Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Herzförmiger Uterus - Kaiserschnitt?!

Herzförmiger Uterus - Kaiserschnitt?!

28. Oktober 2019 um 11:16 Letzte Antwort: 29. Mai um 16:09

Hallo zusammen, 

ich habe vorige Woche nach langem "Üben" endlich positiv getestet. Jetzt fiebern wir natürlich dem Gyn-Termin nächste Woche entgegen und hoffen inständig, dass bis zur 12. SSW alles gut bleibt. 

Folgende Frage stelle ich mir: Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich einen sogennanten Uterus septus habe, eine herzförmige Gebärmutter. Komischerweise ist das während der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren niemandem aufgefallen obwohl es zahlreiche Schwierigkeiten und Krankenhausaufenthalte gab. Meine Tochter musste wegen Komplikationen schließlich per Notkaiserschnitt geholt werden, obwohl ich um jeden Preis natürlich entbinden wollte.

Nun teilte man mir mit der Diagnose mit, dass durch die Anomalie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten bestünde. Daran kann man nichts ändern - einfach hoffen und zuversichtlich sein, dass alles gut geht. Wie aber geht man mit der Geburt um? Möglicherweise wäre das meine Chance, doch noch an meine natürliche Entbindung (am liebsten sogar Wassergeburt) zu bekommen. Andererseits wäre das wie bei meiner Tochter mit einem gesteigerten Risiko verbunden. Auch aus ästhetischer Sicht denke ich darüber nach, dass die Kaiserschnittnarbe ja nun "sowieso schon da ist". Und wenn es kein Notkaiserschnitt sondern ein geplanter wäre, würde ich wohl auch nicht vollständig ausgeknockt werden (wie beim letzten Mal) sondern mitbekommen, was geschieht. Andererseits widerum werden die Vorzüge der natürlichen Entbindung für das Kind auch immer so sehr gepriesen...ich bin wirklich ratlos.
 
Gibt es hier Mamas, die zB Erfahrungen mit beiden Entbindungsarten haben? Oder sogar Mamas, die mit Uterus-Anomalie entbunden haben?

Viele Grüße! 

Mehr lesen

28. Oktober 2019 um 21:32
Beste Antwort

Hallo,

Mit der herzförmigen Gebärmutter kenne ich mich nicht aus.
Aber beide Entbindungsarten hatte ich.
Ich habe drei Kinder. Die Älteste ist per sekundärem Kaiserschnitt geholt worden, da ihre Herztöne immer schlechter worden. Die beiden anderen sind normal gekommen.
Bisher sehe ich da keine Unterschiede. Alle drei waren unmittelbar nach der Geburt recht frisch. Es gab keine Anpassungsschwierigkeiten. Meine Große ist kaum krank und hat keine Allergien. Und hat zu mir ein sehr inniges Verhältnis. Auch das Stillen klappte sofort.

Liebe Grüße

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
29. Oktober 2019 um 22:28
Beste Antwort

hallo ,
ich habe eine doppelte gebärmutter , das ist so ähnlich wie die herzförmige nur das diese teilung in der mitte länger ist , ich habe 5 kinder spontan entbunden ohne schwierigkeiten oder probleme , die letzte war sogar eine bel geburt ,
ich habe es erst in der 3. schwangerschaft erfahren und danach mehrmals bestätigt bekommen weil einige ärzte da mal einen blick drauf werfen wollten da es ja selten ist ,
ich habe auch 2 sternchen , das erste ist der zwilling von dem 3. gewesen 10 ssw und danach also eigentlich nr 5 in der 15 ssw , da diese beiden zu klein waren vermute ich das sie sich an diese scheidewand festgesetzt hatten und dort nicht genug versorgt wurden , der zwilling war ziemlich weit unten und das andere etwas über der mitte , darin liegt wohl auch das risoko der fehlgeburten , für mich die einfachste erklärung , die anderen saßen immer an der außenwand ,
ich wünsche dir das sich das kleine die richtige stelle sucht und du es bald in den arm liegen hast , gglg
solltest du noch fragen haben schreibe mich bitte per pn an

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
1. November 2019 um 12:46

Hallo ihr beiden, 

vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. 

@mamamal Das ist wirklich beruhigend zu hören. Es gibt so viele Berichte darüber, dass die natürliche Entbindung viel erstrebenswerter ist und der Kaiserschnitt dagegen die reinste Zumutung für alle Beteiligten. Gut zu hören, dass es da auch andere Ansichten gibt - und zwar aus eigener Erfahrung und nicht auf Berichten Dritter. 

