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Halb OT: Kinderwunsch in jungen Jahren?

2. Dezember 2011 um 21:03

Hallo ihr lieben!

Vorab, ich weiß dass mein Anliegen im Kinderwunsch-Forum (zumindest vom Namen her) vielleicht besser aufgehoben wäre, aber dort sind zum größten Teil Hibbels unterwegs, und meine Frage richtet sich eher an junge (/werdende) Mütter oder generell junge Frauen, die eventuell schon einmal ähnliche Gefühle gehabt haben wie ich jetzt.

Also, mein Name ist Marie, ich bin 20 Jahre alt und - so albern wie es vorkommt, das aufzuschreiben - ich wünsche mir ein Baby. Ich weiß selbst nicht was mit mir los ist, aber mittlerweile kann ich diesen Wunsch nicht mehr leugnen.
Ich erzähle am besten erstmal ein bisschen von mir, damit ihr das besser einschätzen könnt und versteht, was ich meine.
Angefangen hat alles vor etwa 1 1/2 Jahren, als meine Cousine mit 19 schwanger wurde. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir noch nie wirklich Gedanken über Kinder gemacht, und wenn, dann hatte ich mir gesagt: Jaja, später mal. Hat keine Eile! So wie das denke ich bei den meisten üblich ist. Erstmal eine Ausbildung oder ein Studium fertig machen, ein bisschen arbeiten gehen, ein finanzielles Polster anlegen, natürlich den richtigen Mann finden und dann im eigenen Nest ein Baby großziehen. Perfekter Plan, nur leider kommt es ja manchmal anders als gedacht.
Jedenfalls wurde durch die Schwangerschaft meiner gleichaltrigen Cousine etwas in mir "wachgerüttelt". Anders kann ich es nicht nennen. Ich habe alles, wirklich alles - von der ersten Sorge: Kann ich schwanger sein??, bis zum ersten SS-Test, bis zu den US-Bildern und bis zum ersten Tag des Kleinens auf der Welt - miterlebt. Wir standen uns vor ihrer SS schon sehr nah, und das hat uns noch mehr zusammengeschweißt.
Ich weiß nicht genau, wann es angefangen hat, mich so zu faszinieren. Faszination beschreibt meine damaligen Gefühle am besten! Als ihr Bauch anfing zu wachsen, wuchs auch meine Faszination. Da wurde das alles so real, meine kleine Cousine trägt ein Lebewesen in ihrem Bauch, es wächst und ich habe es treten gespürt und bald würde sie Mutter sein. Diese Gefühle, die ich zu dem Zeitpunkt hatte, haben mich ehrlichgesagt ziemlich überrumpelt. Zumal ich sie noch nichteinmal einzuordnen wusste! Ich habe mich in etwa so wie in der Grundschule gefühlt, wenn jemand aus meiner Klasse etwas ganz tolles hatte (mir fällt grad kein Beispiel ein) und ich so neidisch darauf war, dass ich ganz traurig wurde weil ich es nicht haben konnte...ihr wisst schon
Neid ist aber eigentlich das falsche Wort, zum Glück war dieses Gefühl für unsere Freundschaft nicht negativ, denn es betraf eben nur mich.
Also, ich würde es als eine Mischung aus Leere, Neugier, ganz viel Faszination , Traurigkeit und eben auch etwas Neid beschreiben. Leere deshalb, weil ich auf einmal (und das ging fast von einem Tag auf den anderen) das Gefühl hatte, in meinem Leben fehlt etwas. Es ist nicht vollständig!
Ich fing an, mich mit dem Thema Schwangerschaft zu beschäftigen. Erst nur ein bisschen, und dann immer öfter, bis ich täglich alles über Schwangerschaft & Baby las, was mir in die Finger kam. Ich lernte innerhalb von ein paar Wochen alles über die Entstehung eines neuen Lebens, wie sich alles auf so wundersame Weise entwickelt, und meine Begeisterung nahm kein Ende! Ein so großes Interesse für ein Thema hatte ich vorher noch nie verspürt glaube ich! Viel bekam ich aber auch von meiner Cousine erzählt, hautnah sozusagen. Das war immer am spannendsten und sie hat sich auch immer gefreut, jemanden zum reden zu haben. Ich hätte auch gerne jemanden zum reden gehabt, habe mich aber (bis heute) nie jemandem anvertraut. Einfach aus Sorge, dass ich ausgelacht werden würde oder mich irgendjemand für verrückt erklärt. Das tu ich ja in gewisser Weise schon selber, nur ich kann es einfach so schlecht einschätzen.
Erst dachte ich, das ist doch bestimmt nur so eine Phase. Weil diese Gefühle eben auch fast übernacht kamen. Es hat auch zugegebenerweise eine halbe Ewigkeit gedauert, bis ich verstanden habe, was diese "Leere" oder dieses "Unvollständige" in mir bedeuten. Vielleicht wollte ich es auch einfach nicht wahr haben, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ein Kind zu diesem Zeitpunkt eher ungünstig ist. Nicht unmöglich, nein - finanzielle Mittel sind da, ich habe seit 4 Jahren einen unglaublich lieben Freund, der immer für mich da ist und sich auch nicht aus dem Staub machen würde, wenn ich jetzt schwanger werden würde...trotzdem habe ich mich noch nie getraut, ihm mein kleines "Problem" zu erzählen - denn ich weiß, dass er erst mit 30 Vater werden will. Er sagt selber, es wäre nicht schlimm, WENN es passieren würde - aber es muss eben jetzt noch nicht sein, und das will ich auch respektieren. Ein Kind sollte doch im besten Falle von beiden Elternteilen erwünscht sein...
Ausserdem bin ich halb fertig mit meinem Studium (Soziales und Erziehung mit dem Schwerpunkt frühe Kindheit und Förderung) und danach planen wir, zusammenzuziehen. Darauf freue ich mich schon so sehr, da ich im Moment wegen des Studiums in einem Uni-Wohnheim wohne, in dem es teilweise echt drunter und drüber geht...auch daran habe ich in letzter Zeit deutlich gemerkt, wie "anders" ich doch bin...bzw ich fühle mich so. Die anderen gehen unter der Woche bis 5, 6 Uhr morgens weg, kommen sturzbetrunken nach hause, gehen dann am folgenden Tag meistens nicht zur Uni und gammeln nur rum, um dann abends wieder feiern zu gehen. Ich bin einfach ein vollkommen anderer Typ - ich würde jederzeit einen gemütlichen Abend mit meinem Schatz einer wilden Partynacht vorziehen. Nicht, dass ich nie feiern gehen würde - aber es ist doch sehr, sehr selten und meistens bereue ich es auch. Ich bin weiß gott nicht verklemmt oder langweilig (hoffe ich zumindest ) oder so, aber es ist einfach nicht mein ding. Viele haben mir auch schon gesagt, ich sei sehr "reif" für mein Alter. Was das bedeuten kann wurde mir auch erst in der letzten Zeit bewusst. Ich habe das im Grunde nie negativ aufgefasst, doch jetzt merke ich eben, dass ich meiner Zeit vielleicht doch etwas voraus bin. Meine Schwester zum Beispiel ist 25 und möchte glaube ich in naher Zukunft keine Kinder bekommen, sie ist auch eher der Party-Mensch und meint immer zu mir: Mensch, genieß dein Leben und deine Jugend, du bist nur einmal so jung und so frei wie jetzt.
Schön und gut - nur davon merke ich im Moment leider nichts! Ich habe einfach nicht das Gefühl etwas zu verpassen wenn ich nicht jedes Wochenende bis tief in die Nacht unterwegs bin. Und - ich will nicht sagen, dass ich mit meiner Jugend in irgendeiner Weise abgeschlossen hätte oder so - aber ich bin der Meinung, ich habe viel (sowohl schönes als auch eher unschönes) erlebt und bin daran gewachsen. Vielleicht ein bisschen zu sehr?
Jetzt denken sich einige von euch vielleicht: Wenn sie sich doch so sehr ein Kind wünscht, wieso versucht sie nicht einfach, schwanger zu werden?
Dafür gibt es einige Gründe...zum einen habe ich Angst, was meine Umwelt dazu sagen wird. Mein Freund wäre im ersten Moment bestimmt geschockt, dann würde er sich vielleicht damit abfinden. Abfinden ist mir aber nicht genug.
Meine Mutter wäre noch 10 mal mehr geschockt (sie hat mich erst mit 40 bekommen und fand das das perfekte Alter...) aber würde sich auf jeden fall auch freuen. Sie hat selbst schon einmal gesagt, als meine Cousine schwanger wurde, dass es auch bei mir mittlerweile ja kein Weltuntergang mehr wäre und ich ja auch vernünftig genug wäre, ein Kind großzubekommen - aber dass ich eben meine Jugend noch ausleben soll, mein Studium fertigmachen soll und dann später alles in Ruhe machen kann. "Du hast ja noch eine Menge Zeit" hieß es dann immer, und: "Das muss jetzt einfach noch nicht sein." Dieser Satz!!
Mein Vater würde glaube ich genauso reagieren wie meine Mutter, nur dass es ihm vielleicht nicht ganz so nahe gehen würde wie ihr, weil er ziemlich oft auf Geschäftsreise weg ist und wir auch keine so enge Bindung haben. Bin das absolute Mama-Kind, mit meiner Mutter kann ich über (fast) alles reden und bin ihr so dankbar, dass sie immer so lieb zu mir ist und mir so eine große Sicherheit im Leben gibt.
Meine Freunde, um die Reihe zu vervollständigen, würden glaube ich auch erstmal überrascht sein, und ja - danach würden sich einige von mir abwenden. Das habe ich bei meiner Cousine erlebt (wir haben in etwa den selben freundeskreis) und das würde auch mir passieren. Traurig, aber so ist es nun einmal - viele können es vielleicht nicht verstehen oder wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen, oder wollen eben einfach noch ihr Partyleben genießen. Ich gönne es ihnen ja von ganzem Herzen, nur verstehe ich es nicht weil ich selbst komplett anders denke.
Jedenfalls - um das noch zuende zu schreiben: Diese "Phase" ist bis heute nicht vorbei. Der Wunsch ist eher noch gewachsen und hat sich in mein Gehirn gebrannt, sodass die Gedanken viel zu oft um dieses Thema schwirren. Ich kann an keiner Babyabteilung mehr vorbeigehen, immer muss ich mir die kleinen Strampler anschauen und verfalle jedes mal so seltsamen Tagträumen, in denen ich mir vorstelle, wie es wohl sein wird, wenn ich in ein paar Jahren endlich selber Babykleidung kaufen darf. Wenn ich schwangere Frauen sehe versetzt es mir jedesmal einen kleinen Stich ins Herz, sie strahlen so ein Leuchten aus - ist euch das schonmal aufgefallen? Bei meiner Cousine war das auch ganz stark der Fall - da war dieses Strahlen, und gleichzeitig so eine gemütliche Wärme und Ruhe, und so viel Liebe. Schwer zu beschreiben, vielleicht wisst ihr was ich meine.

