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"Halbe Leihmutter"

27. November 2017 um 15:30 Letzte Antwort: 27. November 2017 um 22:40

Hallo,

mein Mann (40) und ich (35) können keine Kinder bekommen. Ich habe einen Gendefekt, bei dem 30%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Kind schwere Schäden bekommt (ich bin aber ganz gesund). Das Risiko ist uns zu hoch. Auch bei einer Leihmutter (mein Mann kommt aus Amerika, dort ist Leihmutterschaft legal) würde dieses Risiko bestehen bleiben.
Nun hatten wir die Idee, dass mein Mann eventuell mit einer anderen Frau ein Kind zeugen könnte, die uns als eine Art Leihmutter hilft, das heißt, das Kind wäre halb von einem mann, halb von ihr. Bevor jetzt irgendwelche Hassposts kommen (ich bitte, davon abzusehen), möchte ich folgendes sagen: ich weiß dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und ich finde es auch ehtisch nicht unbedenklich. Da müssen viele Dinge geprüft werden (ethisch). Es ist auch nur so ein Gedanke. Nehmen wir den Idealfall an: eine Frau hat bereits problemlos zwei gesunde Kinder geboren und hätte nichts dagegen, gegen eine bestimmte Summe einem kinderlosen Paar ein Kind zu schenken, d.h. nach der Geburt würde ich das Kind adoptieren. (Eine normale Adoption interessiert meinen Mann übrigens nicht).
Haltet ihr so etwas für wahrscheinlich? Dass eine Mutter ihr leibliches Kind weggibt, vielleicht unter dem Vorbehalt, dass sie es z.B. zweimal im Jahr besuchen kann? Wahrscheinlich ist die Idee total verrückt. Aber denkt ihr, dass so etwas irgendwie möglich ist (ich meine jetzt in erster Linie moralisch)? Danke für sachliche Kommentare.

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27. November 2017 um 18:06

warum kommt keine eizellspende in frage? das kind wäre von deinem mann und du würdest es austragen. ist auch rechtlich einfacher du bist vor dem gesetz die mutter weil du das kind gebärst. ist auch finanziell günstiger und in mehreren ländern möglich z.b. spanien und tschechien.  

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27. November 2017 um 22:30

Ich habe bereits aus meiner ersten Beziehung ein Kind. Dabei gab es nicht nur genannte Komplikationen fürs Kind, sondern auch für mich. Mein Frauenarzt rät mir deshalb dringend ab, noch ein Kind auszutragen. 

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27. November 2017 um 22:40

Wäre es möglich, per PID den Erbgutdefekt auszuschließen?

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