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Halb OT - Hund versucht zu dominieren (lang)

30. August 2010 um 7:43

Ich hab schon ein paar Mal in den Hundebeiträgen geschrieben, selbst einen geöffnet, aber jetzt ist unsere Situation etwas anders... vielleicht weiß ja noch jemand Rat.

Also unser Shi-Tzu ist ein kleiner Wirbelwind.
Als ich mit meinem Freund zusammen kam, war er schon da und alles andere als erzogen.
Mit viel Mühe, Konsequenz und Geduld haben wir es geschafft ihm die Grundregeln einzutrichtern.
Ein paar Probleme blieben, aber selbst die sind in den letzten Monaten verschwunden.
(Auch dank Tipps von hier)

Das Problem jetzt - seit ein paar Wochen versucht er zu dominieren. Am aufälligsten dabei ist, dass er anfängt uns zu besteigen, meistens meinen Freund.

Mein Freund war immer der Rüdelführer, allerdings glaube ich, dass ich ihm den Rang abgelaufen habe, da ich 1. mehr Zeit mit dem Hund verbringe und 2. konsequenter bin.
Der Hund hört inzwischen besser auf mich, als auf meinen Freund.
Kann es sein, dass sich in seinen Augen die Rangordnung geändert hat?
Kann sein Verhalten daran liegen?

Dann kommt natürlich die SS dazu. Wäre es möglich, dass er die Veränderund spürt/riecht und sich deshalb so verhält?

Letzte Woche ging es mir nicht gut, dann hat noch unser Bobby am Rad gedreht und ich hab Panik bekommen, dass es mit Hund und Kind doch nicht funktioniert...
Darauf hin hab ich mich dann etwas schlau gelesen, mit Bekannten geredet, die sich gut auskennen und Erfahrungen mit der Situation haben.

Ihre Tipps.
1. Feststellen in welchen Situation der Hund dominiert, abgesehen vom besteigen, z.B. auch wann er konsequent/penedrant seinen Willen durchsetzten will/durchsetzt.
2. Schauen in welchen Situation er mit uns gleichgestellt ist und diese minimieren.
3. Alles was sich für den Hund in den nächsten Monaten (durch die SS, das Baby) ändern wird, unmittelbar ändern.

1. Ist def. beim Spielen. Also, haben wir sein Spielzeug weggeräumt. Gespielt wird jetzt, wenn wir es sagen. (Ein bis zweimal am Tag, je 30 - 60 min).
Außerdem haben wir Spielzeug besorgt, mit dem er sich selbst beschäftigen kann. Das bekommt er dann auch noch zwischendurch.

2. Er darf nachts mit ins Bett, oder eher durfte.
Dachte zwar immer, das wäre das kleinste Problem, aber ok, jetzt muss er halt im Wohnzimmer schlafen.
Er tut sich schwer damit. Die Nächte z.Zt. sind geprägt von scharren an der Tür und miefern, aber da müssen wir durch, um eine (klare) Grenze zu ziehen.
Um es Schritt für Schritt zu machen, aber wir leider nicht die Möglichkeit.

3. Das Rausgehen. Bisher bin ich immer mit ihm gegangen, wenn mein Freund arbeiten war d.h. eine Woche morgens, eine Woche mittags/abends. Unser Baby kommt im Januar zur Welt und je nach Wetterlage, würde ich unseren Wurm ungern immer mit nach draußen schleppen, wenn der Hund raus muss. Mal abgesehen vom zusätzlichen Aufwand durch KiWa etc.
Seit heute geht mein Freund mit ihm bevor er zur Arbeit fährt, direkt danach und ich abends (nächste Woche geh ich morgens,dann direkt bevor mein Freund arbeiten geht und mein Freund geht dann nach seiner Schicht)


Soweit so gut.
Habt ihr noch Tipps?
Wie reagieren wir z.B. am besten, wenn er uns besteigen will? "Nur" schimpfen zeigt kaum Wirkung...
Können wir ihm, das übernachten im WoZi angenehmer machen? (Körbchen etc. hat er)
...

So, Danke schonmal!

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31. August 2010 um 7:40

Keiner da der helfen kann?
Oder wenigstens weiß, ob wir auf dem richtigen Weg sind?

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31. August 2010 um 8:38

Danke erstmal
Das Problem mit "im Schlafzimmer, aber nicht im Bett" ist, dass wir es nachts schlecht kontrollieren können.
Er ist ziemlich klein, springt eh immer nur am Fußende hoch und bleibt dort liegen.
Solange wir wach sind - kein Problem, können ihn ja immer wieder runterschicken, aber ab dem Punkt, an dem wir schlafen, merken wir es ja nicht mehr.
Heißt letztendlich, dass er das auskosten wird...

Beim Gassigehen achten wir schon lange darauf, dass er sich an unsere Regeln hält.
Mittlerweile funktioniert das auch.
Inzwischen hat er es sogar raus, auch ohne Leine bei Fuß zu gehen bzw. bei Fuß zu kommen, wenn wir ihn rufen.

Das mit der Tür ist gut, darauf hab ich bisher noch nie geachtet.

Was wir schon seit einiger Zeit machen - beim Begrüßen achten wir darauf, dass Mensch vor Tier wahrgenommen wird.
Egal, ob jetzt unter uns, oder bei Besuch.

