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Hallo ist hier jemand der Metformin nimmt!!!!

7. Mai 2007 um 18:59

Hallo, suche netten Kontakt zum austauschen.
Habe PCOS, und versuche mit Metformin schwanger zu werden, wenn DU dich angesprochen fühlst, melde dich.

LG Steffi

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8. Mai 2007 um 9:35

Ich auch!
Guten morgen Steffi

ich nehme seit dem 29. März Metformin.

Ich habe im August die Pille abgesetzt, und hatte am 5. August ganz normal meine Periode. Seit dem nicht mehr. Musste dann einige Tests über mich ergehen lassen. Es wurde PCOS festgestellt.

Anfang April hatte ich dann auch wirklich meine Periode! Zwar schwach, aber immerhin. Wenn jetzt alles gutgeht, bekomm ich sie die nächsten Tage wieder! Denn Metformin soll ja den Zyklus regulieren. Und wenn der reguliert ist und ich einen Eisprung habe, kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ich schwanger werde

Die letzen 7 Monate waren manchmal ziemlich schlimm für mich, ich fühlte mich nicht als richtige Frau, und habe mich und meinen Körper unter Druck gesetzt. Und ich erwische mich dabei, wie ich das jetzt schon wieder mache, denn jetzt müsste die Periode ja mal kommen!

Ein anderes Problem ist, dass ich L-Thyroxin 25 nehme, da eine leichte Unterfunktion meiner Schilddrüse bei mir festgestellt wurde. Laut Arzt müsste ich eigentlich abnehmen. Ich habe, als ich die Pille abgesetzt habe, 3 kg zugenommen. Von 59 kg auf 62 kg. Mittlerweile habe ich 63 kg, von gestern auf heute sogar 600 gr. zugenommen. Ich gehe alle 2 Tage joggen, und esse gesund. Ich denke, wenn es die nächsten Tage noch weiter ansteigt, gehe ich nochmal zum Endokrinologen.

Ich bin übrigens 1,58 cm gross und werde bald 28 Jahre alt!

Liebe Grüsse
Manu

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9. Mai 2007 um 14:02
In Antwort auf mercia_12646610

Ich auch!
Guten morgen Steffi

ich nehme seit dem 29. März Metformin.

Ich habe im August die Pille abgesetzt, und hatte am 5. August ganz normal meine Periode. Seit dem nicht mehr. Musste dann einige Tests über mich ergehen lassen. Es wurde PCOS festgestellt.

Anfang April hatte ich dann auch wirklich meine Periode! Zwar schwach, aber immerhin. Wenn jetzt alles gutgeht, bekomm ich sie die nächsten Tage wieder! Denn Metformin soll ja den Zyklus regulieren. Und wenn der reguliert ist und ich einen Eisprung habe, kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ich schwanger werde

Die letzen 7 Monate waren manchmal ziemlich schlimm für mich, ich fühlte mich nicht als richtige Frau, und habe mich und meinen Körper unter Druck gesetzt. Und ich erwische mich dabei, wie ich das jetzt schon wieder mache, denn jetzt müsste die Periode ja mal kommen!

Ein anderes Problem ist, dass ich L-Thyroxin 25 nehme, da eine leichte Unterfunktion meiner Schilddrüse bei mir festgestellt wurde. Laut Arzt müsste ich eigentlich abnehmen. Ich habe, als ich die Pille abgesetzt habe, 3 kg zugenommen. Von 59 kg auf 62 kg. Mittlerweile habe ich 63 kg, von gestern auf heute sogar 600 gr. zugenommen. Ich gehe alle 2 Tage joggen, und esse gesund. Ich denke, wenn es die nächsten Tage noch weiter ansteigt, gehe ich nochmal zum Endokrinologen.

Ich bin übrigens 1,58 cm gross und werde bald 28 Jahre alt!