Achje, mein Text ist schon 10 Kilometer lang und bestimmt klinge ich etwas wirr aber ich musste mir das jetzt einfach mal vom Herzen schreiben. Persönlich kann ich einfach mit niemandem darüber reden ohne für verrückt erklärt zu werden...
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Ich wünsche mir so sehr ein Baby - bin aber mit 20 meiner Meinung nach (!) noch viel zu jung! Ich habe mir selber als Mindest-Alter 25 gesetzt...aber - wie überstehe ich die Zeit bis dahin? Ist etwas dramatisch ausgedrückt, aber wenn das jetzt noch 5 Jahre so weitergeht werde ich wahnsinnig.
Ich weiß ehrlichgesagt auch garnicht was ich jetzt von euch hören möchte, ich erwarte ja garkeine Ratschläge oder so etwas - mich würde nur interessieren, ob jemand von euch so etwas auch schonmal erlebt hat? Diesen starken Kinderwunsch? Und das Problem, ihn sich nicht erfüllen zu "dürfen"?

Danke danke danke schonmal im voraus für eure antworten. Und sorry wegen dem roman...

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2. Dezember 2011 um 23:10

Hey
hab deinen roman nur kurz üerflogen...wenn du soviel schreibst, kannst du hier meist nicht mit vielen antworten rechenen

ich finde, dass man das nicht am alter einer person festmachen kann wann wer reif für ein kind ist und wann nicht!
das ist sehr individuell und DEN richtigen zeitpunkt gibt es sowieso nieeeeee

wetten, dass wenn du 25 bist auch wieder einige gründe dagegen sprechen würden?! wer suchet der findet :p

alles liebe
dini

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2. Dezember 2011 um 23:44

Sprich
mit deinem Freund und deiner Cousine darüber. Die beiden werden dich am ehesten verstehen. Ich hatte auch lange den Wunsch und habe mich dann von Jahr zu Jahr weitergehangelt.
Erst Studium fertigmachen, dann etwas arbeiten.
Dann stand die Hochzeit an. Also danach!
Für die Hochzeitsreise mussten wir aber Malaria Tabletten nehmen, daher wieder um fast ein Jahr verschoben. Dann noch die Pillenpackung fertig nehmen und los gings.
Jetzt denke ich, dass die Zeit doch schnell verging, aber manchmal schienen die Tage und Wochen nicht vorbei zu gehen.

