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Heute bei Pro Familia

5. Mai 2010 um 11:27 Letzte Antwort: 19. Mai 2010 um 16:02

Hallo... habe lange mit mir gekämpft... Heute haben wir ein termin beim Abbruchgespräch... 13 uhr. Mir geht es jetzt schon nicht gut. Zwischenzeitlich ist es so gekommen, dass mein Freund ausgezogen ist. Erst hatte ich ihn ja gebeten mal für ein paar Tage zu gehen. Vergangene Woche hat er seine Sachen geholt. Er schieb die Schuld auf mich und sagt ich habe Ihn ja rausgeschmissen. Er geht heut mit. Und wenn ich mich gegen das Kind entscheiden werde, wird er auch derjenige sein MÜSSEN der mich zum Abbruch begleitet!!! Er sollte meines Erachtens sehen wie ich darunter leide. Warum sind Männer so? Beim Sex haben sie doch auch Spaß! Wieso stehen sie dann nicht dazu ein Kind gezeugt zu haben? Ist ein Kind nicht das wundervollste was er gibt auf dieser eh schon so verkurksten Welt?! Mir tut der Schritt heut so weh... ich bin nur am weinen

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5. Mai 2010 um 11:34

Ich bin pro choice
aber ich glaube auch nicht, dass du diesen abbruch machen willst. DU entscheidest. aber wenn du jetzt schon leidest, ist es glaub ich die falsche wahl einen Abbruch machen zu lassen.

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5. Mai 2010 um 11:55

Ganz im ernst...
... wenn es wirklich so ist wie es hier rüberkommt, dann tust du es wegen ihm?

du solltest auf dein herz hören, es wird dir sagen was DU willst, und das alleine zählt...

wenn er diese tour nun abzieht will er dich unter druck setzen.. und wird dann früher oder später, auch nach dem abbruch sowieso gehen...

entscheide dich, aber lass dir von niemand etwas einreden, denn das ist dein kind unter deinem herzen

alles gute

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5. Mai 2010 um 12:39

Ich hatte Dir
auch schon mal von meiner Situation geschrieben. Bei mir war die Situation ja sehr ähnlich. Nur dass ich mich damit auseinandersetzen musste, wenn ich mich für das Kind entscheide, mit 3 Kindern allein zu sein. 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern und allein... Hm das hat sich anfänglich auch sehr wackelig angehört. Ich habe mich gefragt, wo soll ich die Kraft hernehmen, mich für das Kind zu entscheiden, welches ich ja in meinem Herzen wollte? Es ist allein die Liebe, die Liebe zu einem ungeborenen Wesen, das ein Teil von uns selber ist und das wir beschützen wollen, wenn wir nicht selber 100%ig für einen Abbruch sind.

Ich hatte auch früher schlimme Phasen, war vor 4 Jahren auch in psychiatrischer Behandlung. Und wenn ich mich heute frage, was mir so viel Kraft gegeben hat, immer weiter zu machen und nicht aufzugeben, dann kann ich nur sagen, es waren meine Kinder. Es war kein Partner.

Als ich meinem Freund meine Entscheidung mitgeteilt habe, hat er sich sofort getrennt und mir ganz offen gestanden, dass er mich nicht liebt. Anders wäre das wohl nie so rausgekommen, obwohl sein Verhalten ja genau das gezeigt hat. Denn ein Mann, der seine Frau liebt, verlangt nicht etwas, was sie in ihrem tiefsten Inneren so verletzt. Ich bin mir auch sicher, dass Du Deinen Freund nie wieder liebevoll streicheln kannst, wenn er Dir das antut. Also ich hätte mit so einem Mann sowieso nicht mehr zusammen sein können. Aber jeder Mensch ist natürlich anders.

Wenn Du selber nicht hinter dem Abbruch stehst, dann lass Dich lieber über die Möglichkeiten beraten, die es für Dich mit dem Kind gibt. Kann Dir nur ein Gespräch bei profemina ans Herz legen. Mir hat es geholfen, ein Licht am Ende des Tunnels in dieser "scheinbar" ausweglosen Situation zu finden.

Mittlerweile freue ich mich auf mein Kleines und die Angst machenden Gedanken ziehen ab. Wird schließlich meine letzte Schwangerschaft sein.

Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut, auf Dein Herz zu hören. Mach Dich unabhängig von deinem Freund und geh DEINEN Weg. Du wirst staunen, wie viele Menschen Dich unterstützen, wenn Du weißt, was Du willst und dahinterstehst.

Ich drück Dich unbekannterweise!
Janine



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5. Mai 2010 um 12:48

@moragh
deine beiträge gehören für mich zu den besten

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5. Mai 2010 um 12:55
In Antwort auf dima_12312855

Ich hatte Dir
auch schon mal von meiner Situation geschrieben. Bei mir war die Situation ja sehr ähnlich. Nur dass ich mich damit auseinandersetzen musste, wenn ich mich für das Kind entscheide, mit 3 Kindern allein zu sein. 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern und allein... Hm das hat sich anfänglich auch sehr wackelig angehört. Ich habe mich gefragt, wo soll ich die Kraft hernehmen, mich für das Kind zu entscheiden, welches ich ja in meinem Herzen wollte? Es ist allein die Liebe, die Liebe zu einem ungeborenen Wesen, das ein Teil von uns selber ist und das wir beschützen wollen, wenn wir nicht selber 100%ig für einen Abbruch sind.

