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Ich habe abgetrieben und war am Ende

13. Juli 2009 um 15:49

Hallo,
ich war unbewußt und ungewollt schwanger. Zu der Zeit hatte ich eine schwere OP und war sehr lang krankgeschrieben. Vor der OP ist es dann passiert. Erst merkte ich gar nichts davon, dachte meine Periode verschiebt sich wegen der ganzen Medikamente. Doch irgendwann machte ich einen Test und da war ich schon in der 7ten SSW. Ich war erstmal geschockt, doch merkte ich auch, dass ich unbewußt zB rauchende Bekannte meidete. Die Frauenärztin sagte, dass man eine Behinderung etc nicht ausschließen kann aufgrund der starken Medikamente, aber der Körper normalerweise auch eine Schutzfunktion hat, die einen kranken Embrio abstoßen würde. Ich war hin und hergerissen, informierte mich im Internet über die Medikamente und kam mit meinem Partner zu dem Entschluss abzutreiben, was die Krankenkasse auch übernahm. Ich besuchte trotzdem vorher ProFamily und die brachten mich leider sehr durcheinander und ich bekam riesen Schuldgefühle. Trotzdem machte ich den Eingriff. Danach folgte das ganze Programm: Panikattacken auf Autobahnen oder vor der Ampel (alles Situationen, bei denen ich keine Fluchtmöglichkeit hatte), stationäre Therapie, ein halbes Jahr arbeitsunfähig usw. Seit dem nehme ich in niedriger Dosis Cipralex gegen Panikattacken und Angstzustände. Eine ambulante Therapie habe ich nicht mehr gemacht. Das alles ist jetzt 1 1/2 Jahre her. Ich fühle mich gut, Krankheitserscheinungen habe ich gar keine mehr. Das Medikament nehme ich noch. Trotzdem bin ich oft noch traurig, kann mich aber nicht überwinden zum Psychologen etc zu gehen. Seit Wochen habe ich einen großen Kinderwunsch, vielleicht kennt ihr das.. Man konnte sich früher nie vorstellen Kinder zu bekommen und plötzlich hat man ein unbeschreibliches Verlangen danach.
Trotzdem bin ich mir unsicher. Meine Partnerschaft ist stabil, jedoch findet er die Wohnung zu klein.. und außerdem geht er bald für mehrer Monate ins Ausland. Die Vorstellung dann schwanger sein zu können, gibt mir Mut und Kraft, aber trotzdem auch viele Zweifel. Ich kann zwar auch Tage ohne Cipralex auskommen und diese Tabletten haben auch nie eine Panikattacke unterdrückt, da musste ich alleine durch, aber was ist, wenn das alles wiederkommt und ich es nicht schaffe? Außerdem habe ich aus Rücksicht vor meiner Familie (meine Mutter ist schwerkrank) die erste Schwangerschaft verschwiegen, jetzt würde ich am liebsten schreien: Ich möchte gern ein ZWEITES kind.. Aber ich kann es nicht, weil ich mich schäme. Somit wäre es für andere das ERSTE Kind. Ach es ist zum Verzweifeln.... Vielleicht könnt ihr mich verstehen und mir ein paar Ratschläge geben

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13. Juli 2009 um 16:09


gern würdeich dir einen guten rat geben! ich habe abgetrieben mein beitrag ist gleich unter deinem und ich hab auch totale schuldgefühle es ist ja erst 10tage her und ich finde das erste kind kann niemand mehr ersetzen die trauer muss bleiben ich weiss auch nochnichtwie ich klarkommen soll im momenthabe ich gedanken die willichnicht aussprechen!
aber vielleicht tut dir ein 2tes kind gut und dir geht es besser?

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13. Juli 2009 um 19:46

Gespräche
ich habe vor einem halben jahr abgetrieben vielleicht haste lust darüber zu sprechen?gedanken austauschen?kathrin18polska@ho tmail.com bin auch auf msn..

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