@viki Vielen Dank, dass du sogar deine Sternchen-Erfahrung mit mir teilst. Davor hab ich große Angst. Toll, dass ihr danach nicht aufgegeben habt. 

Bei uns hat es lange nicht geklappt aber Sternchen hab ich bisher keine. Mir wäre es auch lieber, wenn es einfach nicht klappen würde, als ein Sternchen vermissen zu müssen. Aber das kann man eben nicht beeinflussen. 

Bei meiner Tochter sah alles vorbildlich und nach natürlicher Entbindung aus. Am Abend vor ihrer Geburt waren wir noch bei der Hebamme und der Kopf war fest im Becken. In der Nacht ging es los und als wir im KH ankamen war plötzlich ein Fuß im Geburtskanal. Scheinbar konnte sie immer in den beiden "Kammern" der Gebärmutter hin und her rutschen und dann war eben mal der Kopf unten und mal waren es die Füße. Das muss ihr so viel abverlangt haben, dass sie unter zu viel Stress geriet, ich hatte grünes Fruchtwasser und ihre Geburtsposition war denkbar ungünstig. So wurde sie also per Notkaiserschnitt geholt während die Geburt eigentlich schon mitten im Gange war. Das war alles hektisch, dramatisch und furchtbar und so etwas möchte ich nie mehr erleben. Deshalb ziehe ich eben in Erwägung, alles einfach durchzuplanen und dafür dann Gewissheit zu haben. Zwar entzaubert das alles ein bisschen aber am Ende ist mir das unsere Sicherheit natürlich wert.

Ich weiß es nicht - nächste Woche möchte ich einen Termin mit der Hebamme vereinbaren und sie mal nach ihrer Meinung fragen. 

Vielen lieben Dank!

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
1. November 2019 um 21:56
In Antwort auf kristallviolett

Hallo ihr beiden, 

vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. 

@mamamal Das ist wirklich beruhigend zu hören. Es gibt so viele Berichte darüber, dass die natürliche Entbindung viel erstrebenswerter ist und der Kaiserschnitt dagegen die reinste Zumutung für alle Beteiligten. Gut zu hören, dass es da auch andere Ansichten gibt - und zwar aus eigener Erfahrung und nicht auf Berichten Dritter. 

@viki Vielen Dank, dass du sogar deine Sternchen-Erfahrung mit mir teilst. Davor hab ich große Angst. Toll, dass ihr danach nicht aufgegeben habt. 

Bei uns hat es lange nicht geklappt aber Sternchen hab ich bisher keine. Mir wäre es auch lieber, wenn es einfach nicht klappen würde, als ein Sternchen vermissen zu müssen. Aber das kann man eben nicht beeinflussen. 

Bei meiner Tochter sah alles vorbildlich und nach natürlicher Entbindung aus. Am Abend vor ihrer Geburt waren wir noch bei der Hebamme und der Kopf war fest im Becken. In der Nacht ging es los und als wir im KH ankamen war plötzlich ein Fuß im Geburtskanal. Scheinbar konnte sie immer in den beiden "Kammern" der Gebärmutter hin und her rutschen und dann war eben mal der Kopf unten und mal waren es die Füße. Das muss ihr so viel abverlangt haben, dass sie unter zu viel Stress geriet, ich hatte grünes Fruchtwasser und ihre Geburtsposition war denkbar ungünstig. So wurde sie also per Notkaiserschnitt geholt während die Geburt eigentlich schon mitten im Gange war. Das war alles hektisch, dramatisch und furchtbar und so etwas möchte ich nie mehr erleben. Deshalb ziehe ich eben in Erwägung, alles einfach durchzuplanen und dafür dann Gewissheit zu haben. Zwar entzaubert das alles ein bisschen aber am Ende ist mir das unsere Sicherheit natürlich wert.

Ich weiß es nicht - nächste Woche möchte ich einen Termin mit der Hebamme vereinbaren und sie mal nach ihrer Meinung fragen. 