Ich hatte auch früher schlimme Phasen, war vor 4 Jahren auch in psychiatrischer Behandlung. Und wenn ich mich heute frage, was mir so viel Kraft gegeben hat, immer weiter zu machen und nicht aufzugeben, dann kann ich nur sagen, es waren meine Kinder. Es war kein Partner.

Als ich meinem Freund meine Entscheidung mitgeteilt habe, hat er sich sofort getrennt und mir ganz offen gestanden, dass er mich nicht liebt. Anders wäre das wohl nie so rausgekommen, obwohl sein Verhalten ja genau das gezeigt hat. Denn ein Mann, der seine Frau liebt, verlangt nicht etwas, was sie in ihrem tiefsten Inneren so verletzt. Ich bin mir auch sicher, dass Du Deinen Freund nie wieder liebevoll streicheln kannst, wenn er Dir das antut. Also ich hätte mit so einem Mann sowieso nicht mehr zusammen sein können. Aber jeder Mensch ist natürlich anders.

Wenn Du selber nicht hinter dem Abbruch stehst, dann lass Dich lieber über die Möglichkeiten beraten, die es für Dich mit dem Kind gibt. Kann Dir nur ein Gespräch bei profemina ans Herz legen. Mir hat es geholfen, ein Licht am Ende des Tunnels in dieser "scheinbar" ausweglosen Situation zu finden.

Mittlerweile freue ich mich auf mein Kleines und die Angst machenden Gedanken ziehen ab. Wird schließlich meine letzte Schwangerschaft sein.

Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut, auf Dein Herz zu hören. Mach Dich unabhängig von deinem Freund und geh DEINEN Weg. Du wirst staunen, wie viele Menschen Dich unterstützen, wenn Du weißt, was Du willst und dahinterstehst.

Ich drück Dich unbekannterweise!
Janine




profemina ist nicht staatlich anerkannt und einfach nur pro-life. also kein objektiver verein

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5. Mai 2010 um 13:14

Fehler
Ich glaub du machst einen großen Fehler. Du leidest doch jetzt schon nur am Gedanken der Abtreibung!
Deine Einstellung sich an ihm zu "rächen" und ihn zu dem Abbruch mitzunehmen, halte ich für sehr bedenklich.
Ihn wird es nicht jucken, der wechselt hinterher die Straßenseite, aber was ist dann mit dir, du musst dann damit klar kommen, ihn wird das am wenisgten bestrafen.
Lass es sein, wenn du diese Abtreibung nicht willst!

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5. Mai 2010 um 13:41
In Antwort auf quanna_12827891


profemina ist nicht staatlich anerkannt und einfach nur pro-life. also kein objektiver verein


Hallo,

woher weißt du denn, dass profemina prolife ist? Habe selbst keine persönlichen Erfahrungen mit denen, kenne nur die Internetpräsenz und die wirkte auf mich im Gegensatz zu anderen Websites jetzt erst mal nicht so ideologienverseucht. Falls du mehr Infos darüber hast, würde mich das interessieren.

Liebe Grüße!

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5. Mai 2010 um 14:05
In Antwort auf nainsm_12077256


Hallo,

woher weißt du denn, dass profemina prolife ist? Habe selbst keine persönlichen Erfahrungen mit denen, kenne nur die Internetpräsenz und die wirkte auf mich im Gegensatz zu anderen Websites jetzt erst mal nicht so ideologienverseucht. Falls du mehr Infos darüber hast, würde mich das interessieren.

Liebe Grüße!

War dort
hallo achso,

mein ehemaliger gyn (der absolut pro-life ist und mich in einem satz mindestens 5 x mit mörderin betitelt hat) hat mich nachdem bei der untersuchung rauskam dass ich schwanger bin dort hingeschickt. Was soll ich sagen, die beratung war absolut einseitig und später hat mir die dame von der diakonie gesagt, dass profemina deshalb unter anderem auch nicht staatlich anerkannt ist.

Jede Schwangere Frau braucht Beratung die alle Möglichkeiten einschließt.

Liebe Grüße zurück

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5. Mai 2010 um 14:17
In Antwort auf dima_12312855

Ich hatte Dir
auch schon mal von meiner Situation geschrieben. Bei mir war die Situation ja sehr ähnlich. Nur dass ich mich damit auseinandersetzen musste, wenn ich mich für das Kind entscheide, mit 3 Kindern allein zu sein. 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern und allein... Hm das hat sich anfänglich auch sehr wackelig angehört. Ich habe mich gefragt, wo soll ich die Kraft hernehmen, mich für das Kind zu entscheiden, welches ich ja in meinem Herzen wollte? Es ist allein die Liebe, die Liebe zu einem ungeborenen Wesen, das ein Teil von uns selber ist und das wir beschützen wollen, wenn wir nicht selber 100%ig für einen Abbruch sind.