Mein Mann meinte auch mal, dass er erst mit 30 anfangen will. Mir war das aber eindeutig zu spät. Bis dahin hätte ich mir vielleicht richtig was Berufleben aufgebaut, dass ich jetzt aufgeben/unterbrechen müsste. So habe ich jetzt genau 3 Jahre Berufserfahrung, das reicht erstmal. Mit 30 will ich dann (laut Masterplan) mit der Fortpflanzerei fertig sein und mit voller Power (also was die Kids halt übrig lassen) wieder ins Berufsleben einsteigen.
Nun warten wir erstmal ungeduldig auf unseren kleinen Sohn und schaun dann mal weiter.

Leia mit Bubi 21+4

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3. Dezember 2011 um 1:49

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst!
Ich hab übrigens deinen ganzen Roman gelesen

Also bei mir fing das mit dem Kinderwunsch schon recht früh an, da war ich ca.14... Zu der Zeit war die Frau meines Onkels (Bruder meiner Mum) schwanger mit dem 4. Kind und es sollte endlich die kl. Cousine werden, die ich mir immer gewünscht habe... Ich war jeden Tag bei meim Onkel, seiner Family und meiner Oma (wohnt auch im selben Haus)... Ich hab mich oft mit den Jungs beschäftigt und wollte so viel wie Mögluch von der SS mit bekommen
Als die Kleine endlich da war, hat sich meine Tante noch weniger um ihre Kinder gekümmert als vorher, ich wurde immer gefragt ob ich kurz aufpassen könnte und dann war meine Tante für Stunden weg... An manchen WE's hatte ich die Kleine übernacht bei mir, weil due Jungs Fußballspiele hatten und die Maus da gestört hätte bzw. die Mutter keine Lust hatte sie auch noch mit zu nehmen
Ich merkte, dass ich ohne Probleme mit einem Baby klar komme und langsam fing ein kleiner zahrter Kinderwunsch in mir zu wachsen... Ich war aber vernünftig - hatte ja damals nicht mal ein Partner... Als meine Prinzessin 3 J alt war (ich 17) war die Ehe meines Onkels am Ende und die Frau ist mit ihrm neuen Typ (ein "guter" Freund meines Onkels) abgehauen und hat die Kinder zurück gelassen Für mich war sofort klar, dass ich bei meim Onkel und meiner Oma einziehe... So hatte ich mit 17 von eim Tag auf den anderen die Hauptverantwortung für 4 Kinder (3-9 J)... Die Kleine war für mich eh schon wie meine eigene Tochter und den Jungs hab ich versucht so gut ich kann über den Schmerz hinweg zu kommen... Nach 3 Jahren viel der Mutter auf, dass es ihr finanziell besser geht, wenn sie 2 Kinder bei sich hat und nach langem hin und her hat sie die 2 Kleinen azch bekommen... Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, meine kleine Prinzessin wurde mir nach 6 J einfach weggenommen und ich konnte absolut nichts tun, obwohl ich die jenige bin, die sie bis zu diesem Zeitpunkt jeden Abend ins Bett gebracht und ihr vorgelesen hat.. Die ersten Schritte ist sie bei mir gelaufen, ich hab ihr die Pampers abgewöhnt und ihr erstes Bild hing in meinem Zimmer (heute an meinem Kühlschrank) ich saß jahrelang an ihrem Bett, wenn es ihr schlecht ging und zu mir kam sue gekrochen, wenn sie schlecht geträumt hat... Aber ich bin nicht die leibliche Mutter und habe keine Rechte
Bis zu dieser Zeit hatte ich meinen KiWu im Griff, aber plötzlich war er so stark wie nie zu vor, aber ich war noch in Ausbildung und meine Beziehung ging auch in die Brüche...
Dann hab ich am Ende der Azsbildung meinen Freund kennen gelernt und er war so toll, alles was ich mir immer gewünscht habe und nach 3 Mon sind wir zusammen gezogen... Meine Ausbildung war fertig und ich hatte einen festen Vertrag, aber mein Freund hatte gerade sein Fachabi begonnen und wollte dann studieren - also musste ich wieder warten und es war unerträglich, aber ich MUSSTE vernünftig sein... Iwann haben wir er musste auch mit dran denken weil, ich so vergessluch bin) die Pille vergessen und wir dachten schon ich sei schwanger, erst waren wur beide geschockt, aber dann haben wir uns an den Gedanken gewöhnt und ich war überglücklich - doch dann Fehlarlam, meine Periode kam pünktlich und ich habe einfach nur noch geheult... Das war übrigens letzten Januar...
Ich habe mich nie vorher getraut mit meinem Freund darüber zu reden, aber ich wollte die Pille einfach nicht mehr nehmen, ich wollte ein Baby, mein Baby mit ihm - unser Baby und ich wurde mit jeder einzelnen Pille ,die ich genommen habe, immer depressiver... Und Ende Februar konnte mein Schatz sich das nich mehr mit ansehen und sagte mir, dass er alles durchgerechnet hat und dass wir uns trotz Studium ein Baby leisten können und dass er es sich auch wünscht, weil er sich im Januar auch schon an dan Gedanken gewöhnt hatte...
Heute bin ich 22 (mein Freun 24 und 1. von 7 Semestern) und Ende 27. SSW unser Baby soll Anfang März kommen (gezeugt wurde es zu unserem 1. Jahrestag ), oft mache ich mir Gedanken, ob es die richtige Entscheidng war und ob wir das alles auch schaffen und mein Freund (der auf jeden Fall der richtig Papa für mein Baby ist) macht mir jedes mal Mut und sagt mir, dass wir das zusammen entschieden haben und es zusammen schaffen werden! Auch wenn es nicht immer einfach ist, habs mir ehrlich gesagt doch ein bissel zu leicht vorgestellt - wusste nicht dass ich so viele Probleme während der SS haben würde (Übelkeit, Probleme auf Arbeit, Stimmungsschwankungen usw.), mein Freund steht immer hinter mir und hat gaaaaanz viel Verständnis...
Unseren Freunden und der Familie gaben wir übrigens erzählt, dass es ein Unfall war, weil wir uns nicht für unsere Entscheidung rechtfertigen wollten und wir nicht so Sprüche wie "Ihr habt es ja so gewollt" hören wollen, wenn es schwierig wird - das wussen wir auch alleine! Wenn mein Schatz mit Studium fertig ist, wollen wir dann die Wahrheit sagen, weil wir das unfaire dem Kind gegenüber finden!
Ich bin trotz der vielen Probleme sehr froh über meine SS und kann es kaum erwarten, mein Baby endlich den Armen halten zu dürfen