Vielen lieben Dank!

das was bei dir während der geburt geschehen ist hat nichts mit der herzförmigen gebärmutter zu tun , wenn das kind so groß ist schiebt es alles zusammen und zur seite , da ist die gebärmutter wie andere auch , deines hat sich nur noch mal gedreht und wollte mit dem fuß mal sehen wie kalt es draußen ist , ich weiß das es ernst ist und zum glück wurde gleich gehandelt und nicht erst mal alles mögliche probiert ,
meine letzte hat sich in der 33ssw in die bel lage gedreht und war so fest drin das es keinen sinn machte sie zu drehen , ich habe zwar immer mal wieder das mit den füßen hoch probiert aber sie wollte und konnte wohl nicht drehen , es hieß das sie mit dem po zuerst kommen würde aber sie hat auch erst mal die füße rausgestreckt um zu sehen wie kalt es draußen ist , nur sie hatte beide beine draußen so das der arzt sie sanft auf die welt ziehen konnte während der presswehen , es war die leichteste und ich glaube schönste geburt ,
eine schicht später hätte die hebamme die 10 jahre vorher ihren bruder zur welt geholfen hatte , man kann sagen fast genau da er 3 tage nach ihrer geburt 10 wurde ,
lass alles auf dich zukommen und mache dir nicht zu viele gedanken was wäre wenn , ich habe nur an dieses baby gedacht und das es gesund zur welt kommt , nach der geburt habe ich dann erst mit den anderen verglichen und für mich festgestellt das ich doch aus dem bauch heraus richtig gehandelt habe was auch immer war ,
da bin ich mal gespannt was die hebamme dazu sagt , bin immer soooo neugierig ,
vielleicht lesen wir uns mal wieder und du darfst mich gerne anschreiben wenn du noch was wissen möchtest , gg lg viki

1 LikesGefällt mir Hilfreiche Antworten !
21. Februar um 10:56

Hallo ihr Lieben, 

ich wollte euch noch zu den weiteren Ereignissen updaten: 

Gott sei Dank hat unsere kleine Raupe sich gut festgehalten und wir sind super froh darüber, ein Mädchen in der inzwischen 23. SSW zu erwarten. 
Sie ist immer etwas kleiner und zarter als sie sein sollte aber total agil und bei jedem Ultraschall wach und zappelig. 

Durch die Risiko-Schwangerschaft habe ich aktuell alle 4 Wochen einen Ultraschall, was beruhigend und schön ist. 

Die Empfehlung der Hebamme hinsichtlich der Entbingung geht eindeutig zum geplanten KS. Es gibt wohl bestimmte, verschärfte Risikofaktoren, von denen man sagt, wenn einer zutrifft, rät man zum KS. Bei mir sind es (noch in Kombination mit einer OP an der Gebärmutter, die ich im August hatte) vier der Faktoren, die zutreffen. 

Im Mai möchte ich einen Termin zur Geburtsbesprechung im Krankenhaus vereinbaren und mir nochmal die Meinung des Arztes dort anhören.

Vielen Dank für eure Ratschläge und Erfahrungsberichte!

1 LikesGefällt mir Hilfreiche Antworten !
21. Februar um 15:33
Beste Antwort
In Antwort auf kristallviolett

Hallo zusammen, 

ich habe vorige Woche nach langem "Üben" endlich positiv getestet. Jetzt fiebern wir natürlich dem Gyn-Termin nächste Woche entgegen und hoffen inständig, dass bis zur 12. SSW alles gut bleibt. 

Folgende Frage stelle ich mir: Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich einen sogennanten Uterus septus habe, eine herzförmige Gebärmutter. Komischerweise ist das während der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren niemandem aufgefallen obwohl es zahlreiche Schwierigkeiten und Krankenhausaufenthalte gab. Meine Tochter musste wegen Komplikationen schließlich per Notkaiserschnitt geholt werden, obwohl ich um jeden Preis natürlich entbinden wollte.

Nun teilte man mir mit der Diagnose mit, dass durch die Anomalie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten bestünde. Daran kann man nichts ändern - einfach hoffen und zuversichtlich sein, dass alles gut geht. Wie aber geht man mit der Geburt um? Möglicherweise wäre das meine Chance, doch noch an meine natürliche Entbindung (am liebsten sogar Wassergeburt) zu bekommen. Andererseits wäre das wie bei meiner Tochter mit einem gesteigerten Risiko verbunden. Auch aus ästhetischer Sicht denke ich darüber nach, dass die Kaiserschnittnarbe ja nun "sowieso schon da ist". Und wenn es kein Notkaiserschnitt sondern ein geplanter wäre, würde ich wohl auch nicht vollständig ausgeknockt werden (wie beim letzten Mal) sondern mitbekommen, was geschieht. Andererseits widerum werden die Vorzüge der natürlichen Entbindung für das Kind auch immer so sehr gepriesen...ich bin wirklich ratlos.
 
Gibt es hier Mamas, die zB Erfahrungen mit beiden Entbindungsarten haben? Oder sogar Mamas, die mit Uterus-Anomalie entbunden haben?

Viele Grüße! 