Ich hatte auch früher schlimme Phasen, war vor 4 Jahren auch in psychiatrischer Behandlung. Und wenn ich mich heute frage, was mir so viel Kraft gegeben hat, immer weiter zu machen und nicht aufzugeben, dann kann ich nur sagen, es waren meine Kinder. Es war kein Partner.

Als ich meinem Freund meine Entscheidung mitgeteilt habe, hat er sich sofort getrennt und mir ganz offen gestanden, dass er mich nicht liebt. Anders wäre das wohl nie so rausgekommen, obwohl sein Verhalten ja genau das gezeigt hat. Denn ein Mann, der seine Frau liebt, verlangt nicht etwas, was sie in ihrem tiefsten Inneren so verletzt. Ich bin mir auch sicher, dass Du Deinen Freund nie wieder liebevoll streicheln kannst, wenn er Dir das antut. Also ich hätte mit so einem Mann sowieso nicht mehr zusammen sein können. Aber jeder Mensch ist natürlich anders.

Wenn Du selber nicht hinter dem Abbruch stehst, dann lass Dich lieber über die Möglichkeiten beraten, die es für Dich mit dem Kind gibt. Kann Dir nur ein Gespräch bei profemina ans Herz legen. Mir hat es geholfen, ein Licht am Ende des Tunnels in dieser "scheinbar" ausweglosen Situation zu finden.

Mittlerweile freue ich mich auf mein Kleines und die Angst machenden Gedanken ziehen ab. Wird schließlich meine letzte Schwangerschaft sein.

Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut, auf Dein Herz zu hören. Mach Dich unabhängig von deinem Freund und geh DEINEN Weg. Du wirst staunen, wie viele Menschen Dich unterstützen, wenn Du weißt, was Du willst und dahinterstehst.

Ich drück Dich unbekannterweise!
Janine



Hallo prinzessin
wie gut wird es dir dein lebenlang tun,dass du dich für deine kinder entschieden hast
alle alles gute und lass von euch hören ,
wenn das baby da ist

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5. Mai 2010 um 14:29
In Antwort auf quanna_12827891

War dort
hallo achso,

mein ehemaliger gyn (der absolut pro-life ist und mich in einem satz mindestens 5 x mit mörderin betitelt hat) hat mich nachdem bei der untersuchung rauskam dass ich schwanger bin dort hingeschickt. Was soll ich sagen, die beratung war absolut einseitig und später hat mir die dame von der diakonie gesagt, dass profemina deshalb unter anderem auch nicht staatlich anerkannt ist.

Jede Schwangere Frau braucht Beratung die alle Möglichkeiten einschließt.

Liebe Grüße zurück

Jede Schwangere Frau braucht Beratung die alle Möglichkeiten einschließt
Da gebe ich dir völlig recht.

Danke für die Info!

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5. Mai 2010 um 16:05

Hoffnung
ich möchte mich meinem Vorgänger anschließen und dir auch sagen das du einen FEHLER machst wenn du in der Abtreibiung eine Lösung siehst. Das glaube ich nicht nur, das weiß ich und das weißt auch du. Du bist okay. Dein Kind ist okay. Männer und Frauen haben oft leider den roten Faden verlohren wenn es um Sex geht. Sex der ausbeuterisch und egosistisch durch Medien und eine gigantische Verhütungsindustrie untergraben wird. Von mir wirst du keine Moralpredigt hören, das steht niemanden an. Vielmehr ist an dir dein Leben wieder mit Freude zu leben. Warte auf einen Mann der es ernst meint und der sich unerschrocken auf deine Seite stellt, der nicht Sex will aber eine lebenslange Beziehung. Das ist mein ganz ehrlicher Wunsch für dich und alle Menschen die eine liebevolle Beziehung suchen. Das ist also der langfristige Plan. Kurzfristig brauch es Kraft und Mut und Hoffnung und Liebe. Es bringt nichts kurzfristig zu denken wie unsere Politiker, wie der Zeitgeist, unsere Gemeinschaft und Wirtschaft. Jetzt sich zu verschulden jetzt kurzfristig "sein Ding" haben um langfristig vor was zu stehen... dem NICHTS? Ich weiß nicht wirklich wie es sich alles anfühlt als Mann steht mir es vielleicht auch garnicht zu reden, vielleicht ist es aber auch gerade gut weil es eine neue Perspektive miteinschließt. Gefühlschaos kommt und geht das Leben aber it Realität. Lerne es - dich selbst- und alle Menschen zu lieben.

Du bist nicht Schuld, er ist nicht Schuld, EGAL wie auch immer SCHULDVORWÜRFE sind zerstörerisch . Ich wünsche dir Hoffnung und eine stabile Beziehung die bis in den Himmel reicht.

