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Gerade aus dem Krankenhaus! Tiefes Loch!

29. Dezember 2007 um 22:09

Hallo,

hab hier schon oft "rumgelesen" und schon an vielen Dramen Anteil genommen, aber ich hätte niemals gedacht, dass es mich tatsächlich auch mal so erwischt.

Mein Mann und ich haben vor 1 Jahr ein Haus gebaut und vor 4 Monaten geheiratet. Bis dahin lief alles nach Plan. Ich habe mir dann zur Hochzeit mein "Implanom" (Verhütungsstäbchen) entfernen lassen - mit dem ich übrigens SUPER zufrieden war - und wir haben uns mit Begeisterung der Zeugung eines kleinen Engels gemacht.
Vorige Woche (19.12.07) habe ich dann doch mal einen Schwangerschaftstest gemacht, da ich seit einigen Wochen überfällig war. SCHWANGER!!!! Zur Sicherheit hab ich gleich noch 2 Tests an den Tagen danach gemacht - SCHWANGER!!!!!! Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig und fühlte mich wie auf Wolke sieben! Meinem Mann wollte ich es dann zu Weihnachten sagen und hatte dafür einen kleinen Strampelanzug besorgt, den ich ihm als kleinen Wink zu Heilig Abend überreichen wollte. Nach Neujahr hatte ich dann geplant, zur Frauenärztin zu gehen, mir die Schwangerschaft dort bestätigen zu lassen und es dann nach und nach der Familie mitzuteilen. Planen kann man viel!

Aber es lief alles anders als gedacht. Samstag Abend (22.12.07) bekam ich dann starke Unterleibsschmerzen (Krampfanfälle) und Schmierblutungen. Ich war vollkommen durcheinander und wusste gar nicht, was jetzt los ist. In der Nacht war dann wieder alles ok und Sonntag konnte ich überhaupt nicht mehr laufen und habe bis abends nur noch auf der Couch verbracht. Dann ging es irgendwann nicht mehr und mein Mann hat sich durchgesetzt und mich ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde ich sofort eingewiesen, und kam nach der Ultraschalluntersuchung sofort unters Messer. Es ging alles soooo schnell, dass ich erst überhaupt nicht begriffen habe, was hier eigentlich passiert.

9. SSW, EILEITERSCHWANGERSCHAFT, rechter Eileiter musste sofort entfernt werden,

Tja, das war mein Weihnachten 2007!!!

Es ist so wahnsinnig schwer einfach da weiter zu machen, wo man vor ca. 2 Wochen war. Einfach so zu tun, als hätte es das "Kind" nicht gegeben. Ich bin jetzt seit gestern aus dem Krankenhaus raus und habe furchtbare Schmerzen. Mein Mann kümmert sich liebevoll um mich, aber ich habe das Gefühl, er versteht mich nicht wirklich. Er spricht immer nur davon, wir sollten das positive daran sehen, dass wir auf jeden Fall schwanger werden können. Aber es ist für mich so wahnsinnig schwer. Man fühlt sich so furchtbar als "Versagerin"! Absolut unfähig!

Im Fernsehen wird man ständig - fällt mir im Moment wahnsinnig oft auf - mit schwangeren Frauen konfrontiert, dass es mir kaum noch möglich ist, mich mit Fernsehen abzulenken.

Die Ärztin meint, wir könnten in 4 Wochen wieder Sex haben, sollten aber erst nach dem dritten Zyklus wieder mit der "Babyproduktion" beginnen. (Zitat!!!)

Ich weiß nicht mehr weiter! Falle in ein tiefes Loch und bin nur noch am heulen! Ich habe wahnsinnige Angst vor erneuten Schwierigkeiten, aber davon könnt Ihr mich natürlich auch nicht freisprechen. ES IST SO SCHWER!

