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Hausgeburt

29. Mai 2016 um 18:02 Letzte Antwort: 30. Mai 2016 um 21:04

Hey ihr lieben ich suche muttis die eine Hausgeburt hatten. Ich wünsche mir so sehr eine Hausgeburt habe schon 3 kinder meine erste bekam ich im krankenhaus bei meiner 2 wollte ich sehr gerne ins geburtshaus oder Zuhause da man im geburthaus erst ab der 37 ssw entbinden darf musste ich wieder im kh entbinden sie kam 36+5. Bei meiner dritten Maus durfte ich nach langen langen diskutieren mit mein mann im geburtshaus entbinden. Es war wunder wunder schön und kann es nur empfehlen. Alles lief Komplikationslos wie meine ersten auch schon spontan. Und jetzt ist es mein sehnlicher Wunsch mein 4 Glück in meinen 4 wänden zu bekommen. Mein mann ist überhaupt nicht dafür ganz im gegenteil er ist sehr Altmodisch. Gesundheit von baby und mutter natürlich vorausgesetz. Wer hat erfahren wer hatte schon ein Erlebnis selber und im bekanntenkreis ! freue mich über zahlreiche berichte und bin gespannt

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29. Mai 2016 um 18:39

Hallo debbie
Ich habe zwei Kinder und beide sind geplant zu Hause geboren. Beide Geburten waren schnell, unkompliziert und wunderschön.

Möchtest du etwas bestimmtes Wissen?
Habe grade nicht viel Zeit ausführlich zu schreiben, meine Mäuse wandern gleich ins Bett, aber ich schreibe gerne spätee nochmal!

Zunächst würde ich dir vorschlagen mit deinem Mann einen Termin bei einer Hausgeburtshebamme auszumachen um euch von ihr erstmal ausführlich aufklären zu lassen. Sie kann auch Fragen und Sorgen deines Mannes beantworten. Das hat meinem Mann geholfen sich darauf einlassen zu können

LG

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29. Mai 2016 um 23:19

Hi debbiehibb
habe meine beiden Mäuse, wie bei uns in der Familie Tradition, zu Hause mit unserer Familienhebamme entbunden - komplikationslos und ohne wenn und aber.

Ich denke, man macht in der heutigen Zeit um einen Gott gewollten Vorgang zuviel Aufruhr. Sorry, aber es ist etwas völlig natürliches und keine Krankheit und wenn in der SS keine wirklichen Probleme einfach JA

bei Fragen bitte PN - LG Chrisma

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30. Mai 2016 um 11:07

Hey danke
ich würde sehr gerne in die gruppe. Ich habe vor 5 tagen positiv getestet (sehr früh noch ich weiß ) aber wie du schon sagtest es gibt immer weniger hebammen die das anbieten und je früher des so besser. Nun ja mein mann hat da auch nicht viel zu entscheiden aber mir ist es doch sehr wichtig das er auch davon überzeugt ist oder das ich ihn zumindest seine ängste nehmen kann.

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30. Mai 2016 um 11:32

Danke für die rückmeldungen
Erstmal zu meinem wichtigsten Faktor. Ich kenne meinen körper sehr gut und kann signale sehr gut deuten. Bei meinen 2 geburten im Kh und 1 im Gh wurde meines Erachtens was ich sage und möchte total ignoriert. Das das baby ohne hilfe und ... kommt ist auch ganz in meinem sinne aber ich hatte bei allen 3 eine sehr feste fruchtblase und immer wieder musste sie gesprengt werden aber mein gefühl nach immer viel später als eigentlich nötig ist. Im Gh war es dann so Krass das meine fruchtblase aus der scheide rausguckte und mit dem sprengen schoss mein baby raus ohne pressen (kein Witz). Also das wäre meine wichtigste frage. In wie weit wurde auf euch eingegangen und euch vertraut euer körper gut zu kennen ? hattet ihr die vorsorge auch bei eure betreuende Hebamme oder auch beim Gyn ? Was war euch wichtig was hattet ihr für wünsche für die entbindung ? Spielt für euch das alter der Hebamme eine Rolle ? (Erfahrung) Wie lange blieb die hebamme als eure mäuse da waren ? Ich wünsche mir am liebsten das ich und mein partner die Geburt alleine Meisten und die Hebi nur wenn es sein muss eingreift. Wäre das möglich ? und meine letze frage wären die Kosten? rein informativ. Ich freue mich auf eure Berichte

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30. Mai 2016 um 13:51

Hallo
Sobald heute Abend Ruhe eingekehrt ist antworte ich dir ausführlich

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30. Mai 2016 um 21:04

Guten abend
Soooo, nun versuche ich mal so gut wie möglich auf alles einzugehen. Ich hoffe, ich vergesse nichts wichtiges...

