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Große Angst nach Eileiterschwangerschaft

11. September 2016 um 16:29 Letzte Antwort: 13. September 2016 um 20:39

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe auf eure Unterstützung... Vor einem Jahr hatte ich eine Eileiterschwangerschaft, bei der sich die befruchtete Eizelle im rechten Eierstöck eingenistet hatte. In der siebten Woche wurde ich notoperiert. Der Eileiter konnte erhalten werden, der Trichter war zerstört. Anschließend wurde festgestellt, dass sowohl der linke als auch der betroffene rechte Eileiter wieder frei waren. Ich bin jetzt 35 Jahre alt und möchte nun schwanger werden. Man riet mir, in Hinblick auf eine eventuell erneut auftretende Eileiterschwangerschaft, in den Monaten, wo der Eisprung im rechten Ovarium stattfindet, zu verhüten. Ein anderer Frauenarzt sagte mir jedoch, dass der intakte linke Eitrichter die Funktion übernehmen würde, d. h. er würde auch das Ovulum des rechten Eierstockes auffangen. Was soll ich nun glauben? Ich habe natürlich ein bisschen Angst, dass das nochmals passiert und möchte das Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft so gering wie möglich halten.

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11. September 2016 um 16:40


Deine Sorgen wegen einer neuerlichen Eileiterschwangerschaft sind in Deinem Fall durchaus begründet. Das Wiederholungsrisiko einer Eileiterschwangerschaft wird mit sieben bis 25 % angegeben. Trotzdem soll man sich davon nicht abschrecken lassen, denn immerhin kommt es bei drei von vier Frauen zu einer Einnistung in der Gebärmutter. Wenn bei der Operation der Eileiter entfernt worden wäre, kann der verbliebene tatsächlich die Funktion des anderen ersetzen, solange er frei beweglich ist. So steigt das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft altersabhängig an. Die Hauptursachen dafür sind vorangegangene Eileiterentzündungen, die Spirale, eine Endometriose sowie Operationen im kleinen Becken mit Verwachsungen, bzw. kann es auch nach einer Sterilitätstherapie zu einer Eileiterschwangerschaft kommen.
Falls in Deinem Fall die erwähnten Probleme vorkommen, dann ist das Risiko nochmals erhöht, unabhängig davon, ob sie jetzt immer einen Zyklus ( Eisprung im rechten Eierstock) verhüten oder nicht. Wichtig ist in diesem Fall, dass bei einem positiven Schwangerschaftstest sofort kontrolliert wird, ob die Einnistung regelrecht erfolgt, oder nicht. Das ist am Anfang sehr nervenaufreibend und anstrengend, doch nur so kann, wenn wieder eine Eileiterschwangerschaft vorliegt, frühzeitig eingeschritten werden.
Sollte Dir das Risiko zu groß sein, ist eine Befruchtung außerhalb des Körpers und eine Implantation des Embryos in die Gebärmutter zu erwägen. Das sollte jedoch in entsprechenden Zentren durchgeführt werden.

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11. September 2016 um 16:47

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Ich habe letzten Winter eine ELSS gehabt. Gleich im ersten Zyklus nach absetzen der Pille war ich schwanger, konnte es deswegen gar nicht wirklich glauben, dass es wirklich stimmt. Als ich dann in der 8 Woche auch ... bekam, war ich der Meinung, dass der SST sich geirrt haben muss.
Nachdem die Blutungen nach 2 Wochen immer noch nicht weg waren und zwischenzeitlich ein komisches Ding mit abgegangen war, habe ich mich dann untersuchen lassen. FA hat nichts gesehen. Sollte eine Woche später wieder kommen. Nachdem bei mir dann auch noch. Schmerzen dazu kamen, so dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, und der FA trotzdem nichts fand. Schlussendlich endet das ganze auch mit einer OP und einem geplatztem Eileiter in der 11 SSW, nachdem sie freie Flüssigkeit im Bauch entdeckt haben. Hab jetzt nur noch einen Eileiter der Funktionukkelt. Weißt du denn den Grund aus dem du eine ELSS hattest? Ich habe durch Zufall, nachdem ich wieder zuhause war, nach Gründen gesucht, habe schon einen gesunden 5 jährigen Sohn, wusste deswegen nicht woher das wohl kommt.
Habe dann bei der Nachkontrolle meine FÄ mal gefragt, ob wir einen Clamydien test machen können, und siehe da, daher kam es. Hoffe du hast das auch testen lassen, davon kommt so was nämlich unter anderem, und bei mir hat es keiner getest.
LG und bleib optimistisch, ich bin auch wieder im 4 ÜZ und noch ist alles ok