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31. August 2010 um 13:53


ich finde euren Ansatz doch schonmal super. Vielleicht nicht gleich alle Dinge auf einmal ändern, aber da spielt ja auch eine Rolle, wieviel Zeit ihr noch habt !
Evtl. auch verstärkt am Grundgehorsam arbeiten; kleine Hunde werden da leicht unterschätzt!

Wenn der Hund euch korrekt respektiert, sollte es eigtl. nicht von Bedeutung sein, welchen "Rang" ihr unter euch habt, er ist der letzte und punkt. Das muss klar sein.

Evtl. wg. des Besteigens... Ist er kastriert? Manche Hunde "vertragen" es einfach ab einem Alter nicht mehr, wenn sie unkastriert sind, sich aber nicht fortpflanzen dürfen und lassen mit dem Besteigen ihrer Lust freien Lauf. So ist nunmal die Natur! Wenn er nicht grade ein Papiergekrönter Zuchthund ist, würde ich stark überlegen, ob man ihm mit einer Kastration nicht eher einen Gefallen tut.( Man hat ja bei so etwas manchmal das Gefühl, dem Hund eine Gemeinheit anzutun...)

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31. August 2010 um 16:16

Richtiger Weg
Eine Möglichkeit einem Hund mehr als alles andere zu zeigen wer das Sagen hat ist die Handfütterung, denn wer Macht über die Nahrung hat ist was ganz Wichtiges. Ich weiß ja nicht ob ihr nass oder trocken füttert, Trockenfutter eignet sich besser da man noch mehr Portionen hat und es sauberer ist. Aber Nassfutter kann man auch in kleine Döschen füllen. Der Sinn ist einfach dass der Hund in Zukunft für jede noch so kleine Portion etwas tun muss, auch wenn es nur ein "Sitz" ist, egal ob drinnen oder draußen, vorzugsweise natürlich wenn ihr etwas gezielt trainiert und das über den ganzen Tag verteilt, immer wieder mal ein kleines Portiönchen, nicht größer als ein Haps. Das Ganze fördert außerdem ungemein eure Bindung zueinander. Wünsch euch viel Erfolg

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1. September 2010 um 7:21
In Antwort auf vanessaworth


ich finde euren Ansatz doch schonmal super. Vielleicht nicht gleich alle Dinge auf einmal ändern, aber da spielt ja auch eine Rolle, wieviel Zeit ihr noch habt !
Evtl. auch verstärkt am Grundgehorsam arbeiten; kleine Hunde werden da leicht unterschätzt!

Wenn der Hund euch korrekt respektiert, sollte es eigtl. nicht von Bedeutung sein, welchen "Rang" ihr unter euch habt, er ist der letzte und punkt. Das muss klar sein.

Evtl. wg. des Besteigens... Ist er kastriert? Manche Hunde "vertragen" es einfach ab einem Alter nicht mehr, wenn sie unkastriert sind, sich aber nicht fortpflanzen dürfen und lassen mit dem Besteigen ihrer Lust freien Lauf. So ist nunmal die Natur! Wenn er nicht grade ein Papiergekrönter Zuchthund ist, würde ich stark überlegen, ob man ihm mit einer Kastration nicht eher einen Gefallen tut.( Man hat ja bei so etwas manchmal das Gefühl, dem Hund eine Gemeinheit anzutun...)

Auch dir - Danke!
Ist es bei Rudeltieren nicht so, dass die Ränge wieder neu festgelegt werden, sollte der Rüdelführer wechseln?
Hatte da sowas im Kopf, dachte deshalb daran, dass es evtl. zusammenhängen könnte.

Er ist nicht kastriert.
Das Thema haben wir schon besprochen, schließen es auch nicht ganz aus, allerdings wollen wir es erstmal noch so versuchen.


Zeit hätten wir zwar noch genug(bis Januar), aber da er sich immer sehr schwer mit Veränderungen tut und lange braucht, bis er damit zurecht kommt, wollten wir direkt damit anfangen, um noch etwas Zeit zu haben ggf. gezielt auf einzelne Aspekte des Ganzen einzugehen, sollte es nötig werden.

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1. September 2010 um 7:25
In Antwort auf lucylee81

Richtiger Weg
Eine Möglichkeit einem Hund mehr als alles andere zu zeigen wer das Sagen hat ist die Handfütterung, denn wer Macht über die Nahrung hat ist was ganz Wichtiges. Ich weiß ja nicht ob ihr nass oder trocken füttert, Trockenfutter eignet sich besser da man noch mehr Portionen hat und es sauberer ist. Aber Nassfutter kann man auch in kleine Döschen füllen. Der Sinn ist einfach dass der Hund in Zukunft für jede noch so kleine Portion etwas tun muss, auch wenn es nur ein "Sitz" ist, egal ob drinnen oder draußen, vorzugsweise natürlich wenn ihr etwas gezielt trainiert und das über den ganzen Tag verteilt, immer wieder mal ein kleines Portiönchen, nicht größer als ein Haps. Das Ganze fördert außerdem ungemein eure Bindung zueinander. Wünsch euch viel Erfolg

Danke!
Welche Futter Aufteilung ist dabei den sinnvoll?
Muss sagen, ich kenne die Methode nur vom HörenSagen und weiß daher nicht, wie sie am besten umgesetzt wird.

