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Herzförmiger Uterus - Kaiserschnitt?!

28. Oktober 2019 um 11:16 Letzte Antwort: 1. November 2019 um 21:56

Hallo zusammen, 

ich habe vorige Woche nach langem "Üben" endlich positiv getestet. Jetzt fiebern wir natürlich dem Gyn-Termin nächste Woche entgegen und hoffen inständig, dass bis zur 12. SSW alles gut bleibt. 

Folgende Frage stelle ich mir: Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich einen sogennanten Uterus septus habe, eine herzförmige Gebärmutter. Komischerweise ist das während der Schwangerschaft mit meiner Tochter vor sieben Jahren niemandem aufgefallen obwohl es zahlreiche Schwierigkeiten und Krankenhausaufenthalte gab. Meine Tochter musste wegen Komplikationen schließlich per Notkaiserschnitt geholt werden, obwohl ich um jeden Preis natürlich entbinden wollte.

Nun teilte man mir mit der Diagnose mit, dass durch die Anomalie ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten bestünde. Daran kann man nichts ändern - einfach hoffen und zuversichtlich sein, dass alles gut geht. Wie aber geht man mit der Geburt um? Möglicherweise wäre das meine Chance, doch noch an meine natürliche Entbindung (am liebsten sogar Wassergeburt) zu bekommen. Andererseits wäre das wie bei meiner Tochter mit einem gesteigerten Risiko verbunden. Auch aus ästhetischer Sicht denke ich darüber nach, dass die Kaiserschnittnarbe ja nun "sowieso schon da ist". Und wenn es kein Notkaiserschnitt sondern ein geplanter wäre, würde ich wohl auch nicht vollständig ausgeknockt werden (wie beim letzten Mal) sondern mitbekommen, was geschieht. Andererseits widerum werden die Vorzüge der natürlichen Entbindung für das Kind auch immer so sehr gepriesen...ich bin wirklich ratlos.
 
Gibt es hier Mamas, die zB Erfahrungen mit beiden Entbindungsarten haben? Oder sogar Mamas, die mit Uterus-Anomalie entbunden haben?

Viele Grüße! 

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28. Oktober 2019 um 21:32

Hallo,

Mit der herzförmigen Gebärmutter kenne ich mich nicht aus.
Aber beide Entbindungsarten hatte ich.
Ich habe drei Kinder. Die Älteste ist per sekundärem Kaiserschnitt geholt worden, da ihre Herztöne immer schlechter worden. Die beiden anderen sind normal gekommen.
Bisher sehe ich da keine Unterschiede. Alle drei waren unmittelbar nach der Geburt recht frisch. Es gab keine Anpassungsschwierigkeiten. Meine Große ist kaum krank und hat keine Allergien. Und hat zu mir ein sehr inniges Verhältnis. Auch das Stillen klappte sofort.

Liebe Grüße

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29. Oktober 2019 um 22:28

hallo ,
ich habe eine doppelte gebärmutter , das ist so ähnlich wie die herzförmige nur das diese teilung in der mitte länger ist , ich habe 5 kinder spontan entbunden ohne schwierigkeiten oder probleme , die letzte war sogar eine bel geburt ,
ich habe es erst in der 3. schwangerschaft erfahren und danach mehrmals bestätigt bekommen weil einige ärzte da mal einen blick drauf werfen wollten da es ja selten ist ,
ich habe auch 2 sternchen , das erste ist der zwilling von dem 3. gewesen 10 ssw und danach also eigentlich nr 5 in der 15 ssw , da diese beiden zu klein waren vermute ich das sie sich an diese scheidewand festgesetzt hatten und dort nicht genug versorgt wurden , der zwilling war ziemlich weit unten und das andere etwas über der mitte , darin liegt wohl auch das risoko der fehlgeburten , für mich die einfachste erklärung , die anderen saßen immer an der außenwand ,
ich wünsche dir das sich das kleine die richtige stelle sucht und du es bald in den arm liegen hast , gglg
solltest du noch fragen haben schreibe mich bitte per pn an

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1. November 2019 um 12:46

Hallo ihr beiden, 

vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. 

@mamamal Das ist wirklich beruhigend zu hören. Es gibt so viele Berichte darüber, dass die natürliche Entbindung viel erstrebenswerter ist und der Kaiserschnitt dagegen die reinste Zumutung für alle Beteiligten. Gut zu hören, dass es da auch andere Ansichten gibt - und zwar aus eigener Erfahrung und nicht auf Berichten Dritter. 

@viki Vielen Dank, dass du sogar deine Sternchen-Erfahrung mit mir teilst. Davor hab ich große Angst. Toll, dass ihr danach nicht aufgegeben habt. 

Bei uns hat es lange nicht geklappt aber Sternchen hab ich bisher keine. Mir wäre es auch lieber, wenn es einfach nicht klappen würde, als ein Sternchen vermissen zu müssen. Aber das kann man eben nicht beeinflussen. 

