Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Hypnobirthing - Tipps, Anregungen, Austausch

24. August 2012 um 14:22 Letzte Antwort: 8. Oktober 2012 um 13:01

Hallo Ihr Lieben,
in letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit der bevorstehenden Geburt. Ich habe mir Gedanken gemacht wie ich entbinden möchte und bin so auf Hypnobirthing gestoßen. Zur Zeit lese ich das Buch "Hynobirthing" von Marie F. Mongan, aber ich komme nicht so schnell voran wie ich eigentlich möchte. Naja, aber das wird wohl nicht so schlimm sein. Ich habe zumindest schonmal verstanden worum es bei dieser Methode geht und ich bin weitestgehend frei von negativen Gedanken über Schmerzen und Komplikationen. Ich freue mich auf unsere Tochter, ich freue mich auf die Geburt und weiß, dass das ein tolles Erlebnis wird.

Einige Fragen habe ich aber noch an Euch. Vielleicht habt ihr ja schon nach dieser Methode oder besser gesagt Lebenseinstellung entbunden, vielleicht bereitet ihr Euch selbst gerade darauf vor und habt Lust Euch auszutauschen.

Meine Fragen:
- Das Krankenhaus, in dem ich entbinden möchte bieten die "sanfte Geburt" an. Ist das das gleiche, also nur eine andere Bezeichnung für Hpnobirthing? Am Montag bin ich bei der Kreissaalbesichtigung, da werdeich nochmal nachfragen. Aber vielleicht wisst Ihr ja Bescheid.

- Ich würde gerne einen CD-Player mit Musik in den Kreissaal mitnehmen. Habt ihr Tipps für eine bestimmte Entspannungs-CD?

- Ich möchte einen Genurtsplan schreiben, in dem ich für das Personal und die Ärzte meine Wünsche äußere. Kann ich mich darauf verlassen, dass dieser Plan eingehalten wird, wenn die Geburt komplikationsfrei verläuft? Oder muss ich mich darüber ärgern, dass mich irgendwann eine Hebamme anschreit mit Worten wie "na los, nochmal pressen und gaaaaanz feste..."

Ich freue mich auf Antworten und diskussionen

Liebe grüße von
Puttel mit Leni Johanna 26+2

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27. August 2012 um 14:29


Keiner?

*hochschieb*

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27. August 2012 um 15:44

Ist nicht das gleiche
... Wie eine sanfte Geburt.
Bei einer sanften Geburt lässt man die Nabelschnur ganz, bis sie nicht mehr pulsiert etc.

Viele Kreissäle hsben CD player, vielleicht musst Du Deinen noch nicht ein
Al mitnehmen.
Wichtig ist, dass Du fragst, ob si h das KH Team auf deinen Wunsch einlässt. Es hilft nämlich nichts, wenn sie dich dann stören oder versuchen die Geburt zu beschleunigen etc.

Hast Du schon mal an eine Geburtshaus Geburt gedacht? Da sollte Hypno Birthing leichter umsetzbar sein.
Du wirst in jedem Fall von einigen schief angeschaut werden, weil sich nuemand vorstellen kanb, dass es auch so geht. Ich habe immer geanzwortet, dass es doch aber einen Versuch wert wäre... Leider ist die Maus per Not-Ks gekommen, aber die Eröffnungsphase habe ich äußerst entspannt erlebt, obwohl ich nicht viel trainiert habe. Mich hat das Buch nur in meiner "naturlichen" Einstellung zur Geburt bestärkt.

Ich wünsch Dir noch eine großartige Zeit! Genieß es, ich wäre gern wieder schwanger

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27. August 2012 um 16:20

Erfahrungen kann ich keine bieten,
aber ich hoffe bald köpfchen fest im becken, hals fast verstrichen gerade bei den übungswehen konnte ich die atemtechniken gut üben.
die entspannungsübungen habe ich nicht allzu oft gemacht....ich hoffe es klappt trotzdem irgendwie meine hebamme hat auch den geburtsvorbereitungskurs danach ausgerichtet, ihre tipps sind mir ganz gut in erinnerung ich werde dann an sie denken.
hab in meiner klinik nachgehakt wie das ist und sie meinten sie hätten schon einige mütter mit hypnobirthing gehabt und sie würden sich nach mir richten
da ich noch etwas unsicher bin, zusätzlich erste geburt habe ich mich entschlossen in die uniklinik zu gehen...so habe ich beides, fühle mich dort sehr wohl, schöne kreißsääle, tolle atmosphäre und doch die sicherheit im rücken... aber bin überzeugt das alles ganz entspannt verläuft mal sehen

lg mala+mila 38+2

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27. August 2012 um 20:20

Das buch...
war auf jeden fall das sinnvollste, welches ich mir in der schwangerschaft gekauft habe! den rest an ratgebern hätte ich mir echt sparen können.
der erste teil ist sehr motivierend und positiv bestärkend geschrieben. später geht es dann um techniken und selbsthypnose. musst ja nicht alles anwenden od alles passend zu dir sein.
lg

