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Ich habe abgetrieben

8. Oktober 2014 um 16:03

Nach 10 Jahren Zuverlässigkeit ist es plötzlich passiert. Ich war schwanger. Wie bei fast jeder Frau, war es ungeplant. Aber es war auch unerwünscht. Nicht nur, weil die Situation nicht stimmte, vielmehr weil ich einfach keine Kinder möchte.
Der positive Test hat das nicht geändert, das Ultraschallbild hat es auch nicht geändert.
Sollte ich also erst mal abwarten, Tee trinken und schauen ob ich das Kind eventuell doch will? Das Risiko eingehen, dass ich es nicht liebe, sondern einfach nur dulde?
Nein! Das ist noch unverantwortlicher, als das Kind abzutreiben. Also habe ich es gemacht.

Alle Formalitäten habe ich erfüllt. Und dann stellt sich die Frauenärztin in den Weg. Beim ersten Ultraschall war noch nichts zu sehen. Erst hieß es, ich solle bitte in der nächsten Woche wieder kommen, da man erst etwas sehen muss, bevor man die Schwangerschaft abbrechen kann. Zum zweiten Ultraschall kam es aber nie, da sie mich erst im Oktober wieder zu sich bestellt hat. Sie wusste von meinem Vorhaben abzutreiben!
Mein Bluttestergebnis habe ich natürlich auch erst eine Woche später erhalten. Meine Blutgruppe wurde mir von ihr nie genannt. Ich rief täglich dort an, um mit der Ärztin über das Ergebnis zu sprechen, Ich bekam sie selber nie ans Telefon. Also rief ich täglich dort an um zu hören, ich solle bitte morgen wieder anrufen und Details dürfen mir nur von der Ärztin mitgeteilt werden.
Ich war generell nie zufrieden mit ihr, hätte mir also denken können, dass da nur sowas bei rauskommen kann.

Daraufhin bin ich zu einem anderen Frauenarzt gegangen, er hat im Ultraschall auch etwas gesehen. Mit der offiziellen Feststellung ging ich also zu einer Frauenärztin, die Abtreibungen durchführt. Dort erhielt ich meinen Termin sofort für das Ende der Woche. Die Abtreibung wurde operativ in Vollnarkose durchgeführt, die Ärztin hält nichts von den medikamentösen Abbrüchen.

Am Tag der Abtreibung, hatte ich noch ein Gespräch mit dem Anästhesist und mit der Ärztin selbst. Sie verschrieb mir daraufhin auch wieder die Pille.
Das ging sehr schnell. Ich schlief ein und wurde später wach. Ich erhielt Frühstück und durfte dann mit Begleitung wieder nach Hause fahren.
Die ersten beiden Stunden hatte ich noch mensartige Unterleibskrämpfe und Nachblutungen. Danach nichts mehr. Eine Woche lang. Dann fing es wieder etwas an mit den Krämpfen und Zwischenblutungen, teilweise musste ich Tampons oder Binden benutzen. Es hielt sich allerdings alles im Rahmen.
Das ganze ging dann noch mal eine Woche und nun ist nichts mehr von den Krämpfen und Blutungen da.
Am Tag des Abbruchs habe ich sofort wieder die Pille genommen.
Morgen bin ich mit dem Blister durch, und dann wird sich noch zeigen wie sehr sich der "Zyklus" wieder regelt.
Morgen muss ich auch zur Nachuntersuchung. Die mache ich bei der Ärztin, die die Abtreibung durchgeführt hat.

Die Zeit, in der ich schwanger war und davon wusste, war so ziemlich die schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens.
Ich hatte keine ruhige Minute mehr. So schlecht geschlafen habe ich auch noch nie.
Von dem Moment der Entscheidung gegen das Kind bis hin zur Abtreibung selbst, habe ich keine Zweifel an meiner Entscheidung gehabt. Und ich habe auch danach keine Zweifel gehabt und ich bezweifle, dass ich es irgendwann bereue.
Ich bereue es überhaupt erst in die Situation gekommen zu sein. Ich bereue es, mich jemals auf meinen Ex eingelassen zu haben.
Irgendwie denke ich, er wollte mir das Kind unterjubeln. Ich meine aus welchem Grund sonst sagt MANN der Frau nicht, wenn das Kondom offensichtlich gerissen ist???!!!

Wie dem auch sei, was auch immer er sich dabei gedacht hatte oder was sein Vorhaben war, es hat einfach nicht funktioniert.

Meine Beratung hatte ich bei der ProFamilia. Ich lese immer so viel schlechtes darüber, aber das ist schwer zu beurteilen. Ich persönlich war ganz froh darüber, dass mir nicht versucht wurde ein Kind schön zu reden!

Als ich den Termin vereinbarte wurde ich bereits gefragt, welche Art von Beratung ich möchte. Eine bei der ich mich nach Alternativen erkundigen kann oder steht meine Entscheidung schon fest?
Bei ProFamilia sollte ich erst meine Situation schildern und ich bin einfach schon informiert gewesen über alles, auch die Alternativen kannte ich (wobei es fraglich ist ob es wirklich eine Alternative ist von Schülerin sofort auf Hartz IV zu wechseln um ein Kind dann im Chaos des sozialen Systems aufzuziehen...wahrscheinlich noch in einem sozialem Brennpunkt). Der Berater konnte mir nicht mehr viel sagen, nur noch den Punkt der Kostenübernahme, der war mir neu.

Ich war so dankbar darüber, dass meine Entscheidung einfach mal akzeptiert wurde. Jeder andere versucht einem das Kind schön zu reden, aber wenn ich nichts schönes daran sehe, dann bringt das doch nichts.
Mir wurde hier zu "Pro Kontra" Listen geraten, aber ganz ehrlich, wenn ich schon eine Liste machen muss um mich für oder gegen das Kind zu entscheiden, wie kann ich dann erwarten das Kind selbstständig großzuziehen? Soll ich dann immer solche Listen erstellen?
Und vor allem, wenn schon der Gedanke eines Kontras vorkommt, dann ist das ganze doch schon eine eindeutige Sache.
Positives kann nicht immer das Negative überwiegen.
Es ist auch nicht situationsabhängig, es ist eher davon abhängig wie viel ich mir einreden muss, damit ich es selbst glaube.

Ich bin der Meinung, eine Frau sollte nicht abtreiben, weil es finanziell nicht passt oder ähnliches. Nur wenn sie das Kind nicht will (gefühlsmäßig!!!!) dann wird sie es auch nicht bereuen.
Ich lese hier so viele Beiträge, von Frauen die sich dann für die Abtreibung entschieden haben und es bereuen.
Es ist nicht immer so eine einfache Entscheidung wie bei mir, einige Frauen freuen sich insgeheim über die Schwangerschaft und dann rate ich von der Abtreibung auch ab.

Sobald positive Gefühle mitspielen, dann wird das Positive auch das Negative überwiegen, und dann ist das Negative eigentlich auch so klein, dass es kaum aufzählbar ist!

Hätte ich positive Gefühle für die Schwangerschaft gehabt, dann hätte ich auch nicht abgetrieben, weil ich es sonst wirklich bereuen würde.

Ich weiß, dass die Entscheidung für viele Frauen schwer ist, eben weil sie gemischte Gefühle haben und die nicht immer einheitlich sind. Gerade deswegen denke ich, die Frau soll sich dann viel Zeit nehmen.

Ich finde auch, es bringt nichts von einigen Usern hier, solche Abschreckvideos zu posten oder direkt zu schreiben "TU ES NICHT". Wenn die Frau dann ihr Kind bekommt und es im Nachhinein bereut (was natürlich ein Tabuthema ist), dann interessiert es euch auch nicht mehr. Hauptsache das Kind wurde geboren und verwahrlost eventuell. Egal, immerhin ein Kind mehr in der Statistik!

