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Ich habe das Gefühl keiner sagt mir die Wahrheit - tut es wirklich soooooooooo weh ???

2. Juli 2002 um 0:11 Letzte Antwort: 22. Juli 2002 um 20:39

Hallo ihr Lieben!
Ich möchte jetzt erst mal ein wenig über mich erzählen, auch wenn das für meine Frage nicht unbedingt relevant ist, aber da ich neu bin interessiert es euch vielleicht:
Also ich bin 23 Jahre alt und studiere - zumindest momentan noch - ich bin nämlich schwanger. War zwar nicht geplant, aber es stand für uns beide von Anfang an fest, dass wir das Kind bekommen wollen.
Ich bin inzwischen Anfang 9. Monat, habe also nicht mehr lange bis zur Geburt - ich fühle mich zwar sehr fit, was manche meiner Freunde gar nicht nachvollziehen können, gehe ab und an sogar noch in Vorlesungen, einfach um unter Leute zu kommen, aber ich habe wahnsinnige Angst vor der Geburt. Ich mache einen Geburtsvorbereitungskurs und da wird einem ja prinzipiell alles erklärt, wie eine Geburt so vor sich geht und was es alles an Schmerzmitteln gibt, so dass man keine Angst haben muss, zumindest heißt es das immer! Aber langsam habe ich das Gefühl, dass ich von allen Seiten angelogen werde.
Ich habe auch mit meinem Gynäkologen schon darüber gesprochen, aber die nehmen das wahrscheinlich ohnehin nicht ernst, da sie das doch von allen Frauen vor der Geburt hören. In dem Kurs wurde auf jeden Fall auch von einer PDA erzählt, falls die Frau die Schmerzen gar nicht mehr aushält, um so eine schmerzfreie Entbindung zu ermöglichen. Jetzt hat mir aber eine Frau, die bereits zum zweiten Mal schwanger ist erzählt, dass sie während ihrer ersten Geburt eine PDA hatte, weil sie vor Schmerzen nur noch geschrien hat und schon Stunden in den Wehen lag, auf die PDA hin war sie ca. zehn Minuten später auch wirklich komplett schmerzfrei, aber eine Stunde später hatte sie wieder fürchterliche Schmerzen. Die Hebamme meinte das wären jetzt andere Schmerzen, die sie braucht, um mitzupressen und gegen die man auch nichts machen kann. Na toll! Das sagt einem natürlich keiner!
Eine andere Frau sagte mir, dass der Arzt ihr sagte,als sie nach einer PDA verlangte, schon zu spät sei, was sie fast wahnsinnig machte, weil sie wusste, dass sie die Schmerzen nun so aushalten muss und sie vorher ja noch nicht wissen konnte wie schlimm es wird, da es ihr erstes Kind war - warum sagt einem der Frauenarzt das nicht rechtzeitig? Genauso wurde mir gesagt, dass es sein kann, dass eine PDA auf Grund von Komplikationen abgebrochen werden muss - heißt das, dass ich die Geburt dass so aushalten muss?
Ich weiß, dass das jetzt wahrscheinlich die Horrorgeschichten einer Geburt sind - zumindest hoffe ich das, aber gibt es die schmerzfreie Geburt denn wirklich? Manchmal wünschte ich mir direkt doch nicht schwanger zu sein. Ich weiß das klingt hart, aber ich habe solche Angst!
Und bitte,bitte, erzählt mit jetzt nicht irgendwas, nur damit ich keine Angst habe, sondern endlich die Wahrheit!
Ah da fällt mir noch was ein. Die Hebamme hat mir erklärt, dass die Wehenpausen zum erholen da sind und dass man da keinerlei Schmerzen hat, aber eine Freundin von mir meinte, dass sie währenddessen wahnsinnige Schmerzen hatte, weil das Kind da dann wieder zurückgerutscht ist. Als ich dann eine andere Hebamme fragte, ob das stimmt, meinte sie dass das vor allem beim ersten Kind ganz normal sei, aber als ich dann meinte, dass das doch wehtut hat sie das natürlich abgestritten - das kann doch nicht stimmen, wird man denn von allen Seiten angelogen? Was stimmt denn nun?
Bitte, bitte, sagt mir die Wahrheit!
Eure Marie

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2. Juli 2002 um 6:15

Liebe Marie
ich erzähle dir mal, wie es bei meinen 3 Geburten war.

Bei meiner 1. Tochter hatte ich eine Einleitung. Mein Arzt wollte mir einen Kaiserschnitt verpassen, weil es so aussah, als ginge sie nicht durch mein Becken (4,5 kg, 55 cm), meine Hebamme war aber ehrgeizig und wollte ihm beweisen, dass es DOCH geht. Auf meine Kosten Ich war ziemlich neben mir, weil sie den Wehentropf radikal erhöhte und mir JEGLICHE Schmerzmittel nicht geben wollte. Sie meinte, ich bekäme eine Geburt, wie sie vor mir schon Millionen von Frauen hatte. Dankeschön *g* Also ich war jung und traute mich nix zu sagen. Die Pressphase dauerte bei mir ca. 2 Std.

Trotzdem bekam ich das 2. Kind
Wieder bei dieser Hebamme (ich brauch das wohl *g*). War aber seeehr überrascht, dass die Schmerzen, die ich kannte, ausblieben (bekam ja keine Einleitung). Ich wartete immer darauf, irgendwann wieder zu "explodieren". Dann kam die 1. Presswehe, die ich veratmen musste, weil meine Hebamme lieber noch was schreiben musste und mir nicht geglaubt hat, dass es soweit ist. Sie meinte, wenn es wirklich eine Presswehe wäre, würde ich schon jammern.
Sie hat KEINEN einzigen Ton von mir gehört. Und mit einer einzigen Presswehe hab ich meinen Sohn geboren (erneut 4,5 kg, 55 cm). Alles OHNE Schmerzmittel.

Beim 3. Baby war ich ja schon älter *g* und suchte mir ein wunderschönes KH aus mit einer wunderbaren Hebamme.
Sie versprach mir eine Traumgeburt. Du wirst es nicht glauben, aber ich hatte eine Traumgeburt.

Da es leichte Komplikationen gab und mein MM nach hinten lag, bekam ich eine PDA.
Ein Traum, sag ich dir!
Du kannst sie selber dosieren. Da bekommt man einen Schalter in die Hand und sobald man wieder was merkt, drückt man sich eine neue Dosis

Plötzlich hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es leicht drückte (KEIN Schmerz, sondern ein Kribbeln.. schwer zu erklären) und fragte meine HA, ob ich es irgendwie "aufhalten" solle. Sie lachte, nahm meine Hand und ich fühlte das Köpfchen!!! Ich war völlig sprachlos. Ich habe rein gar nichts davon mitbekommen. Das Baby hatte die Ruhe und die Entspannung, um ganz alleine zu entscheiden, wann es raus möchte Es klingt sooo unglaublich, ist aber die reine Wahrheit. Sie war 56 cm und wieder 4,5 kg, von denen ich nicht das geringste gespürt habe!!!

Früher war es so, dass die PDA ca. 2 Std. wirkte. Heute kann man alle 20 Min. nachspritzen, denn das Schläuchlein bleibt liegen.

Du siehst, HEUTZUTAGE wird alles getan, um einer werdenden Mutter die Geburt wunderschön zu gestalten.

So, jetzt hab ich dir die REINE Wahrheit erzählt. Wenn du dich jetzt einfach entspannst und dich auf die Geburt freust, wird sie toll werden (anders natürlich auch, aber wenn du dich vorher schon so verrückt machst vor Angst, ärgerst du dich hinterher )
Freu dich auf das, was du danach im Arm hälst. Meine beiden ersten Kinder bekam ich erst viiiel später in den Arm, als sie gebadet und angezogen waren. Mein letztes Baby SOFORT!
Nach dieser Traumgeburt hab ich das Gefühl, ich müsse einfach jedem erzählen, wie leicht man Kinder bekommt

Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen. Meine 1. Geburt wollte ich dir dennoch nicht "unterschlagen". Aber nur, damit du den Unterschied zu HEUTE merkst. Es wird wirklich ALLES getan, um die Geburt zu verschönern. Selbst Akupunktur hab ich VORHER bekommen, um entspannt zu sein (ich wollte ja keine PDA... dachte, man muss da einfach durch und ich fühlte mich dazu "verpflichtet" auf natürlichem Weg zu entbinden.. völliger Quatsch! dem Kind ging es danach blendend und MIR erst!!! )

Ich wünsche dir genau solch eine wunderbare Geburt, ein gesundes süßes Baby, Gelassenheit und alles das, was du dir selber wünschst!

Viele liebe Grüße (hoffe, es war nicht zu lang... hab schon gekürzt *g*)

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2. Juli 2002 um 9:27
In Antwort auf willow_12869135

Liebe Marie
ich erzähle dir mal, wie es bei meinen 3 Geburten war.

Bei meiner 1. Tochter hatte ich eine Einleitung. Mein Arzt wollte mir einen Kaiserschnitt verpassen, weil es so aussah, als ginge sie nicht durch mein Becken (4,5 kg, 55 cm), meine Hebamme war aber ehrgeizig und wollte ihm beweisen, dass es DOCH geht. Auf meine Kosten Ich war ziemlich neben mir, weil sie den Wehentropf radikal erhöhte und mir JEGLICHE Schmerzmittel nicht geben wollte. Sie meinte, ich bekäme eine Geburt, wie sie vor mir schon Millionen von Frauen hatte. Dankeschön *g* Also ich war jung und traute mich nix zu sagen. Die Pressphase dauerte bei mir ca. 2 Std.

Trotzdem bekam ich das 2. Kind
Wieder bei dieser Hebamme (ich brauch das wohl *g*). War aber seeehr überrascht, dass die Schmerzen, die ich kannte, ausblieben (bekam ja keine Einleitung). Ich wartete immer darauf, irgendwann wieder zu "explodieren". Dann kam die 1. Presswehe, die ich veratmen musste, weil meine Hebamme lieber noch was schreiben musste und mir nicht geglaubt hat, dass es soweit ist. Sie meinte, wenn es wirklich eine Presswehe wäre, würde ich schon jammern.
Sie hat KEINEN einzigen Ton von mir gehört. Und mit einer einzigen Presswehe hab ich meinen Sohn geboren (erneut 4,5 kg, 55 cm). Alles OHNE Schmerzmittel.

Beim 3. Baby war ich ja schon älter *g* und suchte mir ein wunderschönes KH aus mit einer wunderbaren Hebamme.
Sie versprach mir eine Traumgeburt. Du wirst es nicht glauben, aber ich hatte eine Traumgeburt.

Da es leichte Komplikationen gab und mein MM nach hinten lag, bekam ich eine PDA.
Ein Traum, sag ich dir!
Du kannst sie selber dosieren. Da bekommt man einen Schalter in die Hand und sobald man wieder was merkt, drückt man sich eine neue Dosis

Plötzlich hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es leicht drückte (KEIN Schmerz, sondern ein Kribbeln.. schwer zu erklären) und fragte meine HA, ob ich es irgendwie "aufhalten" solle. Sie lachte, nahm meine Hand und ich fühlte das Köpfchen!!! Ich war völlig sprachlos. Ich habe rein gar nichts davon mitbekommen. Das Baby hatte die Ruhe und die Entspannung, um ganz alleine zu entscheiden, wann es raus möchte Es klingt sooo unglaublich, ist aber die reine Wahrheit. Sie war 56 cm und wieder 4,5 kg, von denen ich nicht das geringste gespürt habe!!!

Früher war es so, dass die PDA ca. 2 Std. wirkte. Heute kann man alle 20 Min. nachspritzen, denn das Schläuchlein bleibt liegen.

Du siehst, HEUTZUTAGE wird alles getan, um einer werdenden Mutter die Geburt wunderschön zu gestalten.

So, jetzt hab ich dir die REINE Wahrheit erzählt. Wenn du dich jetzt einfach entspannst und dich auf die Geburt freust, wird sie toll werden (anders natürlich auch, aber wenn du dich vorher schon so verrückt machst vor Angst, ärgerst du dich hinterher )
Freu dich auf das, was du danach im Arm hälst. Meine beiden ersten Kinder bekam ich erst viiiel später in den Arm, als sie gebadet und angezogen waren. Mein letztes Baby SOFORT!
Nach dieser Traumgeburt hab ich das Gefühl, ich müsse einfach jedem erzählen, wie leicht man Kinder bekommt

Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen. Meine 1. Geburt wollte ich dir dennoch nicht "unterschlagen". Aber nur, damit du den Unterschied zu HEUTE merkst. Es wird wirklich ALLES getan, um die Geburt zu verschönern. Selbst Akupunktur hab ich VORHER bekommen, um entspannt zu sein (ich wollte ja keine PDA... dachte, man muss da einfach durch und ich fühlte mich dazu "verpflichtet" auf natürlichem Weg zu entbinden.. völliger Quatsch! dem Kind ging es danach blendend und MIR erst!!! )

Ich wünsche dir genau solch eine wunderbare Geburt, ein gesundes süßes Baby, Gelassenheit und alles das, was du dir selber wünschst!

Viele liebe Grüße (hoffe, es war nicht zu lang... hab schon gekürzt *g*)

Mmmhh
Meine Freundin (Hat einen 6 Wochen alten Sohn) und ich (im 6. Monat) unterhielten uns darüber, dass man von anderen Müttern nur Horrorstories zu hören kriegt: BLUT, SCHMERZEN, SCHREIE, GRAUSAM, NIE WIEDER!

Sie selbst hat ohne PDA ihr Kind bekommen. Sie meint eben, es tat etwas weh, aber es ist nicht sooo wild, wie einem dieses Horrorweiber immer zu verstehen geben wollen.

Mittlerweile glaube ich an einen Komplott: Viele Mütter sind so stolz auf ihre Leistung des Gebärens, dass sie es immer heftiger ausmalen, um Anerkennung zu erheischen.

Als ich so alt war wie Du, hatte ich auch irrationale Ängste vor der Geburt. Mittlerweile denke ich (32): Bis jetzt ist noch jedes Kind rausgekommen, und wenn es so schlimm wäre, würde es keine Menschen mehr geben. Also: Entspann Dich, hör Dir keine Horrorstories mehr an, sondern sag Dir, was die Hebamme sagt: "Der Schmerz führt Dich zu Deinem Kind!" Und jede sog. Freundin, die Dir Horrorstories erzählt, damit Du Angst bekommst, verbietest Du den Mund!

