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Gestern war meine Abtreibung...

30. Juli 2009 um 22:14

Hallo,

ich habe mich hier jetzt mal angemeldet, da ich mir einfach mal den Kummer von der Seele schreiben muss.

Ich habe vor 3 wochen einen Schwangerschaftstest gemacht.
Dieser war positiv. Zur Sicherheit habe ich gleich noch einen gemacht.
Auch dieser war positiv.

In diesem Moment hatte ich sehr gemischte Gefühle.. auch mein Freund.

Wir sind erst seit 3 Monaten zusammen.

Naja... dann folgte halt das ganze Programm.
FA, der die SS bestätigte inkl. Ultraschallbild. Dort sah ich das 1. Mal den Herzschlag meines Kindes..
Es verschlug mir wirklich die Sprache.
So etwas hatte ich noch nie gefühlt. Es war Wahnsinn das zu sehen.

Nunja, mein Freund und ich hatten viele Gespräche.
Kind ja, Kind nein. Können wir das Kind ernähren? Können wir ihm etwas bieten?

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, arbeite seit 5 Jahren fest und studiere im Moment neben der Arbeit. Ziemlich stressig also. Achso, ich bin 23.
Mein Freund hingegen ist 21, fängt nächstes Jahr bei der Polizei seine Ausbildung an und jobbt im Moment nur. Das waren halt seine größten Bedenken wg. dem Geld. Allerdings hätte er wenn ich mich für das Kind entscheide eine Ausbildung schon dieses Jahr angefangen.

2 Tage nach dem FA habe ich mit meinen Eltern gesprochen. Ich hatte ziemliche Angst davor, dass sie enttäuscht von mir sind. Aber im Gegenteil sie waren irgendwie... ja, froh irgendwie.
Sie redeten sogar davon, dass sie Großeltern werden.

Vor 2 Wochen hatte ich dann in der Nacht von Samstag / Sonntag starke Blutungen und auch Gewebe lag in der Toilette. Es war nicht gerade wenig, deswegen machte ich mir schlimme Sorgen.
Sonntag ging es mir allerdings gut also ging ich erst Mo. zum FA.

Ich dachte an eine FG. Als die FA mir zeigte, dass da noch ein kleines Herz schlägt war ich irgendwie erleichtert, dass mein Baby noch da ist.

Trotz allem ging ich mit meinem Freund zu ProFamilia um mich über Schwangerschaftsabbruch, Zuschüsse und sonstige Gelder / Unterstützungen zu informieren.

Ich hatte auch schon einen Termin für den Mutterpass aber auch einen Termin zum SS-Abbruch.

Egal wie ich mich entschieden hätte - ich hatte für alles meine Termine um mich darum nicht mehr zu sorgen. Ich wollte einfach sicher gehen, dass egal wie ich mich entscheide alles schon geregelt ist.

mmmh.... Gestern, dann.... war ich bei ProFamilia. Dort wo der Abbruch vorgenommen wurde.

Es war komisch.
Meine Schwester hat immer gesagt "Siehst Du! Dieses Baby WILL leben!"

Das meinte sie deswegen, weil wir verhütet hatten mit Kondom und ich innerhalb von 4 Std. danach die Pille danach genommen habe. Da wir nicht sicher waren, ob nicht doch etwas "danebenging"..
tja... der Zeugungstermin war allerdings trotz Pille danach genau dieser Tag
.. dann die fast FG.. und eine halbe Stunde vor dem Abbruch hatte ich so schlimme Kreislaufprobleme, dass ich in der Praxis zusammengebrochen bin.

Es war denke ich durch die ganze Aufregung.. dann war mein Termin um 14 Uhr.
Also ab 8 Uhr nichts mehr essen und ab 12 Uhr nichts mehr trinken.
Nicht sehr gut, da es auch sehr warm war gestern.

Zum Schluss lag ich um halb 4 im OP.
Nach dem Gespräch mit der Anästhesistin und der Ärztin.