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25. September 2012 um 21:35

Viel glück schonmal
wenn ich du wäre würde ich mich nicht darauf verlassen dass das kh deine wünsche respektiert und bestärkt. Mein KH erfahrung sagt mir dass die wenigsten kh sowas durchziehen. oftmals überfliegen sie den geburtsplan, fangen vllt gut an und am ende fallen sie doch ins alte schema.
das kommt aber echt aufs kh und insbesondere auf die hebamme an. überleg dir ob du eine beleghebamme besorgen kannst wenn du unbedingt ins kh möchtest. meine geburtwar eigentlich toll, auch in meinem wunschkh(eigentlich war hausgeburt geplant) und trotzdem am ende durfte ich keine aktive geburt erleben(sinnlos auf dem rücken liegend) und während der presswehen musste ich noch dikutieren dass ich keinen dammschnitt bekomme.
fast alle kh häuser haben inzwischen gut ausgestattete kreissäle, auch mit cd player, nur benutzt werden sie kaum.
eine sanfte geburt ist wie schon geschrieben nicht das selbe. so viel ich weiß bedeuted das, dass das kind die geburt möglichst sanft erlebt. also gedimmtes licht, nabelschnur auspulsieren lassen, langes kuscheln danach... aber auch das bieten die kh an und machens dann nicht.

mein tipp: sag deinem partner genau was du möchtest. er muss das durchsetzen. in dem moment der geburt hast du keinen nerv mehr auf diskussionen

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26. September 2012 um 12:25

Esoterisch
Das Buch habe ich (noch) nicht gelesen. Aber ich habe mich viel über die Methode informiert und finde die nicht sehr esoterisch.

Es geht mehr um Entspannung und Meditation und Vertrauen in den eigenen Körper. Sozusagen autogenes Training für die Geburt

Auf eltern.de gab es dazu nen ganz interessanten Artikel mit einem Verweis auf eine Uni-Studie. Ganz schmerzfrei wird die Geburt dadurch aber wohl trotzdem nicht.

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26. September 2012 um 13:38


Ich habe das Buch schon gelesen und werde Anfang Oktober auch mit dem Kurs beginnen. Ich bin schon sehr gespannt und erwarte mir viel davon.
Esoterischr empfinde ich es nicht. Auch gibt es nicht DIE Absolutlösung sondern es geht mehr um Dich unf Deinen Körper. Man kann sich ja auch das rausholen was einem zusagt. Mir hat es bis jetzt so viel gebracht dass ich weiß dass ich keine Angst haben muß und meinem Körper vertrauen kann. Wie es dann genau wird werde ich schon sehen.
Zum Thema Schmerzen möchte ich noch sagen, dass wohl keiner erwartet dass es wie ein Klogang wird . Aber ich bin trotzdem der Überzeugung dass es nichts ist, was der Körper nicht alleine schaffen würde. Und es funktioniert sogar alles so fantastisch dass natürliche Schmerzmittel produziert werden. Die Anstrengung ist vielleicht etwas mehr als beim Klogang (sorry nochmal für den Vergleich) aber HALLO... wir bekommen unser Baby und da werden die Glücksgefühle sicher überwiegen.
Ich hoffe, dass meine erste Geburt wirklich so schön wird wie ich mir das jetzt vorstelle.

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26. September 2012 um 15:54

Link
Hier der Link zu dem Artikel. Da geht es aber nicht konkret um das Buch, sondern um die Methode an sich.

http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/hypnobirthing.html

Die CD ist beim Buch dabei, laut Produktbeschreibung.

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26. September 2012 um 18:20

@jaspina:
wenn du schon vertrauen in deinen körper und die natürliche geburt hast finde ich das buch nicht so sinnbringend. ich habs gelesen und ich fand es interessant aber meine einstellung hat sich dadurch nicht verändert, da sie vorher schon positiv gegenüber der natur und der geburt war. zu den meditationsübungen konnte ich mich nicht aufraffen. und eine cd ist zwar drin. es ist aber nicht DIE cd von der überall gesprochen wird. die muss man sich dann extra holen.da muss man dann wohl wirklich einen kurs mitmachen.

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8. Oktober 2012 um 13:01

Bericht meiner ersten Hypnobirthingstunden
Gut dann versuche ich jetzt mal einen Zusammenfassung meiner ersten Hypnobirthingstunden zu schreiben. Ich habe das Buch vor einiger Zeit gelesen und leider auch schon wieder einiges vergessen. Bei mir war es nie der Fall, dass ich große Angst vor der Geburt hatte oder völlig unberührt an das Thema "natürliche Geburt" rangengangen bin. Meine Mutter hatte mit mir eine sehr schöne (sanfte) Geburt und mir davon von klein auf berichtet. Für mich war es irgendwie schon immer klar, dass eine Geburt schön, unkompliziert und einfach sein kann. Trotzdem fande ich es gut, in dem Buch nochmal eine Bestätigung dafür zu bekommen. Man hört und liest so viel "schlechtes" warum also nicht auch mal etwas "gutes" lesen was man vielleicht eh schon weiß. Bestärkung schadet denke ich nie. Was mich jetzt bei dem Kurs erwartet wußte ich überhaupt nicht. Dich dachte mir einfach "Schaden kann es nicht" und auf einen "normalen" GVK hatte ich überhaupt keine Lust. Ich wollte einfach nicht mit Frauen einen Kurs machen, bei dem man sich am Ende versucht mit Problemen, Ängsten und Zimperleien zu übertrumpfen. (Sollten das jetzt Vorurteile sein, ist mir das egal ). Außerdem finde ich bei dem Hypnobirthingkurs toll, dass der Mann bei JEDER Stunde mit dabei ist und nicht nur eine Außenseiterrolle einnimmt. Und da kommen wir auch schon zum Kurs. Was mir am besten Gefallen hat, ist dass der Partner eine klare Rolle bekommt. Es gibt sooo viele Möglichkeiten wie der Mann die Frau unterstützen kann. Das gibt mir wiederum die Sicherheit dass ich die Geburt nicht alleine meistern muß. Ich weiß jetzt schon, dass mein Mann eine große Stütze für mich sein wird. Mein Mann hat gelernt, wie er mich zum richtigen, entspannten Atmen anleiten kann, ohne viel sagen zu müssen. Wir haben die "Light-touch-Massage" geübt und erfahren, was sie im Körper bewirkt. Außerdem wurden viiiiiele Entspannungsübungen gemacht. Natürlich kann man so etwas auch zu Hause machen, aber ich finde es um einiges einfach, wenn man Tips und Anleitungen dazu bekommt. Ich bin auf jeden Fall ein Mensch, der diese Entspannung erst einmal lernen muß und das geht unter Anleitung definitiv einfacher. Zu Hause kann man das ganze jetzt üben. Aber beim ersten Schritt wurden wir an die Hand genommen.
Im Kurs wurde außerdem einiges gesagt und gemacht, was im Buch nicht enthalen ist.
Allgemein kann ich sagen, dass der Kurs nicht nur für eine Geburt etwas bringt. Es fördert meiner Meinung nach sehr die Partnerbindung und man lernt, wie man auch im Alltag mit Streßsituationen besser umgehen kann. Wie man seinem Körper hilft "runter zu fahren".
Hmmm... Was gibt es noch zu sagen.
Meine Kursleiterin z.B. hat auch ein paar Themen aus dem Buch angesprochen, die sie nicht gut oder hilfreich empfindet. Ein großes Thema war z.B. die Atmung. Sie meint, Atmen kann jeder von Anfang an und man muß das nicht mit zählen lernen (wie es im Buch beschrieben ist). Außerdem entsteht durch das Zählen ein Leisungsdruck und unser Gehirn fängt wieder an rational zu denken. Das sei alles gar nicht notwendig. Eine langsame Atmung (mit Atempausen bei Ausatmen) sei ausreichend. Den Rest macht unser Körper von ganz alleine.
Was ich auch noch sagen kann, ich habe viele Parallelen zu meinen Yogastunden gesehen. Ich denke Geburtshaus - Schwangerschaftsyoga - Hypnobirthing ist für mich die perfekte Ergänzung. Damit schließt sich der Kreis auf eine gut vorbereitete Geburt.
Wenn ihr noch etwas konkreteres wissen wollt, fragt mich einfach. Aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen, und wo man dann aufhört. Wir haben wirklich sehr viele Eindrücke mit nach Hause genommen.

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