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Hochbegabtes Kind?

20. Januar 2002 um 12:08

Unser Sohn wird diesen Februar 2 Jahre alt. Allerdings ist er Entwicklungsmäßig auf dem Stand von 2 1/2 - 3 Jahren. Er war schon immer ein paar Monate weiter als andere Kinder in seinem Alter. Er hob von Geburt an den Kopf (tun viele ich weiß) hielt sich etwa 15 Stunden nach der Geburt krampfhaft wach weil Besuch da war! Mit 3 Monaten fing er an sich zu drehen und schließlich durch die Bude zu rollen, mir 5 Monaten robte er und mir fast sieben Monaten konnte er pervekt krabbeln letztendlich mit knapp 10 Monaten laufen. Dies ist aber nur die Körperliche Entwicklung. Seine ersten Worte waren "danke" (dade) und "bitte" (itte) mit noch nicht einmal einem Jahr. Er kennt alle Grundfarben (rot, grün, blau,weiß, gelb) und ein paar dazwischen (orange,lila) kann Mann, Frau, Kind, Mädchen und Junge unterscheiden. Zu Weihnachten hat er ein Steckpuzzle geschenkt bekommen das eigentlich erst ab 3 Jahren ist, er hat es sich kurz angesehen, die Figuren herausgnommen und sie einwandfrei richtig wieder eingesetzt.Auch hat er eine sehr lebhafte Phantasie. Einmal hat er beim Bücher lesen eine Blume (zum Schein) aus dem Buch "gepflückt" und sie mir zum riechen hingehalten, obwohl ihm das zuvor keiner gezeigt hat. Er ist ein sehr genauer Beobachter und ich muß aufpassen was ich mache und sage...
Ich habe viel mit Kindern zu tun gehabt und kann daher auch aus eigener Erfahrung vergleichen und ich bin nicht unbedingt scharf darauf das mein Kind hochbegabt ist, schließlich ist dies für Kind und Eltern nicht gerade einfach. Jedoch wenn es so ist müssen die Kinder richtig gefördert werden. Nun meine Frage: wer hat Erfahrungen mit hochbegabung oder Kindern mit einem hohen IQ?? Freue mich über Antworten

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20. Januar 2002 um 15:32

Meine Tochter..
ist ungefähr so wie Dein Sohn. Sie konnte auch schon mit 6 Monaten krabbeln und mit 10 Monaten ist sie mir davon gelaufen. Mit nicht ganz 2 Jahren konnte sie z.B. auch schon Dreirad fahren - bergauf, und bergab. Aber ich denke nicht, daß sie hochbegabt ist. Das wird sich erst in der Schule herausstellen. Der Sohn von meiner Cousine ist z. B. hochbegabt. Er ist von der 3. Klasse Grundschule in die 5. Klasse Gymnasium gegangen. Und schreibt trotzdem nur einser und zweier.

Meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre alt, und macht Puzzles und Spiele, die für 4-5 jährige empfohlen sind. Allerdings ist sie auch oft mit älteren Kindern zusammen. Laut den Ärzten ist sie mit Ihrer Entwicklung ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr voraus. Sie beobachtet alles, was sie interessiert. Sie hat bis jetzt alle Kindersicherungen geknackt. Es reichte, daß sie nur einmal gesehen hat, wie es funktioniert.

Sie weiß sehr viel, und ich versuche ihren Interessen nachzukommen. Das ist nicht immer einfach. Zu Ostern bekommt sie ein Fahrrad. Sie wollte letzten Sommer schon immer fahren, aber da waren die Beine noch zu kurz.

Ob sie sich in der Schule leicht tut, oder nicht, daß wird sich noch herausstellen. Sie kommt im September in den Kindergarten. Vielleicht sehen die da mehr wie ich.

LG

Alex

PS: Aber ihr großes Geschäft ist immernoch in der Unterhose.

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20. Januar 2002 um 16:05
In Antwort auf evette_12432304

Meine Tochter..
ist ungefähr so wie Dein Sohn. Sie konnte auch schon mit 6 Monaten krabbeln und mit 10 Monaten ist sie mir davon gelaufen. Mit nicht ganz 2 Jahren konnte sie z.B. auch schon Dreirad fahren - bergauf, und bergab. Aber ich denke nicht, daß sie hochbegabt ist. Das wird sich erst in der Schule herausstellen. Der Sohn von meiner Cousine ist z. B. hochbegabt. Er ist von der 3. Klasse Grundschule in die 5. Klasse Gymnasium gegangen. Und schreibt trotzdem nur einser und zweier.

Meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre alt, und macht Puzzles und Spiele, die für 4-5 jährige empfohlen sind. Allerdings ist sie auch oft mit älteren Kindern zusammen. Laut den Ärzten ist sie mit Ihrer Entwicklung ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr voraus. Sie beobachtet alles, was sie interessiert. Sie hat bis jetzt alle Kindersicherungen geknackt. Es reichte, daß sie nur einmal gesehen hat, wie es funktioniert.

Sie weiß sehr viel, und ich versuche ihren Interessen nachzukommen. Das ist nicht immer einfach. Zu Ostern bekommt sie ein Fahrrad. Sie wollte letzten Sommer schon immer fahren, aber da waren die Beine noch zu kurz.

Ob sie sich in der Schule leicht tut, oder nicht, daß wird sich noch herausstellen. Sie kommt im September in den Kindergarten. Vielleicht sehen die da mehr wie ich.

LG

Alex

PS: Aber ihr großes Geschäft ist immernoch in der Unterhose.

Hi Alex...
... danke für Deine Antwort. Ja das mit dem Fahrrad und dem Dreirad kenne ich auch.
Wenn Du Lust hast können wir uns ja ab und an mal mailen?!
Gruß Monika

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20. Januar 2002 um 19:04

Abwarten und ruhig bleiben...
Hi D schnuppe,
bin neues Mitglied und habe gerade Deine Frage gelesen.Da mußte ich sofort antworten.Ich 29, bin alleinerziehend, habe 5-jährige Zwillinge,zwei Jungs,einer davon hochbegabt.
L.hat einen IQ von 145,was in Tests inzwischen eindeutig nachgewiesen wurde.er kam )getrennt vom zwillingsbruder) in einen regelkindergarten mit knapp 4 Jahren.Als Säugling war L.stets unruhig und sehr lebhaft,brauchet wenig Schlaf und war / ist nur ineteressiert an allem mechanischen.
Im Regelkindergarten fiel L. sofort auf,weil er nahezu kein Sozialverhalten hatte,dafür aber musikalisch und sprachlich deutlich aus der Gruppe stach.Er folget eien Unetrbringung in einem integrativen Kindergarten mit heilpädagogischer Kleingruppe.(7 Kinder,3 Erzieher).Selbst hier fiel L.auf,da er sich inzwischen das lesen und schreiben selber beibrachte.es wurden mehrere IQ Tests gemacht,wobei nur einer wirklich zuverlässig ist in diesem Alter.Der Wert befand sich bei mehrmaliger Testung zwischen 143 und 151.Zur Info:80 (schon eher uneter Durchschnitt) bis 120 zählt als "normal".
L.bekommt nun im Kindergarten Englischunterricht,
Musikerziehung und "Sozialtraining",sowie Entspannungsübungen.Seine extreme Unruhe ( auch motorisch)ist nahezu weg,seit er gezielt gefördert wird und unsere Familie hat Frieden.
L.wird vermutlich auf eine normale Grundschule gehen,nächstes Jahr,weil es zu wenige Spezialschulen gibt.Privat förder ich ihn daher mit Sport ( Fußballtraining),erlernen eines Instrumentes (z.Z.Percussion) und Englischunettricht.
Er ist seit dem sehr umgänglich und ausgegelichen.
Trotzdem muß ich warnen,daß viele Eltern in ihrem Kind ein hochbegabtes Kind sehen ( wollen).Die gefahr der Überforderung besteht leicht.Gerade in so jungen Jahren (unter 5) ist es sehr schwer,einen festen IQ durch Tets zu ermitteln,daß Ergebnis wäre daher unzureichend.
Mein Tip bei Verdacht auf Hochbegabung :
Förderung wo möglich (Musikgruppe,Sportverein,oä.),Aufklärung durch Bücher ( speziell hier "das hochbegabte Kind") und Infos´aller Art,zuverlässige Anlaufstellen
zur Prüfung,Auswertung,Beratung (hier je nach Großstadt Anlaufstellen über die Uni-Kinderkliniken),sich und das Kind absolut nicht unter Druck setzen !
Eine bewegte Motorik und waches Inetersse in frühkindlichen Jahren MUß keine Hochbegabung sein.
Diese ist erst klar und deutlich in späetren jahren zu erkenne,am besten ab Schulalter.Bis dahin grob gesagtas Kind sich damit beschäftigen lassen,womit es den größten Spaß hat und möglichst dort ansetzen,wo die Interessen liegen ( z:B. Musik,Fremdsprache,Zahlen...)