Huch jetzt hab ich auch so ein langen Roman wie du Aber eins musd ich dennoch los werden, ich glaube, dass wir uns vom Charakter und von dem was wir fühlen, sehr ähnlich sind - zumindest hab ich mich sehr oft in deinen Worten wieder gefunden... Ich hab übrigens schon angefangen Babysachen zu kaufen, nachdem wir die Pille abgesetzt haben

Ich kann dir nur raten rede mit deinem Freund und versuche ihm genau zu beschreiben, was du fühlst und wie es dir geht... Er wird wahrscheinlich seine Zeit brauchen, aber vll kann er sich langsam mit dem Gedanken anfreunden doch schon ehr Papa zu werden... Sag dabei auf KEINEN Fall "Ich will ein Kind von dur und zwar jetzt!" oder sowas ib der Art... Sag einfach nur, was du im Mom fühlst und erwarte nur, dass er dir zuhört evtl. im 1. Mom geschockt ist, lass ihm ein bischen Zeit und frag ihn, dann was er gerade denkt... Ich mach sowas gern abens, wenn wir im Bett liegen...

Ein Kind ihm unter zu schieben, find ich nicht so toll, das ist in meinen Augen ein Vertrauenbruch und auf jeden Fall der falsche Weg - du müsstest für sehr lange Zeit dieses Geheimnis für dich tragen und wer weiß was passiert, wenn dascraus kommt...

Achso und wie hier schon öfter erwähnt - es gibt nie den perfekten Zeitpunkt um ein Kind zu bekommen!

Ich wünsch dir auf jeden Fall alle Gute
LG Dalli und Baby 26 5

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3. Dezember 2011 um 10:07


Mein Kinderwunsch war auh schon früh da- hab aber noch auf den richtigen Mann warten müssen, denn ohne Vater wollte ich nie ein Kind.
Perfekt muss nicht alles sein - aber ich find es schon gut, wenn man sich vorher ein paar Gedanken macht. Nicht nur "wie wird das am Anfang klappen" sondern auch "wie geht es in 5 Jahren weiter"
Man will ja auch eventuell mehrere Kinder und der Abstand sollte für manche nicht zugroß sein. Eine entsprechende Wohnung will auch finanziert werden...
Aber wenn der Rahmen einigermaßen stimmt - warum dann nicht mir Anfang 20?
Ich bin mit 23 schwanger geworden (geplant) und will danach noch studieren
Zum Glück verdient mein Partner gut der macht das schon

Rede mit deinem Freund offen drüber - ihr werdet schon den "richtigen" ZEitpunkt finden. Ein bisschen Mut gehört eben auch dazu...

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3. Dezember 2011 um 12:43


Zunächst einmal ein riesiges Dankeschön an alle die sich zeit genommen haben meinen beitrag zu lesen oder zu überfliegen (reicht ja schon) und mir auch zu antworten ich hatte mir schon gedacht dass das was länger werden würde, aber es musste einfach mal raus...
naja jedenfalls danke!

@ dini703: Bestimmt würde es mit 25 wieder neue Gründe geben, warum es auch dann nicht der richtige Zeitpunkt ist. Nur denke ich, dass das Alter einem doch eine gewisse Sicherheit gibt, wenn man sagen kann: ich habe mein studium fertig, wohne mit meinem partner zusammen (das sint ja schonmal zwei große faktoren die meiner meinung nach stimmen müssen) - alles, was dann noch dagegen sprechen könnte ist vielleicht nicht so ein "dickes Paket" was man erstmal aus dem weg räumen muss. Verstehst du was ich meine? Aber du hast Recht, Gründe gäbs bestimmt wieder. Nur eben vielleicht keine so schwerwiegenden.

@ schuzzeli: dein Beitrag hat mich echt zum nachdenken angeregt, du hast Recht wenn du sagst, dass es nicht aufs Alter ankommt...es ist schließlich, grob gesehen, auch nur eine Zahl. Ich kenne Mädchen, die sind 25 und benehmen sich immernoch wie 15, und andersherum gibt es ja auch noch andere junge Frauen, die wie ich mit 20 einfach aus dem gröbsten raus sind (keine ahnung ob man das so nennen kann) bzw. sich "bereit" fühlen für einen neuen Lebensabschnitt. Für mich zählen in erster Linie altersunabhängige Ziele, wie du sie auch beschrieben hast. Ich möchte mit meinem Freund zusammenwohnen, mein Studium abgeschlossen haben und (eventuell, das weiß ich noch nicht) ein, zwei Jahre gearbeitet haben. Diese Zeit habe ich "überschlagen" und kam zu dem Schluss, dass ich dann ungefähr 25 sein werde (wenn alles nach Plan läuft...) - deshalb diese Zahl. Wenn mit 23 die Voraussetzungen erfüllt sind, dann eben mit 23! Wenn es erst mit 28, oder 32 oder wann auch immer soweit ist, dann eben erst dann! Nur in mir wächst dieser Wunsch und wächst und wächst, und ich fühle mich etwas hilflos deswegen. Weil ich eben auf unbestimmte Zeit noch warten möchte/muss...
Blauäugig gehe ich sicher nicht an die Sache heran, das stimmt. Ich weiß, dass ein Kind eine RIESEN Verantwortung bedeutet. Davor habe ich sogar jetzt schon Respekt (keine Angst, eher Respekt) - aber ich denke, das geht vielen werdenden Müttern so. Oder denjenigen, die ein Kind planen. Diese Sorgen sind schließlich normal und durchaus auch berechtigt, keine Frage. Ob mit 20 oder mit 40.
Alles Gute für dich und dein Baby!