Hallo,
Bei der Geburt meines ersten Kind hatte ich wegen Fusslage einen Kaiserschnitt, weil ich laut Arzt herzförmige Gebärmutter habe. Die Schwangerschaft war aber ohne Komplikationen verlaufen und bei den Ultraschalluntersuchungen wurde diese Anomalie nicht festgestellt, also bis zum Geburt hatte ich darüber keine Ahnung... Zu Beginn meiner zweiten Schwangerschaft meinte meine Hebamme, es könne sein, das die Nachgeburt sich nicht löst aufgrund meiner Gebärmutter deshalb ist mein zweites Kind spontan aus Schädellage aber im KH geboren (Nachgeburt machte keine Probleme). Alle Kinder sind übrigens am Termin geboren. Ich habe übrigens damals wie verrückt nach Infos über Uterus bicornis gesucht und nix gefunden, ist ja erstaunlich, das sich hier doch einige melden, scheint ja doch nicht so selten zu sein wie ich damals dachte...Ich wünsch dir alles Gute
 

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
31. März um 13:34
In Antwort auf kristallviolett

Hallo zusammen, 

ich habe vorige Woche nach langem "Üben" endlich positiv getestet. Jetzt fiebern wir natürlich dem Gyn-Termin nächste Woche entgegen und hoffen inständig, dass bis zur 12. SSW alles gut bleibt. 

Folgende Frage stelle ich mir: Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich einen sogennanten Uterus septus habe, eine herzförmige Gebärmutter. Komischerweise ist das während der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren niemandem aufgefallen obwohl es zahlreiche Schwierigkeiten und Krankenhausaufenthalte gab. Meine Tochter musste wegen Komplikationen schließlich per Notkaiserschnitt geholt werden, obwohl ich um jeden Preis natürlich entbinden wollte.

Nun teilte man mir mit der Diagnose mit, dass durch die Anomalie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten bestünde. Daran kann man nichts ändern - einfach hoffen und zuversichtlich sein, dass alles gut geht. Wie aber geht man mit der Geburt um? Möglicherweise wäre das meine Chance, doch noch an meine natürliche Entbindung (am liebsten sogar Wassergeburt) zu bekommen. Andererseits wäre das wie bei meiner Tochter mit einem gesteigerten Risiko verbunden. Auch aus ästhetischer Sicht denke ich darüber nach, dass die Kaiserschnittnarbe ja nun "sowieso schon da ist". Und wenn es kein Notkaiserschnitt sondern ein geplanter wäre, würde ich wohl auch nicht vollständig ausgeknockt werden (wie beim letzten Mal) sondern mitbekommen, was geschieht. Andererseits widerum werden die Vorzüge der natürlichen Entbindung für das Kind auch immer so sehr gepriesen...ich bin wirklich ratlos.
 
Gibt es hier Mamas, die zB Erfahrungen mit beiden Entbindungsarten haben? Oder sogar Mamas, die mit Uterus-Anomalie entbunden haben?

Viele Grüße! 

Hallo, mir wurde schon vor meiner Kinderwunsch gesagt, dass ich eine herzförmige Gebärmutter habe und dass das sehr gefährlich für Embryo ist und  ich kann deswegen FG haben.  Meine erste Tochter wurde in der 34.SSW geboren, Blasensprung und Wehen, die leider nicht aufgehalten werden konnten. Es wurde auch festgestellt dass ich 2 Gebärmutter und 2 GMH habe. Auch meinte zu mir mein Arzt ich kann kaum schwanger werden, und wenn es möglich ist dann muss ich sehr lange üben und es kann 10 Jahren dauern (mit meiner Tochter wurde ich im 18.ÜZ schwanger). Dann wurde ich nach 1.5 Jahren wieder schwanger und wieder Wehen, diesmal in der 32.SSW. Ich lag dann wegen Wehen und GMH Verkürzung im KH. Wir konnten es jedoch diesmal bis zur 36+4SSW rauszögern. Ich denke schon dass es ein Frühchen werden wird, aber wenn du dich schons und wirklich liegst (wenn es dann soweit ist) kannst du es sogar vielleicht bis zur 37.SSW rauszögern. Wünsche dir alles Gute
 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
31. März um 23:25
In Antwort auf kristallviolett

Hallo ihr Lieben, 

ich wollte euch noch zu den weiteren Ereignissen updaten: 

Gott sei Dank hat unsere kleine Raupe sich gut festgehalten und wir sind super froh darüber, ein Mädchen in der inzwischen 23. SSW zu erwarten. 
Sie ist immer etwas kleiner und zarter als sie sein sollte aber total agil und bei jedem Ultraschall wach und zappelig. 