LG Nadine


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30. Dezember 2007 um 0:00

Liebe nadine...
ich spüre deinen schmerz und deine ängste.
es tut mir leid, dass auch du soetwas durchleben mußt.
kurz zu mir. ich hatte im april diesen jahres eine ess, ende 8ssw. mein eileiter konnte erhalten bleiben.
ich hätte am 06.12.07 (ET) meinen engel, im arm halten sollen.
sie hat sich jedoch für einen anderen weg entschieden.
mein engelchen ist leider bestandteil, einer unvorstellbar schmerzhaften und tragischen geschichte.
ich habe ihr den namen maja nadjeschda gegeben. ihr papa hätte sie so genannt.
der name nadjeschda, bedeutet hoffnung. das habe ich erst später in erfahrung gebracht. ich habe gehofft und verloren-alle beide.
liebe nadine, nehme die worte deines mannes an.
alles im leben hat einen sinn. auch dieser verlust gehört dazu.
ich weiß, es fällt dir jetzt noch schwer loszulassen. mir ging es ganz genau so, wie dir.
zudem schwinden jetzt die schwangerschaftshormone.
man spürt, wie man in dieses riesen loch fällt und fragt sich, wie man da wieder heraus kommt. man weint und weint und stellt sich die quälende frage, warum?
liebe nadine, du wirst leider keine antwort auf diese frage erhalten.
nimm es an, wie es geschehen ist. versuche langsam loszulassen.
loslassen, heißt nicht vergessen. behalte dein engelchen ganz fest in deinem herzen.
ich konnte loslassen, indem ich mich von meinem engel verabschiedet habe.
ich habe eine wundervolle homepage gefunden, die eine mutter ins leben gerufen hat, die selbst ihr kind loslassen mußte.
ich habe dort eine gedenkseite für meinen engel eingerichtet und kann sie jederzeit besuchen.
wenn du magst, schicke ich dir adresse.
nehme dir die zeit zu trauern, dass ist wichtig.
ich wünsche dir kraft und alles liebe.


sternchen

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30. Dezember 2007 um 15:59
In Antwort auf tatum_12133266

Liebe nadine...
ich spüre deinen schmerz und deine ängste.
es tut mir leid, dass auch du soetwas durchleben mußt.
kurz zu mir. ich hatte im april diesen jahres eine ess, ende 8ssw. mein eileiter konnte erhalten bleiben.
ich hätte am 06.12.07 (ET) meinen engel, im arm halten sollen.
sie hat sich jedoch für einen anderen weg entschieden.
mein engelchen ist leider bestandteil, einer unvorstellbar schmerzhaften und tragischen geschichte.
ich habe ihr den namen maja nadjeschda gegeben. ihr papa hätte sie so genannt.
der name nadjeschda, bedeutet hoffnung. das habe ich erst später in erfahrung gebracht. ich habe gehofft und verloren-alle beide.
liebe nadine, nehme die worte deines mannes an.
alles im leben hat einen sinn. auch dieser verlust gehört dazu.
ich weiß, es fällt dir jetzt noch schwer loszulassen. mir ging es ganz genau so, wie dir.
zudem schwinden jetzt die schwangerschaftshormone.
man spürt, wie man in dieses riesen loch fällt und fragt sich, wie man da wieder heraus kommt. man weint und weint und stellt sich die quälende frage, warum?
liebe nadine, du wirst leider keine antwort auf diese frage erhalten.
nimm es an, wie es geschehen ist. versuche langsam loszulassen.
loslassen, heißt nicht vergessen. behalte dein engelchen ganz fest in deinem herzen.
ich konnte loslassen, indem ich mich von meinem engel verabschiedet habe.
ich habe eine wundervolle homepage gefunden, die eine mutter ins leben gerufen hat, die selbst ihr kind loslassen mußte.
ich habe dort eine gedenkseite für meinen engel eingerichtet und kann sie jederzeit besuchen.
wenn du magst, schicke ich dir adresse.
nehme dir die zeit zu trauern, dass ist wichtig.
ich wünsche dir kraft und alles liebe.


sternchen

Liebes Sternchen...
...ich danke Dir von Herzen für die tröstenden Worte. Es ist wirklich eine große Hilfe, wenn man mit Frauen spricht, die das gleiche durchgemacht haben.
Ich denke, ich werde das alles schon irgendwie schaffen, da mein Mann mich wirklich sehr unterstützt und sich rührend um mich kümmert. Durch dieses "Unglück" ist unsere Liebe noch viel größer geworden und wir wachsen noch näher aneinander. Natürlich werde ich mein "Engelchen" niemals vergessen, aber ich kann es jetzt schon kaum abwarten, wieder zu versuchen, schwanger zu werden. Auch wenn ich dieses Gefühl nur kurz für mich erleben durfte, so freue ich mich schon jetzt wieder darauf und habe mir vorgenommen, mir keine Angst zu machen! Ich danke Dir!!!

Im Moment frage ich Euch allerdings, wie lange Ihr denn nach Eurer OP noch mit Schmerzen rumgelaufen seid? Den ganzen Tag auf der Couch zu verbringen ist überhaupt nicht mein Ding, aber im Moment bin ich schon das kleinsten Belastung (auf Toilette gehen im 1. Stock) vollkommen fertig und die Schmerzen im Bauch sind immer noch nicht weg. Wie lange hat das denn bei Euch gedauert?

Ich wünschen Euch allen, die ähnliches erlebt habe wie ich alle Kraft dieser Welt "weiterzuleben" und die Zukunft anzupacken!
Einen guten Rutsch in ein neues Jahr und neues Glück wünsche ich Euch!

