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Habe ganz viele Fragen zum KS......hat jemand Lust sich mit mir auszutauschen

15. Mai 2009 um 17:16

Hallo, bin jetzt in der 35+1SSW und bereite mich so langsam auf die bevorstehende Geburt vor, da es ein WKS werden soll, hab ich so langsam doch ganz schön Angst davor und würde mich gerne mal mit jemanden austauschen der bzw. die das schon hinter sich hat.......
Es ergeben sich für mich so viele Kleinigkeiten vom Ablauf des KS etc die mich interssieren würden und wie Ihr das ganze erlebt habt
LG
Braut08

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15. Mai 2009 um 17:19


ich hatte 3 ks,wenn du fragen hast gerne.lg ilona

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15. Mai 2009 um 17:20

Hier mein Geburtsbericht
Geburtsbericht von Melissa am 25.11.08 per Kaiserschnitt
Hallo ich habe am 25.11.08 meine Tochter Melissa per Kaiserschnitt zur Welt gebracht,los gehts also Termin stand schon länger fest.einen Tag vorher mußte ich ins KH dort wurde mir Blut entnohmen ,ctg gemacht ,Ultaschall gemacht mit dem Narkosedoc gesprochen am Abend wurde ein Einlauf gemacht und die tolle Rasur naja supi.Am Dienstag ich erste auf dem Op-plan um 7:30 Uhr in den Kreissaal zur vorbereitung ,Ctg Tropf angelegt ,Blasenkatheter gelegt bekommen ich voller Panik wollte ja schon vorher abhauen mein Mann hat sich umgezogen,ich wurde in den Op geschoben panik machte sich in mir breit hilfe was passiert jetzt Angst ich hatte nur noch Angst und mein Mann war draußen vor der Optür. dann kam der Narkosedoc ich saß nackig auf dem optisch und hab mir die Schwestern angeschaut was die alles auspackten ,dann gings los ich wurde nach vorn gebückt desinfieziert und festgehalten und dann picks es war die vorbetäubung vor der Spinalen leider brauchte der Doch cir 20 Min bis die saß und dann wurde der popo warm und alles taub, ich wurde an den Armen festgeschnallt und dann kam endlich mein Mann rein ich war total froh ihn zu sehen,dann kamder schnitt und ein dumpfes geruckele dann so ein Absauggeräusch und dann sagte ich jetzt kommt sie und dann der erste schrei ich hab geweint sie wurde mir kurz gezeigt und wurde versorgt mein Mann ging mit,der Narkosedoc spritzte mir ein Beruhigunsmittel und ich wurde zugenäht,scherzte mit dem Narkosedoc das ich Durst hätte er meinte meine Infusion wäre alles drin. ich fragte ihn wie lange noch er schaute übers Tuch und meinte noch 15Min nach 5Min fragte ich ihn nochmals und er antwortete mir noch 10Min.Dann war ich fertig Pflaster drauf das wars und davor hatte ich eine solche Panik ich hab nichts gesrürt keine Schmerzen nichts garnichts.Dann hab ich meine Maus gesehen im Kreissaal so süß 3330 gr schwer ,51 cm lang und um 8:52 Uhr geboren,nach cir 25 Min gings dann auf Station zurück.Ich mußte noch cir 5Std liegen die Tage danach waren etwas schmerzhaft was aber mit Medis zuertragen war.ich bin dann am Samstag auf eigenem Wunsch nachhause gegangen nach ein paar Tagen waren auch die schmerzen weg. Also ich hab mir mit der Panik mehr Stress gemacht als nötig es tut wirklich nicht weh man merkt nichts davon ehrlich ich bin doch der totale Angsthase.
Lg ilona & Melissa 14 Wochen

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15. Mai 2009 um 17:22

Neugierig
hab gar keine ks-erfahrung, also eigentlich völlig deplatziert, dass ich hier was schreibe. aber ich bin neugierig und würde gern wissen warum du einen ks möchtest? hat es bei dir "körperliche" gründe oder kannst du es dir einfacher/besser vorstellen?

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15. Mai 2009 um 18:46

KS am 7.5.09
Hallo,

men Kleiner kam vor 8 Tagen per Notks zur Welt, da nach der Geburtseinleitung (war 7 Tage überfällig) die Herztöne bei den Wehen zeitweise runtergingen und dementsprechend bei einer "normalen" Geburt Risiken für das Baby entstehen können.