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2. Juli 2002 um 10:21

Hallo Gänsemama
Die Wahrheit: ja eine Entbindung tut weh, allerdings wie meine Vorschreiberin schon beschrieb, kann man inzwischen die PDA selbst dosieren und muß sich das nicht mehr antun.

Bei meiner ersten Entbindung war ich so bescheuert *gg* zu allem ja zu sagen, also Einlauf, Rasur und Wehentropf.Es erwies sich als völlig unnötig.

Erst mal hatte ich im Zeitraum vom 9 Stunden 3 Hebammen (die 3. war dann diejenige, der ich Vertrauen entgegen bringen konnte). Hebamme Nummer 2 erklärte mir jedesmal, wenn ich mit einer Wehe kämpfte, das es ja noch nicht so schlimm wäre und ja schon fast vorbei (na klar, sie lag ja nicht in den Wehen) und Hebamme Nr. 1 verpasste mir gleich bei Ankunft den Einlauf, so dass ich von der Toilette erst mal nicht wiederkam. (Gott sei Dank muß man das nicht mehr über sich ergehen lassen).

Zurück zur Entbindung Nr. 1

Um 7:00 kam die erste Wehe und da dachte ich, ey was erzählen die denn alle, ist doch halb so wild.
Nach dem Wehentropf um 12:00 dachte ich dann, na super, das ist es also, was sie dir die ganze Zeit über klar machen wollten. Ich wollte nicht mehr. Hinzukam, dass die Hebammen mich völlig allein ließen, weil mein Mann ja dabei war.

Um 15:00 war ich dann so fertig, dass ich gar nicht mehr klar kam und anfing zu schreien, damit sich endlich jemand um mich kümmerte. Als die Hebamme kam, verlangte ich nach einer PDA, daraufhin holte man den Narkosearzt, der mir dann erklärte, ich solle mich nicht so haben, schließlich wollte ich ja ein Kind. Ich sag dir, ich hätt ihm am liebsten eine runter gehauen. Eine 3/4 Stunde später hab ichs dann geschafft und war völlig am Ende und wollte nie wieder Kinder.

Geburt Nr. 2

Zum Entsetzen meiner Hebamme lehnte ich alles ab, Einlauf, Rasur und Wehentropf. Diesmal wollte ich alles bewußt mitbekommen und ich sag dir, es war perfekt. Die Schmerzen waren auszuhalten, obwohl es diesmal 12 Stunden dauerte. Ich hätte danach Bäume ausreißen können. Die Hebamme, die die Nachtschicht übernahm war super nett und war ständig um mich rum. Aber viel schöner war, das meine Hebamme von der Nachmittagsschicht immer enttäuscht abzog, weil ich mich nicht zum Wehentropf überreden ließ. Ach noch ein Tipp, wenn sie dir ein Bad anbieten, nimm es, ich hab Stundenlag in der Badewanne gelegen und fühlte mich sauwohl.

Im nachhinein würde ich behaupten, alle schlimmen Erzählungen sind etwas übertrieben, aber wer weiß das schon so genau, denn jeder empfindet doch Schmerz anders. Höre auf deinen Bauch, egal was die Hebamme vorschlägt, wenn du kein gutes Gefühl hast, dann laß die Finger davon.

Übrigens ist deine Angst sehr natürlich und laß dir nicht einreden du bräuchtest keine zu haben. Ich hab irgendwo gelesen, das eine Entbindung gleichzusetzen ist mit der Besteigung des Mont Everest, nur das die Frauen eine Entbindung schneller hinkriegen.

Wenn du das Gefühl hast, die Hebamme und der FA verharmlosen die Sache, dann sag es ihnen und verlange, das sie die Warheit sagen sollen. das ist dein gutes Recht, ansonsten vertrau deinen Gefühlen.

Deine Murmel

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2. Juli 2002 um 11:16

Hallo Marie
mach dich mit den Wehenschmerzen mal nicht so verrückt , überleben wirst du die Geburt in jedem Fall *g*. Aber jetzt mal Scherz bei Seite.

Ich habe meine Entbindung nicht sehr schlimm empfunden. Ich kam damals mit einem Blasensprung ins KH und hatte noch keine Wehen (jedenfalls spührte ich keine *g*), ich hatte aber laut Meßgerät schon welche. Um die Wehen dann richtig einzuleiten kam ich in eine Wanne mit warmen Wasser und da fing es dann auch tatsächlich richig an.

Für mich war allerdings schon immer klar, daß ich erstmal keine Schmerzmittel wollte, da ja einen Teil davon auch das Kind abbekommt. Und ich habe sie auch wirklich nicht gebraucht. Natürlich tun die Wehen weh, aber du hast zwischendrin immer wieder eine Pause und kannst dich dann etwas entspannen. Das Wichtigste ist: Du mußt locker bleiben und darfst dich während der Wehen nicht verkrampfen und wenn dir nach brüllen ist, dann solltest du das unbedingt tun. Das schlechteste ist, sich den Schmerz zu verkneifen, so hat es mir die Hebamme immer gesagt.

Bei mir war dann die eigentliche Geburt (Preßwehen), schon auch schmerzhaft, aber da sind andere Dinge wichtiger als der Schmerz. Ich habe da nur noch an meinen Kleinen gedacht und gehofft, daß alles gut verläuft. Bei den Preßwehen war mein Fehler, daß ich nicht richtig gepreßt habe und deshalb hat es auch so lange gedauert. Beim nächsten Kind mach das besser *gg*, danz bestimmt.

Ich würde dir unbedingt raten, zu deiner Hebamme vertrauen zu haben, denn sie weiß es wirklich . Ich hoffe du glaubst auch mir, wenn ich sage, daß man es aushält.

Ich wünsche dir viel Gelassenheit und eine angenehme Entbindung, wenn du möchtest kannst du ja danach mal erzählen wie es war.

Liebe Grüße
Heike

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2. Juli 2002 um 18:39
In Antwort auf ilaria_12462849

Mmmhh
Meine Freundin (Hat einen 6 Wochen alten Sohn) und ich (im 6. Monat) unterhielten uns darüber, dass man von anderen Müttern nur Horrorstories zu hören kriegt: BLUT, SCHMERZEN, SCHREIE, GRAUSAM, NIE WIEDER!

Sie selbst hat ohne PDA ihr Kind bekommen. Sie meint eben, es tat etwas weh, aber es ist nicht sooo wild, wie einem dieses Horrorweiber immer zu verstehen geben wollen.

Mittlerweile glaube ich an einen Komplott: Viele Mütter sind so stolz auf ihre Leistung des Gebärens, dass sie es immer heftiger ausmalen, um Anerkennung zu erheischen.

Als ich so alt war wie Du, hatte ich auch irrationale Ängste vor der Geburt. Mittlerweile denke ich (32): Bis jetzt ist noch jedes Kind rausgekommen, und wenn es so schlimm wäre, würde es keine Menschen mehr geben. Also: Entspann Dich, hör Dir keine Horrorstories mehr an, sondern sag Dir, was die Hebamme sagt: "Der Schmerz führt Dich zu Deinem Kind!" Und jede sog. Freundin, die Dir Horrorstories erzählt, damit Du Angst bekommst, verbietest Du den Mund!

Liebe LolaLustig!
Mit dieser Einstellung wünsche ich Dir viel Spaß bei der Geburt Deines ersten Kindes!
An solchen Frauen wir Dir, die solche Meinungen vertreten,über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben, freue ich mich immer besonders und ich hoffe doch sehr, hier eines Tages einen Erlebnisbericht von Dir lesen zu können.
Sory, daß ich mir die Schadenfreude schon jetzt nicht verkneifen kann!

@gänsemama:
Jede Geburt ist unterschiedlich und niemand kann Dir voher sagen, wie es genau läuft.

Ich selber kann beim Thema "natürliche Geburt" nicht wirklich mitreden, weil man mir beim ersten Kind ein starkes Wehenmittel als "Wehentest" verkauft hat und ich kann Dir nur raten, von sowas die Finger zu lassen, weil es dazu führt, daß die Wehen so stark werden, daß der Wehenschreiber unentwegt am oberen Anschlag steht und die Wehenpausen wegfallen.

Anschließend war ich froh, daß üerhaupt alles überlebt zu haben, denn für mich war alles zusätzlich schlimm, weil ich total verkrampft war.
Ich habe nie und nimmer damit gerechnet,daß es soooo schlimm werden könnte und kann über meinen naiven Glauben an das Gefasel der Hebammen und Ärzte heute nur noch den Kopf schütteln...
Hätte ich geahnt, was auf mich zukommt, wäre sicher alles viel einfacher gewesen.

Aber obwohl die Geburt von vorne bis hinten ein einziger Horror war,kann ich Dir sagen, daß wirklich alles in dem Moment vergessen ist, woman das Kind im Arm hält!

Bei meinem zweiten Kind wollte ich alles anders und besser machen. Ich wollte so lange wie möglich zuhause bleiben und erst auf den allerletzten Drücker in die Klinik,damit ich so lange wie möglich selbst darüber bestimmen kann, was gut für mich ist und wie ich mich verhalten möchte.
Leider mußte meine Tochter mehr als drei Wochen vor der Zeit aus gesundheitlichen Gründen geholt werden und die Geburt wurde auf die gleiche Art und Weise eingeleitet.
Diesmal bekam ich aber eine PDA und das war wirklich göttlich!
Es gibt Fotosvon mir, wie ich im Kreissaal liege und Kaffee trinke und als die Preßwehen angefangen haben, merkte ich nur, daß "irgendwas anders" war.
Ich hatte auch keinerlei Nebenwirkungen und fühlte mich pudelwohl.

Fazit: Laß Dir keine "Wehentester" geben, nimm keine Hebamme von der "stellen sie sich nicht so an"-Sorte und als zusätzlichen Tip kann ich Dir nur raten: Nimm eine Freundin mit, die selbst schon ein Kind bekommen hat und die notfalls den Mut hat, Dir wirklich beizustehen.
Denn Du selber bist auf Dich und Dein Kind konzentriert und kannst nicht in der Klinik noch rumstreiten (die wissen da nämlich immer ALLE besser, wie es Dir gerade geht! )und Männer sind in Extremfällen auch keine große Hilfe, weil sie oft verunsichert sind und leiden, weil sie nichts tun können.

Meine Entbindungsgeschichten sind aber sicher nicht unbedingt typisch und ich kenne viele Frauen, die die Geburt ihres ersten Kindes nicht vollkommen dramatisch fanden und die sagten, daß bei bilderbuchmäßigen Verlauf höchstens eine halbe Stunde wirklich schlimm war. Und das ist auszuhalten!

Zurück kannst Du sowieso nicht, daher wünsche ich Dir eine problemlose Geburt, und ein tolles Team um Dich herum, daß Dich unterstützt und Dir zur Hilfe kommt, falls doch die ein oder andere Kleinigkeit nicht so super läuft.
Hab notfalls keine Angst, frühzeitig Schmerzmittel oder eine PDA zu fordern!

Alles Gute und ein gesundes Baby wünscht Dir der harte Kern

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3. Juli 2002 um 9:03

Was Gescheites oder wos Gscheits?
Liebe Marie

Bestimmt haben die meisten Frauen Angst vor der Geburt. Es ist etwas Neues und mir ist schon aufgefallen, dass alle Mütter für ihr Leben gern ihre Geburtsstories zum besten geben... Und so unterschiedlich wie die Frauen sind, so unterschiedlich sind die Geschichten... Da gibt es wunderschöne Geschichten aber auch reinste Horror-Stories...

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir sagst: "O.k. es wird schmerzhaft sein. Vielleicht sogar äusserst schmerzhaft. Das weiss ich. Aber ich werde mich damit befassen, wenn es soweit ist..." Stell nicht schon jetzt zuviele Fragen sondern lass es einfach auf dich zukommen...

Es werden täglich Hunderte (Tausende?) von Kindern zur Welt gebracht. Was soviele können, wirst du auch schaffen!

Eine meiner Schwägerinnen hat erzählt, dass ihre Hebamme gesagt hat, dass der Wehenschmerz, der einzige Schmerz ist, bei dem was Gescheites dabei rauskommt! (Die Hebamme hat das im schönsten Österreicher-Slang gesagt, das kann ich aber nicht. Vielleicht: Der Wehenschmerz is der onzige, wo wos Gscheits dabei rauskimt... )

Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Mut und - vor allem: Ganz viel Vorfreude auf ein Kind, dein Kind, ein einmaliges Wunder, das ich leider nie erfahren werde...

Herzlichst
Daria

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3. Juli 2002 um 9:36

War das ein Trost?
Hallo kleine Ente,

das kann doch nicht dein Ernst sein, dass du hier zu einer OP rätst. Ich bin etwas sprachlos, wie man sowas vorschlagen kann und GOTT SEI DANK gibt es nur echt wenige Ausnahmen von Ärzten, die das auch praktizieren. Warum nur?

Eine OP bleibt eine OP. Ob mit Narkose oder PDA.

Nach einer Geburt kann man ziemlich schnell (ca 1 Std. später) wieder aufstehen; mit einem Kaiserschnitt liegst du erst mal ne ganz schöne Weile. Dein Kind kannst du auch nicht selber vom Kinderzimmer holen. Welch ein Preis!

Viele Grüße

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3. Juli 2002 um 9:37
In Antwort auf willow_12869135

War das ein Trost?
Hallo kleine Ente,

das kann doch nicht dein Ernst sein, dass du hier zu einer OP rätst. Ich bin etwas sprachlos, wie man sowas vorschlagen kann und GOTT SEI DANK gibt es nur echt wenige Ausnahmen von Ärzten, die das auch praktizieren. Warum nur?

Eine OP bleibt eine OP. Ob mit Narkose oder PDA.

Nach einer Geburt kann man ziemlich schnell (ca 1 Std. später) wieder aufstehen; mit einem Kaiserschnitt liegst du erst mal ne ganz schöne Weile. Dein Kind kannst du auch nicht selber vom Kinderzimmer holen. Welch ein Preis!

Viele Grüße

Vollnarkose...
meinte ich

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3. Juli 2002 um 9:48
In Antwort auf willow_12869135

War das ein Trost?
Hallo kleine Ente,

das kann doch nicht dein Ernst sein, dass du hier zu einer OP rätst. Ich bin etwas sprachlos, wie man sowas vorschlagen kann und GOTT SEI DANK gibt es nur echt wenige Ausnahmen von Ärzten, die das auch praktizieren. Warum nur?

Eine OP bleibt eine OP. Ob mit Narkose oder PDA.

