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Grenzwertige Nabelschnurarterie

25. August 2006 um 20:51

Hallo,
bei mir wurde heute(34+0) im Krankenhaus beim vorstellen ein Ultraschall gemacht, wobei der Artzt die Nabelschnur angeschaut hat un gesagt hat die eine Arterie sei sehr grenzwertig... Die zweite könnte zwar einen Teil übernehemen, aber er möchte alle 1-2 Wochen einen US machenund bei verschlechterung frühzeitig einleiten...
Kann da jemand irgendwas zu sagen, ähnliche Erfahrungen oder sowas??
Bitte schreibt mir doch mal schnell, wir sind erst gerade Umgezogen, es ist noch nicht wirklich was fertig, und mein Kleiner soll jetzt in den Kindergarten kommen wo ich die erstenTage/Wochen mitgehen soll/will...und mein Mann kann erst Ende September Urlaub nehmen...
Ich hab doch noch gar keine Zeit für ein Baby
Seit ich aus dem KKH draußen bin geht mir das nicht mehr aus dem Kopf, egal wie gelassen ich bis jetzt war...
Viele LG Anja

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25. August 2006 um 22:29

Hallo Anja,
bei einem meiner (3) Kinder fehlte eine Nabelschnurarterie völlig und die zweite war verengt. Ein Wunder, dass das Kind trotzdem gesund zur Welt kam, wenn auch viel zu früh (wurde in der 32. Wo geholt) und stark unterernährt. (Keine Folgeschäden!) Also klar, Dein Arzt hat Recht. Es könnte passieren, dass das Kind nicht mehr ausreichend versorgt wird, dann muss es raus. Wenn er aber nur alle 1-2 Wochen einen US machen will, kann es nicht so schrecklich dramatisch sein! Gelegentlich machen die Ärzte auch mehr Wind als nötig, sie denken sozusagen laut und du stehst dann damit da... (Ich musste damals sofort ins Krankenhaus, dort wurde täglich kontrolliert, ob das Baby noch genug Sauerstoff hat.) Das bedeutet: Mach dir nicht mehr Gedanken, als unbedingt sein muss (leicht gesagt, ich weiß), und geh regelmäßig zum Arzt. Vor allem: Möglichst keinen Stress!!! 34. Wo ist doch schon weit, es wird schon alles gut gehen! Und vorbereitet war ich damals auch überhaupt nicht, und es hat sich trotzdem alles irgendwie gefügt. (Wir standen paar Wochen vor einem Umzug über 500 km Entfernung.) Für solche Fälle kann man nicht planen. Man ist einfach nur erstaunt, was die Mitmenschen (einschließlich deines Fast-Kindergartenkindes) so leisten können, wenn es denn sein muss! Nur Mut!

tiny

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28. August 2006 um 12:22
In Antwort auf birgit_11892245

Hallo Anja,
bei einem meiner (3) Kinder fehlte eine Nabelschnurarterie völlig und die zweite war verengt. Ein Wunder, dass das Kind trotzdem gesund zur Welt kam, wenn auch viel zu früh (wurde in der 32. Wo geholt) und stark unterernährt. (Keine Folgeschäden!) Also klar, Dein Arzt hat Recht. Es könnte passieren, dass das Kind nicht mehr ausreichend versorgt wird, dann muss es raus. Wenn er aber nur alle 1-2 Wochen einen US machen will, kann es nicht so schrecklich dramatisch sein! Gelegentlich machen die Ärzte auch mehr Wind als nötig, sie denken sozusagen laut und du stehst dann damit da... (Ich musste damals sofort ins Krankenhaus, dort wurde täglich kontrolliert, ob das Baby noch genug Sauerstoff hat.) Das bedeutet: Mach dir nicht mehr Gedanken, als unbedingt sein muss (leicht gesagt, ich weiß), und geh regelmäßig zum Arzt. Vor allem: Möglichst keinen Stress!!! 34. Wo ist doch schon weit, es wird schon alles gut gehen! Und vorbereitet war ich damals auch überhaupt nicht, und es hat sich trotzdem alles irgendwie gefügt. (Wir standen paar Wochen vor einem Umzug über 500 km Entfernung.) Für solche Fälle kann man nicht planen. Man ist einfach nur erstaunt, was die Mitmenschen (einschließlich deines Fast-Kindergartenkindes) so leisten können, wenn es denn sein muss! Nur Mut!

tiny

Hallo Tiny
vielen Dank für deine netten Worte, ich muß am Mittwoch wieder ins KKH bin gespannt was der Dr dann sagt...
Jetzt hab ich wenigstens schon mal die Babysachen gewaschen, man weiß ja nie

Gruß Anja

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28. August 2006 um 12:27
In Antwort auf sive_12093631

Hallo Tiny
vielen Dank für deine netten Worte, ich muß am Mittwoch wieder ins KKH bin gespannt was der Dr dann sagt...
Jetzt hab ich wenigstens schon mal die Babysachen gewaschen, man weiß ja nie

Gruß Anja

Halte dir die daumen!
Melde dich doch mal, wenn du am Mi. wieder zu Hause bist. Und lass dich nicht verrückt machen.

tiny

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28. August 2006 um 18:24

Doppler-US?
Hallo,

bei meinen beiden vorherigen SS wurde jeweils ab der ca. 20. SSW jede Woche ein Doppler-US in der Uni-Klinik gemacht, weil mein Arzt auch die Befürchtung hatte, dass irgendwas mit der Nabelschnurarterie bzw. PLazenta nicht stimmt, da beide Kinder für ihr Alter zu klein und leicht waren (das Gewicht lässt sich ja wohl anhand bestimmter gemessener Werte rel. präzise bestimmen).

Der Nabelschnurdurchfluss war perfekt, die Plazenta war in Ordnung und als die beiden dann auf die Welt kamen (zum Termin, übrigens) wogen sie trotzdem nur 2.100 bzw. 2.200 g - sie hatten aber beide die besten Apgar-Werte und waren (und sind heute noch) auch sonst "pumperlgesund".

Was ich damit sagen will ist: lass Dich nicht verrückt machen! Wenn Dein Baby unterversorgt SEIN SOLLTE, dann kann man das mit einem Doppler verlässlich feststellen und Massnahmen ergreifen... Keiner wird Dein Kind in Deinem Bauch "hungern" lassen! Und sollte das Wurm doch schon auf die Welt geholt werden müssen, dann isses in der 34. SSW auch nicht mehr sooo tragisch...

Wünsche Dir/Euch weiterhin alles Gute,
LG Kessa

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