Mit Hoffnung und Demut, ein suender wie du und ich.

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5. Mai 2010 um 16:15
In Antwort auf quanna_12827891


profemina ist nicht staatlich anerkannt und einfach nur pro-life. also kein objektiver verein

Ich kann nur sagen,
dass es mir auch nicht um eine objektive Beratung ging. Ich wollte ja mein Kind nicht wirklich abtreiben, obwohl ich in dieser verzweifelten Lage auch darüber nachgedacht habe.

Ich habe nach jemandem gesucht, der mir Mut macht -. trotz widriger Umstände - mich allein für das Kind zu entscheiden. Denn ich glaube, die meisten Frauen wünschen sich ein Kind mit dem Partner. Und wenn sie schwanger sind und der Mann das Kind ablehnt, bzw. einen Abbruch verlangt, dann zweifeln viele Frauen, ob sie es auch allein schaffen könnten. Dann zerbricht natürlich auch ein Traum und man hat Angst vor der ungewissen Zukunft. Wenn dann noch das Umfeld, Freunde oder Familie ablehnend oder verständnislos reagiert, fehlt einfach jemand, der auch einen positiven Weg mit einem findet. Da steht man unter Umständen dem Abbruchgedanken selber näher als einer Fortführung der Schwangerschaft. Und deshalb habe ich ihr die Beratung bei profemina empfohlen. Denn ich habe nicht das Gefühl, dass sie selber den Abbruch wünscht, wenn sie schon jetzt um ihr Kind weint.

Ich hatte auch Momente, in denen ich dachte, wenn ich jetzt abtreibe, dann sind alle Probleme gelöst. Dann geht die Beziehung miit meinem Freund vielleicht weiter, dann habe ich keine Probleme mit meinem Arbeitgeber, meine Familie wird mich nicht für "verrückt" halten. Das Leben geht einfach weiter, wie bisher. Und doch wusste ich, dass ich mir da selber etwas vormache, dass es überhaupt nicht das ist, was ich im Herzen wirklich möchte.

Ich habe hier lediglich von meinen Erfahrungen berichtet. Es gibt natürlich auch andere Beratungsstellen, darüber kann ich einfach nichts sagen, weil ich da keine Erfahrungen habe.

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5. Mai 2010 um 23:42

Warum tust du dir soviel Unheil an??
An deiner Stell würde ich aber anders reagieren.Bitte ihn doch mitzukommen beim FA-Termin und dort soll er sein Kind in deinem Bauch schwimmen und zappeln sehen.
Ihn mitnehmen zum Abbruchgespräch ist Wasser auf Mühlen gegossen und wirklich leid tut ihm vermutlich garnix.Damit tust du ihm doch nur den größten Gefallen.
Leid tust du mir,weil du eigentlich total abhängig bist von ihm und keine e i g e n e Entscheidung treffen kannst.
Nimm dir mal ein Beispiel an Prinzessin!!!!!!!Sie ist die wahre Heldin hier im Forum!

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6. Mai 2010 um 8:23
In Antwort auf gwawr_12915881

Warum tust du dir soviel Unheil an??
An deiner Stell würde ich aber anders reagieren.Bitte ihn doch mitzukommen beim FA-Termin und dort soll er sein Kind in deinem Bauch schwimmen und zappeln sehen.
Ihn mitnehmen zum Abbruchgespräch ist Wasser auf Mühlen gegossen und wirklich leid tut ihm vermutlich garnix.Damit tust du ihm doch nur den größten Gefallen.
Leid tust du mir,weil du eigentlich total abhängig bist von ihm und keine e i g e n e Entscheidung treffen kannst.
Nimm dir mal ein Beispiel an Prinzessin!!!!!!!Sie ist die wahre Heldin hier im Forum!

Danke granin
Das macht mich aber jetzt ziemlich stolz!

Aber natürlich ist jeder Lebensweg anders und nicht jede Frau hat die innere Kraft und den Mut dazu. Das tut mir immer für die betroffene Frau leid.

Ich bin seit mehr oder weniger 10 Jahren allein mit meinen Kids. Ich habe meine eigene Wohnung, mein eigenes Auto, eine gute Ausbildung, einen Job, der mir Spaß macht, einen Arbeitgeber, der sehr loyal ist, zwei relativ selbständige Kinder, ein gutes Netzwerk an Freunden. Das habe ich mir alles allein aufgebaut, mit Entbehrungen, mit Niederlagen, mit Menschen, die über mich gelästert haben... Da ich schon durch viele Tiefs allein gegangen bin, habe ich mir schlussendlich gedacht, das werde ich auch noch schaffen. Und ich kann Euch nur sagen, es war nicht immer so. Das war viel Arbeit an mir selber, dafür war unter anderem eine 8monatige Therapie nötig - die übrigens eine für mich wahnsinnig wichtige Entscheidung war und eine entscheidende Wendung in meinem Leben gebracht hat.