GLG Nadine

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31. Dezember 2007 um 11:50
In Antwort auf yara_12575839

Liebes Sternchen...
...ich danke Dir von Herzen für die tröstenden Worte. Es ist wirklich eine große Hilfe, wenn man mit Frauen spricht, die das gleiche durchgemacht haben.
Ich denke, ich werde das alles schon irgendwie schaffen, da mein Mann mich wirklich sehr unterstützt und sich rührend um mich kümmert. Durch dieses "Unglück" ist unsere Liebe noch viel größer geworden und wir wachsen noch näher aneinander. Natürlich werde ich mein "Engelchen" niemals vergessen, aber ich kann es jetzt schon kaum abwarten, wieder zu versuchen, schwanger zu werden. Auch wenn ich dieses Gefühl nur kurz für mich erleben durfte, so freue ich mich schon jetzt wieder darauf und habe mir vorgenommen, mir keine Angst zu machen! Ich danke Dir!!!

Im Moment frage ich Euch allerdings, wie lange Ihr denn nach Eurer OP noch mit Schmerzen rumgelaufen seid? Den ganzen Tag auf der Couch zu verbringen ist überhaupt nicht mein Ding, aber im Moment bin ich schon das kleinsten Belastung (auf Toilette gehen im 1. Stock) vollkommen fertig und die Schmerzen im Bauch sind immer noch nicht weg. Wie lange hat das denn bei Euch gedauert?

Ich wünschen Euch allen, die ähnliches erlebt habe wie ich alle Kraft dieser Welt "weiterzuleben" und die Zukunft anzupacken!
Einen guten Rutsch in ein neues Jahr und neues Glück wünsche ich Euch!

GLG Nadine

Liebe Nadine, es tut mir so leid fuer dich...
Hallo,

Wie du schon sicher gelesen hast, habe ich auch, wie du mit Weihnachten im Krankenhaus gelegen und ist meine 2. ESS erntfernt worden. Ich kann deine Gefuehle so gut verstehen.

Im Moment geht es mir die Umstaende entsprechend gut. Ich habe noch Schmerzen wie du, aber die haben vor allem mit dem Ziehen der Haut zu tun. Die Haut um meine Faeden. Das tut vor allem weh. In meinem Koerper habe ich noch wenig Schmerzen. Ich wende jetzt auch keine Arzneimittel gegen Schmerzen mehr an.

Tag auf Couch zu verbringen ist auch nicht mein Ding, aber ich habe mittlerweile mein Rythmus gefunden: 8.30-13.00u aktiv sein: essen, hinter PC sitzen, Spaziergang machen, einkaufen in der Naehe, und dann von 13-15u Ruhe: schlafen und danach wieder aktiv sein bis 22.00u. Dann wieder schlafen. Auch heute werde ich das machen. Ich hoffe bei Freunde hier in der Naehe, bei den wir Sylvester feiern, auch zwischen 22 und 0.00u mich hinlegen zu koennen.
Die Muedigkeit wird immer weniger. Bei meiner ersten OP im August hatte es ungefaehr 2 Wochen gedauert, dass ich noch mittags geschlafen hatte, aber danach ging es mir besser und nach einer Monat brauchte ich auch nicht mehr so ganz frueh ins Bett zu gehen. Das ist denke ich pro Person unterschiedlich wie ein Koerper mit einer OP umgeht. Ich hoere im Moment gut auf meinem Koerper zu und nehme meine Ruhe.

Nadine, deine Trauer ist normal. Beim ersten Mal war ich auch (?) auf einer rosa Wolke und habe danach dann auch ganz viel geweint. Ich habe mich 3 Monate die Zeit gegeben um mich von meinem Sternchen zu verabschieden und die Zeit hatte mir gut getan. Mein zweites Kind war deshalb auch kein Ersatzkind. Es durfte sich selbst sein, wenn es richtig zur Welt gekommen waere. Momentan ist meine Trauer weniger, weil ich schon damit gerechnet hatte, dass es wieder schief gehen konnte. Trotzdem ist einiger Schmerz da. Die Enttaeuschung ist noch immer gross, weil ich auch dieses Kind schon geliebt hatte. Lass dir Zeit zum Trauern, egal was Anderen sagen.

Ich wuensche uns auch das Beste und, dass wir schnell wieder schwanger werden durfen und, dass es dann richtig klappen wird.
Nicht Aufgeben! Das Jahr 2008 wird unser Jahr. Hoffen ist wichtig!