Ich musste mich ausziehen, legte mich auf den Stuhl, mein Freund durfte bei mir sein, bis ich eingeschlafen war. Da ich eine Vollnarkose bekommen habe. Ich bekam einen Zugang gelegt.

Die Ärztin macht einen Ultraschall direkt von innen. Ich sah mein Baby auf dem Monitor. In dem Moment habe ich meinen Freund angeschaut und gedacht: "oh mein Gott. Das ist unser Kind. Wir können das nicht tun." In dem Moment gab mir die Anästhesistin die Spritze und gefühlte 2 Sek. später war ich weg.
Im übrigen war es SSW 9+4.

Ich hab nur noch gehört wie mein Freund sagte "Passen Sie bitte auf meine Frau auf."

Ich wachte auf und lag in dem Ruheraum. Lt. den Betreuern bin ich da selbst hingelaufen, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich bat darum, dass meine Schwester zu mir kommen darf.
Meine Schwester setzte sich zu mir und fing an zu weinen.

In dem Moment habe ich das alles noch garnicht realisiert.

Eine Stunde später durfte ich nach Hause gehen.

Ich hatte leichte Schmerzen im Unterleib und bin gelaufen wie eine Ente.

Als ich zuhause war legte ich mich gleich auf die Couch.
Ich war ziemlich kO von der Narkose.

Meine Mutter kam dann nochmal vorbei und schaute nach mir.
Ich bin kein Mensch der gerne Gefühle gezeigt.
Ich kann Sachen sehr gut überspielen und niemand merkt wenn es mir schlecht geht.
So auch gestern.

Aber seit heute Nacht ist alles anders.

Ich bin nur noch am Weinen. Und denke ständig an mein Kind.
Sobald ich einschlafe habe ich sofort Albträume
Ich denke ständig daran, wie ich das nur machen konnte.
Warum hatte ich in dem Moment nicht den Mut zu sagen "Nein! Ich will das Kind nicht absaugen lassen!"
"Stop! Stop! Stop!"

Warum habe ich es nicht getan....
Jetzt ist mein Baby ein Engel. Ich denke ständig darüber nach, ob es wohl ein Junge oder ein Mädchen war... wie es wohl ausgesehen hätte.. ob ich das jemals vergessen kann..

Ich habe das Gefühl es zerreisst mir das Herz.
Ich fange ständig an zu weinen, weil ich weiß ich habe einen Fehler gemacht.
Es fühlt sich so schlecht an. Zu wissen, dass ich den Fehler gemacht habe mein Kind herzugeben.
Aus Angst, allein aus Angst davor, dass ich die ganzen Veränderungen nicht ertragen könnte.

Ich bin zwar erst 23 Jahre alt. Aber ich bin sehr zielstrebig und habe schon viel erreicht.
Alles was ich bisher wollte.

Warum habe ich diese Herausforderung nicht angenommen und mich einfach auf mein Baby eingelassen.
Ich hatte den Rückhalt meiner Eltern.

Zuerst dachte ich meinen Freund wäre unser kleiner Wurm egal.
Aber seit heute weiß ich, dass es auch ihm schlecht geht.

Meine Schwester hat gestern gesehen wie er geweint hat, als er aus dem OP kam.
Heute hat er sich x-mal entschuldigt, weil er denkt er ist Schuld daran, dass ich den Abbruch machen ließ.

Man sollte sich auf jeden Fall SEHR klar darüber werden was man will.
Mein Baby ist jetzt ein Engel und ich bekomme es nie wieder.

Ich würde gerade alles dafür geben, dass mein Baby wieder da ist.
Es tut mir alles so Leid. Ich denke nicht, dass ich das verkraften kann. Ich glaube auch nicht, dass man sowas vergessen kann..

Falls jmd. Tipps für mich hat wie ich damit umgehen soll wäre ich wirklich sehr dankbar..