Nach einer Geburt kann man ziemlich schnell (ca 1 Std. später) wieder aufstehen; mit einem Kaiserschnitt liegst du erst mal ne ganz schöne Weile. Dein Kind kannst du auch nicht selber vom Kinderzimmer holen. Welch ein Preis!

Viele Grüße

Da hast du völlig Recht!!!
Ohne hier jemand zu nahe treten zu wollen, aber Ein Kaiserschnitt ist ein med. Eingriff und birgt immer Risiken, auch wenn die Ärzte einem sagen, es wäre alles halb so schlimm. Wenn dem so wäre, warum muß man dann immer Formulare unterschreiben, wo drinsteht, das man über Risiken aufgeklärt wurde?

Entschuldigt aber was ich nicht verstehe ist die eine Sache, erst Kinder haben wollen und dann kneifen und nur jammern von wegen wieso muß das weh tun? So prima Kinder gemacht werden, so leicht hat es Mutter Natur nun mal nicht eingerichtet und sie wird sich was dabei gedacht haben, dass Kinder auf diese Weise geboren werden.

So das mußte mal raus.

Murmel

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3. Juli 2002 um 9:52
In Antwort auf megan_12750002

Liebe LolaLustig!
Mit dieser Einstellung wünsche ich Dir viel Spaß bei der Geburt Deines ersten Kindes!
An solchen Frauen wir Dir, die solche Meinungen vertreten,über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben, freue ich mich immer besonders und ich hoffe doch sehr, hier eines Tages einen Erlebnisbericht von Dir lesen zu können.
Sory, daß ich mir die Schadenfreude schon jetzt nicht verkneifen kann!

@gänsemama:
Jede Geburt ist unterschiedlich und niemand kann Dir voher sagen, wie es genau läuft.

Ich selber kann beim Thema "natürliche Geburt" nicht wirklich mitreden, weil man mir beim ersten Kind ein starkes Wehenmittel als "Wehentest" verkauft hat und ich kann Dir nur raten, von sowas die Finger zu lassen, weil es dazu führt, daß die Wehen so stark werden, daß der Wehenschreiber unentwegt am oberen Anschlag steht und die Wehenpausen wegfallen.

Anschließend war ich froh, daß üerhaupt alles überlebt zu haben, denn für mich war alles zusätzlich schlimm, weil ich total verkrampft war.
Ich habe nie und nimmer damit gerechnet,daß es soooo schlimm werden könnte und kann über meinen naiven Glauben an das Gefasel der Hebammen und Ärzte heute nur noch den Kopf schütteln...
Hätte ich geahnt, was auf mich zukommt, wäre sicher alles viel einfacher gewesen.

Aber obwohl die Geburt von vorne bis hinten ein einziger Horror war,kann ich Dir sagen, daß wirklich alles in dem Moment vergessen ist, woman das Kind im Arm hält!

Bei meinem zweiten Kind wollte ich alles anders und besser machen. Ich wollte so lange wie möglich zuhause bleiben und erst auf den allerletzten Drücker in die Klinik,damit ich so lange wie möglich selbst darüber bestimmen kann, was gut für mich ist und wie ich mich verhalten möchte.
Leider mußte meine Tochter mehr als drei Wochen vor der Zeit aus gesundheitlichen Gründen geholt werden und die Geburt wurde auf die gleiche Art und Weise eingeleitet.
Diesmal bekam ich aber eine PDA und das war wirklich göttlich!
Es gibt Fotosvon mir, wie ich im Kreissaal liege und Kaffee trinke und als die Preßwehen angefangen haben, merkte ich nur, daß "irgendwas anders" war.
Ich hatte auch keinerlei Nebenwirkungen und fühlte mich pudelwohl.

Fazit: Laß Dir keine "Wehentester" geben, nimm keine Hebamme von der "stellen sie sich nicht so an"-Sorte und als zusätzlichen Tip kann ich Dir nur raten: Nimm eine Freundin mit, die selbst schon ein Kind bekommen hat und die notfalls den Mut hat, Dir wirklich beizustehen.
Denn Du selber bist auf Dich und Dein Kind konzentriert und kannst nicht in der Klinik noch rumstreiten (die wissen da nämlich immer ALLE besser, wie es Dir gerade geht! )und Männer sind in Extremfällen auch keine große Hilfe, weil sie oft verunsichert sind und leiden, weil sie nichts tun können.

Meine Entbindungsgeschichten sind aber sicher nicht unbedingt typisch und ich kenne viele Frauen, die die Geburt ihres ersten Kindes nicht vollkommen dramatisch fanden und die sagten, daß bei bilderbuchmäßigen Verlauf höchstens eine halbe Stunde wirklich schlimm war. Und das ist auszuhalten!

Zurück kannst Du sowieso nicht, daher wünsche ich Dir eine problemlose Geburt, und ein tolles Team um Dich herum, daß Dich unterstützt und Dir zur Hilfe kommt, falls doch die ein oder andere Kleinigkeit nicht so super läuft.
Hab notfalls keine Angst, frühzeitig Schmerzmittel oder eine PDA zu fordern!

Alles Gute und ein gesundes Baby wünscht Dir der harte Kern

Lieber harterkern
Danke für Deine zynischen Worte!
Es stünde mir scheinbar besser zu Gesicht, in mir selbst und anderen auch irrationale Ängste (da noch unbekannte Intensität der Schmerzen) hochkochen zu lassen und jetzt schon die Beine zusammen zu kneifen vor Angst vor den Schmerzen.
Und glaube mir: Ich werde hier berichten, und ich werde die Geburt überleben! Da bin ich fets davon überzeugt. Und ich werde auch weiterhin daran festhalten, dass ich den Schmerz als ertragbar erachte (da ich schon schlimme Schmerzen ohne HappyEnding hatte).

Positive Worte haben noch niemandem geschadet.

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3. Juli 2002 um 9:55

Liebe Marie,
die Geburt unserer Tochter (heißt übrigens auch Marie) war unkompliziert.
Gegen 23:00 Uhr fuhren wir ins Krankenhaus, mein Bauch wurde in regelmäßigen Abständen hart.
Die Schmerzen setzten erst richtig ein, nachdem ich die Ausschläge auf den Wehenschreiber sehen konnte. Diese konnte ich richtig gut veratmen.
Nachdem ich untersucht worden bin, wollten sie meinen Mann so gegen 1:00 Uhr nach hause schicken(Erstgeburten dauern ewig...sooo ein Schmarn!!!!!).
Bei der Verabschiedung sagte ich er solle mich noch zum WC begleiten, ich müsse mal.
Dort wurde mir schwindelig und als die Hebamme kam ging es gleich in den Kreissaal.
Nach 45 Minuten war unsere Marie da....
...über die Zeit danach muss ich Dir sicher nichts schreiben...

Nur so viel: Die 45 Minuten im Kreissaal waren echt anstrengend, da ich Sturmwehen hatte.
Du siehst, ich habe es auch überlebt.
Noch im Kreissaal sagte ich den Ärzten, dass ich nächstes Jahr wieder komme. 15 Monate später kam Nr.2, 2,5 Jahre danach Nr.3u.4.

Kopf hoch, die Zeit in der es wirklich richtig dicke kommt ist zeitlich begrenzt.
Und noch ein Tipp: Nimm einen Gameboy o.Ä. mit in den Wehenraum und vor allem gute Musik und KOPFHÖRER.
Es ist einfach angenehmer, weil doch der ein oder andere Schrei (erst Mutter, dann Kind) zu hören ist.

Ich wünsche Dir eine supertolle Geburt,

Jellybean

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3. Juli 2002 um 10:35
In Antwort auf ilaria_12462849

Lieber harterkern
Danke für Deine zynischen Worte!
Es stünde mir scheinbar besser zu Gesicht, in mir selbst und anderen auch irrationale Ängste (da noch unbekannte Intensität der Schmerzen) hochkochen zu lassen und jetzt schon die Beine zusammen zu kneifen vor Angst vor den Schmerzen.
Und glaube mir: Ich werde hier berichten, und ich werde die Geburt überleben! Da bin ich fets davon überzeugt. Und ich werde auch weiterhin daran festhalten, dass ich den Schmerz als ertragbar erachte (da ich schon schlimme Schmerzen ohne HappyEnding hatte).

Positive Worte haben noch niemandem geschadet.

Liebe Lola!
Zynisch finde ich lediglich Deine Worte:
"Mittlerweile glaube ich an einen Komplott: Viele Mütter sind so stolz auf ihre Leistung des Gebärens, dass sie es immer heftiger ausmalen, um Anerkennung zu erheischen."

So wie ich die Beiträge hier lese, hat sich jede Mutter Mühe gegeben, die Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder nicht allzu dramatisch zu schildern.

Mit der Augenwischerei der Hebammen und Ärtze (die das ja als Männer genauso toll beurteilen können, wie Du)ist allerdings niemandem geholfen.

Ich werde hier sicher nicht alles aufschreiben, was passiert ist, nur um Dir zu vermitteln, WIE alles laufen kann und WIE schlimm die Schmerzen sein können, denn damit ist ebenfalls niemandem geholfenund außerdem ist es ein Einzelfall.

Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß man gerade als junge Frau in den Kliniken nicht immer ernst genommen wird und doppelt überfordert ist, wenn man sich nicht vorher klarmacht, daß einen wirklich zumindest zeitweise höllische Schmerzen überrollen, die man NICHT wegatmen kann!
Denn gerade der Schock, der einem widerfährt, wenn man darauf nicht eingestellt ist, kann zu großen Komplikationen führen!

Da finde ich es 1000 mal besser, zu sagen: "Ja, es kann schlimm werden, aber die Schmerzen sind anschließend schnell vergessenund außerdem gibt es gute Mittel, um die Schmerzen zu bekämpfen. Um die muß man nur rechtzeitig bitten und sich davon auch nicht abbringen lassen."

Denn das hilft mehr, als zu sagen, daß eine Geburt nichts schlimmes ist und alle Mütter sich nur zu Heldinnen hochstilisieren lassen wollen!

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3. Juli 2002 um 11:19
In Antwort auf megan_12750002

Liebe Lola!
Zynisch finde ich lediglich Deine Worte:
"Mittlerweile glaube ich an einen Komplott: Viele Mütter sind so stolz auf ihre Leistung des Gebärens, dass sie es immer heftiger ausmalen, um Anerkennung zu erheischen."

So wie ich die Beiträge hier lese, hat sich jede Mutter Mühe gegeben, die Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder nicht allzu dramatisch zu schildern.

Mit der Augenwischerei der Hebammen und Ärtze (die das ja als Männer genauso toll beurteilen können, wie Du)ist allerdings niemandem geholfen.

Ich werde hier sicher nicht alles aufschreiben, was passiert ist, nur um Dir zu vermitteln, WIE alles laufen kann und WIE schlimm die Schmerzen sein können, denn damit ist ebenfalls niemandem geholfenund außerdem ist es ein Einzelfall.

Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß man gerade als junge Frau in den Kliniken nicht immer ernst genommen wird und doppelt überfordert ist, wenn man sich nicht vorher klarmacht, daß einen wirklich zumindest zeitweise höllische Schmerzen überrollen, die man NICHT wegatmen kann!
Denn gerade der Schock, der einem widerfährt, wenn man darauf nicht eingestellt ist, kann zu großen Komplikationen führen!

Da finde ich es 1000 mal besser, zu sagen: "Ja, es kann schlimm werden, aber die Schmerzen sind anschließend schnell vergessenund außerdem gibt es gute Mittel, um die Schmerzen zu bekämpfen. Um die muß man nur rechtzeitig bitten und sich davon auch nicht abbringen lassen."

Denn das hilft mehr, als zu sagen, daß eine Geburt nichts schlimmes ist und alle Mütter sich nur zu Heldinnen hochstilisieren lassen wollen!

Lieber harter Kern,
für mich war es möglich die Wehen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wegzuatmen.
Im Kreissaal selber "überrollten" mich natürlich auch die Wehen, dort hätte ich mir auch gerne etwas gegen die Schmerzen geben lassen, aber die Geburt war schon zu weit fortgeschritten.

Meine Tante (ehemalige Hebamme und Mutter zweier Kinder) erzählte meinem Mann vor der Geburt, er solle es sich vorstellen "einen Ziegelstein quer durch den Arsch gezogen zu bekommen".

Ich fand das damals alles andere als ermutigend und habe meine Geburten eben nicht so empfunden.




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3. Juli 2002 um 11:20

Wahrheit oder Lüge?
Ich glaube, diese Frage stellt sich nicht. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden. Und daraus resultieren auch die Erfahrungsberichte. Jede Geburt verläuft anders, es gibt keinen allgemeinverbindlichen Verlauf und keine Beschreibung über die Stärke der Schmerzen.

Du hast ANGST, und diese Angst ist normal. Je näher man dem voraussichtlichen Termin entgegensieht, um so mehr schwirren die Gedanken im Kopf. Ich bin überzeugt davon, dass jede Frau Angst hat. Angst vor Schmerzen, Komplikationen oder sonstiges. Diese Angst ist ein natürlicher Schutzfaktor, dem jeden mitgegeben wird.

Es ist schwer, Dir etwas zu raten. Ich möchte Dir
Mut machen. Ich kann Dir erzählen, wie ich es gehandhabt habe:

Ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs mitgemacht und dann alles auf mich zukommen lassen. Ich habe keine Frau gefragt, wie die Entbindung bei ihr verlief. Ich wußte, was ich zu machen habe, wie ich atmen soll und mehr empfand ich nicht als wichtig. Ich dachte innerlich, rauß kommt es so oder so, nimm es gelassen. Ich habe nicht mit meinem Mann, wie viele andere, ausdiskutiert ob er bei der Geburt dabeisein will oder nicht. Er sollte entscheiden, wenn es soweit ist. Wir wollten das einfach nicht festlegen.