Sollte dabei auf Regelmäßigkeit geachtet werden? Also z.B. 2 Grundmahlzeiten (größere Portionen am Tag) und den Rest über den ganzen Tag verteilt.
Oder spielt das keine Rolle?

Und welche Kommandos sind dabei zu bevorzugen? Generell alle, oder eher die, die gelegentlich Schwierigkeiten machen?

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1. September 2010 um 9:07

Hm
ich persönlich würde die Futteraufnahme nicht mit permanenten Gehorsamsabfragen verbauen. Das machen die Tiere unter sich ja auch nicht. Im Rudel ist unmissverständlich klar, wer zuerst und wer am Ende drankommt, wenn es da eskaliert gehts um Respekt und nicht um Gehorsam!
Wenn der Grundgehorsam da ist und er respektiert, dass du jederzeit an seinen Napf/ Futter( auch wenns schon halb im Maul ist...) kannst und den zb wegnehmen kannst etc. reicht das doch schon!
Dieser Grundgehorsam beim Fressen sollte also aufgrund von schon vorher abgeklärten Respekt funktionieren und nicht andersherum, ist ja unlogisch!

Ich kann meiner Hündin jederzeit an den Napf beim Fressen und sie gibt mir auch zB einen leckeren Knochen aus ihrem Maul, sobald ich nur Anstalten mache, ihr den abzunehmen... Das musste ich nicht üben oder andressieren( denn dann tut sie es ja, weil sie dafür belohnt wird/wurde) sondern ergibt sich einfach aus dem Respekt.

Frage: Wenn dein Hund im deinem Weg steht/liegt und du auf ihn zugehst, macht er dir Platz oder nicht, geht er rückwärts, wenn du von vorn auf ihn zugehst? Respektiert er deine "intime Umgebung"( wie bei Dirty Dancing )

Respekt muss man sich verdienen in seinem Augen. Dressur kann jeder!
Ich hoffe, du kannst verstehen, auf welchen Denkweg ich dich grad schicken will.

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1. September 2010 um 9:33
In Antwort auf vanessaworth

Hm
ich persönlich würde die Futteraufnahme nicht mit permanenten Gehorsamsabfragen verbauen. Das machen die Tiere unter sich ja auch nicht. Im Rudel ist unmissverständlich klar, wer zuerst und wer am Ende drankommt, wenn es da eskaliert gehts um Respekt und nicht um Gehorsam!
Wenn der Grundgehorsam da ist und er respektiert, dass du jederzeit an seinen Napf/ Futter( auch wenns schon halb im Maul ist...) kannst und den zb wegnehmen kannst etc. reicht das doch schon!
Dieser Grundgehorsam beim Fressen sollte also aufgrund von schon vorher abgeklärten Respekt funktionieren und nicht andersherum, ist ja unlogisch!

Ich kann meiner Hündin jederzeit an den Napf beim Fressen und sie gibt mir auch zB einen leckeren Knochen aus ihrem Maul, sobald ich nur Anstalten mache, ihr den abzunehmen... Das musste ich nicht üben oder andressieren( denn dann tut sie es ja, weil sie dafür belohnt wird/wurde) sondern ergibt sich einfach aus dem Respekt.

Frage: Wenn dein Hund im deinem Weg steht/liegt und du auf ihn zugehst, macht er dir Platz oder nicht, geht er rückwärts, wenn du von vorn auf ihn zugehst? Respektiert er deine "intime Umgebung"( wie bei Dirty Dancing )

Respekt muss man sich verdienen in seinem Augen. Dressur kann jeder!
Ich hoffe, du kannst verstehen, auf welchen Denkweg ich dich grad schicken will.

Ich glaube, ich verstehe worauf du hinaus willst.
Allerdings kann ich es nicht so pauschal beantworten.

An seinen Napf dürfen wir jeder Zeit.
Wenn er am fressen ist, wir kommen dazu und greifen nach dem Napf, geht er ein Stück zurück und wartet bis wir uns wieder entfernen.
Hat er z.B. einen Knochen gibt er den meistens nicht so bereitwillig her. Gleiches gilt für Spielzeug oder Leckerlies.
Wie gesagt, meistens. Kommt immer auf die Ausgangssituation an.
Es macht einen Unterschied, ob es im Rahmen des Spielens ist (dann rückt er es nicht raus), oder ob es damit zu tun hat, dass er etwas getan hat, was er nicht sollte (Knochen auf die Couch geschleppt, dann ist es kein Problem).

Ebenso mit dem Weg frei machen.
In einer Spielsituation, geht er nicht Rückwärts, wenn wir auf ihn zukommen, ansonsten schon, außer er bekommt das Signal zu bleiben/zu kommen.
Dazu kommt, dass er so klein ist, dass er selten im Weg ist.
Liegt er auf dem Boden, wir kommen auf ihn zu, schaut er zwar, bewegt sich aber nicht, außer wir setzten dazu an über ihn zu steigen.
Liegt er irgendwo und ich bin z.B. am Staubsaugen, steht er schon auf, wenn ich noch locker ein, zwei Meter von ihm weg bin und sucht sich einen anderen Platz.

Bin etwas überfragt, wie das letztendlich zu interpretieren ist...
Wie viel davon ist Respekt, wie viel Gehorsam.
Wohlbemerkt - nichts davon ist etwas, dass gezielt trainiert wurde.