So nun prügelt mich
Ich wollte das einfach mal loswerden

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8. Oktober 2014 um 16:29

Was soll ich tun?
Hey, ich finde es gut dass du das so geschrieben hast. Ich finde, dass es jede selbst wissen muss und wie du gehandelt hast, war meiner Meinung nach richtig.
Ich bin in der 6 ssw und überlege auch abzutreiben. Meine Situation passt nicht.. Ich bin noch jung und der Vater ist nur ein guter Freund und ich könnte mir auch nie mehr vorstellen mit ihm und eigentlich finde ich immer dass der Vater zum zusammenleben dazugehört weil ich selbst nie wirklich einen hatte. Es ist nicht so, dass es nur daran liegt, sondern er hat schon eine Tochter mit einer mit der er nicht mehr zusammen ist. Das klingt ja schonmal schön Assi...
Zudem habe ich zwar einen guten Realschulbschluss aber habe keine Ausbildung gemacht, habe nichts.. Ich wollte nämlich erst nächstes Jahr eine Anfangen, was sich dann wohl auch erledigt hat.
Ich möchte aber arbeiten und meine Wunschkarriere verwirklichen, die mir sehr wichtig ist und noch reisen und es gibt so viel was ich noch tun wollte. Ich fühle mich nun gefangen. Aber schon alleine die Vorstellung von dieser Operation lässt mich zweifeln ob ich es abtreibe. Ich habe auch Angst dass ich danach Keine Kinder mehr bekommen kann. Ich habe mir nie zu hundert Prozent Kinder gewünscht aber was is wenn irgendwann der richtige kommt und dann will man aber es geht nicht? Oder ob ich überhaupt noch mal eine langfristige Beziehung finde wenn ich schon Mutter bin? Ich habe noch keine Gefühle für das Kind entwickelt aber ich hab zu viel Angst vor dieser Operation. Aber meine Zukunft ist mir so wichtig.. Ich weis nicht weiter und hab nicht mehr viel Zeit für die Entscheidung.. Bis jetzt weis es auch noch keiner außer meine beste Freundin.
Ich Danke für jede hilfreiche Antwort

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8. Oktober 2014 um 17:14


Prügel?! Du bekommst nur meine höchste Anerkennung! Endlich mal jemand der mit Verstand über die Situation nachdenkt und nicht auf all die "Tu es nicht, du wirst es bereuen"-Leute hört, sondern seinen eigenen Weg geht.
Ich sehe es genauso wie du, lieber abtreiben, als später mit dem Kind überfordert und/oder unglücklich zu sein!

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8. Oktober 2014 um 17:44
In Antwort auf kimmy_12287429

Was soll ich tun?
Hey, ich finde es gut dass du das so geschrieben hast. Ich finde, dass es jede selbst wissen muss und wie du gehandelt hast, war meiner Meinung nach richtig.
Ich bin in der 6 ssw und überlege auch abzutreiben. Meine Situation passt nicht.. Ich bin noch jung und der Vater ist nur ein guter Freund und ich könnte mir auch nie mehr vorstellen mit ihm und eigentlich finde ich immer dass der Vater zum zusammenleben dazugehört weil ich selbst nie wirklich einen hatte. Es ist nicht so, dass es nur daran liegt, sondern er hat schon eine Tochter mit einer mit der er nicht mehr zusammen ist. Das klingt ja schonmal schön Assi...
Zudem habe ich zwar einen guten Realschulbschluss aber habe keine Ausbildung gemacht, habe nichts.. Ich wollte nämlich erst nächstes Jahr eine Anfangen, was sich dann wohl auch erledigt hat.
Ich möchte aber arbeiten und meine Wunschkarriere verwirklichen, die mir sehr wichtig ist und noch reisen und es gibt so viel was ich noch tun wollte. Ich fühle mich nun gefangen. Aber schon alleine die Vorstellung von dieser Operation lässt mich zweifeln ob ich es abtreibe. Ich habe auch Angst dass ich danach Keine Kinder mehr bekommen kann. Ich habe mir nie zu hundert Prozent Kinder gewünscht aber was is wenn irgendwann der richtige kommt und dann will man aber es geht nicht? Oder ob ich überhaupt noch mal eine langfristige Beziehung finde wenn ich schon Mutter bin? Ich habe noch keine Gefühle für das Kind entwickelt aber ich hab zu viel Angst vor dieser Operation. Aber meine Zukunft ist mir so wichtig.. Ich weis nicht weiter und hab nicht mehr viel Zeit für die Entscheidung.. Bis jetzt weis es auch noch keiner außer meine beste Freundin.
Ich Danke für jede hilfreiche Antwort

Du brauchst keine Angst haben
wenn du dich für den Abbruch entscheidest, ich war auch nervös und der Anästhesist meinte es ist ein kleiner Routineeingriff.

Mit der Unfruchtbarkeit, da gibt es mittlerweile auch viele Alternativen, man kann im Notfall sogar adoptieren, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Hast du schon ein intensives Gespräch mit den Ärzten geführt?

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8. Oktober 2014 um 17:45

Da du geprügelt werden willst,
"Wenn die Frau dann ihr Kind bekommt und es im Nachhinein bereut (was natürlich ein Tabuthema ist), dann interessiert es euch auch nicht mehr."

die einzige Untersuchung, die ich dazu kenne, ergab sowas wie 95% der Frauen, die abtreiben wollten aber aufgrund Vorschriften und Umstände nicht konnten, hatten nichts gegen ihr Kind. Die restlichen 5% gaben es zur Adoption frei.

Wenn schon Frauen, die eigentlich abtreiben wollen aber durch Umstände gehindert sind, kaum oder gar nicht bereuen, wenigstens nicht zum Schaden des Kindes, dann könnte der Fal,l von dem du redest, ein so seltener Einzelfall sein, dass Abtreibung dafür nicht die Lösung ist, vor allem wenn dann in vielen dutzend Fällen abgetrieben wird, obwohl da das was du dürchtest nicht eingetreten wäre.

Oder knapper formuliert, dass Risiko
"Das Risiko eingehen, dass ich es nicht liebe, sondern einfach nur dulde?"
dürfte gering sein.

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8. Oktober 2014 um 17:54
In Antwort auf carn

Da du geprügelt werden willst,
"Wenn die Frau dann ihr Kind bekommt und es im Nachhinein bereut (was natürlich ein Tabuthema ist), dann interessiert es euch auch nicht mehr."

die einzige Untersuchung, die ich dazu kenne, ergab sowas wie 95% der Frauen, die abtreiben wollten aber aufgrund Vorschriften und Umstände nicht konnten, hatten nichts gegen ihr Kind. Die restlichen 5% gaben es zur Adoption frei.

Wenn schon Frauen, die eigentlich abtreiben wollen aber durch Umstände gehindert sind, kaum oder gar nicht bereuen, wenigstens nicht zum Schaden des Kindes, dann könnte der Fal,l von dem du redest, ein so seltener Einzelfall sein, dass Abtreibung dafür nicht die Lösung ist, vor allem wenn dann in vielen dutzend Fällen abgetrieben wird, obwohl da das was du dürchtest nicht eingetreten wäre.

Oder knapper formuliert, dass Risiko
"Das Risiko eingehen, dass ich es nicht liebe, sondern einfach nur dulde?"
dürfte gering sein.

Eben weil es ein Tabuthema ist
vertraue ich den statistischen Zahlen auch nicht.
Welche Mutter gibt schon zu, dass sie ihr Kind nicht liebt? Wenige entscheiden sich dazu das Kind zur Adoption freizugeben, weil damit genau das zum Vorschein kommt. Die Leute gehen davon aus, dass die Mutter ihr Kind nicht liebt. Sogar das Kind denkt so, sobald es erfährt, dass es adoptiert wurde.

Würdest du zugeben, dein Kind nicht zu leben obwohl du es behalten hast?
Nein? Also hast du offiziell nichts gegen dein Kind.
Damit stimmt dann die Statistik.

Im Verhalten erkennt man dann übrigens ob die Mutter ihr Kind liebt bzw. wollte oder nicht.
Verhalten, welches öffentlich ist, muss immer hinterfragt werden, denn es könnte gestellt sein, damit die restliche Öffentlichkeit einfach nichts zu reden hat

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8. Oktober 2014 um 19:10
In Antwort auf becauseofhim

Du brauchst keine Angst haben
wenn du dich für den Abbruch entscheidest, ich war auch nervös und der Anästhesist meinte es ist ein kleiner Routineeingriff.

Mit der Unfruchtbarkeit, da gibt es mittlerweile auch viele Alternativen, man kann im Notfall sogar adoptieren, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Hast du schon ein intensives Gespräch mit den Ärzten geführt?

Kann mich nicht entscheiden
Naja morgen habe ich einen Beratungstermin..
In manchen Momenten akzeptier ich es irgendwie aber dann denke ich an meine Situation.. Ich kann mich nicht entscheiden.

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8. Oktober 2014 um 19:19
In Antwort auf kimmy_12287429

Kann mich nicht entscheiden
Naja morgen habe ich einen Beratungstermin..
In manchen Momenten akzeptier ich es irgendwie aber dann denke ich an meine Situation.. Ich kann mich nicht entscheiden.

Sprich
ganz intensiv darüber, und überstürz es nicht. Hast du private Unterstützung?

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8. Oktober 2014 um 19:25
In Antwort auf becauseofhim

Eben weil es ein Tabuthema ist
vertraue ich den statistischen Zahlen auch nicht.
Welche Mutter gibt schon zu, dass sie ihr Kind nicht liebt? Wenige entscheiden sich dazu das Kind zur Adoption freizugeben, weil damit genau das zum Vorschein kommt. Die Leute gehen davon aus, dass die Mutter ihr Kind nicht liebt. Sogar das Kind denkt so, sobald es erfährt, dass es adoptiert wurde.

Würdest du zugeben, dein Kind nicht zu leben obwohl du es behalten hast?
Nein? Also hast du offiziell nichts gegen dein Kind.
Damit stimmt dann die Statistik.

