Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Hausgeburten, wer hat erfahrung

Hausgeburten, wer hat erfahrung

14. Januar 2011 um 19:33

Hallo ihr lieben,

ich bin nun in der 30ssw und konnte mich immer noch nicht für ein kkh endscheiden. da es hier keine geburtshäuser gibt, bin ich zu zeit auf der suche nach Hausgeburt berichten und dachte mir das es vlt hier eine mutti gibt die mir etwas helfen kann.
ich finde die option eigendlich ganz schön bloß kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen an welcher stelle in meiner Wohnung ich mein kind bekommen kann und wie genau das alles laufen soll wenn man sein klein zwerg zuhause bekommt.

würde mich freuen wenn sich jemand melden würde oder wenn jemand dazu seine meinung preis geben würde


lg
loki

Mehr lesen

14. Januar 2011 um 19:48

Hallo Loki!
Kann dir nur von den Erfahrungen meiner Schwägerin berichten.
Komplette SS ohne Probleme und da es bei uns auch keine Geburtshäuser gibt, wollte sie unbedingt eine Hausgeburt!
Sie hat sich aber dann in der 37. SSW doch noch für eine ambulante Geburt im KKH entschieden. Also Kind bekommen und am selben Tag noch heim gehen! Wurd aber nix draus. Sie hat ziemlich viel Blut verloren und wäre zuhause wahrscheinlich verblutut!
Ich würd dir echt eine ambulante Geburt ans Herz legen. Mann kann ja echt nie wissen!

Liebe Grüße
Silvi mit Leopold oder Luis inside (23+2)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 19:54
In Antwort auf yumi_12825568

Hallo Loki!
Kann dir nur von den Erfahrungen meiner Schwägerin berichten.
Komplette SS ohne Probleme und da es bei uns auch keine Geburtshäuser gibt, wollte sie unbedingt eine Hausgeburt!
Sie hat sich aber dann in der 37. SSW doch noch für eine ambulante Geburt im KKH entschieden. Also Kind bekommen und am selben Tag noch heim gehen! Wurd aber nix draus. Sie hat ziemlich viel Blut verloren und wäre zuhause wahrscheinlich verblutut!
Ich würd dir echt eine ambulante Geburt ans Herz legen. Mann kann ja echt nie wissen!

Liebe Grüße
Silvi mit Leopold oder Luis inside (23+2)

Oh
oh ja das ist natürlich war. eine ambulante geburt ist auch interesant.
das was deiner schwägerin passiert ist, ist aber nicht schön. gut das sie da doch nicht zu hause war.

danke für dein bericht, sowas hilft mir wirklich immer sehr weiter. danke schön

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 19:58

Ehrlich
ich kann solche gedanken auch überhaupt nicht nachvollziehen. ich würde zb auch nie in einer klinik ohne kinderstation entbinden!
die geburt meiner tochter war der absolute horror. ohne ein krankenhaus mit kindersation wäre heute nichts so, wie es ist.

klar, wenn man jetzt zb angst vor kliniken hat, oder sein 9. kind bekommt - dann kann ich das schon teilweise verstehen (aber das habe ich aus deinem posting jetzt nicht rausgelesen )

meine mutter hat mit 19 jahren ihre erste tochter auch als hausgeburt - mit der hebamme, etwas warmen wasser und ein paar lappen - im ehebett bekommen. damals wurde man auch nicht genäht, nur geklammert und musste 14 tage stramm liegen. das alles erstmal ohne arzt. oh gott, wie kann man sich sowas freiwillig antun?!

was spricht denn bei dir gegen eine klinik? warum hast du abneigungen?! ich mein, du fähst ja nicht in den urlaub - sondern du willst doch SICHER dein kind zur welt bringen, oder?!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 20:03
In Antwort auf esa_12452526

