Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Ich bin schwanger - aber mein Partner freut sich nicht!?

15. Oktober um 10:26 Letzte Antwort: 14:46

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Situation zurzeit etwas überfragt, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen:

Ich bin jetzt in der sechsten SSW. Mein Partner und ich haben nicht geplant, jetzt ein Kind zu bekommen. Es ist allerdings auch nicht ungewollt. Ich sage mal in Kurzform: Wir haben schon öfters darüber gesprochen und Ende letzten Jahres auch festgestellt, dass wir uns für dieses Jahr gut vorstellen können, schwanger zu werden. Er ist 38 und ich bin 31, wir sind seit 9 Jahren liiert und leben länger zusammen. Wir sind beide sehr freiheitsliebend, machen gerne weite Reisen und ich muss zugeben, dass ich oft diejenige war, die das Kinderthema angesprochen hat.

Jetzt bin ich jedenfalls schwanger und wir haben es Anfang dieser Woche erfahren. Seine erste Reaktion war ein wenig Irritation und auch der Hinweis, dass ich doch erst noch zum Arzt gehen sollte und es mir bestätigen lassen sollte. Das habe ich am nächsten Tag gemacht und der positive Test wurde bestätigt, alles sieht gut aus. Zuerst war er ziemlich nähebedürftig und auch lieb aber jetzt die letzten zwei Tage hatten wir zwei Gespräche, in denen er im Tenor meinte, er mache sich Sorgen um seine Freiheiten. Viele seiner Freunde leben in München und eigentlich hatte er länger vor, auch dort hin zu ziehen, was wir auch schon einmal überlegt haben, demnächst mal machen zu können. Außerdem fährt er jedes Jahr einmal ein paar Tage mit zwei, drei Freunden weg und er habe Sorge, dass das jetzt alles nicht mehr möglich sei. Mit einem Kind sei nun halt alles anders und man sei auch sehr eingeschränkt. Er wirkte dabei ziemlich fertig und unzufrieden.

Wir  verstehen uns trotzdem gut, allerdings ist die Stimmung etwas angespannt zwischendurch. Ich bin eigentlich glücklich mit meiner Situation, aber wenn er zwischendurch immer wieder unzufrieden wirkt und genervt, zieht mich das auch wirklich runter. 

Was meint ihr - habt ihr ähnliche Erlebnisse? Mache ich mir zu früh Sorgen und sollte mich entspannen, bis die Schwangerschaft auch bei ihm richtig eingesackt ist? Er sagt auch, er kann sich das alles noch nicht richtig vorstellen, es sei so unwirklich.

Würde mich freuen, über eure Einschätzungen! Danke!

Mehr lesen

15. Oktober um 15:35

Ich würde fast behaupten, dass es auf einmal soweit ist, dass ihr bald einer mehr seid, überfordert ihn vielleicht ein wenig. Ich stelle mir sowieso vor, dass die Schwangerschaft der Partnerin immer ein wenig komisch ist für den Mann, denn der ist zwar dabei, aber fühlt ja all die Sachen nicht, die so in unseren Körpern vorgehen. 

Vielleicht malt er gerade alles sehr schwarz, was du ihm nicht direkt verübeln solltest. Lass ihm Zeit und gib ihm das Gefühl, dass du ihm nicht seine Freiheit nimmst. Lass ihn so viel es geht teilhaben an deinen Gefühlen und Gedanken. 
Mal sehen wie er so ist wenn die Schwangerschaft schon etwas fortgeschritten ist. 


Ich war oder bin zwar selbst noch nicht schwanger, aber ich versuche einfach mal "zu helfen". =) 

Ach ja, und natürlich herzlichen Glückwunsch 🤗

Gefällt mir

15. Oktober um 20:55
In Antwort auf lisalotta12

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Situation zurzeit etwas überfragt, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen:

Ich bin jetzt in der sechsten SSW. Mein Partner und ich haben nicht geplant, jetzt ein Kind zu bekommen. Es ist allerdings auch nicht ungewollt. Ich sage mal in Kurzform: Wir haben schon öfters darüber gesprochen und Ende letzten Jahres auch festgestellt, dass wir uns für dieses Jahr gut vorstellen können, schwanger zu werden. Er ist 38 und ich bin 31, wir sind seit 9 Jahren liiert und leben länger zusammen. Wir sind beide sehr freiheitsliebend, machen gerne weite Reisen und ich muss zugeben, dass ich oft diejenige war, die das Kinderthema angesprochen hat.