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1. September 2010 um 13:16

Ohjeohje
die hunde. wir haben auch solch ein exemplar zu hause.

wir hatten deswegen gerade besuch von hundetherapeut, weil es anders nicht mehr ging. hier mal seine tipps

1. das körbchen an einer stelle legen wo er nicht die ganze wohnung übreeblicken kann und somit euch kontrollieren kann

2. spielzeug weg. gespielt wird wenn ihr das sagt

3. das mit dem jaulen kann noch monate dauern. fiene (unser hund) macht das seit mehreren monaten. trotz kons. nicht zu ihr zu gehen. wenn ihr abgeklärt habt, dass sie nicht raus muss oder krank ist haltet durch. ich tue sie wenn ich wirklich nicht mehr kann oder die kleine fast wach gejault wurde in den keller. keine angst nciht so ein keller wie man ihn kennt ist unser büro mit tepich, heizung fenster, möbel etc.
nichts ist schlimmer als schlafen zu können weil das baby gerade mal nicht weint, kein hunger hat etc und dann der hund jault

4. gefüttert wird nur über die hand und das über den tag verteilt. sie wird belohnt wenn sie lieb in ihrem kröbchen liegt oder wir machen ein paar übungen mit ihr wo sie dann ihr essen bekommt. grundsätzlich nach dem wir gegessen haben. und nicht wenn wir essen

5. kauft euch eine ein meter leine und lasst die tags über einfach an den hund, wenn er euch nervt oder jault führt sie an der leine (ohne den anzusprechen oder anzufassen) in ihr körbchen und sagt bleib. kontrolliert den befehl und belohnt sie in dem ihr das leckerli ins körbchen werft. nicht aus der hand geben denn der hund soll das körbchen mit dem leckerli verbinden. nach einiger zeit holt ihr sie wieder aus dem körbchen mit einem freudigen ruf: komm her. den abstand könnt ihr dann beliebig erweitern.

ich bin damals fast wahnsinnig geworden. man hat ein kleines kind auf dem arm und der hund läuft einem immer hinterher, jault fiept etc. wir waren kurz davor sie abzugeben. auch ich war immer das alphatier zu hause aber seit meiner schwangerschaft hatte sich das grundlegend geändert. mittlerweile wird es besser. in 2 wochen haben wir kontroltermin vom hundepsychologen. mal schaun.....

lg und alles gute

nicole

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1. September 2010 um 15:00

Nochmal zur Handfütterung
Also du packst die Tagesration in ein Tütchen - einfach damit du nicht den Überblick verlierst und hast immer etwas Futter bei dir. Der Hund bekommt etwas über den ganzen Tag verteilt, immer wenn er etwas richtig gemacht hat, egal ob du das von ihm wolltest oder ob er es von sich aus macht. Wenn Hunde etwas falsch machen sind wir mit schimpfen meisst ganz schnell aber wenn sie von sich aus was richtig machen gibt es kein Lob weil wir es leider als selbstverständlich sehen. Wenn es Kommandos gibt die noch nicht so sitzen trainierst du die natürlich weiter und zur Belohnung gibts Futter. Wenn abends noch was übrig ist kann er es aus dem Napf kriegen oder du lässt es ihm suchen, die meissten Hunde haben einen Riesenspaß dabei. Einfach ein Stückchen wegwerfen, der Hund sieht wohin es fliegt, läuft hin und sobald seine Nase unten ist sagst du "such". Nach kurzer Zeit reicht das Kommando von dir und er beginnt zu schnüffeln. Die Hundenase ist sowieso meißtens sehr unterfordert, schade eigentlich denn Nasenarbeit lastet einen Hund ungemein aus. Probier es einfach mal aus, es ist leichter als es sich anhört und du kriegst den Dreh schnell raus

Ansonsten kann ich den Tips von Fiene nur zustimmen

Die Hundebox find ich auch keine schlechte Idee, allerdings sollte der Hund niemals gezwungen werden da drin zu bleiben, es soll ein Platz werden den er gerne und freiwillig aufsucht, deshalb erst die Tür zumachen wenn er es angenehm da drin findet.

Meine Güte, so viel wollt ich gar nicht schreiben, na egal...

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2. September 2010 um 7:33
In Antwort auf ailms_12637667

Ohjeohje
die hunde. wir haben auch solch ein exemplar zu hause.

wir hatten deswegen gerade besuch von hundetherapeut, weil es anders nicht mehr ging. hier mal seine tipps

1. das körbchen an einer stelle legen wo er nicht die ganze wohnung übreeblicken kann und somit euch kontrollieren kann

2. spielzeug weg. gespielt wird wenn ihr das sagt

3. das mit dem jaulen kann noch monate dauern. fiene (unser hund) macht das seit mehreren monaten. trotz kons. nicht zu ihr zu gehen. wenn ihr abgeklärt habt, dass sie nicht raus muss oder krank ist haltet durch. ich tue sie wenn ich wirklich nicht mehr kann oder die kleine fast wach gejault wurde in den keller. keine angst nciht so ein keller wie man ihn kennt ist unser büro mit tepich, heizung fenster, möbel etc.
nichts ist schlimmer als schlafen zu können weil das baby gerade mal nicht weint, kein hunger hat etc und dann der hund jault

4. gefüttert wird nur über die hand und das über den tag verteilt. sie wird belohnt wenn sie lieb in ihrem kröbchen liegt oder wir machen ein paar übungen mit ihr wo sie dann ihr essen bekommt. grundsätzlich nach dem wir gegessen haben. und nicht wenn wir essen