Liebe Grüsse
Manu

Kenne

das Medikament Metformin nicht! Hört sich aber so an als wäre es so etwas ähnliches wie Clomiphen. Was bewirkt Metformin genau?
Kenne mich da noch nicht so aus!!

Liebe Grüße Sheela

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9. Mai 2007 um 14:18
In Antwort auf carin_12704857

Kenne

das Medikament Metformin nicht! Hört sich aber so an als wäre es so etwas ähnliches wie Clomiphen. Was bewirkt Metformin genau?
Kenne mich da noch nicht so aus!!

Liebe Grüße Sheela

Hallo Sheela, hab was kopiert,
Unerfüllter Kinderwunsch
Im Falle anovulatorischer Zyklen ist eine synthetische Ovulationsauslösung mittels Clomiphencitrat möglich. Clomiphen wird seit 1967 in Deutschland zur Ovulationsinduktion eingesetzt und bewirkt eine Ovulation in ca. 70-85% der Patientinnen, wobei die Konzeptionsrate hiernach nur bei 40-50% liegt. Zudem geht die Behandlung, besonders bei PCOS-Frauen, mit einem erhöhten Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft (bei ca. 10% der Patientinnen) einher. Clomiphen darf bislang nur über einen Zeitraum von insgesamt 6 Zyklen erfolgen, da sonst gegebenenfalls das Risiko steigt, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken. Beim PCOS sollte bereits nach 3 erfolglosen Zyklen über eine Umstellung der Therapie nachgedacht werden. Bei Infertilität kommen ebenfalls Gonadotropine zum Einsatz. Hierbei sind Kombinationen aus FSH und LH oder FSH-Monopräparate erhältlich. Die Anwendung sollte erst nach erfolgloser Clomipheninduktionstherapie durchgeführt werden und bedarf einer engmaschigen laborchemischen (Östradiol) und sonographischen Kontrolle. Nach erfolgreicher Follikelstimulation mit ausreichend großen Follikeln wird die Ovulation mittels Gabe von humanem Chorion-Gonadotropin (5000-10000 IE) induziert. Als wichtigste Nebenwirkung wird bei dieser Therapieform die Überstimulation angesehen. Im Falle eines Therapieversagens bleibt einigen Patientinnen als ultima ratio nur noch die In-Vitro-Fertilisation (IVF). In den letzten Jahren etablierte sich jedoch auch Metformin als Therapeutikum beim unerfüllten Kinderwunsch (siehe Metabolisches Syndrom). International wird Metformin mittlerweile als Mittel der ersten Wahl in der Kinderwunschtherapie angesehen.


Orale Antidiabetika und somit auch Metformin werden allgemein als potentiell teratogen und in der Schwangerschaft als kontraindiziert angesehen. Erste Studien zum Einsatz von Metformin bei schwangeren PCOS-Frauen ergaben keine erhöhte Rate an Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen der Feten (Glueck et al. 2002). Es zeigt sich jedoch eine Reduzierung der Gestationsdiabetes-Fälle und eine signifikante Senkung der Frühabortrate von 62 auf 26%. Eine Fortführung der Metformingabe in der Schwangerschaft ist noch Gegenstand kontroverser Diskussionen und wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht generell empfohlen, kann aber im Ausnahmefall nach entsprechender Aufklärung in Zusammenarbeit von Gynäkologen und Internisten bei Frauen mit bereits stattgehabtem Frühabort oder Gestationsdiabetes in der Vorgeschichte in Erwägung gezogen werden. Glitazone sind aufgrund fehlender Daten bei Kinderwunsch nicht zu empfehlen und in der Schwangerschaft absolut kontraindiziert. Erste Daten belegen, dass auch nicht-insulinresistente PCOS-Patientinnen von einer Metformintherapie profitieren.

Hoffe konnte es hiermit gut beschreiben.

