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Harter Bauch, Mykoplasmen evtl. Wer hatte das auch?

28. Oktober 2010 um 20:24

Hallo ihr lieben,

ich hoffe ihr könnt mir nen tipp geben, bin mit meinem latein am ende. ich bin jetzt in der 27. ssw und habe seit ca. 4 wochen beschwerden. meine kleine strampelt sehr viel und ich hab ständig bei jeder bewegung nen harten bauch und kontraktionen. kann gar nicht mehr gerade laufen. war jetzt bei 2 fa und dreimal im kh, einmal nachts, einmal am we, weils so stark war. ctg gemacht, das war unauffällig. jedesmal gebärmutterhals gemessen, der ist immer zwischen 4-5 cm lang, jedes mal abstrich.

vor 3 wochen beim arzt dann die diagnose, mässiger mykosplasmen befall von ureaplasma urealyticum. ein bakterium, das normal in der scheide weilt, aber in der ss zu frühgeburt und vorzeitigem blasensprung führen kann. therapie antibiotikum. ich natürlich voll panik geschoben. antibiotikum genommen und nicht vertragen, starke magenkrämpfe, erbrechen, musste es nach 4 tabletten absetzen, danach lokale therapie mit vagihex zäpfchen eine woche lang. beschwerden blieben.

sollte viel magnesium nehmen bis 800 mg, toko öl und bryophillum. keine besserung.

eine woche später nachts, die kontraktionen alle 2 minuten im bett, mit meinem mann ins kh. wieder ctg, muttermund gecheckt, abstrich. der abstrich zeigte keinen befall. die haben auf alles getestet. sehen keinen grund mich im kh zu behalten, keine wehenhemmer da gebärmutterhals normallang. hmm.

2 wochen lang ich zuhause, schonte mich, hatte ruhe, kaum besserung. ging dann wieder zur arbeit, da wurde es noch ärger, also wieder daheim.

zwei tage war der harte bauch weg, dann kam er wieder. wieder panik und angst geschoben. gestern nochmal zu der vertretung von meinem fa, der im urlaub ist.

der meinte diese mykoplasmen seien hartnäckig und nicht immer im abstrich nachweisbar. er findet es komisch, dass beim ersten abstrich ein mässiger befall war und kaum ne woche später beim abstrich im kh kein befall vorhanden war.

sie wären aber gefährlich weil vorzeitiger blasensprung, wehen etc. nun nochmal abstrich gemacht ins dritte labor geschickt. soll jetzt die ergebnisse abwarten. werde noch verrückt. kann mich gar nicht entspannen. der hat mir jetzt angst gemacht. ph wert ist super, muttermund und gebärmutterhals sind ideal, kind ist fit. alles zeitgerecht.

ich habe ständig harten bauch wie blei, mehr als bei übungswehen sein sollte. weiss nicht ob normal. keiner kann mir irgendwie helfen, kh will mich nicht dabehalten, wehenhemmer kriege ich nicht. weiss nicht mehr weiter. hab nur noch panik, könnte nur heulen.

könnt ihr mir was dazu sagen? hattet ihr das auch? und vor allem diese mykloplasmen im abstrich, die mal da sind dann wieder nicht.

lg und sorry so lang

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28. Oktober 2010 um 20:39

Vielleicht hattet ihr ähnliche beschwerden
und könnte mir helfen.

ich weiss, dass viele schreiben, dass sie nen harten bauch bekommen ab ner bestimmten woche. wie häufig war das denn bei euch? ist es weniger geworden oder bis zur geburt mehr? hattet ihr ne frühgeburt oder alles normal?

lg

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28. Oktober 2010 um 21:31

Hab ich auch
Hallo Alina

Die Geschichte könnte von mir stammen. Bei mir hat es auch ca. in der 23. SSW angefangen. Und wie du schreibst, trotz massiven Beschwerden (ständig harter Bauch, mind. 20 Kontraktionen im Tag, öfters für 6-8h regelmässige Kontraktionen so im 5min-Rhythmus...) keine Veränderung am Mumu.
Es ist wirklich so, dass wenn der harte Bauch und die regelmässigen Kontraktionen nicht Mumu-wirksam sind, wird therapeutisch ausser Magnesium nichts gemacht. Das gilt alles als Übungswehen. Meine FÄ meinte zu mir, dass es Frauen gibt, die eine sensible Gebärmutter haben, die auf jeden Reiz reagieren.
Ich liege viel, hebe nichts schweres, gehe nicht weit, kein Sex ect. Damit hab ich es im einigermassen im Griff.
Bin jetzt in der 32. SSW, morgen hab ich nach einigen Wochen warten endlich wieder einen Termin bei der FÄ. Bin gespannt, ob Mumu immer noch stabil.
Mit dem Abstrich kann ich dir nicht helfen. Hatte zwischendurch auch Infektionen, die mit Zäpfchen behandelt wurden, hatte aber nicht das Gefühl, dass es was half.