Jetzt bin ich jedenfalls schwanger und wir haben es Anfang dieser Woche erfahren. Seine erste Reaktion war ein wenig Irritation und auch der Hinweis, dass ich doch erst noch zum Arzt gehen sollte und es mir bestätigen lassen sollte. Das habe ich am nächsten Tag gemacht und der positive Test wurde bestätigt, alles sieht gut aus. Zuerst war er ziemlich nähebedürftig und auch lieb aber jetzt die letzten zwei Tage hatten wir zwei Gespräche, in denen er im Tenor meinte, er mache sich Sorgen um seine Freiheiten. Viele seiner Freunde leben in München und eigentlich hatte er länger vor, auch dort hin zu ziehen, was wir auch schon einmal überlegt haben, demnächst mal machen zu können. Außerdem fährt er jedes Jahr einmal ein paar Tage mit zwei, drei Freunden weg und er habe Sorge, dass das jetzt alles nicht mehr möglich sei. Mit einem Kind sei nun halt alles anders und man sei auch sehr eingeschränkt. Er wirkte dabei ziemlich fertig und unzufrieden.

Wir  verstehen uns trotzdem gut, allerdings ist die Stimmung etwas angespannt zwischendurch. Ich bin eigentlich glücklich mit meiner Situation, aber wenn er zwischendurch immer wieder unzufrieden wirkt und genervt, zieht mich das auch wirklich runter. 

Was meint ihr - habt ihr ähnliche Erlebnisse? Mache ich mir zu früh Sorgen und sollte mich entspannen, bis die Schwangerschaft auch bei ihm richtig eingesackt ist? Er sagt auch, er kann sich das alles noch nicht richtig vorstellen, es sei so unwirklich.

Würde mich freuen, über eure Einschätzungen! Danke!

Hey!
Ich glaub, das ist nicht so dramatisch, wie du schreibst!
Ja, einerseits kann ich ihn verstehen. Es hat Schock. Die Mehrheit hat am Anfang,
Aber der hat auch doch nicht gesagt, dass er kein Baby will. Er hat noch Angst. Alles neu. Leber wird anders.
Aber warum ist er sicher, dass er "für ein paar Tage" nicht mehr reisen kann.
Kind ist nicht Ende des Lebens)
Ja, das ist schwer erstes Jahr. Aber weiter ist es besser. Man braucht Zeit, um neue Rolle zu akzeptieren.
​Also ich glaub er brauch noch Zeit!

Gefällt mir

15. Oktober um 22:37

Ich kenne eine Familie mit 4 Kindern die waren letztes Jahr 2 Monate in Indien unterwegs und das war nicht ihre erste große Reise.. es kommt immer darauf an was man sich auch zutraut (und natürlich auch auf die Finanzen mit Kind wird's halt auch teurer).

Ich war letzten Dezember mit meiner Tochter 5 Stunden in den Uffizien in Florenz... ich hätte auch nach 2 Stunden wieder gehen wollen, aber sie wollte jedes Bild ganz genau analysieren, den Audio Guide anhören und hatte zich Fragen, sie hatte jede Menge Spaß (sie war zu dem Zeitpunkt 6) es kommt also auch aufs Kind an.. während man mich als Kind mit Museen, Burgen, Führungen zur Geschichte und Kirchen hätte jagen können, ist meine Tochter total interessiert daran und macht das richtig gerne und hat ordentlich Ausdauer zu Fuß (sprich selbst gegen "Erwachsenenunternehmungen" spricht wenn wir Urlaub machen gar nichts^^).

Das er nicht mehr wegfahren kann gut das ist dann eure gemeinsame Entscheidung, aber machen doch ganz viele Papas einmal im Jahr Männertouren mit Kumpels zum Wandern oder was auch immer... ich war auch schon ein Wochenende mit Freundinnen zu einem Musical woanders und die Kinder bei Papa 🤷.

Also alles in allem ja Kinder verändern natürlich etwas und spätestens wenn man ein Schulkind hat wird man eeetwas unflexibler.. aber viel ist auch einfach Familiensache, wie man die Dinge haben möchte.. wenn ihr Beide gerne reist und auch spontan Mal wegfahrt werdet ihr damit ja sicher nicht plötzlich aufhören.. und wenn ihr beide eure Freiheiten liebt werdet ihr sicher für Paarzeit und auch jeweils für me-time Sorgen 🤷^^. 

Und schnell genug ist das Zwergerl groß und will selber woanders übernachten etc ohne euch .
 
Red doch einfach nochmal mit ihm über seine Ängste und guckt wie ihr euch das überhaupt vorstellt jede Familie macht ja auch ihre eigenen Regeln .