Viel Kraft und ich denke an dich und deinen Mann.
Liebe Gruesse,
Cindy

Mormeltje, + 13.08.2007 SSW 5+4 ESS Links
Friemeltje, + 25.12.2007 SSW 7+0 ESS Links (gleiche Stelle)

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1. Januar 2008 um 21:29
In Antwort auf akua_11988820

Liebe Nadine, es tut mir so leid fuer dich...
Hallo,

Wie du schon sicher gelesen hast, habe ich auch, wie du mit Weihnachten im Krankenhaus gelegen und ist meine 2. ESS erntfernt worden. Ich kann deine Gefuehle so gut verstehen.

Im Moment geht es mir die Umstaende entsprechend gut. Ich habe noch Schmerzen wie du, aber die haben vor allem mit dem Ziehen der Haut zu tun. Die Haut um meine Faeden. Das tut vor allem weh. In meinem Koerper habe ich noch wenig Schmerzen. Ich wende jetzt auch keine Arzneimittel gegen Schmerzen mehr an.

Tag auf Couch zu verbringen ist auch nicht mein Ding, aber ich habe mittlerweile mein Rythmus gefunden: 8.30-13.00u aktiv sein: essen, hinter PC sitzen, Spaziergang machen, einkaufen in der Naehe, und dann von 13-15u Ruhe: schlafen und danach wieder aktiv sein bis 22.00u. Dann wieder schlafen. Auch heute werde ich das machen. Ich hoffe bei Freunde hier in der Naehe, bei den wir Sylvester feiern, auch zwischen 22 und 0.00u mich hinlegen zu koennen.
Die Muedigkeit wird immer weniger. Bei meiner ersten OP im August hatte es ungefaehr 2 Wochen gedauert, dass ich noch mittags geschlafen hatte, aber danach ging es mir besser und nach einer Monat brauchte ich auch nicht mehr so ganz frueh ins Bett zu gehen. Das ist denke ich pro Person unterschiedlich wie ein Koerper mit einer OP umgeht. Ich hoere im Moment gut auf meinem Koerper zu und nehme meine Ruhe.

Nadine, deine Trauer ist normal. Beim ersten Mal war ich auch (?) auf einer rosa Wolke und habe danach dann auch ganz viel geweint. Ich habe mich 3 Monate die Zeit gegeben um mich von meinem Sternchen zu verabschieden und die Zeit hatte mir gut getan. Mein zweites Kind war deshalb auch kein Ersatzkind. Es durfte sich selbst sein, wenn es richtig zur Welt gekommen waere. Momentan ist meine Trauer weniger, weil ich schon damit gerechnet hatte, dass es wieder schief gehen konnte. Trotzdem ist einiger Schmerz da. Die Enttaeuschung ist noch immer gross, weil ich auch dieses Kind schon geliebt hatte. Lass dir Zeit zum Trauern, egal was Anderen sagen.

Ich wuensche uns auch das Beste und, dass wir schnell wieder schwanger werden durfen und, dass es dann richtig klappen wird.
Nicht Aufgeben! Das Jahr 2008 wird unser Jahr. Hoffen ist wichtig!

Viel Kraft und ich denke an dich und deinen Mann.
Liebe Gruesse,
Cindy

Mormeltje, + 13.08.2007 SSW 5+4 ESS Links
Friemeltje, + 25.12.2007 SSW 7+0 ESS Links (gleiche Stelle)

Liebe Cindy....
...ich danke Dir für Deine aufmunternden Worte und wünsche Dir und allen Anderen hier im Forum alles Glück dieser Welt für das nun kommende Jahr 2008!

FROHES NEUES JAHR!

GLG Nadine

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2. Januar 2008 um 10:28
In Antwort auf yara_12575839

Liebe Cindy....
...ich danke Dir für Deine aufmunternden Worte und wünsche Dir und allen Anderen hier im Forum alles Glück dieser Welt für das nun kommende Jahr 2008!

FROHES NEUES JAHR!

GLG Nadine

Danke, Nadine!
Hallo Nadine,

Danke fuer deinen Wunsch. Warst du trotz deiner Trauer und trotz deiner Schmerzen noch in einigermasse in der Lage Silvester zu geniessen?
Ich doch. Obwohl ich auch noch mittags geweint hatte, war ich abends so froh zusammen mit meinen Freunden zu sein. Sie waren so nett zu mir. Ich war so dankbar fuer diesen schoenen Abend. Ich war auch so voller guten Hoffnung fuers naechste Jahr (2008).

Das Beste fuer dich und alle Anderen,
Liebe Gruesse,
Cindy

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4. Januar 2008 um 21:21
In Antwort auf akua_11988820

Danke, Nadine!
Hallo Nadine,

Danke fuer deinen Wunsch. Warst du trotz deiner Trauer und trotz deiner Schmerzen noch in einigermasse in der Lage Silvester zu geniessen?
Ich doch. Obwohl ich auch noch mittags geweint hatte, war ich abends so froh zusammen mit meinen Freunden zu sein. Sie waren so nett zu mir. Ich war so dankbar fuer diesen schoenen Abend. Ich war auch so voller guten Hoffnung fuers naechste Jahr (2008).

Das Beste fuer dich und alle Anderen,
Liebe Gruesse,
Cindy

Silvester war nicht das, was es hätte sein sollen!
Mein Mann und ich haben uns einen gemütlichen Abend gemacht. Im Fernsehen kam nur Müll und meine Stimmung war auch nicht die Beste!
Ich hoffe, ich erlebe solch ein Silvester nie wieder!!!!

Lg Nadine

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5. Januar 2008 um 12:26
In Antwort auf yara_12575839

Silvester war nicht das, was es hätte sein sollen!
Mein Mann und ich haben uns einen gemütlichen Abend gemacht. Im Fernsehen kam nur Müll und meine Stimmung war auch nicht die Beste!
Ich hoffe, ich erlebe solch ein Silvester nie wieder!!!!

Lg Nadine

Schade...
Hallo Nadine,

Schade, dass deine Silvester nicht so schoen wie meines war, aber ich hoffe mit dir mit, dass du nie wieder solch ein Silvester erlebst.

Wie geht es dir weiter?

Denke an dich, liebe Gruesse,
Cindy

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5. Januar 2008 um 18:58

Mir geht es ähnlich
Hallo Nadine,

ich hatte am 10.12. eine Eileiterschwangerschaft ....
Ich beginne am besten am Anfang.
Mein Freund und ich haben uns so sehr ein Baby gewünscht und wir wollten, dass es in den Sommermonaten geboren wird. Ja, wie Du schon sagst, planen kann man viel.
Am 22.11.hatte ich das erste Mal wahnsinnige Schmerzen im Unterleib, mir war übel und schwindlig, mein Kreislauf war total am Ende. An diesem Abend war ich allein auf Arbeit (wie die anderen Male auch)und keiner konnte mir helfen. Irgendwie habe ich mich nach Hause geschleppt und meinen Freund angerufen. Er ist leider die Woche über beruflich unterwegs. Ich wußte nicht was los ist. Stunden später wurden die Schmerzen weniger und am nächsten Morgen ging es mir wieder gut und auch die nächsten 3 Tage. Am 26.11., 30.11., 03.12. hatte ich diese wahnsinnigen Schmerzen mit Kreislaufproblemen wieder.
Ich war schon Dauergast bei meinem Frauenarzt. Blutuntersuchungen und Ultraschall haben nichts ergeben. Ich fragte ihn, ob ich schwanger sein kann. Er untersuchte mich und konnte aber nichts genaues feststellen, nur dass die Gebärmutter aufgelockert ist und das schon auf eine Schwangerschaft deuten könnte. Er hat mich jedesmal krank geschrieben, aber ich bin auf Arbeit. Tja, am 03.12. verordnete er mir absolute Ruhe und am 07.12. sollte ich wieder kommen. An diesem Tag stellte er mit einem Test die Schwangerschaft fest und meinte, die Schmerzen seien normal, da sich ja die Mutterbänder dehnen. Ich habe geweint vor Freude und mein Freund teilte mit mir diese Freude, als ich ihm den positiven Schwangerschaftstest zeigte. Am Wochenende wurde mein Bauch dicker und ich habe die Hosen schon nicht mehr zubekommen und mir ging es auch überhaupt nicht gut. Das fand ich ganz schön komisch, aber naja, der Arzt hatte ja gemeint, es wäre normal.
Am 10.12. ist mein Freund dann wieder weg gefahren und ich habe mich an die Anordnung des Arztes gehalten und habe mir viel Ruhe gegönnt. Gegen 11.00 Uhr bekam ich dann wieder diese unheimlich starken Schmerzen. Mein Freund war schon fast auf der Arbeit (250 km von uns entfernt) angekommen, er kehrte sofort um und kam nach Hause. Meinen Frauenarzt konnte ich nicht mehr erreichen und die Sprechstundengehilfin meinte, wenn es in einer Stunde nicht besser wird, sollte ich ins Krankenhaus. Dort ging alles so schnell, der Arzt sagte etwas von Freiflüssigkeit im Bauch (Blut), Eileiterschwangerschaft und lebensbedrohlich und dann lag ich auch schon auf dem OP-Tisch. Mein rechter Eileiter war geplatzt und dieser mußte auch entfernt werden. Als ich nach der OP erwachte war mein erster Gedanke, ich hätte dies alles nur geträumt. Wir hatten uns doch sooooo sehr auf dieses Baby gefreut. Ich war nur noch am weinen und die erste Zeit konnte ich über das Geschehene nicht reden. Mir fällt es heute noch schwer, da ich es nicht begreifen kann und auf die Frage "Warum" bekommt man keine Antwort. Mein Partner und die ganze Familie helfen mir sehr, sie sind für mich da. Auch meine beste Freundin, sie kommt einfach mal vorbei und nimmt mich in den Arm, das hilft für einen Moment.
Leider geht es mir seitdem nicht gut, ich habe Schmerzen und mir ist ständig übel. Am 31.12. hatte ich dann wieder einen totalen Rückschlag. Die Übelkeit wurde immer schlimmer, ich hatte Bauchschmerzen und Unterleibsschmerzen - Silvester war gelaufen. Am 01.01. waren wir erneut im Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass sich die Wunde entzündet hat. Ich sollte dort bleiben und sie wollten mir Antibiotika verabreichen. Ich wollte nicht schon wieder ins Krankenhaus und durfte dann auch gleich wieder nach Hause. Jetzt nehme ich Antibiotika und noch ein anderes Mittel, dass meist nach so einer OP verabreicht wird.
Gestern war ich wieder bei meinem Frauenarzt, bin weiterhin bis 18.01. krank geschrieben, weiterhin Ruhe ....Er ist so oberflächig. Für ihn ist das normal, mein Körper und alle Organe wären auf schwanger eingestellt gewesen und er müsse sich wieder umstellen. Nichts, ob die Entzündung zurückgegangen ist oder ähnliches. Anschließend war ich noch bei meiner Hausärztin. Sie untersucht jetzt mein Blut und am Montag gehe ich wieder zu ihr.
Ich möchte, dass es mir endlich mal wieder besser geht, dass die Schmerzen aufhören. Ich bin so froh, dass mein Freund noch Urlaub hat und er einfach für mich da ist.

Ich wünsche dir alles Gute und drücke dich ganz lieb.

Liebe Grüße

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7. Januar 2008 um 20:02
In Antwort auf akua_11988820

Schade...
Hallo Nadine,

Schade, dass deine Silvester nicht so schoen wie meines war, aber ich hoffe mit dir mit, dass du nie wieder solch ein Silvester erlebst.

Wie geht es dir weiter?

Denke an dich, liebe Gruesse,
Cindy

Danke...
..Cindy!!!

Es ist wirklich schön, wenn man solch eine Anteilnahme erfahren darf.

Ich bin immer noch krank geschrieben und muss am Freitag nochmal zur Blutabnahme. Meine Hormonwerte sind noch nicht 100%ig und Schmerzen habe ich nun 2 Wochen nach der OP immer noch. Aber alles in allem geht es mir doch schon viel besser, als vor einer Woche!

GLG Nadine

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8. Januar 2008 um 11:22
In Antwort auf yara_12575839

Danke...
..Cindy!!!

Es ist wirklich schön, wenn man solch eine Anteilnahme erfahren darf.

Ich bin immer noch krank geschrieben und muss am Freitag nochmal zur Blutabnahme. Meine Hormonwerte sind noch nicht 100%ig und Schmerzen habe ich nun 2 Wochen nach der OP immer noch. Aber alles in allem geht es mir doch schon viel besser, als vor einer Woche!

GLG Nadine

Hallo Nadine,
Mir geht es aehnlich wie dir. Seit Samstag sind die Schmerzen wieder gekommen, aber ich denke, dass die Schmerzen von meinen Bauchmueskeln kommen, weil ich die nur erfahre wenn ich laufe oder Fahrrad fahre (Freitag erste Mal wieder versucht nach 2 Wochen Ruhe). Die Schmerzen sollen irgendwann weniger worden hoffe ich.

Schoen zu lesen, dass du auch noch krank geschrieben bist. ich auch und ich moechte erst mal ab 28 Januar wieder in Ruhe anfangen. Es dauerte beim letzten Mal ungefaehr eine Monat, bevor ich wieder voellig in der Lage war, alle Taetigkeiten aus zu ueben, als vor der OP. Also gehe ich davon aus, dass das dieses mal auch wieder solange dauert. Ausserdem bin ich noch viel zu traurig und ich moechte nicht, dass meine Arbeitskollegen und -Kolleginnen erfahren was mir passiert ist. Also warte ich auch deshalb noch ein bisschen.

Du musst Freitag zur Blutentnahme, ich Donnerstag. Meine FAE hatte mich Freitagnachmittag noch angerufen um zu sagen, dass mein HCG-Wert schnell runter gefallen war und dass ich nur noch Donnerstag zur endgueltigen Blutentnahme vorbei kommen muss. Das freut mich. Ich hoffe dan auch, dass ich heute oder morgen meine Abbruchblutung bekomme. Das war beim ersten Mal auch so. Als der Wert beinahe nul war, fing ich an zu bluten. Das war gut.(Ich hatte keine Ausschabung waehrend der OP). Vier Wochen spaeter bekam ich dann wieder meine erste Regelblutung. Jetzt hoffe ich, dass es wieder so gehen wird. Je frueher ich blute, desto frueher kann ich in 3 oder 4 Monaten noch mal versuchen schwanger zu werden.

Im Moment geht es mir in einigermasse gut. Ich weine so ab und zu. Ich kann es noch nicht ganz fassen, dass ich nicht mehr schwanger bin. In den Momenten, wenn ich es fasse, dann tut es schrecklich weh und bin ich boese. Aber nach einer Weile geht es mir dann wieder besser. Ist das bei dir auch so?
Trotzdem geht es mir, wie du sagst, auch besser als vor einer Woche.
Es ist schoen zu lesen, dass es dir etwas aehnlich geht.Dann fuehle ich mich nicht ganz alleine.

Nadine, mach es gut, ich denke an dich und ich hoffe, dass du auch nicht den Mut und Hoffnung aufgibst.

Tschuess,
Liebe Gruesse,
Cindy

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29. Januar 2008 um 13:11
In Antwort auf akua_11988820

Hallo Nadine,
Mir geht es aehnlich wie dir. Seit Samstag sind die Schmerzen wieder gekommen, aber ich denke, dass die Schmerzen von meinen Bauchmueskeln kommen, weil ich die nur erfahre wenn ich laufe oder Fahrrad fahre (Freitag erste Mal wieder versucht nach 2 Wochen Ruhe). Die Schmerzen sollen irgendwann weniger worden hoffe ich.

Schoen zu lesen, dass du auch noch krank geschrieben bist. ich auch und ich moechte erst mal ab 28 Januar wieder in Ruhe anfangen. Es dauerte beim letzten Mal ungefaehr eine Monat, bevor ich wieder voellig in der Lage war, alle Taetigkeiten aus zu ueben, als vor der OP. Also gehe ich davon aus, dass das dieses mal auch wieder solange dauert. Ausserdem bin ich noch viel zu traurig und ich moechte nicht, dass meine Arbeitskollegen und -Kolleginnen erfahren was mir passiert ist. Also warte ich auch deshalb noch ein bisschen.

Du musst Freitag zur Blutentnahme, ich Donnerstag. Meine FAE hatte mich Freitagnachmittag noch angerufen um zu sagen, dass mein HCG-Wert schnell runter gefallen war und dass ich nur noch Donnerstag zur endgueltigen Blutentnahme vorbei kommen muss. Das freut mich. Ich hoffe dan auch, dass ich heute oder morgen meine Abbruchblutung bekomme. Das war beim ersten Mal auch so. Als der Wert beinahe nul war, fing ich an zu bluten. Das war gut.(Ich hatte keine Ausschabung waehrend der OP). Vier Wochen spaeter bekam ich dann wieder meine erste Regelblutung. Jetzt hoffe ich, dass es wieder so gehen wird. Je frueher ich blute, desto frueher kann ich in 3 oder 4 Monaten noch mal versuchen schwanger zu werden.

Im Moment geht es mir in einigermasse gut. Ich weine so ab und zu. Ich kann es noch nicht ganz fassen, dass ich nicht mehr schwanger bin. In den Momenten, wenn ich es fasse, dann tut es schrecklich weh und bin ich boese. Aber nach einer Weile geht es mir dann wieder besser. Ist das bei dir auch so?
Trotzdem geht es mir, wie du sagst, auch besser als vor einer Woche.
Es ist schoen zu lesen, dass es dir etwas aehnlich geht.Dann fuehle ich mich nicht ganz alleine.

Nadine, mach es gut, ich denke an dich und ich hoffe, dass du auch nicht den Mut und Hoffnung aufgibst.

Tschuess,
Liebe Gruesse,
Cindy

Nach sooo vielen Wochen...
....sind meine Hormonwerte (Beta-HCG) immer noch nicht in Ordnung.

Die OP ist nun schon 5 Wochen her und meine Beta-HCG-Werte sind immer noch nicht bei 0. Zwischendurch sind sie sogar nochmal angestiegen (von 10 auf 14). Jetzt liegen sie bei 1,irgendwas und am Donnerstag muss ich nochmal zum "Aderlass".

Ich warte vollkommen ungeduldig auf meine erste Periode nach der OP und kann es kaum erwarten, in einigen Monaten wieder mit der "Kinder-Zeugung" anzufangen. Schmerzen habe ich keine mehr und bin auch seit 2 Wochen wieder im Büro. Anfänglich hatte ich etwas Probleme mit der Rennerei, da ich täglich viel zu laufen habe, aber das hat sich gelegt. Die Narben sind schon kaum noch zu sehen und zu spüren.