Im Verhalten erkennt man dann übrigens ob die Mutter ihr Kind liebt bzw. wollte oder nicht.
Verhalten, welches öffentlich ist, muss immer hinterfragt werden, denn es könnte gestellt sein, damit die restliche Öffentlichkeit einfach nichts zu reden hat

Also sprich
unabhängig davon, was, wo, wann und wie gegenteiliges zu Tage treten mag, deine Meinung wird sich nicht ändern.

Damit lässt sich der Austausch kurz halten.

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8. Oktober 2014 um 20:36
In Antwort auf becauseofhim

Sprich
ganz intensiv darüber, und überstürz es nicht. Hast du private Unterstützung?

..
Naja, meine beste Freundin aber ich will sie auch nicht immer damit nerven. Ansonsten weis es halt keiner. Außer die Frauenärztin natürlich ^^
Was denkst du, wegen meiner Situation? Also ich bin ja nicht arm aber die Sache wegen dem Vater und keine Arbeit, Angst wegen Zukunft usw.. Und wenn das raus kommt das ich von dem schwanger bin..

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8. Oktober 2014 um 21:15
In Antwort auf kimmy_12287429

..
Naja, meine beste Freundin aber ich will sie auch nicht immer damit nerven. Ansonsten weis es halt keiner. Außer die Frauenärztin natürlich ^^
Was denkst du, wegen meiner Situation? Also ich bin ja nicht arm aber die Sache wegen dem Vater und keine Arbeit, Angst wegen Zukunft usw.. Und wenn das raus kommt das ich von dem schwanger bin..

Habe dir
eine PN geschickt

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8. Oktober 2014 um 21:26

Kompliziertes Thema...
... aber ich halte deine Entscheidung für gut. Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung. Ich finde es eher schlimm, dass sowas in der heutigen Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Es handelt sich immerhin noch um den eigenen Körper, über den NIEMAND entscheiden darf. Wenn es mir schadet, psychisch oder physisch, dann hat man ja wohl auch das Recht auf Abtreibung.

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9. Oktober 2014 um 6:09
In Antwort auf iulian_12117596

Kompliziertes Thema...
... aber ich halte deine Entscheidung für gut. Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung. Ich finde es eher schlimm, dass sowas in der heutigen Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Es handelt sich immerhin noch um den eigenen Körper, über den NIEMAND entscheiden darf. Wenn es mir schadet, psychisch oder physisch, dann hat man ja wohl auch das Recht auf Abtreibung.

Wieso seid
ihr alle immer so furchtbar überzeugt davon, dass das "keine Gefühle" im Monat 2-3 der Schwangerschaft auf ewig andauert?

"Wenn es mir schadet, psychisch oder physisch, dann hat man ja wohl auch das Recht auf Abtreibung."
Diese Schlussfolgerung stimmt so nicht. Details interessieren aber vermutlich eh keinen.

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9. Oktober 2014 um 11:25
In Antwort auf carn

Wieso seid
ihr alle immer so furchtbar überzeugt davon, dass das "keine Gefühle" im Monat 2-3 der Schwangerschaft auf ewig andauert?

"Wenn es mir schadet, psychisch oder physisch, dann hat man ja wohl auch das Recht auf Abtreibung."
Diese Schlussfolgerung stimmt so nicht. Details interessieren aber vermutlich eh keinen.

Gegenfrage
wieso bist du so davon überzeugt, dass irgendwann Gefühle kommen?

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9. Oktober 2014 um 13:13
In Antwort auf kimmy_12287429

Was soll ich tun?
Hey, ich finde es gut dass du das so geschrieben hast. Ich finde, dass es jede selbst wissen muss und wie du gehandelt hast, war meiner Meinung nach richtig.
Ich bin in der 6 ssw und überlege auch abzutreiben. Meine Situation passt nicht.. Ich bin noch jung und der Vater ist nur ein guter Freund und ich könnte mir auch nie mehr vorstellen mit ihm und eigentlich finde ich immer dass der Vater zum zusammenleben dazugehört weil ich selbst nie wirklich einen hatte. Es ist nicht so, dass es nur daran liegt, sondern er hat schon eine Tochter mit einer mit der er nicht mehr zusammen ist. Das klingt ja schonmal schön Assi...
Zudem habe ich zwar einen guten Realschulbschluss aber habe keine Ausbildung gemacht, habe nichts.. Ich wollte nämlich erst nächstes Jahr eine Anfangen, was sich dann wohl auch erledigt hat.
Ich möchte aber arbeiten und meine Wunschkarriere verwirklichen, die mir sehr wichtig ist und noch reisen und es gibt so viel was ich noch tun wollte. Ich fühle mich nun gefangen. Aber schon alleine die Vorstellung von dieser Operation lässt mich zweifeln ob ich es abtreibe. Ich habe auch Angst dass ich danach Keine Kinder mehr bekommen kann. Ich habe mir nie zu hundert Prozent Kinder gewünscht aber was is wenn irgendwann der richtige kommt und dann will man aber es geht nicht? Oder ob ich überhaupt noch mal eine langfristige Beziehung finde wenn ich schon Mutter bin? Ich habe noch keine Gefühle für das Kind entwickelt aber ich hab zu viel Angst vor dieser Operation. Aber meine Zukunft ist mir so wichtig.. Ich weis nicht weiter und hab nicht mehr viel Zeit für die Entscheidung.. Bis jetzt weis es auch noch keiner außer meine beste Freundin.
Ich Danke für jede hilfreiche Antwort

Deine Ängste
Eben habe ich dir schon eine PN geschickt - aber nun möchte ich doch noch auf die Fragen und Gedanken eingehen, die du gestern formuliert hast. Ich würde dir gerne deine Ängste nehmen - die Ängste vor dem Kind und dem Neuen, was damit auf dich zukommen wird!

Natürlich hast du Recht: der Vater gehört eigentlich dazu. So ist das gedacht, deshalb braucht es Ei- und Samenzelle, damit ein Kind entsteht - und beide, Mutter und Vater, sollen das Kind lieben, es schützen und begleiten... Aber wie wir alle wissen, geht es leider nicht immer so ideal... Du schreibst, du bist selbst ohne Vater aufgewachsen. Das tut mir leid. Aber: deshalb ist es doch trotzdem gut, dass es Dich gibt!!! Und Deine Mutter hat es geschafft, auch ohne einen verlässlichen Mann und Vater für dich. - Erstrebenswert ist es klar nicht, ein Kind allein großzuziehen - aber doch allemal besser, als seinem Leben ein Ende zu bereiten.

Was sagt eigentlich Dein Freund / Exfreund zu Deiner Schwangerschaft? Ich hoffe, er drängt dich nicht zur Abtreibung, um sich damit billig aus der Verantwortung zu stehlen!

Nun zur Frage deiner Ausbildung. Natürlich kannst du auch mit Kind eine Ausbildung machen! Was hast du denn vor? Wann willst du anfangen? Alleinerziehende Mütter bekommen bevorzugt Krippenplätze, oder du findest eine Tagesmutter. Ist deine eigene Mutter in der Nähe? Nach dem ersten Schock über die ungeplante Schwangerschaft freuen sich die Mütter / Großmütter oft richtig auf ihr Enkelkind. Wäre deine Mutter bereit, einen Teil der Betreuung zu übernehmen?

Es gibt sehr wohl Frauen, die mit Kind Karriere machen, und das wird von unserem Staat ja auch gefördert, in vieler Hinsicht. Es gibt allerdings noch mehr Frauen, für die es auf eine Entscheidung hinausläuft: Kinder oder Karriere. - Ich würde mich jederzeit wieder für Kinder entscheiden, obwohl ich viele Jahre studiert habe. Ich kenne inzwischen beides: Berufsleben und Kinder (3) - und ich kann nur sagen: Kinder haben bringt viel mehr Sinn und Erfüllung.

Reisen kann man übrigens auch mit Kindern - oder dann nach der Kinderphase. - Ich verstehe, dass Du solche Dinge überlegst. Aber mal ehrlich: willst du das Baby in deinem Bauch umbringen lassen, nur um Reisen machen zu können? Das kann irgendwie nicht sein.

Es stimmt, dass manche Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch keine Kinder mehr bekommen können - es stimmt auch, dass viele dann doch noch Kinder bekommen. Aber ein Leben ist nicht austauschbar gegen ein anderes. -

Den Hinweis auf eine spätere Adoption finde ich etwas leichtfertig, denn sehr, sehr viele Eltern würden gerne adoptieren und es klappt nicht, weil es zu wenige Kinder gibt.
Du überlegst, ob Du Chancen hast, eine langfristige Beziehung zu einem Mann aufzubauen, wenn Du ein Kind hast. Ich würde sagen: Ein Mann mit Charakter wird Dich eher ablehnen, wenn Du leichtfertig abtreibst und wird Dich schätzen, wenn Du unter nicht so tollen Umständen zu Deinem Kind JA gesagt - also Verantwortung übernommen hast.

Du schreibst, Du hast noch keine Gefühle für das Baby. Das ist normal. glaub mir, sie kommen - du wirst es lieben! Hast Du die Herztöne schon gehört? Und wenn es erst strampelt...

