Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Großer Kinderwunsch

12. Januar um 21:05 Letzte Antwort: 13. Januar um 17:12

Hallo zusammen

war noch nicht häufig hier unterwegs. Ich hoffe sinnvolle Rückmeldungen zu erhalten. 
Habe mich mit meinem Anliegen durch verschiedene Foren gelesen aber nichts passt 100% auf meine Situation. Möchte nicht während des Studiums ein Kind wie andere, auch habe ich keine finanziellen Schwierigkeiten oder keine Familie zur Unterstützung wie manche.
Zum Thema:

Gebe meine Masterarbeit im Frühjahr ab, bin seit November in der Bewerbungsphase und hatte bereits 4 Interviews. Ich gehe davon aus, spätestens im Februar / März einen Vertrag vorliegen zu haben, und dann bis Ende September oder Ende Oktober Probezeit zu haben.
Meinem Freund geht es exakt genauso.

Sind lange genug zusammen (5j), gute Verhältnisse, und haben beide einen großen Kinderwunsch. 
Vielleicht tragen die aktuelle Situation während der Masterarbeit, die Coronasituation, das Umfeld und die Tatsache dass ich 27 werde und auch gut unter 30 das 1. Kind bekommen möchte dazu bei, dass der Wunsch irgendwie "akut" ist und ich ihn nicht verdrängen kann und will. Wir lieben Kinder generell und möchten eben mindestens 2 bekommen. 

Meiner Meinung nach macht es kaum einen Unterschied, ob ich nach einem halben Jahr für sagen wie 3 - 6 Monate komplett ausfalle oder nach 1-2 Jahren im Job (länger schieben wir nicht auf es sei denn es würde nicht klappen), außer dass der "Stand" bei Arbeitgeber & Kollegen schlechter sein könnte.

In manch einem Forum wird eine Dame als asozil dargestellt, wenn sie vor Beginn der Probezeit schwanger wird, da sie den Arbeitgeber "täusche". Vollen Kü.schutz hat man, das ist mir bewusst, hierzu ex. hunderte von Artikeln. 
Dass das nicht super ist, ist klar. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit für mich, als bald wenigstens zu "üben" (am liebsten so schnell wie möglich und kann im Endeffekt mein Studium nicht nochmal schneller studieren. 

Was ist nun eure Meinung?
Macht es wirklich einen Unterschied, ob ich vor Vertragsunterzeichnung, oder in oder direkt nach der Probezeit schwanger werde?
Macht es einen Unterschied, ob eher großes Unternehmen oder wissenschaftliche Stelle an einer Hochschule? (Erfahrungen?)
Consulting oä habe ich nicht im Visier.

Wie lange geht man im Schnitt in Elternzeit? Kennt ihr Modelle aus Unternehmen hierzu?

vielen Dank !
liebe Grüße 
 

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12. Januar um 23:49

Du solltest bedenken, dass das elterngeld aus dem durchschnittlichen verdienst der letzten 12 Monate berechnet wird und wenn du die nicht voll bekommst, fallen ein paar Monate mit 0 natürlich schon stark ins Gewicht. 

Meiner Meinung nach macht es Sinn, erst mal ein bisschen zu arbeiten damit du auch Erfahrung und routine bekommst. Wenn du erst mal schwanger bist, hast du für das einarbeiten einfach weniger den Kopf und bist gedanklich eh gleich wieder draußen und dann kommst du aus der elternzeit zurück praktisch ohne berufserfahrung. Das wird glaube ich auch dich verunsichern.

Also ja, ich würde erst mal in der arbeitswelt ein bisschen Fuß fassen und dann die Familienplanung in Ruhe angehen und nicht alles gleichzeitig. 

Wie lange wer in elternzeit geht, ist individuell. Da müsst ihr euch halt überlegen was ihr wollt. 

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13. Januar um 10:22

Ich selbst fand es besser, erstmal etwas Fuß zu fassen im Arbeitsleben und dann schwanger zu werden. Ich bekam auch erst nach 1,5 Jahrne einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Verglichen mit Freundinnen und Kolleginnen, die quasi direkt nach dem Studium schwanger wurden, lief es bei mir wesentlich besser mit dem weiteren Arbeitsleben, weil ich eben schon ein wenig Erfahrung hatte, auf die ich aufbauen konnte. Das zusätzliche Geld ist natürlich nicht zu verachten und ich hatte nie den Nachteil, komplett finanziell abhängig zu sein von meinem Partner, sondern hatte immer mein eigenes Geld.

Ich selbst war 2 Jahre in Elternzeit, nach einem Jahr habe ich aber wieder an 1-2 Vormittagen angefangen und nach 2 Jahren dann mit 25-30h. 

Wir sind auch grade an der Kinderplanung aber wir warte min. das 1. HJ 2021 ab. Mit der ganzen Coronalage ist es uns derzeit einfach zu nervig. Aber auf jeden Fall werden wir uns dann die EZ teilen.
 

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13. Januar um 13:53
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Hallo zusammen

war noch nicht häufig hier unterwegs. Ich hoffe sinnvolle Rückmeldungen zu erhalten. 
Habe mich mit meinem Anliegen durch verschiedene Foren gelesen aber nichts passt 100% auf meine Situation. Möchte nicht während des Studiums ein Kind wie andere, auch habe ich keine finanziellen Schwierigkeiten oder keine Familie zur Unterstützung wie manche.
Zum Thema:

Gebe meine Masterarbeit im Frühjahr ab, bin seit November in der Bewerbungsphase und hatte bereits 4 Interviews. Ich gehe davon aus, spätestens im Februar / März einen Vertrag vorliegen zu haben, und dann bis Ende September oder Ende Oktober Probezeit zu haben.
Meinem Freund geht es exakt genauso.

