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Gestern erfahren das ich ungewollt schwanger bin

26. März 2017 um 23:49

Wie der Titel schon sagt, ich bin ungewollt schwanger geworden. Der Vater freut sich zwar, wohnt aber im Ausland (+2000km), ich werde höchstwahrscheinlich zu ihm ziehen, jedoch kann ich die Sprache nicht. Wir kennen uns aber auch erst seit 9 Monaten, also für mich geht das etwas zu schnell. Gestern, wo ich es erfahren habe, dass ich schwanger bin, war ich natürlich geschockt, an schlaf war nicht zu denken und ich habe viel über abtreibung nachgedacht. Ich weiß das viele Frauen meinen, dass das eine falsche Entscheidung sei und sie das ein Lebenlang bereuen. Ich bin jetzt in der 4. SSW. Heute ging es mir ein wenig besser damit, denn mein Freund freut sich auf das baby, ich jedoch kann von Freude bis jetzt noch nicht reden, da ich noch immer geschockt bin und das verdauen muss. Wir sind beide 24.

​Mit dem ich derzeit zu kämpfen habe ist, ich weiß das ich schwanger bin, habe am Donnerstag meinen Termin beim Frauenarzt, jedoch finde ich es furchtbar das da was in mir entsteht. Mein Freund meint, dass das so toll ist, dass in mir neues Leben heranwächst. So würde wahrscheinlich jeder denken, jedoch denke ich daran, dass sich da bald Knochen bilden und ein Gehirn und Organe,.. ich komm damit überhaupt nicht klar. Ich muss aber auch sagen, selbst wenn ich über meinen Körper nachdenke, und das war schon immer so, geht's mir auch nicht besonders gut dabei. Also wenn ich darüber nachdenke dass ich zwischen meinen Ohren ein Gehirn habe und darüber nachdenke, dann kann ich auch sehr schwer einschlafen. Ist das bei jeden so? Ich denke nicht, aber wenn wer mir Tipps geben kann wäre ich dankbar.

​Was wir auch das Problem haben ist, erzählen das ich eben schwanger bin. Ich habe es meiner Mutter gestern erzählt, aber ich kann meinem Vater, den ich heute sehe, nicht erzählen, da ich weiß das er schwache Nerven hat und meine Großeltern werden das überhaupt nicht verstehen und wollen wahrscheinlich nichts mehr mit mir zu tun haben. Das gleiche ist auf seiner Seite, seine Mutter wird es verstehen, aber mit seinem Vater werden wir große Probleme haben, da er viele Grüne aufzählt für Abtreibung (Wir kennen uns noch nicht so lange, die Welt ist so grausam, es ging nicht gut mit seiner Ex,...).

​Ehrlich gesagt fühle ich mich auch noch nicht bereit dazu ein Kind zu bekommen. Mit 24 ist das sicher das richtige Alter, aber bereit fühle ich mich noch lange nicht. Es ist auch nicht so wie: "Ja ihr habt ja gevögelt, also müsst ihr damit jetzt auch leben". Das stimmt auch, aber wir haben auch verhütet, was wohl nichts gebracht hat, denn ich habe schon 2 Schwangerschaftstests gemacht, die beide positiv waren und dieses ziehen und schlecht sein merke ich seit Tagen. Ich befinde mich derzeit echt in einer schwierigen Situation.

​Es würde mich interessieren was ihr wegen Abtreibung denkt, obwohl die meisten wohl sagen werden, das das Sünde ist und man das nicht tun soll, da man sich ein lebenlang Vorwüfe dann macht. Und eben hattet ihr das selbe Problem mit dem nachdenken was sich da bildet? Wenn jemand in der gleichen Situation wäre wie ich, wo der Partner ziemlich weit weg wohnt, wäre das natürlich auch interessant.

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27. März 2017 um 7:16

Als ich mit meinem ersten baby schwanger war lebten der Vater und ich auch 700km weit auseinander und waren gerademal 3 Monate zusammen(4 Monate kannten wir uns gerademal ) Dennoch haben wir nicht einmal über Abtreibung nachgedacht. Ganz ehrlich: ich könnte das auch nie! Ich sehe da keinen "zellhaufen" sondern eine Chance auf Leben. Weil ich eine Fehlgeburt hatte kann ich es mir noch sehr viel weniger vorstellen 'freiwillig' sowas machen zu lassen. Sowas muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Meine Meinung: Wenn du eh irgendwann Kinder wollen würdest, könntest du auch das nehmen, welches gerade in dir heranwächst

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27. März 2017 um 8:30
In Antwort auf kekzmonster

Als ich mit meinem ersten baby schwanger war lebten der Vater und ich auch 700km weit auseinander und waren gerademal 3 Monate zusammen(4 Monate kannten wir uns gerademal ) Dennoch haben wir nicht einmal über Abtreibung nachgedacht. Ganz ehrlich: ich könnte das auch nie! Ich sehe da keinen "zellhaufen" sondern eine Chance auf Leben. Weil ich eine Fehlgeburt hatte kann ich es mir noch sehr viel weniger vorstellen 'freiwillig' sowas machen zu lassen. Sowas muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Meine Meinung: Wenn du eh irgendwann Kinder wollen würdest, könntest du auch das nehmen, welches gerade in dir heranwächst

Sehe das ähnlich wie Kek, wenn du überhaupt schon für Kinder bist, ist es eigtl nicht richtig es abzutreiben. Mein Rat, warte noch mit deiner Entscheidung, du bist noch ganz am Anfang und hast noch genügend Zeit es dir zu überlegen. Du hast es gestern erst erfahren und der Schock sitzt natürlich tief, aber vlt sieht das in ein paar Tagen schon anders aus. Den anderen würde ich es erst sagen wenn du deine Entscheidung getroffen hast, und dazu stehen kannst. Wg Umzug in ein anderes Land würde ich aber auf jeden Fall noch warten. Die ärztliche Versorgung ist in Deutschland sehr gut und wenn du die Sprache nicht kannst wirst du dort wohl Probleme haben!

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27. März 2017 um 9:37

Sowas kommt vor  mein kleiner ist auch ein Tropi, trotz 100% richtiger Einnahme und ohne Erkrankung oder anderer Medikamente. Nichts schützt zu 100% ausser Enthaltsamkeit

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27. März 2017 um 9:41
In Antwort auf kekzmonster

Als ich mit meinem ersten baby schwanger war lebten der Vater und ich auch 700km weit auseinander und waren gerademal 3 Monate zusammen(4 Monate kannten wir uns gerademal ) Dennoch haben wir nicht einmal über Abtreibung nachgedacht. Ganz ehrlich: ich könnte das auch nie! Ich sehe da keinen "zellhaufen" sondern eine Chance auf Leben. Weil ich eine Fehlgeburt hatte kann ich es mir noch sehr viel weniger vorstellen 'freiwillig' sowas machen zu lassen. Sowas muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Meine Meinung: Wenn du eh irgendwann Kinder wollen würdest, könntest du auch das nehmen, welches gerade in dir heranwächst

Naja ich wollte eigentlich keine Kinder haben und wie gesagt, das da etwas wächst, macht mir Angst.

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27. März 2017 um 9:42

Ja es geht mir zu schnell. Da gibt es Millionen beiträge schon das Frauen schwanger geworden sind trotz verhütung, da verhütung nie zu 100% ist

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27. März 2017 um 11:13

Mein Freund ist in Finnland. Da ich von ihm schwanger bin, bleibt mir wohl nicht mehr viel anderes übrig. Ich bin eindeutig noch nicht bereit für ein Kind, auf jeden Fall fühl ich mich nicht bereit. Ich hab angst vor den Schmerzen und was da sonst noch alles auf mich zu kommt.

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27. März 2017 um 12:06

Huhu
also ich denke du solltest nicht nur das negative sehen.su bist noch am Anfang und hast Zeit dich mit dem Thema auseinander zu setzen . auch ich wäre niemals für eine Abtreibung. oft wächst man erst in laufe der Zeit in seine Rolle . Ich bin grade zum 4 schwanger (fehlgeburt,totgeburt,windei )Ich bin in der 11 ssw und auch ich finde es manchmal komisch zu wissen das was in mir wächst und auch ich habe Angst vor der Geburt oder bekomme ich alles später so hin wie ich es mir vorstelle ?diese Ängste sind normal.doch sobald ich das Herz höre oder das Baby aufm Ultraschall sehe ,freue ich mich wenn das würmchen endlich da ist .entscheide nicht zu früh , du könntest es bereuen und nicht rückgängig machen .

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27. März 2017 um 18:26
In Antwort auf lotus1993

Mein Freund ist in Finnland. Da ich von ihm schwanger bin, bleibt mir wohl nicht mehr viel anderes übrig. Ich bin eindeutig noch nicht bereit für ein Kind, auf jeden Fall fühl ich mich nicht bereit. Ich hab angst vor den Schmerzen und was da sonst noch alles auf mich zu kommt.

Angst zu haben ist völlig normal. Und die Schmerzen wirst du-wenn jetzt nicht was außergewöhnliches bei der Geburt passiert - schnell wieder vergessen. Man wächst in die Mamarolle rein und das wirst du auch wenn du dich fürs kind entscheidest. Finnland ist denk ich auch rin wunderschönes Land. Hast du mit deiner Mama mal ausführlich gesprochen? Du kannst au zu einer Beratungsstelle gehen oder mit deinem Fa über deine Ängste sprechen. Wie gesagt, du hast noch genügend Zeit

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28. März 2017 um 10:54
In Antwort auf lotus1993

Wie der Titel schon sagt, ich bin ungewollt schwanger geworden. Der Vater freut sich zwar, wohnt aber im Ausland (+2000km), ich werde höchstwahrscheinlich zu ihm ziehen, jedoch kann ich die Sprache nicht. Wir kennen uns aber auch erst seit 9 Monaten, also für mich geht das etwas zu schnell. Gestern, wo ich es erfahren habe, dass ich schwanger bin, war ich natürlich geschockt, an schlaf war nicht zu denken und ich habe viel über abtreibung nachgedacht. Ich weiß das viele Frauen meinen, dass das eine falsche Entscheidung sei und sie das ein Lebenlang bereuen. Ich bin jetzt in der 4. SSW. Heute ging es mir ein wenig besser damit, denn mein Freund freut sich auf das baby, ich jedoch kann von Freude bis jetzt noch nicht reden, da ich noch immer geschockt bin und das verdauen muss. Wir sind beide 24.

​Mit dem ich derzeit zu kämpfen habe ist, ich weiß das ich schwanger bin, habe am Donnerstag meinen Termin beim Frauenarzt, jedoch finde ich es furchtbar das da was in mir entsteht. Mein Freund meint, dass das so toll ist, dass in mir neues Leben heranwächst. So würde wahrscheinlich jeder denken, jedoch denke ich daran, dass sich da bald Knochen bilden und ein Gehirn und Organe,.. ich komm damit überhaupt nicht klar. Ich muss aber auch sagen, selbst wenn ich über meinen Körper nachdenke, und das war schon immer so, geht's mir auch nicht besonders gut dabei. Also wenn ich darüber nachdenke dass ich zwischen meinen Ohren ein Gehirn habe und darüber nachdenke, dann kann ich auch sehr schwer einschlafen. Ist das bei jeden so? Ich denke nicht, aber wenn wer mir Tipps geben kann wäre ich dankbar.

​Was wir auch das Problem haben ist, erzählen das ich eben schwanger bin. Ich habe es meiner Mutter gestern erzählt, aber ich kann meinem Vater, den ich heute sehe, nicht erzählen, da ich weiß das er schwache Nerven hat und meine Großeltern werden das überhaupt nicht verstehen und wollen wahrscheinlich nichts mehr mit mir zu tun haben. Das gleiche ist auf seiner Seite, seine Mutter wird es verstehen, aber mit seinem Vater werden wir große Probleme haben, da er viele Grüne aufzählt für Abtreibung (Wir kennen uns noch nicht so lange, die Welt ist so grausam, es ging nicht gut mit seiner Ex,...).

​Ehrlich gesagt fühle ich mich auch noch nicht bereit dazu ein Kind zu bekommen. Mit 24 ist das sicher das richtige Alter, aber bereit fühle ich mich noch lange nicht. Es ist auch nicht so wie: "Ja ihr habt ja gevögelt, also müsst ihr damit jetzt auch leben". Das stimmt auch, aber wir haben auch verhütet, was wohl nichts gebracht hat, denn ich habe schon 2 Schwangerschaftstests gemacht, die beide positiv waren und dieses ziehen und schlecht sein merke ich seit Tagen. Ich befinde mich derzeit echt in einer schwierigen Situation.

​Es würde mich interessieren was ihr wegen Abtreibung denkt, obwohl die meisten wohl sagen werden, das das Sünde ist und man das nicht tun soll, da man sich ein lebenlang Vorwüfe dann macht. Und eben hattet ihr das selbe Problem mit dem nachdenken was sich da bildet? Wenn jemand in der gleichen Situation wäre wie ich, wo der Partner ziemlich weit weg wohnt, wäre das natürlich auch interessant.

Hallo Lotus,
 
dich beschäftigt gerade ziemlich viel.. ich versteh dich, dass du die Nachricht von deiner Schwangerschaft erstmal verdauen musst.
Dass dein Freund sich über deine Schwangerschaft so freuen kann, das scheint dir auch gutzutun, so habe ich dich verstanden. Und ehrlich, das ist jetzt erstmal auch völlig ok und genug! Du musst dich nicht unter Druck setzen, jetzt etwas empfinden zu müssen. Du darfst in deinem Tempo vorwärtsgehen!
 
Jede Frau erlebt es auf ihre ganz eigene Weise, wenn sie von ihrer Schwangerschaft erfährt. Sogar, wenn ein Kind geplant war (wobei, wie hier schon zu lesen war: so richtig planbar ist es nicht, keine Verhütung ist zu 100% sicher!), kann es Angst machen – weil es so neu ist, man hat keine Erfahrung und weiß einfach nicht, was da auf einen zukommt. Auch, wenn man für sein Kind bereit war!
Es ist so, dass man sich aber bereit machen kann! Es ist ein Prozess, den man Schritt für Schritt gehen kann.
 
Wie hat denn deine Mutter reagiert, als du ihr von deiner Schwangerschaft erzählt hast?
 
Du hast ja danach gefragt, was wir hier im Forum über eine Abtreibung denken. Ich denke, du wirst ganz unterschiedliche Antworten bekommen. Aber kann dir das denn überhaupt weiterhelfen, was andere darüber denken?
Was denkst du denn darüber?
 
Kannst du denn sagen, warum du es furchtbar findest, dass in dir „etwas“ entsteht? Hast du Angst, dass dir dabei was passieren kann oder ist es, weil du es dir so gar nicht vorstellen kannst?
Was hilft dir, wenn du solche Gedanken hast, kannst du dich dann ablenken oder selbst beruhigen?
 
Mein Gedanke war noch, ob du deinen FA bei dem Termin am Donnerstag bitten kannst, dir alles genau zu erklären, was jetzt gerade in deinem Körper vor sich geht. Dass er sich Zeit nimmt für dich und mit dir redet, du alle Fragen stellen kannst, die dich jetzt beschäftigen – dazu ist er ja da! Kann dir das helfen?
 
Liebe Grüße, Lavena

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28. März 2017 um 11:17
In Antwort auf lavena7

Hallo Lotus,
 
dich beschäftigt gerade ziemlich viel.. ich versteh dich, dass du die Nachricht von deiner Schwangerschaft erstmal verdauen musst.
Dass dein Freund sich über deine Schwangerschaft so freuen kann, das scheint dir auch gutzutun, so habe ich dich verstanden. Und ehrlich, das ist jetzt erstmal auch völlig ok und genug! Du musst dich nicht unter Druck setzen, jetzt etwas empfinden zu müssen. Du darfst in deinem Tempo vorwärtsgehen!
 
Jede Frau erlebt es auf ihre ganz eigene Weise, wenn sie von ihrer Schwangerschaft erfährt. Sogar, wenn ein Kind geplant war (wobei, wie hier schon zu lesen war: so richtig planbar ist es nicht, keine Verhütung ist zu 100% sicher!), kann es Angst machen – weil es so neu ist, man hat keine Erfahrung und weiß einfach nicht, was da auf einen zukommt. Auch, wenn man für sein Kind bereit war!
Es ist so, dass man sich aber bereit machen kann! Es ist ein Prozess, den man Schritt für Schritt gehen kann.
 
Wie hat denn deine Mutter reagiert, als du ihr von deiner Schwangerschaft erzählt hast?
 
Du hast ja danach gefragt, was wir hier im Forum über eine Abtreibung denken. Ich denke, du wirst ganz unterschiedliche Antworten bekommen. Aber kann dir das denn überhaupt weiterhelfen, was andere darüber denken?
Was denkst du denn darüber?
 
Kannst du denn sagen, warum du es furchtbar findest, dass in dir „etwas“ entsteht? Hast du Angst, dass dir dabei was passieren kann oder ist es, weil du es dir so gar nicht vorstellen kannst?
Was hilft dir, wenn du solche Gedanken hast, kannst du dich dann ablenken oder selbst beruhigen?
 
Mein Gedanke war noch, ob du deinen FA bei dem Termin am Donnerstag bitten kannst, dir alles genau zu erklären, was jetzt gerade in deinem Körper vor sich geht. Dass er sich Zeit nimmt für dich und mit dir redet, du alle Fragen stellen kannst, die dich jetzt beschäftigen – dazu ist er ja da! Kann dir das helfen?
 
Liebe Grüße, Lavena

Meine Mutter war natürlich geschockt, aber sie hilft mir egal wie ich mich entscheide so gut sie kann. Zumindestens hat sie das gesagt. Mein Vater war etwas mehr geschockt und meinte, er weiß eine gute Klinik falls ich abtreiben will.

Also mir hilft es schon weiter wenn andere mir schreiben was sie darüber denken. Ich weiß nicht was ich zur Abtreibung wirklich denken soll.

Also ich habe schon angst das mir etwas passieren kann, da ich auch eine chronische Krankheit habe und die chance dadurch erhöht ist, das ich während dem ganzen Prozess abkratze, im schlimmsten Fall mit dem Kind. Außerdem wenn ich denke das eben da Knochen und Gehirn und Organe enstehen...Ich finde das eher besorgniseregend das sowas überhaupt geht. Natürlich weiß ich das es geht, aber wenn ich darüber nachdenke, wird mir anders. Wenn ich diese Gedanken habe, versuche ich mich natürlich abzulenken. Da ich dieses Problem ja schon länger habe, kann ich auch einigermaßen mich ablenken davon.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das überhaupt genau wissen will was alles so gerade in meinem Körper vorgeht. Ich bin eigentlich froh das ich nicht genau alles weiß darüber.

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28. März 2017 um 11:52

Wie wäre es wenn du mal zu pro familia oder Caritas gehst ?
Die beraten dich dort neutral und erklären dir welche Möglichkeiten es gibt.
Was ich mich aber frage ist warum du dich in der Pflicht siehst zu deinem Freund zu ziehen ?
Er kann doch genauso gut zu dir ziehen  das dich der Gedanke nicht schlafen lässt weil sich da ein neues Leben entwickelt kann ich persönlich nicht verstehen aber da ist jeder anders.  
Ich bin auch erstmal grundsätzlich gegen eine Abtreibung und reagiere seit meiner Fehlgeburt auch etwas emotionaler auf dieses Thema.
Dennoch wenn es gute Gründe dafür gibt Urteile ich über niemanden.
Kenne selber welche die diesen Schritt gegangen sind. Kommt für dich eine Abtreibung den überhaupt in frage ?
Der Gedanke das dort das kleine leben abgesaugt oder ausgescharbt Wird finde ich gruseliger als mir auszumalen das sich dort Knochen ect bilden.
Mach dich einfach mal schlau, du hast ja noch mehrere Wochen Zeit um zu entscheiden und vielleicht hilft es dir ja wenn du das kleine Herz schlagen siehst.

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28. März 2017 um 12:44
In Antwort auf lotus1993

Meine Mutter war natürlich geschockt, aber sie hilft mir egal wie ich mich entscheide so gut sie kann. Zumindestens hat sie das gesagt. Mein Vater war etwas mehr geschockt und meinte, er weiß eine gute Klinik falls ich abtreiben will.

Also mir hilft es schon weiter wenn andere mir schreiben was sie darüber denken. Ich weiß nicht was ich zur Abtreibung wirklich denken soll.

Also ich habe schon angst das mir etwas passieren kann, da ich auch eine chronische Krankheit habe und die chance dadurch erhöht ist, das ich während dem ganzen Prozess abkratze, im schlimmsten Fall mit dem Kind. Außerdem wenn ich denke das eben da Knochen und Gehirn und Organe enstehen...Ich finde das eher besorgniseregend das sowas überhaupt geht. Natürlich weiß ich das es geht, aber wenn ich darüber nachdenke, wird mir anders. Wenn ich diese Gedanken habe, versuche ich mich natürlich abzulenken. Da ich dieses Problem ja schon länger habe, kann ich auch einigermaßen mich ablenken davon.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das überhaupt genau wissen will was alles so gerade in meinem Körper vorgeht. Ich bin eigentlich froh das ich nicht genau alles weiß darüber.

Dass deine Mama dir helfen möchte, freut mich für dich! Habt ihr ein gutes Verhältnis? Kannst du mit ihr über deine Gedanken sprechen, wie es dir geht, wenn du daran denkst, dass in dir dein Kind wächst? Sie hat dich ja auf dem gleichen Weg bekommen, du bist einmal in ihr entstanden. Vielleicht kann sie dir etwas Gutes sagen, dich beruhigen?
 
Wenn ich dein erstes Posting lese, habe ich das Gefühl, dass du auch an das „danach“ denkst – wie es dir mit einer Abtreibung gehen würde. Du scheinst dir da Gedanken zu machen, stimmt das?

Dass du chronisch krank bist, tut mir sehr leid - und ich verstehe, dass du dir Gedanken machst. Dein Arzt wird dich da sicher unterstützen können!
 
Wenn du nicht so genau wissen willst, was da während der Schwangerschaft in dir passiert, dann musst du es dir natürlich nicht sofort alles erzählen lassen. Ich dachte, dass es dir vielleicht helfen kann, es soll dich auf keinen Fall belasten!
Du kannst dich Schritt für Schritt vortasten – schauen, was dir guttut und wo deine Neugier vielleicht doch mal wächst. Du findest bestimmt deinen ganz eigenen „Lotus-Weg“

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28. März 2017 um 13:24
In Antwort auf novembermama15

Wie wäre es wenn du mal zu pro familia oder Caritas gehst ?
Die beraten dich dort neutral und erklären dir welche Möglichkeiten es gibt.
Was ich mich aber frage ist warum du dich in der Pflicht siehst zu deinem Freund zu ziehen ?
Er kann doch genauso gut zu dir ziehen  das dich der Gedanke nicht schlafen lässt weil sich da ein neues Leben entwickelt kann ich persönlich nicht verstehen aber da ist jeder anders.  
Ich bin auch erstmal grundsätzlich gegen eine Abtreibung und reagiere seit meiner Fehlgeburt auch etwas emotionaler auf dieses Thema.
Dennoch wenn es gute Gründe dafür gibt Urteile ich über niemanden.
Kenne selber welche die diesen Schritt gegangen sind. Kommt für dich eine Abtreibung den überhaupt in frage ?
Der Gedanke das dort das kleine leben abgesaugt oder ausgescharbt Wird finde ich gruseliger als mir auszumalen das sich dort Knochen ect bilden.
Mach dich einfach mal schlau, du hast ja noch mehrere Wochen Zeit um zu entscheiden und vielleicht hilft es dir ja wenn du das kleine Herz schlagen siehst.

Soviel ich weiß gibt es in Österreich kein Pro Familia und die Caritas bietet das hier nicht an.

Da mein Freund der Vater ist....natürlich sieh ich das als Pflicht an. Das Kind soll ja nicht ohne Vater aufwachsen. Außerdem das er nach Österreich zieht, wäre für ihn ein großer Minus Punkt. Ich finde das Österreich jetzt nicht mehr wirklich so die Sicherheit hat wie Finnland und hier gibt es kaum Zukunft. Es ist so schwer hier an Geld zu kommen und Jobs. Das ist in Finnland alles einfacher und er verdient da oben auch noch gut, in Österreich würde er die Hälfte dafür bekommen.

Also ich werde mich mal über Abtreibung informieren, aber ich werde es wahrscheinlich nicht tun. Jedoch nachdenken sollte ich natürlich über alles.

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28. März 2017 um 13:25

Also ich kenne einige Beziehungen die eine Abtreibung oder mehrere überlebt haben Also unmöglich ist es nicht. Die Freundin meines Vater hatte schon 4 Abtreibungen und alle von ihm und sie sind noch immer zusammen...seit 10 Jahren

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28. März 2017 um 13:28
In Antwort auf lavena7

Dass deine Mama dir helfen möchte, freut mich für dich! Habt ihr ein gutes Verhältnis? Kannst du mit ihr über deine Gedanken sprechen, wie es dir geht, wenn du daran denkst, dass in dir dein Kind wächst? Sie hat dich ja auf dem gleichen Weg bekommen, du bist einmal in ihr entstanden. Vielleicht kann sie dir etwas Gutes sagen, dich beruhigen?
 
Wenn ich dein erstes Posting lese, habe ich das Gefühl, dass du auch an das „danach“ denkst – wie es dir mit einer Abtreibung gehen würde. Du scheinst dir da Gedanken zu machen, stimmt das?

Dass du chronisch krank bist, tut mir sehr leid - und ich verstehe, dass du dir Gedanken machst. Dein Arzt wird dich da sicher unterstützen können!
 
Wenn du nicht so genau wissen willst, was da während der Schwangerschaft in dir passiert, dann musst du es dir natürlich nicht sofort alles erzählen lassen. Ich dachte, dass es dir vielleicht helfen kann, es soll dich auf keinen Fall belasten!
Du kannst dich Schritt für Schritt vortasten – schauen, was dir guttut und wo deine Neugier vielleicht doch mal wächst. Du findest bestimmt deinen ganz eigenen „Lotus-Weg“

Meine Mutter und ich haben schon ein gutes Verhältnis. Teilweise kann ich mit ihr darüber sprechen, sie ist halt Ansprechperson Nr.1.

Ich bin ein Mensch der sich über alles mögliche Gedanken macht und einen Plan a bis Z macht um auf alles vorbereitet zu sein.

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28. März 2017 um 15:00

Wenn du weißt, dass eine Schwangerschaft ein gesundheitliches Problem darstellt, solltest du dann nicht doppelt verhüten? Pille und Kondom z.B.?

Mich macht zudem ein wenig nachdenklich, wie wenig du über die Entstehung von Leben bescheid weißt - also was in deinem Körper vorgeht...mit 24.

 

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28. März 2017 um 15:27
In Antwort auf megan2405

Wenn du weißt, dass eine Schwangerschaft ein gesundheitliches Problem darstellt, solltest du dann nicht doppelt verhüten? Pille und Kondom z.B.?

Mich macht zudem ein wenig nachdenklich, wie wenig du über die Entstehung von Leben bescheid weißt - also was in deinem Körper vorgeht...mit 24.

 

Eine Schwangerschaft kann für jede ein gesundheitliches Problem dargestellen, mit oder ohne Vorbelastung.
​Wieso wie wenig? Natürlich kann ich nicht alles wissen, auch weil ich das erste mal schwanger bin, aber im großen und ganzen weiß ich sicher was da vor sich geht.

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28. März 2017 um 16:32
In Antwort auf lotus1993

Also ich kenne einige Beziehungen die eine Abtreibung oder mehrere überlebt haben Also unmöglich ist es nicht. Die Freundin meines Vater hatte schon 4 Abtreibungen und alle von ihm und sie sind noch immer zusammen...seit 10 Jahren

WAS? 4 Abtreibungen in 10 Jahren?! Wie das denn bitte? 

Und wenn du eine chronische Erkrankung hast, so dass eine SS/Geburt eventuell mit deinem/euren Tod enden könnte... Ich glaube, ich hätte doppelt und dreifach verhütet! Außerdem solltest du dich dann vielleicht doch ein bisschen mehr mit deinem Körper und deiner Gesundheit/Krankheit beschäftigen! Wie hoch ist die Gefahr tatsächlich? Was kann man tun, um die Gefahr zu minimieren? Ist es dir das Risiko wert, eventuell zu versterben? Zumal du eigentlich gar kein Kind willst? 
Also für mich würde sich nicht nur die Frage stellen, ob ich das Kind will, sondern eben auch, ob ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen. Und beides solltest du mit dem Vater des Kindes besprechen!

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28. März 2017 um 16:38
In Antwort auf orchideenblatt

WAS? 4 Abtreibungen in 10 Jahren?! Wie das denn bitte? 

Und wenn du eine chronische Erkrankung hast, so dass eine SS/Geburt eventuell mit deinem/euren Tod enden könnte... Ich glaube, ich hätte doppelt und dreifach verhütet! Außerdem solltest du dich dann vielleicht doch ein bisschen mehr mit deinem Körper und deiner Gesundheit/Krankheit beschäftigen! Wie hoch ist die Gefahr tatsächlich? Was kann man tun, um die Gefahr zu minimieren? Ist es dir das Risiko wert, eventuell zu versterben? Zumal du eigentlich gar kein Kind willst? 
Also für mich würde sich nicht nur die Frage stellen, ob ich das Kind will, sondern eben auch, ob ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen. Und beides solltest du mit dem Vater des Kindes besprechen!

Und eins solltest du noch bedenken: In ein Land auszuwandern, von dem man die Sprache nicht spricht, sollte auch wohlüberlegt sein. Immerhin befindest du dich dann erstmal in einer großen Abhängigkeit zu deinem Freund. Wie kannst du die Sprache dort erlernen? Was könntest du mal beruflich dort machen? Wird deine Ausbildung dort anerkannt? 
Und wenn eure Beziehung in die Brüche geht und ihr geteiltes Sorgerecht habt: dann könntest du wohl so einfach mit dem Kind nicht mehr nach Österreich zurückkehren. Weil der Vater dann sein Einverständnis dazu geben möchte. Und ob er das tut, wenn er sich so auf das Baby freut, ist mehr als fraglich. Oder hat man vielleicht automatisch das geteilte Sorgerecht, wenn das Kind dort zur Welt kommen sollte? 

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28. März 2017 um 16:51
In Antwort auf orchideenblatt

WAS? 4 Abtreibungen in 10 Jahren?! Wie das denn bitte? 

Und wenn du eine chronische Erkrankung hast, so dass eine SS/Geburt eventuell mit deinem/euren Tod enden könnte... Ich glaube, ich hätte doppelt und dreifach verhütet! Außerdem solltest du dich dann vielleicht doch ein bisschen mehr mit deinem Körper und deiner Gesundheit/Krankheit beschäftigen! Wie hoch ist die Gefahr tatsächlich? Was kann man tun, um die Gefahr zu minimieren? Ist es dir das Risiko wert, eventuell zu versterben? Zumal du eigentlich gar kein Kind willst? 
Also für mich würde sich nicht nur die Frage stellen, ob ich das Kind will, sondern eben auch, ob ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen. Und beides solltest du mit dem Vater des Kindes besprechen!

Also 4 Abtreibungen in 10 Jahren müsste schon etwas einfach gehen. Problem ist halt wenn man nie verhütet, aber das hab ich ja getan im Gegensatz zu meinem Vater und seiner derzeitigen Freundin. Aber ja, wie gesagt, die 2 sind seit 10 Jahren zusammen und deren Beziehung ist deswegen nicht in die Brüche gegangen.
​Ich kenne meinen Körper und meine Krankheit um einiges besser als die meisten Menschen, da ich viel in Krankenhäuser verbracht habe. Falls ich wirklich deswegen sterben sollte, habe ich keine Angst. Solange mein Kind überlebt, ist gut. Natürlich ist es traurig und die Mutter sollte da sein für die Kinder, das seh ich ein, aber weißt du auch wieviele Frauen während der Geburt des Kindes sterben? Das sind nicht wenige.
​Und natürlich hab ich das mit dem Vater des Kindes schon besprochen und er findet das okay.

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28. März 2017 um 16:57
In Antwort auf orchideenblatt

Und eins solltest du noch bedenken: In ein Land auszuwandern, von dem man die Sprache nicht spricht, sollte auch wohlüberlegt sein. Immerhin befindest du dich dann erstmal in einer großen Abhängigkeit zu deinem Freund. Wie kannst du die Sprache dort erlernen? Was könntest du mal beruflich dort machen? Wird deine Ausbildung dort anerkannt? 
Und wenn eure Beziehung in die Brüche geht und ihr geteiltes Sorgerecht habt: dann könntest du wohl so einfach mit dem Kind nicht mehr nach Österreich zurückkehren. Weil der Vater dann sein Einverständnis dazu geben möchte. Und ob er das tut, wenn er sich so auf das Baby freut, ist mehr als fraglich. Oder hat man vielleicht automatisch das geteilte Sorgerecht, wenn das Kind dort zur Welt kommen sollte? 

Man kann sich die Sprache ja immer aneignen, egal wie. Mein Freund kann mir dabei helfen,  Bücher, Internet. Eigentlich wollte ich dort eine Schule besuchen, da ich jetzt schwanger bin und mit dem ganzen umziehen und so, wird das wohl jetzt mal nichts. Beruflich müsste ich im Prinzip nichts machen, da mein Freund ziemlich viel verdient, ich müsste mich nur um den Haushalt kümmern. Meine Ausbildung wird dort anerkannt. Und diese Gedanken um das Sorgerecht sollten einmal dann kommen, wenn diese Situation eintritt und nicht schon vorher

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28. März 2017 um 17:08
In Antwort auf lotus1993

Man kann sich die Sprache ja immer aneignen, egal wie. Mein Freund kann mir dabei helfen,  Bücher, Internet. Eigentlich wollte ich dort eine Schule besuchen, da ich jetzt schwanger bin und mit dem ganzen umziehen und so, wird das wohl jetzt mal nichts. Beruflich müsste ich im Prinzip nichts machen, da mein Freund ziemlich viel verdient, ich müsste mich nur um den Haushalt kümmern. Meine Ausbildung wird dort anerkannt. Und diese Gedanken um das Sorgerecht sollten einmal dann kommen, wenn diese Situation eintritt und nicht schon vorher

Sorry, aber ich finde, du gehst ganz schön blauäugig an die Sache ran. Ich hoffe, dass du nicht auf die Nase fällst. 

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28. März 2017 um 17:14
In Antwort auf lotus1993

Also ich kenne einige Beziehungen die eine Abtreibung oder mehrere überlebt haben Also unmöglich ist es nicht. Die Freundin meines Vater hatte schon 4 Abtreibungen und alle von ihm und sie sind noch immer zusammen...seit 10 Jahren

Schöne Familie!!

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28. März 2017 um 17:17
In Antwort auf orchideenblatt

Sorry, aber ich finde, du gehst ganz schön blauäugig an die Sache ran. Ich hoffe, dass du nicht auf die Nase fällst. 

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt ?
​Ich will ja nicht in 5 Jahren daran zurückdenken und mich fragen, was wäre wenn..... denn auch wenn ich hier bleiben würde, alleinerziehend in Österreich, mit keinem Geld... Ich kann mir nicht mal die Wohnung hier mehr leisten, ich wüsste nicht mal was ich sonst tun soll. Wie gesagt, mein Freund verdient gut, ich hätte eine Zukunft mit ihm, vielleicht nicht die beste, aber ich würde mehr Erfahrung sammeln. Und es ist nicht das erste Land in dem ich einfach so reingeschmissen werde. Ich hab auch schon mal 5 Monate in Japan gelebt und bin dort zur Schule gegangen und schlecht wars nicht.

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28. März 2017 um 17:23
In Antwort auf lotus1993

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt ?
​Ich will ja nicht in 5 Jahren daran zurückdenken und mich fragen, was wäre wenn..... denn auch wenn ich hier bleiben würde, alleinerziehend in Österreich, mit keinem Geld... Ich kann mir nicht mal die Wohnung hier mehr leisten, ich wüsste nicht mal was ich sonst tun soll. Wie gesagt, mein Freund verdient gut, ich hätte eine Zukunft mit ihm, vielleicht nicht die beste, aber ich würde mehr Erfahrung sammeln. Und es ist nicht das erste Land in dem ich einfach so reingeschmissen werde. Ich hab auch schon mal 5 Monate in Japan gelebt und bin dort zur Schule gegangen und schlecht wars nicht.

Sich von jemandem dermaßen abhängig zu machen, hat für mich nichts mit "etwas wagen" zu tun. Abgesehen davon, dass Hausfrau sein auch selten gewertschätzt wird oder dem eigenen Selbstwert gut tut. 
Aber dann hast du ja eine gute Partie gemacht. einen gut verdienenden Mann geangelt, Kind gemacht, das aussichtslose Zuhause verlassen. Was besseres als die Schwangerschaft konnte also nicht passieren. 

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28. März 2017 um 17:29
In Antwort auf orchideenblatt

Sich von jemandem dermaßen abhängig zu machen, hat für mich nichts mit "etwas wagen" zu tun. Abgesehen davon, dass Hausfrau sein auch selten gewertschätzt wird oder dem eigenen Selbstwert gut tut. 
Aber dann hast du ja eine gute Partie gemacht. einen gut verdienenden Mann geangelt, Kind gemacht, das aussichtslose Zuhause verlassen. Was besseres als die Schwangerschaft konnte also nicht passieren. 

Danke

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28. März 2017 um 20:20
In Antwort auf lotus1993

Ja es geht mir zu schnell. Da gibt es Millionen beiträge schon das Frauen schwanger geworden sind trotz verhütung, da verhütung nie zu 100% ist

Pille + Kondom - das ist 100 Prozent sicher !

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28. März 2017 um 20:44

Hallo Lotus ,

ob du abtreibst oder nicht, ist am Ende deine Entscheidung (im Zweifelsfall sollte der Vater vllt noch mitreden dürfen... er trägt es zwar nicht im Bauch, aber es ist ja auch sein Kind).. und keiner hier kann dir diese Entscheidung abnehmen.

Ich finde es auch quatsch, wenn dir hier gesagt wird, wie es dann sein kann, dass du trotzdem schwanger bist, wenn ihr verhütet habt... sowas kommt schließlich immer mal wieder vor und ich finde es furchtbar, dass den Frauen, dann immer gleich vorgeworfen wird, nicht vorsichtig genug gewesen zu sein. Manchmal schummelt sich die Natur eben trotzdem durch denke ich...!

Ich denke allerdings du solltest dir ein bisschen Zeit lassen, du hast ja gerade erst von der Schwangerschaft erfahren. Geh erstmal zu deinem FA-Termin, guck wie weit du bist, rede auch einfach mit dem FA darüber (wenn du ein gutes Verhältnis zu deinem Arzt hast), dass du den Gedanken komisch findest, dass da etwas in dir wächst... ich hab das jetzt schon öfter gelesen, dass es Frauen gibt, die das komisch oder auch eklig finden.. du bist damit also nicht alleine . Ich persönlich finde die Vorstellung absolut "cool" xD, wobei es mich manchmal "gestört" hat, wenn ich auf Toilette war und groß musste, zu wissen da ist jetzt ein kleiner Mensch gleichzeitig in meinem Körper so hat jeder seine Gedanken .

Lass dir einfach Zeit... beließ dich, mach dir Gedanken, mach dir vllt eine Pro und Kontra-Liste, etc!! Und mal ganz ehrlich? Du musst nicht gleich ans Umziehen denken und wenn, wieso kann er nicht zu dir ziehen? Dann hast du deine Mutter in der Nähe etc.. ich denke, dass sind aber alles Dinge für die ihr gemeinsam 9 Monate Zeit habt, eine Entscheidung zu treffen, solltest du es doch behalten.
Das Gute ist auch, das Zwergerl in dir, wird ja nicht von jetzt auf gleich ein 3,5 Kilo schweres Baby, sondern entwickelt sich Stück für Stück, sodass genug Zeit bleibt, sich mit allem auseinanderzusetzen. Und wenn du in der 4. Woche bist, dann hast du ja auch noch Zeit, um dir Gedanken über eine Abtreibung in Ruhe zu machen .

Ein Geheimnis verrate ich dir aber noch egal wie alt man ist und ob man sich schon bereit fühlt oder nicht, wenn das erste Kind da ist, ist das für ALLE Frauen erstmal eine Umstellung die ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt und verändert^^. Da kann man noch soviel lesen, planen und sich bereit oder nicht bereit fühlen, am Ende kommen immer unverhergesehene Dinge dazu und man wächst mit seinen Aufgaben .

Ich habe eine Freundin, die wollte nie Kinder, weil sie mit Kindern nichts anfangen kann... nun hat sie im Dezember eins bekommen (ungeplante Schwangerschaft), ich bin gerade selbst schwanger und hab sie gefragt ob sie mir was leiht.. sie sagte: "Ja, aber ich möchte es zurück haben, ich brauch es sicher nochmal bei der nächsten Schwangerschaft". Andersrum gibt es auch Frauen, die wollen einfach keine Kinder und entscheiden sich dagegen und sind glücklicher so... das ist so individuell... du findest da schon deinen Weg .

Alles Liebe und Gute auf jeden Fall!!

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28. März 2017 um 20:52
In Antwort auf wunschmama2017

Hallo Lotus ,

ob du abtreibst oder nicht, ist am Ende deine Entscheidung (im Zweifelsfall sollte der Vater vllt noch mitreden dürfen... er trägt es zwar nicht im Bauch, aber es ist ja auch sein Kind).. und keiner hier kann dir diese Entscheidung abnehmen.

Ich finde es auch quatsch, wenn dir hier gesagt wird, wie es dann sein kann, dass du trotzdem schwanger bist, wenn ihr verhütet habt... sowas kommt schließlich immer mal wieder vor und ich finde es furchtbar, dass den Frauen, dann immer gleich vorgeworfen wird, nicht vorsichtig genug gewesen zu sein. Manchmal schummelt sich die Natur eben trotzdem durch denke ich...!

Ich denke allerdings du solltest dir ein bisschen Zeit lassen, du hast ja gerade erst von der Schwangerschaft erfahren. Geh erstmal zu deinem FA-Termin, guck wie weit du bist, rede auch einfach mit dem FA darüber (wenn du ein gutes Verhältnis zu deinem Arzt hast), dass du den Gedanken komisch findest, dass da etwas in dir wächst... ich hab das jetzt schon öfter gelesen, dass es Frauen gibt, die das komisch oder auch eklig finden.. du bist damit also nicht alleine . Ich persönlich finde die Vorstellung absolut "cool" xD, wobei es mich manchmal "gestört" hat, wenn ich auf Toilette war und groß musste, zu wissen da ist jetzt ein kleiner Mensch gleichzeitig in meinem Körper so hat jeder seine Gedanken .

Lass dir einfach Zeit... beließ dich, mach dir Gedanken, mach dir vllt eine Pro und Kontra-Liste, etc!! Und mal ganz ehrlich? Du musst nicht gleich ans Umziehen denken und wenn, wieso kann er nicht zu dir ziehen? Dann hast du deine Mutter in der Nähe etc.. ich denke, dass sind aber alles Dinge für die ihr gemeinsam 9 Monate Zeit habt, eine Entscheidung zu treffen, solltest du es doch behalten.
Das Gute ist auch, das Zwergerl in dir, wird ja nicht von jetzt auf gleich ein 3,5 Kilo schweres Baby, sondern entwickelt sich Stück für Stück, sodass genug Zeit bleibt, sich mit allem auseinanderzusetzen. Und wenn du in der 4. Woche bist, dann hast du ja auch noch Zeit, um dir Gedanken über eine Abtreibung in Ruhe zu machen .

Ein Geheimnis verrate ich dir aber noch egal wie alt man ist und ob man sich schon bereit fühlt oder nicht, wenn das erste Kind da ist, ist das für ALLE Frauen erstmal eine Umstellung die ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt und verändert^^. Da kann man noch soviel lesen, planen und sich bereit oder nicht bereit fühlen, am Ende kommen immer unverhergesehene Dinge dazu und man wächst mit seinen Aufgaben .

Ich habe eine Freundin, die wollte nie Kinder, weil sie mit Kindern nichts anfangen kann... nun hat sie im Dezember eins bekommen (ungeplante Schwangerschaft), ich bin gerade selbst schwanger und hab sie gefragt ob sie mir was leiht.. sie sagte: "Ja, aber ich möchte es zurück haben, ich brauch es sicher nochmal bei der nächsten Schwangerschaft". Andersrum gibt es auch Frauen, die wollen einfach keine Kinder und entscheiden sich dagegen und sind glücklicher so... das ist so individuell... du findest da schon deinen Weg .

Alles Liebe und Gute auf jeden Fall!!

Danke für die netten Worte, das bekommt man hier nicht mehr so schnell zu hören
Wegen den umziehen ist es etwas komplizierter, denn im Juni hab ich kein Geld mehr um mir die Wohnung hier zu finanzieren. Und er zieht nicht nach Österreich weil hier die Zukunft etwas schwieriger ist als in Finnland, außerdem würde er hier keinen Job bekommen und er verdient in Finnland das doppelte als er in Österreich verdienen würde. Und da mir das Geld ausgeht, hab ich nicht mehr so viel Zeit. ​

Da hört sich deine Freundin fast so an wie ich, da meine ja eben auch ungeplant war, ich mit Kindern bis jetzt nicht wirklich viel anfangen kann und laut erreichnung sollte meines dann auch im Dezember kommen.

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29. März 2017 um 21:58
In Antwort auf lotus1993

Wie der Titel schon sagt, ich bin ungewollt schwanger geworden. Der Vater freut sich zwar, wohnt aber im Ausland (+2000km), ich werde höchstwahrscheinlich zu ihm ziehen, jedoch kann ich die Sprache nicht. Wir kennen uns aber auch erst seit 9 Monaten, also für mich geht das etwas zu schnell. Gestern, wo ich es erfahren habe, dass ich schwanger bin, war ich natürlich geschockt, an schlaf war nicht zu denken und ich habe viel über abtreibung nachgedacht. Ich weiß das viele Frauen meinen, dass das eine falsche Entscheidung sei und sie das ein Lebenlang bereuen. Ich bin jetzt in der 4. SSW. Heute ging es mir ein wenig besser damit, denn mein Freund freut sich auf das baby, ich jedoch kann von Freude bis jetzt noch nicht reden, da ich noch immer geschockt bin und das verdauen muss. Wir sind beide 24.

​Mit dem ich derzeit zu kämpfen habe ist, ich weiß das ich schwanger bin, habe am Donnerstag meinen Termin beim Frauenarzt, jedoch finde ich es furchtbar das da was in mir entsteht. Mein Freund meint, dass das so toll ist, dass in mir neues Leben heranwächst. So würde wahrscheinlich jeder denken, jedoch denke ich daran, dass sich da bald Knochen bilden und ein Gehirn und Organe,.. ich komm damit überhaupt nicht klar. Ich muss aber auch sagen, selbst wenn ich über meinen Körper nachdenke, und das war schon immer so, geht's mir auch nicht besonders gut dabei. Also wenn ich darüber nachdenke dass ich zwischen meinen Ohren ein Gehirn habe und darüber nachdenke, dann kann ich auch sehr schwer einschlafen. Ist das bei jeden so? Ich denke nicht, aber wenn wer mir Tipps geben kann wäre ich dankbar.

​Was wir auch das Problem haben ist, erzählen das ich eben schwanger bin. Ich habe es meiner Mutter gestern erzählt, aber ich kann meinem Vater, den ich heute sehe, nicht erzählen, da ich weiß das er schwache Nerven hat und meine Großeltern werden das überhaupt nicht verstehen und wollen wahrscheinlich nichts mehr mit mir zu tun haben. Das gleiche ist auf seiner Seite, seine Mutter wird es verstehen, aber mit seinem Vater werden wir große Probleme haben, da er viele Grüne aufzählt für Abtreibung (Wir kennen uns noch nicht so lange, die Welt ist so grausam, es ging nicht gut mit seiner Ex,...).

​Ehrlich gesagt fühle ich mich auch noch nicht bereit dazu ein Kind zu bekommen. Mit 24 ist das sicher das richtige Alter, aber bereit fühle ich mich noch lange nicht. Es ist auch nicht so wie: "Ja ihr habt ja gevögelt, also müsst ihr damit jetzt auch leben". Das stimmt auch, aber wir haben auch verhütet, was wohl nichts gebracht hat, denn ich habe schon 2 Schwangerschaftstests gemacht, die beide positiv waren und dieses ziehen und schlecht sein merke ich seit Tagen. Ich befinde mich derzeit echt in einer schwierigen Situation.

​Es würde mich interessieren was ihr wegen Abtreibung denkt, obwohl die meisten wohl sagen werden, das das Sünde ist und man das nicht tun soll, da man sich ein lebenlang Vorwüfe dann macht. Und eben hattet ihr das selbe Problem mit dem nachdenken was sich da bildet? Wenn jemand in der gleichen Situation wäre wie ich, wo der Partner ziemlich weit weg wohnt, wäre das natürlich auch interessant.

Hallo Lotus1993,
es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst.Sondern es geht um Dich. Deine Gedanken, dass in Dir etwas heranwächst, ist gar nicht so ungewöhnlich. Besonders wenn die Schwangerschaft ungewollt war, empfinden es Frauen häufig als Fremdling und eindringlich. Denn es ist gar nicht so einfach, sich ungefragt Pläne über den Haufen werfen zu lassen. Dein Leben wird dadurch schwieriger, aber die Kunst des Lebens ist, aus Steinen, die einem in den Weg geworfen werden eine Treppe zu bauen.
VLG Yankho

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Von: lotus1993
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