Du schreibst, dass Dir Deine Zukunft wichtig ist. Klar, die ist wichtig - sehr wichtig! Genau deshalb solltest Du nichts riskieren. Es gibt zu viele Frauen, die sagen: Wenn ich gewusst hätte, dass ich mein ganzes Leben durch den Schwangerschaftsabbruch verpfusche - ich hätte es nie getan! Nicht wenige Frauen haben mir schon gesagt: "Ich bereue die Abtreibung so sehr! Warum hat niemand mich aufgehalten? Nun muss ich damit leben und gehe fast dran kaputt..."

Und damit weißt Du auch, warum ich Dir so ausführlich schreibe. Ich würde Dich gerne aufhalten, damit Du selbst nicht unglücklich wirst - und natürlich auch, damit Dein Kind leben darf.
Ich wollte, ich könnte mehr für Dich tun also so anonym zu schreiben. Ich denke sehr an Dich.
Sanjane

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9. Oktober 2014 um 16:25
In Antwort auf becauseofhim

Habe dir
eine PN geschickt

Wann durftest du nach hause...
...brauchtest du eine Begleitperson

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9. Oktober 2014 um 16:39
In Antwort auf becauseofhim

Gegenfrage
wieso bist du so davon überzeugt, dass irgendwann Gefühle kommen?

Weil die Fakten
dieses Bild ergeben, wobei ich nicht davon überzeugt bin, dass immer Gefühle kommen, sondern lediglich meistens.

Was tut eigentlich daran weh, vor Stellen einer Gegenfrage erstmal die Frage zu beantworten?

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9. Oktober 2014 um 17:58

Ich denke auch so
Ich habe auch abgetrieben und ich bereue es nicht
Es war natürlich der Fehler das es erst zu der Schwangerschaft kam aber so was passiert
Ich find es auch schlimm das man in solchen Foren immer hört tue es nicht du wirst es bereuen
Weil die können sich nicht in die lebenssituation hinein versetzten
Ich kann mir fast niemanden sprechen weil ich Angst hab vorwürfe zu hören
Aber ich fühl mich nach dem Abbruch besser
Es ist wohl besser abzutreiben als irgendwann eine überfordert Mutter zu sein und dann das Kind ins Heim muss
Ich weiß vor von ich spreche wenn sich Eltern nur streiten und dann trennen und dann auf einmal von einem Elternteil keine liebe mehr bekommt das möchte ich mein Kind nicht zumuten
Ich weiß es ist vielleicht eine wunsch Vorstellung zu denken das die Eltern sich lieben und das Kind gewollt ist aber ich möchte mir sicher sein das ich mit meinem Partner ein Kind bekomme

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9. Oktober 2014 um 18:44
In Antwort auf carn

Weil die Fakten
dieses Bild ergeben, wobei ich nicht davon überzeugt bin, dass immer Gefühle kommen, sondern lediglich meistens.

Was tut eigentlich daran weh, vor Stellen einer Gegenfrage erstmal die Frage zu beantworten?

Tut nicht weh
aber wenn du eine ernsthafte Antwort auf diese Frage möchtest, dann solltest du schon diese Gegenfrage mit im Kopf haben.
Letztendlich wirst du die Antwort lediglich nicht akzeptieren, da du offensichtlich versuchst jede Frau von einer Abtreibung abzuhalten und diejenigen, bei denen dein Versuch fehlschlägt, magst du ein schlechtes Gewissen einreden.

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9. Oktober 2014 um 20:20

Bitte caddy, du bist intelligent und kannst lesen,
also akzeptier, was in deinem eigenen Link steht:
http://www.wikiwand.com/de/Psychische_Folgen_ungewollter_Mutterschaft
"34 % aller Frauen, denen eine Abtreibung verweigert wurde, gaben an, ihr Kind als Belastung zu sehen."

Also sehen 66% aller Frauen, denen eine Abtreibung verweigert wurde das Kind nicht als Belastung an.

Ergo, mehr als 50% aller Frauen sehen das ungewollte Kind nicht als Belastung. Obwohl sie es während der Schwangerschaft als Belastung ansahen (sonst hätten sie ja keine Abtreibung verlangt). Ergo dauert das "keine Gefühle" (was mit Belastung wohl kausal zusammenhängt) wohl eher nicht IMMER EWIG an.

Vielmehr scheint bei einem großen Teil der Frauen das anfängliche Gefühl sich sehr wohl zu ändern, trotz ungewollter Schwangerschaft.

Habe ich behauptet, diese Kinder hätten es einfacher? Nein.
Habe ich behauptet, das das alles rosarot ist? Nein.

Ich behaupte blos, dass dieses "kein Gefühl" eben gerade nichts statisches ist, sondern sich oft (aber eben nicht immer) ändert. Und genau das bestätigt dein Link.

Aber es ist wohl ein PC-Glaubenssatz, der geglaubt wird egal ob er stimmt.

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9. Oktober 2014 um 20:26
In Antwort auf becauseofhim

Tut nicht weh
aber wenn du eine ernsthafte Antwort auf diese Frage möchtest, dann solltest du schon diese Gegenfrage mit im Kopf haben.
Letztendlich wirst du die Antwort lediglich nicht akzeptieren, da du offensichtlich versuchst jede Frau von einer Abtreibung abzuhalten und diejenigen, bei denen dein Versuch fehlschlägt, magst du ein schlechtes Gewissen einreden.

Nein,
"Letztendlich wirst du die Antwort lediglich nicht akzeptieren, da du offensichtlich versuchst jede Frau von einer Abtreibung abzuhalten und diejenigen, bei denen dein Versuch fehlschlägt, magst du ein schlechtes Gewissen einreden."

ich habe bis vor ca. 2 Jahren gedacht, die ablehnende Haltung sei statisch und würde sicher andauern. Damals war ich schon PL (streng genommen war ich schon immer PL) und trotzdem ging ich davon aus, dass es statisch ist. Seitdem habe ich aber aus verschiedenen Quellen - und zwar zu erheblichen Teilen nicht PL - Informationen gesehen, die zu "immer statisch" überhaupt nicht passen. Folglich änderte ich meine Ansicht.

Und ob mich die Antwort überzeugen würde, hängt von der Begründung ab. Ist die besser als was ich sonst weiß, ja. Ist sie nicht, dann nicht.

Und nebenbei sind Antworten auch dann interessant, wenn man sie nicht teilt, denn auch dann kann man was dazulernen.

Also, zurück zur Frage:
Wieso sind einige so überzeugt davon, dass das "keine Gefühle" im Monat 2-3 der Schwangerschaft auf ewig andauert?

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9. Oktober 2014 um 20:51
In Antwort auf carn

Nein,
"Letztendlich wirst du die Antwort lediglich nicht akzeptieren, da du offensichtlich versuchst jede Frau von einer Abtreibung abzuhalten und diejenigen, bei denen dein Versuch fehlschlägt, magst du ein schlechtes Gewissen einreden."

ich habe bis vor ca. 2 Jahren gedacht, die ablehnende Haltung sei statisch und würde sicher andauern. Damals war ich schon PL (streng genommen war ich schon immer PL) und trotzdem ging ich davon aus, dass es statisch ist. Seitdem habe ich aber aus verschiedenen Quellen - und zwar zu erheblichen Teilen nicht PL - Informationen gesehen, die zu "immer statisch" überhaupt nicht passen. Folglich änderte ich meine Ansicht.

Und ob mich die Antwort überzeugen würde, hängt von der Begründung ab. Ist die besser als was ich sonst weiß, ja. Ist sie nicht, dann nicht.

Und nebenbei sind Antworten auch dann interessant, wenn man sie nicht teilt, denn auch dann kann man was dazulernen.

Also, zurück zur Frage:
Wieso sind einige so überzeugt davon, dass das "keine Gefühle" im Monat 2-3 der Schwangerschaft auf ewig andauert?

Na gut
ich kenne mich selbst halt am besten und ich lasse mich nicht von irgendwelchen Statistiken oder sonstigen Mehrheitserfahrungen beeinflussen. Eben weil es die Mehrheit ist und die Mehrheit der Mehrheit besteht höchstwahrscheinlich aus Mitläufern.

Zu deiner Frage:
ich bin davon überzeugt, dass IN MEINEM FALL die nicht vorhandenen Gefühle ewig nicht vorhanden wären, weil es einfach keinen Hauch eines positiven Gefühls für das Kind gab. Ich habe mir das nicht eingeredet, ich habe wirklich mal aufgehört nachzudenken a la "was wäre wenn" und einfach nur meine Gefühle beobachtet. Es gab einfach kein schönes dabei. Habe mich in die Rolle versetzt, wenn ich mich für das Kind entscheide, es kam einfach kein gutes Gefühl dabei.
Bisher konnte ich mich immer auf meine Gefühle verlassen.

Und ob Gefühle sich ändern können oder nicht das ist völlig egal, vor allem weil sie sich nicht von heute auf morgen ändern können.
Ich hätte dieses Kind nur tolerieren können. Mehr nicht. Ich weiß ganz genau was ich will und was ich nicht will.

