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HILFE! Kennt sich jemand mit Krankengeld aus??

4. Februar 2007 um 10:51

Hallo Ihr,

ich habe da mal eine Frage und ein Problem. Ich bin von meinem Frauenarzt jetzt 4 Wochen krankgeschrieben worden wegen Blutungen, die jetzt Gott sei Dank weg sind. Im Dezember war ich deswegen allerdings auch schon eine Woche krankgeschrieben.
Nun wollte ich Montag wieder arbeiten, aber habe jetzt einen total heftigen Magen-Darm-Infekt, war auch schon im KH und soll morgen unbedingt zum HA.
Jetzt weiß ich nicht, wie das dann ist mit der Weiterzahlung der Bezüge oder dem Krankengeld. Hatte jemand sowas schon mal?
Wäre schön, wenn Ihr mir antwortet, weiß absolut nicht weiter. Dazu kommt noch, daß ich von meinen Kollegen total gemobbt werde seit ich schwanger bin.

Liebe Grüße,
Schroeggi

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4. Februar 2007 um 10:58

HUhu
Krankengeld bekommst du ab der vollendeten 6. Krankheitswoche. Das sind dann ca. 90% vom Gehalt.
Allerdings weiß ich nicht, ob das bei dir so ist, da du von einem anderen Arzt eine andere Diagnose gestellt bekommst. Normalerweise (wenn ich mich nicht täusche) muss der Schein vom selben Arzt ausgestellt sein, da würde ich aber bei der Krankenkasse nachfragen.

Gute Besserung!

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4. Februar 2007 um 10:59
In Antwort auf meera_12570684

HUhu
Krankengeld bekommst du ab der vollendeten 6. Krankheitswoche. Das sind dann ca. 90% vom Gehalt.
Allerdings weiß ich nicht, ob das bei dir so ist, da du von einem anderen Arzt eine andere Diagnose gestellt bekommst. Normalerweise (wenn ich mich nicht täusche) muss der Schein vom selben Arzt ausgestellt sein, da würde ich aber bei der Krankenkasse nachfragen.

Gute Besserung!

P.S.
Die Wochen müssen an einem Stück liegen! SObald du einen Tag arbeiten gewesen bist, fangen die 6 Wochen von Vorne an!

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4. Februar 2007 um 12:02

Hallo
Lass dich am Montag von deinem Hausarzt krankschreiben, dann bekommst weiterhin dein Gehalt! ist ne neue Krankmeldung! von nen anderen Dr. bzw. Magen darm infekt und keine Blutungen!
Du würdest nur krankengeld bekommen wenn du jetzt wieder wegen Blutungen krankgeschrieben werden würdest! Also 6 Wochen! Aber so sieht die Rechtslage anders aus!

Grüssle

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4. Februar 2007 um 13:32

Danke
für Eure Antworten. Wie ist das denn eigentlich mit dem Beschäftigungsverbot?
Geht das nur beim FA oder auch beim Hausarzt??

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4. Februar 2007 um 13:54

Wieso bekommt ihr...
..nur 60% ... ich habe 90% vom Nettogehalt bekommen.

LG Nadine

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4. Februar 2007 um 14:34
In Antwort auf meera_12570684

P.S.
Die Wochen müssen an einem Stück liegen! SObald du einen Tag arbeiten gewesen bist, fangen die 6 Wochen von Vorne an!

Hi
Ich glaube die 6 wochenmüssen zwar nicht an einem Stück sein, aber in einem Kalenderjahr liegen. Ausserdem muß es die gleiche! Krankheit sein.
Rufdoch einfach gleich bei deiner KK an, hast du vielleicht eine mit einer 0180 nummer, die 7 tage 24 Stunden zu erreichen sind? Die können die sicherlich helfen.
Wegen mobbing. Ich kann dir nur raten lass dir ein Beschäftigungsverbot geben. Du bekommst dein volles Gehalt und das zählt ja schließlich hinterher auch fürs Elterngeld.Ein schlechtes Gewissen brauchst du übrigens nicht haben, dein Chef bekommt das Geld aus der Umlage zurück, und deine Kollegen haben es meiner Meinung nach nicht anders verdient!!
Ich selbst bin auch zu Hause, Weil ich meinen Job nicht mer machen darf. Und ich genieße es in vollen Zügen. Denn hinterher haben wir alle weniger Zeit. Ich habe die letzten 12 Jahre voll gearbeitet, habe immer Überstunden geschoben und genieße die Zeit jetzt sehr.
LG. Finnchen3