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11. September 2016 um 16:57

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Ich hatte Anfang 2015 eine ELSS mit Entfernung des EL, weil dieser zu verdreht und beschädigt war. Die Umstände bis zur OP waren sehr unschön. Ich hatte 2 Wochen einen Vorsorge-Termin, bei dem keine SS festgestellt werden konnte. Da ein Urintest aber doch leicht positiv war, sollte ich 2 Wochen später wieder kommen. Am folgenden Tag hatte ich eine FG. Hab das Gewebe richtig auseinanderfalten können. Bin dann 2 Tage später wieder hin, um den Abbruch bestätigen zu lassen. Diesmal wurde der HCG bestimmt und die FÄ bestätigte mir eine SS gehabt zu haben. 2 Wochen später bin ich auf Arbeit zusammengebrochen. Am Folgetag wieder zum Arzt, ich erhielt eine Krankschreibung, ich hätte wohl unter den Folgen der FG zu leiden...3 Tage später konnte ich vor Schmerzen nicht mehr stehen, sitzen oder gehen. Wieder hin.. Nichts zu sehen, außer freier Flüssigkeit im Bauch - Einweisung. Im KH durfte ich von der Liege nicht mehr aufstehen und hatte Not OP. Nun bin ich in der 10.SSW. Wir hatten gleich nach der OP schon nicht richtig verhütet, weil wir vorher schon 8 ÜZ gebraucht hatten. Ich war jeder Zyklus nervös.
Dann ging die Angst erst richtig los. Bin in der 4 SSW sofort zum Gyn. Die hat mich krank geschrieben und 2 Wochen später wieder bestellt. Dann war nur eine Fruchthülle zu sehen, nochmal 2 Wochen bangen und wir wurden mit einem Herzschlag belohnt. Mein Schatz hat mich zu den Ultraschallen begleitet. Die Nächte davor hab ich kaum geschlafen. Ich hab doch nur noch den einen EL. Noch mal richtig kritisch war der Tag, an dem beim letzten Mal der Zusammenbruch war, aber auch den hab ich überstanden.
Inzwischen kann ich glauben, dass ich SS bin. Der nächste Termin ist nun erst in 3 Wochen. Mal schauen, wie ich die rum kriege...Ich hab mich die meiste Zeit damit halten können, dass die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung noch geringer ist, als die, mit der mir das ganze überhaupt passiert ist.
Die Angst wird da sein, aber sie kann dich nicht überraschen und wenn du es aber gar nicht erst drauf ankommen lässt, wirst du niemals SS werden. Wichtig ist im Zweifelsfall engmaschige HcG-Kontrollen machen zu lassen.

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13. September 2016 um 20:39

Hallo
Mein Name ist Alexandra ich habe im Jahr 2008 auch eine Eileiterschwangerschaft gehabt im Jahr 2013 wurde ich das erste Mal Mama und im Jahr 2014 das 2 mal. mein linker Eierstock und mein rechter Eierstock sind völlig in Ordnung mein linker Eileiter ist komplett entfernt mein rechter Eileiter in Ordnung.. Leider hatte ich letztes Jahr im November eine erneute Eileiterschwangerschaft konnte aber nicht bestätigt werden mir wurde das Medikament MTX verabreicht 75ml dann bekam ich die Blutungen und musste nicht operiert werden. Jetzt sind wir wieder am üben wünschen uns noch ein drittes Kind.glg

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