Als die Wehen dann zum tatsächlich errechneten Termin einsetzen, hatte ich eine Arschruhe. Bin erstmal in die Wanne (wobei mein Mann schon die innere Panik überkam). "Angeblich" dauert die 1. Geburt Stunden....wird gesagt, ich habe es nicht erlebt. Nach 5 Minuten dachte ich, lieber rauß aus dem Bad und in die Klinik. Die Wehen kamen mir irgendwie zu schnell. Ich habe es dann gerade noch bis ins KH geschafft. Mein Mann ist einfach bei mir geblieben, weil er es wollte und ich habe es als beruhigend empfunden, war ich nicht so allein in der fremden Umgebung (auch wenn ich mir das KH vorher angeschaut habe). Die Hebamme und die 2 Ärzte, die sofort kamen, kannte ich nicht. Ich habe mich "freigemacht" und 20 Minuten später war unsere Tochter schon da. Die ganze Sache dauerte 2 Stunden. Die Geburt war spontan (natürlich) ohne Medikamente oder sonst was. Ich muss sagen, ich wäre auch nie auf die Idee gekommen und es hat mir auch niemand angeboten. Die Schmerzen waren stark aber nicht so stark, dass ich hätte sterben wollen. Die Presswehen (ich hatte 5) sind schon schmerzhaft und da kommt schon ein Jammern über die Lippen. Manche Schreien sogar, na und... wenns hilft. Die Hebamme war sehr nett und ich sagte ihr, dass es mir lieber wäre, sie würde nicht laufend den Raum verlassen, auch wenn mein Mann dabei ist, denn ich kriege Angst, dass ich vielleicht was falsch mache. Und dann sagte sie, keine Bange, wir kriegen das hin und ich helfe ihnen dabei, sie blieb. Zwischenzeitlich hat das Kind Probleme bekommen, weil die Geburt zu schnell ging und meine Kraft zum pressen nach der 4. Wehe einfach am Ende war. Sie sagte dann barsch: Denken sie nicht an sich, sondern an ihr Kind! Und das ist es auch, was mir dann die Kraft gab. Sie war dann draußen, kerngesund und sehr aufgeregt auf das Leben. Und so ist sie heute noch nach 4 Jahren.

Du darfst Dich nicht von der Angst lähmen lassen, sondern muss voller Freude und Aufregung an diese wirklich geniale Erfahrung im Leben hoffen. Ich würde trotz Schmerzen, die wirklich auszuhalten sind...sie sind nicht unmenschlich, immer wieder auf eine normale Geburt entgegenarbeiten.

PDA ist sicher eine ganz tolle Sache, sanft für Mutter und Kind, ganz bestimmt aber es hat mir im nachhinein getrachtet, nichts ausgemacht Schmerzen für dieses "Menschenleben" zu ertragen.
Die Schmerzen vergißt man bereits im Kreissaal.

Kaiserschnitt; um der Angst zu entgegen, dass ist völliger Quatsch, diese Möglichkeit würde ich nicht in Betracht ziehen. Wenn es medizinisch notwendig ist, natürlich.

Ich hoffe sehr, dass Du eine sanfte Geburt hast, ein nettes und hilfreiches Team (vielleicht mit Partner)....das ist wirklich Gold wert in diesen Stunden. Ich drücke Dir fest alle Daumen und Zehen die ich habe. Freue Dich auf Dein Kind, sieh dieses Ereigniss mit Kraft und Zuversicht sowie innere Ruhe entgegen!!!

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3. Juli 2002 um 14:43
In Antwort auf megan_12750002

Liebe Lola!
Zynisch finde ich lediglich Deine Worte:
"Mittlerweile glaube ich an einen Komplott: Viele Mütter sind so stolz auf ihre Leistung des Gebärens, dass sie es immer heftiger ausmalen, um Anerkennung zu erheischen."

So wie ich die Beiträge hier lese, hat sich jede Mutter Mühe gegeben, die Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder nicht allzu dramatisch zu schildern.

Mit der Augenwischerei der Hebammen und Ärtze (die das ja als Männer genauso toll beurteilen können, wie Du)ist allerdings niemandem geholfen.

Ich werde hier sicher nicht alles aufschreiben, was passiert ist, nur um Dir zu vermitteln, WIE alles laufen kann und WIE schlimm die Schmerzen sein können, denn damit ist ebenfalls niemandem geholfenund außerdem ist es ein Einzelfall.

Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß man gerade als junge Frau in den Kliniken nicht immer ernst genommen wird und doppelt überfordert ist, wenn man sich nicht vorher klarmacht, daß einen wirklich zumindest zeitweise höllische Schmerzen überrollen, die man NICHT wegatmen kann!
Denn gerade der Schock, der einem widerfährt, wenn man darauf nicht eingestellt ist, kann zu großen Komplikationen führen!

Da finde ich es 1000 mal besser, zu sagen: "Ja, es kann schlimm werden, aber die Schmerzen sind anschließend schnell vergessenund außerdem gibt es gute Mittel, um die Schmerzen zu bekämpfen. Um die muß man nur rechtzeitig bitten und sich davon auch nicht abbringen lassen."

Denn das hilft mehr, als zu sagen, daß eine Geburt nichts schlimmes ist und alle Mütter sich nur zu Heldinnen hochstilisieren lassen wollen!

Okay
1. Ich habe bisher NUR HORRORSTORIES über Geburten gehört von meinen Freundinnen (Mütter) im Bekanntenkreis (BLUT, OHNMACHT, SCHMERZEN, SCHREI, KEIN SEX NACH DAMMSCHNITT, ES IST FURCHTBAR, NIE WIEDER, DER ARZT WAR EIN SADIST usw.), sodass ich keinerlei Interesse hege, mir weiterhin schlimme Geschichten anzuhören, weil die mich nur lähmen und noch mehr ängstigen, ALS ICH ES OHNEHIN SCHON BIN!!!


2. Den Komplott bezog ich augenzwinkernd auf meine Freundinnen. An dieses Forum habe ich dabei in keinster Weise gedacht.

3. Danke für den Hinweis, dass ich es so schlecht beurteilen kann wie Ärzte (gibt es nicht auch Mütter unter Ärzten???).

4. Was Du in Deinem vorletzten Absatz sagtest, divergiert doch gar nicht so sehr von dem, was ich intendierte: Es ist kein Spaziergang, aber es ist zu schaffen. Man muss nicht mehr im Kindsbett verbluten wie die Freundin meiner Mutter. Man kann es überleben.

5. Ist eine Geburt was Schlimmes? Es ist was sehr Schmerzhaftes und Anstrengendes, aber es hilft mir nicht, mir die 100. Horrorstory anzuhören, WAS alles passieren kann.

Es macht mich fertig, von allen Seiten nur mit Negativem über Schwangerschaft und Geburt zugeballert zu werden. Anstatt zu sagen: Du schaffst das! Lass Dir keine Angst einjagen! muss ich mir anhören: Ich lach mich kaputt über Deine Naivität und verachte Deine Überheblichkeit, die Dir bei Deiner Geburt schon noch vergehen wird.

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3. Juli 2002 um 14:46
In Antwort auf Kati10

Wahrheit oder Lüge?
Ich glaube, diese Frage stellt sich nicht. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden. Und daraus resultieren auch die Erfahrungsberichte. Jede Geburt verläuft anders, es gibt keinen allgemeinverbindlichen Verlauf und keine Beschreibung über die Stärke der Schmerzen.

Du hast ANGST, und diese Angst ist normal. Je näher man dem voraussichtlichen Termin entgegensieht, um so mehr schwirren die Gedanken im Kopf. Ich bin überzeugt davon, dass jede Frau Angst hat. Angst vor Schmerzen, Komplikationen oder sonstiges. Diese Angst ist ein natürlicher Schutzfaktor, dem jeden mitgegeben wird.

Es ist schwer, Dir etwas zu raten. Ich möchte Dir
Mut machen. Ich kann Dir erzählen, wie ich es gehandhabt habe:

Ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs mitgemacht und dann alles auf mich zukommen lassen. Ich habe keine Frau gefragt, wie die Entbindung bei ihr verlief. Ich wußte, was ich zu machen habe, wie ich atmen soll und mehr empfand ich nicht als wichtig. Ich dachte innerlich, rauß kommt es so oder so, nimm es gelassen. Ich habe nicht mit meinem Mann, wie viele andere, ausdiskutiert ob er bei der Geburt dabeisein will oder nicht. Er sollte entscheiden, wenn es soweit ist. Wir wollten das einfach nicht festlegen.

Als die Wehen dann zum tatsächlich errechneten Termin einsetzen, hatte ich eine Arschruhe. Bin erstmal in die Wanne (wobei mein Mann schon die innere Panik überkam). "Angeblich" dauert die 1. Geburt Stunden....wird gesagt, ich habe es nicht erlebt. Nach 5 Minuten dachte ich, lieber rauß aus dem Bad und in die Klinik. Die Wehen kamen mir irgendwie zu schnell. Ich habe es dann gerade noch bis ins KH geschafft. Mein Mann ist einfach bei mir geblieben, weil er es wollte und ich habe es als beruhigend empfunden, war ich nicht so allein in der fremden Umgebung (auch wenn ich mir das KH vorher angeschaut habe). Die Hebamme und die 2 Ärzte, die sofort kamen, kannte ich nicht. Ich habe mich "freigemacht" und 20 Minuten später war unsere Tochter schon da. Die ganze Sache dauerte 2 Stunden. Die Geburt war spontan (natürlich) ohne Medikamente oder sonst was. Ich muss sagen, ich wäre auch nie auf die Idee gekommen und es hat mir auch niemand angeboten. Die Schmerzen waren stark aber nicht so stark, dass ich hätte sterben wollen. Die Presswehen (ich hatte 5) sind schon schmerzhaft und da kommt schon ein Jammern über die Lippen. Manche Schreien sogar, na und... wenns hilft. Die Hebamme war sehr nett und ich sagte ihr, dass es mir lieber wäre, sie würde nicht laufend den Raum verlassen, auch wenn mein Mann dabei ist, denn ich kriege Angst, dass ich vielleicht was falsch mache. Und dann sagte sie, keine Bange, wir kriegen das hin und ich helfe ihnen dabei, sie blieb. Zwischenzeitlich hat das Kind Probleme bekommen, weil die Geburt zu schnell ging und meine Kraft zum pressen nach der 4. Wehe einfach am Ende war. Sie sagte dann barsch: Denken sie nicht an sich, sondern an ihr Kind! Und das ist es auch, was mir dann die Kraft gab. Sie war dann draußen, kerngesund und sehr aufgeregt auf das Leben. Und so ist sie heute noch nach 4 Jahren.

Du darfst Dich nicht von der Angst lähmen lassen, sondern muss voller Freude und Aufregung an diese wirklich geniale Erfahrung im Leben hoffen. Ich würde trotz Schmerzen, die wirklich auszuhalten sind...sie sind nicht unmenschlich, immer wieder auf eine normale Geburt entgegenarbeiten.

PDA ist sicher eine ganz tolle Sache, sanft für Mutter und Kind, ganz bestimmt aber es hat mir im nachhinein getrachtet, nichts ausgemacht Schmerzen für dieses "Menschenleben" zu ertragen.
Die Schmerzen vergißt man bereits im Kreissaal.

Kaiserschnitt; um der Angst zu entgegen, dass ist völliger Quatsch, diese Möglichkeit würde ich nicht in Betracht ziehen. Wenn es medizinisch notwendig ist, natürlich.

Ich hoffe sehr, dass Du eine sanfte Geburt hast, ein nettes und hilfreiches Team (vielleicht mit Partner)....das ist wirklich Gold wert in diesen Stunden. Ich drücke Dir fest alle Daumen und Zehen die ich habe. Freue Dich auf Dein Kind, sieh dieses Ereigniss mit Kraft und Zuversicht sowie innere Ruhe entgegen!!!

Danke
Dein Beitrag war sehr wertvoll und ermutigend!

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3. Juli 2002 um 16:18

Kaiserschnitt
Hi kleine Ente

Also einen "Wunschkaiserschnitt" wird kein normal denkender Arzt machen, da es immerhin eine OP ist und somit gewisse Risiken damit verbunden sind. Du bekommst eine Aufklärung, wie der Kaiserschnitt abläuft und dann mußt Du dafür unterschreiben, daß Du dem zustimmst

Meine erste Geburt möchte ich hier nicht groß beschreiben, da sie eine der Horrorstorys ist, die man so zu hören bekommt (40 Stunden, Dammschnitt, Saugglocke... und mit für mein Kind im Nachhinein katastrophalen Folgen).

Meine Tochter kam mit "geplantem" Kaiserschnitt 3 Wochen vor dem Termin auf die Welt. Weil die Ärzte um die Komplikationen bei der ersten Geburt gewußt haben und sie kein Risiko eingehen wollten.
Ich bekam keine PDA sondern eine Spinalanästesie (Rückennarkose) und habe alles Live miterleben dürfen... (Hätte aber keine Einwände gegen den Holzhammer gehabt )

Naja, Fazit für mich

LIEBER HABE ICH STUNDENLANGE SCHMERZEN, ABER ICH KANN HINTERHER WIEDER AUFSTEHEN UND MICH TROTZ DAMMSCHITT NORMAL BEWEGEN, ALS NACH EINEM KAISERSCHNITT, WO DU DIR DIE ERSTEN PAAR TAGE DEN BAUCH HEBEN MUSST, WEIL DU SCHMERZEN HAST; UND NICHT RICHTIG LIEGEN KANNST

Liebe Grüße
Buffy

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3. Juli 2002 um 16:20
In Antwort auf ilaria_12462849

Okay
1. Ich habe bisher NUR HORRORSTORIES über Geburten gehört von meinen Freundinnen (Mütter) im Bekanntenkreis (BLUT, OHNMACHT, SCHMERZEN, SCHREI, KEIN SEX NACH DAMMSCHNITT, ES IST FURCHTBAR, NIE WIEDER, DER ARZT WAR EIN SADIST usw.), sodass ich keinerlei Interesse hege, mir weiterhin schlimme Geschichten anzuhören, weil die mich nur lähmen und noch mehr ängstigen, ALS ICH ES OHNEHIN SCHON BIN!!!


2. Den Komplott bezog ich augenzwinkernd auf meine Freundinnen. An dieses Forum habe ich dabei in keinster Weise gedacht.

3. Danke für den Hinweis, dass ich es so schlecht beurteilen kann wie Ärzte (gibt es nicht auch Mütter unter Ärzten???).

4. Was Du in Deinem vorletzten Absatz sagtest, divergiert doch gar nicht so sehr von dem, was ich intendierte: Es ist kein Spaziergang, aber es ist zu schaffen. Man muss nicht mehr im Kindsbett verbluten wie die Freundin meiner Mutter. Man kann es überleben.

5. Ist eine Geburt was Schlimmes? Es ist was sehr Schmerzhaftes und Anstrengendes, aber es hilft mir nicht, mir die 100. Horrorstory anzuhören, WAS alles passieren kann.