Ehrlich
ich kann solche gedanken auch überhaupt nicht nachvollziehen. ich würde zb auch nie in einer klinik ohne kinderstation entbinden!
die geburt meiner tochter war der absolute horror. ohne ein krankenhaus mit kindersation wäre heute nichts so, wie es ist.

klar, wenn man jetzt zb angst vor kliniken hat, oder sein 9. kind bekommt - dann kann ich das schon teilweise verstehen (aber das habe ich aus deinem posting jetzt nicht rausgelesen )

meine mutter hat mit 19 jahren ihre erste tochter auch als hausgeburt - mit der hebamme, etwas warmen wasser und ein paar lappen - im ehebett bekommen. damals wurde man auch nicht genäht, nur geklammert und musste 14 tage stramm liegen. das alles erstmal ohne arzt. oh gott, wie kann man sich sowas freiwillig antun?!

was spricht denn bei dir gegen eine klinik? warum hast du abneigungen?! ich mein, du fähst ja nicht in den urlaub - sondern du willst doch SICHER dein kind zur welt bringen, oder?!

Ja
du hast vollkommen recht aufjedenfall will ich sicher mein kind bekommen. die ganze sache kam so ins rollen das ich mir die kiniken angeschaut habe und ich es nicht ganz so schön fand als ich meiner Hebi davon erzählt habe schlug sie mir erst noch ein weiteres kleineres kkh vor und sagte dann das es ja auch zuhause machbar wäre und seid dem wollte ich mal rum schauen, mich informieren wie das so ist, was es da für berichte und erlebnise gibt, um zu schauen ob ich diese opion ausschließen kann oder ob sie doch nicht so schlecht ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 20:22

Informiere dich gut...
über eine Hausgeburt und entscheide dann, ob es was für dich ist. Lass dich nicht von Horrorgeschichten verunsichern.
Kannst du nicht mit deiner Hebamme ausführlich darüber sprechen? Sie hat ja bestimmt Erfahrung mit Hausgeburten. Ein gutes Buch kann ich dir empfehlen, heißt "Die Hebammensprechstunde" von Ingeborg Stadelmann. Da wird das Thema auch behandelt.
Ich strebe bei meinem zweiten Kind im März übrigens auch eine Hausgeburt an. Wünsche dir eine schöne Geburt, egal wo

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 20:29
In Antwort auf esa_12452526

Ehrlich
ich kann solche gedanken auch überhaupt nicht nachvollziehen. ich würde zb auch nie in einer klinik ohne kinderstation entbinden!
die geburt meiner tochter war der absolute horror. ohne ein krankenhaus mit kindersation wäre heute nichts so, wie es ist.

klar, wenn man jetzt zb angst vor kliniken hat, oder sein 9. kind bekommt - dann kann ich das schon teilweise verstehen (aber das habe ich aus deinem posting jetzt nicht rausgelesen )

meine mutter hat mit 19 jahren ihre erste tochter auch als hausgeburt - mit der hebamme, etwas warmen wasser und ein paar lappen - im ehebett bekommen. damals wurde man auch nicht genäht, nur geklammert und musste 14 tage stramm liegen. das alles erstmal ohne arzt. oh gott, wie kann man sich sowas freiwillig antun?!

was spricht denn bei dir gegen eine klinik? warum hast du abneigungen?! ich mein, du fähst ja nicht in den urlaub - sondern du willst doch SICHER dein kind zur welt bringen, oder?!


Aber auch beim 9. Kind kann was passieren!

Bei der Geburt von Kind 1 habe ich eine Frau kennen gelernt, deren Kind auch auf der Kinderstation lag!

Es war ihr 6. Kind und ihre 6. Hausgeburt!
Diesesmal ging es schief, Sauerstoffsättigung nicht mehr gegeben!
Kind atmete nicht nach der Geburt - ab ins Krankenhaus!
Leider bleiben ewige starke Behinderungen!