@ leiaf: Dass man das Gefühl hat, die Tage und Wochen würden nicht vorbeigehen, kenne ich auch sehr gut! Die Tatsache, dass es bei mir wahrscheinlich noch Jahre sein werden, stimmt mich auch nicht unbedingt optimistischer...aber ich kann mir gut vorstellen, dass rückblickend die Zeit dann doch gerast ist. Das hat sie wohl so an sich
Tja, ich werde wohl in nächster Zeit mit meinem Freund darüber sprechen. Wir können uns zum Glück alles sagen weil wir uns wirklich sehr nahe stehen, nur immer wenn ich dieses Thema anschneiden will, kriege ich einen dicken Kloß im Hals...und schlucke es dann doch wieder runter. Vielleicht, weil ich seine Antwort schon kenne und sie mich enttäuscht. Da kann er nichts für, es liegt einfach an mir. Wenn ich das Thema mal gaaanz zaghaft angesprochen habe, kam meistens der Standardsatz: Das hat doch noch Zeit! Lass uns uns erstmal etwas richtiges aufbauen und dann sehen wir weiter.
Er ist ja auch der Meinung dass 30 ein gutes Alter ist. Als ich mal meinte dass ich mir mit 25 auch schon Kinder vorstellen könnte hat er mich nur mit riesen Augen angeguckt, etwa so: ^^
Auch als meine Cousine mit 19 ihr Kind bekommen hat, meinte er: Mensch, sie ist doch selber noch ein Kind.
Ich denke, dass das auf viele zutrifft (auch auf ältere), aber eben nicht auf alle, und wie ein Kind fühle ich mich schon lange nicht mehr.
Ausserdem kommen mir dann teilweise to total seltsame Gedanken wie: Was ist, wenn man zum Beispiel erst mit 30 anfängt es zu versuchen? Was, wenn es dann lange nicht klappt? Bei meiner Tante war das nämlich aufgrund einer Hormonstörung der Fall, und sie ist dann auch erst mit knapp 40 Mutter geworden. Versucht hatte sie es auch schon länger, sie hatte auch ein paar Fehlgeburten und musste dann Pausen einlegen - davor graut es mir auch...ist das nachzuvollziehen?
Achso, und dieses Weiterhangeln kenne ich auch: Ich stürze mich jetzt eben total in mein Studium, bin damit auch komplett ausgefüllt, ZEITLICH gesehen. Aber dieses Gefühl, dass etwas fehlt - das wird dadurch nicht weniger.
Naja, wenigstens ist es eine relativ sinnvolle Beschäftigung und die Zeit vergeht dadurch hoffentlich auch schneller...
Ich wünsche dir noch eine schöne Schwangerschaft! Wie alt bist du denn wenn man fragen darf?


@ dalli89: ich habe deinen Roman auch gelesen danke für die ausführliche Antwort! Deinen Kinderwunsch zum Beispiel kann ich supergut nachvollziehen, das muss ja wirklich ein Schock gewesen sein als die Kleine auf einmal wieder wegkam - es ist eine Schande, dass man da als quasi Aussenstehende nichts mitzureden hat. Kann mir sehr gut vorstellen dass sie wie ein eigenes Kind für dich war. Mir tut das sehr leid was dir passiert ist.
Umso schöner, dass es jetzt bei euch geklappt hat! Ich wünsche dir auch alles Gute für deine Schwangerschaft. Da hast du ja Glück dass dein Freund so ein Goldstück ist und dir den Rücken stärkt sowas ist denke ich auch sehr wichtig. Genau deswegen möchte ich ja, dass es mit meinem Freund in Einvernehmen passiert. Dass wir uns BEIDE sicher sind: Ja, jetzt sind wir bereit! Alles andere wäre meiner Meinung nach einfach falsch und sehr unfair dem Partner gegenüber. Ich würde es nie fertig bringen, meinem Freund ein Kind unterzujubeln - um himmels Willen, allein bei dem Gedanken läuft mir ein eiskalter Schauer den Rücken herunter geht garnicht!! Ich glaube, da würde ich trotz Baby meines Lebens nicht mehr froh, mit so einem riesen Geheimnis. Niemals.
Es ist so schön zu lesen dass ihr das durchgerechnet und dann gemerkt habt, dass es klappen kann das wäre auch mein Traum! Ich muss einfach mit meinem Freund darüber sprechen, zumal ich auch bei mir diese "Symptome" entdeckt habe die du beschreibst. Ich bin wirklich sehr gewissenhaft mit meiner Pille, nehme sie immer zur gleichen Tageszeit, hab einen Wecker dafür...damit auch sie auch ja nicht vergesse! Wenn ich mal Verdauungsprobleme hab oder so bin ich extra vorsichtig, damit auch ja nichts passiert. Aber ich merke, wie sich alles in mir sträubt, wenn ich sie nehme. Von Tag zu Tag wird das schlimmer. Und doch ist meine Vernunft dann so stark oder zumindest hat sie die lauteste Stimme in meinem Kopf, die mich dann doch "korrekt" handeln lässt. Diese andere kleine Stimme, die sich so sehr ein Baby wünscht, ist ganz leise und kommt da meist nie zu Wort. Aber ich spüre, wie ich daran langsam kaputt gehe, oder zumindest langsam aber sicher in eine Depression rutsche. Einfach, weil mir mein Leben auf einmal so sinnlos erscheint, und das ohne Grund. Ich habe doch eigentlich alles was man sich in meinem Alter wünschen kann, nur das füllt mich einfach nicht aus. Schwer zu erklären!
Ich denke, ich kenne die Antwort von meinem Freund schon wenn ich ihn darauf ansprechen würde. Und da hab ich einfach Angst vor, weil es mich nur noch trauriger machen würde...weil ich genau weiß, dass es jetzt noch keine Kinder möchte und das respektiere ich natürlich auch! Nur fällt es mir so unglaublich schwer. Aber ich werde wohl nicht drum herum kommen, er hat schon ein paarmal gefragt was in letzter Zeit mit mir los ist. Wir waren letztens bei seinem Bruder zum Geburtstag eingeladen, da war eine Freundin von seinem Bruder und die war auch frisch schwanger, 3ter Monat glaube ich. Zu dem Zeitpunkt war es mir mehr oder weniger erfolgreich gelungen, meinen Kinderwunsch zu unterdrücken oder beiseite zu schieben, aber als ich sie gesehen hab war alles wieder da. Es war sogar so schlimm, dass ich auf der Heimfahrt bei meinem Freund im Auto (wir waren natürlich allein) angefangen habe zu weinen, weil mich meine Gefühle einfach voll im Griff hatten und ich mich auf einmal nicht mehr dagegen wehren konnte. Er hat mich so lieb getröstet, gefragt was los sei - ich habs auf den Alkohol geschoben, obwohl ich nicht viel getrunken hatte, und dass ich bald meine Tage kriege oder sowas in der Art habe ich als Ablenkung gesagt. Ein paar Tage später habe ich mich dann getraut mal anklingen zu lassen, dass ich wegen besagter Freundin so niedergeschlagen war. Ich glaube, er hat das nicht richtig verstanden (vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, kann wirklich sein) aber er meinte nur so etwas wie: "Meinst du das jetzt Ernst? Ne oder?" Das war noch nichteinmal herablassend oder so, nur eben einfach verständnislos. Und das macht mich so traurig...obwohl ich in gewisser Weise nachvollziehen kann, wieso er es nicht versteht.
Naja, ich werde eine gute Gelegenheit abwarten und versuchen, ihm meine Gefühle zu dem Thema endlich näher zu bringen. Und es auch zu erklären - obwohl das glaube ich ziemlich schwer werden kann, wenn ich es selber nicht verstehe.