Liebe Grüße
eure Tinkerbell1706


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30. Juli 2009 um 22:34

Hallo
Hier findest du Hilfe....
aktion-leben.de
Viel Glück

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30. Juli 2009 um 23:17

Ganz im Gegenteil..
Ich habe das nie für ein Spiel gehalten.. ich habe nächtelang nicht geschlafen.
Ich habe mir immer wieder Gedanken über Pro und Contras gemacht.

Ich glaube, mein Herz wollte dieses Kind. Aber der Kopf war mal wieder stärker.

Ich glaube dir, dass du heute glücklich bist. Und das freut mich für Dich.
Ich denke mir würde es auch besser gehen, wenn ich es nicht getan hätte.

Im nachhinein denke ich auch... "Warum.....:"

Leichtfertig habe ich da nicht gehandelt.
Es war wohl einfach nur Angst. Eine Angst die ich jetzt zutiefst bereue.

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31. Juli 2009 um 10:04
In Antwort auf jalila_11863556

Ganz im Gegenteil..
Ich habe das nie für ein Spiel gehalten.. ich habe nächtelang nicht geschlafen.
Ich habe mir immer wieder Gedanken über Pro und Contras gemacht.

Ich glaube, mein Herz wollte dieses Kind. Aber der Kopf war mal wieder stärker.

Ich glaube dir, dass du heute glücklich bist. Und das freut mich für Dich.
Ich denke mir würde es auch besser gehen, wenn ich es nicht getan hätte.

Im nachhinein denke ich auch... "Warum.....:"

Leichtfertig habe ich da nicht gehandelt.
Es war wohl einfach nur Angst. Eine Angst die ich jetzt zutiefst bereue.

SS-Abbruch
Hi tinkerbell

Ich kann dich gut verstehen. Am Montag vor einer Woche einen Schwangerschaftsabbruch (10 +2 ssw).
Für mich war es auch eine sehr schwere Entscheidung, die isch in den letzten 11 Tagen auch immer wieder in Frage gestellt habe.

Aber du solltest daran denke, dass es in jenem Moment so in Ordung war für euch. Rückgängig kannst du nichts mehr machen. Auch finde ich, dass man dir bestimmt keinen Vorwurf machen kann. Die meisten wissen gar nicht, was man da durchmacht und wie man sich fühlt. Frauen die dich nicht verstehen, waren bestimmt nie in unserer bzw. deiner Lage. Die bekamen Wunschkinder, hatten (Partner mit festem Einkommen etc..

Ganz ehrlich war isch schon in den 3 ssw vor der Abtreibung völlig am Ende. Mir war 24 h am Tag übel, konnte oft nicht einmal Wasser bei mir behalten. Die 3 Wochen waren geprägt von, schlafen,müdigkeit, erbrechen und durst. Die 2 Tage nach Abbruch empfand ich als Erleichterung für mich. Erst nacher kamen Gedanken wie, was wäre wenn, hätte ichs (wir) geschafft, Mädchen/Junge?

Ich hatte im Vorfeld auch Zweifel, dass ich, wenn es mir so schlecht geht, ein gesundes Kind zur Welt bringen kann. Auch habe ich bis ende juni. (ca. 5/6 ssw lang) noch Medikamente (Antidepressiva, Schlafmittel) eingenommen. Ich war mir auch nicht sicher, ob meine Beziehung einem Kind 'standhalten' würde. Auch wollte ich finaziell unabhängig sein. Mein Freund könnte nicht einmal finanziell für ein Kind aufkommen und ich wollte nicht von Elter/Sozialamt etc. leben müssen.





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31. Juli 2009 um 15:15

Mein Mitleid für dich hält sich in Grenzen!!!
Es gab für euch keinen grund abzutreiben und du hast es trotzdem getan und das verurteile ich.
Du bist alt genug, du hast einen festen Partner, du hast eine Ausbildung. Also alles perfekt für ein Baby und du hast dieses 8 euer) Kind nicht gewollt .....
aus Bequemlichkeit und das verurteile ich zutiefst!!
Selbst Frauen oder Mädchen, die noch nicht volljährig sind, die keinen Partner mehr haben, die schon gar nicht eine Ausbildung haben oder verdienen, selbst diese gruppe schaft es auch ein Kind zu bekommen und für dieses zu kämpfen und das in sehr ungünstigen Verhältnissen.
Hut ab!! Das ist wahre Liebe zu ihrem Körper und zu ihrem Kind.
Glaube und hoffe nicht dass du noch mal schwanger werden solltest, denn dazu bist du zu egozentrisch.

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31. Juli 2009 um 22:51
In Antwort auf granin

Mein Mitleid für dich hält sich in Grenzen!!!
Es gab für euch keinen grund abzutreiben und du hast es trotzdem getan und das verurteile ich.
Du bist alt genug, du hast einen festen Partner, du hast eine Ausbildung. Also alles perfekt für ein Baby und du hast dieses 8 euer) Kind nicht gewollt .....
aus Bequemlichkeit und das verurteile ich zutiefst!!
Selbst Frauen oder Mädchen, die noch nicht volljährig sind, die keinen Partner mehr haben, die schon gar nicht eine Ausbildung haben oder verdienen, selbst diese gruppe schaft es auch ein Kind zu bekommen und für dieses zu kämpfen und das in sehr ungünstigen Verhältnissen.
Hut ab!! Das ist wahre Liebe zu ihrem Körper und zu ihrem Kind.
Glaube und hoffe nicht dass du noch mal schwanger werden solltest, denn dazu bist du zu egozentrisch.

Völliger Käse
Es gibt nunmal auch Menschen die vll. denken sie sind noch nicht so weit.
Entsetzt mich immer wieder zu sehen, dass es so Menschen wie Dich gibt.
Denkst du wirklich es macht Leuten Spaß Kinder abzutreiben?

Deine dummen Kommentare machen bestimmt die Situation nicht besser.

Wenn du nur sowas von dir geben willst. Behalt deine Meinung für Dich.

Was "perfekt" ist für ein Baby - mag in deinen Augen vll. ein anderer Maßstab sein, als meiner.
Und allein, dass du mir unterstellst ich hätte dieses Kind nicht geliebt. Ist unterste Schublade.

Ich bereue diesen Schritt und würde es im nachhinein anders machen.
Ich wünschte ich könnte es ändern.

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31. Juli 2009 um 22:55

Abbruch bei Pro Familia

"meine erste frage ist, du hast bei der profamilia abgetrieben????? wie bitte ist das möglich? dann sagst du, du weinst schon nächtelang und dabei sagst du, erst gestern ist dir bewusst geworden was du getan hast und bereust es.. also es wiederspricht sich alles so. dann bekommst du panik vor der FG und dann machst du es doch weg und dann noch so "spontan" so nach dem motto, wenn ich doch schon mal da "

1. In Hessen gibt es 2 Stellen in denen Pro Familia Praxen mit OP hat.
In Kassel und noch irgendwo.

2. Zwischen dem 1. Termin bei Pro Familia (Beratung) und dem Abbruch lagen fast 2 Wochen.
Es war also kein sponates "Hach heute treib ich mal ab"

3. Ich versteh im nachhinein selber nicht wieso ich so gehandelt habe.
Ich glaube es war einfach die Panik und die Angst vor der großen Verantwortung und Veränderung

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31. Juli 2009 um 23:00
In Antwort auf eliona87

SS-Abbruch
Hi tinkerbell

Ich kann dich gut verstehen. Am Montag vor einer Woche einen Schwangerschaftsabbruch (10 +2 ssw).
Für mich war es auch eine sehr schwere Entscheidung, die isch in den letzten 11 Tagen auch immer wieder in Frage gestellt habe.

Aber du solltest daran denke, dass es in jenem Moment so in Ordung war für euch. Rückgängig kannst du nichts mehr machen. Auch finde ich, dass man dir bestimmt keinen Vorwurf machen kann. Die meisten wissen gar nicht, was man da durchmacht und wie man sich fühlt. Frauen die dich nicht verstehen, waren bestimmt nie in unserer bzw. deiner Lage. Die bekamen Wunschkinder, hatten (Partner mit festem Einkommen etc..

Ganz ehrlich war isch schon in den 3 ssw vor der Abtreibung völlig am Ende. Mir war 24 h am Tag übel, konnte oft nicht einmal Wasser bei mir behalten. Die 3 Wochen waren geprägt von, schlafen,müdigkeit, erbrechen und durst. Die 2 Tage nach Abbruch empfand ich als Erleichterung für mich. Erst nacher kamen Gedanken wie, was wäre wenn, hätte ichs (wir) geschafft, Mädchen/Junge?

Ich hatte im Vorfeld auch Zweifel, dass ich, wenn es mir so schlecht geht, ein gesundes Kind zur Welt bringen kann. Auch habe ich bis ende juni. (ca. 5/6 ssw lang) noch Medikamente (Antidepressiva, Schlafmittel) eingenommen. Ich war mir auch nicht sicher, ob meine Beziehung einem Kind 'standhalten' würde. Auch wollte ich finaziell unabhängig sein. Mein Freund könnte nicht einmal finanziell für ein Kind aufkommen und ich wollte nicht von Elter/Sozialamt etc. leben müssen.





Danke
Ich hatte auch ziemlich mit dem Wurm zu tun.
Übelkeit, nicht schlafen können, Kreislaufprobleme, ständige Müdigkeit.. etc.
Andere schwärmen von der Zeit - mir gings einfach nur übel

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1. August 2009 um 0:56

Hallo!
Es tut mir sehr leid dass du dich jetzt so schlecht fühlst...
Aber weißt du, die Zeit heilt alle Wunden, es wird immer besser.
Natürlich sollte man nichts verdrängen, aber hineinsteigern ist ebenso falsch!

Du hast 2mal erwähnt, Dein Baby sei jetzt ein Engel. Wenn Du es Dir so vorstellst, muß es ja schlimm sein. Verstehst Du wie ich meine?
Davon hat keiner was... mach es Dir also nicht so schwer!

Alles Liebe für Dich,
hoffe es geht Dir bald besser!!

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1. August 2009 um 2:06

Sprache schafft Bewusstsein (Ausspruch d.Politikerin Jutta Dithfurt)
Warum spricht man über einen Fötus oder ein ungeborenes Kind von einem "WURM" ?
Das heisst doch irgendwie - man nimmt dieses werdende Kind nicht ganz ernst, oder noch nicht ernst.
"Der Wurm hat Übelkeit bei mir verursacht" lese ich in Deinem Dialog hier weiter unten.
Die Seele dieses Kindes, welches zu Dir wollte, wird sich einen anderen Ort suchen - bitte es um Vergebung, dass Du es weggeschickt hast. Es wird Dir vergeben. Du solltest in Zukunft auf Dein Herz hören und nicht auf Deinen Kopf. Ich wünsch Dir alles Gute
Chrissie

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1. August 2009 um 22:44
In Antwort auf jalila_11863556

Abbruch bei Pro Familia

"meine erste frage ist, du hast bei der profamilia abgetrieben????? wie bitte ist das möglich? dann sagst du, du weinst schon nächtelang und dabei sagst du, erst gestern ist dir bewusst geworden was du getan hast und bereust es.. also es wiederspricht sich alles so. dann bekommst du panik vor der FG und dann machst du es doch weg und dann noch so "spontan" so nach dem motto, wenn ich doch schon mal da "

1. In Hessen gibt es 2 Stellen in denen Pro Familia Praxen mit OP hat.
In Kassel und noch irgendwo.

2. Zwischen dem 1. Termin bei Pro Familia (Beratung) und dem Abbruch lagen fast 2 Wochen.
Es war also kein sponates "Hach heute treib ich mal ab"

3. Ich versteh im nachhinein selber nicht wieso ich so gehandelt habe.
Ich glaube es war einfach die Panik und die Angst vor der großen Verantwortung und Veränderung

Hmmmm.
Hallo,

zunächst: es tut ir leid, dass es dir jetzt nicht gut geht.

Aber: Du bist 23, hast dein Leben noch vor dir und muss jetzt versuchen, deinen Abbruch psychisch zu verarbeiten. Auch hierfür gibt es Beratungsstellen und Hilfestellungen. Ein Abbruch muss zu 100% sicher von derjenigen Frau sein, sonst wird es schwer damit klar zu kommen, was man jetzt leider mal wieder sieht.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du einen Weg findest, damit klar zu kommen. Aber das allerwichtigste in deinem Leben hast du: Du hast eine Familie die hinter dir steht und einen Freund der dich liebt!

Alles erdenklich Gute!
LG Susanne (21. SSW)

PS: Zu dem ein oder anderen hier im Forum: Statt wüste Beschimpfungen könnte man auch einfach mal ruhig sein. Dass sie einen Fehler gemacht hat, weiß sie nun wohl selbst. Jemandem schon fast die Pest an den Hals zu wünschen, ist eine Frechheit. Ein wenig mehr Respekt wäre da sicherlich angebracht!

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2. August 2009 um 17:56

Das tut mir leid
Hallo.


Ich kann verstehen wie du dich fühlst. Habe meine beste Freundin durch einen Abbruch begleitet. Der Grund u.a warum sie es hat machen müssen: Sie wurde schwer krank nebenbei (Leukämie).

Raten kann man dir leider nicht viel. Aber ich denke auch, dass du viel darüber reden solltes. Friss bloß nichts in dich rein. Es wird sonst irgendwann mal anders zum Ausbruch kommen. Such dir jemanden, erzähle ihm was passiert ist und das du extrem darunter leidest. Wichtig: Glaube daran, dass du es schaffst und das es bald wieder anders sein wird. Denk daran, dass du vorher ein Leben hattest, was wirklich erfolgreich war. Du sagst doch selber, du hast alles erreicht. Das sagst mir , dass du eine ehrgeizige Frau bist. Jetzt lass deinen Ehrgeiz spielen und du schaffst es dein Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken. Ich wünsche dir dafür alles alles Liebe

@granin: Ich glaube, du hast null Ahnung und bist mal wieder eine von denen, die ihre Nase in Dinge reinstecken, die sie überhaupt nicht kapieren. Wie kann man einer völlig verzweifelten Frau noch Vorwürfe machen? Gerade wenn sie aus diesem Grund verzweifelt ist? Das was du hier abgelassen hast, DAS ist eine Schande.

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3. August 2009 um 21:27

ich kann dich nicht verstehen!
Hallo!

Als erstens es tut mir wirklich leid um dich und das kleine!

Deine Zeilen haben mich zum weinen gebracht.

Ich war mal in so einer ähnlichen situation. Aber für mich kam nie eine Abtreibung in frage.
Ich war damals 22jahr. War mit meinem partner(jetzt ehe mann) drei monate zusammen. Nach drei monaten sind wir zusammen gezogen. Nach 5 Monaten wo wir un s kannten habe ich erfahren das ich schwanger bin.
Wurde kurz zuvor in meiner Firma gekündigkt. Es war da auch nicht geplant. ich dachte damals ich werde so wieso nicht mehr schwanger. da ich 3 Jahre ohne Verhüttung ausgekommen bin.
Wir wollten immer schon Kinder. Das wussten wir schon wo wir uns kennen gelernt haben.
Nach einem halben Jahr wo wir uns kannten haben wir geheiratet weil wir ja kein uneheliches Kind wollte.

Mittlerweile bin ich 25 und meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre. Wir sind jetzt seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Wir Versuchen seit einem Jahr wieder schwanger zu werden. Es will nicht klappen.

Aber ich habe eine Super süsse Tochter und ich frage mich oft wie ich die Zeit in meinem Leben ohne Ihr ausgehalten habe.