5. kauft euch eine ein meter leine und lasst die tags über einfach an den hund, wenn er euch nervt oder jault führt sie an der leine (ohne den anzusprechen oder anzufassen) in ihr körbchen und sagt bleib. kontrolliert den befehl und belohnt sie in dem ihr das leckerli ins körbchen werft. nicht aus der hand geben denn der hund soll das körbchen mit dem leckerli verbinden. nach einiger zeit holt ihr sie wieder aus dem körbchen mit einem freudigen ruf: komm her. den abstand könnt ihr dann beliebig erweitern.

ich bin damals fast wahnsinnig geworden. man hat ein kleines kind auf dem arm und der hund läuft einem immer hinterher, jault fiept etc. wir waren kurz davor sie abzugeben. auch ich war immer das alphatier zu hause aber seit meiner schwangerschaft hatte sich das grundlegend geändert. mittlerweile wird es besser. in 2 wochen haben wir kontroltermin vom hundepsychologen. mal schaun.....

lg und alles gute

nicole

Danke!
1. Steht eh in einer Ecke. So, dass er nicht ganz abgeschottet ist, aber auch so, dass er nicht alles sieht.

2. Haben wir schon gemacht und das funktioniert schon ruchtig gut. Es kommt nur vor, dass er absolut keine Lust zum Spielen hat, wenn wir das wollen. Na ja, daran lässt sich wohl nichts ändern.

3. Gestern abend war nach 15 Minuten Ruhe. Ob im Laufe der Nacht was war, weiß ich nicht, wenn ja hab ich es verschlafen. Muss meinen Freund fragen, wenn er von der Arbeit kommt.
Wir haben jetzt abgemacht, dem Hund noch bis Mitte September Gewöhnungszeit zugeben und dann ggf. nach Möglichkeiten zu suchen ihm ohne permanente Aufmerksamkeit beizubringen, dass er von der Tür wegzubleiben hat. (mehr dazu 1 bzw. 2 Beiträge weiter oben)

4. Handfütterung steht inzwischen ziemlich weit oben auf der "werden wir versuchen"-Liste.
Ich glaube auch, dass ICH das auf die Reihe bekomme. Allerdings wird es wie bei vielem sein, was den Hund betrifft - erst muss ich meinen Freund darauf trimmen, dann kann ich mit dem Hund anfangen.

5. Ins Körbchen gehen bzw. unter die Couch (sein bevorzugter Platz) funktioniert. Das haben wir schon vor längerem mit ihm trainiert. Auch, dass er erst auf Kommando wieder raus kommt, funktioniert in den entscheidenden Momenten.


Ich muss sagen, tagsüber ist sein Verhalten im Moment gut.
Schlimmer sind die Nächte.
Und wie es letztendlich mit Baby läuft, werden wir erst dann sehen. Lässt sich ja vorher nicht wirklich austesten, aber ein bischen Vorarbeit können wir ja leisten.

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2. September 2010 um 7:45

Danke!
Bett ist inzwischen eh Tabu.
Couch wird keine Tabuzone.
1. Ist ja nicht unser Schlafplatz. 2. Könnten wir ihn zwar tagsüber immer runterschicken/ihm verbieten hochzuspringen, aber wenn wir nicht da sind bzw. nachts haben wir keine Kontrollmöglichkeit, was es schwer macht die Erneurrung konsequent durchzusetzen.
In dem Fall kämpfen wir von anfang an auf verlorenem Posten.


Hundebox
Gut das du geschrieben hast, viele sind dann erstmal schockiert. Das ist meistens auch meine Reaktion, weil ich einfach der Meinung bin, dass ein Hund innerhalb der Alltagsroutine nicht weggesperrt gehört, sondern lernen soll/muss sich daran anzupassen.
Aber dein Ansatz ist auch ein anderer, als ihn viele haben.

Also, freiwillig in der Box bleiben wird unserer nicht, darauf würde ich unsere Babyausstattung verwetten.

ABER könnte die Box nicht auch als Konsequenz genutzt werden?

Seinen Rückzugsort/seine Höhle hat er unter der Couch. Das ist der Ort, den er sich ausgesucht hat. Dieser Ort bleibt auch unangetastet. Er braucht die Möglichkeit genauso, wie Mensch sie braucht.

Daher muss die Box diesen Zweck nicht erfüllen,oder?
Könnte man dann nicht hingehen und z.B. - wenn er abends an der Tür scharrt, nach 15-20 Minuten keine Ruhe gibt, oder nachts wieder anfängt und nicht aufhört, aufstehen, Hund in die Box setzen, Tür zu und darauf hoffen, dass er denn zusammenhang zwischen scharren und Box erkennt, und irgendwann das Scharren sein lässt, weil er nicht in die Box will?

Egtl. ist das eine der Verwendungsmöglichkeiten einer Box, die ich NICHT mag, aber wir haben keine Möglichkeit ihn von der Tür fernzuhalten... außer diese und ihn irgendwo in der Wohnung anzubinden.

