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Hebammen und pda

17. Juni 2007 um 10:14

also ich würde gern mal wissen ob hier noch andere sind, die schon mal den Eindruch hatten, dass viele Hebammen so ein bisschen unaufgeschlossen gegenüber einer pda sind?
ich hab meinen Entbindungstermin im August und obwohl ich nicht von vornherein sagen würde, dass ich unbedingt mit pda entbinden möchte, würde ich gern die Sicherheit haben das meine Entscheidung letztlich berücksichtigt wird, wenn ich glaube, dass ich es nicht mehr aushalten kann. Während Krankenhausbesichtigungen und auch im Kontakt mit Hebammen hatte ich immer wieder das Gefühl dass die Hebammen mit denen ich da zu tun hatte einem das von vornherein ausreden möchten.
Ausserdem weiss ich von mehreren Frauen in meinem Bekanntenkreis denen während der Geburt keine pda gegeben wurde, obwohl sie eine wollten. Ich weiss, dass es Umstände gibt bei denen das auch so angebracht ist (Muttermund schon vollständig offen, etc.) aber ich bin jetzt jedenfalls verunsichert und habe so ein bisschen das Vertrauen verloren. Vielleicht kann ja auch eine Hebamme was dazu sagen?

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17. Juni 2007 um 11:50

Ich finde es ....
...unmöglich echt, sorry, sie wollen das die Geburt so natürlich wie möglich verläuft? Ist ja schön, können Sie ja bei ihren eigenen Babys gerne haben, aber dadurch die wünsche Ihrer Patientinnen und zu Betreuten Schwangeren dadurch nicht zu beachten ist schon der Hammer. Ich versuche meine kleine auch so zu bekommen, aber wenn es zu extrem wird dann will ich auch ne PDA und um diese will ich mir dann auch sicher sein. Was ist denn wenn man eine Schwangere hat die mit Panikattacken/Angstzuständen zu kämpfen hat? Bekommt die auch garnichts und muss die Geburt voll durchstehen und obendrauf sogar noch die ein oder andere Panikattacke? Also sorry ich dachte es geht immer um das wohl der Patienten aber das scheint in diesem Falle nicht zu sein.
Ich weiß auf jeden fall wenn ich eine haben will und keine bekomme das ich dann echt sauer werde.

LG Sandra + JoJu inside

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17. Juni 2007 um 15:30
In Antwort auf sumati_12737978

Ich finde es ....
...unmöglich echt, sorry, sie wollen das die Geburt so natürlich wie möglich verläuft? Ist ja schön, können Sie ja bei ihren eigenen Babys gerne haben, aber dadurch die wünsche Ihrer Patientinnen und zu Betreuten Schwangeren dadurch nicht zu beachten ist schon der Hammer. Ich versuche meine kleine auch so zu bekommen, aber wenn es zu extrem wird dann will ich auch ne PDA und um diese will ich mir dann auch sicher sein. Was ist denn wenn man eine Schwangere hat die mit Panikattacken/Angstzuständen zu kämpfen hat? Bekommt die auch garnichts und muss die Geburt voll durchstehen und obendrauf sogar noch die ein oder andere Panikattacke? Also sorry ich dachte es geht immer um das wohl der Patienten aber das scheint in diesem Falle nicht zu sein.
Ich weiß auf jeden fall wenn ich eine haben will und keine bekomme das ich dann echt sauer werde.

LG Sandra + JoJu inside

Hm, ja...
ich nochmal, ja danke erstmal für die Antworten. Ich bin immer so ein bisschen skeptisch wenn der Begriff "natürlich" im Zusammenhang mit Geburt gebraucht wird. Wenn ich da ganz frei anfange zu denken, frage ich mich: ist eine Geburt dann unnatürlich wenn man Schmerzmittel nimmt? oder erst dann wenn sie per Kaiserschnitt zuende geht? - und: sind es dann erst chemisch hergestellte Schmerzmittel die die Geburt zu einer unnatürlichen machen oder auch pflanzliche? und ist eine unnatürliche Geburt dann schlechter als eine andere? oder vielmehr: ist die Mutter dann eine schlechtere Mutter weil sie keine natürliche Geburt hat?
Ich hab da den Eindruck, dass das Thema so ein bisschen ins ideologische abrutscht?!
und seltsam das dann über natürliche (und konsequenterweise unnatürliche) Zahnbehandlung nicht so ein Wind gemacht wird. Ich glaub mir wärs egal ob ich als 1.Klasse-Gebärende (ohne Schmerzmittel durchgehalten) oder als 2.Klasse Gebärende (mit Schmerzmittel) eingestuft werde. Und ich würde auch nicht von vornherein sagen das ich eine pda will. Aber es geht mir nur darum, dass mein Wunsch respektiert wird, so wie es muttilein schreibt. Ganz ehrlich, in den Vorbereitungskursen hatte ich den Eindruck, dass es der Hebamme vielleicht auch so ein bisschen um die Geschwindigkeit geht, mit der die Geburt dann vorbei ist, weils ja mit Pda manchmal ein bisschen langsamer geht. (Beleghebamme)
Ich will niemandem zu nah treten aber ich mach mir natürlich meine Gedanken.

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