Viele Grüße und viel Erfolg,K-trine
P.S.:Surf-und Anlauftip :Mensa.de

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21. Januar 2002 um 12:15
In Antwort auf bengta_12331220

Abwarten und ruhig bleiben...
Hi D schnuppe,
bin neues Mitglied und habe gerade Deine Frage gelesen.Da mußte ich sofort antworten.Ich 29, bin alleinerziehend, habe 5-jährige Zwillinge,zwei Jungs,einer davon hochbegabt.
L.hat einen IQ von 145,was in Tests inzwischen eindeutig nachgewiesen wurde.er kam )getrennt vom zwillingsbruder) in einen regelkindergarten mit knapp 4 Jahren.Als Säugling war L.stets unruhig und sehr lebhaft,brauchet wenig Schlaf und war / ist nur ineteressiert an allem mechanischen.
Im Regelkindergarten fiel L. sofort auf,weil er nahezu kein Sozialverhalten hatte,dafür aber musikalisch und sprachlich deutlich aus der Gruppe stach.Er folget eien Unetrbringung in einem integrativen Kindergarten mit heilpädagogischer Kleingruppe.(7 Kinder,3 Erzieher).Selbst hier fiel L.auf,da er sich inzwischen das lesen und schreiben selber beibrachte.es wurden mehrere IQ Tests gemacht,wobei nur einer wirklich zuverlässig ist in diesem Alter.Der Wert befand sich bei mehrmaliger Testung zwischen 143 und 151.Zur Info:80 (schon eher uneter Durchschnitt) bis 120 zählt als "normal".
L.bekommt nun im Kindergarten Englischunterricht,
Musikerziehung und "Sozialtraining",sowie Entspannungsübungen.Seine extreme Unruhe ( auch motorisch)ist nahezu weg,seit er gezielt gefördert wird und unsere Familie hat Frieden.
L.wird vermutlich auf eine normale Grundschule gehen,nächstes Jahr,weil es zu wenige Spezialschulen gibt.Privat förder ich ihn daher mit Sport ( Fußballtraining),erlernen eines Instrumentes (z.Z.Percussion) und Englischunettricht.
Er ist seit dem sehr umgänglich und ausgegelichen.
Trotzdem muß ich warnen,daß viele Eltern in ihrem Kind ein hochbegabtes Kind sehen ( wollen).Die gefahr der Überforderung besteht leicht.Gerade in so jungen Jahren (unter 5) ist es sehr schwer,einen festen IQ durch Tets zu ermitteln,daß Ergebnis wäre daher unzureichend.
Mein Tip bei Verdacht auf Hochbegabung :
Förderung wo möglich (Musikgruppe,Sportverein,oä.),Aufklärung durch Bücher ( speziell hier "das hochbegabte Kind") und Infos´aller Art,zuverlässige Anlaufstellen
zur Prüfung,Auswertung,Beratung (hier je nach Großstadt Anlaufstellen über die Uni-Kinderkliniken),sich und das Kind absolut nicht unter Druck setzen !
Eine bewegte Motorik und waches Inetersse in frühkindlichen Jahren MUß keine Hochbegabung sein.
Diese ist erst klar und deutlich in späetren jahren zu erkenne,am besten ab Schulalter.Bis dahin grob gesagtas Kind sich damit beschäftigen lassen,womit es den größten Spaß hat und möglichst dort ansetzen,wo die Interessen liegen ( z:B. Musik,Fremdsprache,Zahlen...)

Viele Grüße und viel Erfolg,K-trine
P.S.:Surf-und Anlauftip :Mensa.de

Hallo K-trine...
... auch Dir danke ich für die e-mail. Das ich bei ihm eine hochbegabung o.ä. shen will, davon kann keine rede sein. Nur wird mir eben immer wieder (aus Bekanntenkreis und auch von Fremden) gesagt wie weit jan für sein Alter bereits ist. Motorisch ist er ebenfalls sehr lebhaft. (In der Rückbildungsgymnastik konnte ich ihn mit seinen 6 wochen nicht neben ein anderes baby legen weil er ständig mit seinen Ärmchen und Beinchen gezappelt hat) Allerdings hat er auch ruhige Phasen und kann sich sehr gut alleine beschäftigen. Gott sei Dank!
Vielen dank für den Surf-Tip, werde ich mir gleich mal anschauen.
*winke* Monika

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21. Januar 2002 um 17:34
In Antwort auf ingrid_12555833

Hi Alex...
... danke für Deine Antwort. Ja das mit dem Fahrrad und dem Dreirad kenne ich auch.
Wenn Du Lust hast können wir uns ja ab und an mal mailen?!
Gruß Monika

Hallo Monika,
ich gebe Dir mal meine E-Mail Adresse, falls Du mir schreiben möchtest. Ich werde Dir bestimmt antworten.