Grüsschen

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28. Oktober 2010 um 23:38
In Antwort auf solvej_12129201

Hab ich auch
Hallo Alina

Die Geschichte könnte von mir stammen. Bei mir hat es auch ca. in der 23. SSW angefangen. Und wie du schreibst, trotz massiven Beschwerden (ständig harter Bauch, mind. 20 Kontraktionen im Tag, öfters für 6-8h regelmässige Kontraktionen so im 5min-Rhythmus...) keine Veränderung am Mumu.
Es ist wirklich so, dass wenn der harte Bauch und die regelmässigen Kontraktionen nicht Mumu-wirksam sind, wird therapeutisch ausser Magnesium nichts gemacht. Das gilt alles als Übungswehen. Meine FÄ meinte zu mir, dass es Frauen gibt, die eine sensible Gebärmutter haben, die auf jeden Reiz reagieren.
Ich liege viel, hebe nichts schweres, gehe nicht weit, kein Sex ect. Damit hab ich es im einigermassen im Griff.
Bin jetzt in der 32. SSW, morgen hab ich nach einigen Wochen warten endlich wieder einen Termin bei der FÄ. Bin gespannt, ob Mumu immer noch stabil.
Mit dem Abstrich kann ich dir nicht helfen. Hatte zwischendurch auch Infektionen, die mit Zäpfchen behandelt wurden, hatte aber nicht das Gefühl, dass es was half.

Grüsschen

Danke für deine antwort
wenn die im abstrich nix finden, dann muss ich mich damit wohl auch rumschlagen bis zum schluss. der fa meinte zwar mein könnte auch wehenhemmer geben aber die haben solche nebenwirkungen, dass ich total angst habe, dass die nix bewirken werden. stationär wird man nur eingeliefert wenn der gmh wirklich bei 2.5 liegt oder drunter. davor machen die halt nix. ich hab nur angst, dass ich wirklich ne infektion habe, die eben nicht entdeckt wurde und es zum blasensprung oder so kommt. wenn die mir sagen, keine infektion in sicht und sich auch am muttermund nix tut, dann wäre ich bisschen beruhigter.

auch habe ich so angst, weil meine mama ihr erstes kind in genau derselben woche verloren hat und auch einen unbemerkten blasensprung hatte infolge einer infektion, die nicht entdeckt wurde. als sie ins kh kam wars schon zu spät. daher die panik und die ärzterennerei

hast du denn ein beschäftigungsverbot? oder gehtst du noch zur arbeit? ich habe ab anfang dezember mutterschutz, wenns gar nicht mehr besser wird, dann werde ich mir wohl eins holen, denn arbeiten geht ja so nicht mehr gut

lg

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29. Oktober 2010 um 22:12
In Antwort auf elba_11867912

Danke für deine antwort
wenn die im abstrich nix finden, dann muss ich mich damit wohl auch rumschlagen bis zum schluss. der fa meinte zwar mein könnte auch wehenhemmer geben aber die haben solche nebenwirkungen, dass ich total angst habe, dass die nix bewirken werden. stationär wird man nur eingeliefert wenn der gmh wirklich bei 2.5 liegt oder drunter. davor machen die halt nix. ich hab nur angst, dass ich wirklich ne infektion habe, die eben nicht entdeckt wurde und es zum blasensprung oder so kommt. wenn die mir sagen, keine infektion in sicht und sich auch am muttermund nix tut, dann wäre ich bisschen beruhigter.

auch habe ich so angst, weil meine mama ihr erstes kind in genau derselben woche verloren hat und auch einen unbemerkten blasensprung hatte infolge einer infektion, die nicht entdeckt wurde. als sie ins kh kam wars schon zu spät. daher die panik und die ärzterennerei

hast du denn ein beschäftigungsverbot? oder gehtst du noch zur arbeit? ich habe ab anfang dezember mutterschutz, wenns gar nicht mehr besser wird, dann werde ich mir wohl eins holen, denn arbeiten geht ja so nicht mehr gut

lg

Wirklich fast die selbe Geschichte
Mit dem Blasensprung ist wirklich so eine Sache. Diese Panik schob/schieb ich auch. War sogar vor ca. 5 Wochen mit Verdacht auf Blasensprung 3 Tage im KH. Ich hatte 2 Tage ziemlich nasse Unterhosen, da wollte ich es nur kurz abklären lassen. Aufgrund meiner Geschichte mit den häufigen Kontraktionen und Infektionen haben sie mich grad behalten zur Beobachtung... obwohl zu keinem Zeitpunkt wirklich Fruchtwasser nachgewiesen werden konnte.

Ich verlasse mich auf die Laborergebnisse, sie haben keine Infektionen mehr angezeigt. War heute übrigens beim FA, Mumu und Gebärmutterhals immer noch der Woche entsprechend. Also wie gehabt: schonen.

Ich arbeitete jetzt nur 50% und ab nächster Woche nur noch 20%, da ich Physiotherapeutin bin und dies körperlich anstrengend ist. Bin selbständig, da kann ich nicht einfach mit einem Zeugnis erscheinen und weg bin ich
Ich komme aus der Schweiz, da kennt man kein BV. Nur krankschreiben.
Bei der Arbeit leg ich mich alle Stunde für eine halbe Stunde hin.

Mutterschutz gibts in der Schweiz auch nicht, da muss man theoretisch bis zum Geburtstermin arbeiten. Ich werde aber voraussichtlich ab Dez. gar nicht mehr arbeiten, hab zwischen Weihnachten und Silvester Geburtstermin.

Das mit dem Wehenhemmer hab ich mir auch überlegt: aber die Nebenwirkungen seien der Horror! Ich versuche es ohne diese Medis. Ich nehm Magnesium, Bryophyllum, wehenhemmendes Öl auf den Bauch und wehenhemmenden Tee. Meine Hebamme hat mir 4 Mal Akupunktur gemacht. Und wirklich so oft wie möglich die Beine hochlagern!

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