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4. Februar 2007 um 14:53

Also
ich weiß das die Krankenmeldung wenn sie immer vom selben Arzt ausgestellt wird und das 6Wochen lang du dann Krankengeld bekommst.Wenn du aber nach zb.3Wochen wieder arbeiten gehst und dann wieder krank geschrieben wirst fangen de 6Wochen erst ab da wieder an,wirst du zb.jetzt drei Wochen vom FA krank geschrieben und weitere 2Wochen vom HA gelten wiederrum nur die 2Wochen vom HA also sprich du müsstest die ganze Zeit über vom selben Arzt krank geschreiben werden um Krankengeld zu beziehen ansonsten ist der Arbeitgeber weiterhin verpflichtet dir dein Gehalt auszuzahlen.Ich hoffe ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.Denn bei mir war es in der SS genauso und meine Krankenkasse erklärete es mir damals auch so.Ansonsten gibt es ja noch die Freistellung vom Beruf da muß der Arbeitgeber so oder so weiterhin dein Gehalt zahlen.Entweder du sprichst das mal mit deinem Arzt durch oder machst dich kundig bei deiner Krankenkasse,die wissen das auf jeden Fall.

LG Pia

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5. Februar 2007 um 13:32

Ja ich habe das selbe problem gehabt!!!!
Also rechtlich gesehen darfst du im ganzen 6 wochen wegen EINER Krankheit fehlen...das heiß 2 wochen wegen rückenschmerzen,dann wieder arbeiten und dann wieder mal 4 wochen...wenn die 6 wochen "aufgebraucht"sind,dann stehen dir nur 67% vom netto gehalt zu...
Ich habe seit Anfang der schwangerschaft üble rückenschmerzen,hängt aber auch von meiemJob ab...
Hätte ich eine woche mehr krankgemacht häötte ich auch nur das Krankengeld bekommen.
Icxt aber alles schlimmer gekommen,hab in der 22.ssw plötzlich hohes Fieber bekommen und musste ins KH.Man stellte Nierenstau fest und hab eine schiene von der niere in die blase bekommen...als ich entlassen wurde,kams noch härter mein PAP ABSTRICH war nicht in Ordnung es wurde PAP 4 a festgestellt und dann musste ich operiert werden.und erst nachdem cih das alles durchmachen musste,hab cih ein Beschäftigungsverbot bekommen.Weil es sich nun um eine Risikoschwangerschaft handelt und das muss der FA bestätigen.

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15. Februar 2007 um 14:24
In Antwort auf sabia_12291621

Danke
für Eure Antworten. Wie ist das denn eigentlich mit dem Beschäftigungsverbot?
Geht das nur beim FA oder auch beim Hausarzt??

Entgeltfortzahlung bei Krankheit/Beschäftigungsverbot
Also mein Mann arbeitet bei der Krankenkasse.
Rechtlich ist es so, daß ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für 6 Wochen besteht und zwar infolge einer Krankheit.
Hierbei werden alle Erkrankungen derselben Diagnose der letzten 12 Monate angerechnet, es sei denn zwischen den einzelnen Erkrankungen liegt ein Zeitraum von mehr als 6 Monaten. Dann beginnt ein neuer Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung.

Ist man während dieses Jahres wegen einer anderen Diagnose krank, so beginnt für diese Diagnose ein neuer Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung.

Eine Besonderheit besteht aber. Entgeltfortzahlung wird zusammenhängend nur für 6 Wochen gewährt, d.h. wechselt innerhalb einer Krankschreibung die Diagnose, so besetht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung dennoch nur für 6 Wochen. Es erfolgt keine Verlängerung. Bei einem Diagnosewechsel sollte daher immer mindestens 1 Tag gearbeitet werden, um die 6-Wochen-Frist neu beginnen zu lassen.

Nach Ablauf der 6 Wochen EFZ zahlt die Krankenkasse Krankengeld. Dieses beträgt 70% vom Bruttoentgelt, maximal jedoch 90% vom Nettoengtelt. Davon werden dann noch Beiträge zur Renten, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Die Krankenkasse zahlt Krankengeld für maximal 78 Wochen.

Liegt jedoch ein Beschäftigungsverbot vor, muß der AG den Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft als Entgelt weiterzahlen. Dieses kann er sich aber von der Krankenkasse (ganz oder teilweise) erstatten lassen.
Die Pflicht zur Fortzahlung der Bezüge besteht bis zum Beginn der Mutterschutzfristen. Auch Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld muß vom Arbeitgeber während eines Beschäftigungsverbotes gezahlt werden.
Für die Zeit der Mutterschutzfristen muß der Arbeitgeber dann die Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld (13 EUR) und dem Nettoentgelt als Zuschuß zum Mutterschaftsgeld zahlen. Auch diesen Zuschuß kann sich der Arbeitgeber ganz oder teilweise von der Krankenkasse erstatten lassen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen.

Grüße

Bubbledibu

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15. Februar 2007 um 14:26
In Antwort auf esa_12551400

Hi
Ich glaube die 6 wochenmüssen zwar nicht an einem Stück sein, aber in einem Kalenderjahr liegen. Ausserdem muß es die gleiche! Krankheit sein.
Rufdoch einfach gleich bei deiner KK an, hast du vielleicht eine mit einer 0180 nummer, die 7 tage 24 Stunden zu erreichen sind? Die können die sicherlich helfen.
Wegen mobbing. Ich kann dir nur raten lass dir ein Beschäftigungsverbot geben. Du bekommst dein volles Gehalt und das zählt ja schließlich hinterher auch fürs Elterngeld.Ein schlechtes Gewissen brauchst du übrigens nicht haben, dein Chef bekommt das Geld aus der Umlage zurück, und deine Kollegen haben es meiner Meinung nach nicht anders verdient!!
Ich selbst bin auch zu Hause, Weil ich meinen Job nicht mer machen darf. Und ich genieße es in vollen Zügen. Denn hinterher haben wir alle weniger Zeit. Ich habe die letzten 12 Jahre voll gearbeitet, habe immer Überstunden geschoben und genieße die Zeit jetzt sehr.
LG. Finnchen3

Entgeltfortzahlung bei Krankheit/Beschäftigungsverbot
Also mein Mann arbeitet bei der Krankenkasse.
Rechtlich ist es so, daß ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für 6 Wochen besteht und zwar infolge einer Krankheit.
Hierbei werden alle Erkrankungen derselben Diagnose der letzten 12 Monate angerechnet, es sei denn zwischen den einzelnen Erkrankungen liegt ein Zeitraum von mehr als 6 Monaten. Dann beginnt ein neuer Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung.

Ist man während dieses Jahres wegen einer anderen Diagnose krank, so beginnt für diese Diagnose ein neuer Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung.

Eine Besonderheit besteht aber. Entgeltfortzahlung wird zusammenhängend nur für 6 Wochen gewährt, d.h. wechselt innerhalb einer Krankschreibung die Diagnose, so besetht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung dennoch nur für 6 Wochen. Es erfolgt keine Verlängerung. Bei einem Diagnosewechsel sollte daher immer mindestens 1 Tag gearbeitet werden, um die 6-Wochen-Frist neu beginnen zu lassen.

Nach Ablauf der 6 Wochen EFZ zahlt die Krankenkasse Krankengeld. Dieses beträgt 70% vom Bruttoentgelt, maximal jedoch 90% vom Nettoengtelt. Davon werden dann noch Beiträge zur Renten, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Die Krankenkasse zahlt Krankengeld für maximal 78 Wochen.

Liegt jedoch ein Beschäftigungsverbot vor, muß der AG den Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft als Entgelt weiterzahlen. Dieses kann er sich aber von der Krankenkasse (ganz oder teilweise) erstatten lassen.
Die Pflicht zur Fortzahlung der Bezüge besteht bis zum Beginn der Mutterschutzfristen. Auch Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld muß vom Arbeitgeber während eines Beschäftigungsverbotes gezahlt werden.
Für die Zeit der Mutterschutzfristen muß der Arbeitgeber dann die Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld (13 EUR) und dem Nettoentgelt als Zuschuß zum Mutterschaftsgeld zahlen. Auch diesen Zuschuß kann sich der Arbeitgeber ganz oder teilweise von der Krankenkasse erstatten lassen.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen.

Grüße

Bubbledibu

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