Bei meiner Tochter sah alles vorbildlich und nach natürlicher Entbindung aus. Am Abend vor ihrer Geburt waren wir noch bei der Hebamme und der Kopf war fest im Becken. In der Nacht ging es los und als wir im KH ankamen war plötzlich ein Fuß im Geburtskanal. Scheinbar konnte sie immer in den beiden "Kammern" der Gebärmutter hin und her rutschen und dann war eben mal der Kopf unten und mal waren es die Füße. Das muss ihr so viel abverlangt haben, dass sie unter zu viel Stress geriet, ich hatte grünes Fruchtwasser und ihre Geburtsposition war denkbar ungünstig. So wurde sie also per Notkaiserschnitt geholt während die Geburt eigentlich schon mitten im Gange war. Das war alles hektisch, dramatisch und furchtbar und so etwas möchte ich nie mehr erleben. Deshalb ziehe ich eben in Erwägung, alles einfach durchzuplanen und dafür dann Gewissheit zu haben. Zwar entzaubert das alles ein bisschen aber am Ende ist mir das unsere Sicherheit natürlich wert.

Ich weiß es nicht - nächste Woche möchte ich einen Termin mit der Hebamme vereinbaren und sie mal nach ihrer Meinung fragen. 

Vielen lieben Dank!

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1. November 2019 um 21:56
In Antwort auf kristallviolett

Hallo ihr beiden, 

vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. 

@mamamal Das ist wirklich beruhigend zu hören. Es gibt so viele Berichte darüber, dass die natürliche Entbindung viel erstrebenswerter ist und der Kaiserschnitt dagegen die reinste Zumutung für alle Beteiligten. Gut zu hören, dass es da auch andere Ansichten gibt - und zwar aus eigener Erfahrung und nicht auf Berichten Dritter. 

@viki Vielen Dank, dass du sogar deine Sternchen-Erfahrung mit mir teilst. Davor hab ich große Angst. Toll, dass ihr danach nicht aufgegeben habt. 

Bei uns hat es lange nicht geklappt aber Sternchen hab ich bisher keine. Mir wäre es auch lieber, wenn es einfach nicht klappen würde, als ein Sternchen vermissen zu müssen. Aber das kann man eben nicht beeinflussen. 

Bei meiner Tochter sah alles vorbildlich und nach natürlicher Entbindung aus. Am Abend vor ihrer Geburt waren wir noch bei der Hebamme und der Kopf war fest im Becken. In der Nacht ging es los und als wir im KH ankamen war plötzlich ein Fuß im Geburtskanal. Scheinbar konnte sie immer in den beiden "Kammern" der Gebärmutter hin und her rutschen und dann war eben mal der Kopf unten und mal waren es die Füße. Das muss ihr so viel abverlangt haben, dass sie unter zu viel Stress geriet, ich hatte grünes Fruchtwasser und ihre Geburtsposition war denkbar ungünstig. So wurde sie also per Notkaiserschnitt geholt während die Geburt eigentlich schon mitten im Gange war. Das war alles hektisch, dramatisch und furchtbar und so etwas möchte ich nie mehr erleben. Deshalb ziehe ich eben in Erwägung, alles einfach durchzuplanen und dafür dann Gewissheit zu haben. Zwar entzaubert das alles ein bisschen aber am Ende ist mir das unsere Sicherheit natürlich wert.

Ich weiß es nicht - nächste Woche möchte ich einen Termin mit der Hebamme vereinbaren und sie mal nach ihrer Meinung fragen. 

Vielen lieben Dank!

das was bei dir während der geburt geschehen ist hat nichts mit der herzförmigen gebärmutter zu tun , wenn das kind so groß ist schiebt es alles zusammen und zur seite , da ist die gebärmutter wie andere auch , deines hat sich nur noch mal gedreht und wollte mit dem fuß mal sehen wie kalt es draußen ist , ich weiß das es ernst ist und zum glück wurde gleich gehandelt und nicht erst mal alles mögliche probiert ,
meine letzte hat sich in der 33ssw in die bel lage gedreht und war so fest drin das es keinen sinn machte sie zu drehen , ich habe zwar immer mal wieder das mit den füßen hoch probiert aber sie wollte und konnte wohl nicht drehen , es hieß das sie mit dem po zuerst kommen würde aber sie hat auch erst mal die füße rausgestreckt um zu sehen wie kalt es draußen ist , nur sie hatte beide beine draußen so das der arzt sie sanft auf die welt ziehen konnte während der presswehen , es war die leichteste und ich glaube schönste geburt ,
eine schicht später hätte die hebamme die 10 jahre vorher ihren bruder zur welt geholfen hatte , man kann sagen fast genau da er 3 tage nach ihrer geburt 10 wurde ,
lass alles auf dich zukommen und mache dir nicht zu viele gedanken was wäre wenn , ich habe nur an dieses baby gedacht und das es gesund zur welt kommt , nach der geburt habe ich dann erst mit den anderen verglichen und für mich festgestellt das ich doch aus dem bauch heraus richtig gehandelt habe was auch immer war ,
da bin ich mal gespannt was die hebamme dazu sagt , bin immer soooo neugierig ,
vielleicht lesen wir uns mal wieder und du darfst mich gerne anschreiben wenn du noch was wissen möchtest , gg lg viki

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