Wenn eine Frau ihr Kind wünscht und ohne Partner dasteht, dann gehört in meinen Augen mehr Mut dazu, sich allein mit allen Konsequenzen (die man vorher nicht immer absehen kann) dafür zu entscheiden, als einen Abbruch zu machen.

Ich wollte auch meinen Freund dazu "zwingen" zu diesem Beratungsgespräch mitzukommen. Ich dachte mir auch, dann soll er sehen, wie ich leide und soll dann seine Meinung immer noch durchsetzen wollen. Ich hatte dasI "Glück", dass er gleich von sich aus gesagt hat, dass er nicht mitkommen wird. Wahrscheinlich weil er Angst hatte, vor einer neutralen Person seine Ansicht zu vertreten und sich mit diesem Thema wirklich konfrontieren zu lassen. Und so kam es überhaupt nicht zu diesem Termin (den ich ja auch nicht wollte).

Ich wünsche ihr, dass sie wirklich ein paar Momente hat, wo sie in Ruhe klare Gedanken fassen kann. Ich weiß, wie das ist, wenn man so unter Zeitdruck ist und sich gehetzt wie ein Tier im Käfig fühlt. Ich lag nächtelang wach. Aber ich habe die Augen geschlossen, in mich reingehört und mir versucht, ein Bild von meiner Zukunft zu malen. Und da sah ich einfach keinen Abbruch.

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6. Mai 2010 um 14:55
In Antwort auf dima_12312855

Danke granin
Das macht mich aber jetzt ziemlich stolz!

Aber natürlich ist jeder Lebensweg anders und nicht jede Frau hat die innere Kraft und den Mut dazu. Das tut mir immer für die betroffene Frau leid.

Ich bin seit mehr oder weniger 10 Jahren allein mit meinen Kids. Ich habe meine eigene Wohnung, mein eigenes Auto, eine gute Ausbildung, einen Job, der mir Spaß macht, einen Arbeitgeber, der sehr loyal ist, zwei relativ selbständige Kinder, ein gutes Netzwerk an Freunden. Das habe ich mir alles allein aufgebaut, mit Entbehrungen, mit Niederlagen, mit Menschen, die über mich gelästert haben... Da ich schon durch viele Tiefs allein gegangen bin, habe ich mir schlussendlich gedacht, das werde ich auch noch schaffen. Und ich kann Euch nur sagen, es war nicht immer so. Das war viel Arbeit an mir selber, dafür war unter anderem eine 8monatige Therapie nötig - die übrigens eine für mich wahnsinnig wichtige Entscheidung war und eine entscheidende Wendung in meinem Leben gebracht hat.

Wenn eine Frau ihr Kind wünscht und ohne Partner dasteht, dann gehört in meinen Augen mehr Mut dazu, sich allein mit allen Konsequenzen (die man vorher nicht immer absehen kann) dafür zu entscheiden, als einen Abbruch zu machen.

Ich wollte auch meinen Freund dazu "zwingen" zu diesem Beratungsgespräch mitzukommen. Ich dachte mir auch, dann soll er sehen, wie ich leide und soll dann seine Meinung immer noch durchsetzen wollen. Ich hatte dasI "Glück", dass er gleich von sich aus gesagt hat, dass er nicht mitkommen wird. Wahrscheinlich weil er Angst hatte, vor einer neutralen Person seine Ansicht zu vertreten und sich mit diesem Thema wirklich konfrontieren zu lassen. Und so kam es überhaupt nicht zu diesem Termin (den ich ja auch nicht wollte).

Ich wünsche ihr, dass sie wirklich ein paar Momente hat, wo sie in Ruhe klare Gedanken fassen kann. Ich weiß, wie das ist, wenn man so unter Zeitdruck ist und sich gehetzt wie ein Tier im Käfig fühlt. Ich lag nächtelang wach. Aber ich habe die Augen geschlossen, in mich reingehört und mir versucht, ein Bild von meiner Zukunft zu malen. Und da sah ich einfach keinen Abbruch.

Du hast für mich "Vorbildfunktion"Prinzessin
Auf dein Leben ,welches du dir aufgebaut hast ,kannst du mächtig stolz sein.
Du schaffst es als alleinerziehende liebevolle Mama arbeiten zu gehen und dich voll und ganz von der meinung anderer abzukapseln.
Das ist meines Erachtens viel, viel mehr wert, als eine Frau ,die für ihre Karriere abtreibt und sei die berufl.Kariere
auch noch so steil.
Du bist eine Powerfrau! Gutes Beispiel hier für das Forum.
Hoffe,unsere Threadschreiberin kann dir folgen.

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12. Mai 2010 um 23:28

Nein !! sweetgirl war auch in dieser verzweifelten Lage!!!
Sie hat wie die anderen Schwangeren frauen hier um Rat gefragt und wollte ihr Baby abtreiben ,weil der Vater nicht dahinter stand und sie hatte schon ein Kind .
Sie hat sich trotz ihrer sehr schweren Situation für ihr Baby entschieden. So wie Prinzessin. Für mich wirklich ein gutes Beispiel!
Nur soviel dazu.Sie ist eine vonn vielen ,die nicht den Weg der Abtreibung gegangen ist. Es gibt auch noch die andere positive Seite eines Ss-Konfliktes.