Sind lange genug zusammen (5j), gute Verhältnisse, und haben beide einen großen Kinderwunsch. 
Vielleicht tragen die aktuelle Situation während der Masterarbeit, die Coronasituation, das Umfeld und die Tatsache dass ich 27 werde und auch gut unter 30 das 1. Kind bekommen möchte dazu bei, dass der Wunsch irgendwie "akut" ist und ich ihn nicht verdrängen kann und will. Wir lieben Kinder generell und möchten eben mindestens 2 bekommen. 

Meiner Meinung nach macht es kaum einen Unterschied, ob ich nach einem halben Jahr für sagen wie 3 - 6 Monate komplett ausfalle oder nach 1-2 Jahren im Job (länger schieben wir nicht auf es sei denn es würde nicht klappen), außer dass der "Stand" bei Arbeitgeber & Kollegen schlechter sein könnte.

In manch einem Forum wird eine Dame als asozil dargestellt, wenn sie vor Beginn der Probezeit schwanger wird, da sie den Arbeitgeber "täusche". Vollen Kü.schutz hat man, das ist mir bewusst, hierzu ex. hunderte von Artikeln. 
Dass das nicht super ist, ist klar. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit für mich, als bald wenigstens zu "üben" (am liebsten so schnell wie möglich und kann im Endeffekt mein Studium nicht nochmal schneller studieren. 

Was ist nun eure Meinung?
Macht es wirklich einen Unterschied, ob ich vor Vertragsunterzeichnung, oder in oder direkt nach der Probezeit schwanger werde?
Macht es einen Unterschied, ob eher großes Unternehmen oder wissenschaftliche Stelle an einer Hochschule? (Erfahrungen?)
Consulting oä habe ich nicht im Visier.

Wie lange geht man im Schnitt in Elternzeit? Kennt ihr Modelle aus Unternehmen hierzu?

vielen Dank !
liebe Grüße 
 

Hallo!
Das finde ich gut, dass du verstehst, wie groß die Verantwortung ist.
Und ja, das stimmt. Es gibt nicht so viel Arbeitgeber, die sich freuen, wenn ihre Arbeiterinnen schwanger sind. Besonders am Anfang.
Würde ich mich auch nicht freuen.
Also d.h. ich würde lieber mindestens 1 Jahr warten.
Aber deine Entscheidung kann anders sein.
Wenn jetzt in diesem Moment ist dein Kinderwunsch dir mega wichtig, dann los!

 

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13. Januar um 17:12
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Hallo zusammen

war noch nicht häufig hier unterwegs. Ich hoffe sinnvolle Rückmeldungen zu erhalten. 
Habe mich mit meinem Anliegen durch verschiedene Foren gelesen aber nichts passt 100% auf meine Situation. Möchte nicht während des Studiums ein Kind wie andere, auch habe ich keine finanziellen Schwierigkeiten oder keine Familie zur Unterstützung wie manche.
Zum Thema:

Gebe meine Masterarbeit im Frühjahr ab, bin seit November in der Bewerbungsphase und hatte bereits 4 Interviews. Ich gehe davon aus, spätestens im Februar / März einen Vertrag vorliegen zu haben, und dann bis Ende September oder Ende Oktober Probezeit zu haben.
Meinem Freund geht es exakt genauso.

Sind lange genug zusammen (5j), gute Verhältnisse, und haben beide einen großen Kinderwunsch. 
Vielleicht tragen die aktuelle Situation während der Masterarbeit, die Coronasituation, das Umfeld und die Tatsache dass ich 27 werde und auch gut unter 30 das 1. Kind bekommen möchte dazu bei, dass der Wunsch irgendwie "akut" ist und ich ihn nicht verdrängen kann und will. Wir lieben Kinder generell und möchten eben mindestens 2 bekommen. 

Meiner Meinung nach macht es kaum einen Unterschied, ob ich nach einem halben Jahr für sagen wie 3 - 6 Monate komplett ausfalle oder nach 1-2 Jahren im Job (länger schieben wir nicht auf es sei denn es würde nicht klappen), außer dass der "Stand" bei Arbeitgeber & Kollegen schlechter sein könnte.

In manch einem Forum wird eine Dame als asozil dargestellt, wenn sie vor Beginn der Probezeit schwanger wird, da sie den Arbeitgeber "täusche". Vollen Kü.schutz hat man, das ist mir bewusst, hierzu ex. hunderte von Artikeln. 
Dass das nicht super ist, ist klar. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit für mich, als bald wenigstens zu "üben" (am liebsten so schnell wie möglich und kann im Endeffekt mein Studium nicht nochmal schneller studieren. 

Was ist nun eure Meinung?
Macht es wirklich einen Unterschied, ob ich vor Vertragsunterzeichnung, oder in oder direkt nach der Probezeit schwanger werde?
Macht es einen Unterschied, ob eher großes Unternehmen oder wissenschaftliche Stelle an einer Hochschule? (Erfahrungen?)
Consulting oä habe ich nicht im Visier.

Wie lange geht man im Schnitt in Elternzeit? Kennt ihr Modelle aus Unternehmen hierzu?

vielen Dank !
liebe Grüße 
 

Hey 
Letzten Endes ist es immer eure Entscheidung, egal was andere sagen. 
aber je nach dem was du in deinem Vertrag stehen hast, kann er auslaufen. Das heißt, dass du eventuell nach der Elternzeit arbeitslos bist. 
und wie oben schon geschrieben kommt auch nicht sonderlich viel Elterngeld dabei rum 
liebe Grüße 

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