Betz_Hirschberg@web.de

LG

Alex

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23. Januar 2002 um 19:30

Noch etwas....
Habe mich jetzt nochmal im netz umgeschaut und eine ganz Interessante Seite gefunden:
www.klugekinder.bwk.at
bis dann

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25. Februar 2006 um 17:21

Ich kenne es nur zu gut!
Hallo,

mein Sohn ist auch 2 Jahre alt und den "Werdegang", den Du von Deinem Sohn beschreibst, kenn ich nur zu gut.
Leider ist dein Eintrag bereits aus 2002 - aber ich hoffe so sehr, dass du trotzdem noch meine Antwort liest und mir vielleicht jetzt weiterhelfen kannst.
würde mich interessieren wie es bei Euch weiter ging.
Mein Sohn Tizian hat auch direkt nach der Geburt den Kopf gehoben und die Hebamme hat noch im Kresisaal gemeint:"Das gibt es doch gar nicht - der fixiert mich schon richtig."
Gleicher Kommentar der Kinderärztin beim ersten Besuch...
Inzwischen ist Tizian 2 Jahre alt und spricht wie ein Erwachsener...er bildet die Zeiten richtig und beherrscht sogar den Genitiv an der richtigen Stelle. er versucht zu lesen und schreiben kann er die ersten Worte. Er kann inzwischen mit Zahlen von 1-10 rechnen und zählen von 1-20 in deutsch und in englisch.
Er fragt mich zu Dingen wie Reinkarnation - von denen er durch mich nie Etwas gehört hat. er stellt jede Regel erst einmal in Frage und beleuchtet sie von allen Seiten.
manchmal habe ich Angst um ihn - denn ich bin auch nicht scharf darauf ein hochbegabtes Kind zu haben....ganz im Gegenteil, aber ich bin sehr sehr interssiert daran, ein glückliches Kind zu haben und bin auch bereit Alles dafür zu tun.
Leider kann einem Keiner so richtig weiterhelfen, denn die IQ Test gibt erst mit 4-6 Jahren und bis dahin muss man selber sehen was man tut.
Vielleicht hast du inzwischen ein paar Tipps für mich?!

Liebe Grüße
Silke

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1. Juni 2006 um 16:26

Familie mit hochbegabten Kindern gesucht
Hallo,

ich habe zwar kein hochbegabtes Kind, habe aber dennoch Ihren Beitrag gelesen.

Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft und wir sind permanent auf der Suche nach Familien, die Lust hätten bei einer Sendung auf Pro7 ("We are Family", täglich auf Pro7 um 14Uhr) mitzumachen. Insbesonder suchen wir derzeit Familien mit hochbegabten Kindern, die bereit wären, uns einen Enblick in ihr Familienleben zu geben.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße,

Gabi Wende

Filmreif-TV
22529 Hamburg
Tel.:040/30 68 63

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1. Juni 2006 um 19:17

Vielleicht ein Tipp...
...wenn Du schon die deutliche Ahnung hast, würde ich Dir raten, Deinen Sohn so früh es geht und so viel es geht mit anderen Kindern zusammen zu bringen. Hochbegabte haben sehr oft Defizite im Sozialverhalten (meine haben das beide) und bei meiner Tochter steht deswegen jetzt die Gymnasialempfehlung auf dem Spiel, obwohl sie die Leistungen locker schafft.

Das mit dem Sozialverhalten ist auch ein wesentlich härterer Brocken als die Förderung: weil es einfach irre schwer ist, ein Kind zu akzeptieren, das mit 7 Jahren die Druckfehler in Büchern für weitaus Ältere raussucht, aber nicht kapiert, daß man um Hilfe fragen kann, wenn man etwas nicht sofort versteht und daß das auch keine Katastrophe ist... ich kann Dir nur raten, das normale Sozialverhalten zu trainieren, denn fördern tun sich diese Kinder in der Regel selbst (eben durch Bücher, Lego, eigene Geschichten schreiben, alles genau beobachten und nachahmen usw).

Grüße,
Claudia

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