LG Steffi

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9. Mai 2007 um 14:20
In Antwort auf carin_12704857

Kenne

das Medikament Metformin nicht! Hört sich aber so an als wäre es so etwas ähnliches wie Clomiphen. Was bewirkt Metformin genau?
Kenne mich da noch nicht so aus!!

Liebe Grüße Sheela

Hallo Ihr lieben...
....ich habe zwar zum Beitrag nicht wirklich was zu sagen oder Beizutragen, aber mich würde Interessieren durch welche Untersuchung bei euch das PCOS festgestellt worden ist!
Bin auch schon etwas länger am "üben" und es will auch nix klappen aber vom FA bekomme ich nur gesagt das ist noch normal schauen wir mal ob bis Ende des Jahres was passiert ist wenn nicht müßte man mal weiter schauen NA TOLL
Ich werd mich auch nicht verrückt machen aber mich würde freuen wenn ihr mir vielleicht sagen könntet wie es bei euch festgestellt worden ist!!
Danke schon mal!!!

LG
Tiescha

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9. Mai 2007 um 14:21

Metformin
noch habe ich keine Erfahrungen damit gemacht aber ich fange auch gerade an mit dem Medikament.
Wie waren bei euch die Nebenwirkungen? Hattet bzw. habt ihr Probleme mit Metformin?

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9. Mai 2007 um 15:42
In Antwort auf sherie_11889112

Hallo Ihr lieben...
....ich habe zwar zum Beitrag nicht wirklich was zu sagen oder Beizutragen, aber mich würde Interessieren durch welche Untersuchung bei euch das PCOS festgestellt worden ist!
Bin auch schon etwas länger am "üben" und es will auch nix klappen aber vom FA bekomme ich nur gesagt das ist noch normal schauen wir mal ob bis Ende des Jahres was passiert ist wenn nicht müßte man mal weiter schauen NA TOLL
Ich werd mich auch nicht verrückt machen aber mich würde freuen wenn ihr mir vielleicht sagen könntet wie es bei euch festgestellt worden ist!!
Danke schon mal!!!

LG
Tiescha

Also...
Symptome für PCOS bei mir waren:

- ca. 15 schwarze bartähnliche Haare am Kinn. (seitdem ich Metformin nehme, sind sie nach und nach nicht wiedergekommen nachdem ich sie ausgerupft habe, seit 3 Tagen ist keines mehr nachgewachsen!)

- zuviele männliche Hormone. Daher kommen auch die Haare am Kinn

- keine Periode

- Eizellen sind zwar herangereift, aber leider nicht gesprungen. Sprich ich habe sehr viele unreife Eizellen in meinen Eierstöcken

Die Untersuchungen:

- Blutabnahme

- Test, ob ich Diabetes habe (zuckerhaltiges Getränk zu mir nehmen, 3 mal Blut abgenommen plus 4 mal am Finger Blut abgenommen innerhalb von 3 Stunden)

- Test, ob meine Nebennierenrinde richtig funktionniert (Spritze bekommen, 3 mal Blut abgenommen)

Alles zusammen ergibt bei mir die Diagnose PCOS

Liebe Grüsse

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9. Mai 2007 um 17:38
In Antwort auf kaveri_12040075

