar um 23:16

Hallo zusammen

Ich bin 22 Jahre alt und war drei Jahre lang mit einem manisch depressiven Typ zusammen. Er hatte sehr schlimme Stimmungsschwankungen und wir stitten viel. Im Juni gingen wir nach Kroatien in die Ferien und dort fand ich heraus, dass ich schwanger war. Aus Schrecken bekam er schnell Unsicherheiten und wollte, dass ich das Kind abtreibe (was ich natürlich NICHT wollte) kurz darauf stritten wir so heftig, dass er ohne mich nach Hause fuhr. Er ließ mich schwanger, fast ohne Geld und ohne Handy in Kroatien liegen und ich musste 20 Stunden durch die Länder mit Büssen pendeln bis ich endlich Zuhause ankam.
Ich machte natürlich Schluss und
entschied mich für das Kind. Aber ich verlor es im 3. Monat. Es war für mich ein riesen Schrecken als ich den kleinen, blutigen Fötus vor mir sah und eine Woche vorher noch sein Herzklopfen hörte. Es war alles unglaublich schlimm. Ich musste bis am Abend im Krankenhaus bleiben und verlor viel Blut. Nach diesem Erlebnis lenkte ich mich mit meinem Studium ab. Ich lernte viel und redete kaum über diesen Tag. Ich wollte es verdrängen. Aber jetzt, ein halbes Jahr später wird es für immer schwieriger es zu akzeptieren. Es macht mich traurig wenn meine Kolleginen/ Familienmitglieder schwanger werden, obwohl ich mich riesig für sie freue. Ich habe immer mehr depressive Stimmungen und habe emotionale Zusammenbrüche. Ich kann mich auf die Schule nicht konzentrieren und lerne nicht mehr viel. Meine Kolleginen empfiehlen mir mich zu entfallten und endlich wieder mal mit netten Männer auf Dates zu gehen, aber das macht mich Schlussendlich noch bedrückter. 
Gibt es Frauen hier die (leider) ähnliches erlebt haben? Wie kann man am Besten mit dem abschliessen?

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23. Februar um 19:45

Erfahrung damit habe ich nicht, aber:
Jedes Gefühl hat auch seine Berechtigung. Wenn du momentan trauerst um dein Kind und du traurig Und durcheinander bist, ja warum denn nicht. Dann gehört es ei dir eben dazu und ist in Ordnung. Undwenn jemand anders trauert, dann bitteschön soll er das tun
Die Frage ist, lässt man auch andere Gefühle zu. Man darf auch ausgelassen fröhlich mal sein, bei Ablenkung am leichtesten. Und wenn man abends traurig ist, dann ist es so. Vielleicht haben in Zukunft immer mehr andere Gefühle auch mal Platz. So, wie es dir gut tut. 

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23. Februar um 23:16
In Antwort auf minemine

Hallo zusammen

Ich bin 22 Jahre alt und war drei Jahre lang mit einem manisch depressiven Typ zusammen. Er hatte sehr schlimme Stimmungsschwankungen und wir stitten viel. Im Juni gingen wir nach Kroatien in die Ferien und dort fand ich heraus, dass ich schwanger war. Aus Schrecken bekam er schnell Unsicherheiten und wollte, dass ich das Kind abtreibe (was ich natürlich NICHT wollte) kurz darauf stritten wir so heftig, dass er ohne mich nach Hause fuhr. Er ließ mich schwanger, fast ohne Geld und ohne Handy in Kroatien liegen und ich musste 20 Stunden durch die Länder mit Büssen pendeln bis ich endlich Zuhause ankam.
Ich machte natürlich Schluss und
entschied mich für das Kind. Aber ich verlor es im 3. Monat. Es war für mich ein riesen Schrecken als ich den kleinen, blutigen Fötus vor mir sah und eine Woche vorher noch sein Herzklopfen hörte. Es war alles unglaublich schlimm. Ich musste bis am Abend im Krankenhaus bleiben und verlor viel Blut. Nach diesem Erlebnis lenkte ich mich mit meinem Studium ab. Ich lernte viel und redete kaum über diesen Tag. Ich wollte es verdrängen. Aber jetzt, ein halbes Jahr später wird es für immer schwieriger es zu akzeptieren. Es macht mich traurig wenn meine Kolleginen/ Familienmitglieder schwanger werden, obwohl ich mich riesig für sie freue. Ich habe immer mehr depressive Stimmungen und habe emotionale Zusammenbrüche. Ich kann mich auf die Schule nicht konzentrieren und lerne nicht mehr viel. Meine Kolleginen empfiehlen mir mich zu entfallten und endlich wieder mal mit netten Männer auf Dates zu gehen, aber das macht mich Schlussendlich noch bedrückter. 
Gibt es Frauen hier die (leider) ähnliches erlebt haben? Wie kann man am Besten mit dem abschliessen?

Mein herzliches Beileid.

Was hälst du von einer ambulanten psychosomatische Gesprächs Therapie?

Es hilft über sein Erlebtes zu reden. 

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