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Hin- und hergerissen... wie entbinden???

16. September 2009 um 9:28

ich bin zwar erst in der 21. woche schwanger aber trotzdem mach ich mir jetzt schon gedanken wie ich entbinden soll...

meine tochter (2 jahre) war ein notkaiserschnitt... für mich war dieser kaiserschnitt nach 6 stunden wehen ohne wehenpause wochenlangen vorwehen, schlaflosen, schmerzerfüllten nachten, wehenhemmer, bettruhe etc. die reinste "erlösung". endlich hatten diese wochenlangen schmerzen ein ende. endlich hörte diese angst um meine tochter auf (schlechtes ctg, frühgeburt etc. etc.). sie wurde geboren und man konnte endlich sehen, was sache ist. auch durfte ich während den wehen nicht das machen was ich wollte (gehen, stehen etc.) sondern musste auf dem bett bleiben unter strenger bewachung. auch war die hebamme nicht gerade so, wie man sie gerne als geburtsbegleiterin gehabt hätte...

meiner tochter ging es, trotz frühgeburt, bestens.. sie musste nur ins wärmebettchen. ich habe den ks mehr als gut verpackt. kaum hatte ich wieder gefühl in den beinen, bin ich aufgestanden und es ging mir mit. evtl. hat aber die motivation eine rolle gespielt: entweder ich blieb liegen oder ich stand auf und ging zu meiner tochter auf die frühchenintensiv. der wochenfluss war dank der absaugung, die gleich beim ks mitgemacht extrem schwach, keine risse, keine schnitte nix.. untenrum war alles wie gehabt

ich hatte nie probleme mit narbe, schmerzen oder sonstwas...

so.. nu kommt baby nummer 2... eigentlich war ich immer der meinung, dass ich auf jeden fall wieder einen ks haben möchte aus mehreren gründen;

a) keine wehenschmerzen, die ich wirklich sehr albtraumhaft in erinnerung hatte (meine kräfte waren nach den ganzen wochenlangen vorwehen einfach aufgebraucht)
b) keine strangulation durch die nabelschnur beim baby
c) keine saugglocke etc. etc.
d) kein riss, schnitt.. etc. (kenn leider einige fälle, die extreme probleme mit ihrer dammnaht hatten)
e) wenn die geburt zu lange dauert, müsste wegen meiner alten ks-narbe eh abgebrochen werden, da die gefahr besteht, dass diese reisst und es dann lebensbedrohlich für mich und das baby werden könnte
f) dieses gefühl des ausgeliefertseins (danke nochmals an die tolle hebamme von damals)
g) hatte anfang der schwangerschaft aufgrund einer tiefsitzenden plazenta extreme probleme.. das kind drohte abzugehen.. krankhaus, blutungen etc.

so das sind nur einige meiner überlegungen.. ich weiss, dass es auch vielen schlecht nach dem ks ging.. klar kann das beim zweiten mal wieder der fall sein.. aber das weiss ich ja nicht.. damals ging es mir jedenfalls super...

gründe für eine spontangeburt:

a) weiss nicht ob ich nicht irgendwann das gefühl vermissen werde, wenigstens ein kind so zur welt gebracht zu haben, wie es die natur vorsieht
b) weniger anpassungsprobleme beim baby
c) baby entscheidet wann es raus will und nicht das skalpell


sorry, dass es jetzt so ewig lang geworden ist... aber ich mach mir seit wochen darüber gedanken und weiss einfach nicht weiter... ein tag bin ich für spontan (unter der voraussetzung, dass es medizinisch vertretbar wäre aufgrund meines vorangegangenen ks und aufgrund der tiefsitzenden plazenta) und dann bin ich wieder für ks...

guter rat ist teuer.......

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16. September 2009 um 9:38

Mir geht es genauso
ich habe mein 1.kind auch per notkaiserschnitt bekommen, nachdem die geburt eingeleitet wurde weil ich 3 tage über dem entbindungstermin war. leider sind die herztöne meiner kleinen unter den presswehen schlechter geworden so das ich einen notkaiserschnitt mit vollnarkose hatte. schmerzen hatte ich keine, konnte aber auch die ersten 2 tage nicht aufstehen. nun bin ich mit unserem 2.kind in der 26.ssw und überlege auch wie ich entbinden soll. zudem kommt der "schöne" entbindungstermin (26.12.2009) dazu. ich würde schon gerne probieren mein baby normal zu entbinden, aber zum einen möchte ich nicht unbedingt weihnachten im krankenhaus sein, wegen meiner großen tochter, zweitens habe ich auch angst das unter den presswehen wieder irgendwas mit dem kind ist und das ich dann wieder einen ks mit vollnarkose bekomme wo ich dann den ersten schrei und so gar nicht mitbekomme. drittens ist die gefahr eh recht groß nach einem ks das man wieder einen bekommt. deswegen tendiere ich eher zum wks mit pda damit ich die geburt meines babys bewußt erleben kann. mein fa hat mir gesagt das er mich zur geburtsplanung ins kh schicken wird und ich das dort mit dem arzt alles besprechen soll und danach entscheiden soll was ich möchte.
liebe grüße
miriam mit leila (05.01.2005) und dilara inside (25+4)

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