Hallo Sheela, hab was kopiert,
Unerfüllter Kinderwunsch
Im Falle anovulatorischer Zyklen ist eine synthetische Ovulationsauslösung mittels Clomiphencitrat möglich. Clomiphen wird seit 1967 in Deutschland zur Ovulationsinduktion eingesetzt und bewirkt eine Ovulation in ca. 70-85% der Patientinnen, wobei die Konzeptionsrate hiernach nur bei 40-50% liegt. Zudem geht die Behandlung, besonders bei PCOS-Frauen, mit einem erhöhten Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft (bei ca. 10% der Patientinnen) einher. Clomiphen darf bislang nur über einen Zeitraum von insgesamt 6 Zyklen erfolgen, da sonst gegebenenfalls das Risiko steigt, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken. Beim PCOS sollte bereits nach 3 erfolglosen Zyklen über eine Umstellung der Therapie nachgedacht werden. Bei Infertilität kommen ebenfalls Gonadotropine zum Einsatz. Hierbei sind Kombinationen aus FSH und LH oder FSH-Monopräparate erhältlich. Die Anwendung sollte erst nach erfolgloser Clomipheninduktionstherapie durchgeführt werden und bedarf einer engmaschigen laborchemischen (Östradiol) und sonographischen Kontrolle. Nach erfolgreicher Follikelstimulation mit ausreichend großen Follikeln wird die Ovulation mittels Gabe von humanem Chorion-Gonadotropin (5000-10000 IE) induziert. Als wichtigste Nebenwirkung wird bei dieser Therapieform die Überstimulation angesehen. Im Falle eines Therapieversagens bleibt einigen Patientinnen als ultima ratio nur noch die In-Vitro-Fertilisation (IVF). In den letzten Jahren etablierte sich jedoch auch Metformin als Therapeutikum beim unerfüllten Kinderwunsch (siehe Metabolisches Syndrom). International wird Metformin mittlerweile als Mittel der ersten Wahl in der Kinderwunschtherapie angesehen.


Orale Antidiabetika und somit auch Metformin werden allgemein als potentiell teratogen und in der Schwangerschaft als kontraindiziert angesehen. Erste Studien zum Einsatz von Metformin bei schwangeren PCOS-Frauen ergaben keine erhöhte Rate an Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen der Feten (Glueck et al. 2002). Es zeigt sich jedoch eine Reduzierung der Gestationsdiabetes-Fälle und eine signifikante Senkung der Frühabortrate von 62 auf 26%. Eine Fortführung der Metformingabe in der Schwangerschaft ist noch Gegenstand kontroverser Diskussionen und wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht generell empfohlen, kann aber im Ausnahmefall nach entsprechender Aufklärung in Zusammenarbeit von Gynäkologen und Internisten bei Frauen mit bereits stattgehabtem Frühabort oder Gestationsdiabetes in der Vorgeschichte in Erwägung gezogen werden. Glitazone sind aufgrund fehlender Daten bei Kinderwunsch nicht zu empfehlen und in der Schwangerschaft absolut kontraindiziert. Erste Daten belegen, dass auch nicht-insulinresistente PCOS-Patientinnen von einer Metformintherapie profitieren.

Hoffe konnte es hiermit gut beschreiben.

LG Steffi

@Manu:
danke dir für deine Antwort. ja ja das Kinderkriegen hätte nicht gedacht das es mal so anstregend wird *lach* aber was solls was man nicht alles aufsich nimmt wenn man nen neuen Erdenbürger zeugen möchte

also danke nochmal!

LG
Tiescha

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24. Juni 2007 um 11:13
In Antwort auf sherie_11889112

Hallo Ihr lieben...
....ich habe zwar zum Beitrag nicht wirklich was zu sagen oder Beizutragen, aber mich würde Interessieren durch welche Untersuchung bei euch das PCOS festgestellt worden ist!
Bin auch schon etwas länger am "üben" und es will auch nix klappen aber vom FA bekomme ich nur gesagt das ist noch normal schauen wir mal ob bis Ende des Jahres was passiert ist wenn nicht müßte man mal weiter schauen NA TOLL
Ich werd mich auch nicht verrückt machen aber mich würde freuen wenn ihr mir vielleicht sagen könntet wie es bei euch festgestellt worden ist!!
Danke schon mal!!!

LG
Tiescha

Pco
also, ich hatte eine Bauchspiegelung bei der Pco gesehen wurde und auch gleich behandelt wurde.Heist... sie haben alle kleinen Eibläschenzysten aufgestochen.Das sollte die Hormonlage stabilisieren und eine eisprung leichter machen.musten danach aber trotzdem Hormontherapie machen

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