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Hormonwerte nach DMS

10. Oktober 2019 um 12:59 Letzte Antwort: 15. Januar um 18:03

Liebe Community,

mein Mann und ich wünschen uns ein Geschwisterchen für unseren Sohn

Leider habe ich mich nach der Geburt auf die Verhütung mit der Dreimonatsspritze für ein Jahr eingelassen... Im Nachhinein bereue ich das sehr, weil ich nun seit fast einem halben Jahr (=Absetzen der DMS, d.h. da hätte ich die nächste Spritze bekommen sollen) keine Regel habe und außer regelmäßigen Unterleibsschmerzen keinerlei Anzeichen für einen normalen Zyklus.

Meine Frauenärztin hat mir nun empfohlen, einen Hormonstatus zu machen. Die Werte liegen mir jetzt vor und sind lt. Ärztin alle im Normbereich. Mangels Zeit konnte ich aber keine Details erfragen und bitte euch deshalb um Hilfe. Kennt sich jemand von euch damit aus und kann mir sagen, wo ich laut diesen Werten im Zyklus stehe? Hat jemand vielleicht sonst Tipps?

FSH: 11,36 mIU/ml
LH: 11,50 mIU/ml
Östradiol: 63 pg/ml
Progesteron: 0,45 ng/ml
Prolactin: 14,25 ng/ml

Lt. den Normwerten auf dem Befund wäre ich bei manchen Hormonwerten in der Follikelphase, bei manchen rund um den Eisprung und beim LH eigentlich im Postmenopause-Bereich. Da blicke ich nicht ganz durch, also falls mir jemand weiterhelfen kann, wäre ich sehr dankbar!

Lg
Nici

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15. Januar um 18:03

Hallo! Spritze habe ich noch nicht genommen, aber ich habe mit der Pille verhütet und ganz genau verstanden, wie die Hormone auf Körper reagieren können. Also Pille begann ich einnehmen seit ich 16 Jahre alt war. Der Grund dafür waren sehr starke Mensblutung mit starkem Schmerz und keine Schmerztabletten halfen mir. Auch hatte ich immer Probleme mit Haarausfall und meine Haut war unrein. Periode konnte bis 15 Tagen dauern. Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich glaub ich nicht vorstellen wie unangenehm es. Dann hat mich meine Mutter zu dem Arzt geführt und er hat mir Pille verschrieben und es ging mir gleich besser, aber auf Schmerz hatte das keinen Einfluss. Meine FÄ sagte mir, es werde nach einer Schwangerschaft vielleicht besser, aber das ist nicht genau. Da dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln ja auch nicht gesund ist, haben meine FÄ und ich vor ungefähr zwei Jahren eine Lösung gefunden. Ich nehme jetzt eine andere Pille und ich nehme sie immer 6 Monate durch. Seitdem geht es mir viel besser. Eine unglaubliche Entlastung. Außerdem hatte meine FÄ mich darauf hingewiesen das Frauen mit sehr heftiger Periode ein höheres Krebsrisiko hätten. Durch das Reduzieren der Zyklen pro Jahr reduziert man auch das Risiko. Ich finde das nicht optimal. Ich will dass mein Körper ohne jegliche Medikamente arbeiten würde. Aber mir ermöglichen sie ein normales Leben. Die Alternativen sind allesamt nicht reizvoll. Und ja... ich hab es zwischendurch immer mal wieder ohne Pille versucht und es war richtig schlimm. Klar gibt's Risiken aber ich kenne sie und akzeptiere sie.
 

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