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2. September 2010 um 7:48
In Antwort auf lucylee81

Nochmal zur Handfütterung
Also du packst die Tagesration in ein Tütchen - einfach damit du nicht den Überblick verlierst und hast immer etwas Futter bei dir. Der Hund bekommt etwas über den ganzen Tag verteilt, immer wenn er etwas richtig gemacht hat, egal ob du das von ihm wolltest oder ob er es von sich aus macht. Wenn Hunde etwas falsch machen sind wir mit schimpfen meisst ganz schnell aber wenn sie von sich aus was richtig machen gibt es kein Lob weil wir es leider als selbstverständlich sehen. Wenn es Kommandos gibt die noch nicht so sitzen trainierst du die natürlich weiter und zur Belohnung gibts Futter. Wenn abends noch was übrig ist kann er es aus dem Napf kriegen oder du lässt es ihm suchen, die meissten Hunde haben einen Riesenspaß dabei. Einfach ein Stückchen wegwerfen, der Hund sieht wohin es fliegt, läuft hin und sobald seine Nase unten ist sagst du "such". Nach kurzer Zeit reicht das Kommando von dir und er beginnt zu schnüffeln. Die Hundenase ist sowieso meißtens sehr unterfordert, schade eigentlich denn Nasenarbeit lastet einen Hund ungemein aus. Probier es einfach mal aus, es ist leichter als es sich anhört und du kriegst den Dreh schnell raus

Ansonsten kann ich den Tips von Fiene nur zustimmen

Die Hundebox find ich auch keine schlechte Idee, allerdings sollte der Hund niemals gezwungen werden da drin zu bleiben, es soll ein Platz werden den er gerne und freiwillig aufsucht, deshalb erst die Tür zumachen wenn er es angenehm da drin findet.

Meine Güte, so viel wollt ich gar nicht schreiben, na egal...

Nochmal Danke!
Wie geschrieben - Handfütterung wird ausprobiert, lassen ihm jetzt nur noch etwas Zeit sich an die bereits vorhandenen Veränderungen zu gewöhnen.
Werd die Zeit nutzen meinen Freund darauf zu trimmen.


Zur Box hab ich zwei Beiträge untendrunter was geschrieben.
Wäre toll wenn du es dir ansehen würdest. Deine Meinung interessiert mich.
Gerade, weil du anscheinend widersprechen wirst

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2. September 2010 um 14:56
In Antwort auf perle_12828200

Danke!
Bett ist inzwischen eh Tabu.
Couch wird keine Tabuzone.
1. Ist ja nicht unser Schlafplatz. 2. Könnten wir ihn zwar tagsüber immer runterschicken/ihm verbieten hochzuspringen, aber wenn wir nicht da sind bzw. nachts haben wir keine Kontrollmöglichkeit, was es schwer macht die Erneurrung konsequent durchzusetzen.
In dem Fall kämpfen wir von anfang an auf verlorenem Posten.


Hundebox
Gut das du geschrieben hast, viele sind dann erstmal schockiert. Das ist meistens auch meine Reaktion, weil ich einfach der Meinung bin, dass ein Hund innerhalb der Alltagsroutine nicht weggesperrt gehört, sondern lernen soll/muss sich daran anzupassen.
Aber dein Ansatz ist auch ein anderer, als ihn viele haben.

Also, freiwillig in der Box bleiben wird unserer nicht, darauf würde ich unsere Babyausstattung verwetten.

ABER könnte die Box nicht auch als Konsequenz genutzt werden?

Seinen Rückzugsort/seine Höhle hat er unter der Couch. Das ist der Ort, den er sich ausgesucht hat. Dieser Ort bleibt auch unangetastet. Er braucht die Möglichkeit genauso, wie Mensch sie braucht.

Daher muss die Box diesen Zweck nicht erfüllen,oder?
Könnte man dann nicht hingehen und z.B. - wenn er abends an der Tür scharrt, nach 15-20 Minuten keine Ruhe gibt, oder nachts wieder anfängt und nicht aufhört, aufstehen, Hund in die Box setzen, Tür zu und darauf hoffen, dass er denn zusammenhang zwischen scharren und Box erkennt, und irgendwann das Scharren sein lässt, weil er nicht in die Box will?

Egtl. ist das eine der Verwendungsmöglichkeiten einer Box, die ich NICHT mag, aber wir haben keine Möglichkeit ihn von der Tür fernzuhalten... außer diese und ihn irgendwo in der Wohnung anzubinden.

Du hast Recht
ein bissel hab ich zu widersprechen
Die Couch würd ich trotzdem zur Tabuzone erklären. Stell dir vor du sitzt später mit deinem Baby drauf und dein Hund kommt an und drängelt sich zwischen euch weil ER jetzt Aufmerksamkeit von dir will oder ihm irgendwas anderes grad nicht passt. Bei einem Bekannten hat sich das Problem ganz von selbst erledigt. Der Hund nahm Anlauf und sprang mit einem Satz auf die Couch - die samt Hund nach hinten kippte. Seitdem wollte er nicht mehr rauf. Während deiner Abwesenheit machst du die Couch einfach für den Hund unbequem, stellst Stüle rauf oder verteilst Knisterfolie oder oder oder.... Auch ein Hund ist nur ein Gewohnheitstier und irgendwann ist er es einfach gewohnt einen anderen Platz aufzusuchen und wenn der gemütlich ist gibt es für ihn keinen Grund mehr aufs Sofa zu wollen und die Stühle können wegbleiben Und im Grunde darf ein Hund ja auf die Couch, aber nur wenn und solange DU das möchtest. Bis er das aber begriffen hat bleibt er verbannt.

