Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Geschlecht geheimhalten?

6. Oktober um 22:12 Letzte Antwort: 19. Oktober um 11:55

Ich bin in der 22. SSW und habe morgen einen Frauenarzttermin. Möglicherweise werde ich dann das Geschlecht des Kindes erfahren. Ich und mein Partner möchten es gerne beide wissen, allerdings würde ich es gerne für uns behalten und (noch) nicht Freunden und Verwandten erzählen, v.a. weil ich gar keine Lust auf Genderspezifische Geschenke haben, die definitiv von meiner SchwiMu kommen werden. Allerdings weiß ich auch, dass mein Partner sich wahrscheinlich verplappern wird und er leider auch nicht wirklich versteht, warum ich das Geschlecht nicht sofort der ganzen Welt mitteilen möchte. Wie habt ihr das geregelt? Habt ihr das Geschlecht vor der Geburt mitgeteilt? Hättet ihr vielleicht eine Idee, wie ich, falls die Info kommt, damit umgehen soll und wie ich es meinem Partner nochmal verdeutlichen kann, dass ich das Geschlecht nicht preisgeben will?

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6. Oktober um 23:27

Hmm das ist wirklich schwierig, einfach weil es so individuell ist.. wir haben weder das Geschlecht noch den Namen verheimlicht.. wir sprechen über das Baby als wäre es schon ein Teil der Familie, was es ja auch ist, nur eben im Bauch. Freunde von uns haben verraten was es wird, aber keinen Namen. Eine andere Freundin hat weder noch verraten Mein Cousin und seine Frau haben es selber erst bei der Geburt erfahren bei allen drei Kindern und dann tatsächlich bei Kind 3 keinen Namen gehabt, weil sie so sicher waren es wird eh wieder ein Junge 😂.. ich würde vllt schauen, dass ihr bevor du deinem Freund sagst was es wird auf einem Nenner seid...!! Vielleicht gibt es einen Kompromiss... bestimmte Leute sollen es erfahren andere nicht.. ich denke du wirst ihn nicht zwingen können das Geschlecht für sich zu behalten, andererseits wäre es natürlich auch nicht so schön, wenn dir das wirklich wichtig ist, wenn er dann losgeht und es allen erzählt.. rede vllt nochmal in Ruhe mit ihm!

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6. Oktober um 23:31
In Antwort auf wunschkind2020

Hmm das ist wirklich schwierig, einfach weil es so individuell ist.. wir haben weder das Geschlecht noch den Namen verheimlicht.. wir sprechen über das Baby als wäre es schon ein Teil der Familie, was es ja auch ist, nur eben im Bauch. Freunde von uns haben verraten was es wird, aber keinen Namen. Eine andere Freundin hat weder noch verraten Mein Cousin und seine Frau haben es selber erst bei der Geburt erfahren bei allen drei Kindern und dann tatsächlich bei Kind 3 keinen Namen gehabt, weil sie so sicher waren es wird eh wieder ein Junge 😂.. ich würde vllt schauen, dass ihr bevor du deinem Freund sagst was es wird auf einem Nenner seid...!! Vielleicht gibt es einen Kompromiss... bestimmte Leute sollen es erfahren andere nicht.. ich denke du wirst ihn nicht zwingen können das Geschlecht für sich zu behalten, andererseits wäre es natürlich auch nicht so schön, wenn dir das wirklich wichtig ist, wenn er dann losgeht und es allen erzählt.. rede vllt nochmal in Ruhe mit ihm!

Ansonsten gibt es vllt etwas was dein Freund so lustig findet, dass er bereit wäre es für sich zu behalten.. keine Ahnung wetten auf das Geschlecht zb ^^. 

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7. Oktober um 14:23

Hallo! 

bei uns haben wir auch offen mit Freunden und Familie über das Geschlecht des Babies gesprochen. Wenn du es aber nicht möchtest sollest du mit deinem Mann darüber reden und es ihm erklären. Er wird es sicher verstehen, sonst kannst du immer noch deinem Arzt sagen, dass du das Geschlecht nicht wissen möchtest. Schau wie das Gespräch verläuft. Liebe Grüße 

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7. Oktober um 15:40
In Antwort auf lotti_haselnuss

Ich bin in der 22. SSW und habe morgen einen Frauenarzttermin. Möglicherweise werde ich dann das Geschlecht des Kindes erfahren. Ich und mein Partner möchten es gerne beide wissen, allerdings würde ich es gerne für uns behalten und (noch) nicht Freunden und Verwandten erzählen, v.a. weil ich gar keine Lust auf Genderspezifische Geschenke haben, die definitiv von meiner SchwiMu kommen werden. Allerdings weiß ich auch, dass mein Partner sich wahrscheinlich verplappern wird und er leider auch nicht wirklich versteht, warum ich das Geschlecht nicht sofort der ganzen Welt mitteilen möchte. Wie habt ihr das geregelt? Habt ihr das Geschlecht vor der Geburt mitgeteilt? Hättet ihr vielleicht eine Idee, wie ich, falls die Info kommt, damit umgehen soll und wie ich es meinem Partner nochmal verdeutlichen kann, dass ich das Geschlecht nicht preisgeben will?

hm... das ist immer so eine Sache.
Beim ersten hab ichs gewusst und das auch gesagt.
Für mich war dafür schon allein Grund, weil meien Cousine, als ich sie damals in der 2. SS gefragt hatte, was für ein Baby es ist, mit "sagen wir nicht!" reagiert hat, was ich persönlich total blöd fand und so vor den Kopf stoßend.

Vond er Schwangerschaft dürfen alle wissen, alle sollen sich mitfreuen und Geschenke nimmt man auch gerne, aber dann macht man ein Hick-Hack wegen dem Geschlecht. Das war Jahre vor meiner ersten Schwangerschaft und ich hatte mir vorher darüber nie Gedanken gemacht und ab da war mir klar, dass ich das so nicht machen würde.

Schlußendlich ist es aber natürlich eure Entscheidung. Nur dass sich mir selbst halt der Sinn nicht erschließt und tatsächlich sind die meisten Babysachen nunmal blau oder rosa. Und das, was dem nicht zugeordnet werden kann, ist dann halt auch nicht unbedingt hübsch.

Bei den nachfolgenden Kindern haben wir es jeweils erst bei der Geburt erfahren. von demher stellte sich die Frage nicht. Das fand ich übrigens selbst am schönsten und würde es immer wieder so machen.

Wegen deinem Partner bleibt nur, es ihn nicht wissen lassen oder halt akzeptieren, dass er es aber sagen möchte.
Du kannst ihm deine Argumente ja nochmal darlegen, vielleicht findet er sie nachvollziehbar oder hat einen besseren Vorschlag.
Da kannst du dich dann nochmal ehrlich fragen, ob der blau oder rosa Strampler der Schwiegermutter wirklich der Grund ist, dass es keiner wissen soll.

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8. Oktober um 1:19

Bei uns war es so, dass die Schwiemu aus welchem Grund auch immer es nicht wissen wollte. Vllt weil sie es damals bei ihren Kindern auch erst bei der Geburt erfahren hat? Alle anderen wussten es aber. War irgendwie blöd. Beim 2. gab es diesen Eiertanz dann nicht mehr.
Den Namen haben wir aber niemandem verraten. Einfach weil wir uns unser Baby erst mal anschauen wollten, ob der Name auch passt. 

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8. Oktober um 7:52

Hallo,
wir erwarten in wenigen Wochen unser drittes Kind nach einem Mädchen und einem Jungen. Es ist ein überraschungsei, denn wir wissen das Geschlecht  auf eigenen Wunsch selber nicht.
was mir bei der zweiten und auch gerade jetzt auffällt ist, dass es die erste Frage von vielen Leuten ist, ob Junge oder Mädchen. Als ob das nicht egal ist...
dann wird auch ständig gemutmaßt... meist anhand der Buchform.

An eurer Stelle würde ich den Termin jetzt abwarten, ob es sich überhaupt zeigt. Wenn der Arzt ein Geschlecht preisgibt, würde ich es mir bei der nächsten Untersuchung noch mal sagen lassen, ohne dass du erwähnst was er beim letzten Mal bzgl Geschlecht sah.
ist es beide Male bspw ein Junge, wird es wohl auch einer sein. (Überraschungen gab es aber im Kreißsaal schon)
dann würde ich es auch sagen, wenn ihr beide nicht dicht halten wollt oder könnt.

bei den ersten beiden Kindern haben wir es erzählt, was es ist. Bei meinem Sohn kam aber auch mal die Frage, ob wir glücklich mit dem outing sind. Da dachte ich echt... gehts noch?
namen haben wir nie verraten. Das war mir zu persönlich, denn gerade in namensfragen mischt doch jeder irgendwie, direkt oder indirekt mit. Darauf hatte ich keine Lust.

meine beiden großen Kinder wissen die Namen (für einen Jungen und ein Mädchen), weil wir sie zusammen ausgesucht haben und halten auf Fragen von außen tatsächlich dicht. Teilweise wird noch nachgebohrt („ach komm... mir kannst du’s doch sagen&ldquo, aber sie sind eisern, was mich schon auch stolz macht.

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8. Oktober um 13:51
In Antwort auf lotti_haselnuss

Ich bin in der 22. SSW und habe morgen einen Frauenarzttermin. Möglicherweise werde ich dann das Geschlecht des Kindes erfahren. Ich und mein Partner möchten es gerne beide wissen, allerdings würde ich es gerne für uns behalten und (noch) nicht Freunden und Verwandten erzählen, v.a. weil ich gar keine Lust auf Genderspezifische Geschenke haben, die definitiv von meiner SchwiMu kommen werden. Allerdings weiß ich auch, dass mein Partner sich wahrscheinlich verplappern wird und er leider auch nicht wirklich versteht, warum ich das Geschlecht nicht sofort der ganzen Welt mitteilen möchte. Wie habt ihr das geregelt? Habt ihr das Geschlecht vor der Geburt mitgeteilt? Hättet ihr vielleicht eine Idee, wie ich, falls die Info kommt, damit umgehen soll und wie ich es meinem Partner nochmal verdeutlichen kann, dass ich das Geschlecht nicht preisgeben will?

Wie kann man so paranoid sein? Das ist ja an penetranz nicht zu überbieten.

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8. Oktober um 18:20
In Antwort auf lotti_haselnuss

Ich bin in der 22. SSW und habe morgen einen Frauenarzttermin. Möglicherweise werde ich dann das Geschlecht des Kindes erfahren. Ich und mein Partner möchten es gerne beide wissen, allerdings würde ich es gerne für uns behalten und (noch) nicht Freunden und Verwandten erzählen, v.a. weil ich gar keine Lust auf Genderspezifische Geschenke haben, die definitiv von meiner SchwiMu kommen werden. Allerdings weiß ich auch, dass mein Partner sich wahrscheinlich verplappern wird und er leider auch nicht wirklich versteht, warum ich das Geschlecht nicht sofort der ganzen Welt mitteilen möchte. Wie habt ihr das geregelt? Habt ihr das Geschlecht vor der Geburt mitgeteilt? Hättet ihr vielleicht eine Idee, wie ich, falls die Info kommt, damit umgehen soll und wie ich es meinem Partner nochmal verdeutlichen kann, dass ich das Geschlecht nicht preisgeben will?

Mein Mann und ich wussten bei unserem ersten Kind bis zur Geburt nicht was es wird. 
Wir wollten uns überraschen lassen.

Ich bin jetzt zum zweiten mal schwanger und wir machen es wieder so. 
Bis zur Geburt soll das Geschlecht ein Geheimniss bleiben. 
Auch für uns. 

Wenn du nicht möchtest das ein Partner das Geschlecht ausplaudert sag ihm das einfach. 

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9. Oktober um 10:27

Och Kinners, man kann sich die Welt aber auch echt unnötig kompliziert und schwer machen. Und dieses ganze Gender-Gedöns. Ich kanns nicht mehr hören. Es gibt nunmal entweder Männlein oder Weiblein. Punkt. Wozu die Geheimhaltung? Freut euch auf ein gesundes KIND und teilt diese Freude doch mit der ganzen Welt.

Solche Gedankengänge werde ich nie nachvollziehen...

Und wenn ihr was geschenkt bekommt, was euch nicht passt, dann müsst ihr es dem Kind doch nicht anziehen.

Einfach mal easy bleiben, genießen, sich freuen und alle fünfe mal gerade sein lassen...

Alles Gute euch!

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9. Oktober um 11:09
In Antwort auf nico86

Och Kinners, man kann sich die Welt aber auch echt unnötig kompliziert und schwer machen. Und dieses ganze Gender-Gedöns. Ich kanns nicht mehr hören. Es gibt nunmal entweder Männlein oder Weiblein. Punkt. Wozu die Geheimhaltung? Freut euch auf ein gesundes KIND und teilt diese Freude doch mit der ganzen Welt.

Solche Gedankengänge werde ich nie nachvollziehen...

Und wenn ihr was geschenkt bekommt, was euch nicht passt, dann müsst ihr es dem Kind doch nicht anziehen.

Einfach mal easy bleiben, genießen, sich freuen und alle fünfe mal gerade sein lassen...

Alles Gute euch!

Ich glaub, dass die anderen Menschen es so schwer machen  

Die TE will einfach, dass sich alle auf das Kind freuen, egal welches Geschlecht, und möchte genderspezifische Geschenke und Aussagen nicht haben (kann ich gut verstehen.) Die Schwimu kann sich offensichtlich nicht dran halten.. 

Ich würds aber auch einfach so machen, und mir das Geschlecht nicht sagen lassen Unserer hat sich in Woche 30 verraten, aber wir haben uns das nie bestätigen lassen und daher auch alle unsere Freunde und Familie verrückt gemacht, weil sie das nicht "aushalten könnten" 

Ich hab aber schon einige Geschichten von Überraschungen im Kreissaal gehört, also war es mir so lieber 

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9. Oktober um 11:43
In Antwort auf anominia

Ich glaub, dass die anderen Menschen es so schwer machen  

Die TE will einfach, dass sich alle auf das Kind freuen, egal welches Geschlecht, und möchte genderspezifische Geschenke und Aussagen nicht haben (kann ich gut verstehen.) Die Schwimu kann sich offensichtlich nicht dran halten.. 

Ich würds aber auch einfach so machen, und mir das Geschlecht nicht sagen lassen Unserer hat sich in Woche 30 verraten, aber wir haben uns das nie bestätigen lassen und daher auch alle unsere Freunde und Familie verrückt gemacht, weil sie das nicht "aushalten könnten" 

Ich hab aber schon einige Geschichten von Überraschungen im Kreissaal gehört, also war es mir so lieber 

Ne, ich glaube nicht, dass die anderen Leute es so schwer machen. Es ist immer so schwer, wie man es sich selbst macht. Wo man keine Probleme sieht, gibt es auch keine. Aber wenn man natürlich selbst Angst davor hat, genderspezifische Geschenke zu erhalten, macht man sich m. E. das Ganze natürlich selbst enorm schwer, da können Andere nichts für. Zumal die Schwiegermutter oder sonst wer es sicherlich nicht böse meinen und sich sehr wahrscheinlich noch nicht mal irgendwas dabei denken, dem Kind dann entsprechende Geschenke zu machen...

Und außerdem: Wenn sie dann halt nicht vor der Geburt genderspezifische Geschenke erhalten, dann doch spätestens, wenn das Baby auf der Welt ist...

Nur weil wir das Jahr 2020 schreiben und in jeder Anzeige nun stehen muss "m/w/d" wird es trotzdem weiterhin genderspezifische Klamotten etc. geben und ebenso genügend Menschen, die diese gerne kaufen und verschenken. Wie gesagt, verstehe diesen Hype darum nicht und ja gebe es auch ganz offen zu: Ich weigere mich bis heute, meinem Babyboy ein rosa Tütü anzuziehen, weil es mir an einem Jungen schlicht und ergreifend nicht gefällt. Und hätte ich das Geschlecht geheimgehalten und man hätte mir z. B. typisch weibliche Babymode geschenkt, diese hätte ich -sorry- meinem Kind nicht angezogen! Wenn er irgendwann mal selbst entscheiden kann, was er anziehen möchte, ist es mir herzlich egal, was er trägt und auch, womit er spielt. Aber solange ich über ihn entscheiden muss, bekommt er nichts rosanes, nur weil das dem derzeitigen Gendertrend entspricht. Und ich finde es total traurig, Leuten sogar ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie gerade genderspezifische Geschenke machen. Es wird immer Toleranz gefordert, aber nur in eine Richtung, aber ich finde diese extreme Unterdrückung, nur um dieser Toleranz entsprechenden Ausdruck zu verleihen, auch bedenklich.

Aber keine Ahnung, jeder tickt anders. Ich finde einfach, es gibt wichtigere Dinge auf der Welt als sich über genderspezifische Geschenke zu mockieren. Ich teue niemanden weh und beleidige auch niemanden, indem ich genderorientiert schenke. Mir kam solch ein Gedanke in tausend Jahren einfach nicht. Sowohl als Mutter als auch als jemand, der werdenden Eltern etwas fürs Kind schenkt. 

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9. Oktober um 14:27

Ja stimmt es gibt Männlein und Weiblein.. aber Männlein müssen nicht nur blau tragen und Autos und Werkzeug toll finden und Weiblein in rosa Kleidchen mit Puppen und Teestübchen durch die Gegend hüpfen... und solange es noch Menschen gibt die genau das aber erwarten und komisch reagieren, wenn ein Junge ein rosa Kleidchen, Nagellack oder Schmuck toll findet oder ein Mädchen lieber kurze Haare trägt und auf Bäumen rumklettert.. ist es wichtig sich an diesem Gender-Gedöns aufzuhängen...!! Denn es ist nicht okay, wenn ein Mann einen Mann liebt und dafür angegriffen wird.. oder eine Frau sich nicht als Frau fühlt sondern als Mann und so leben möchte und deshalb angefeindet wird. Jeder Mensch sollte das Recht haben selbst zu entscheiden wie und mit wem er leben möchte...!! Ich finde also nicht, dass es falsch ist zu sagen man verrät das Geschlecht nicht. Die Frage ist doch eher warum kann sich Oma/Opa/Tante/Onkel nur auf das Baby freuen, wenn bekannt ist ob Junge oder Mädchen? Ich denke dafür muss man nicht wissen was es wird 🤷 es gibt ja auch immer mehr neutrales zum Verschenken..Ich sehe es auch so, dass es genauso falsch ist einem Mädchen zu verbieten mit Puppen zu spielen und rosa zu tragen, nur weil das zu geschlechtsspezifisch ist... aber fürs Baby entscheiden eh Mama und Papa und dann ist es doch nicht verkehrt ein Statement zu setzen und klar zu machen es gibt mehr also rosa mit Glitter und Blümchen für Mädchen und blau mit Autos für Jungs..
Wir haben das Geschlecht verraten, aber ich finde, wenn jmd das nicht möchte, dass als überzogen darzustellen ist Quatsch

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11. Oktober um 13:29
In Antwort auf wunschkind2020

Ja stimmt es gibt Männlein und Weiblein.. aber Männlein müssen nicht nur blau tragen und Autos und Werkzeug toll finden und Weiblein in rosa Kleidchen mit Puppen und Teestübchen durch die Gegend hüpfen... und solange es noch Menschen gibt die genau das aber erwarten und komisch reagieren, wenn ein Junge ein rosa Kleidchen, Nagellack oder Schmuck toll findet oder ein Mädchen lieber kurze Haare trägt und auf Bäumen rumklettert.. ist es wichtig sich an diesem Gender-Gedöns aufzuhängen...!! Denn es ist nicht okay, wenn ein Mann einen Mann liebt und dafür angegriffen wird.. oder eine Frau sich nicht als Frau fühlt sondern als Mann und so leben möchte und deshalb angefeindet wird. Jeder Mensch sollte das Recht haben selbst zu entscheiden wie und mit wem er leben möchte...!! Ich finde also nicht, dass es falsch ist zu sagen man verrät das Geschlecht nicht. Die Frage ist doch eher warum kann sich Oma/Opa/Tante/Onkel nur auf das Baby freuen, wenn bekannt ist ob Junge oder Mädchen? Ich denke dafür muss man nicht wissen was es wird 🤷 es gibt ja auch immer mehr neutrales zum Verschenken..Ich sehe es auch so, dass es genauso falsch ist einem Mädchen zu verbieten mit Puppen zu spielen und rosa zu tragen, nur weil das zu geschlechtsspezifisch ist... aber fürs Baby entscheiden eh Mama und Papa und dann ist es doch nicht verkehrt ein Statement zu setzen und klar zu machen es gibt mehr also rosa mit Glitter und Blümchen für Mädchen und blau mit Autos für Jungs..
Wir haben das Geschlecht verraten, aber ich finde, wenn jmd das nicht möchte, dass als überzogen darzustellen ist Quatsch

Danke, sehe ich genauso. Und ich finde es nicht verkehrt die Verwandtschaft in dieser Hinsicht klar zu briefen. Sonst wird nämlich das weibliche Erstgeborene mit Glitzerbodies und "I'm so sexy" Shirts überhäuft und das 2. Kind, wenn es ein Junge wird, hat dann nix zum Anziehen und der Konsumrausch geht erneut los. Der Wahn nach geschlechtsspezifischer Kleidung ist nämlich auch nicht ganz unkalkuliert von def Bekleidungsindustrie: Auch beim 2. Kind möglichst viel neu kaufen. Nur dass das nicht nachhaltig ist.

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11. Oktober um 17:59
In Antwort auf lotti_haselnuss

Ich bin in der 22. SSW und habe morgen einen Frauenarzttermin. Möglicherweise werde ich dann das Geschlecht des Kindes erfahren. Ich und mein Partner möchten es gerne beide wissen, allerdings würde ich es gerne für uns behalten und (noch) nicht Freunden und Verwandten erzählen, v.a. weil ich gar keine Lust auf Genderspezifische Geschenke haben, die definitiv von meiner SchwiMu kommen werden. Allerdings weiß ich auch, dass mein Partner sich wahrscheinlich verplappern wird und er leider auch nicht wirklich versteht, warum ich das Geschlecht nicht sofort der ganzen Welt mitteilen möchte. Wie habt ihr das geregelt? Habt ihr das Geschlecht vor der Geburt mitgeteilt? Hättet ihr vielleicht eine Idee, wie ich, falls die Info kommt, damit umgehen soll und wie ich es meinem Partner nochmal verdeutlichen kann, dass ich das Geschlecht nicht preisgeben will?

Das ist individuell.
​Also hier hängt alles von eurem Wunsch ab.
Ich kenne natürlich viele Paare, die das Geschlecht  erst nach der Geburt mitgeteilt haben. Es gibt auch Paare, die sofort über das Geschlecht erzählen.
Wie es bei mir war...
Ich hatte kein großes Geheimnis daraus. Geschlecht geheim halten wollte auch gar nicht. Ich hab alles gleich meiner Familie und Freunden erzählt. Nein, es war keine Baby Shower Party, aber alle wussten Geschlecht sofort.
Aber wenn du keinen Bock hast, das Geschlecht deines Babys zu erläutern, dann, ist es deine Sache.
Das ist auch nicht ok, dass dein Partner das anders sieht. Aber hier müsstet ihr euch einigen.
Warum ist das für dich so schwer, über das Geschlecht zu erzählen?
Du musst doch Gründe haben...
Hast du vielleicht Angst, verhext zu werden?
Deinem Partner „verdeutlichen“ bringt nichts. Versuch auch, ihn zu verstehen. Ich hoffe, ihr kommt zu einem Kompromiss.


 

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12. Oktober um 7:43
In Antwort auf wunschkind2020

Ja stimmt es gibt Männlein und Weiblein.. aber Männlein müssen nicht nur blau tragen und Autos und Werkzeug toll finden und Weiblein in rosa Kleidchen mit Puppen und Teestübchen durch die Gegend hüpfen... und solange es noch Menschen gibt die genau das aber erwarten und komisch reagieren, wenn ein Junge ein rosa Kleidchen, Nagellack oder Schmuck toll findet oder ein Mädchen lieber kurze Haare trägt und auf Bäumen rumklettert.. ist es wichtig sich an diesem Gender-Gedöns aufzuhängen...!! Denn es ist nicht okay, wenn ein Mann einen Mann liebt und dafür angegriffen wird.. oder eine Frau sich nicht als Frau fühlt sondern als Mann und so leben möchte und deshalb angefeindet wird. Jeder Mensch sollte das Recht haben selbst zu entscheiden wie und mit wem er leben möchte...!! Ich finde also nicht, dass es falsch ist zu sagen man verrät das Geschlecht nicht. Die Frage ist doch eher warum kann sich Oma/Opa/Tante/Onkel nur auf das Baby freuen, wenn bekannt ist ob Junge oder Mädchen? Ich denke dafür muss man nicht wissen was es wird 🤷 es gibt ja auch immer mehr neutrales zum Verschenken..Ich sehe es auch so, dass es genauso falsch ist einem Mädchen zu verbieten mit Puppen zu spielen und rosa zu tragen, nur weil das zu geschlechtsspezifisch ist... aber fürs Baby entscheiden eh Mama und Papa und dann ist es doch nicht verkehrt ein Statement zu setzen und klar zu machen es gibt mehr also rosa mit Glitter und Blümchen für Mädchen und blau mit Autos für Jungs..
Wir haben das Geschlecht verraten, aber ich finde, wenn jmd das nicht möchte, dass als überzogen darzustellen ist Quatsch

Ich wusste, dass ich genau so eine Reaktion erhalte und ich falsch verstanden werde!

Deswegen stelle ich hier nochmals klar: Natürlich soll die Gesellschaft gefälligst tolerieren, wenn Menschen homosexuell sind oder der Junge lieber mit Puppen spielt und das Mädchen mit Autos. Ich bin da absolut für Toleranz und konnte noch nie verstehen, warum Menschen z. B. wegen ihrer sexuellen Orientierung angeprangert werden!

Aber ich verstehe nicht, deswegen das Geschlecht geheimzuhalten oder einen Babyjungen niemals mehr in blau oder ein Mädchen niemals mehr in rosa zu kleiden oder - umgekehrt, um vielleicht ein Zeichen zu setzen- den Jungen Mädchensachen anzuziehen. Wie gesagt, wenn das Kind dies irgendwann selbst möchte, ok, aber solange das Kind diese Entscheidungen noch nicht treffen kann, finde ich das ziemlich albern. 

Und um Toleranz auszudrücken, kann man m. E. auch in anderen Bereichen entsprechend tolerant sein als dafür das eigene Baby zu instrumentalisieren. 

Und selbst wenn das Baby dann mal hier und da von Verwandten genderspezifisches Zeug geschenkt bekommt, ja mein Gott, dann hat man halt mal etwas im Kleiderschrank, was man dem Kind halt nicht anziehen möchte. Das meiste kaufen eh die Eltern. Geschenke sind Geschenke und wenn sie nicht gefallen, dann nutzt man sie halt nicht. Wo ist das Problem. 
 

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12. Oktober um 9:17
In Antwort auf nico86

Ich wusste, dass ich genau so eine Reaktion erhalte und ich falsch verstanden werde!

Deswegen stelle ich hier nochmals klar: Natürlich soll die Gesellschaft gefälligst tolerieren, wenn Menschen homosexuell sind oder der Junge lieber mit Puppen spielt und das Mädchen mit Autos. Ich bin da absolut für Toleranz und konnte noch nie verstehen, warum Menschen z. B. wegen ihrer sexuellen Orientierung angeprangert werden!

Aber ich verstehe nicht, deswegen das Geschlecht geheimzuhalten oder einen Babyjungen niemals mehr in blau oder ein Mädchen niemals mehr in rosa zu kleiden oder - umgekehrt, um vielleicht ein Zeichen zu setzen- den Jungen Mädchensachen anzuziehen. Wie gesagt, wenn das Kind dies irgendwann selbst möchte, ok, aber solange das Kind diese Entscheidungen noch nicht treffen kann, finde ich das ziemlich albern. 

Und um Toleranz auszudrücken, kann man m. E. auch in anderen Bereichen entsprechend tolerant sein als dafür das eigene Baby zu instrumentalisieren. 

Und selbst wenn das Baby dann mal hier und da von Verwandten genderspezifisches Zeug geschenkt bekommt, ja mein Gott, dann hat man halt mal etwas im Kleiderschrank, was man dem Kind halt nicht anziehen möchte. Das meiste kaufen eh die Eltern. Geschenke sind Geschenke und wenn sie nicht gefallen, dann nutzt man sie halt nicht. Wo ist das Problem. 
 

Weil genau damit Weichen gestellt werden. Ein Mädchen im "nice little girl" - Rüschenshirt wird von der Umgebung anders behandelt und wahrgenommen als der Junge im "Superhero"-Shirt. Und das prägt dann: Ein "oh was für ein süßes kleines Mädchen im hübschen Kleid" wird, positiv bestärkt in ihrem Auftreten, bevorzugt weiterhin liebreizend gekleidet werden wollen. Und schon ist das Kind voll drin in der Genderkacke- Spirale.

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13. Oktober um 14:21

Bei uns trat die Frage, ob wir das den Eltern verraten, gar nicht auf, weil wir auch bei allen 3 Kindern selbst bis zur Geburt das Geschlecht nicht wissen wollten.  Wir fanden das beide so schöner, spannender, und wir und die ganze Familie freuten sich einfach auf das Kind und nicht auf einen Jungen oder ein Mädchen.

Es gibt ja inzwischen auch genug neutrale und schöne Babysachen, so dass wir schon vorher viel besorgen konnten, und ich hatte auch kein Problem damit, meiner Tochter mal was Blaues anzuziehen, oder meinen Söhnen, was mit rosa, oder auch umgekehrt.  Viele Sachen haben alle 3 getragen und auch viele Spielsachen sind durch mehrere Hände gegangen oder gehörten von vornherein allen 3 zusammen.  Wir haben auch immer versucht, alle gleich zu behandeln, also nicht immer von meinem "ach so süßen und hübschen Töchterchen" zu sprechen, oder wie toll die Jungs Fußball spielen, usw.  Alle 3 haben teils sogenannte geschlechtstypische Verhalten entwickelt und teils eher untypische.  Meine Tochter ist die tougheste von den dreien, keine Angst vor nix, durchsetzungsstark, spielt andauernd draußen, klettert auf alles rauf und wenn sie nicht dreckig und mit Schrammen nach Hause kommt, war's kein richtiges Spiel.  Spiel mit Autos war für alle 3 nichts.  Der große ist voll der Kopfmensch, mag Mathematik und Computer, aber auch seine Kuscheltiere, der kleine ist total vernarrt in Tiere, von der Spinne bis zu allem, was es im Zoo gibt.  Mich machen sie alle stolz auf das, wie und wer sie sind, egal ob Junge oder Mädchen.  Und ich glaube, wir haben ihnen alle Möglichkeiten gegeben, genau ihre eigene Persönlichkeit und Interessen zu entfalten.

Alles andere sollte heute längst der Vergangenheit angehören, leider sind wir da aber wohl noch nicht angekommen.

LG Julia

 

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15. Oktober um 8:52
In Antwort auf waldmeisterin1

Weil genau damit Weichen gestellt werden. Ein Mädchen im "nice little girl" - Rüschenshirt wird von der Umgebung anders behandelt und wahrgenommen als der Junge im "Superhero"-Shirt. Und das prägt dann: Ein "oh was für ein süßes kleines Mädchen im hübschen Kleid" wird, positiv bestärkt in ihrem Auftreten, bevorzugt weiterhin liebreizend gekleidet werden wollen. Und schon ist das Kind voll drin in der Genderkacke- Spirale.

Aber warum ist das so schlimm?

Ist man ein schlechterer Mensch, wenn man ein Kleidchen trägt oder ein Superhero-Shirt?

Ich bin eine Frau und kleide mich total gerne weiblich. Ziehe im Sommer mega gerne Kleider an oder gelegentlich hohe Pumps, gerne auch mal mit Schleifchen, Rüschen oder sonst was.
Ich fühle mich durch meine Kleidung nicht benachteiligt oder in irgendeine Schiene gepresst und so empfinde ich auch nicht, wenn ich mein Baby entsprechend kleide.
Und wenn er irgendwann mal verstehen und kommunzieren kann und dann zu mir sagt, "Mama, ich möchte aber gerne mal ein Kleid anziehen". Na dann soll er es doch tun. Aber ihn jetzt als Baby ein Kleid anzuziehen, würde gegen meinen persönlichen Geschmack gehen.

Und wenn sich ein Kind von vorneherein im falschen Körper fühlt, dann wird man dieses Gefühl auch nicht mit entsprechender Kleidung unterdrücken. Es wird sich irgendwann outen bzw. man merkt einem Kind, welches im falschen Körper steckt, ja schon früh an, dass das so ist. Dies DANN zu akzeptieren und das Kind auf seinem weiteren Lebensweg zu bestärken, darin besteht für mich die wahre Akzeptanz und Toleranz, aber nicht von vorneherein irgendwelche Klamottenstile zu torpendieren!

 

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15. Oktober um 15:34
In Antwort auf nico86

Aber warum ist das so schlimm?

Ist man ein schlechterer Mensch, wenn man ein Kleidchen trägt oder ein Superhero-Shirt?

Ich bin eine Frau und kleide mich total gerne weiblich. Ziehe im Sommer mega gerne Kleider an oder gelegentlich hohe Pumps, gerne auch mal mit Schleifchen, Rüschen oder sonst was.
Ich fühle mich durch meine Kleidung nicht benachteiligt oder in irgendeine Schiene gepresst und so empfinde ich auch nicht, wenn ich mein Baby entsprechend kleide.
Und wenn er irgendwann mal verstehen und kommunzieren kann und dann zu mir sagt, "Mama, ich möchte aber gerne mal ein Kleid anziehen". Na dann soll er es doch tun. Aber ihn jetzt als Baby ein Kleid anzuziehen, würde gegen meinen persönlichen Geschmack gehen.

Und wenn sich ein Kind von vorneherein im falschen Körper fühlt, dann wird man dieses Gefühl auch nicht mit entsprechender Kleidung unterdrücken. Es wird sich irgendwann outen bzw. man merkt einem Kind, welches im falschen Körper steckt, ja schon früh an, dass das so ist. Dies DANN zu akzeptieren und das Kind auf seinem weiteren Lebensweg zu bestärken, darin besteht für mich die wahre Akzeptanz und Toleranz, aber nicht von vorneherein irgendwelche Klamottenstile zu torpendieren!

 

Weil es Menschen von vorneherein in Schubladen presst. Junge = wild und durchsetzungsfähig, Mädchen = nett und adrett. Alles andere erzeugt Blicke. Und das kann sehr subtil prägen. Bis ins Erwachsenenleben. 

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16. Oktober um 8:00
In Antwort auf nico86

Aber warum ist das so schlimm?

Ist man ein schlechterer Mensch, wenn man ein Kleidchen trägt oder ein Superhero-Shirt?

Ich bin eine Frau und kleide mich total gerne weiblich. Ziehe im Sommer mega gerne Kleider an oder gelegentlich hohe Pumps, gerne auch mal mit Schleifchen, Rüschen oder sonst was.
Ich fühle mich durch meine Kleidung nicht benachteiligt oder in irgendeine Schiene gepresst und so empfinde ich auch nicht, wenn ich mein Baby entsprechend kleide.
Und wenn er irgendwann mal verstehen und kommunzieren kann und dann zu mir sagt, "Mama, ich möchte aber gerne mal ein Kleid anziehen". Na dann soll er es doch tun. Aber ihn jetzt als Baby ein Kleid anzuziehen, würde gegen meinen persönlichen Geschmack gehen.

Und wenn sich ein Kind von vorneherein im falschen Körper fühlt, dann wird man dieses Gefühl auch nicht mit entsprechender Kleidung unterdrücken. Es wird sich irgendwann outen bzw. man merkt einem Kind, welches im falschen Körper steckt, ja schon früh an, dass das so ist. Dies DANN zu akzeptieren und das Kind auf seinem weiteren Lebensweg zu bestärken, darin besteht für mich die wahre Akzeptanz und Toleranz, aber nicht von vorneherein irgendwelche Klamottenstile zu torpendieren!

 

Es ist ja auch kein Problem, dass du es so machst und so bevorzugst. 
Es geht ja auch nicht darum, einem Mädchen gar nix rosarotes mehr anzuziehen, sondern nicht hauptsächlich Rosa im Schrank zu haben... Und darum, dass alle anderen Farben und Formen auch schön sind! Gelbe Sonnen zum Beispiel, grün, rot.. alles hübsche Farben  
Ich hab auch eine Freundin, die hasst Rosa, und zieht ihrem Kind erst ab dem Zeitpunkt, wo es selbst Rosa verlangt, etwas rosarotes. 

Der Hauptpunkt an dieser Geschichte und Disskussion hier ist, darauf hinzuweisen, dass die Verkaufsbranche genau mit diesen Klischees arbeitet und sie verstärkt. Es gibt quasi nur mehr blau / rosa Abteilungen, selten gemischt (bzw eine Abteilung rosa, die andere dunkel-bunt) und dagegen heißt es, anzuarbeiten. Wenn dein Junge jetzt nur Superhelden shirts trägt, und mit 10 dann plötzlich Mädchen sein will, dann wird sein Umfeld erschreckt sein. Dann wirst du ihm erklären müssen, warum die Leute ihn komisch angucken oder komisch finden. Warum sie einem Bub, der seine Haare abschneidet, sagen, "jetzt siehst du endlich wieder wie ein richtiger Junge aus" Warum muss ein richtiger Junge kurze Haare tragen? 

Der nächste Punkt, der mir auch ganz wichtig ist: Bis zum 7ten Lebensjahr entscheiden die Eltern, was man einem KInd schenken darf und was nicht. Ist gesetzlich verankert hat nix mit Toleranz zu tun - die Phrase "einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul" ist sehr veraltet! Bevor ich Blödsinn für mein Kind geschenkt bekomme, dass ich im Schrank verrotten lasse, dann bitte lieber gar nichts! Und DAS haben die lieben Schenkenden zu akzeptieren! Genauso, wie die Oma es zu akzeptieren hat, wenn man seinem kleinen Baby keinen Zucker geben möchte. Wenn die Mutter das so will, dann ist es so! Nicht herunterspielen mit "wir haben damals auch Zucker bekommen und wir sind auch gesunde Menschen" "die soll sich nicht so aufführen" etc. Toleranz beginnt schon hier, und endet bei der Erziehungs- und Sorgeberchitigung der Eltern. Eltern haben nicht einfach zu aktzeptieren, was andere Leute cool für ihr Kind finden, sondern die ANDEREN haben das zu aktzeptieren. 

Zum Thema Probleme: Nur weil ich wegschaue, wenn in der Bank jemand mit ner Pistole dasteht, ist diese Pistole nicht weniger real.. nur so als Vergleich. Dinge, die dir psychisch was ausmachen, dich verletzten, dir sorgen machen und dich beschäftigen, kann man meistens leider nicht einfach so ausschalten. Und wie der Geschmack auch, sind solche Sachen auch verschieden. Also bitte ich um etwas mehr Feingefühl wenn es um "Kopfsachen" und Bauchgefühl geht  

Zu guter Letzt: ich möchte hier auch niemanden angreifen oder seinen Standpunkt als weniger Wert abstufen, das ist überhaupt nicht mein Ziel. Sollte es passiert sein, dann entschuldige ich mich!
Ich will nur die Dringlichkeit der RosablauProblematik etwas unterstreichen. Kann dazu auch das Buch "Die rosa-himmelblau Falle" empfehlen =) 

Grüße und ein Schönes Wochenende an alle!

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16. Oktober um 10:24

Ohmann, "weils Menschen in Schubladen presst... alles andere erzeugt Blicke... das kann bis ins Erwachsenenalter prägen..."
Das halte ich für übertrieben. Die ganze Diskussion zu diesem Thema ist übertrieben. Ich finde, es gibt wichtigere und ernstere Themen auf dieser Welt, als sich über die Kleidung von Kindern zu mockieren.
Ich finde, dieses krampfhafte neutralisieren wollen von allem möglichen, ja am liebsten, Menschen geschlechtslos wirken zu lassen, nur um so Toleranz ausdrücken zu wollen, völlig übertrieben und es führt auch zu nichts. Lieber dann auch aufrichtig tolerant sein, wenns drauf ankommt.

Noch eins zum Thema Einzelhandel und geschlechtsorientierte Kleidung: Ich stelle bei weitem nicht fest, dass es für Jungs nur typische Jungsfarben zu kaufen gibt und für Mädels nur rosa. Im Gegenteil, im Kleiderschrank meines Jungen finden sich alle möglichen Farben und ich hatte keine Probleme, diese käuflich zu erwerben. Ich weiß nicht, welches Geschäft ein so extrem geschlechterorientiertes Sortiment hat. Sicherlich gibt es auch überall rosa und blau zu kaufen, aber nicht, wie hier suggeriert, ausschließlich. Es ist sehr einfach, geschlechtsneutral einzukaufen.

So, aber nun soll auch gut sein. Jeder soll es so handhaben, wie er es für richtig hält. Ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass der Welt sicherlich nicht dadurch geholfen wird, wenn man dem Einzelhandel plötzlich verbietet, typisch geschlechterorientierte Klamotten zu verkaufen.
Und es wird auch IMMER Menschen geben, die gerne typisch geschlechterorientiert kaufen werden und es wird auch IMMER Kinder, die sich unabhängig davon, ob sie nun von ihren Eltern in diese Rolle gespresst wurden oder nicht, typisch männlich oder typisch weiblich verhalten. Das ist nunmal unsere Natur, es gibt nunmal aus der Natur und Entstehung heraus nur X oder Y.

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16. Oktober um 10:58

Das eigentliche Kernproblem ist doch, glaube ich, folgendes...
die TE möchte das Geschlecht ungern verraten, weil sie sich, vermutlich, einfach nur wünscht, dass sich auf das Baby gefreut wird und nicht auf ein bestimmtes Geschlecht.

in meiner Schwiegerfamilie wurde sogar gewettet, wenn eine von uns Schwiegertöchtern schwanger war, was es wird. Da waren auch Mädchen zum Beispiel lieber gesehen als ein kleiner Bub.

wie ich schon schrieb... Frau ist schwanger, verkündet die frohe Botschaft und die erste weitere Frage ist, was es wird. Das ist schon krass, finde ich.
die Reaktionen auf meinen Sohn, als wir das outing hatten, war auch, anders als bei meiner Tochter. Weniger freudig halt.
ich denke die TE möchte das einfach vermeiden.

und was die Geschenke angeht...
kann es doch gut sein, dass die TE evt. Eine normale Wohnung hat und nicht ewig viel Lagerplatz fürs rosafarbene Bobbycar. Nicht benutzen oder weitergeben oder wegschmeißen... sind wir doch ehrlich, kann man den Kram doch auch nicht. Das gibt doch nur Ärger. Man hat den Kram dann rumliegen, Schränke sind voll, für nichts und wieder nichts.
schenkerei ist einfach generell Potential zum Krach, wenn man als schenkender nicht überlegt oder mal fragt oder anderen seinen Willen aufdrückt. Klingt blöd, ist aber leider so.

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16. Oktober um 11:09
In Antwort auf heuel1

Das eigentliche Kernproblem ist doch, glaube ich, folgendes...
die TE möchte das Geschlecht ungern verraten, weil sie sich, vermutlich, einfach nur wünscht, dass sich auf das Baby gefreut wird und nicht auf ein bestimmtes Geschlecht.

in meiner Schwiegerfamilie wurde sogar gewettet, wenn eine von uns Schwiegertöchtern schwanger war, was es wird. Da waren auch Mädchen zum Beispiel lieber gesehen als ein kleiner Bub.

wie ich schon schrieb... Frau ist schwanger, verkündet die frohe Botschaft und die erste weitere Frage ist, was es wird. Das ist schon krass, finde ich.
die Reaktionen auf meinen Sohn, als wir das outing hatten, war auch, anders als bei meiner Tochter. Weniger freudig halt.
ich denke die TE möchte das einfach vermeiden.

und was die Geschenke angeht...
kann es doch gut sein, dass die TE evt. Eine normale Wohnung hat und nicht ewig viel Lagerplatz fürs rosafarbene Bobbycar. Nicht benutzen oder weitergeben oder wegschmeißen... sind wir doch ehrlich, kann man den Kram doch auch nicht. Das gibt doch nur Ärger. Man hat den Kram dann rumliegen, Schränke sind voll, für nichts und wieder nichts.
schenkerei ist einfach generell Potential zum Krach, wenn man als schenkender nicht überlegt oder mal fragt oder anderen seinen Willen aufdrückt. Klingt blöd, ist aber leider so.

Ich wollte eigentlich gar nichts mehr dazu schreiben, weil ich das hier nicht ausarten lassen möchte, aber zu deinem Beitrag doch noch eins:

Ehrlich, sowas schockiert mich! Dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich über einen Jungen weniger freuen als über ein Mädchen oder umgekehrt. Sowas habe ich noch nie erlebt und ich glaube, deswegen denke ich gar nicht erst so kompliziert.
Als ich schwanger war, wurde ich auch von vielen Menschen gefragt, sei es Familie oder Freunde/Bekannte, Kollegen, Chefs etc., was es wird. Ich sehe in dieser Frage überhaupt nichts verwerfliches. Und ich finde es unfassbar traurig, in dieser Frage überhaupt etwas verwerfliches zu sehen, nur weil man befürchten muss, dass sich bei Bekanntgabe des Geschlechts dann weniger gefreut wird. Ganz ehrlich, von solch einem Umfeld würde ich mich dann auch distanzieren oder hätte jedem, der so ist, zumindest ordentlich meine Meinung gegeigt.
Ich habe diese Frage eher als Neugier und Vorfreude erlebt. Es war den Leuten völlig egal, was es wird, sie waren einfach nur gespannt. Und genau DAS sollte doch das normalste auf der Welt sein.
Und wenn man solche intoleranten Menschen (bin froh, solchen Menschen nie begegnet zu sein) auch noch unterstützt, indem man aus Angst vor negativen Reaktionen das Geschlecht bis zur Geburt geheim hält, sorry, dann ist einem auch nicht mehr geholfen...

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17. Oktober um 12:34

Ach,d as ist doch einfach so ein riesengroßes Feld, das ganze Thema.
Ich finds schön, dass es vielen tatsächlich egal ist, welches Geschlecht das eigene Kind hat. Manche kamen leider nicht so gesund durch ihre Kindheit und hegen, aus welchem Grund auch immer, einen gewissen Wunsch. Da isst schade für das Elternteil und noch trauriger für das Kind. Sowahl, wenn es das "falsche" Geschlecht hat, als auch - wegen dem dadurch oft rasultierenden Erwartungsdruck - wenn es das "richtige" Geschlcht hat.
Ich dachte mir dann, dass es sich bei der TE vieleicht auch so verhält, dass sie sich bspw einen Jungen wünscht, und Schwiemu sich ein Mädchen. Oder dass sie Angst hat, in Junge könnte weniger erwünscht sein und das ist für eine Mutter einfach schmerzhaft.
So oder so wills ie dann nicht vor Augen geführt bekommen, dass irgendeins ihrer Kinder "weniger wert" sein köntne, weil das Geschlecht "nicht richtig" ist.
Ich hab es leider für beide Geschlechter in der Familie, dass entweder Junge oder Mädchen bevorzugt und erwünscht sind. Da sist durchweg verletzend. Und es schmerzt das Mutterherz.
Und schwanger ist man eh sensibel.

Ich kann es übrigens auch verstehen, wenn man sich nach 2 oder 3 Kinder desselben Geschlechts halt doch offen oder heimlich eines vom anderen Geschlecht wünscht.

Komisch fand ich die bei mir so angekommene Aussage: Pack deinen Jungen besser gleich regelmäßig in rosa, dann wird er nicht komisch angeguckt, wenn er mit 10 plötzlich Mädchen sein will. Zumal da wieder außer Acht gelassen wird, dass es auch einfach Jungs geben darf, denen Mädchenklamotten besser gefallen und deswegen noch lange kein Mädchen sein wollen.
Ganz ehrlich ist die Gesellschaft eh grausam. Mädchen darf man in blau stecken, aber Jungs in Mädchenklamotten geht nicht. Auch kein blauer Pulli mit nem niedlichen Häschen drauf.
Mein ältester Sohn z.B. liebt alles schöne und findet die Mädchenabteilung sehr viel schöner (da wo ich einkaufe ist die auch rosa und die Jungsabteilung blau, man kann die schon von weitem sehr gut am Farbschlag auseinanderhalten, aber ich gehe auch in keine teuren Läden, vielleicht ist es dort anders) und wollte als kleiner Junge dort sehr viele Sachen gerne haben und hat auch geweint, wenn ich ihm nicht alles erlaubt habe. Ich habe versucht, gangbare Kompromisse zu schließen (Z.B.: Shorts in rot mit rosa Wellensittichen ja, Tutu mit Regenbogen nein (das hätt aber auch die Tochter bestenfalls zum spielen Zuhause bekommen, wenn sie sich das herzlich gewünscht hätte)). Dazu kam, dass er sich schon seit langem lange Haare wünscht, aus dem Grund, dass er sich auch schöne Frisuren machen lassen will.
Ihn verletzt das aber schon seit immer (seit er es versteht), wenn ihn jemand ein Mädchen nennt. Egal ob fremd oder im Bekanntenkreis. Es kommen relativ viele abfällige Bemerkungen. Und dann stehst du da und dein Kind ist unglücklich. Und will dann halt nicht mehr in den Kindergarten um sich vor den anderen Kindern zu schützen. Aber die Haare will er auch nicht hergeben. Von den Klamotten verabschiedete er sich schweren Herzens.
Selbst die Arzthelferin meinte letztens, dass er sich doch unbedingt die Haare mal wieder schneiden lassen müsste. Das fand ich auch sehr daneben.

Gut, meine wilde Tochter musste sich auch schon anhören, dass sie sich wie ein Junge benimmt, aber die tangiert das nicht so. Und wenn Mädchen Drachen cool finden und auf Bäume klettern, dann ist das gesellschaftlich doch weitgehend akzeptiert.

Und dann hab ich hier noch so einen kleinen typischen Jungen. Superhelden. Schwertkämpfer. Kämpfen und Raufen im allgemeinen und "ich trag doch kein rot, das ist ne Mädchenfarbe!" Aber lange Haare will auch er. Wenn ihn aber jemand ein Mädchen nennt, dann stellt er klar: Ich bin kein Mädchen! Ich bin ein Junge! - und dann ist der Drops für ihn gelutscht.

Kinder sind unterschiedlich, die Gesellschaft ist grausam. Du kannst deine Kinder von anfang an ihren Weg gehen lassen und trotzdem gibt es blöde Heinis, die ihnen Steine auf den Weg legen. Selbstbewusste Kinder steigen drüber weg, sensiblere bringt das zu Fall. Und ich denke es macht bei den meisten Kindern was an der Kinderseele, wenn das Außen sie mit mehr oder minder gehässigen Kommentaren Manipulationsversuche startet. (Hier kennen wir auch das klassische "Ein Mädchen macht sowas doch nicht. Da hast du so ein hübsches Kleid an, da kannst du doch nicht.... blablabla" Und nicht jedes Kind lässt sich daheim dafür stärken. Die Selbstbewussten gehen ihren Weg, der Rest bleibt auf der Strecke. Vermutlich unabhängig davon, ob man Schubladen wollte oder nicht.

Mein Großsohn zumindest ist jetzt glücklich in der Schule, denn die Hälfte der Jungs hat wohl noch längere Haare, als er.

Die Gesellschaft ist noch nicht wirklich bereit, für Jungs in rosa, ist mein persönliches Fazit.

Und deswegen sind gemischte Gefühle bei manchen Verwandten und Bekannten für mich auch ganz nachvollziehbar.

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19. Oktober um 0:37

Oh doch ich hab auch schon negative Erfahrungen gemacht.. ein Taxifahrer fragte bei meiner ersten Schwangerschaft was es wird. Ich habe damals noch völlig naiv und freudig und stolz geantwortet ein Mädchen (mein 1. Kind, ein Wunschkind, mein Mädchen wäre es ein Junge gewesen wäre ich genauso stolz gewesen)...! Reaktion.. der gute Herr schaut meinen Mann mitleidig an und sagt "Naja, der Junge ist das Ziel". Hätte es nicht geregnet und ich hätte nicht durch über den Abend entstandene Wassereinlagerungen in den Füßen meine Schuhe nicht mehr angekriegt, weshalb wir überhaupt Taxi fahren mussten, wäre ich ausgestiegen..! Meinem Mann viel dazu auch nix mehr ein.
Mein Sohn wurde oft mit rosa Schnulli oder rot-weiß gestreifter Mütze für ein Mädchen gehalten, aber meine Tochter wurde auch im Kleid für einen Jungen gehalten als Baby... da habe ich noch immer korrigiert. Bei meinem Sohn habe ich einfach nur noch lächelnd danke gesagt zu "so ein süßes Mädchen". Wieso auch nicht es war ja lieb gemeint und ob die Person nun denkt es ist ein Mädchen oder ein Junge ist mir wurscht.. ist ja keine Beleidigung das jeweils andere Geschlecht.
Viel verstörender fand ich eine Frau beim Einkaufen. Ich meinem Sohn im Tragetuch (etwa 6 Monate alt), die Dame guckt ihn an: "Der ist aber lieb und dabei sind Babys sonst gar nicht so ruhig, wenn sie nicht bei der Mama sind!" (Mein Sohn ist blond und blauäugig, ich habe dunkelbraunes Haar und fast schwarze Augen)... DAZU viel mir nix mehr ein. Welcher Mensch geht mit einem fremden Baby in einen Laden und schaut sich Babysachen an??
Fazit aus all meinen Erfahrungen es gibt einfach wirklich seltsame Menschen ohne Taktgefühl o.O.
Mir wurde schon auf einer Beerdigung an meinen Schwabelbauch gegrabscht und fröhlich gratuliert (ich war nicht schwanger), ich wurde gegen Ende der Schwangerschaft an irgendeiner Kioskkasse von der Verkäuferin entsetzt  gefragt, wann dieses grooooße Baby endlich zur Welt kommt und in einem Praktikum von einer Frau in meinem Alter die ich nicht kannte begrüßt mit: "Waaaas, du hast schon ein Kind??" Meine Antwort: "Du offenbar nicht!" fand sie dann "komischerweise" nicht mehr lustig...
Meine Tochter liebt blau und türkis, Kleider und Röcke und Hosen, Drachen, Puppen, Playmo, basteln Piraten, Pferde, Delfine, Pandas, klettert gerne, verkleidet sich gerne als Prinzessin, findet Schwerter toll,.unser Trampolin, schwimmt.gerne,.liest gerne.. kurzum sie ist ein Kind
Mein Sohn liebt lila und Glitzer, Haarreifen, Nagellack, Autos, Flugzeuge, Feuerwehr, Züge, seine Puppe und seinen Puppenwagen, Paw Patrol, hat Höhenangst, malt und bastelt gerne, findet Kleister eklig, mag Tiere und findet Insekten superspannend, will auch gerne reiten wie die große Schwester (was er darf, wenn er etwas älter ist), isst gerne Süßes.. kurzum ist ein Kind...
Und unser 3. Kind? (nochmal ein Mädchen laut Arzt), Mal gucken, vermutlich wieder völlig anders als die anderen Beiden in Interessen und Charakter^^
 

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19. Oktober um 0:42

Ich hab meinen Sohn neulich aus Interesse Mal.gefragt "bist du ein Junge oder ein Mädchen" ich wollte einfach wissen ob er damit schon was anfangen an. Er guckt mich an und sagt "Ich bin ein Jaron" (wie Aaron nur mit J). Da dachte ich mir Recht hat er.. voll egal^^

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19. Oktober um 9:08
In Antwort auf wunschkind2020

Ich hab meinen Sohn neulich aus Interesse Mal.gefragt "bist du ein Junge oder ein Mädchen" ich wollte einfach wissen ob er damit schon was anfangen an. Er guckt mich an und sagt "Ich bin ein Jaron" (wie Aaron nur mit J). Da dachte ich mir Recht hat er.. voll egal^^

Ach süß. Fast wie mein Kleiner, als er kleiner war. Da war es immer eine "Blitzgurke"

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19. Oktober um 9:25

Mein Sohn eifert sehr der großen Schwester nach. Sie ist 4 Jahre älter und sie sind sehr innig miteinander. 

Er war 2 Jahre alt, als er sich mit Haarspangen und Haarclips seiner Schwester dekorierte und stolz in den Kindergarten ging. Die Erzieherin... schaute mich an... und fragte: „Ist das Ihr Ernst?“
Ich war sehr angesäuert und entgegnete sehr deutlich: „JA! Denn er ist 2 Jahre alt. Ein kleiner 2-jähriger Junge! Wo ist das Problem, wenn er keines hat?“
seitdem mochte sie mich nicht mehr. 

Oder auch sehr krass von den Reaktionen her:
meine tochter war gute 5 Jahre alt. Sie hat wahnsinnig dickes Haar und damals war es auch recht lang. Das Kämmen und Pflegen war ein einziger Kampf. 
Irgendwann kam sie und sagte, sie möchte eine Frisur wie xy (ein frecher Bob).
alles was ich meinte war, dass sie sich das noch ein paar Tage überlegen soll. Sie überlegte und blieb dabei. Wir spendeten ihren Zopf für kranke Kinder (Perücken) und Tochter war glücklich mit ihrer neuen Frisur.
stolz zeigte sie sich im Kindergarten....
“ohhhh, warum hast du denn deine schöööönen Haare abgeschnitten?“
“DAS hätte ich nicht gemacht“
Blabla.
sie war da aber sehr cool und meinte nur: ich hab sie gespendet. Manche Kinder haben gar keine Haare. Ich finde mich so (mit Bob) viel hübscher.

manchmal hab ich gar nicht so viele Köpfe, wie bräuchte, um sie mir täglich anzupacken.

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19. Oktober um 11:55

Wirklich schön, eure Stories über eure Kids.
Schade, dass nicht alle Menschen so tolerant sind, dann gäbe es diese Grundsatzdiskussion überhaupt erst gar nicht.
Schlimm, dass sich wildfremde Menschen teilweise solch unverschämte Äußerungen rausnehmen. Bin froh, dass ich so etwas (noch) nicht erlebt habe!

Und nur noch mal zur Klarstellung, weil ich ja auch einen klaren Standpunkt dazu habe: Auch ich kleide meinen Babyboy kunterbunt Erst neulich habe ich richtig schicke Strumpfhosen, Langarmbodies und Schlafanzüge ergattert, die es in einem Kaufhaus sehr günstig im Angebot gab, u. a. aber nur noch in rosa. Trotzdem gekauft, weil ich sie hübsch und jetzt für die kalte Jahreszeit praktisch fand und brauchte!
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man wegen des ganzen Themas ja nicht gänzlich auch auf gendertypische Kleidung etc. verzichten muss.
Und trotz aller Toleranz würde ich meinem Jungen trotzdem in seinem jetzigen Alter, wo er noch nicht selbst entscheiden kann, was er anziehen möchte, ein Prinzessinnenkleid oder ein pinkes Tütü anziehen; das fände ich too much und würde sich für meinen persönlichen Geschmack schräg anfühlen. Denn für mich ist er jetzt ja nunmal erstmal ein Junge. Wie er sich irgendwann mal entwickelt, was er gerne tragen oder mit was er gerne spielen möchte, wenn er älter ist und selbst entscheiden kann, steht auf einem anderen Blatt. Dann darf er natürlich tragen, was er möchte

Ich bin sehr gespannt darauf, wie mein Sohnemann wird. Er kann werden, wie er möchte, ich werde ihn in jeder Lebensentscheidung unterstützen und ihm zeigen, dass ich als seine Mutter immer hinter ihm stehe und stolz auf ihn bin. Er soll in seinem Leben den Weg gehen, der ihn glücklich macht und ausfüllt, nur das wünsche ich mir für ihn und ich werde immer hinter ihm stehen

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