@ dragonheart87: Ja, Mut gehört dazu - bin mir nicht ganz sicher, ob ich den habe. Wahrscheinlich muss ich mir einen Ruck geben, denn so geht es einfach nicht weiter. Zumindest nicht alleine! Ich muss mit jemandem darüber reden, und wenn ich da auf Unverständnis treffe, werde ich mir wohl überlegen, in naher Zukunft mal eine Therapie zu machen. Das hat mir schon vor meinem Kinderwunsch vorgeschwebt, da ich unter klassischen Winterdepressionen leide. Erst hab ich das auch als Quatsch abgetan und dachte das ist total übertrieben formuliert, aber es ist leider wirklich so - sobald die Tage kürzer werden, sinkt meine Laune langsam aber sicher in den Keller, ich sehe dann in nichts mehr einen Sinn. November bis Februar ist es am schlimmsten. Wahrscheinlich habe ich mich deswegen auch jetzt erst an euch gewandt den Sommer kriege ich bisher immer noch ganz gut rum
Naja wie gesagt, ich werde mit meinem Freund reden müssen, und abwarten was er sagt. Bin gespannt.
Alles Gute für dich und dein Baby und dein Studium! Du packst das viele Unis haben super Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinen!

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3. Dezember 2011 um 13:53

Bin inzwischen 26
nach der langen hin und her schieberei bin ich mit 25 schwanger geworden. Mir wäre zwar ein oder zwei Jahre früher lieber gewesen, aber jetzt ist es endlich soweit und ich bin zufrieden.
Egal wieviele Gedanken du dir vorher machst und eigentlich alles perfekt scheint. Sobald du schwanger bist hast du Angst, dass es doch falsch sein könnte oder du es nicht auf die Reihe bekommst (Hormone! )
Wenn du deinen Freund jetzt schon darauf vorbereitest, dass du nicht bis 30 warten kannst ohne verrückt zu werden, kann er sich auch darauf einstellen. Dann könntet ihr euch ja zeitlich etwas annähern.
Hat bei mir auch geklappt.
Ich wünsch dir, dass du die Zeit bis zur Schwangerschaft gut überstehst.

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3. Dezember 2011 um 13:54
In Antwort auf leiaf

Bin inzwischen 26
nach der langen hin und her schieberei bin ich mit 25 schwanger geworden. Mir wäre zwar ein oder zwei Jahre früher lieber gewesen, aber jetzt ist es endlich soweit und ich bin zufrieden.
Egal wieviele Gedanken du dir vorher machst und eigentlich alles perfekt scheint. Sobald du schwanger bist hast du Angst, dass es doch falsch sein könnte oder du es nicht auf die Reihe bekommst (Hormone! )
Wenn du deinen Freund jetzt schon darauf vorbereitest, dass du nicht bis 30 warten kannst ohne verrückt zu werden, kann er sich auch darauf einstellen. Dann könntet ihr euch ja zeitlich etwas annähern.
Hat bei mir auch geklappt.
Ich wünsch dir, dass du die Zeit bis zur Schwangerschaft gut überstehst.


Danke, das macht mir etwas Mut!

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3. Dezember 2011 um 19:55

Oh ja ich kann das nachvollziehen
Als erstes muss ich mal sagen dass du eine sehr schöne Art hast zu schreiben... war interessant zu lesen, vor allem weil es mir genauso geht!
Bin jetzt 23 und mit meinem Freund seit 4 Jahren zusammen, seit 3 Jahren wohnen wir zusammen und streiten uns nur selten, also ich weiss auch 100 pro dass er der Vater meines Kindes/r sein soll! Hatte aus heiterem immel schon nach ein Jahr Beziehung einen Kinderwunsch, habe hier im Forum immer mitgelesen. mir das Mamibuch gekauft und alles förmlich verschlungen was mit dem Thema zu tun gehabt hat! Naja nach einem Jahr Beziehung und noch kaum Berufserfahrung habe ich mich aber 3 jahre eben bis jetzt hingehalten... Weiss auch nicht so richtig ob ich es jetzt wagen soll, weil ich doch auch immer realistisch und planbar denke und ich habe seit 2 jahren einen 30std. Job und verdiene sehr wenig...aber die Arbeit gefällt mir, aber eben nur dort( kann man schlecht erklären) jedenfalls habe ich schon überlegt nochmal was anderes zu lernen, aber nochmal 3 jahre warten!? Habe halt diesen Wunsch so sehr und würde es einfach gerne tun! Mein Freund ist 28 und hat eine feste Arbeit... ein weiteres Problem ist dass er einen sehr grossen Hund mit in die Beziehung gebracht hat, der Hund ist sehr eifersüchtig und teilweise aggressiv anderen gegenüber und ich würde nie das baby guten Gewissens mit dem Hund in eine Wohnung bringen, würde aber auch nie von meinem Freund verlangen ihn weg zu geben oder so.... hach alles verzwickt Manachmal weiss man einfach nicht wie man es machen soll... ich versteh dich da schon

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4. Dezember 2011 um 14:53
In Antwort auf ziska88

Oh ja ich kann das nachvollziehen
Als erstes muss ich mal sagen dass du eine sehr schöne Art hast zu schreiben... war interessant zu lesen, vor allem weil es mir genauso geht!
Bin jetzt 23 und mit meinem Freund seit 4 Jahren zusammen, seit 3 Jahren wohnen wir zusammen und streiten uns nur selten, also ich weiss auch 100 pro dass er der Vater meines Kindes/r sein soll! Hatte aus heiterem immel schon nach ein Jahr Beziehung einen Kinderwunsch, habe hier im Forum immer mitgelesen. mir das Mamibuch gekauft und alles förmlich verschlungen was mit dem Thema zu tun gehabt hat! Naja nach einem Jahr Beziehung und noch kaum Berufserfahrung habe ich mich aber 3 jahre eben bis jetzt hingehalten... Weiss auch nicht so richtig ob ich es jetzt wagen soll, weil ich doch auch immer realistisch und planbar denke und ich habe seit 2 jahren einen 30std. Job und verdiene sehr wenig...aber die Arbeit gefällt mir, aber eben nur dort( kann man schlecht erklären) jedenfalls habe ich schon überlegt nochmal was anderes zu lernen, aber nochmal 3 jahre warten!? Habe halt diesen Wunsch so sehr und würde es einfach gerne tun! Mein Freund ist 28 und hat eine feste Arbeit... ein weiteres Problem ist dass er einen sehr grossen Hund mit in die Beziehung gebracht hat, der Hund ist sehr eifersüchtig und teilweise aggressiv anderen gegenüber und ich würde nie das baby guten Gewissens mit dem Hund in eine Wohnung bringen, würde aber auch nie von meinem Freund verlangen ihn weg zu geben oder so.... hach alles verzwickt Manachmal weiss man einfach nicht wie man es machen soll... ich versteh dich da schon