So, nun zur Box: Rein theoretisch könntest du die als Strafe einsetzen, ABER erstens könnte er da drin dann so richtig Randale machen und das ist sicherlich nervtötender als das Scharren und zweitens würde die Strafe dann die ganze Nacht andauern was der Hund nicht verstehen kann und selbst wenn er sich irgendwann beruhigt wird er sich in der Box mehr als unwohl fühlen und ich glaube nicht dass du ihm das antun willst, für euer Vertrauensverhältnis auch nicht gerade förderlich.
Anbinden würd ich ihn auch nicht, die Gefahr dass er sich verheddert wär mir viel zu groß.

Aber vielleicht könnte die Box doch irgendwann mal nützlich sein so wie Paula geschrieben hat, und unter der Couch kann dein Hund jederzeit vor, aus der Box nicht.
Klar sollte ein Hund sich anpassen aber er braucht auf jeden Fall einen festen Platz wo ihn alles und jeder in Ruhe lässt, vor allem krabbelnde Kinder die immer am Schwanz ziehen wollen Und die Tatsache dass er sich unter die Couch verkriecht zeigt ja dass er anscheinend die Enge mag und als schützend empfindet.
Ein Versuch kann ja nicht schaden. Mehrmals am Tag was zu futtern reinlegen, ist erstmal der Grundstein dafür dass er die Box mit was positivem verbindet und "gerne mal vorbeischaut". Wieder ein Pro für die Handfütterung, denn wenns grad Frühstück gab wird er kaum zusehen wo er was zu Fressen herkriegt Das Ganze langsam steigern bis er von sich aus Dinge die er länger kauen muss da drin futtert und nicht nach draußen schleppt. Wenn du mal das Gefühl hast er ist gestresst führ ihn zur Box, so lernt er "aaah, bei Stress ab zur Box, da ist was Leckeres!" Kauen fördert übrigens den Stressabbau, irgendwann brauch er das aber nicht mehr und es reicht das bloße Liegen in der Box und der Stresspegel sinkt ganz automatisch. Das klappt aber auch nur wenn er IMMER nur Positives damit verbindet. Sone Box kann also sehr viel mehr als nur zum Wegsperren gut sein

Was das Scharren angeht: Ich weiß ja nicht wann du mit dem Hund rausgehst, aber wie wäre es denn mit kurz vorm Schlafengehen? Eine richtig große Runde oder Fahrradfahren, irgendwas was ihn ordentlich platt macht, zum Abschluss noch etwas Nasenarbeit, wie gesagt, das lastet enorm aus und Hund ist danach hundemüde - in der Hoffnung zu müde zum Scharren. Ansonsten könnte man unten an der Tür irgendeine Vorrichtung anbringen die das Scharren unangenehm macht, irgendein für den Hund störendes Geräusch von sich gibt oder sowas.

Wieder so viel geschrieben, wie lange hab ich jetzt dafür gebraucht? Keine Ahnung, wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg

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3. September 2010 um 7:29

Ich antworte jetzt mal hier damit es etwas übersichtlich bleibt
@ Couch - Tabuzone

Das klappt ja. Er liegt auf der Couch, wenn wir nicht da sind, legt sich zu uns, wenn wir da sind, hört aber auch, wenn es heißt "Runter!" oder "Ans Fußende"
Das haben wir jetzt schon seit Monaten trainiert, und kein Problem mehr damit.
Klar, wenn er aufgedreht ist, hört er evtl. nicht auf's erste Wort, aber dann klappt's beim 2. oder 3.

Sollte es wirklich so sein, dass er das erlernte "vergisst" wenn das Kind da ist, können wir dann noch reagieren.
In dem Moment wird es zwar nicht leicht sein, aber ok.

@Box
Es war halt eine Idee und selbst wenn wir sie umsetzten würden. Wäre es wohl die letzte Alternative, wenn alles andere nicht geht.

Zum Rückzugsort - unter der Couch ist sein fester Platz, an dem ihn alle in Ruhe lassen. Selbst ein kleines Kind hat dort keine Chance bei zu kommen.
(Mit oder ohne Hund, würde mein Kind da eh nicht drunter krabbeln lassen)
Vllt. zur Erklärung. Wir haben eine Wohnlandschaft, die immer ausgezogen ist, da sie sonst zu klein wäre um zu Zweit drauf zu liegen. Dadurch entsteht die Höhle. Die Hoffnung ist ca. 35cm breit, 25 cm hoch, dafür ist die Höhle fast 2m lang.
Heißt - wenn der Hund darunter liegt, kommt aber nicht raus, wenn wir ihn rufen z.B. weil er was ausgefressen hat und weiß, dass wir schimpfen, wenn er den Kopf rausstreckt, MÜSSEN wir die Couch auseinander nehmen, damit wir beikommen.

@Hund müde machen
Wenn das so einfach wär.
Nur mal zwei Beispiele-
Im Frühjahr, als gerade die ersten wärmeren Tage waren, waren wir mit ihm gut 2-3 Stunden auf dem Feld. Er hat sich komplett ausgepowert. Wir haben ihn mit Bällen und Stöcken über die gesamte Fläche gescheucht, er hat mit anderen Hunden getobbt und war so platt, dass es im Schneckentempo zurück zum Auto ging. Wir waren keine 60 min. zuhause, da kam er schon wieder mit seinem Ball angesprungen und wollte weitermachen.