Es macht mich fertig, von allen Seiten nur mit Negativem über Schwangerschaft und Geburt zugeballert zu werden. Anstatt zu sagen: Du schaffst das! Lass Dir keine Angst einjagen! muss ich mir anhören: Ich lach mich kaputt über Deine Naivität und verachte Deine Überheblichkeit, die Dir bei Deiner Geburt schon noch vergehen wird.

Hallo Lola!
Zu 1.: Warum liest Du hier, wenn Du das alles nicht hören willst/kannst?
Vermutlich hast Du hier gelsen, um die Wahrheit zu hören und das IST nunmal die Wahrheit!
Alle haben sich bemüht, Horrorstories zu vermeiden und stattdessen Tips zu geben, auf was man achten kann, damit man nicht total hilflos ist und sich ausgeliefert fühlt.
Wo also ist Dein Problem?

2.: Das Augenzwinkern war nirgends zu erkennen!
Dafür gibtes hier ein Icon - und so sieht es aus: !
Ich hoffe nur, daß Du wenigstens die Aussagen Deiner Freundinnen ernst nimmst, denn niemand saugt sich extra Geschichte aus den Fingern, nur um Dich zu ängstigen!

3.: Ein männlicher Arzt (und die meisten Gynäkologen sind nunmal männlich) kann das nunmal nicht nachvollziehen und die Hebammen machen auch nur ihren Job - und das nicht immer zimperlich und liebevoll. Die sind nämlich oftmals gestreßt und überlastet.

5.:Kann ich nur nochmal sagen: Hier geht es nicht um den Austausch von Horrorstories, sondern um die Wahrheit! Und darum, ein paar Tips zu geben, die Du anscheinend mühsam überliest!

Ich freue mich für jede Frau, deren Geburtserlebnis ein Spziergang war und die ihr Kind fast im Laufen verloren hat.
Aber in der Mehrheit der Fälle ist es eben nicht so!

Was mich persönlich angeht, habe ich ehrfach betont, daß ich das als Einzelfall sehe und auch von etlcihen anderen Fällen weiß, in denen alles relativ glatt gelaufen ist.
Warum liest Du denn darüber so rigoros hinweg?

Hier hat jemand nach der Wahrheit gefragt und entsprechende Antworten bekommen. Hättest Du ein en eigenen Tread eröffnet und darum gebeten, daß Dir jemand die Angst vor einer Geburt nimmt, wären die Antworten sicher auch anders ausgefallen.

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3. Juli 2002 um 16:59

Hallo Du, nur keine Angst
Hallo Marie, ich kann dich schon verstehen, aber zwischen den Wehen z.B. tut es mit Sicherheit nicht weh. Und wenn du dich mit Schmerzmitteln vollpumpen lässt, merkst du nicht wann eine Wehe einsetzt und das macht es dir und dem Kind schwierger, weil du dann nicht weißt wann du pressen sollst. Ansonsten denke ich das viele Leute übertreiben. Klar, eine Geburt ist nicht schmerzlos aber auch nicht so als ob man gleich stirbt. Bleib einfach locker. Sarah

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3. Juli 2002 um 21:03
In Antwort auf megan_12750002

Hallo Lola!
Zu 1.: Warum liest Du hier, wenn Du das alles nicht hören willst/kannst?
Vermutlich hast Du hier gelsen, um die Wahrheit zu hören und das IST nunmal die Wahrheit!
Alle haben sich bemüht, Horrorstories zu vermeiden und stattdessen Tips zu geben, auf was man achten kann, damit man nicht total hilflos ist und sich ausgeliefert fühlt.
Wo also ist Dein Problem?

2.: Das Augenzwinkern war nirgends zu erkennen!
Dafür gibtes hier ein Icon - und so sieht es aus: !
Ich hoffe nur, daß Du wenigstens die Aussagen Deiner Freundinnen ernst nimmst, denn niemand saugt sich extra Geschichte aus den Fingern, nur um Dich zu ängstigen!

3.: Ein männlicher Arzt (und die meisten Gynäkologen sind nunmal männlich) kann das nunmal nicht nachvollziehen und die Hebammen machen auch nur ihren Job - und das nicht immer zimperlich und liebevoll. Die sind nämlich oftmals gestreßt und überlastet.

5.:Kann ich nur nochmal sagen: Hier geht es nicht um den Austausch von Horrorstories, sondern um die Wahrheit! Und darum, ein paar Tips zu geben, die Du anscheinend mühsam überliest!

Ich freue mich für jede Frau, deren Geburtserlebnis ein Spziergang war und die ihr Kind fast im Laufen verloren hat.
Aber in der Mehrheit der Fälle ist es eben nicht so!

Was mich persönlich angeht, habe ich ehrfach betont, daß ich das als Einzelfall sehe und auch von etlcihen anderen Fällen weiß, in denen alles relativ glatt gelaufen ist.
Warum liest Du denn darüber so rigoros hinweg?

Hier hat jemand nach der Wahrheit gefragt und entsprechende Antworten bekommen. Hättest Du ein en eigenen Tread eröffnet und darum gebeten, daß Dir jemand die Angst vor einer Geburt nimmt, wären die Antworten sicher auch anders ausgefallen.

Harterkern
Habe keine Kraft, gegen Dich zu kämpfen.
Ich lebe nicht in diesem Forum und bezog die Aussagen (Horrorstories) auf meinen Bekanntenkreis.
Ich werde dieses Kind bekommen, ob ich Angst davor habe oder nicht.

Ich wollte einer verängstigten Frau Mut machen, genauso wie ich mir selbst Mut mache.
Nicht mehr, nicht weniger.

Und jetzt höre bitte auf, mich zu attackieren, wie naiv ich bin. Ich bin dann eben naiv und werde mein blaues Wunder erleben bei der Niederkunft. Und dann werde ich an Dich denken und mir Abbitte wünschen von Dir.
Wenn es das ist was Du willst, dann bekommst Du das.

Schönen Abend.

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3. Juli 2002 um 21:42

Hi Marie,
bleib ganz ruhig, es lohnt sich nicht von Erfahrungsberichten zu zeren. Jede Geburt ist anders, und zwar ziemlich anders...sowie jedes kleine Wesen anders ist, dass durch die Geburt das Licht er Welt erblickt.
Ich habe die Statements hier nicht gelesen, weiß also auch nicht,was die anderen zu berichten hatten.
Ich hab vor 10 Monaten meine Kleine zur Welt gebracht und vorher auch die Geschichten wie ein Schwamm aufgesogen. Die eine erzählte mir "heftige Zahnschmerzen sind viel schlimmer", die andere grad das Gegenteil, was man alles tun und lassen sollte... So nach und nach hatte ich auch eine bestimmte Vorstellung davon, wie die Geburt meiner Kleinen ablaufen sollte und weißt Du was?!....Es kommt halt immer anders als man denkt!!!
Es tat weh ja, es war ein neuer unbekannter Schmerz, aber ich habs ausgehalten. Vergleichsweise mit anderen sogar gut, denn ich habe keine Schmerzmittel bekommen (war schon zu spät)und es trotzdem für mich machbar. Der Körper ist schon so ausgerichtet, dass er eine Geburt verkraften kann.
Du schaffst das, keine Angst!!! Es sind auch immer Hebammen um Dich herum, die alles tun werden, dass es Dir so gut wie möglich geht. Wenn das Kleine da ist, sind die Wehenschmerzen komplett weg, dann hast Du es geschafft!
Hinterher kommen noch ein paar nette Sachen wie Milcheinschuss und Nachwehen, die sind zwar nicht mit der Geburt vergleichbar, aber dennoch, es gibt schöneres. Ich erwähne es hier, weil ich mich damals geärgert habe, dass kein Mensch über diese Sachen gesprochen hat...Aber auch das schaffst Du mit links...
Mir hat es sehr geholfen, dass mein Freund dabei war. Eine vertraute Person bei mir zuhaben, von der ich wußte, er weiß was mir wichtig ist, er hält mich und ist einfach da, wenn es mir gar nicht gut geht, war sehr erleichternd für mich! Aber das mußt Du selbst entscheiden, ich würde es Dir ans Herz legen.

Keine Angst, es wird alles gut gehen und hinterher bist Du unsagbar stolz auf Dich!!!

liebe Grüsse alimar

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3. Juli 2002 um 23:47

Liebes Feechen
meine großen Kinder sind inzwischen auch gertenschlank , Baby ist noch speckig.
Baby Cassandra ist 8 Monate alt, Tochter 1992, Sohn 1994 geboren.
So in etwa auch deine Kinder, gelle? (hab ich gut aufgepasst? )

So, Feechen, wünsche dir einen schönen Tag (du bist ja tagsüber hier.. ich meistens nachts, wenn alles schläft *g*)

Viele liebe Grüße
Susa

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4. Juli 2002 um 12:39

Hallo ihr Lieben!!!!
Wahnsinn, ich kann gar nicht glauben, wie viele Antworten ich auf mein posting bekommen hab - manche waren eher ermutigend, manche eher abschreckend, aber ich wollte ja die Wahrheit und das ist mir 10mal lieber als irgendwelche beschönigten Geschichten - DANKE!!!
Jetzt hätt ich aber doch noch eine Frage, auf die die meisten hier nicht eingegangen sind, was mir aber sehr wichtig wäre:
Wie sind die Schmerzen in den Wehenpausen - tut es wirklich gar nicht weh; wie gesagt, mir wurde erzählt, dass der Kopf dann zurückrutscht und dass das wahnsinnig weh tut. Um ehrlich zu sein kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es nicht wehtut - sicher, ich habe keine Wehen, aber der Kopf steckt doch dann trotzdem in meinem Becken/Scheide - das muss doch wehtun, oder???
Bitte, sagt mir auch hier die Wahrheit,
danke an euch alle, Marie

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4. Juli 2002 um 12:48
In Antwort auf enyo_12074357

Hallo ihr Lieben!!!!
Wahnsinn, ich kann gar nicht glauben, wie viele Antworten ich auf mein posting bekommen hab - manche waren eher ermutigend, manche eher abschreckend, aber ich wollte ja die Wahrheit und das ist mir 10mal lieber als irgendwelche beschönigten Geschichten - DANKE!!!
Jetzt hätt ich aber doch noch eine Frage, auf die die meisten hier nicht eingegangen sind, was mir aber sehr wichtig wäre:
Wie sind die Schmerzen in den Wehenpausen - tut es wirklich gar nicht weh; wie gesagt, mir wurde erzählt, dass der Kopf dann zurückrutscht und dass das wahnsinnig weh tut. Um ehrlich zu sein kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es nicht wehtut - sicher, ich habe keine Wehen, aber der Kopf steckt doch dann trotzdem in meinem Becken/Scheide - das muss doch wehtun, oder???
Bitte, sagt mir auch hier die Wahrheit,
danke an euch alle, Marie

Ich hatte keine
jedenfalls nicht zwischen den Pausen.

Liebe Gänsemama, hör auf dir immer mehr Geburtsberichte reinzuziehen, es macht dich nicht wirklich ruhiger. Konzentrier dich auf dein Baby und deinen Bauch. Das ist im Moment das wichtigste überhaupt. Alles andere findet sich, glaub mir.

LG Murmel

PS: Wenn Das Köpfchen in deinem Becken steckt, dann tuts eigentlich nicht weh, denn das tut es im normalfall schon in den letzten Wochen, wenn ich in Anatomie richtig aufgepasst habe. Wenn das Köpfen dann durch die Scheide will, klar merkst du das, aber da das meistens während einer Presswehe passiert, bist du mit Pressen beschäftigt und nicht mit dem Schmerz, daher kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht sehr wehgetan hat, klar ich habs gemerkt, und beim ersten mal gabs den Dammriß, aber beim zweitenmal war es ok.

Schmerzen in den Wehenpausen hatte ich nicht, allerdings hab ich so sehr auf die nächste Wehe gewartet, das ich mich beim ersten mal nicht richtig entspannen konnte, beim zweiten mal ging das sehr gut.

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4. Juli 2002 um 13:00

Kleiner Einwurf
Es wird immer 2 Parteien von Ärzten geben, die einen sage ja zum sanften KS und die anderen sagen nein.

Die Komplkationenrate ist immer noch hoch und schon deshalb würde ich, wenn ich noch mal ein Kind wollte und auf den Schmerz verzichten will eine PDA wählen und mir nicht den Körper aufschneiden lassen, denn bis jetzt konnte noch kein Befürworter des KS beweisen, dass es keine seelischen Nachteile für das Kind gibt, das mit KS geboren wurde. ( ich rede nicht von NotKS)

Für mich ist das eine Modeerscheinung und der Ran dahin ist erschreckend.

Weißt du der Prozentsatz der psych. Probleme nach einer normalen Entbindung (Angstzustände usw.) ist nicht sehr hoch, aber die Liste der Komplikationen enorm, bei Mutter und Kind und das sind Tatsachen. Psych. Probleme können behandelt werden, aber körperl. Schäden hervorgerufen durch KS der nicht notwendig ist, also ich würde mich dafür hassen, mir oder meinem Kind das angetan zu haben. Denn das kann ich dann nicht mehr rückgängig machen.

Ich kann Temtress nur beipflichten, die Natur hat sich was dabei gedacht, dass Kinder diesen Weg nehmen müssen.

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4. Juli 2002 um 13:08
In Antwort auf hailey_12049151

Kleiner Einwurf
Es wird immer 2 Parteien von Ärzten geben, die einen sage ja zum sanften KS und die anderen sagen nein.

Die Komplkationenrate ist immer noch hoch und schon deshalb würde ich, wenn ich noch mal ein Kind wollte und auf den Schmerz verzichten will eine PDA wählen und mir nicht den Körper aufschneiden lassen, denn bis jetzt konnte noch kein Befürworter des KS beweisen, dass es keine seelischen Nachteile für das Kind gibt, das mit KS geboren wurde. ( ich rede nicht von NotKS)

Für mich ist das eine Modeerscheinung und der Ran dahin ist erschreckend.

Weißt du der Prozentsatz der psych. Probleme nach einer normalen Entbindung (Angstzustände usw.) ist nicht sehr hoch, aber die Liste der Komplikationen enorm, bei Mutter und Kind und das sind Tatsachen. Psych. Probleme können behandelt werden, aber körperl. Schäden hervorgerufen durch KS der nicht notwendig ist, also ich würde mich dafür hassen, mir oder meinem Kind das angetan zu haben. Denn das kann ich dann nicht mehr rückgängig machen.

Ich kann Temtress nur beipflichten, die Natur hat sich was dabei gedacht, dass Kinder diesen Weg nehmen müssen.

