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GVK und Hebamme

26. Juli 2012 um 12:02 Letzte Antwort: 26. Juli 2012 um 12:30

Oh man, ich muss mich jetzt mal auskotzen.

Ich bin total froh, dass ich eine Hebamme gefunden habe, die zu mir passt. Ich würde mal behaupten, ich bin da nicht ganz einfach Naja, ich mag sie, sie mag mich, alles schön. Sie macht allerdings keine GVK's, weil ihr das nicht liegt. Sie ist eher so für das 'medizinische' und für die Entbindungen. Jedem das seine... Bezüglich des GVK's hatte sie mir ein paar Tipps gegeben, wo ich mal anfragen sollte. Generell sagte sie aber, dass Lübeck ein absolutes El-Dorado für Schwangere wäre, weil es etliche Hebammen und Möglichkeiten des GVK gibt. Da ich aber unbedingt einen Kompaktkurs machen möchte, hatte ich schon nicht mehr ganz so viel Auswahl, aber trotzdem noch ein paar unterschiedliche Möglichkeiten.
Der erste Kurs, den wir uns ausgesucht hatten war ausgebucht. Na gut, kann passieren.
Dann hab ich mich überwunden und bei einer Hebamme angefragt, die mir von einer Bekannten empfohlen wurde. Vom Internetauftritt her hat sie mir gar nicht zugesagt, aber meine Bekannte hat von ihr geschwärmt, dass sie das wirklich seeeeehr gut macht. Naja, hab ich da also grade angerufen...
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich bin empfindlich, extrem zickig, oder was auch immer, deswegen schilder ich euch kurz die Randbedingungen: ca. 27 Grad Außentemperatur, 27. SSW mit dicken, fetten Füßen, die schon Morgens um 7 Uhr in keine Schuhe/Sandalen passen und ein Büro mit ungefähren Temperaturen von 40 Grad, lediglich gelindert durch einen Ventilator...
Also, angerufen, gefragt, ob noch was frei wäre. "Ja, gerne, kein Problem. Ja, ihr Mann darf auch mitkommen, kostet auch nichts extra. Bequeme Kleidung, Essen und Trinken und die Krankenversichretenkarte, damit ich denk GVK und die Nachbetreuung mit der KK abrechnen kann"
Ich (ganz verwirrt): Äh nee, Nachbetreuung hab ich schon jemanden.
Sie (in einem Ton, der mir gar nicht gefiel):"Nee, dann können sie bei mir keinen GVK machen. Den müssen Sie bei Ihrer Hebamme machen, die bei Ihnen dann auch die Hausbetreuung macht."
Ich: "Ja, ganz nette Idee, aber die macht aber keine GVK's."
Sie: "Ja, dann ist das so, aber bei mir nicht. Ich betreue meine Frauen nur komplett. Da müssen Sie mich verstehen, sonst hätte ich ja nur Frauen von anderen Hebammen bei mir'
Grrrr, bei fast 30 Grad Außentemperatur MUSS ich gar nichts!
Ich wär am Liebsten durchs Telefon gesprungen. In dem El-Dorado für Schwangere bleibt mir jetzt nur noch ein 6-Wochen-jeden-Donnerstag-Abend-Kurs übrig (bei dem wir für meinen Mann 125 Euro zuzahlen müssen), oder eventuell ein Kompaktkurs, der 2 1/2 Wochen vor ET endet (und auch 115 Euro Zuzahlung für meinen Mann kostet). Das ist mir eigentlich auch ein bisschen zu knapp... vielleicht möchte mein kleiner Mann ja ein bisschen eher das Licht der Welt erblicken...

Sorry, für den sinnlosen Thread, aber ich musste mir meinen Frust einfach mal von der Seele Schreiben!
Danke fürs Lesen

Gruß miezko mit Bauchbewohner

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26. Juli 2012 um 12:30

Oh je
Ganz schön blöd,aber leider keine Seltenheit! Aber auch verständlich! Hebammen außerhalb der Klinik leben nun mal von den Frauen,die nach dem gvk auch die selbe Hebamme zur Nachsorge nehmen!
In Kliniken bieten sie auch Kurse an, vielleicht frägst du da mal? Und 90 rum sind normal,das müssen meistens die Männer bezahlen in einem paar Kurs!
Vielleicht findest du auch noch Ne andre Hebamme,die eventuell beides macht?
Ein Kurs in der Klinik finde ich lang nicht so s hön und persönlich Wie bei einer Hebamme!
Lg

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