Im Sommer bei 35C in der Sonne waren wir mittags mit ihm unterwegs. Die Runde wurde etwas größer als geplant, es war heiß, er hatte nicht zu trinken und war fertig mit der Welt, als wir wieder zu Hause waren. So fertig, dass er sich anstatt mal was zu trinken, erstmal auf den Boden geschmissen hat.
Nach 30 Minuten war's wieder vergessen...

Uns glaubt nie jemand, wenn wir das so erzählen, aber es ist so.
Ich weiß nicht wie er es macht, aber er macht es.

Außerdem wäre es schwierig solche Touren immer unmittelbar vor's schlafen gehen zu legen, da mein Freund Schichtdienst hat und es dann alle zwei Wochen locker 24Uhr wäre, wenn wir dann raus müssten.


Wollte mich egtl. such kurz fassen, nur klappt das nicht so richtig...


So, für weitere Ratschläge bin ich offen.

Hundi bekommt jetzt noch eine Woche Gewöhnungszeit für die neue Situation.
Wie gestern schon gesagt, das Schlafen im WoZi klappt schon besser, vllt. reicht die Zeit ja.
Danach fangen wir def. mit der Handfütterung an, können dann ja bauch die Verhaltensregeln auf der Couch vertiefen.
Ob wir dann noch was wegen dem Scharren tun müssen und was wir dann tun, entscheiden wir dann.
Box bleibt letzte Alternative.

Nochmal vielen Dank dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt!

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4. September 2010 um 18:25

@daphne
Willst du damit etwa sagen dass ich einen Hund nur durch Schmerzen beibringen kann wo sein Platz im Rudel ist? Das wäre verdammt traurig.... Meine Hündin weiß dass sie etwas gerade falsch macht wenn ich nur einen bitterbösen Blick aufsetze oder wenn sie grad nicht zu mir schaut genügt ein scharfes Räuspern - und ich habe sie NIE geschlagen, getreten oder sonstwas. Zum Glück weiß die Menschheit (zumindest die meissten) mittlerweile dass wir nicht drei mal täglich den ach so tollen Alphawurf machen müssen damit der Hund weiß wer Cheffe ist.....

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5. September 2010 um 15:09

Ach so
alles klar. Dein posting klang nur etwas zu rabiat
Ich bewerf meinen Hund auch nicht mit Wattebäuschchen

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5. September 2010 um 17:45

Daphne zustimme
Eben.
Dieses Heititeiti geht mir auch immer auf den Geist...
Ich war anfangs auch sehr streng und 1000%ig konsequent mit meiner Hündin ( Boxer-Mastino!), dabei aber nie ungerecht!
Ich kenne das garnicht, dass man "hinterfragt" wird oder man Befehle "diskutieren" muss
Der Respekt, der sich ergeben hat, hat konvetionelle "Erziehung" fast unnötig gemacht.
Wenn jemand kommt, schlägt sie an ( soll sie auch, wohnen auf dem Land abgelegen), sie geht aber nicht zur Tür und "passt auf". Sie weiss, dass ich diese Arbeit gut erledige und verlässt sich auf mich, weil sie mich als Alpha ansieht und nicht weil sie mit Leckerlie gelernt hat, dass sie liegenbleiben soll...(Beispiel)

Trotzdem bin ich super liebevoll zu ihr und schmuseln viel.
Streng heisst ja nicht lieblos...

Zur Threaderstellerin: Ich würde diese "Höhle" zubauen, zumimdest bis die Dominanz geklärt ist. Denn da entzieht er sich völlig deiner Reichweite und du stehst als Dumme davor...

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8. September 2010 um 21:48

Wollte euch nur mal auf dem laufenden halten
falls es jemanden interessiert.

Also, kurz zu den Sachen, die schon angeführt wurden

Neue Gassi-geh Zeiten - Kein Problem
Spielen, wenn wir es sagen - Kein Problem
Schlafen im Wohnzimmer - nach ändern unserer Strategie (vor zwei Tagen) deutlich besser. Er macht nur noch max. 5 Minuten krach, dann ist Ruhe.

Das Besteigen hat auch aufgehört, oder zumindest hat er es schon länger nicht mehr versucht.
Warum auch immer, mal schauen, ob es wirklich erledigt ist.
Evtl. zeigt sich ja doch ein Zusammenhang mit heißen Hündinnen in der Nachbarschaft.
Kann ja sein, dass es bei ihm einfach nur länger dauert bis die Phase wieder nachlässt.

Handfütterung werden wir nächstes WE anfangen.
Haben schon darüber geredet, welche Dinge wir dadurch gezielt trainieren wollen und welches Verhalten von ihm "belohnenswert" ist.
Denke mal, dass wird klappen.

Die Box bleibt außen vor. Er hat seine Rückzugsmöglichkeit und gut ist.

Nochmal danke an alle die ihre Tipps gegeben haben.

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8. September 2010 um 23:23

Naaaaa
ist doch schonmal ein prima Anfang
Wünsch dir weiterhin viel Erfolg
Was mir noch eingefallen ist: ein Babygitter im Wohnzimmer - so ist er ausgesperrt, aber fühlt sich evtl. nicht soooo allein weil keine Tür zwischen ist -aber braucht ihr ja anscheinend nicht

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