Ich will mich nicht kategorisieren ob ich nun PC bin, scheinbar bin ichs aber, ansonsten wäre ich wohl gegen Abtreibung, allerdings muss man jede Schwangerschaft und die Situation individuell betrachten. Es gibt aber auch Fälle bei denen ich gegen Abtreibung bin.
Ich mag ungern sagen "kriegs Kind" oder "treib ab". Das ist einfach eine Entscheidung, die muss die Frau für sich alleine treffen.


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9. Oktober 2014 um 22:17
In Antwort auf joost_12684484

Wann durftest du nach hause...
...brauchtest du eine Begleitperson

PN
schau mal nach, hab dir privat geschrieben

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10. Oktober 2014 um 11:13
In Antwort auf carn

Bitte caddy, du bist intelligent und kannst lesen,
also akzeptier, was in deinem eigenen Link steht:
http://www.wikiwand.com/de/Psychische_Folgen_ungewollter_Mutterschaft
"34 % aller Frauen, denen eine Abtreibung verweigert wurde, gaben an, ihr Kind als Belastung zu sehen."

Also sehen 66% aller Frauen, denen eine Abtreibung verweigert wurde das Kind nicht als Belastung an.

Ergo, mehr als 50% aller Frauen sehen das ungewollte Kind nicht als Belastung. Obwohl sie es während der Schwangerschaft als Belastung ansahen (sonst hätten sie ja keine Abtreibung verlangt). Ergo dauert das "keine Gefühle" (was mit Belastung wohl kausal zusammenhängt) wohl eher nicht IMMER EWIG an.

Vielmehr scheint bei einem großen Teil der Frauen das anfängliche Gefühl sich sehr wohl zu ändern, trotz ungewollter Schwangerschaft.

Habe ich behauptet, diese Kinder hätten es einfacher? Nein.
Habe ich behauptet, das das alles rosarot ist? Nein.

Ich behaupte blos, dass dieses "kein Gefühl" eben gerade nichts statisches ist, sondern sich oft (aber eben nicht immer) ändert. Und genau das bestätigt dein Link.

Aber es ist wohl ein PC-Glaubenssatz, der geglaubt wird egal ob er stimmt.

Das bestreitet doch niemand!
Aber ich sehe in den 34% ebenfalls keinen minimalen, zu vernachlässigenden Anteil.
Möchtest Du nun sagen, niemand solle abtreiben in der Hoffnung, nicht zu dem unzufriedenen Drittel zu gehören?

Wir müssen ständig und überall im Leben Entscheidungen treffen.
Das Schema "ich blende die aktuellen Gedanken, Gefühle, Situation diesbezüglich aus, in der Hoffnung irgendwann doch noch anders darüber zu denken"
wäre sicherlich möglich, ist aber eher unrealistisch bzw. würde jegliche Entscheidungsfindung unglaublich erschweren.

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10. Oktober 2014 um 20:28
In Antwort auf florina911

Das bestreitet doch niemand!
Aber ich sehe in den 34% ebenfalls keinen minimalen, zu vernachlässigenden Anteil.
Möchtest Du nun sagen, niemand solle abtreiben in der Hoffnung, nicht zu dem unzufriedenen Drittel zu gehören?

Wir müssen ständig und überall im Leben Entscheidungen treffen.
Das Schema "ich blende die aktuellen Gedanken, Gefühle, Situation diesbezüglich aus, in der Hoffnung irgendwann doch noch anders darüber zu denken"
wäre sicherlich möglich, ist aber eher unrealistisch bzw. würde jegliche Entscheidungsfindung unglaublich erschweren.

Ähm, doch,
"Das bestreitet doch niemand!"

ich weiß nicht, wie ich diesen Satz:
"Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung."

anders interpretieren kann, als dass das Gefühlsmepfinden bei Ultraschallanschauen im Monat 2 oder 3 eine äußerst zuverlässige Grundlage zur Entscheidung bildet, was nur Sinn macht, wenn dieses "keine Gefühle" eben längerfristig ist.

Aber wenn ich es missverstehe, gut dann sind wir uns ja einig, dass ablehnende Gefühle oder auch keine Gefühle in einigen Fällen verschwinden (ich denke mehr als 50%, aber da kann ich auch falsch liegen), in anderen nicht.

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10. Oktober 2014 um 20:33

Und wo habe ich das behauptet?
"sind nur 35% alles andere als ein kleiner, zu vernachlässigender Anteil sondern schon eine ganze Menge von Kindern, die vor allem als Belastung betrachtet werden - und alles andere als zu vernachlässigen.

ein "kleiner" Anteil liegt bei etwa 1%.

Als Wissenschaftlerin würde man mir jede Veröffentlichung über den Kopf hauen, bei denen ich z.B. bei 35% der Werte behaupten würde, sie wären unwichtig, könnten vernachlässigt sein - oder es würde sich tatsächlich um Messfehler handeln."

Ich lese nur, dass ich "oft (aber nicht immer)" und "meistens". Jetzt können wir uns lange und breit darüber streiten, ob 65% jetzt "meistens" ist oder nicht. Erscheint mir nur sinnlos, vor allem da wie du selber sagst die 65% leicht einen großen Fehlerbalken haben können.

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10. Oktober 2014 um 20:40
In Antwort auf florina911

Das bestreitet doch niemand!
Aber ich sehe in den 34% ebenfalls keinen minimalen, zu vernachlässigenden Anteil.
Möchtest Du nun sagen, niemand solle abtreiben in der Hoffnung, nicht zu dem unzufriedenen Drittel zu gehören?

Wir müssen ständig und überall im Leben Entscheidungen treffen.
Das Schema "ich blende die aktuellen Gedanken, Gefühle, Situation diesbezüglich aus, in der Hoffnung irgendwann doch noch anders darüber zu denken"
wäre sicherlich möglich, ist aber eher unrealistisch bzw. würde jegliche Entscheidungsfindung unglaublich erschweren.

Dazu noch:
"Möchtest Du nun sagen, niemand solle abtreiben in der Hoffnung, nicht zu dem unzufriedenen Drittel zu gehören?"

Nein, ich möchte gerne, dass niemand abtreibt, da dabei ein Mensch getötet wird.

Aber es wäre doch ziemlich dumm, wenn Frauen, die im Augenblick nichts empfinden, aus der Angst heraus, dass Kind niemals lieben zu werden, abtreiben, wenn dieses augenblickliche Empfinden nur bedingt mit dem zu tun hat, was die Frau tatsächlich für das Kind empfinden würde.

Ich find nämlich Menschen töten aufgrund A, aber A ist nicht/teilweise nicht/manchmal nicht wahr, noch frustrierender, denn dann wäre es vermeidbar, wenn man den Irrtum nur aufklären würde. Deshalb die Neugier, ob A nun stimmt oder nicht oder nur teilweise stimmt.

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13. Oktober 2014 um 1:38


schön, bereu es trotzdem nicht
Im Video sind eindeutig Fötuse zu sehen, wir sprechen bei einer Abtreibung in Deutschland meist noch vom Embryo. Lern lesen und informier dich

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13. Oktober 2014 um 9:00
In Antwort auf becauseofhim


schön, bereu es trotzdem nicht
Im Video sind eindeutig Fötuse zu sehen, wir sprechen bei einer Abtreibung in Deutschland meist noch vom Embryo. Lern lesen und informier dich

Informier dich selbst,
video 1 dürfte einen mit Scheitel-Steiß-Länge von etwa 7-8 cm zeigen, viedeo 2 einen mit 3-5 cm.

Somit:
http://www.onmeda.de/schwangerschaft/entwicklung_foetus.html
"11. SSW3 cm15 gEntwicklung des Fötus in der 11. SSW
12. SSW5 cm16 gEntwicklung des Fötus in der 12. SSW
13. SSW6 cm18 gEntwicklung des Fötus in der 13. SSW
14. SSW7,1 cm25 gEntwicklung des Fötus in der 14. SSW
15. SSW8,1 cm50 gEntwicklung des Fötus in der 15. SSW"

hätte das in Video 2 nach deutschem Recht problemlos getötet werden dürfen, das in Video 1 vielleicht gerade so noch.

Die Videos haben also sehr wohl was mit der deutschen Abtreibungsregelung zu tun, denn die erlaubt bis 14.SSW, und diese beiden Videos stellen ungefähr das Aussehen von etwa 25% der "etwasse" dar, die in D jährlich abgetrieben werden, also etwa 25000 dieser "Dinger" werden jährlich entsorgt.

Warum es legal sein sollte, etwas in kleine Stücke zu zerreißen, aber irgendwer sich daran stören sollte, wenn man damit rumspielt (das 2. Video wird "disgusting" genannt), verstehe ich nicht.