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 5:18

Was spricht denn gegen seine Männerzeit und flexible Urlaube/Reisen? 
Ich würde mal behaupten, dass dies alles auch mit Baby/ Kleinkind möglich ist. Zumindest bis zur Schulzeit. Dann ist er schon Mitte Vierzig. 
Und ganz ehrlich? Wenn das Zwergi da ist... will der Papi eh nirgendwo anders mehr ohne euch hin. Gib ihm noch etwas Zeit. Nimm ihn mit zur nächsten Untersuchung. Fällt nicht voreilig Entscheidungen. Ja... für die Entscheidung gegen das Kind, ist nur begrenzt Zeit. Wägt vorher nur gut ab. 

Die Zeit mit Kind ist anders... aber nicht weniger toll. Und außerdem ist Glück und liebe auch nur schön, wenn man es teilt 

Gefällt mir

21. Oktober um 10:58

Ich glaube, dass es ganz normal ist, wenn man(n) sich da erst einmal Gedanken dazu macht und bestimmt auch eine gewisse "Angst" vor der neuen, unbekannten Situation da ist, immerhin bedeutet ein Kind viel Verantwortung und Veränderung.
Verständlich aber genauso, dass die Grübeleien deines Partners deine Stimmung trüben. 

Gebt euch einfach ein bisschen Zeit und redet offen über eure Gedanken und Gefühle. Ihr könnt ja auch direkt ein paar Möglichkeiten/Ideen überlegen, wie ihr euch beide eure Freiheiten erhalten könnt, da dies offenbar ein zentrales Thema für deinen Partner ist?
 

Gefällt mir

14:44
In Antwort auf lisalotta12

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Situation zurzeit etwas überfragt, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen:

Ich bin jetzt in der sechsten SSW. Mein Partner und ich haben nicht geplant, jetzt ein Kind zu bekommen. Es ist allerdings auch nicht ungewollt. Ich sage mal in Kurzform: Wir haben schon öfters darüber gesprochen und Ende letzten Jahres auch festgestellt, dass wir uns für dieses Jahr gut vorstellen können, schwanger zu werden. Er ist 38 und ich bin 31, wir sind seit 9 Jahren liiert und leben länger zusammen. Wir sind beide sehr freiheitsliebend, machen gerne weite Reisen und ich muss zugeben, dass ich oft diejenige war, die das Kinderthema angesprochen hat.

Jetzt bin ich jedenfalls schwanger und wir haben es Anfang dieser Woche erfahren. Seine erste Reaktion war ein wenig Irritation und auch der Hinweis, dass ich doch erst noch zum Arzt gehen sollte und es mir bestätigen lassen sollte. Das habe ich am nächsten Tag gemacht und der positive Test wurde bestätigt, alles sieht gut aus. Zuerst war er ziemlich nähebedürftig und auch lieb aber jetzt die letzten zwei Tage hatten wir zwei Gespräche, in denen er im Tenor meinte, er mache sich Sorgen um seine Freiheiten. Viele seiner Freunde leben in München und eigentlich hatte er länger vor, auch dort hin zu ziehen, was wir auch schon einmal überlegt haben, demnächst mal machen zu können. Außerdem fährt er jedes Jahr einmal ein paar Tage mit zwei, drei Freunden weg und er habe Sorge, dass das jetzt alles nicht mehr möglich sei. Mit einem Kind sei nun halt alles anders und man sei auch sehr eingeschränkt. Er wirkte dabei ziemlich fertig und unzufrieden.

Wir  verstehen uns trotzdem gut, allerdings ist die Stimmung etwas angespannt zwischendurch. Ich bin eigentlich glücklich mit meiner Situation, aber wenn er zwischendurch immer wieder unzufrieden wirkt und genervt, zieht mich das auch wirklich runter. 

Was meint ihr - habt ihr ähnliche Erlebnisse? Mache ich mir zu früh Sorgen und sollte mich entspannen, bis die Schwangerschaft auch bei ihm richtig eingesackt ist? Er sagt auch, er kann sich das alles noch nicht richtig vorstellen, es sei so unwirklich.

Würde mich freuen, über eure Einschätzungen! Danke!

