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Gestose oder Präeklampsie

15. November 2006 um 22:39 Letzte Antwort: 7. November 2008 um 15:07

Hallo,

ich hatte es,die sog. "Schwangerschaftsvergiftung" und zwar eine ziemlich schwere. Mein Baby und ich wären fast dran gestorbenn. Ein Notkaiserschnitt rette uns beiden das Leben.
Auch wenn meine kleine Maus damit 12 Wochen zu früh aud die Welt kam.
Wer hat ähnliches erlebt?Wer hat auch eine Gestose gehabt?

LG

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16. November 2006 um 11:23

Das tut mir sehr leid
Oh je, das tut mir sehr leid für Dich, aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zu Deiner (hoffentlich gesunden) kleinen Tochter.
Ja, ich muss wohl leider sagen, das ich leider ähnliches erlebt habe. Ich habe im Sommer 2004 meine Tochter mit Notkaiserschnitt, zum Glück nur 4 Wochen zu früh, entbunden. Ihr ging es auch von Anfang an gut. Ich habe dann noch das sog. HELP Syndrom bekommen und hatte kurz nach der Geburt totales Nierenversagen wodurch ich auf Intensiv kam und dort auch einige Tage bleiben musste. Nach etwa 14 Tagen fast täglicher Dialyse haben die Nieren ein Glück wieder eingesetzt. Nachdem ich wieder zu Kräften gekommen bin ,hatte ich dann anfangs leider ein sehr anstrengendes Kind was das Schlafverhalten betraf.
Wie ist es Dir denn ergangen?
Liebe Grüße
Andrea

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16. November 2006 um 21:18

Habe ich auch erlebt.
Meine Älteste musste 8 Wochen vor dem Termin geholt werden, nachdem ich schon drei Wochen im Krankenhaus verbracht hatte und man sozusagen von Tag zu Tag entschied (dieser Stress trieb den Blutdruck immer noch weiter nach oben). Sie war dazu mangelhaft versorgt und wog nur 1290 Gramm.

Schwangerschaft und Geburt (auch Notsectio mit Komplikationen, an denen ich fast draufgegangen wäre) habe ich als sehr traumatisch erlebt. Ich konnte das alles kaum verarbeiten und wurde deshalb sehr schnell wieder schwanger (mein Weg, alles zu verdrängen). 17 Monate später hatte ich meinen Mittleren im Arm (nach einer schwer erkämpften Spontangeburt). Danach war die Welt emotional wieder einigermaßen im Lot. Inzwischen haben wir noch einen Kleinen (super Schwangerschaft und leichte Geburt...).

Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich eine halbwegs innige Beziehung zu meiner Tochter aufgebaut hatte. Sie war und ist ein schwieriges Kind, hat schon als Baby kaum geschlafen, war nervös, unruhig, schrie viel und hatte immer Mühe, ihre Eindrücke zu verarbeiten. (Hat sie immer noch, jetzt ist sie 9). Körperlich ist wenigstens nichts zurückgeblieben (sie hat zwar Asthma, aber das liegt in der Familie).

Ich habe eine psychologische Betreuung (für mich selbst) nach der Geburt sehr vermisst. Wie ging es euch denn damit? Wart ihr mal in Selbsthilfegruppen?

Gruß, tiny

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17. November 2006 um 12:53
In Antwort auf birgit_11892245

Habe ich auch erlebt.
Meine Älteste musste 8 Wochen vor dem Termin geholt werden, nachdem ich schon drei Wochen im Krankenhaus verbracht hatte und man sozusagen von Tag zu Tag entschied (dieser Stress trieb den Blutdruck immer noch weiter nach oben). Sie war dazu mangelhaft versorgt und wog nur 1290 Gramm.

Schwangerschaft und Geburt (auch Notsectio mit Komplikationen, an denen ich fast draufgegangen wäre) habe ich als sehr traumatisch erlebt. Ich konnte das alles kaum verarbeiten und wurde deshalb sehr schnell wieder schwanger (mein Weg, alles zu verdrängen). 17 Monate später hatte ich meinen Mittleren im Arm (nach einer schwer erkämpften Spontangeburt). Danach war die Welt emotional wieder einigermaßen im Lot. Inzwischen haben wir noch einen Kleinen (super Schwangerschaft und leichte Geburt...).

Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich eine halbwegs innige Beziehung zu meiner Tochter aufgebaut hatte. Sie war und ist ein schwieriges Kind, hat schon als Baby kaum geschlafen, war nervös, unruhig, schrie viel und hatte immer Mühe, ihre Eindrücke zu verarbeiten. (Hat sie immer noch, jetzt ist sie 9). Körperlich ist wenigstens nichts zurückgeblieben (sie hat zwar Asthma, aber das liegt in der Familie).