Hey du, danke für deine Antwort! Und auch für das Kompliment. Uns scheint es da ja tatsächlich ähnlich zu gehen, mit dem Unterschied dass du ja schon etwas "Festes " in der Tasche hast in Sachen Ausbildung und Berufserfahrung. Das mit dem großen Hund ist natürlich wirklich schwierig...zumal wenn er dann auch noch eifersüchtig ist. Kann verstehen dass du da kein gutes Gefühl hättest wenn Baby & Hund unter einem Dach wohnen würden...aber wie du ja schon gesagt hast, von deinem Freund zu verlangen dass er ihn weggibt wäre natürlich auch heftig und mit Sicherheit nicht so gut für eure Beziehung, wenn ihm viel an dem Hund liegt...denke das ist wieder ein klassischer Fall von: da müsst ihr gemeinsam drüber reden (haha - sagt die, die sich selber nicht traut... ). Wenn bei deinem Freund der Kinderwunsch auch vorhanden sein sollte, ist es vielleicht gar kein so großes Problem mehr mit dem Hund? Er müsste ja nicht direkt ins Tierheim, aber vielleicht zu seinen oder deinen Eltern? Oder zu Freunden? So, dass er ihn noch sehen kann meine ich...kommt aber dann natürlich drauf an ob Leute aus der Familie oder aus dem Freundeskreis überhaupt bereit wären ihn aufzunehmen.
Aber das ist ein schwieriges Thema mit dem Hund, und jeder reagiert da ja auch anders drauf...
Naja, und das mit deiner Arbeit...also, wenn du etwas hast was dir Spaß macht, würde ich das auf jeden Fall nicht einfach so "wegwerfen" oder so - zumal du dir ja wohl auch in naher Zukunft ein Baby wünschst und sich das dann durch eine neue Ausbildung wieder um Jahre verschieben würde. In welchem Bereich arbeitest du denn? Gibt es da nicht die Möglichkeit, sich in irgendeiner Weise fortzubilden? Dann könntest du auf deinem Gelernten aufbauen, vielleicht etwas mehr Geld verdienen und hättest trotzdem sozusagen etwas "Neues", ohne direkt so viel Zeit investieren zu müssen!
Ich wünsche dir wirklich alles Gute und dass du einen Weg findest, alles miteinander zu vereinbaren! Die Zeit wird sicher kommen!

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4. Dezember 2011 um 15:19


Hallo so nun will ich auch mal was sagen
finde deinen beitrag echt supi
kommt mir nämlich alles so bekannt vor
kurz zu mir bin 24 und mein freund noch 27

das mit dem kinderwunsch kam bei mir auch wie aus dem nichts...zack war er da und er geht auch nicht mehr weg.
Vor ca einem Jahr haben mein freund und ich uns auch mal über kinder unterhalten und da sagte er mir also die nächsten 10 jahre will er keine kinder..kannst dir ja denken wie weit runter meine kinnlade hing hehe
gut aber damals dachte ich mir dann ja so schnell will ich ja auch keine.
so richtig intensiv hab ich angefangen mich mit dem thema kinder zu beschäftigen als ich beschlossen hab die DMS abzusetzen, wovon mein freund natürlich auch wusste...erst haben wir gesagt ich verhüte danach weiter mit der pille sobald meine mens mal wieder da is..nunja die lässt immer noch auf sich warten. Aufgrund dessen kamen wir dann wieder auf das thema kinder...im Prinzip hab ich ja innerlich schon gehofft das er sagt gut wenn du die dms nicht mehr nimmst dann lassen wir es gleich mit der verhütung.dem war aber leider nicht so...zuerst zögerte er noch n bissel aber nun ja nun is er auch an dem punkt an dem er sagt ok ich bin soweit wenn es so sein soll dann soll es wohl so sein..
ich merk grad das ich iwie voll den kack schreib haha

so und um mal wieder aufs thema zurück zu kommen
früher wollte ich immer bis 25 verheiratet sein und ende 20 ein kind...und natürlich die große karriere...
das hat sich jedoch mit der zeit geändert...inzwischen denke ich hey karriere kannst du immer noch machen...ich hab ne ausbildung, n relativ guten schulabschluss und auch schon n paar jahre gearbeitet.ich bin bereit den nächsten großen schritt zu wagen
ich weiß das bringt dir nicht viel aber so wars oder is es bei mir

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4. Dezember 2011 um 19:47
In Antwort auf mandelspekulatius


Hey du, danke für deine Antwort! Und auch für das Kompliment. Uns scheint es da ja tatsächlich ähnlich zu gehen, mit dem Unterschied dass du ja schon etwas "Festes " in der Tasche hast in Sachen Ausbildung und Berufserfahrung. Das mit dem großen Hund ist natürlich wirklich schwierig...zumal wenn er dann auch noch eifersüchtig ist. Kann verstehen dass du da kein gutes Gefühl hättest wenn Baby & Hund unter einem Dach wohnen würden...aber wie du ja schon gesagt hast, von deinem Freund zu verlangen dass er ihn weggibt wäre natürlich auch heftig und mit Sicherheit nicht so gut für eure Beziehung, wenn ihm viel an dem Hund liegt...denke das ist wieder ein klassischer Fall von: da müsst ihr gemeinsam drüber reden (haha - sagt die, die sich selber nicht traut... ). Wenn bei deinem Freund der Kinderwunsch auch vorhanden sein sollte, ist es vielleicht gar kein so großes Problem mehr mit dem Hund? Er müsste ja nicht direkt ins Tierheim, aber vielleicht zu seinen oder deinen Eltern? Oder zu Freunden? So, dass er ihn noch sehen kann meine ich...kommt aber dann natürlich drauf an ob Leute aus der Familie oder aus dem Freundeskreis überhaupt bereit wären ihn aufzunehmen.
Aber das ist ein schwieriges Thema mit dem Hund, und jeder reagiert da ja auch anders drauf...
Naja, und das mit deiner Arbeit...also, wenn du etwas hast was dir Spaß macht, würde ich das auf jeden Fall nicht einfach so "wegwerfen" oder so - zumal du dir ja wohl auch in naher Zukunft ein Baby wünschst und sich das dann durch eine neue Ausbildung wieder um Jahre verschieben würde. In welchem Bereich arbeitest du denn? Gibt es da nicht die Möglichkeit, sich in irgendeiner Weise fortzubilden? Dann könntest du auf deinem Gelernten aufbauen, vielleicht etwas mehr Geld verdienen und hättest trotzdem sozusagen etwas "Neues", ohne direkt so viel Zeit investieren zu müssen!
Ich wünsche dir wirklich alles Gute und dass du einen Weg findest, alles miteinander zu vereinbaren! Die Zeit wird sicher kommen!