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13. Oktober 2014 um 11:42

Verstehe dich
Ich muss sagen, dass ich es in Ordnung finde. Ich finde eine Frau sollte nicht für ihre Entscheidung gegen ein Kind verurteilt werden. Das ist Schwachsinn. Wenn sie es nicht möchte, dann ist es so. Es ist IHR Körper. Natürlich sollte man auf Verhütung achten usw. Trotz aller Vorsicht passieren so häufig ungewollte Schwangerschaften.
Jede Frau wird ihre Gründe haben und es ist ok. Ich finde es schlimm, dass man da so verachtet wird. Ich finde, dass die Verfasserin sehr gute Gründe anführte.
Zudem finde ich es echt widersprüchig, wenn ein "Abtreibungsgegner" für eine Abtreibung ist, wenn man sicher von einer Behinderung des Kindes weiß. Das hab ich auch schon so oft gelesen! Das ist doch total dämlich! Sie sagen, dass das ein Leben ist und das man mit einer Abtreibung tötet. Aber wenn es behindert ist, ist es wiederrum ok oder wie? Es lebt und es wäre auch Mord, aber es ist ok weil es behindert ist. Entweder man steht voll oder gar nicht dahinter.

Jedenfalls @becauseofhim, ist es definitiv in Ordnung. Egal wer da was sagt.

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13. Oktober 2014 um 12:39
In Antwort auf carn

Informier dich selbst,
video 1 dürfte einen mit Scheitel-Steiß-Länge von etwa 7-8 cm zeigen, viedeo 2 einen mit 3-5 cm.

Somit:
http://www.onmeda.de/schwangerschaft/entwicklung_foetus.html
"11. SSW3 cm15 gEntwicklung des Fötus in der 11. SSW
12. SSW5 cm16 gEntwicklung des Fötus in der 12. SSW
13. SSW6 cm18 gEntwicklung des Fötus in der 13. SSW
14. SSW7,1 cm25 gEntwicklung des Fötus in der 14. SSW
15. SSW8,1 cm50 gEntwicklung des Fötus in der 15. SSW"

hätte das in Video 2 nach deutschem Recht problemlos getötet werden dürfen, das in Video 1 vielleicht gerade so noch.

Die Videos haben also sehr wohl was mit der deutschen Abtreibungsregelung zu tun, denn die erlaubt bis 14.SSW, und diese beiden Videos stellen ungefähr das Aussehen von etwa 25% der "etwasse" dar, die in D jährlich abgetrieben werden, also etwa 25000 dieser "Dinger" werden jährlich entsorgt.

Warum es legal sein sollte, etwas in kleine Stücke zu zerreißen, aber irgendwer sich daran stören sollte, wenn man damit rumspielt (das 2. Video wird "disgusting" genannt), verstehe ich nicht.

Mich stört es nicht.
Keine Sorge, bin reichlich informiert

Die 14 Wochen ... 2 Wochen davon sind bereits nach dem ersten Tag der letzten Periode mitzurechnen, sprich 2 Wochen vor der tatsächlichen Befruchtung. War man da nun schon schwanger? Wohl kaum.
also nach der Befruchtung sind es wirkliche 12 Wochen, und ab 11 + 1 befindet man sich bereits in der 12. Woche der Schwangerschaft. Der Fötus ist dann seit einer Woche offiziell ein Fötus.

In meinem Fall, war ich weit vor der 12. Woche. Ich war so ziemlich am Anfang (weiß ja nicht wieso das ignoriert wird).

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13. Oktober 2014 um 12:42
In Antwort auf duarte_12860254

Verstehe dich
Ich muss sagen, dass ich es in Ordnung finde. Ich finde eine Frau sollte nicht für ihre Entscheidung gegen ein Kind verurteilt werden. Das ist Schwachsinn. Wenn sie es nicht möchte, dann ist es so. Es ist IHR Körper. Natürlich sollte man auf Verhütung achten usw. Trotz aller Vorsicht passieren so häufig ungewollte Schwangerschaften.
Jede Frau wird ihre Gründe haben und es ist ok. Ich finde es schlimm, dass man da so verachtet wird. Ich finde, dass die Verfasserin sehr gute Gründe anführte.
Zudem finde ich es echt widersprüchig, wenn ein "Abtreibungsgegner" für eine Abtreibung ist, wenn man sicher von einer Behinderung des Kindes weiß. Das hab ich auch schon so oft gelesen! Das ist doch total dämlich! Sie sagen, dass das ein Leben ist und das man mit einer Abtreibung tötet. Aber wenn es behindert ist, ist es wiederrum ok oder wie? Es lebt und es wäre auch Mord, aber es ist ok weil es behindert ist. Entweder man steht voll oder gar nicht dahinter.

Jedenfalls @becauseofhim, ist es definitiv in Ordnung. Egal wer da was sagt.

Super gesagt
das finde ich auch. Diese Heuchler immer wieder. Es wird nur so mit Abtreibungen umhergeworfen, sobald das Kind eine Behinderung hat. Da hinterfragt dann auch keiner ob es denn wirklich notwendig war.


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13. Oktober 2014 um 13:30

Hahaha und da haben wir das Beispiel auch schon
@jacquilein Eine Abtreibung ist für dich ein absolutes No Go! Schließlich ist es Mord, nicht wahr? Deine Meinung ist von mir persönlich bis hierhin akzeptiert. Aber dann schreibst du, dass man darüber nachdenken könne ein Kind abzutreiben, weil es behindert ist? Das ist das GLEICHE in grün! Wenn du der Meinung bist, dass entstandenes Leben leben soll, warum könnte man deiner Meinung nach über eine Abtreibung nachdenken, wenn das Kind behindert wäre? Hat es dann nicht mehr das gleiche Anrecht?

(Sorry für die Aufregung und die kleine Abweichung)

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13. Oktober 2014 um 13:38
In Antwort auf becauseofhim

Super gesagt
das finde ich auch. Diese Heuchler immer wieder. Es wird nur so mit Abtreibungen umhergeworfen, sobald das Kind eine Behinderung hat. Da hinterfragt dann auch keiner ob es denn wirklich notwendig war.


Doch,
"Da hinterfragt dann auch keiner ob es denn wirklich notwendig war."
ich hinterfrag das zumindest verbal auch, ich stehe der Idee einem unschuldigen und wehrlosem Menschen eine tödliche Spritze ins schlagende Herz zu stechen, weil er möglicherweise behindert ist, sehr skeptisch gegenüber.

Aber wer solche Abtreibungen befürwortet, ist im allgemeinen für aktive Sterbehilfe, und das ist dann schon wieder logisch. Wenn man dafür ist, geborene Menschen zu töten bzw. beim Sterben zu helfen, weil sie aufgrund von Krankheit/Behinderung zu sehr leiden, dann ist es naheliegend dieses auch bei ungeborenen zu erwägen, wenn die Behinderung schwer genug ist.

Heuchler sind also eher die Untergruppen, die Abtreibungen aufgrund von Behinderungen, die kein schweres Leid für das Kind bedeuten, akzeptiert oder die aktive Sterbehilfe vollkommen ablehnen.

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13. Oktober 2014 um 14:37
In Antwort auf duarte_12860254

Hahaha und da haben wir das Beispiel auch schon
@jacquilein Eine Abtreibung ist für dich ein absolutes No Go! Schließlich ist es Mord, nicht wahr? Deine Meinung ist von mir persönlich bis hierhin akzeptiert. Aber dann schreibst du, dass man darüber nachdenken könne ein Kind abzutreiben, weil es behindert ist? Das ist das GLEICHE in grün! Wenn du der Meinung bist, dass entstandenes Leben leben soll, warum könnte man deiner Meinung nach über eine Abtreibung nachdenken, wenn das Kind behindert wäre? Hat es dann nicht mehr das gleiche Anrecht?

(Sorry für die Aufregung und die kleine Abweichung)

....
schwer behindert heißt für mich vor sich hin wegetieren ,nie sprechen können ,nie alleine essen können etc. einfach seine Umgebung nie sehen ,hören ,fühlen gar nicht wahrnehmen können....

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13. Oktober 2014 um 15:14
In Antwort auf jacquilein

....
schwer behindert heißt für mich vor sich hin wegetieren ,nie sprechen können ,nie alleine essen können etc. einfach seine Umgebung nie sehen ,hören ,fühlen gar nicht wahrnehmen können....

Trotzdem hat es ein Anrecht zu leben!
Wieso meinst du bestimmen zu dürfen, welches Leben lebenswert ist und welches nicht?

Komplett widersprüchlich für mich!
Wenn man für das ungeborene leben ist, dann aber für ALLE!!!
Ohne Ausnahme!

Alles andere ist heuchlerisch!

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13. Oktober 2014 um 16:52
In Antwort auf yakoshi1212

Trotzdem hat es ein Anrecht zu leben!
Wieso meinst du bestimmen zu dürfen, welches Leben lebenswert ist und welches nicht?

Komplett widersprüchlich für mich!
Wenn man für das ungeborene leben ist, dann aber für ALLE!!!
Ohne Ausnahme!

Alles andere ist heuchlerisch!