Sei nicht traurig und mache dir keine Sorgen. Mein Mann hatte damals die gleiche Reaktion trotz dass unser Kind ein absolutes Wunschkind ist und wir haben 2 Jahren dafür gehibbelt. Als es dann soweit war und ich endlich den lang ersehnten positiven Test in den Händen hielt, kam nichts! Ich war auch völlig verunsichert und habe ihn auch allen Ernstes gefragt ob er das Baby jetzt doch nicht will. Ich war so traurig. Eine Freundin sagte mir dann, dass das ganz normal ist und ich auch wenns schwer ist mich einfach weiter freuen soll und ihm ein bisschen Luft zum dran gewöhnen lassen soll. Ich hab ihm dann ab und zu etwas erzählt oder vorgelesen, was mit dem Baby jetzt passiert und in der 13. Woche war er dann mit beim Ultraschall.
Mittlerweile freut er sich sichtlich und ist ganz stolz, wenn er meinen kleinen Babybauch zeigen und streicheln kann. Also Kopf hoch, es dauert etwas aber er wird sich riesig freuen! Ich wünsch dir ganz Viel Glück 
 

Gefällt mir

14:46
In Antwort auf lisalotta12

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Situation zurzeit etwas überfragt, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen:

Ich bin jetzt in der sechsten SSW. Mein Partner und ich haben nicht geplant, jetzt ein Kind zu bekommen. Es ist allerdings auch nicht ungewollt. Ich sage mal in Kurzform: Wir haben schon öfters darüber gesprochen und Ende letzten Jahres auch festgestellt, dass wir uns für dieses Jahr gut vorstellen können, schwanger zu werden. Er ist 38 und ich bin 31, wir sind seit 9 Jahren liiert und leben länger zusammen. Wir sind beide sehr freiheitsliebend, machen gerne weite Reisen und ich muss zugeben, dass ich oft diejenige war, die das Kinderthema angesprochen hat.

Jetzt bin ich jedenfalls schwanger und wir haben es Anfang dieser Woche erfahren. Seine erste Reaktion war ein wenig Irritation und auch der Hinweis, dass ich doch erst noch zum Arzt gehen sollte und es mir bestätigen lassen sollte. Das habe ich am nächsten Tag gemacht und der positive Test wurde bestätigt, alles sieht gut aus. Zuerst war er ziemlich nähebedürftig und auch lieb aber jetzt die letzten zwei Tage hatten wir zwei Gespräche, in denen er im Tenor meinte, er mache sich Sorgen um seine Freiheiten. Viele seiner Freunde leben in München und eigentlich hatte er länger vor, auch dort hin zu ziehen, was wir auch schon einmal überlegt haben, demnächst mal machen zu können. Außerdem fährt er jedes Jahr einmal ein paar Tage mit zwei, drei Freunden weg und er habe Sorge, dass das jetzt alles nicht mehr möglich sei. Mit einem Kind sei nun halt alles anders und man sei auch sehr eingeschränkt. Er wirkte dabei ziemlich fertig und unzufrieden.

Wir  verstehen uns trotzdem gut, allerdings ist die Stimmung etwas angespannt zwischendurch. Ich bin eigentlich glücklich mit meiner Situation, aber wenn er zwischendurch immer wieder unzufrieden wirkt und genervt, zieht mich das auch wirklich runter. 

Was meint ihr - habt ihr ähnliche Erlebnisse? Mache ich mir zu früh Sorgen und sollte mich entspannen, bis die Schwangerschaft auch bei ihm richtig eingesackt ist? Er sagt auch, er kann sich das alles noch nicht richtig vorstellen, es sei so unwirklich.

Würde mich freuen, über eure Einschätzungen! Danke!

Sei nicht traurig und mache dir keine Sorgen. Mein Mann hatte damals die gleiche Reaktion trotz dass unser Kind ein absolutes Wunschkind ist und wir haben 2 Jahren dafür gehibbelt. Als es dann soweit war und ich endlich den lang ersehnten positiven Test in den Händen hielt, kam nichts! Ich war auch völlig verunsichert und habe ihn auch allen Ernstes gefragt ob er das Baby jetzt doch nicht will. Ich war so traurig. Eine Freundin sagte mir dann, dass das ganz normal ist und ich auch wenns schwer ist mich einfach weiter freuen soll und ihm ein bisschen Luft zum dran gewöhnen lassen soll. Ich hab ihm dann ab und zu etwas erzählt oder vorgelesen, was mit dem Baby jetzt passiert und in der 13. Woche war er dann mit beim Ultraschall.
Mittlerweile freut er sich sichtlich und ist ganz stolz, wenn er meinen kleinen Babybauch zeigen und streicheln kann. Also Kopf hoch, es dauert etwas aber er wird sich riesig freuen! Ich wünsch dir ganz Viel Glück 
 

Gefällt mir