Danke
Danke für deine Antwort... Ich glaube was mich echt abhält ist wirklich die Sache mit dem Hund, er ist sehr gross und eigentlich gehört er auch nicht in die Wohnung( 58kilo,sabbelt aufgrund seiner Lefzen und haart und riecht demnach auch sehr stark) nun gut kann man jetzt auch nicht mehr ändern, aber von der Sache auch kann man ihn halt nicht zu anderen geben z.B. Familie, bei denen darf er ja nicht mal in die Wohnung zu Besuch weil er so viel "Dreck" macht... die einzige Lösung die wir hätten wäre ihn zu meinem Freund seinen Bruder zu geben, der wohnt in unserer alten Wohnung und geht auch sonst mit ihm raus und auf ihn hört er auch... Aber das würde dann auch nur gehen wenn es schon so wäre dass ich schwanger bin, weil dann muss eine Lösung her. Mein Freund redet schon oft mit mir darüber und ich spüre uach dass er nicht abgeneigt ist, aber er würde nie sagen: komm wir machen es jetzt, ab heute ohne Gummi weil er genau weiss dass er den Hund dann weg geben müsste und das will er natürlich auch nicht.... Weil mit der Arbeit würde es sicher gehen, könnte danach immernoch sehen ob ich was neues mache... Bin Zahnarzthelferin und da hat man leider fast keine Möglichkeiten sich weiterzubilden, man ist halt nur der "Handlanger vom Chef" und deshalb ist es auch schwierig in dem Beruf einen guten umgänglichen Chef zu finden, die meisten sind einfach A****** und lassen einen spüren dass man nur die dumme ist... ( war schon in mehreren Praxen) und das mein ganzes Leben lang? nee dann lieber nochmal neu lernen... Aber trotzdem Kind ein Durcheinander...hihi Achso bei meinen und seinen Eltern ist es sogar so dass sie sagen: Ohh ja ein Enkel, macht es einfach und wir finden für den Rest eine Lösung, du bist nicht zu jung usw.... find ich ja auch immer süss

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5. Dezember 2011 um 17:59
In Antwort auf ziska88

Danke
Danke für deine Antwort... Ich glaube was mich echt abhält ist wirklich die Sache mit dem Hund, er ist sehr gross und eigentlich gehört er auch nicht in die Wohnung( 58kilo,sabbelt aufgrund seiner Lefzen und haart und riecht demnach auch sehr stark) nun gut kann man jetzt auch nicht mehr ändern, aber von der Sache auch kann man ihn halt nicht zu anderen geben z.B. Familie, bei denen darf er ja nicht mal in die Wohnung zu Besuch weil er so viel "Dreck" macht... die einzige Lösung die wir hätten wäre ihn zu meinem Freund seinen Bruder zu geben, der wohnt in unserer alten Wohnung und geht auch sonst mit ihm raus und auf ihn hört er auch... Aber das würde dann auch nur gehen wenn es schon so wäre dass ich schwanger bin, weil dann muss eine Lösung her. Mein Freund redet schon oft mit mir darüber und ich spüre uach dass er nicht abgeneigt ist, aber er würde nie sagen: komm wir machen es jetzt, ab heute ohne Gummi weil er genau weiss dass er den Hund dann weg geben müsste und das will er natürlich auch nicht.... Weil mit der Arbeit würde es sicher gehen, könnte danach immernoch sehen ob ich was neues mache... Bin Zahnarzthelferin und da hat man leider fast keine Möglichkeiten sich weiterzubilden, man ist halt nur der "Handlanger vom Chef" und deshalb ist es auch schwierig in dem Beruf einen guten umgänglichen Chef zu finden, die meisten sind einfach A****** und lassen einen spüren dass man nur die dumme ist... ( war schon in mehreren Praxen) und das mein ganzes Leben lang? nee dann lieber nochmal neu lernen... Aber trotzdem Kind ein Durcheinander...hihi Achso bei meinen und seinen Eltern ist es sogar so dass sie sagen: Ohh ja ein Enkel, macht es einfach und wir finden für den Rest eine Lösung, du bist nicht zu jung usw.... find ich ja auch immer süss


Es ist doch auf jeden Fall schonmal super dass ihr mit Unterstützung von euren Eltern rechnen könnt! Das freut mich total für euch...hoffentlich könnt ihr dann bald loslegen!

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5. Dezember 2011 um 18:40
In Antwort auf mandelspekulatius


Danke, das macht mir etwas Mut!


danke dir,Ja das hoffe ich auch, meine und seine letern wohnen auch fast um die ecke...
Ich wünsche dir auch dass du nicht mehr so lange "durch hlaten" musst, ich glaube es gibt nie DEN perfekten Zeitpunkt, aber wenn man sich so sehnt und von Herzen diesen Wunsch hat ist das doch ein Zeichen...

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5. Dezember 2011 um 20:27
In Antwort auf ziska88


danke dir,Ja das hoffe ich auch, meine und seine letern wohnen auch fast um die ecke...
Ich wünsche dir auch dass du nicht mehr so lange "durch hlaten" musst, ich glaube es gibt nie DEN perfekten Zeitpunkt, aber wenn man sich so sehnt und von Herzen diesen Wunsch hat ist das doch ein Zeichen...


Jaa, durchhalten triffts ganz gut Ich bin auch grade dabei mir das nach den ganzen Antworten hier nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Muss da sehr oft drüber nachdenken. Ich bin halt niemand der "halbe Sachen" macht, d.h. wenn ich etwas mache, will ich auch voll dahinterstehen - und dafür sind jetzt (!) die Zweifel einfach noch zu groß. Was ich aber trotzdem versuchen werde ist, mit meinem Freund bald mal ein klärendes Gespräch zu führen. Und dann werden wir sehen, inwiefern wir uns zeitliche etwas "annähern" können

PS: Achso genau, DEN richtigen Zeitpunkt gibt es meiner Meinung nach auch nicht! Zweifel oder Ängste werden glaube ich IMMER da sein, wie das hier ja auch schon geschrieben wurde - ob nun mit 20 oder mit 40.

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