Und das nur für den Wunsch einer Hausgeburt?
Nie im Leben würde ich dafür Riskieren das Baby stirbt!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2011 um 20:50

Danke
ja ein geburtsbericht gibt es aufjedenfall.
das tut mir wiklich leid für dich das es so ausschaut als gäbe es bei dir Komplikationen, das wünscht man ja keinen. Trotzdem dir auch ganz ganz viel glück

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2011 um 10:29

Huhu!
Habe auch mit dem Gedanken gespielt und spiele auch immer noch damit, weil die Krankenhäuser hier echt sind

Egal wo ich hier entbinde, würde mein Kind wenn mit dem was ist in eine Klinik gebracht werden, die mindestens 30 min weit weg ist, weil unsere KH keine Kinderstationen haben... alle 2 Tage kommt ein Arzt aus der Kinderklinik, die 30 oder bei der anderen Klinik 45 min weit weg ist.

Deswegen ist das Risiko für mein Kind eigentlich gleich, ob nun meine Hebamme und dann die Jungs vom RTW erste Hilfe leisten oder der Frauenarzt aus der Klinik.

Wäre immer ein Kinderarzt zur Stelle würde ich auf jeden Fall hier in einer Klinik entbinden... aber ist er ja nicht.


Ich kann dir auch ein schönes Buch enpfehlen:

* Caroline Oblasser, Martina Eirich: Luxus Privatgeburt. Stolze Mütter über die Kunst des Gebärens in den eigenen vier Wänden. Eine Liebeserklärung an Hausgeburt und neue Weiblichkeit, edition riedenburg, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902647-15-3

Sehr sehr schönes Buch!
Liegt bei meiner Hebamme aus und habe es mir da schon komplett durchgeschmöckert

l.g. Michaela 35 SSW

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2011 um 12:44
In Antwort auf zarita_12536568

Huhu!
Habe auch mit dem Gedanken gespielt und spiele auch immer noch damit, weil die Krankenhäuser hier echt sind

Egal wo ich hier entbinde, würde mein Kind wenn mit dem was ist in eine Klinik gebracht werden, die mindestens 30 min weit weg ist, weil unsere KH keine Kinderstationen haben... alle 2 Tage kommt ein Arzt aus der Kinderklinik, die 30 oder bei der anderen Klinik 45 min weit weg ist.

Deswegen ist das Risiko für mein Kind eigentlich gleich, ob nun meine Hebamme und dann die Jungs vom RTW erste Hilfe leisten oder der Frauenarzt aus der Klinik.

Wäre immer ein Kinderarzt zur Stelle würde ich auf jeden Fall hier in einer Klinik entbinden... aber ist er ja nicht.


Ich kann dir auch ein schönes Buch enpfehlen:

* Caroline Oblasser, Martina Eirich: Luxus Privatgeburt. Stolze Mütter über die Kunst des Gebärens in den eigenen vier Wänden. Eine Liebeserklärung an Hausgeburt und neue Weiblichkeit, edition riedenburg, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902647-15-3

Sehr sehr schönes Buch!
Liegt bei meiner Hebamme aus und habe es mir da schon komplett durchgeschmöckert

l.g. Michaela 35 SSW

Mal ne frage
warum entbindest du denn nicht gleich in der klinik mit kinderstation?
ich selber habe hier ein paar km weiter auch so eine kleine klinik (mit nem wärmebett aus den 70ern und nem kinderarzt, der alle 2 tage mal reinschaut) - aber bei mir zb liegen hamburg und lübeck eine std entfernt, beide städte mit vielen krankenhäusern, top uni-kliniken usw. ich mein, man hat ewig zeit, ich könnte ja auch in der berliner charité entbinden - wenn ich bock hätte was sind 3 std fahrt !?!
von der zeit her würde man gerade beim ersten kind ja noch viel weitere strecken schaffen....ich hätte in münchen entbinden können, ha ha.
bei mir wars so, dass ich mir eine superschöne schnuckelige klinik angeguckt hatte, aber dann die kalte, sterile uni vorgezogen hab. es kam, wie es kommen musste. nach dem not-ks hatte meine tochter keine atmung und wurde direkt einen raum weitergereicht und dort auf der intensiv versorgt.
ich finde es immer sehr interessant, auf was bei der klinikauswahl so geachtet wird - aber ich kann es ehrlich nicht nachvollziehen, warum man eine klinik aufgrund der "gemütlichen atmosphäre und der schönen vorhang-farbe" auswählt (bei uns im bekanntenkreis so geschehen).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2011 um 19:20