Ich verstehe wenn man Abtreibt wgen einer Vergewaltigung oder so. Aber alles andere muss doch nicht sein.
Ich habe eine Freundin die hat schon 3 mal Abgetrieben ohne reue. Sie hat nie aufgepasst bei, Sex.

Das zu verarbeiten wird schwer. Bei einer Fehlgeburt kann man ja nichts dafür. Aber in deinem fall wirs tdu dir immer vorwürfe machen. Aber so einfach ist das leben nicht.
Meine Mutter hat vormir eine Fehlgeburt und Sie kann es jetzt oft nicht verkraften.

Ein Rat von mir. Du warst nunmal nicht so weit Mutter zu werden. Ich denke beim nächsten mal machst du es besser.
Denn ein Kinderlächeln ist wundervoll. Die Liebe und die freude die mir meine Tochter schenkt ist unbezahlbar.

Es wird alles gut. Trauere ruhig das ist das einzige was du machen kannst.

Ich hoffe ich konnte dich auch ein bischen aufbauen.


Lg. airbluegirl


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4. August 2009 um 0:51

Hallo
mir kamen die tränen wie ich deins gelesenhabe!!! ichhabe am 3.juli eine abtreibung machen lassen allerdings auch mit meinem "freund"zusammen er hat mir auch die hand gehalten! leider liess er mich gleich drauf sitzen und ich bin alleine und mirgeht es leider so wie dir!!! ichbin ständig am heulen und kann an nichts mehr anderes denken diese eine entscheidung ist die einzige wo man nicht mehr rückgängig machen kann und ioch hasse mich dafür das ich nicht stak genug war diese herausvorderung auf mich zu nehmen,ich hoffe ich machs net schlimmer mit dem was ich sage, will dir nur zeigen das es auch anderen so geht ich versuch mich abzulenken aber verkrieche mich, sei froh das deinfreundzu dir steht und dich liebt! ich bin schon fast 31 und ich hätte es geschafft! sei net traurig ich drück dichganz fest und wir werden das schaffen aber vergessen kannman esnie
drück dich

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8. August 2009 um 21:10


Glaube mir, der Schmerz wird immer bleiben, du lernst nur damit um zu gehen.
ich weine noch nach über einem Jahr....

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10. August 2009 um 23:28
In Antwort auf airbluegirl

ich kann dich nicht verstehen!
Hallo!

Als erstens es tut mir wirklich leid um dich und das kleine!

Deine Zeilen haben mich zum weinen gebracht.

Ich war mal in so einer ähnlichen situation. Aber für mich kam nie eine Abtreibung in frage.
Ich war damals 22jahr. War mit meinem partner(jetzt ehe mann) drei monate zusammen. Nach drei monaten sind wir zusammen gezogen. Nach 5 Monaten wo wir un s kannten habe ich erfahren das ich schwanger bin.
Wurde kurz zuvor in meiner Firma gekündigkt. Es war da auch nicht geplant. ich dachte damals ich werde so wieso nicht mehr schwanger. da ich 3 Jahre ohne Verhüttung ausgekommen bin.
Wir wollten immer schon Kinder. Das wussten wir schon wo wir uns kennen gelernt haben.
Nach einem halben Jahr wo wir uns kannten haben wir geheiratet weil wir ja kein uneheliches Kind wollte.

Mittlerweile bin ich 25 und meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre. Wir sind jetzt seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Wir Versuchen seit einem Jahr wieder schwanger zu werden. Es will nicht klappen.

Aber ich habe eine Super süsse Tochter und ich frage mich oft wie ich die Zeit in meinem Leben ohne Ihr ausgehalten habe.


Ich verstehe wenn man Abtreibt wgen einer Vergewaltigung oder so. Aber alles andere muss doch nicht sein.
Ich habe eine Freundin die hat schon 3 mal Abgetrieben ohne reue. Sie hat nie aufgepasst bei, Sex.

Das zu verarbeiten wird schwer. Bei einer Fehlgeburt kann man ja nichts dafür. Aber in deinem fall wirs tdu dir immer vorwürfe machen. Aber so einfach ist das leben nicht.
Meine Mutter hat vormir eine Fehlgeburt und Sie kann es jetzt oft nicht verkraften.

