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Geringfügige beschäftigung + mutterschaftsgeld!!

30. Mai 2012 um 9:18 Letzte Antwort: 30. Mai 2012 um 14:09

hallo ihr lieben!
meine frage richtet sich an die mamis, die bereits ein kind während eines geringfügigen beschäftigungsverhältnisses erhalten haben, sprich die maximal 400 euro monatlich erhalten haben.
ich habe eben von meiner krankenkasse erfahren, dass ich in diesem fall für den gesamten zeitraum des mutterschutzes, also 6 wochen vor und die 8 wochen nach entbindung, lediglich einen einmaligen betrag von 210,00 euro erhalte. stimmt das? und ist es richtig, dass dann der arbeitgeber trotzdem noch auf das normale gehalt aufstocken muss? ich werde daraus nicht ganz schlau.
außerdem habe ich gelesen, dass in dem fall man elterngeld ab geburt beantragen kann und nicht erst nach ablauf der mutterschutzfrist. bekomme ich das elterngeld dann von geburt an?
sorry, dass alles etwas wirr ist, aber ich bin davon ausgegangen, dass ich das geld, was ich ja nunmal durch meine arbeit verdient habe, auch ganz normal über den mutterschutz weiter bekomme. finde das schon etwas frech, dass man dann dafür nur so einen peanuts-betrag erhalten soll...
würde mich über eure antworten freuen und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen...

danke schon mal!

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30. Mai 2012 um 10:27

Die kasse
Zahlt in der mutterschutzfrist, 6 Wochen vor entbindung und danach 8 Wochen (bei mehrlingen 12 Wochen) max.13 Euro pro Arbeitstag an dich. Die Differenz zu deinem nettogehalt muss dein ag aufstocken.
Das is auch bei mir so und ich bin / war Vollzeit.
Die elternzeit beantragt du bei deinem ag mindestens 7 Wochen bevor du Sie antrittst.
Das heisst, sobald dein Zwerg da ist, schickst du innerhalb einer Woche den Antrag an deinen ag. Genauso den Antrag für's Elterngeld.

Vorher geht das alles nich, weil da ja überall der geburtstermin mit rein muss.

Schau doch mal wo du bei dir ne elterngeldatelle hast und lass es dir da erklären. und wegen Kasse, rufst mal da an.

LG huin 36+5

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30. Mai 2012 um 10:39

Mir sagte die krankenkasse...
es kommt drauf an. Also könnte sein, dass du nur diesen pauschalbetrag bekommst.

Bekommst du den 400 eur job mit hartz 4 aufgestockt?
Bist du jetzt schon in elternzeit (von einem aelteren kind)?
Bist du alleine oder familienversichert?


Lg catsy

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30. Mai 2012 um 10:53

Die
kk hat recht du bist ja nicht über den GV Pflichtversichert deswegen hast du auch keinen anspruch auf 13 pro kalendertag sondern nur auf das entbindungsgeld von 210,00

Und frech finde ich das nicht du zahlst keine beiträge zur Krankenkasse warum sollest du das selbe geld wie jemand bekommen der sozialabgaben tätigt ?

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30. Mai 2012 um 12:00

...
Wenn du wie ich familienversichert bist, dann bekommst du maximal 210 Euro für den gesamten Zeitraum. Finde ich völlig ok, da ich keine KK- Beiträge zahle.

http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Mutterschaftsgeld-276.html

Die Differenz zum durchschnittlichen Nettogehalt zahlt laut diesem Link der Arbeitgeber trotzdem.



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30. Mai 2012 um 13:42

@treasury
vielleicht habe ich das etwas ungünstig ausgedrückt. natürlich verstehe ich, dass die krankenkassen diese zahlungen nicht übernehmen, da ich ja da auch nichts zu beigetragen habe. ABER es ist ja nunmal so, dass eine vollzeit- bzw. teilzeitkraft, die selbst versichert ist, ihr komplettes durchschnittsgehalt der letzten 12 monate bekommt.
wenn jetzt jemand GAR NICHT arbeiten geht, dann finde ich das vollkommen korrekt, dass derjenige nur einen ganz geringen teil erhält. wenn man allerdings eine geringfügige beschäftigung hat, dann tut man ja nunmal auch was für sein geld und dann sollte es vom staat her so geregelt sein, dass eine andere leistungsstelle diesen komplettbetrag auch übernimmt. denn die mutterschaftsgeldzahlung ist ja nun einmal dafür "gedacht", dass man die zeit bis zum elterngeld keine einbußen aufgrund einer schwangerschaft / geburt hat...was aber im falle einer geringfügig beschäftigten absolut der fall ist. oder sehe ich das falsch? ich z.b. habe in den letzten 12 monaten 400 euro verdient. und jetzt bekomme ich für die 6 wochen vor der geburt gerade mal die hälfte. das nenne ich ja schon ne mächtige einbuße für über 50%. und DAS ist es was ich nicht besonders fair finde. ich gehe ja schließlich auch für mein geld arbeiten und denke ich habe auch anspruch auf entsprechende fortzahlung.
aber gut, da lässt sich jetzt eh nix dran ändern, finde es halt einfach nur unfair, dass man quasi dafür bestraft wird, wenn man sein kind nicht gleich in die kita "abschiebt" und wieder voll arbeiten geht bis zum nächsten...

trotzdem danke für eure antworten!

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30. Mai 2012 um 13:49

Aber
du bekommst ja deinen gesamten Lohn, der Rest wird dir vom Arbeitgeber gezahlt, ist bei vollbeschäftigten doch auch so, einen Tel KK den Rest Arbeitgeber.

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30. Mai 2012 um 14:09

@schee
Du verwechselst Äpfel mit Birnen


Zum einen gibt es das Mutterschaftsgeld das sind bei gesetzlich oder freiwilligen versicherten 13 Kalendertag zuzüglich Ag zuschuss das ist eine reine Leistung der gesetzlichen KK wo du nunmal keine Beiträge zahlst da du ja die 400,00 brutto wie netto bekommst übrigens bekommt ein privat versicherteter auch nicht die 13

Du hättest Anrecht auf einen AG zuschuss zwischen deinem netto pro Tag und den 13 in deinem Fall kommt aber so gut wie nix raus da 13 x 31 Tage max im Monat schon 403 sind also bekommst du nur bei Monaten die 30 Tage haben 10 Zuschuss vom AG

Das nächste ist das Erziehungsgeld was nichts mit dem Mutterschaftgeld zu tun hat da wird das durchschnittliche Gehalt der letzten 12 Monate genommen und du erhälst 65 davon minimum 300 eventuell sogar noch eine Aufstockung wegen geringen Einkommen. Dh du hast prozentual schon mal mehr wie jemand der Voll arbeitet

Du bekommst dein Gehalt laufend brutto wie netto hast also keine Abzüge dann ist doch klar das du nicht genauso bekommst der jeden Monat über 1000,00 Steuern und Sozialabgaben zahlst.



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