Dann ging alles ganz schnell, meine FA kam, riet zum KS und ging in den OP. Mir wurde ein Katheter gelegt (ich werde nun noch vorsichtiger sein, wenn ich sowas bei meinen Bewohnern mache) und der Intimbereich rasiert. Zugang wurde gelegt und der Narkosearzt kam und wollte mich über die PDA aufklären. Ich wollte jedoch eine vollnarkose, da mein Freund nicht mit in den OP wollte, bei einer normalen Geburt wäre er dabei geblieben, aber er meinte er mag es nicht mitansehen, wenn ich aufgeschnitten werde. Desweiteren habe ich eine panische Angst vor Spritzen und bekomme Panikattaken wenn ich nur daran denke, daher hat der Narkosearzt eingewilligt. Im offenen Nachthemd bin ich dann vom Kreißsaal in den OP gelaufen, wurde auf dem Tisch festgeschnallt, bekam die Sauerstoffmaske auf und mir wurden noch 2-3 Haare vom Bauch gezupft. Ich dachte jedesmal das ist das Skalpell und hab gezuckt wie ne Blöde. Danach wurde mir das Jod auf den Bauch und die Oberschenkel geschmiert, man war das kalt, hab gezittert wie Espenlaub, dazu noch die Angst, da ich mich mental ja nciht auf den KS vorbereiten konnte. Irgendwann waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, mir wurde schummrig vor den Augen, der zweite Gashahn an der Maske wurde aufgedreht und schon war ich in Traumwelten verschwunden. Dieser ganze Vorgang dauerte ca 15min.

Um 17:02 wurde mein Sohn dann geboren und zu meiner Familie gebracht, die alle ganz eifrig dabei waren Fotos zu machen und den Kleinen zu bestaunen, während ich im Aufwachraum lag. Um 17:50 habe ich meine Augen das erste mal geöffnet, fühlte mich total matt und hab noch zweimal für ca 5 min geschlafen bis ich komplett wach war. Wurde dann zurück in den Kreißsaal gefahren, wo mein Sohn und meine Familie sehnsüchtigst auf mich warteten. Mein Sohn wurde mir in den Arm gelegt und ich auf die Wöchnerinnen Station gefahren. Dort wurde mir der Schmerztropf mit Pumpe angeschlossen und meine Familie durfte zu mir.

Ich fühlte mich wie ein aufgeblähter Ballon und der Knopf, mit dem ich die Schmerzmittel dosieren konnte wurde mein bester Freund. Die Schmerzen waren ziemlich stark, denn die Nachwehen hatten eingesetzt und zogen die Gebärmutter immer ein wenig zusammen, was bei einer frischen Narbe natürlich sehr viel Spaß macht. Am nächsten Morgen bin ich dann das erste mal aufgestanden, nachdem mir der Katheter gezogen wurde. Ich dachte ich muss sterben. Konnte kaum aufrecht stehen, musste gestützt werden und wollte mich eigentlich nie wieder bewegen müssen. Bin an dem Tag noch ein paar mal aufgestanden und habe nachts mein Baby bereits alleine versorgt. Ich persönlich musste mich jedesmal motivieren aufzustehen, die Zähne zusammen beissen und kurzzeitig den Schmerz überstehen, doch je mehr man in Bewegung kam, umso weniger wurden die Schmerzen. am Schlimmsten fand ich es morgens und nachts, aber das ist sicherlich rein subjektiv. Schmerzmittel wurden mir nach Wunsch durch die Hebammen gereicht. Am dritten Tag anch der OP wollte ich schon keine Schmerzmittel mehr, da alles mittlerweile im erträglichen Rahmen lag.

Nach 5 Tagen wurde ich nach Hause entlassen (also am Dienstag). Zuahuse aus dem Bett kommen war wirklich schwierig, da das Bett nicht höhenverstellbar ist wie im Krankenhaus, aber mit ein bisschen Übung klappte auch das relativ schmerzarm.

Heute wurde mir der Faden an der Narbe gezogen, seitdem kann ich mich viel besser bewegen und spüre nur noch selten Schmerzen. Die einzigen Probleme die ich noch habe sind Brennen in den Leisten (innere Nähte durch Muskeln, Fäden lösen sich irgendwann auf) bei falschen, ruckartigen Bewegungen und leichte Missempfindungen im linken Oberschenkel (Taubheit, Kribbeln), dies soll aber auch alles wieder weggehen. Ein KS benötigt halt einen Schnitt, unter anderem auch durch Muskeln und Nerven und das muss alles erstmal wieder verheilen, aber das geht auch vorbei.

Jedesmal wenn ich mir meinen kleinen Sohn nun ansehe vergesse ich die schmerzen die ich hatte bzw noch habe förmlich und bin einfach nur superglücklich trotz allem einen gesunden Sohn zu haben.

LG
Tinka

PS: Dieser Bericht ist rein subjektiv und spiegelt nur MEINE Erfahrungen wieder.

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