...
@yakosi falls du lesen kannst steht meine Antwort was schwer behindert für mich heißt oben ! ich rede nicht von Kindern die "nur" down- Syndrom oder ein Arm fehlt oder missgebildet sind oder der gleichen ! ich rede von Kindern wo man weiß das sie im Kinder- oder im frühen Erwachsenenalter sterben werden! würdest du leben wollen wenn du von deiner Umwelt rein gar NICHTS mitbekommst so wie wachkoma nur noch viel schlimmer ?

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13. Oktober 2014 um 17:58
In Antwort auf jacquilein

...
@yakosi falls du lesen kannst steht meine Antwort was schwer behindert für mich heißt oben ! ich rede nicht von Kindern die "nur" down- Syndrom oder ein Arm fehlt oder missgebildet sind oder der gleichen ! ich rede von Kindern wo man weiß das sie im Kinder- oder im frühen Erwachsenenalter sterben werden! würdest du leben wollen wenn du von deiner Umwelt rein gar NICHTS mitbekommst so wie wachkoma nur noch viel schlimmer ?

Ich denke,
du kannst diese Ausnahme eigentlich streichen.

Denn meines Wissens gibt es keine Fälle, bei denen man früh in der Schwangerschaft eine so exakte Gesundheitsprognose abgeben kann. Kann also frühe Abtreibung nicht rechtfertigen.

Ist es aber spät in der Schwangerschaft, dann holt man das Kind einfach bevor man es tötet, dann kann man immerhin nochmal genau sicherstellen, dass man sich auch nicht irrt. Und dann ist es ein Thema von aktive Sterbehilfe.

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13. Oktober 2014 um 19:24

Hast auch so viel Ahnung nicht wahr Liebes?
Bevor du generell sagst, eine Frau die schwanger geworden ist hat schlicht ihre Beine schlampig geöffnet, solltest du dich individuell erkundigen, wie es zu der mangelnden Verhütung kam.
Und da du offenbar in solch einem Krankenhaus gearbeitet hast, müsstest du doch am Besten wissen, dass Verhütung wie eine Spritze, eine Spirale oder Pillen (ganz besonders Pillen) auch mal aussetzen können.

Aber natürlich ist es einfacher jede Frau als schlampige Mörderin zu betiteln, als sein Köpfchen anzustrengen und nachdenken zu müssen

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13. Oktober 2014 um 19:30
In Antwort auf carn

Doch,
"Da hinterfragt dann auch keiner ob es denn wirklich notwendig war."
ich hinterfrag das zumindest verbal auch, ich stehe der Idee einem unschuldigen und wehrlosem Menschen eine tödliche Spritze ins schlagende Herz zu stechen, weil er möglicherweise behindert ist, sehr skeptisch gegenüber.

Aber wer solche Abtreibungen befürwortet, ist im allgemeinen für aktive Sterbehilfe, und das ist dann schon wieder logisch. Wenn man dafür ist, geborene Menschen zu töten bzw. beim Sterben zu helfen, weil sie aufgrund von Krankheit/Behinderung zu sehr leiden, dann ist es naheliegend dieses auch bei ungeborenen zu erwägen, wenn die Behinderung schwer genug ist.

Heuchler sind also eher die Untergruppen, die Abtreibungen aufgrund von Behinderungen, die kein schweres Leid für das Kind bedeuten, akzeptiert oder die aktive Sterbehilfe vollkommen ablehnen.

Naja
ich bin für Sterbehilfe, wenn der Patient das ohne Missverständnisse wünscht. Sollte also in schriftlicher Form vorhanden sein.
Ich bin aber nicht dafür ein behindertes Kind abzutreiben.


Kann man sich nun drüber streiten, da ich abgetrieben habe wie ich sowas denn sagen kann.
Wenn ich mich bewusst für ein Kind entscheiden würde, dann würde ich eine Behinderung akzeptieren und nicht deswegen abtreiben.

Außerdem gibt es auch Krankheiten und Behinderungen, die erst nach der Geburt deutlich werden oder auftreten. Das Kind darf dann nicht mehr unter dem Vorwand "das ist kein zumutbares Leben" getötet werden bzw. von seinem Leid erlöst werden. Also sollte das in der SS auch nicht passieren.

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13. Oktober 2014 um 21:22
In Antwort auf becauseofhim

Naja
ich bin für Sterbehilfe, wenn der Patient das ohne Missverständnisse wünscht. Sollte also in schriftlicher Form vorhanden sein.
Ich bin aber nicht dafür ein behindertes Kind abzutreiben.


Kann man sich nun drüber streiten, da ich abgetrieben habe wie ich sowas denn sagen kann.
Wenn ich mich bewusst für ein Kind entscheiden würde, dann würde ich eine Behinderung akzeptieren und nicht deswegen abtreiben.

Außerdem gibt es auch Krankheiten und Behinderungen, die erst nach der Geburt deutlich werden oder auftreten. Das Kind darf dann nicht mehr unter dem Vorwand "das ist kein zumutbares Leben" getötet werden bzw. von seinem Leid erlöst werden. Also sollte das in der SS auch nicht passieren.

Z.b. wenn das
Kind nachweislich überhaupt keine Lunge hat. Das wird in Monat 6 festgestellt.

Holt man das Kind in Monat 6, dann stirbt es mangels Lunge.

Holt man es im Monat 9, dann stirbt es mangels Lunge.

Ich weiß nicht ganz, wie man von der Frau verlangen könnte, die 3 Monate noch durchzuziehen. Wozu? Sie hilft dem Kind damit leider nicht.


In dem Fall würde man auch nicht das Kind töten, sondern lediglich den Zeitpunkt des unvermeidlichen Todes wählen.


Deshalb kann man eventuell bei extrem schweren Behinderungen die Sache anders sehen.


Aber im Allgemeinen gehts gar nicht um solch schwere Behinderungen.

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14. Oktober 2014 um 0:09
In Antwort auf carn

Z.b. wenn das
Kind nachweislich überhaupt keine Lunge hat. Das wird in Monat 6 festgestellt.

Holt man das Kind in Monat 6, dann stirbt es mangels Lunge.

Holt man es im Monat 9, dann stirbt es mangels Lunge.

Ich weiß nicht ganz, wie man von der Frau verlangen könnte, die 3 Monate noch durchzuziehen. Wozu? Sie hilft dem Kind damit leider nicht.


In dem Fall würde man auch nicht das Kind töten, sondern lediglich den Zeitpunkt des unvermeidlichen Todes wählen.


Deshalb kann man eventuell bei extrem schweren Behinderungen die Sache anders sehen.


Aber im Allgemeinen gehts gar nicht um solch schwere Behinderungen.

Solche Behinderungen
stehen wie gesagt meist nicht zur Debatte.
In so einem Fall würde ich dem Kind das Leid auch ersparen wollen.

Ich habe da vor zwei Tagen auf Facebook so ein Video gesehen. Ein Paar, bei dessen Kind Trisomie 13 festgestellt wurde. Die Überlebenschancen belaufen sich dann auf ein paar Tage. Sie wollten nicht abtreiben, sie haben das Kind normal zur Welt gebracht und schon danach musste man es vollpumpen mit irgendwelchen schmerzlindernden Mitteln, und es hatte immer wieder Aussetzer bei der Atmung, die Nieren funktionierten nicht richtig und viele weitere Probleme.
Irgendwo kann ich die Eltern schon verstehen, dass sie sich Zeit mit dem Kind nehmen wollten um es zu begleiten um sich selbst von ihm verabschieden zu können, aber das Kind hat so gelitten. Es hat insgesamt 6 Tage gelebt, wobei es eher aussah wie ein 6 Tage langer Sterbeprozess. Die Eltern meinen es hat ein schönes Leben gehabt, da es nur Liebe kennen lernte.

In deinem Beispiel spielt es wirklich keine Rolle wann ich das Kind hole, die Frau würde aber wahrscheinlich dennoch selbst entscheiden können ob sie die 9 Monate komplett durchzieht oder früher terminiert.

Für Frauen soll es ja auch psychologisch hilfreicher sein, das Kind (auch bei bereits totem Fötus) auf natürlichem Wege zu gebären.
Rein theoretisch klingt das aber viel belastender.

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14. Oktober 2014 um 11:30
In Antwort auf carn

Ähm, doch,
"Das bestreitet doch niemand!"

ich weiß nicht, wie ich diesen Satz:
"Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung."

anders interpretieren kann, als dass das Gefühlsmepfinden bei Ultraschallanschauen im Monat 2 oder 3 eine äußerst zuverlässige Grundlage zur Entscheidung bildet, was nur Sinn macht, wenn dieses "keine Gefühle" eben längerfristig ist.

Aber wenn ich es missverstehe, gut dann sind wir uns ja einig, dass ablehnende Gefühle oder auch keine Gefühle in einigen Fällen verschwinden (ich denke mehr als 50%, aber da kann ich auch falsch liegen), in anderen nicht.