Ein Rat von mir. Du warst nunmal nicht so weit Mutter zu werden. Ich denke beim nächsten mal machst du es besser.
Denn ein Kinderlächeln ist wundervoll. Die Liebe und die freude die mir meine Tochter schenkt ist unbezahlbar.

Es wird alles gut. Trauere ruhig das ist das einzige was du machen kannst.

Ich hoffe ich konnte dich auch ein bischen aufbauen.


Lg. airbluegirl


@airbluegirl
...mit Deinem Scheiß-Beitrag hast Du sie jetzt mit Sicherheit richtig aufgebaut.
So wie ich das verstanden habe, hast Du auch 3 Jahre lang nicht verhütet. Du warst also nicht schlauer, als Deine Freundin, Du hattest einfach nur mehr Glück. Wenn ich das lese könnte ich kotzen. Abbruch bei Vergewaltigung ist okay, alles andere muss doch nicht sein??? Wenn eine Frau sich nicht bereit fühlt, Mutter zu werden, oder aus irgendwelchen anderen Gründen das Kind nicht will, ist es ihr gutes Recht, die Schwangerschaft abzubrechen. Natürlich sollte man vorher sehr gründlich darüber nachdenken, damit das Ganze nicht so endet wie in diesem Thread, aber grundsätzlich finde ich es immernoch besser, wenn eine Frau ehrlich zu sich selbst ist und dann eine konsequente Entscheidung trifft, anstatt ein Kind in die Welt zu setzen, das überhaupt nicht gewollt ist und sein Leben lang nur "in Weg" sein wird...
Das ist meine Meinung. Hier wird immer so getan, als sei ein Kind die gerechte Strafe für ungeschützen Sex. So nach dem Motto: Selber schuld, das hat sie jetzt davon. Dabei wird nicht die Frau alleine die Leidtragende sein, sondern vorallem das Kind....Und Männer sind oft, wie wir wissen, ganz schnell weg...

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4. September 2009 um 13:26


also als ich deinen beitrag gelesen habe wusste ich nicht ob ich weinen oder den kopf schütteln sollte.was genau hat dich denn nun dazu bewegt abzutreiben?die vorraussetzungen für ein kind waren doch gegeben???du schreibst das du das herz hast schlagen gesehen und hast dich darüber gefreut, wie konntest du dich denn dazu entscheiden dieses kind sterben zu lassen?in manchen beiträgen die hier manchmal stehen hat man noch ein ganz kleines sück verständnis obwohl ich gegen abtreibung bin aber bei dir fehlt mir jegliches verständnis.das was du gemacht hast war wahlos und ohne berechtigung...es tut mir leid das zu sagen aber vielleicht ist es ganz gut das du ein wnig leidest um beim nächsten mal besser über dein handeln nachzudenken.es war dein baby und hätte dich gebraucht. ich weiss das meine sätze wieder viele "abtreibungsfürredenerinnen" aufregt aber das jückt mich nicht.sagt eure meinung wie jeder andere hier auch aber mehr auch nicht.wir kennen uns hier nicht und haben nur das recht auf das zu reagieren was hier jeder von sich preisgibt.

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15. September 2009 um 18:51

...?
Das klingt grad so, als hättest du nicht nachgedacht über das, was du tust. Als hättest du es einfach passieren lassen.
Oh man, du bist 23. Da muss man doch soviel Arsch in der Hose haben und wissen was man tut!

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15. September 2009 um 22:13

ALSO ICH BIN GENAU SO WIE DU
also ich verstehe dich sehr gut weil ich genau so ein Fehler gemacht habe und es auch sehr bereuue:=((

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15. September 2009 um 22:14


warum hast du denn abgetrieben? sorry aber das versteh ich irgendwie nicht...

wünsch dir trotzdem alles gute...


Ich habe meine FG immernoch nicht überwunden und das war letzten November

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