Yepp!
Und Frauen, die schon vor der Schwangerschaft, dann während der Schwangerschaft und vor der Geburt so panische Ängste ausstehen, daß sie sich lieber den Bauch aufschneiden lassen, als es zumindest auf natürlichem Weg zu versuchen, haben meiner Meinung nach dermaßen große psychische Probleme, daß sie ersthaft überlegen sollten, sich in Therapie zu begeben, bevor sie überhaupt ein Kind in die Welt setzen!

Denn ob ein Mensch mit derartigen Ängsten überhaupt vernüftig ein Kind großeziehen kann,halte ich persönlich für äußerst zweifelhaft.
Man sollte doch erstmal mit sich selbst klarkommen, bevor man die Verantwortung für ein Kind übernimmt.

Liebe Grüße, harter Kern

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4. Juli 2002 um 13:13

Ich nochmal...
Hi kleine Ente


Ich habe oben ja schon mal etwas über meine 2 Geburten geschrieben, aber ich möchte Dir noch was zum Thema Geburtstrauma erzählen.

Also wie obe gesagt, meine erste Geburt war eine der Horrorstorys, wie man sie erzählt bekommt, und wenn es danach gegangen wäre, müßte ich heute noch "traumatisiert" sein. Ich bin es aber nicht.
Ich gebe aber zu, ich wollte danach KEIN Kind mehr haben.

Aber nach ein paar Jahren sah es dann wieder anders aus

Ich bin eher durch den Kaiserschnitt "traumatisiert", weil ich z.T. auch jetzt noch nach fast 8 Monaten ab und zu Probleme mit der inneren Narbe an der Gebärmutter bekomme, vor allem an den Tagen, an denen das Wetter wechselt, bzw, weil ich mich danach fast kaum bewegen konnte ohne Schmerzen zu haben, die man zwar mit Schmerzmittel bekämpfen konnte, aber nach der Entlassung aus dem KKH waren sie auch noch da. Ich habe vor dem Kaiserschnitt mehr angst gehabt, als vor den Strapazen der Geburt, obwohl sie bei mir alles andere als Komplikationslos verlaufen ist.

Außerdem durfte ich danach 4 Tage nicht duschen wegen der frischen Narbe, nur waschen. (Nach der "normalen" Geburt durfte ich am nächsten morgen schon wieder unter die Dusche)

Meine Dammnaht habe ich in den 5 Jahren noch nie gespürt.

Wenn die Frau vor der Zeugung schon massive psychische Probleme mit der Schwangerschaft und der Geburt hat, dann sollte sie meiner Meinung nach auch keine Kinder bekommen.

Und die Ablehnung eines Babys kann auch bei psychisch gesunden Müttern kommen, die sich auf ihr Kind gefreut haben.
Das Ganze nennt sich "Babyblues" und kann so zwischen dem 4. und 10.Tag nach der Geburt eintreten. Hängt mit der Hormonumstelung im Körper zusammen. Im Normalfall, ist es eine Sache von ein paar Tagen, und dann ist es wieder vorbei, aber bei manchen Frauen kann es in einer Psychose enden und die muß dann behandelt werden.
Und da ist es egal, ob das Kind auf normalem Wege oder per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist.

Meine Familienplanung ist übrigens abgeschlossen, denn noch ein Kind würde wieder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, und das will ich mir nicht nochmal antun müssen

Wenn es medizinisch notwendig ist, steht ein Kaiserschnitt für mich nicht zur Debatte, aber ansonsten nehme ich lieber die Strapazen einer Geburt auf mich.

Liebe Grüße
Buffy

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4. Juli 2002 um 13:44

Liebe kleine Ente!
Ich denke sehr wohl, daß es einen riesigen Unterschied zwischen Angst vor dem Zanhnarzt und Angst vor Schwangerschaft/Geburt gibt!

Niemand sollte IRGENDWELCHE Ängste auf seine Kinder übertragen!
Und ich nehme es meiner Schwiegermutter sehr wohl übel, daß sie meinem Mann eine irrationale Angst vor Wespen eingeimpft hat und versucht hat, diese Angst auch auf meine Kinder zu übertragen.
Das gleich gilt in meinen Augen für Angst vor Hunden und vor dem Zahnarzt.

Wenn aber jemand so große Angst vor Schwangerschaft und Geburt hat, scheint mir das unbewußt doch eine Angst vor dem Kind selbst zu sein.
Angst davor, der Verantwortung nicht gewachsen zu sein.

Auch diesen Frauen spreche ich das Recht auf ein Kind nicht ab, aber sie sollten meiner Meinung nach zuerst auf die Suche nach den Gründen für ihre Angst gehen!
Sonst leidet hinterher ein unschuldiges Kind sein Leben lang darunter, eine Mutter zu haben, die es nicht wirklich gewollt hat.

Wie schon viele andere sagten: Der Geburtsschmerz ist schnell vergessen, ein Kaiserschnitt kann ewig lang Probleme machen!
Und was ist, wenn das Kind das dann ausbaden muß?

Sorry, aber Deine Sichtweise finde ich sehr kurzsichtig.
Man kann sich alles schönreden - vermutlich auch einen Kaiserschnitt.
Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

Ängste kommen nicht von ungefähr und man sollte ihnen immer auf den Grund gehen, statt schlechte Ausweichmöglichkeiten zu suchen.
Wenn man sie überwunden hat, ist es nämlich sehr viel einfacher, den natürlichen Weg zu gehen.
Und der ist allemal besser für Mutter und Kind.

Ist nur meine persönliche Meinung,mit der Du ja nicht übereinstimmen mußt...

Gruß, harter Kern

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4. Juli 2002 um 16:56

Ich noch mal
im großem und ganzen hast du recht, ich würde nicht so weit gehen und Frauen, die den Geburtsschmerz nicht erleben wollen, weil sie davor Angst haben, als Mutterschaftsunfähig zu verurteilen, aber ihr beide habt jeder für sich recht.

Allerdings, wenn du auf das Recht der köperliche Unversertheit bestehst, steht das nicht zum Widerspruch zum KS? Und heutzutage ist es doch für die Frau schon sehr viel einfacher geworden, ein Baby zubekommen, als noch vor 30 Jahren. Da konnte man sich noch nicht für Schmerzmittel frei entscheiden.

In diesem Sinne
Murmel

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4. Juli 2002 um 18:18
In Antwort auf enyo_12074357

Hallo ihr Lieben!!!!
Wahnsinn, ich kann gar nicht glauben, wie viele Antworten ich auf mein posting bekommen hab - manche waren eher ermutigend, manche eher abschreckend, aber ich wollte ja die Wahrheit und das ist mir 10mal lieber als irgendwelche beschönigten Geschichten - DANKE!!!
Jetzt hätt ich aber doch noch eine Frage, auf die die meisten hier nicht eingegangen sind, was mir aber sehr wichtig wäre:
Wie sind die Schmerzen in den Wehenpausen - tut es wirklich gar nicht weh; wie gesagt, mir wurde erzählt, dass der Kopf dann zurückrutscht und dass das wahnsinnig weh tut. Um ehrlich zu sein kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es nicht wehtut - sicher, ich habe keine Wehen, aber der Kopf steckt doch dann trotzdem in meinem Becken/Scheide - das muss doch wehtun, oder???
Bitte, sagt mir auch hier die Wahrheit,
danke an euch alle, Marie

Du sollst dich doch nicht so verrückt machen
Hallo Marie,
bei den Pausen zwischen den normalen Wehen (bis der Muttermund weit genug offen ist) hatte ich gar keine Schmerzen. Bei den Pausen zwischen den Preßwehen hatte ich einen Druck oder ein leichtes Ziehen, kann aber nicht sagen, daß das wahnsinnig schmerzhaft war.

Bei den Preßwehen hatte ich auch mehr Probleme mit dem richtigen Preßen, als mit irgendwelchen Schmerzen. Ich war zum Schluß völlig fertig, nur weil ich nicht in den Bauch gepreßt habe. Aber nochmal ganz ehrlich, die Schmerzen waren zum aushalten.

Ich wünsche dir, daß die Zeit bis zur Entbindung schnell vergeht und du dir keinen Kopf mehr machen mußt . Nochmal alles Gute.

Liebe Grüße
Heike

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4. Juli 2002 um 18:44

Angst
Liebe kleine Ente

Es wird keiner Frau das Recht auf körperliche Unversehrtheit abgesprochen, aber steht es denn nicht im Widerspruch zu dem was Du mit Wunschkaiserschnitt meinst? Immerhin ist es eine OP, bei der eine sichtbare Narbe zurückbleibt.

Ich habe mich mit der Thematik befasst, als bei mir die Frage 6 Wochen vor dem Geburtstermin aufgekommen ist und mich haben die Ärzte sehr genau aufgeklärt, wie sowas überhaupt funktioniert.

Der "sanfte" Kaiserschnitt kann nämlich nur 1x gemacht werden, dabei wird die Bauchdecke ein Fingerbreit über der Schambehaarung aufgeschnitten und das Gewebe darunter aufgerissen und die Gebärmutter wird aufgeschnitten um das Baby dann zu holen. Danach werden die Gebärmutter und die Decke wieder zugenäht. Das Gewebe heilt von selber. Und Du bist schneller wieder auf den Beinen.

Aber

Jedes weitere Kind, das per Kaiserschnitt auf die Welt geholt wird, wird nach der herkömmlichen Methode geholt. Heißt, Bauchdecke, Gewebe und Gebärmutter werden aufgeschnitten und danch in Schichten wieder zusammengenäht. Mit Wundkatheter, damit das Sekret abfließen kann. Und mit der herkömmlichen Methode geht es einiges länger, bis Du wieder fit bist. Außerdem ist die Gefahr der Narbenbildung um einiges größer.

Ein Kaiserschnitt ist für das Kind schonender, stimmt schon, aber die Mutter braucht länger bis sie wieder auf den Beinen ist.

Gegen die "bleibenden" Schäden nach der Geburt kann man viel machen.
Das Ganze nennt sich Rückbildungsgymnastik und soll den Problemen, die nach der Geburt auftreten können entgegenwirken. Und bei konsequenter Anwendung wird auch nichts zurückbleiben, bzw, die Übungen kannst Du auch lange nach der Geburt weitermachen. Und der Dammschnitt, ja, er ist danach unangenehm und Du läufst ein paar Tage herum wie ein Pinguin und weißt nicht, wie Du sitzen sollst, aber nach 2-3 Tagen bekommst Du Sitzbäder, die die Wundheilung fördern.
Und nach einem Kaiserschnitt kannst Du nur auf dem Rücken schlafen, da jede Bewgung des Bauches weh tut und Du nicht weißt, wie du aufstehen, liegen und laufen sollst.

Gegen die Schmerzen bei der Geburt kann man was machen, die Möglichkeiten haben ja auch schon viele beschrieben.

Jede Frau wird ernstgenommen mit ihren Ängsten. Und vor allem vor der ersten Geburt ist eigentlich der einzige Angstaspekt der X-Faktor, weil es unbekannt ist und man nicht genau weiß, was auf einen zukommt.

Und keine Frau ist eine schlechtere Mutter, wenn sie nach einem Kaiserschnitt verlangt, aber es wird immer im Ermessen des Arztes liegen, ob ein Kaiserschnitt gemaacht werden soll, oder nicht.

Liebe Grüße
Buffy

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4. Juli 2002 um 18:53

Erst ein mal..
jede Geburt ist anders und jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden .Sicher tut es weh darum heist es ja auch Wehen .Ich kann dir also nur von meinen Geburtserfahrungen schreiben.Bei meinem ersten kind lag ich 10 Stunden in den Wehen die aber erst in den letzten drei Stunden schlimm wurden .Ich bin ohne Schmerzmittel aber was sehr sehr wichtig ist mit geziehlter Atemtechnik und lockerlassen durch die Geburt gekommen .Mein zweites Kind war Kaiserschnitt ,es wurde sofort gemacht ohne das ich da vorher Wehen hatte.Mein drittes Kind ,da lag ich fast drei Tage in den Wehen weil sie kamen und wieder gingen .Ich hatte kaum geschlafen und habe mich dann für die PDA entschieden die mir sehr gut geholfen hat.Bei meinem letzten Kind habe ich 11 Stunden in den Wehen gelegen ich bin da echt gut durchgekommen ohne Schmerzmittel aber leider musste dann ein Kaiserschnitt gemacht werden weil die Herztöne von dem Baby auf ein mal schwach wurden.Und Schmerzen in den Wehenpausen hatte ich nie im Gegenteil ich bin da sogar eingeschlafen auch wenn es manchmal nur 1 Minute war.Auf RTL wird von Montags bis Freitags um 11:00 Mein Baby gezeigt dort wird richtig gefilmt wie Frauen ihre Babys bekommen.Donnerstags auf RTL2 um 20:15 Schnulleralarm. Die Sendungen solltestn du dir mal anschauen .Alles Gute für dich und dein Byby .Eines noch es ist sehr wichtig das du die Atemtechnik kannst das hilft dir bei der Geburt ein ganzes Stück weiter .Und loslassen können .Du musst dein Baby helfen und dich nicht verkrampfen sonst kann die Geburt länger dauern.

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4. Juli 2002 um 20:40
In Antwort auf maud_12699340

Ich nochmal...
Hi kleine Ente


Ich habe oben ja schon mal etwas über meine 2 Geburten geschrieben, aber ich möchte Dir noch was zum Thema Geburtstrauma erzählen.

Also wie obe gesagt, meine erste Geburt war eine der Horrorstorys, wie man sie erzählt bekommt, und wenn es danach gegangen wäre, müßte ich heute noch "traumatisiert" sein. Ich bin es aber nicht.
Ich gebe aber zu, ich wollte danach KEIN Kind mehr haben.

Aber nach ein paar Jahren sah es dann wieder anders aus

Ich bin eher durch den Kaiserschnitt "traumatisiert", weil ich z.T. auch jetzt noch nach fast 8 Monaten ab und zu Probleme mit der inneren Narbe an der Gebärmutter bekomme, vor allem an den Tagen, an denen das Wetter wechselt, bzw, weil ich mich danach fast kaum bewegen konnte ohne Schmerzen zu haben, die man zwar mit Schmerzmittel bekämpfen konnte, aber nach der Entlassung aus dem KKH waren sie auch noch da. Ich habe vor dem Kaiserschnitt mehr angst gehabt, als vor den Strapazen der Geburt, obwohl sie bei mir alles andere als Komplikationslos verlaufen ist.