Das
"ich weiß nicht, wie ich diesen Satz:
"Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung."

anders interpretieren kann, als dass das Gefühlsmepfinden bei Ultraschallanschauen im Monat 2 oder 3 eine äußerst zuverlässige Grundlage zur Entscheidung bildet, was nur Sinn macht, wenn dieses "keine Gefühle" eben längerfristig ist."

hast Du tatsächlich mißverstanden.
Wer obige Aussage tätigt, dem kann durchaus bewußt sein, dass sich die Gefühlslage der Frau ändern KANN, jedoch überwiegt die Sorge vor dem Fall, dass dies nicht eintreten könnte.

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14. Oktober 2014 um 14:52
In Antwort auf florina911

Das
"ich weiß nicht, wie ich diesen Satz:
"Wenn man Angst hat, ein Kind nicht lieben zu können und auch nach Ultraschallbildern keine Gefühle dafür hat, ist es wohl die Beste Entscheidung."

anders interpretieren kann, als dass das Gefühlsmepfinden bei Ultraschallanschauen im Monat 2 oder 3 eine äußerst zuverlässige Grundlage zur Entscheidung bildet, was nur Sinn macht, wenn dieses "keine Gefühle" eben längerfristig ist."

hast Du tatsächlich mißverstanden.
Wer obige Aussage tätigt, dem kann durchaus bewußt sein, dass sich die Gefühlslage der Frau ändern KANN, jedoch überwiegt die Sorge vor dem Fall, dass dies nicht eintreten könnte.

"beste Entscheidung"
wäre eine komische Wortwahl ala: Ich weiß zwar nicht, ob A oder B eintritt, verhalte mich aber mal so als würde A eintreten. Damit treffe ich dann die beste Entscheidung.

Wäre ungewöhlich das so zu sagen, denn wer nicht weiß, was die Zukunft bringt, kann ja kaum gewiß sein, die beste Entscheidung getroffen zu haben; denn es verbliebe ja Unsicherheit, obs wirklich die beste Entscheidung war, denn das wars ja nicht, wenn doch B eingetreten wäre.

Aber akzeptiert, ich stehe in den Startlöchern und wenn das nächste mal eine PClerin mit was in der Richtung ala "Wenn du nichts empfindets, dann ist es besser für das Kind, denn nicht geliebt zu werden ist grausam, dass du ..." kommt, sage ich ihr, dass florina, caddy, becauseofhim, pinkblossim, meridian9 - alles PCler - der festen Überzeugung sind, dass man aus den Gefühlen am Anfang nicht auf die Gefühle später schließen kann und deswegen sie ihre Befürchtung wegpacken soll, weil man nicht weiß, was die Zukunft bringt. Dann kann ich ja zuversichtlich sein, dass ihr alle mich unterstützt, um eventuellen Unfug, die Gefühle ließen sich wirklich extrapolieren, gemeinschaftlich unterbinden, damit die ratsuchenden Frau durch einen solchen Unsinn nicht noch die falsche Entscheidung trifft.

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15. Oktober 2014 um 9:58
In Antwort auf carn

"beste Entscheidung"
wäre eine komische Wortwahl ala: Ich weiß zwar nicht, ob A oder B eintritt, verhalte mich aber mal so als würde A eintreten. Damit treffe ich dann die beste Entscheidung.

Wäre ungewöhlich das so zu sagen, denn wer nicht weiß, was die Zukunft bringt, kann ja kaum gewiß sein, die beste Entscheidung getroffen zu haben; denn es verbliebe ja Unsicherheit, obs wirklich die beste Entscheidung war, denn das wars ja nicht, wenn doch B eingetreten wäre.

Aber akzeptiert, ich stehe in den Startlöchern und wenn das nächste mal eine PClerin mit was in der Richtung ala "Wenn du nichts empfindets, dann ist es besser für das Kind, denn nicht geliebt zu werden ist grausam, dass du ..." kommt, sage ich ihr, dass florina, caddy, becauseofhim, pinkblossim, meridian9 - alles PCler - der festen Überzeugung sind, dass man aus den Gefühlen am Anfang nicht auf die Gefühle später schließen kann und deswegen sie ihre Befürchtung wegpacken soll, weil man nicht weiß, was die Zukunft bringt. Dann kann ich ja zuversichtlich sein, dass ihr alle mich unterstützt, um eventuellen Unfug, die Gefühle ließen sich wirklich extrapolieren, gemeinschaftlich unterbinden, damit die ratsuchenden Frau durch einen solchen Unsinn nicht noch die falsche Entscheidung trifft.

Es ist immer eine Frage
der Einstellung zum jeweiligen Thema. Wenn man nicht weiß, ob man sich für A oder B entscheiden soll, muß abgewogen werden. Meist entscheidet man sich dann für die Alternative, die erträglicher scheint, sollte es eben doch schief gehen.

Daher stimmt nur ein Teil Deiner Aussage, nämlich
"alle PCler - der festen Überzeugung sind, dass man aus den Gefühlen am Anfang nicht auf die Gefühle später schließen kann" ist korrekt,
jedoch
"und deswegen sie ihre Befürchtung wegpacken soll, weil man nicht weiß, was die Zukunft bringt." ist falsch!!

Es ist schon klar, dass es für PL in keiner Relation steht, wegen einem Risiko von 34 % (um jetzt einfach mal die bei den genannten Zahlen zu bleiben) einen Menschen zu töten -
während für PC ... Du weißt ja... wir brauchen nun nicht bei Adam und Eva beginnen!

Wenn uns der Lösungsweg A erträglich erscheint, sind wir weniger bereit, etwaige negativen Konsequenzen zu tragen, die Lösungsweg B mit sich bringen könnte.

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15. Oktober 2014 um 10:50

Frauen
"Wenn die anderen Organe (z.B . das Herz) in Ordnung ist, kann man einem anderen Kind vielleicht das Leben retten "
als Gebärmaschienen zu nutzen, um menschliche Organe zu gewinnen, ist auch dann nicht zulässig, wenn man dadurch Menschenleben rettet.

"Die Frage ist warum man es in dem Fall der Mutter "weniger" zumuten sollte, das Kind bekommen zu müssen als wenn es z.B. danach zu Adoption freigegeben wird... "
Wenn das Kind adoptiert wird, dann überlebt es, folglich kann sein Leben gerettet werden. Das ist ein Unterschied, bei fehlender Lunge kann das Kind nicht gerettet werden.


Es kommt nur nicht aufs Ergebnis an, sondern was man unterwegs tut oder nicht tut.

Deshalb greift ja auch das Argument "Wenn frau jetzt abtreibt, wird sie halt später ein Kind haben, das gar nicht existieren wird, wenn sie jetzt nicht abtreibt; also änderts am Ergebnis nichts, es wird immer nur ein Kind von ihr geben, folglich ist es egal ob sie abtreibt." nicht, denn es kommt nicht nur aufs Ergebnis an.

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15. Oktober 2014 um 12:57

Ich bin
mitlerweile auch eher gegen abtreibung aber du hast es wirklich gut geschrieben wenn man kein Kind will dann will man eben nicht.
Man kann dann weder selbst noch als Ausenstehender was machen

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15. Oktober 2014 um 12:59
In Antwort auf jacquilein

....
schwer behindert heißt für mich vor sich hin wegetieren ,nie sprechen können ,nie alleine essen können etc. einfach seine Umgebung nie sehen ,hören ,fühlen gar nicht wahrnehmen können....

Und da
darf man auf einmal über Leben und Tod entscheiden?
Gott spielen?

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15. Oktober 2014 um 16:27
In Antwort auf zimtschnecke24

Ich bin
mitlerweile auch eher gegen abtreibung aber du hast es wirklich gut geschrieben wenn man kein Kind will dann will man eben nicht.
Man kann dann weder selbst noch als Ausenstehender was machen

Wobei
es gebe auch die Möglichkeit der Adoption wenn man das Kind wirklich garnicht will...

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15. Oktober 2014 um 16:46
In Antwort auf zimtschnecke24

Wobei
es gebe auch die Möglichkeit der Adoption wenn man das Kind wirklich garnicht will...

Halte ich nichts von
wenn ich wirklich die Schwangerschaft und die Geburt durchmachen "muss", dann will ich das Kind nicht einfach in fremde Hände geben.
Dann kann ich es auch behalten, denn dann weiß ich hunderprozentig, dass das Kind bei mir wirklich versorgt wird und muss nicht mit dem Gedanken leben, dass es eventuell in eine Familie kam, bei der es misshandelt wird oder ähnliches. (Das muss man der Familie nicht direkt anmerken)

Und außerdem finde ich es ziemlich scheiße ein Kind in die Welt zu setzen, es wegzugeben, das Kind wird irgendwann von der Adoption erfahren und dann mit dem Gedanken rumlaufen, es wäre nicht geliebt worden. Vielleicht möchte es dann die richtige Mutter kennenlernen, und dann würde es den Kontakt aufsuchen und ich möchte nicht vor einem Kind stehen und ihm/ihr sagen "hast Recht, ich habe dich wirklich nicht geliebt" oder alles andere was ich sage, würde die Tatsache einfach nicht verbessern.

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