Durch die Risiko-Schwangerschaft habe ich aktuell alle 4 Wochen einen Ultraschall, was beruhigend und schön ist. 

Die Empfehlung der Hebamme hinsichtlich der Entbingung geht eindeutig zum geplanten KS. Es gibt wohl bestimmte, verschärfte Risikofaktoren, von denen man sagt, wenn einer zutrifft, rät man zum KS. Bei mir sind es (noch in Kombination mit einer OP an der Gebärmutter, die ich im August hatte) vier der Faktoren, die zutreffen. 

Im Mai möchte ich einen Termin zur Geburtsbesprechung im Krankenhaus vereinbaren und mir nochmal die Meinung des Arztes dort anhören.

Vielen Dank für eure Ratschläge und Erfahrungsberichte!

hallo ,
habe jetzt erst gelesen das es gut bei dir aussieht , wenn sie auch etwas kleiner ist ist nicht so tragisch hauptsache agil , meine erste war auch immer zu klein und kam 6 tg nach et mit 3020 gr und 46 cm zur welt ,

besprech es am besten noch mal mit den klinikärzten , vielleicht klappt es doch noch spontan , bei der letzten wurde alles für einen notks vorbereitet obwohl ich es spontan versuchen wollte , damals waren 4 ärzte auf bel geburten spezialisiert und ich hatte zu keiner zeit ein ungutes gefühl , die sicherheit des kindes geht vor ,

nun bin ich gespannt wann es bei dir losgeht , bis dahin weiterhin alles gute , gglg viki

 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
29. Mai um 16:09
In Antwort auf kristallviolett

Hallo zusammen, 

ich habe vorige Woche nach langem "Üben" endlich positiv getestet. Jetzt fiebern wir natürlich dem Gyn-Termin nächste Woche entgegen und hoffen inständig, dass bis zur 12. SSW alles gut bleibt. 

Folgende Frage stelle ich mir: Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich einen sogennanten Uterus septus habe, eine herzförmige Gebärmutter. Komischerweise ist das während der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren niemandem aufgefallen obwohl es zahlreiche Schwierigkeiten und Krankenhausaufenthalte gab. Meine Tochter musste wegen Komplikationen schließlich per Notkaiserschnitt geholt werden, obwohl ich um jeden Preis natürlich entbinden wollte.

Nun teilte man mir mit der Diagnose mit, dass durch die Anomalie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten bestünde. Daran kann man nichts ändern - einfach hoffen und zuversichtlich sein, dass alles gut geht. Wie aber geht man mit der Geburt um? Möglicherweise wäre das meine Chance, doch noch an meine natürliche Entbindung (am liebsten sogar Wassergeburt) zu bekommen. Andererseits wäre das wie bei meiner Tochter mit einem gesteigerten Risiko verbunden. Auch aus ästhetischer Sicht denke ich darüber nach, dass die Kaiserschnittnarbe ja nun "sowieso schon da ist". Und wenn es kein Notkaiserschnitt sondern ein geplanter wäre, würde ich wohl auch nicht vollständig ausgeknockt werden (wie beim letzten Mal) sondern mitbekommen, was geschieht. Andererseits widerum werden die Vorzüge der natürlichen Entbindung für das Kind auch immer so sehr gepriesen...ich bin wirklich ratlos.
 
Gibt es hier Mamas, die zB Erfahrungen mit beiden Entbindungsarten haben? Oder sogar Mamas, die mit Uterus-Anomalie entbunden haben?

Viele Grüße! 

Ich habe eine 2.jährige Tochter und auch herzförmiges Uterus,  also Uterus bicornis genannt. Gott si ank ist es nicht sehr stark ausgeprägt. Die Trennwand ist also sehr kurz. Das hat fast keine Auswirkung auf Schwangerschaft und führt nicht zu Frühgeburten, vielleicht ist das Risiko etwas erhöht, aber minimal. Es kann natürlich sein, dass das damals der Grund war, ich frage mich nur, warum dein Baby nicht überlebt hat, denn 28. SSW ist durchaus machbar. Da gab es vielleicht auch einen anderen Grund für die Frühgeburt. Ist die Trennwand stärker ausgeprägt oder zieht sie sich durch die gesamte Gebärmutter (ist die Gebärmutter also zweigeteilt), ist das natürlich ein Risiko. Aber auch das ist machbar! Also mache dir nicht so viele Sorgen, geniesse die Schwangerschaft und hab Vertrauen in dich und deinen Körper. Und dein Gyn hätte schon noch mehr erzählt, wäre es eine sehr starke Ausprägung des Uterus Bicornis bei dir. Alles Gute
 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram