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Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Gespräch über Abtreibung

Letzte Nachricht: 30. August 2016 um 21:45
M
mus'ad_12293918
19.08.16 um 14:32

Hallo!

Also ich versuche, mich kurz zu fassen, auch wenn ich innerlich immer noch ein bisschen aufgeregt bin. Also ich bin 35 Jahre alt und bin jetzt bald im zweiten Monat schwanger. Es war eine ungewollte Schwangerschaft, da ich schon ein Kind habe und eigentlich kein zweites wollte. Ich stehe mitten im Arbeitsleben, habe mich im Beruf etabliert und ich habe Angst, dass ich das alles aufgeben müsste und dass mir ein zweites Kind einfach zu viel wird. Ich gebe auch offen zu, dass ich wahrscheinlich schuld daran bin, dass ich ungewollt schwanger wurde, weil es leider vorkam, dass ch die Pille nicht regelmäßig nahm. Das zur Vorgeschichte.

Gestern hatte ich einen Termin bei einer Ärztin, mit der ich über eine Abtreibung reden wollte. Ich legte ihr meine Gründe dar, weshalb ich kein zweites Kind mehr möchte und sagte auch meine Vermutung, weshalb es zur ungewollten Schwangerschaft kam. Ich hoffte eigentlich auf ein neutrales Gespräch, aber stattdessen hat die Ärztin im Laufe des Gespräches mit lauterer Stimme gefragt, ob ich denn mein eigenes Kind umbringen wolle und dass man ein Kind nicht einfach "wegmache", weil man keine Lust darauf habe... Dann meinte sie noch, dass viele Menschen mit den Schuldefühlen nach einer Abtreibung gar nicht leben könnten usw.

Also ich muss sagen, dass ich ziemlich geschockt war innerlich und NICHTS entgegnen konnte in dem Moment. Ich habe ihr doch meine Gründe erklärt und das war ja nicht einfach nur "keine Lust" darauf haben... Ich fühlte mich irgendwie etwas niedergemacht danach, weil ich dachte, man würde vielleicht neutral diskutieren und darüber reden, aber ich fühlte mich danach gar nicht gut.

Ich wollte halt fragen, ob Ihr wisst, ob das so mit rechten Dingen zu ging? Ich bin immer noch total irritiert innerlich.

Danke und alles Liebe

Kathrin

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L
lioness3579
20.08.16 um 18:50

Professionalität
Du hast auf eine gewisse Professionalität gehofft, sie aber nicht erhalten. Vielleicht hat deine Ärztin selbst mal "unglücklich" angetrieben und hat sich deshalb persönlich angesprochen gefühlt?

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M
mus'ad_12293918
21.08.16 um 6:40
In Antwort auf lioness3579

Professionalität
Du hast auf eine gewisse Professionalität gehofft, sie aber nicht erhalten. Vielleicht hat deine Ärztin selbst mal "unglücklich" angetrieben und hat sich deshalb persönlich angesprochen gefühlt?

Danke
Vielen Dank für Eure Antworten und Entschuldigung, dass ich im einleitenden Beitrag vielleicht etwas "wirr" geschrieben habe, aber ich war auch beim Verfassen des Textes innerlich immer noch so aufgwühlt und am Zittern, dass ich mich kaum richtig auf die Formulierungen konzentrieren konnte.

Ich habe nun vor, nächste Woche zu einer anderen Ärztin zu gehen, denn ich glaube, mit der aktuellen Ärztin kann ich über das Thema nicht sprechen.

Ich hoffe, dass man mich nicht missversteht: Ich finde es vollkommen in Ordnung und sogar wichtig, dass man im Rahmen einer Schwangerschaftsberatung alle möglichen Aspekte einer Abtreibung und einer Fortsetzung einer Schwangerschaft beleucht. Sinnvoll ist sicher auch, personenbezogene Argumente für oder gegen eine Abtreibung zu sammeln, Perspektiven und eventuelle Unterstützungen usw. aufzuzeigen. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gespräch mit der Ärztin, die übrigens noch sehr jung ist und daher vielleicht noch unerfahren, in eine solche Richtung ging. Ich habe ihre Aussagen eher als unterstellend empfunden. Was soll man denn beispielsweise schon großartig sagen, wenn die Ärztin fragt: "Wollen Sie ihr eigenes Kind umbringen???" Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will. Und auch die Aussage, dass "Kinder nichts sind, was man einfach wegmacht, nur weil man keine Lust darauf hat", empfand ich als unterstellend zumal ich VORHER meine Gründe gegen die Fortführung der Schwangerschaft ausgeführt habe.

Ich habe im Übrigen auf einem Ärzte-Bewertungs-Portal im Internet nachgelesen und dort den Eintrag einer Person gefunden, deren Erfahrung mit dieser Ärztin sich mit der meinigen nahezu vollständig deckt. Das hat mich noch einmal in meinem Entschluss bestärkt, die Ärztin zu wechseln.

Alles Liebe

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C
carn
22.08.16 um 4:02
In Antwort auf mus'ad_12293918

Danke
Vielen Dank für Eure Antworten und Entschuldigung, dass ich im einleitenden Beitrag vielleicht etwas "wirr" geschrieben habe, aber ich war auch beim Verfassen des Textes innerlich immer noch so aufgwühlt und am Zittern, dass ich mich kaum richtig auf die Formulierungen konzentrieren konnte.

Ich habe nun vor, nächste Woche zu einer anderen Ärztin zu gehen, denn ich glaube, mit der aktuellen Ärztin kann ich über das Thema nicht sprechen.

Ich hoffe, dass man mich nicht missversteht: Ich finde es vollkommen in Ordnung und sogar wichtig, dass man im Rahmen einer Schwangerschaftsberatung alle möglichen Aspekte einer Abtreibung und einer Fortsetzung einer Schwangerschaft beleucht. Sinnvoll ist sicher auch, personenbezogene Argumente für oder gegen eine Abtreibung zu sammeln, Perspektiven und eventuelle Unterstützungen usw. aufzuzeigen. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gespräch mit der Ärztin, die übrigens noch sehr jung ist und daher vielleicht noch unerfahren, in eine solche Richtung ging. Ich habe ihre Aussagen eher als unterstellend empfunden. Was soll man denn beispielsweise schon großartig sagen, wenn die Ärztin fragt: "Wollen Sie ihr eigenes Kind umbringen???" Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will. Und auch die Aussage, dass "Kinder nichts sind, was man einfach wegmacht, nur weil man keine Lust darauf hat", empfand ich als unterstellend zumal ich VORHER meine Gründe gegen die Fortführung der Schwangerschaft ausgeführt habe.

Ich habe im Übrigen auf einem Ärzte-Bewertungs-Portal im Internet nachgelesen und dort den Eintrag einer Person gefunden, deren Erfahrung mit dieser Ärztin sich mit der meinigen nahezu vollständig deckt. Das hat mich noch einmal in meinem Entschluss bestärkt, die Ärztin zu wechseln.

Alles Liebe

Gut, dass du das nicht willst:
"Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will."

Warum planst du es dann zu tun?

Dass du Gründe hast, ändert halt nichts am Ergebnis deiner Absichten für dein ungeborenes Kind.

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B
bopha_12472422
22.08.16 um 22:16
In Antwort auf carn

Gut, dass du das nicht willst:
"Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will."

Warum planst du es dann zu tun?

Dass du Gründe hast, ändert halt nichts am Ergebnis deiner Absichten für dein ungeborenes Kind.

Wen man jemanden umbringt ist das eine Straftat.
Das ist Abtreibung nicht ( im rechten Zeitpunkt und je nach Land unterschiedlich). In solchen Gesprächen bist du wirklich keine Hilfe. Eher wo die Frauen sich nicht sicher sind was sie tun sollen.

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A
an0N_1276586899z
23.08.16 um 9:41

Hmm
Hmm, was heißt mit rechten Dingen? Deine Ärztin darf dir solche Fragen stellen, auch wenn es weder von Neutralität noch Professionalität zeugt. Sie ist halt Gynäkologin.

Wenn du abtreiben möchtest, dann tut man das für gewöhnlich nicht bei seiner eigenen Gynäkologin, sondern wendet sich an Praxen und Kliniken, die das tun. Es macht nicht jeder und das müssen sie auch nicht. Wenn du in D lebst, dann brauchst du für eine Abtreibung eh einen Beratungsschein und den bekommst du bei anerkannten Stellen wie Pro Familia. Die sind neutral und verurteilen dich nicht, die stellen auch nicht solche unprofessionellen Fragen. Von denen bekommst du auch eine Liste mit Ärzten, die einen Abbruch durchführen.

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J
jolin_12743030
24.08.16 um 12:53
In Antwort auf mus'ad_12293918

Danke
Vielen Dank für Eure Antworten und Entschuldigung, dass ich im einleitenden Beitrag vielleicht etwas "wirr" geschrieben habe, aber ich war auch beim Verfassen des Textes innerlich immer noch so aufgwühlt und am Zittern, dass ich mich kaum richtig auf die Formulierungen konzentrieren konnte.

Ich habe nun vor, nächste Woche zu einer anderen Ärztin zu gehen, denn ich glaube, mit der aktuellen Ärztin kann ich über das Thema nicht sprechen.

Ich hoffe, dass man mich nicht missversteht: Ich finde es vollkommen in Ordnung und sogar wichtig, dass man im Rahmen einer Schwangerschaftsberatung alle möglichen Aspekte einer Abtreibung und einer Fortsetzung einer Schwangerschaft beleucht. Sinnvoll ist sicher auch, personenbezogene Argumente für oder gegen eine Abtreibung zu sammeln, Perspektiven und eventuelle Unterstützungen usw. aufzuzeigen. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gespräch mit der Ärztin, die übrigens noch sehr jung ist und daher vielleicht noch unerfahren, in eine solche Richtung ging. Ich habe ihre Aussagen eher als unterstellend empfunden. Was soll man denn beispielsweise schon großartig sagen, wenn die Ärztin fragt: "Wollen Sie ihr eigenes Kind umbringen???" Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will. Und auch die Aussage, dass "Kinder nichts sind, was man einfach wegmacht, nur weil man keine Lust darauf hat", empfand ich als unterstellend zumal ich VORHER meine Gründe gegen die Fortführung der Schwangerschaft ausgeführt habe.

Ich habe im Übrigen auf einem Ärzte-Bewertungs-Portal im Internet nachgelesen und dort den Eintrag einer Person gefunden, deren Erfahrung mit dieser Ärztin sich mit der meinigen nahezu vollständig deckt. Das hat mich noch einmal in meinem Entschluss bestärkt, die Ärztin zu wechseln.

Alles Liebe

Hallo liebe Kathrin,

von dem, was du beschreibst, merkt man, wie sehr du um dein Kind ringst, ohne, dass es dir vielleicht bewusst ist. Dich trifft die Reaktion der Ärztin so ins Mark, weil dein Herz eben genau anders fühlt, als was sie dir unterstellt hat. Aber bei all dem, wie dein Herz deinem Kind zugewandt ist, ist da eben auch die Angst. Die Angst, wie es werden soll... mit einem zweiten Kind und deinen beruflichen Plänen.

Du bist beruflich etabliert, stehst mitten im Leben, als Mutter, als Frau, ja als Persönlichkeit. Die Schwangerschaft jetzt wirbelt alles nochmal neu auf. Jetzt suchst du nach neuen Perspektiven in der Situation, ganz persönlich für dich. Das ist stark und lösungsorientiert. Und die wirst du finden.
Kannst du dir vorstellen, dass es einen Weg gibt, wo jeder gesehen wird?
Was brauchst du an Hilfe oder Unterstützung, um Hoffnung zu haben, das Leben auch mit einem zweiten Kind zu leben? Wie würde dein beruflicher Alltag aussehen, mit einem zweiten Kind? Wovor hast du am meisten Angst?

Wie alt ist denn dein erstes Kind? Wie geht es dir heute? Schreib gerne wieder, wenn du magst... genauso, wie deine Angst und Sorgen es wert sind, gehört zu werden... genauso ist es dein Herz wert, nicht übergangen zu werden.

Ganz liebe an dich denkende Hoffnungsgrüße,

Seerose

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J
jolin_12743030
26.08.16 um 9:49
In Antwort auf mus'ad_12293918

Danke
Vielen Dank für Eure Antworten und Entschuldigung, dass ich im einleitenden Beitrag vielleicht etwas "wirr" geschrieben habe, aber ich war auch beim Verfassen des Textes innerlich immer noch so aufgwühlt und am Zittern, dass ich mich kaum richtig auf die Formulierungen konzentrieren konnte.

Ich habe nun vor, nächste Woche zu einer anderen Ärztin zu gehen, denn ich glaube, mit der aktuellen Ärztin kann ich über das Thema nicht sprechen.

Ich hoffe, dass man mich nicht missversteht: Ich finde es vollkommen in Ordnung und sogar wichtig, dass man im Rahmen einer Schwangerschaftsberatung alle möglichen Aspekte einer Abtreibung und einer Fortsetzung einer Schwangerschaft beleucht. Sinnvoll ist sicher auch, personenbezogene Argumente für oder gegen eine Abtreibung zu sammeln, Perspektiven und eventuelle Unterstützungen usw. aufzuzeigen. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gespräch mit der Ärztin, die übrigens noch sehr jung ist und daher vielleicht noch unerfahren, in eine solche Richtung ging. Ich habe ihre Aussagen eher als unterstellend empfunden. Was soll man denn beispielsweise schon großartig sagen, wenn die Ärztin fragt: "Wollen Sie ihr eigenes Kind umbringen???" Es ist doch klar, dass niemand Kinder umbringen will. Und auch die Aussage, dass "Kinder nichts sind, was man einfach wegmacht, nur weil man keine Lust darauf hat", empfand ich als unterstellend zumal ich VORHER meine Gründe gegen die Fortführung der Schwangerschaft ausgeführt habe.

Ich habe im Übrigen auf einem Ärzte-Bewertungs-Portal im Internet nachgelesen und dort den Eintrag einer Person gefunden, deren Erfahrung mit dieser Ärztin sich mit der meinigen nahezu vollständig deckt. Das hat mich noch einmal in meinem Entschluss bestärkt, die Ärztin zu wechseln.

Alles Liebe

Neue Perspektive?
Hi Kathrin,

wie ist es dir in den letzten Tagen ergangen? Was hat deine Ärztin gesagt, wo du nochmal nachfragen wolltest? Und überhaupt, wie geht es dir denn mittlerweile?

Ich schicke dir ganz liebe Sonnengrüße,

Seerose

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S
sora_12963293
30.08.16 um 13:46

...
Das hört sich alles nicht wirklich schön an.Ich denke am besten wäre für die ein persöhnliche Gespräch, es gibt viele Stellen an die du dich da wenden kannst zb. pro familia. Eine Bekannte hat auch abgetrieben, vor ca. einen Jahr und seid dem geht es ihr echt schlecht deswegen.
Ich bin eig. generell gegen Abtreibung, ich denke in Deutschland hat man viele Möglichkeiten dass zu schaffen, überleg es dir ganz gut, vll. wäre das für dich auch ein guter Anfang nochmal ganz von vorne anzufangen. Natürlich ist das ein schwerer Weg, aber es wird sich lohnen.
Mann kann auch mit Kind eine Ausbildung machen, zb. in Teilzeit. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen das du die richtig Entscheidung treffen wirst und dein Leben wieder bergauf geht.
Rede auf jeden Fall mit Jemanden.
Liebe Grüße

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R
roxas_12690485
30.08.16 um 21:33

Du arme...
Darf ich fragen warum du nicht dir überlegst es auszutragen und einem Paar, das unbedingt Kinder haben will, es aber nicht können eine Adoption zu ermöglichen? Viele Krankenhäuser bieten auch Anonyme Geburten an obwohl es gegen das Gesetz verstößt. In Österreich ist das sogar legal!
Ich kann dir nur sagen, dass meine kleine Schwester ungewollt Schwanger wurde und sie bekommt ihr Kind. Meine Mutter hat vor 28 Jahren abgetrieben und leidet heute noch darunter dass sie das getan hat. Überlege dich gut

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L
leen_12960553
30.08.16 um 21:40

Überlege dich
Dass Dir erst einmal die Freude fehlt, wenn eine Schwangerschaft so völlig ungeplant kommt verstehe ich gut. Und nun quälen Dich viele Fragen. Du überlegst wie Du dieses Kind gerecht werden kannst. Und die Fragen, mit denen Du Dich auseinandersetzt zeigen auch, dass Du viel Verantwortungsbewußtsein sein. Darum bin ich mir sicher, auch Dein Kind hätte es gut bei Dir. Du hast mit deinem Kind eine Menge Arbeit, aber Du hast auch einen rießen Erfahrungsschatz, unterschätze diesen Wert nicht. Vielleicht überläßt Dein Mann Dir die Entscheidung, weil er weiß, dass die die Hauptlast trägst. Vielleicht kannst Du Dich mit ihm zusammensetzen, wie er Dich indirekt entlasten kann. Eine Bekannte von mir bekam innerhalb 2 Jahren 4 Kinder durch Zwillinge und der Mann arbeitete am anderen Ende von Deutschland. Damit die Frau etwas entlastet wurden, haben sie folgendes gemacht: jeden Abend zum Abendessen kam eine Schülerin, die bekommen nicht viel Geld, war aber eine große Entlastung Einmal in der Woche kam für 4 Stunden eine Putzfrau. Die Schülerin war einmal in der Woche bis 22.00 Uhr da. Das war der freie Abend der Mutter. Auf diesen Abend lebte die Mutter hin, und von diesem Abend zehrte die Mutter die Woche über.
Kannst Du jemand im Freundeskreis vertrauen, dass er Dir unter die Arme greift in der 1. Zeit? Vielleicht kannst Du nach Ersatzgroßeltern suchen. Dies sind Ehepaare die gerne Enkel hätten aber keine haben. Und diese Aufgabe dann freudig und kostenlos übernehmen.
Gerne kannst Du alle negative Punkte, die gegen das Kind zu sprechen scheinen mit ausweg-pforzheim.de bespechen, denn sie stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite. Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst. Sondern darum, dass Du eine Entscheidung treffen kannst, auf die Du später stolz sein kannst.

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E
emana_12967516
30.08.16 um 21:45

...
Ich kann mir vorstellen, dass es dich im Moment sehr beschäftigt, wie alles weitergehen soll... Denn was du für eure Familie leistest, ist sehr viel! Aber du musst gut organisiert sein, zur täglichen Berufs- und Familienarbeit auch noch Dinge zu schaffen. Ich bin überzeugt, du bist eine starke Frau! Weiß dein Mann eigentlich, was er an dir hat? Konntest du mit deinem Mann denn schon mal ganz ausführlich über alles reden? Vielleicht findet ihr noch eine ruhige Stunde am Wochenende, wo du auch mal mehr erzählen kannst, wie es dir ums Herz ist. Und vielleicht kann er deine gefühle doch auch ein wenig nachempfinden. Es ist für dich nicht so einfach, dieses bekommen oder nicht bekommen...denn auf der einen Seite steht eine Abtreibung und auf der anderen Seite steht deine Angst, wie du das mit 2 Kindern geschafft bekommst... Wenn du nun einen wunsch frei hättest, was würdest du dir dann wünschen? Was würde es dir leichter machen, zu deinem 2. Kind JA sagen zu können? Was bräuchtest du genau, wenn du so auf dein tägliches Leben schaust, damit du das packen kannst?
Mach dir doch mal deine persönliche Wunschliste an deinen Alltag und an deinen Mann. Ich wünsch dir ein erholsames Wochenende und viel Ruhe. Und ich freue mich, wenn du wieder schreibst, was du so denkst und wie es dir geht.

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