Außerdem durfte ich danach 4 Tage nicht duschen wegen der frischen Narbe, nur waschen. (Nach der "normalen" Geburt durfte ich am nächsten morgen schon wieder unter die Dusche)

Meine Dammnaht habe ich in den 5 Jahren noch nie gespürt.

Wenn die Frau vor der Zeugung schon massive psychische Probleme mit der Schwangerschaft und der Geburt hat, dann sollte sie meiner Meinung nach auch keine Kinder bekommen.

Und die Ablehnung eines Babys kann auch bei psychisch gesunden Müttern kommen, die sich auf ihr Kind gefreut haben.
Das Ganze nennt sich "Babyblues" und kann so zwischen dem 4. und 10.Tag nach der Geburt eintreten. Hängt mit der Hormonumstelung im Körper zusammen. Im Normalfall, ist es eine Sache von ein paar Tagen, und dann ist es wieder vorbei, aber bei manchen Frauen kann es in einer Psychose enden und die muß dann behandelt werden.
Und da ist es egal, ob das Kind auf normalem Wege oder per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist.

Meine Familienplanung ist übrigens abgeschlossen, denn noch ein Kind würde wieder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, und das will ich mir nicht nochmal antun müssen

Wenn es medizinisch notwendig ist, steht ein Kaiserschnitt für mich nicht zur Debatte, aber ansonsten nehme ich lieber die Strapazen einer Geburt auf mich.

Liebe Grüße
Buffy

Habe auch schon meinen Beitrag gegeben...
Aber auch ich möchte erwähnen,das ich eine normale Geburt jederzeit einem Kaiserschnitt vorziehen würde egal wie lange die Geburt dauern sollte.Ich habe zwei Kinder auf normalem Weg zur Welt gebracht und zwei mit Kaiserschnitt .Ich war nach jedem Kaiserschnitt schnell wieder fit und konnte auch mein Baby selbst versorgen .Aber einfach ist das nicht mit dem Bauchschnitt der tut ja nicht nur einen Tag weh.Ich hatte nach dem zweiten Kaiserschnitt nur Probleme .Die Naht hatte sich entzündet und ich bekamm Fieber .Es dauerte fast 4 Monate bevor die Naht richtig trocken und ausgeheilt war . Mehrere Wochen musste ich täglich zum Arzt zum neu verbinden.Heute nach fast 8 Jahren habe ich um die Narbe herrum immer noch alles taub .

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4. Juli 2002 um 23:43

Ich blick da nicht so ganz durch,
WOVOR du denn Angst hast, liebe kleine Ente.

Vor dem Schmerz der Geburt, den Wehen oder vor dem Dammriss und dem Kram, den du da noch so aufgeschrieben hast.

Falls du Angst vor den Wehen hast:
da muss dann ein Kaiserschnitt geplant werden mit festem Termin. Das Problem dabei ist nur, dass deine Wehen auch früher einsetzen können. Davor kann dich also KEINER beschützen.
Falls du dann glücklicherweise (für dich) KEINE Wehen vor dem geplanten KS hast, ist es doch so, dass das Baby einfach auf die Welt geholt wird ohne wirklich dafür bereit zu sein. Ein Baby gibt den "Startschuss".

Falls du Angst vor den Schmerzen während der Geburt hast:
du hast doch die Möglichkeit, dir eine PDA legen zu lassen. Da merkt man nichts. Heute sind wir zum Glück so weit, dass alles für die Mutter getan wird, damit sie eine schöne Geburt bekommt.

Falls du Angst hast vor all den anderen Dingen, wie z.B. Inkontinenz etc.:
dagegen kann man was tun. Was, erklärt dir dann schon deine Hebamme.

Ich hab die ganze Zeit nur mitverfolgt, was du so schreibst und bin zu dem Entschluss gekommen, dass du vielleicht deine Meinung ändern wirst, wenn du wirklich mal schwanger werden solltest. Du weißt ja noch nicht, ob du überhaupt ein Kind möchtest. Also kannst du auch jetzt noch nicht wissen, wie es sein wird.
Diese Diskussion pro oder kontra KS wäre sehr interessant mit einer Frau zu diskutieren, die einen Wunschkaiserschnitt HATTE. Vorher reden ist leicht. Aber das ist eine Bauch-OP, egal wie toll die Zustände bereits in unserer Zeit im OP sind. OP bleibt OP und die Narben und Verhärtungen dadurch bleiben dir ein Leben lang. So toll ist das nicht und nicht mit einer anderen OP zu vergleichen. Meine Mutter hatte 2 KS. Leider, musste aber sein. Frag doch mal die Frauen, die einen KS hatten. Keine wird dir sagen, es war ein Traum! Auch wenn sie am gleichen Tag noch aufstehen konnten, sie waren geschwächt. Und jeder verträgt die Narkose anders.

Das, was du geschrieben hast, mag ja für DICH zutreffen, aber hier eine Frage nach den Schmerzen damit zu beantworten, find ich einfach nicht passend. Zumal du KEIN Kind hast. Und auch noch keinen Kaiserschnitt!
Ich mache ja auch keine Werbung für ein Motorrad und hab keinen Führerschein und erzähle, ich fahre dann sofort 200 km/h Blödes Beispiel, aber so in etwa empfand ich deinen Beitrag.

Was du zu den psych. Problemen geschrieben hast, war ja wohl nur ein Ausweichen. Du weißt genau, welche Erkrankungen gemeint waren

Viele Grüße

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5. Juli 2002 um 11:56

^jetzt doch ein wenig lächeln muß
Liebe kleine Ente,

Ich hatte einen Dammriß und der Arzt brauchte sage und schreibe 2 Stunden um das zu nähen, auf meine Frage wielange es noch dauern würde, antwortete die Schwester: Na sie wollen doch hinterher wieder schön aussehen.

Jetzt mal fragend schau: wer zum Geier schaut sich das bitte an? Seitwann zeig ich das jedem ?und mich und meinem Mann ist das irgendwie wurscht, solange man die Narbe nicht merkt.

Aber ich glaub das ist eher Ansichtssache, denn ich kenn ne Menge Frauen, die keinen Bikini mehr anziehen, weil sie eine Narbe auf dem Bauch haben vom KS. *Schulterzuck* jedem das seine.

LG Murmel

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5. Juli 2002 um 12:04

Ich glaub nicht....
das es ums schlechte Gewissen geht, sondern ich glaube eher, dass hier Ärzte und Hebammen zum Teil die ganze Sache zu locker ansehen und sich nicht mehr die Arbeit, die dahintersteht machen wollen und eine OP wird ja schließlich gut bezahlt.

Sicher soll jeder selbst für sich entscheiden was er will, aber in Ruhe und nicht, weil die Nachbarin davon so überzeugt ist.

Der KS wird nicht ausgeklammert, sondern in den öffentlich/rechtlichen Medien wird darüber sehr häufig und sehr differenziert berichtet.

Meine Meinung ist nun mal, dass es von der Natur bei allen Säugetieren so vorgesehen ist, da ist von einem KS nicht die REDE. Wenn aber eine werdende Mutter sich dafür entscheidet, dann bin ich die letzte, die sie dafür verurteilt.

Liebe Grüße Murmel

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5. Juli 2002 um 12:21

Da sind wir uns einig
jeder nach seiner Fasson

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5. Juli 2002 um 12:44

Ungefähr genauso
wie wegen Inkontinenz aus dem Leben scheiden (ist auch ketzerisch, geb ich zu)

Sicher geht es inzwischen ohne moderne Medizin nicht mehr, aber warum muß es immer das modernste sein, ist die moderne Medizin wirklich so gut für uns? Soviel ich weiß, kann man ja inzwischen Menschen klonen, rein theoretisch.

Nachdem, was ich hier gelesen habe, bin ich ein sehr glücklicher Mensch, denn ich wurde bisher von schweren Krankheiten verschont und Brüche hatte ich auch nicht, allerdings benötige ich eine Sehhilfe, aber damit kann ich leben, auch wenn ich Brillen fürchterlich entstellend finde und inzwischen auf Kontaktlinsen umgestiegen bin.

Und jetzt bin ich mal ganz ketzerisch, wenn wir nämlich die natürliche Auslese beibehalten hätten, hätten wir weniger Probleme auf der Welt.

Murmel

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5. Juli 2002 um 12:58

Der Kaiserschnitt als Alternative?
Tja, Kleine Ente stell Dir vor: Du kommst mit Wehen ins KH, Du hast alles geplant....Du wolltest einen KS aber niemand ist darauf vorbereitet. Die Geburtswehen sind bestens und alles läuft bilderbuchmäßig (oder es ist eine Sturzgeburt...nischt ist dann mit aufschlitzen).

Stell Dir vor, die lassen Dich natürlich entbinden. Was machst Du dann? Willst Du die Ärzte samt Hebamme verklagen, weil sie Dir das Recht auf körperliche Unversehrtheit genommen haben oder Dir das Recht auf Selbstbestimmung genommen haben?

Ich wurde im KH nicht einmal gefragt, ob ich den Schmerzen entgehen will; mit welchen Mitteln auch immer. Hatte ich auch gar nicht vor. Natürlich hatte ich auch Angst vor den Schmerzen und sie waren schlimmer, als ich es vorher geahnt habe. "Was schreiend reingekommen ist, soll auch schreiend wieder raus..., sagte mir die nette Hebamme, danke für den Hinweis...ich werde nie wieder Sex haben, war mein Gedanke (lach).

Ich denke Deine ganzen Gründe, für Deine Entscheidung KS, sind eitel und (ich will Dich nicht angreifen, empfinde ich so) egoistisch.
Du schreibst, Du willst Dein Recht auf Selbstbestimmung. Gut, aber Du bestimmst nur für Dich! Du willst keine Schmerzen also die einfachste Methode muss her. Ist diese Methode aber auf das beste für das Kind? Welche Vorteile hat das Kind, wenn Du die Wehen aushälst und es den normalen Geburtsweg wählt? Sicherlich geht es auch in einer Schwangerschaft um die Bedürfnisse der Mutter aber an 1. Stelle geht es um das neue Menschenleben.

Wenn das Kind normal raußkommen kann, Himmel noch eins, warum denn nicht? Dammschnitt... meine Güte, ich habe meinen Dammschnitt (wem willst Du den alles zeigen?) vor Presswehen überhaupt nicht gemerkt und wenn Dich schon sowas stört und Inkontinenz für Dich ein Grund ist von der Brücke zu springen....also, das kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Wenn ein KS medizinisch notwendig ist, keine Frage, so muss es dann sein....das ist lebensrettend.

Sicher wirst Du auch eine gute Mutter, wenn Du Dein Kind liebst. Und es ist dann auch egal, wie Du das Kind zur Welt gebracht hast. Aber Du solltest nicht vergessen, das eine Schwangerschaft keine Krankheit ist und mit einer Operation zu enden hat. Schmerz gehört einfach dazu und wenn es dann geschafft ist, bekommst Du ein ganz geiles Gefühl. Du bist stolz auf Dich, Du hast dieses Würmchen aus einer winzigen Öffnung gequetscht und dann wird Dir plötzlich bewußt, was ihr geschaffen habt: ein Menschenleben. DU hast es zur Welt gebracht und nicht der Typ im weißen Kittel mit dem Skapell in der Hand.

Aber dieses Glücksgefühl wirst Du nicht haben, wenn Du nicht bereit bist, Schmerzen auszuhalten.
Glücklich wirst Du ganz bestimmt auch mit KS sein, aber die Ausschüttung der sämtlichen Glückhormone in diesem Moment verpasst Du einfach.

Vielleicht überdenkst Du eines Tages Deine Meinung. Lass es rankommen. Glaube mir, alles live erleben zu können ist Schwerstarbeit aber es war der glücklichste Moment in meinem Leben. Ich sehe diesen Augenblick, den ersten Schrei, das ganze drumherum noch wie heute vor mir, auch wenn es schon 4 Jahre her ist.

Lass auch das Kind wählen, wie es auf die Welt will. Kannst Du diesen Gedanken gar nicht zulassen.....?

Manchmal denke ich, es ist gut, soviel Möglichkeiten heutzutage zu haben und manchmal wiederum finde ich, dass wir Menschen völlig überzüchtet sind (salop gesagt) und alles natürliche ersetzen wollen.

Ich bin kein Ökofreak mit Dauerwelle aber eine natürliche Geburt ist ein normaler Vorgang, den jede Frau überstehen kann, die eine mit mehr die andere mit weniger Schmerzen.

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5. Juli 2002 um 14:31

Von wegen
Nein, natürlich ist ein KS ist das gleiche wie das Klonen des Menschen, aber ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass eine Entbindung=Leiden heißt.

Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, dass wir Berichte über positive Geburtserlebnisse sehr schnell vergessen, aber Horrorstories immer im Kopf behalten. Wahrscheinlich liegt es in der Natur des Menschen, immer gleich vom Schlimmsten auszugehen, als die Dinge erst mal auf sich zu kommen zu lassen.

Gerade weil diese Horrorstories hängenbleiben, haben so viele Frauen Angst vor einer Entbindung.

Mal ein kleiner Themenwechsel: in der letzten Zeit sind sehr viele Flugzeuge abgestürzt, heißt das jetzt du nimmst lieber die Bahn? Denk mal drüber nach.

Vielleicht denkst du jetzt der Vergleich hingt, aber das tut er nicht. Überleg mal wieviele Flugzeuge täglich starten und wieviele Kinder täglich auf die normale Art geboren werden.

Wir Menschen neigen dazu, uns Probleme einzureden, die noch nicht ml am Horizont zu sehen sind. Du schreibst, nach dem was du hier gelesen hast, hast du Angst vor der Geburt. Entschuldige aber für mich ist das kompletter Blödsinn. Nur weil andere Inkontinent geworden sind, Dammrisse hatten, Stunden-oder Tagelang in den Wehen lagen, muß es nicht gleich auch für dich gelten. Du bist du und die anderen sind die anderen. Wenn Entbindungen wirklich so extrem schlimm wären, wie es anscheinend für dich klingt, warum bekommen dann Millionen von Frauen nichtnur ein Kind, sondern 2 oder 3? Ich geb dir die Antwort, weil es nicht so schlimm ist. Weil wir inzwischen gut informiert werden und weil wir inzwischen gut betreut werden (seelisch wie medizinisch)und weil wir als werdene Mütter inzwischen mitreden können und dem Arzt oder der Hebamme, die unbedingt einen Einlauf, einen Dammschnitt oder Wehentropf anlegen will, Einhalt gebieten können.