Ich habe mich aus genau diesem für mich so wichtigen Punkt für eine Geburt zu Hause entschieden - Selbstbestimmung! Schon beim 1. Vorgespräch mit der Hebamme, als noch unklar war ob wir gemeinsam entbinden sprachen wir darüber wie ich mir die Geburt wünschen würde.

Das beinhaltete unter anderem, dass die Hebamme nur dann in den Geburtsverlauf eingreift, wenn ich es wünsche oder sie es muss weil es notwendig ist.

Ich wollte keine unnötigen Untersuchungen am Muttermund noch einen Stand über das Fortschreiten der Geburt oder sonstiges.

Meine beiden Hebammen waren äußerst respektvoll. Auch schon bei der Vorsorge wurde immer gefragt, ob ich mir eine vaginale Untersuchung wünsche oder nicht.
Sie selbst sind aber auch der Meinung, dass es im Normalfall keinen großartigen Untersuchungen oder Manipulation am Muttermund bedarf.

Wichtig ist, dass du deiner Hebamme vertraust und sie deine Wünsche respektieren und annehmen kann.

Bei beiden Geburten kamen die Hebammen erst zu mir ins Zimmer als wir sie riefen, als die Presswehen einsetzen und saßen dann sozusagen dabei als meine Kinder geboren wurden - sie wurden beide im Wasser geboren und ich habe sie selbst entgegen genommen.

Hand angelegt wurde nur so wenig wie Möglich.

Meine beiden Hebammen betreuen ausschließlich Hausgeburten, haben viel Erfahrung und es war wunderbar mit Ihnen. Sie sagen selbst aber auch, wenn sie das Gefühl haben es passt nicht zwischen Ihnen und der Schwangeren lehnen sie durchaus auch Frauen ab.

Was allerdings wichtig war, ich habe Unterschrieben, dass die Hebammen jederzeit einen Arzt hinzuziehen oder in ein Krankenhaus verlegen dürfen wenn es notwendig ist.

Die Vorsorge habe ich - außer die Ultraschalluntersuchungen - von den Hebammen machen lassen. Grade am Ende der Schwangerschaft war das ganz wunderbar denn sie kamen zu mir nach Hause - auch am Wochenende. Die erste Zeit ging ich zur Vorsorge in deren Praxis.

Die Hebammen blieben nach der Geburt noch so 1-2 Stunden bis der Papierkram erledigt ist, U1 gemacht wurde, aufgeräumt und so etwas... Natürlich auch bis Mutter und Kind versorgt sind

Zu den Kosten... Wir haben eine Leihgebühr für den Geburtspool bezahlt und die Folie die für den Pool benötigt wurde (insgesamt 60 Euro) dann die Rufbereitschaft (2013 waren es 350, 2016 450 Euro) und die Materialien die wir zu Hause brauchten (z.B.: Malerfolie zum Abdecken und Kerzen etc)
Außer die Dinge die wir persönlich wollten wie die Malerfolie bezahlte alles die Krankenkasse (bin bei der A.O.K)

Binden fürs Wochenbett, Netzunterwäsche, U-Heft und so weiter - also das was man auch nach der Geburt im KH bekommt bringen die Hebammen mit und rechnen wie auch Vor- und Nachsorge direkt mit der KK ab. Auch Pflegeartikel wie Nabelpuder oder das erste Vitamin K bekommt man bei Bedarf "kostenlos" von ihnen.

Die Fersenblutabnahme haben auch die Hebammen gemacht. Nach der Entbindung kamen sie (natürlich nur wenn gewünscht) 10 Tage täglich um nach Mutter und Kind zu sehen, bei der Rückbildung zu helfen und bei sonst allem zu Seite zu stehen was so anliegt. Nach diesen 10 Tagen wurden Termine nach Bedarf gemacht.

In dieser ersten Zeit sind sie auch quasi Tag- und Nacht telefonisch erreichbar bei dringenden Fragen, Sorgen und Problemen.

Ich selbst fand diese Umsorgung sehr angenehm und unaufdringlich.

Toll fand ich wie intensiv die Nachsorge war und wie viel sie für "ihre Frauen" tun. Im Vergleich zu meinen Freundinnen die im KH entbunden hatten lief es ganz anders.

Mir wurden täglich Bauchmassagen gemacht wenn ich wollte und sanfte Rückbildungsgymnastik von Anfang an. Auch auf mein seelisches Befinden wurde vergleichsweise viel eingegangen und alle körperliche genau erklärt.

Du ließt sicherlich, ich war und bin ganz angetan von allen und der Art der Fürsorge. Das steht und fällt allerdings natürlich auch mit der betreuenden Hebamme!

Ich hoffe, du findest eine tolle Hebamme die euch zunächst mal alle Fragen beantworten und evtl. Sorgen nehmen kann!

VLG





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