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13. Mai 2010 um 11:42

Moragh,
Du hast immer noch das alte Problem: Du siehst in jeder schwangeren Frau die ihr Kind austrägt und zuvor vor dem gleichen Problem stand und der somit klar geworden ist, dass wir Frauen letzten Endes diejenigen sind, die über Leben und Tod entscheiden und sich dann für das Leben entschieden hat, eine selbstgerechte Person, die sich das Recht rausnimmt Frauen - die im Konflikt stehen und schon offensichtlich vor dem Eingriff trauern - darin zu kritisieren, dass diese nur ihre Probleme sehen und nicht darauf achten wie gut es ihnen gehen würde, wenn sie einmal durchgreifen würden und - in diesem Fall dem Kindsvater - Paroli bieten würden.
Was ist daran selbstgerecht, wenn man weiß wie man sich in einer schweren Situation fühlt und sich trotzdem fürs Kind entscheidet und versucht den anderen Frauen hier klar zu machen, dass es wirklich besser ist zu dem zu stehen, was man selber möchte.
Nicht umsonst rennen die meisten Frauen die abgetrieben haben zum Psychiater und kosten so der KK Unmengen von Geld, die letzten Endes auch dafür sorgen, dass Beiträge in die Höhe schnellen.
Übrigens: im Net bekommt keiner Hilfe, die gibt es nur bei caritativen Häusern, die u.a. über einen Fond verfügen der nicht klein ist und auch rechtliche Ratschläge geben sowie Anträge stellen und den schwangeren Frauen notfalls auch bei eventl. Umzügen etc. behilflich sind.

Und mal ganz provokant gesagt: Wir leben im 21. Jhd., da muß man nicht mehr ungewollt schwanger werden, jedenfalls nicht in dem Maß wie es hier beschrieben wird.

Ich bin seit vielen Wochen jetzt den 3. Tag wieder auf dieser Seite und frag mich allen Ernstes, ob hier wirklich alle nur einen zu niedirgen IQ haben oder übermäßig fruchtbar sind, dass man immernoch so einen Schwachsinn liest, dass u.a. geschrieben wird, dass hier jemand nach 2 Abtreibungen zum 3. Mal ungewollt schwanger ist und nun schon wieder abtreiben will und vorher nicht bedacht hat, dass man nach 1 Mal ungeschützten Verkehr schwanger werden kann.
Das allein zeugt doch schon von soviel Doofheit und keinerlei Rückgrat, dass man sich nur freuen kann, wenn auch andere hier schreiben, dass man sich nicht nur anders entscheiden kann, sondern auch noch an die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber appellieren.

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16. Mai 2010 um 12:36

Mein Gefallen findet es,
wenn jemand Farbe bekennt und dazu steht, dass in Punkto Abtreibung wir Frauen letzten Endes diejenigen sind, die die Entscheidung ob das ungeborene Kind leben darf oder nicht, fällen. Es spielt keine Rolle ob der Vater des Kindes mit seinem Endprodukt - entstanden aus beiderseitigem gemeinsamen Sex - damit einverstanden ist oder nicht oder was die zukünftigen Großeltern davon halten. Einzig und allein dazu stehen, was man gemacht hat, dass es vielleicht nicht richtig war und nun auch nicht so planmäßig weitergeht wie bisher kann in der heutigen Zeit doch wohl nicht zu viel verlangt sein! Auch für die werten Herren der Schöpfung nicht!

Was die 19 jährige Suchtkranke angeht: Nicht immer gibt es Schuldige für eine Sucht, oft schlittern Jugendliche durch die Clique per "Mutprobe" oder aus Neugier ("boah, das ist vielleicht ein toller Stoff, solltest Du auch mal probieren, dann gehts Dir viel besser und alles geht leichter...") in diese Tretmühle. Hartherzig bin ich da keinesfalls, sondern pure Realistin. Bei Suchtkranken hilft keine Empathie, sondern einzig und allein die Konfrontation mit der Realität. Ob derjenige dann aufwacht und Hilfe annimmt, ist letzten Endes seine eigene Entscheidung.
Das ist übrigens nicht nur meine Meinung, sondern u.a. auch die Meinung eines Klinikleitenden Suchtarztes, der sogar knallhart sagt: "Ein Suchtkranker der in mein Haus kommt und noch nicht zu seiner Sucht und seinen eigenen Fehlern steht, kann gleich wieder gehen, weil er nicht therapierbar ist."

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16. Mai 2010 um 14:06
In Antwort auf gwawr_12915881

Nein !! sweetgirl war auch in dieser verzweifelten Lage!!!
Sie hat wie die anderen Schwangeren frauen hier um Rat gefragt und wollte ihr Baby abtreiben ,weil der Vater nicht dahinter stand und sie hatte schon ein Kind .
Sie hat sich trotz ihrer sehr schweren Situation für ihr Baby entschieden. So wie Prinzessin. Für mich wirklich ein gutes Beispiel!
Nur soviel dazu.Sie ist eine vonn vielen ,die nicht den Weg der Abtreibung gegangen ist. Es gibt auch noch die andere positive Seite eines Ss-Konfliktes.

HAHAHAAHHAA
Weißt du wenn du wüsstest, würdest du sie nicht so hochloben

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16. Mai 2010 um 23:09
In Antwort auf epona_12323348

Mein Gefallen findet es,
wenn jemand Farbe bekennt und dazu steht, dass in Punkto Abtreibung wir Frauen letzten Endes diejenigen sind, die die Entscheidung ob das ungeborene Kind leben darf oder nicht, fällen. Es spielt keine Rolle ob der Vater des Kindes mit seinem Endprodukt - entstanden aus beiderseitigem gemeinsamen Sex - damit einverstanden ist oder nicht oder was die zukünftigen Großeltern davon halten. Einzig und allein dazu stehen, was man gemacht hat, dass es vielleicht nicht richtig war und nun auch nicht so planmäßig weitergeht wie bisher kann in der heutigen Zeit doch wohl nicht zu viel verlangt sein! Auch für die werten Herren der Schöpfung nicht!

Was die 19 jährige Suchtkranke angeht: Nicht immer gibt es Schuldige für eine Sucht, oft schlittern Jugendliche durch die Clique per "Mutprobe" oder aus Neugier ("boah, das ist vielleicht ein toller Stoff, solltest Du auch mal probieren, dann gehts Dir viel besser und alles geht leichter...") in diese Tretmühle. Hartherzig bin ich da keinesfalls, sondern pure Realistin. Bei Suchtkranken hilft keine Empathie, sondern einzig und allein die Konfrontation mit der Realität. Ob derjenige dann aufwacht und Hilfe annimmt, ist letzten Endes seine eigene Entscheidung.
Das ist übrigens nicht nur meine Meinung, sondern u.a. auch die Meinung eines Klinikleitenden Suchtarztes, der sogar knallhart sagt: "Ein Suchtkranker der in mein Haus kommt und noch nicht zu seiner Sucht und seinen eigenen Fehlern steht, kann gleich wieder gehen, weil er nicht therapierbar ist."

Dieser Klinik leitende Suchtarzt...
hat bestimmt tolle Erfolge bei seinen Patienten, oder?
Kein Wunder, da sie ja erst kommen dürfen, wenn sie die wichtigsten Therapieschritte schon hinter sich haben...

Was für ein Quatsch, das die, welche noch nicht an diesem Punkt sind, nicht therapierbar seien. Damit macht er es ja sich schön einfach.

Moderne Suchttherapie holt die Leute da ab, wo sie sind, und das ist oft genug ein Punkt lange vor dem "ich bin suchtkrank und brauche dringend Hilfe". Genau DAS ist auch die Aufgabe eines Suchttherapeuten, den Kranken in dieser Hinsicht zu Erkenntnissen zu helfen, das Sich-Anvertrauen leichter zu machen, was oft genug mehr als schwerfällt. Klar, ein Minimum an Bereitschaft auf seiten des Patienten ist Voraussetzung.

Aber diese von Dir zitierte Einstellung ist ebenso von gestern wie das berühmte "jemand muss erst mal ganz untFn, bevor er sein Problem einsieht und sich helfen lässt.". Heute weiß man längst, dass das Gegenteil der Fall ist - je mehr soziale Unterstützung jemand hat, desto wahrscheinlicher ist eine Therapierfolg und langfristige Abstinenz.

Und eine empathische Beziehung zum Patienten ist DAS Erfolgskriterium für eine Therapie überhaupt - Konfrontation kann, wenn überhaupt, nur auf Basis desssen erfolgen.

Tut mir leid, schonmama, das hat in deinem Thread eigentlich gar nichts zu suchen, aber mußte von meiner seite mal klargestellt werden.
Liebe Grüße!

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19. Mai 2010 um 13:17
In Antwort auf nainsm_12077256

Dieser Klinik leitende Suchtarzt...
hat bestimmt tolle Erfolge bei seinen Patienten, oder?
Kein Wunder, da sie ja erst kommen dürfen, wenn sie die wichtigsten Therapieschritte schon hinter sich haben...

Was für ein Quatsch, das die, welche noch nicht an diesem Punkt sind, nicht therapierbar seien. Damit macht er es ja sich schön einfach.

Moderne Suchttherapie holt die Leute da ab, wo sie sind, und das ist oft genug ein Punkt lange vor dem "ich bin suchtkrank und brauche dringend Hilfe". Genau DAS ist auch die Aufgabe eines Suchttherapeuten, den Kranken in dieser Hinsicht zu Erkenntnissen zu helfen, das Sich-Anvertrauen leichter zu machen, was oft genug mehr als schwerfällt. Klar, ein Minimum an Bereitschaft auf seiten des Patienten ist Voraussetzung.

Aber diese von Dir zitierte Einstellung ist ebenso von gestern wie das berühmte "jemand muss erst mal ganz untFn, bevor er sein Problem einsieht und sich helfen lässt.". Heute weiß man längst, dass das Gegenteil der Fall ist - je mehr soziale Unterstützung jemand hat, desto wahrscheinlicher ist eine Therapierfolg und langfristige Abstinenz.

Und eine empathische Beziehung zum Patienten ist DAS Erfolgskriterium für eine Therapie überhaupt - Konfrontation kann, wenn überhaupt, nur auf Basis desssen erfolgen.

Tut mir leid, schonmama, das hat in deinem Thread eigentlich gar nichts zu suchen, aber mußte von meiner seite mal klargestellt werden.
Liebe Grüße!

Wer hat Dir denn den Bären aufgebunden?
Es ist doch wohl ganz logisch, wenn jemand seinen Fehler nicht einsieht, dass er jeden Versuch der Behebung ablehnt.

Kein alkoholkranker Mensch kann vom Alkohol weg kommen, wenn er z. B. nicht selbst sagt und auch meint, dass er Alkohliker ist. Schon mal bei den a.A. gewesen? Garantiert nicht. Ich kenne viele die dieses Problem hatten und alle haben sie genau das bestätigt, was mir der Arzt gesagt hat.
Übrigens: der praktiziert noch heute und wird das auch noch 20 weitere Jahre tun müssen. Ist also noch nicht so alt und wird garantiert keine veralteten Methoden anwenden, weil diese nicht mehr gelehrt werden.

So viel zu Deiner Klarstellung!

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19. Mai 2010 um 15:01
In Antwort auf epona_12323348

Wer hat Dir denn den Bären aufgebunden?
Es ist doch wohl ganz logisch, wenn jemand seinen Fehler nicht einsieht, dass er jeden Versuch der Behebung ablehnt.

Kein alkoholkranker Mensch kann vom Alkohol weg kommen, wenn er z. B. nicht selbst sagt und auch meint, dass er Alkohliker ist. Schon mal bei den a.A. gewesen? Garantiert nicht. Ich kenne viele die dieses Problem hatten und alle haben sie genau das bestätigt, was mir der Arzt gesagt hat.
Übrigens: der praktiziert noch heute und wird das auch noch 20 weitere Jahre tun müssen. Ist also noch nicht so alt und wird garantiert keine veralteten Methoden anwenden, weil diese nicht mehr gelehrt werden.

So viel zu Deiner Klarstellung!

Wer mir den Bären aufgebunden hat? *bärensmiley such*
Ich würde mal sagen ein Psychologiestudium, eine Ausbildung als Verhaltenstherapeutin inklusive Seminare bei Suchtspezialisten sowie praktische Erfahrungen mit Drogenabhängigen bzw Cleanen. Reicht das`?

"Es ist doch wohl ganz logisch, wenn jemand seinen Fehler nicht einsieht, dass er jeden Versuch der Behebung ablehnt."

Hab ich nie bestritten. Leute gehen aber in allererster Linie in Therapie weil es Ihnen SCHLECHT geht und sie HILFE wollen. Was sie selbst dagegen tun können oder auch nicht, und wo das in der Vergangeheit schief gelaufen ist, genau das ist aber auch Teil des Therapieprozesses. Auch die Motivation für die Therapie zu fördern, indem man Nutzen und Kosten genau beleuchtet usw. Vielen wird erst mit Hilfe des Therapeuten erst klar, was für ein Problem sie überhaupt haben, und wo vielleicht Fehler ihrerseits waren!
Dabei, wie ich schon schrieb"ein Minimum an Bereitschaft auf seiten des Patienten ist Voraussetzung. "

Oh, du würdest dich wundern, was für Methoden in Kliniken von Generation zu Generation weitergegeben werden, obwohl längst nicht mehr gängig, während Bücher und Zeitschriften mit neuen Erkenntnissen im Schrank verstauben... das hat gar nicht unbedingt was mit dem Alter zu tun.

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19. Mai 2010 um 15:15

Hallo Schonmama
Wie geht es dir heute?
Was ist inzwischen passiert? Magst du es uns erzählen ?
Leider wurde dein Thread von einigen Usern ziemlich missbraucht und es ging dann nicht mehr um dich.Das ist nicht der Sinn der Sache.So sollte es eigentlich nicht sein.
Lieben Gruß

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19. Mai 2010 um 15:59


Sorry, aber wenn es dir so weh tut, das Kind eventuell abzutreiben, dann mach diesen Schritt doch erst gar nicht!

Wenn sich der Vater eh schon vor der Verantwortung drückt, dann hat er auch keinerlei Rechte zu entscheiden, was mit dem Kind passiert!

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19. Mai 2010 um 16:02


Endlich mal jemand, der sagt, was Sache ist!
Super Beitrag!

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