Liebe kleine Ente, Entbindungen sind schmerzhaft und anstrengend, aber ich denke du bist ein Mensch, der sich dem Leben stellt und nicht davor davonläuft, also Kopf hoch und hab Mut. In dir schlägt ein kleines Löwenherz, lass es raus und kämpfen. Denn nur wer sich dem Leben stellt, den Schmerzen, den Gefahren und den Anstrengungen, der ist in der Lage alles zu überstehen.

Wenn jedoch deine Angst größer wird als dein Mut, dann verlierst du in so vieler Hinsicht.

Als ich damals im Wochenbett lag, geschüttelt von den üblichen Depressionen, da war es meine Bettnachbarin, die mich damit tröste und ich finde sie hat recht.

herzliche Grüße Murmel

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5. Juli 2002 um 15:28

Ich möchte gerne auch noch meinen Senf dazu geben,
denn ich hätte beim 2. Kind auch fast einen Kaiserschnitt bekommen.

Meine erste Schwangerschaft lief absolut ohne Probleme. Ich bekam meine Wehen einen Tag nach dem errechneten Termin. Und 4,5 Stunden später war meine Tochter da. Die Wehen waren stark, aber mit gewissen Atemtechniken gut auszuhalten. 4 Presswehen und sie war auf der Welt. Es war eine "Bilderbuchentbindung". Nach einer Stunde bin ich zum Duschen, und dann durfte ich ins Zimmer. Trotz Dammnaht habe ich sie vom ersten Moment an selber versorgt. Und hatte auch weiterhin nie Probleme mit meiner Naht. Keine Inkontinenz nicht einmal beim Husten.

Dann wurde ich wieder schwanger. 2 Jahre nach der ersten Entbindung. Meine 2. Tochter lag bis zur 36. Woche in Steißlage. Hintern unten! Nach einigen Akupunktur-Sitzungen drehte sie sich dann endlich. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Denn meine erste Tochter war mit 56 cm und 3900g ziemlich groß und so hat mir jeder von einer normalen Entbindung abgeraten.

Zwei Wochen später (38. Woche) lag sie schon wieder in Steißlage. Also ins Klinikum zum Termin für den Kaiserschnitt. Ich war mit den Nerven am Ende. Denn ich wollte es so schön haben wie damals. Keine Woche Krankenhaus, ich wollte alles selber machen, usw. Angst vor der Narkose. Egal welche, denn alle belasten den Körper.

2 Tage vor dem Kaiserschnitt nochmals eine Ultraschall-Untersuchung. Und sie lag mit dem Kopf im Becken. Mir sind vor Freude die Tränen gelaufen.

Und 2 Wochen später habe ich sie in nur 3 Stunden auf die Welt gebracht. Ich konnte sie in den Arm nehmen, und dann mit aufs Zimmer. Ich bin wieder eine Stunde nach der Entbindung zum Duschen, und 2 Tage später nach Hause. Weil sie so schnell kam, bin ich am Damm gerissen und mit 7 Stichen genäht worden.

Ich habe keine Inkontinenz und auch sonst keine Probleme. Es ist jetzt 12 Wochen her, und ich gehe in meine Rückbildungsgymnastik. Dort werden Beckenboden und die anderen Muskelstränge trainiert. Und am Sex - habe ich auch wieder viel Spaß.

Vielleicht wird Deine Meinung mal anders, wenn Du selber ein Kind erwartest. Ich wünsche es Dir. Denn das schönste ist es ein Kind auf natürlichem Wege auf die Welt zu bringen. Und die Schmerzen sind vergessen, wenn Du Dein kleines Baby in den Armen halten kannst.

LG
Alex

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5. Juli 2002 um 17:58

Gern geschehen
Ich drücke dir feste die Daumen, dass du ihn wiederfindest. Vielleicht wenn du dann Kinder hast?

Ich werde dieses Jahr auch mit einem eigenartigen Gefühl das Flugzeug besteigen, also bist du da nicht allein. Wird schon alles gut gehen.

dich umarme von weitem

Deine Murmel

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5. Juli 2002 um 22:47

Liebe kleine Ente
an dieser Stelle möchte ich meine Diskussion mit dir beenden.
Mir ist nämlich aufgefallen, dass es bei dir sehr viel mehr ist als das, was ich anfangs angenommen habe.

Es gab ja schon einige Reaktionen auf dein Posting, die du dir ja bestimmt durchgelesen hast (und auch schon beantwortet) und somit weißt du, was man gegen was tun kann oder auch evtl. verhindern kann.

Vielleicht erfahren wir ja in den nächsten Jahren noch von der Geburt deines Kindes?

Und selbst wenn du wirklich einen WunschKS möchtest, ist das auch ok (hört sich so "gönnerhaft" an, ist aber ehrlich gemeint; mir fiel nur nichts anderes ein, wie ich es ausdrücken sollte).
Es liegt mir wirklich fern, dir ein schlechtes Gewissen dadurch einzureden. Es ist DEIN Körper und nur DU weißt, was für dich die beste Lösung ist.

Viele liebe Grüße und all das, was du dir selber wünschst!

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7. Juli 2002 um 15:08

@ kleineente
Hallo kleineente!

Ich war die letzten Tage nicht da und habe eben einiges nachgelesen.
Da mittlerweile alles kunterbunt durcheinandergeht, setze ich das mal an den Anfang.

Nach allem, was ich gelesen habe, muß ich meine Meinung noch einmal bekräftigen!

Wie kannst Du von Dir selbst sagen, Inkontinenz würde bei Dir zum Suizid führen (und viele andere Dinge auch), aber das Recht auf ein Kind per KS dürfe man Dir deshalb noch lange nicht absprechen???

Was soll denn aus Deinem Kind werden, wenn beim KS etwas schief läuft??
Und die Wahrscheinlichkeit dafür ist mindestens ebenso hoch, wie die, daß nach einer natürlichen Geburt irgendwas nicht mehr in Ordnung ist!

Es tut mir leid, aber mir persönlich geht das zu weit!

Wenn ich mir schon vor einer Schwangerschaft so viele Gedanken darüber machen würde, was alles dazu führen könnte, daß mir mein Leben nicht mehr lebenswert erscheinen könnte, würde ich kein Kind in die Welt setzen.
Dann bleibe lieber ich am leben und bekomme erst gar kein Kind.

Ein Kind bedeutet Verantwortung und die muß man auch tragen können.
Da kannst Du mich gerne wieder überheblich nennen, aber ich bin tatsächlich der Meinung, daß ein Kind ein Recht darauf hat, von seiner Mutter großgezogen zu werden, sofern das möglich ist.
Was für ein Leben steht ihm sonst bevor?
Wenn es womöglich später noch erfährt, daß es die Schuld am Tod der Mutter trägt, die mit den eventuellen Folgen der Geburt nicht klargekommen ist...
Was für ein grausamer Gedanke!

Unter solchen Umständen würde ich persönlich definitiv auf ein Kind verzichten.

Gruß, harter Kern

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8. Juli 2002 um 10:03

Macht mich nachdenklich
Hallo Kleine Ente,

wenn ich mir deinen Text so anschaue, dann mach ich mir schon Gedanken, was dich in deinem Leben glücklich macht.

Warum ist nur alles so negativ bei dir oder scheint es mir nur so?

Liebe Grüße Murmel

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8. Juli 2002 um 11:18

Themawechsel
Hallo kleine Ente,

vielleicht sollte man an dieser Stelle ein neues Posting eröffnen, da sicher viele mittlerweile überhaupt nicht mehr verfolgen können, worum es hier eigentlich wirklich geht.

Die Diskussion/Frage war: Schmerzen während der Geburt oder die Angst davor. Irgendwie landen wir hier im Urschleim und beim Suizid, da bekommt ja Gänsemama erst richtig Beklemmungen.
Das ist jetzt nicht negativ gemeint!

Ich versuche Deine Beweggründe zur Entscheidung KS zu verstehen. Ich akzeptiere die Gründe, ja sicher, aber diese ganze Vorstellung von ungelegten Eiern und diese übermäßig tiefsinnigen Gedanken machen mich ganz meschucke. Ich weiß nichts von Deinen (früheren) Problemen und vielleicht tue ich Dir unrecht. Jeder soll seine Sichtweise zu Dingen haben, ob die nun richtig oder falsch sind sei dahingestellt. Was ist schon richtig oder falsch. Jeder soll sein Leben leben aber man sollte versuchen, verantwortungsbewußt damit umzugehen und auch in der Lage sein, eigene Bedürfnisse zurückstellen zu können.

Gut ist, dass Du Dich zur Zeit nicht in der Lage fühlst, ein Kind zu haben. Lass Dir noch etwas Zeit und gut ist dass Du wenigstens "abwägen" willst.



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8. Juli 2002 um 12:22
In Antwort auf Kati10

Themawechsel
Hallo kleine Ente,

vielleicht sollte man an dieser Stelle ein neues Posting eröffnen, da sicher viele mittlerweile überhaupt nicht mehr verfolgen können, worum es hier eigentlich wirklich geht.

Die Diskussion/Frage war: Schmerzen während der Geburt oder die Angst davor. Irgendwie landen wir hier im Urschleim und beim Suizid, da bekommt ja Gänsemama erst richtig Beklemmungen.
Das ist jetzt nicht negativ gemeint!

Ich versuche Deine Beweggründe zur Entscheidung KS zu verstehen. Ich akzeptiere die Gründe, ja sicher, aber diese ganze Vorstellung von ungelegten Eiern und diese übermäßig tiefsinnigen Gedanken machen mich ganz meschucke. Ich weiß nichts von Deinen (früheren) Problemen und vielleicht tue ich Dir unrecht. Jeder soll seine Sichtweise zu Dingen haben, ob die nun richtig oder falsch sind sei dahingestellt. Was ist schon richtig oder falsch. Jeder soll sein Leben leben aber man sollte versuchen, verantwortungsbewußt damit umzugehen und auch in der Lage sein, eigene Bedürfnisse zurückstellen zu können.

Gut ist, dass Du Dich zur Zeit nicht in der Lage fühlst, ein Kind zu haben. Lass Dir noch etwas Zeit und gut ist dass Du wenigstens "abwägen" willst.



Ebenfalls themenwechsel
Jetzt hab ich dir schon 2x geschrieben (auf gofe) und krisch keine Antwort???????????

LG Murmel *lach*

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9. Juli 2002 um 8:39

Ängste
Genau das ist es: Angst! Du hast Angst vor einer Geburt, obwohl Du noch nicht weißt, was auf Dich zukommt. Das ist aber ein ganz normaler Vorgang. Glaube mir, jede Frau hat Angst vor Schmerzen. Wer mir was anderes sagt, Hut ab. Glauben kann ich das nicht.

Du scheinst viele Ängste im Leben zu haben. Aber auch die hat jeder (wenn auch nicht so stark ausgeprägt, wie es mir bei Dir erscheint). Es ist sicher einfach zu sagen: lebe anders, lebe bewußter. Man muss die Kraft haben, dies auch zu realisieren. Das kannst Du schaffen, mit Mut zum Leben. LEBEN, geniese es und versuche, es Dir nicht schwerer zu machen, als es ist oder sein kann. Du hast einen Mann, der Dich unterstützen kann. Aber verliere nicht Dein eigenes "ich", sich an einem Menschen zu klammern kann gefährlich sein. Sicher hast Du auch Freunde, vergiß diese nicht und nimm Dir Zeit diese Freundschaften zu pflegen.

Bedürfnisse zurückstellen muss man für das Kind, ganz klar aber jede Mutti hat Ihre Grenzen, -selbstverständlich - und das ist normal.

Deine Mutter hat sich für Deinen Vater und Kind geopfert. Aber das war IHRE Entscheidung und IHR Leben. Meine Mutter hat den gleichen Weg gewählt und wir waren 4 Kinder zu Hause. Ich habe mich immer gefragt, warum sie Ihr Leben so wegwirft. Aber sie war trotzdem auf ihre Art und Weise glücklich. Ich begreife es auch bis heute nicht und werde es wohl nie tun.
Ich lebe nicht so wie meine Mutter (die ein besseres Leben verdient hätte aber das Schicksal sie hart mit Krankheit strafte), ich bin selbstbewußter und das mit eigener Kraft geworden. Meine Geschwister machen die gleichen Fehler. Aber man kann doch seine eigene Kindheit so betrachten, dass man sagt: Ich mache es anders, besser!
Ich opfere mich zwar auch auf für mein Kind und tue das gern, weil es mich glücklich macht aber denke auch noch an mich. Das kann man gut vereinbaren.

Versetzte Dich mal in Deine Kindheit zurück; hättest Du gern eine Rabenmutter gehabt? Kinder brauchen Wärme, Liebe, Zuneigung und die volle Aufmerksamheit der Eltern. Rücksichtslosigkeit ist falsch am Platze. Ich glaube fasst, wenn DU wirklich mal ein Kind hast, wirst Du eine bessere Mutter sein, als Du glaubst. Vielleicht täusche ich mich auch.

Ich hoffe sehr, dass Dein Leben irgendwann mal von einem "etwas mehr" positivem Denken begleitend wird. Trübsinnige Gedanken machen Depressionen. Und diese können einem schwer zu schaffen machen. Ich hatte völlig unerwartet diesen sogenannten "Baby-Blues". Das war richtig schlimm und so kann ich mir auch vorstellen, wie schwer es ist, wenn jemand Depressionen hat. Aber so würde ich nicht leben wollen, dann würde ich mich aufraffen und therapeutische Hilfe annehmen. Wir sind alles Menschen und müssen uns nicht für Schwächen schämen.

Und: ich verurteile Deine Beweggründe nicht.
Ich möchte Dich nur gern vom Gegenteil überzeugen oder es Dir wenigstens "schmackhaft" machen.

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9. Juli 2002 um 10:47

Gefährlich
Hallo,

ich finde es gefährlich zu sagen, ich muß ein Kind bekommen früher oder später, weil mein Mann welche möchte und ich die Beziehung nicht gefährden will.

Entchen, was ist, wenn du das Kind hast und der Mann geht? Niemand weiß, was die nächsten tage, Wochen, Monate und Jahre bringen.
Es ist dein Körper und dein Leben. Was ich meine ist, dass ich mir wirklich Sorgen mache.
Bist du wegen deiner Depressionen eigentlich in Therapie? Ich meine das nicht böse, aber wie willst du allein aus dem schwarzen Loch finden?
Wenn du willst kannst du mir ja auch mailen unter Murmel29@gofeminin.de.

Liebe Grüße Murmel

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