Für alle Skeptiker!
Hey loki, für dich und alle Skeptikerinnen,

ich wollte mal was zur Sicherheit einer Hausgeburt und dem Vergleich zu Klinikentbindung sagen.

Häufig hört man, mir ist Diesunddies bei der Geburt passiert, wäre ich zuhause gewesen, wäre das schlimm ausgegangen.
Das stimmt zwar, aber dabei wird ein ganz wesentlicher Punkt außer Acht gelassen:

Eine Hausgeburt wird nicht aufteufelkommraus zuhause durchgeführt. Ein gutes Hebammen-Team (würde niemals nur eine Hebamme empfehlen, zumindest zur Geburt sollten sie im Team kommen) begleitet deine Geburt zuhause sehr sorgfältig und überwacht dich ständig. Sobald auch nur die kleinste Kleinigkeit von einem normalen Geburtsverlauf abweicht, kommst du in die Klinik, ohne Wenn und Aber.

Eine Geburt wird nicht von einer Minute auf die andere gefährlich für Mutter und/oder Kind. Es gibt Anzeichen im Geburtsverlauf, die bereits sehr früh auftreten. Eine gute Hebamme, die dich zuhause betreut, bekommt diese Anzeichen mit, denn sie hat ihre Augen nur auf dich gerichtet.

Ich wollte eine HG, habe ziemlich lange zuhause geweht, dann bekam ich ein suspektes CTG, ich kam ins KH, kein Kompromiss, mein Sohn wurde erst 24h später per KS geboren. Bevor irgendetwas auch nur wirklich gefährlich werden konnte war ich längst im KH.

Klar birgt eine HG Risiken, eine KHG aber auch. Das liegt eben in der Natur der Geburt, dass sie risikoreich ist.

Falls du es wagen willst: Alles Gute dafür! Und sei nicht enttäuscht, wenn es nicht klappt, in meinem Geburtshaus-Hebammen-Team werden 50% der begonnenen HG ins KH verlegt. Deswegen ist die HG ja auch nur so sicher in Statistiken, weil eben so sorgfältige Vorkehrungen getroffen werden und rechtzeitige Verlegungen durchgeführt werden.

Alles Liebe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2011 um 20:10

Hallo Loki
Bei meinem dritten Kind hatte ich eine ambulante Geburt,das war top!!!
In der 4.SS hab ich dann beschlossen,ne Hausgeburt zu machen,weil ich mir dachte,wegen 3,4 Std muss ich ja nicht ins KH fahren,wenn ich eh direkt wieder nach Hause gehe...
Leider hat es nicht geklappt,weil ich B-Streptokokken positiv war und nen vorzeitigen Blasensprung hatte.
Ich bin da heut noch sooooo traurig,weil ich mir die Hausgeburt so sehr gewünscht hatte!

Jetzt hoffe ich für meine fünfte (und letzte!!!) Geburt,dass es zuhause klappt!!!
Auf keinen Fall werd ich nochmal an die Uniklinik gehen!!!
Dann doch eher noch an ein kleines, gemütliches, familiäres KH, aber dann auf jeden Fall ambulant!!!

Ich wünsch dir viel Glück für deine Geburt und ich würd mich über nen Bericht sehr freuen!!!

LG Sina mit Samuel,Elias,Joshua,Yara und Krümelchen 10+4 SSW

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen