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Hibbelig vor'm ersten "Hibbeln" - ihr auch?

24. April 2010 um 22:49

Hallo,

sagt bitte, wart Ihr auch so aufgeregt vor'm ersten Mal, als es ans Kinderkriegen ging?

Kurz zum Hintergrund: Ich 36 Jahre alt. Meinen über alles geliebten Mann hatte ich erst mit 33 kennengelernt. Er ist auch 36. Und - so selten dies heutzutage sein dürfte - wir hatten vorher beide noch keine Partner gehabt. Anfang dieses Jahres haben wir dann geheiratet und in unserer Beziehung bzw. jetzt Ehe läuft alles bestens. Wir sind beide klassisch veranlagt, d.h. erst wollten wir uns unser beider sicher sein, dann heiraten und dann erst Kinder bekommen. Bis zur Hochzeit haben wir sorgfältig verhütet, und zwar beide, d.h. ich Pille und mein Mann mit Kondom. Seit Anfang des Jahres habe ich nun die Pille abgesetzt und nehme Folsäure. Die diversen empfohlenen Arztbesuche und Impfungen habe ich nun auch alle hinter mir. Seit dem Absetzen der Pille haben wir nur noch Petting gemacht, damit alles seinen geordneten Gang geht. Meine Periode ist wieder da, aber die Zyklen schwanken von der Länge her noch etwas. Soweit zur Vorrede.

Eigentlich könnte es jetzt also mit dem "Üben" losgehen. Wir möchten beide gerne ein Kind. Und es ist uns auch bewusst, dass wir spät dran sind und die biologische Uhr tickt, aber das Schicksal hat uns nunmal erst spät zueinander finden lassen. Und - wichtig für die, die uns antworten mögen - wir sind uns beide einig, dass wir uns keinen Zeugungsstress machen werden! Sollte es nicht sofort oder sogar gar nicht klappen, dann wird für uns keine Welt untergehen. Medizinische Hilfe wie z.B. künstliche Befruchtung kommt für uns definitiv nicht infrage.

Wir waren, wie bereits gesagt, zu Beginn unserer Partnerschaft noch beide unerfahren - freilich auch auf sexuellem Gebiet. Was haben wir alles diesbezüglich in den wenigen Jahren, die wir uns nun kennen, aufgeholt (im Vergleich zur großen Mehrheit der Gesellschaft): Den Körper des anderen entdeckt und lieben gelernt. Und auch bislang unbekannte (oder unbenutzte) Funktionen des eigenen Körpers kennengelernt. Bis zu einem für beide erfüllenden Sex hatten wir natürlich einiges an Schamgefühlen und Scheu zu überwinden (meine Entjungferung), mussten unsere Körperreaktionen erlernen (mein Orgasmus) und versuchen, sie zu beherrschen (sein vorzeitiger Samenerguss). Das hat aber mit einer gesunden Mischung aus Gottvertrauen und Neugier alles prima geklappt. Wir passen eben gut zusammen, vertrauen einander und lieben uns über alles.

Beim Gedanken an einen völlig ungeschützten Geschlechtsverkehr sind mein Mann und ich nun aber irgendwie total aufgeregt und hibbelig. Wir reden sehr oft abends darüber. Einerseits freut sich mein Mann auf den Zeugungsakt, wie ein Kind sich auf Weihnachten freut, oder so, wie man sich als Erwachsener auf ein großes einmaliges Ereignis freut, wie z.B. die Hochzeit. Andererseits sorgt er sich, vor lauter Aufregung zu früh fertig zu sein und dass wir beide das Erlebnis nicht leidenschaftlich und gebührend werden genießen können. Hier versuche ich meinen Mann zu beruhigen, indem ich immer wieder betone, dass Kinder in den seltensten Fällen durch genau den einen geplanten Geschlechtsverkehr entstanden sind. Das weiß er natürlich auch. Aber er ist eben ein wahrer Partner und macht sich daher Gedanken, dass es uns beiden Spaß macht und nicht nur ihm (wenngleich der biologische Zweck in beiden Fällen erfüllt sein dürfte). Ich meinerseits bin aber nicht minder aufgeregt und ekstatisch, wenn ich mir vorstelle, wie dass denn wohl im einzelnen sein wird. Noch nie habe ich den Samen meines Mannes in meinem Körper empfangen. Was wird das für ein Gefühl sein? Physisch werde ich vermutlich ja nichts groß spüren, aber der Gedanke daran, nach dem Samenerguss dann Millionen von Spermien meines geliebten Partners tief in meinem Körper zu haben, macht mich irrsinnig an. Als ich noch die Pille nahm, hatte ich merkwürdigerweise in meinen Träumen nie ein derartiges Verlangen. Aber es ist ja bekannt, dass die Pille die Libido beeinflussen kann. Offensichtlich war das bei mir ebenfalls der Fall.

Auch wenn es dem ein oder anderen Leser vielleicht verrückt erscheinen mag, aber unser beider Wunsch ist es, unseren ersten Zeugungsakt mit der nötigen Würde zu zelebrieren. Dass der erste "Schuss" natürlich nur mit sehr begrenzter Wahrscheinlichkeit ein Treffer wird, steht außer Frage. Wenn man seine Hochzeit plant und es ein rauschendes Fest wird, so wie man sich es gewünscht hat, warum sollte man das dann mit dem ersten Zeugungsakt nicht ähnlich machen, um ihn dann in Leidenschaft in einem romantischen Rahmen zu begehen?

Unsere Vorstellungen sind wie folgt: In der Pfingstwoche werde ich voraussichtlich meinen Eisprung haben. Wir haben uns schon beide Urlaub genommen und eine Ferienwohnung gebucht. Das letzte Mal Petting werden wir dann in der Woche davor machen. Danach soll mein Mann "seine Kavernen in Ruhe aufladen". Die Beschaffenheit meines Zervixschleims kann ich inzwischen recht gut interpretieren, d.h. ich sollte merken, wann der große Tag da ist. Wahrscheinlich am Donnerstag nach Pfingsten. Ich prüfe den Zervixschleim meistens morgens, aber in dieser Woche werde ich sicherlich auch mal tagsüber zwischendurch nachschauen, was sich da unten so verändert hat. Wir werden relaxen und es uns gutgehen lassen, viel spazierengehen, schmusen, küssen und uns gegenseitig unsere detaillierten Wünsche und Erwartungen für den bald bevorstehenden finalen Akt ins Ohr flüstern. Mein Mann weiß, was mich anturnt und ich weiß es auch. Je näher der Tag rückt, desto aufgeregter werden wir wahrscheinlich sein. Wenn ich dann bei einer meiner Schleimkontrollen merke, dass es soweit ist, so wird mein Mann es schon an meinem Gesichtsausdruck merken, wenn ich von der Toilette zurückkomme. Der Countdown zum ersten Zeugungsakt ist damit gestartet! Wir werden dann abends zunächst irgendwo in einem Restaurant gut essen gehen. Danach werden wir es uns in unserer Ferienwohnung noch bei einem Glas Wein auf dem Sofa gemütlich machen. Später wird dann ausgiebig zusammen geduscht und danach geht's ab ins Bett. Nach einem ausgedehnten Vorspiel werde ich meinem Mann dann irgendwann auf dem Rücken liegend meine Beine ganz weit öffnen, mir ein kleines Kissen unter die Hüften schieben und ihm ein "so, komm Schatz" zuraunen und ihn sanft auf mich ziehen. Einerseits ist mein Mann ein großer Romantiker und sehr leidenschaftlich. Andererseits aber auch sehr abgeklärt und rational. Und wie ich meinen Mann kenne, wird er mit seinem pochenden und zuckenden Penis nun zunächst vor meinem Scheideneingang innehalten und mich trotz all seiner Erregung wahrscheinlich ganz nüchtern fragen "bist Du bereit? Meine Liebste, Du weißt, wenn ich in ein paar Minuten ganz tief in Dir komme, dann wird es kein zurück mehr geben. Dein Muttermund ist jetzt geöffnet und durchlässig. Spermien benötigen ca. eine halbe Stunde bis hinauf in die Eileiter und wenn dort jetzt eine Deiner Eizelle wartet, dann wirst Du bereits in einer guten Dreiviertelstunde schwanger sein." (das klingt schräg, mein Mann ist so rational; jedoch er weiß auch, dass seine rationalen Worte mich unglaublich anmachen). Ich werde antworten "Ja, Schatz, komm, und mach gaaanz langsam; versuch es, so lange es eben geht, hinauszuzögern." Und dann werde ich spüren, wie sein Glied Zentimeter um Zentimeter in mich eindringt und mein Mann - was Wunder - gegen das Zufrüh-Fertigwerden ankämpfen wird. Wenn sein Penis schließlich ganz in mir drin ist, werde ich sein heftiges Pulsieren hoffentlich noch intensiver spüren, als bisher, wo er immer ein Kondom an hatte. Wir werden sodann bewegungslos verharren, um diesen Moment in uns aufzusaugen. Ich werde dann den Rücken meines Mannes mit meinen Beinen umschlingen, damit er noch etwas tiefer in mich eindringen kann. Mit vorsichtigen Bewegungen werden wir uns dem Höhepunkt entgegenschrauben, wobei ich bei vaginalem Verkehr normalerweise nicht zum Orgasmus komme, aber darauf kommt es mir nicht an. Wenn ich dann merke, dass mein Mann nun kurz davor ist, werde ich ihm etwas Passendes in Ohr flüstern, dass ihn über den Punkt bringen wird. Vorher werde ich mich ganz fest an ihn klammern und ihm dann nur noch ins Ohr hauchen "Schatz. Jetzt. Befruchte mich." Das wird dann zuviel für ihn sein und ich werde erleben, wie er mich in voller Leidenschaft und Liebe an sich drücken und seinen Penis so tief es geht in mich hineinpressen wird, um dann seinen Samen in kräftigen Schüben tief in meinen Körper vor meinen Muttermund zu ergießen. Vielleicht habe ich ja Glück, dass mich dies dann auch über den Punkt bringen und mir meinen ersten Orgasmus zusammen mit meinem Mann bescheren wird. In meinen Träumen bin ich schon immer kurz davor - die Chancen stehen also nicht schlecht. Mein Mann wird dann sicherlich völlig erschöft sein und wir werden dann noch so lange ineinander liegenbleiben, bis sein Glied erschlafft ist und aus mir herausflutschen wird. Danach werden wir glücklich und erschöpft eng umschlungen einschlafen. Und der Rest der Woche wird natürlich noch munter weitergehibbelt werden...

Tja, soweit unsere Planungen und Vorstellungen.

Wie war es denn bei Euch? Wart ihr auch so aufgeregt vor'm ersten Mal, als es ans "Üben" ging? Ist Euch der erste Zeugungsakt in romantischer und berauschender Erinnerung geblieben, so wie z.B. Eure Hochzeit?

Vielen Dank im voraus für Eure Erfahrungsberichte und Anregungen!

Es grüßt herzlich

Maresa

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28. April 2010 um 0:26

Tja, ...
... da "der Tony" einerseits bestens Bescheid weiß, wie man mit 36 zu denken hat, andererseits aber keinen Beitrag zum Thema selbst beizusteuern weiß, kann man daraus schließen, dass er mindestens 36 Jahre alt sein muss und kinderlos. Bitte, Tony, verrate uns doch allen hier, was man als normalgebliebener kinderloser Mensch über 36 für gewöhnlich so niederschreibt!

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