Ich habe eine psychologische Betreuung (für mich selbst) nach der Geburt sehr vermisst. Wie ging es euch denn damit? Wart ihr mal in Selbsthilfegruppen?

Gruß, tiny

Hallo Tiny,
also, ich brauchte keine psychologische Hilfe. Ich habe das alles super schnell verkraftet. Bei mir kamen die Anzeichen auch quasi über nacht und bevor ich mich versah, lag ich im OP. Dann war die Freude so groß über das gesunde Kind, dass ich mich selbst eher in den Hintergrund geschoben habe. Ich konnte ja auch nicht wissen, wie es eigentich sein solle. Die drei Wochen mit Nierenversagen und Organausfall und somit akuter Lebensgefahr, dann wieder Einsetzen der Nieren und bis zu 8 Liter Ausscheidungen am Tag, dann dadurch bedingt Blutdruck von 100 zu 200 und heftigeste Kopfschmerzen waren eigentlich nach Abklingen der Symptome schnell vergessen. Unsere Tochter hat mich aber auch extrem auf Trab gehalten. SIe war das erste Jahr eine echt schlechte Schläferin ansonsten ein super liebes und ausgeglichenes Kind. Ich habe auch nie vor einer zweiten Schwangerschaft Angst gehabt. Leider endete diese als Eileiterschwangerschaft. Ich finde langsam reicht es und ich hoffe alle Guten Dinge sind drei und beim nächsten Mal wird alles super easy.
Ich glaube aber der große Unterschied resultiert daraus, dass meine Tochter gut entwickelt und eben nur 4 Wochen zu früh kam. Sie wog knapp über 3000 Gramm und war daher echt okay.
Man kann nur sagen wir haben gesunde Kinder und sind noch am Leben. Da gibt es ganz andere Fälle.
Liebe Grüße
Andrea

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15. März 2008 um 15:56
In Antwort auf rica_11876691

Das tut mir sehr leid
Oh je, das tut mir sehr leid für Dich, aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zu Deiner (hoffentlich gesunden) kleinen Tochter.
Ja, ich muss wohl leider sagen, das ich leider ähnliches erlebt habe. Ich habe im Sommer 2004 meine Tochter mit Notkaiserschnitt, zum Glück nur 4 Wochen zu früh, entbunden. Ihr ging es auch von Anfang an gut. Ich habe dann noch das sog. HELP Syndrom bekommen und hatte kurz nach der Geburt totales Nierenversagen wodurch ich auf Intensiv kam und dort auch einige Tage bleiben musste. Nach etwa 14 Tagen fast täglicher Dialyse haben die Nieren ein Glück wieder eingesetzt. Nachdem ich wieder zu Kräften gekommen bin ,hatte ich dann anfangs leider ein sehr anstrengendes Kind was das Schlafverhalten betraf.
Wie ist es Dir denn ergangen?
Liebe Grüße
Andrea

Ich hatte ein ähnliches Problem
Ich hatte ein ähnliches Problem!Bei meiner ersten Tochter 1989.Es fing an mit sehr hohem Blutdruck,dann sprenkte sich ein Teil meiner Leber,und meine Nieren wurden vergiftet.Notkaiserschnitt in der 36. Woche(Blutdruck 250/200).Gott sei dank ist alles gutgegangen,bei uns beiden.Dann 8 Jahre später! Die zweite Schwangerschaft.In der 34. Woche fing es wieder mit Bluthochdruck an.In der 35.Woche Notkaiserschnitt.Leider ging es dieses mal nicht so gut aus.Ich habe ein körperlich gesundes Kind, aber mit einer geistiegen Entwicklungsverzögerung bekommen.Es ist aber trotz allem wunderschön Kinder zu haben.

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7. November 2008 um 15:07

Präeklampsie
Hallo,
ich hatte auch die sog. Schwangerschaftsvergiftung. Bei mir war es zum glück nihct so schlimm...bei mir wurde es in der 29 Sw festgestellt. Darauf hin lag ich 5 wochen im krankenhaus. mein kind wurde in der 34 wocher per kaiserschnitt geholt.sie wog nur 1370 gramm und war 41 cm groß. jetzt ist sie schon zwei. aber ich leide immer noch an bluthochdruck. mein arzt hat mich auf medikamente eingestellt. seit ich angefangen hab zu joggen geht es mir besser. zur zeit nehme ich auch die tabletten nicht mehr..
mein mann und ich wünschen uns geren ein zweites kind...habe aber angst das ich das noch einmal durchmachen muß...
lg

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