Der normale Alltag hat mich wieder und ich versuche einfach, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich danke Euch für die vielen Lieben Wünsche und hoffe, dass wir bald ein kleines Baby im Arm halten dürfen.

GLG Nadine

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29. Januar 2008 um 13:19
In Antwort auf gizi_12877398

Mir geht es ähnlich
Hallo Nadine,

ich hatte am 10.12. eine Eileiterschwangerschaft ....
Ich beginne am besten am Anfang.
Mein Freund und ich haben uns so sehr ein Baby gewünscht und wir wollten, dass es in den Sommermonaten geboren wird. Ja, wie Du schon sagst, planen kann man viel.
Am 22.11.hatte ich das erste Mal wahnsinnige Schmerzen im Unterleib, mir war übel und schwindlig, mein Kreislauf war total am Ende. An diesem Abend war ich allein auf Arbeit (wie die anderen Male auch)und keiner konnte mir helfen. Irgendwie habe ich mich nach Hause geschleppt und meinen Freund angerufen. Er ist leider die Woche über beruflich unterwegs. Ich wußte nicht was los ist. Stunden später wurden die Schmerzen weniger und am nächsten Morgen ging es mir wieder gut und auch die nächsten 3 Tage. Am 26.11., 30.11., 03.12. hatte ich diese wahnsinnigen Schmerzen mit Kreislaufproblemen wieder.
Ich war schon Dauergast bei meinem Frauenarzt. Blutuntersuchungen und Ultraschall haben nichts ergeben. Ich fragte ihn, ob ich schwanger sein kann. Er untersuchte mich und konnte aber nichts genaues feststellen, nur dass die Gebärmutter aufgelockert ist und das schon auf eine Schwangerschaft deuten könnte. Er hat mich jedesmal krank geschrieben, aber ich bin auf Arbeit. Tja, am 03.12. verordnete er mir absolute Ruhe und am 07.12. sollte ich wieder kommen. An diesem Tag stellte er mit einem Test die Schwangerschaft fest und meinte, die Schmerzen seien normal, da sich ja die Mutterbänder dehnen. Ich habe geweint vor Freude und mein Freund teilte mit mir diese Freude, als ich ihm den positiven Schwangerschaftstest zeigte. Am Wochenende wurde mein Bauch dicker und ich habe die Hosen schon nicht mehr zubekommen und mir ging es auch überhaupt nicht gut. Das fand ich ganz schön komisch, aber naja, der Arzt hatte ja gemeint, es wäre normal.
Am 10.12. ist mein Freund dann wieder weg gefahren und ich habe mich an die Anordnung des Arztes gehalten und habe mir viel Ruhe gegönnt. Gegen 11.00 Uhr bekam ich dann wieder diese unheimlich starken Schmerzen. Mein Freund war schon fast auf der Arbeit (250 km von uns entfernt) angekommen, er kehrte sofort um und kam nach Hause. Meinen Frauenarzt konnte ich nicht mehr erreichen und die Sprechstundengehilfin meinte, wenn es in einer Stunde nicht besser wird, sollte ich ins Krankenhaus. Dort ging alles so schnell, der Arzt sagte etwas von Freiflüssigkeit im Bauch (Blut), Eileiterschwangerschaft und lebensbedrohlich und dann lag ich auch schon auf dem OP-Tisch. Mein rechter Eileiter war geplatzt und dieser mußte auch entfernt werden. Als ich nach der OP erwachte war mein erster Gedanke, ich hätte dies alles nur geträumt. Wir hatten uns doch sooooo sehr auf dieses Baby gefreut. Ich war nur noch am weinen und die erste Zeit konnte ich über das Geschehene nicht reden. Mir fällt es heute noch schwer, da ich es nicht begreifen kann und auf die Frage "Warum" bekommt man keine Antwort. Mein Partner und die ganze Familie helfen mir sehr, sie sind für mich da. Auch meine beste Freundin, sie kommt einfach mal vorbei und nimmt mich in den Arm, das hilft für einen Moment.
Leider geht es mir seitdem nicht gut, ich habe Schmerzen und mir ist ständig übel. Am 31.12. hatte ich dann wieder einen totalen Rückschlag. Die Übelkeit wurde immer schlimmer, ich hatte Bauchschmerzen und Unterleibsschmerzen - Silvester war gelaufen. Am 01.01. waren wir erneut im Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass sich die Wunde entzündet hat. Ich sollte dort bleiben und sie wollten mir Antibiotika verabreichen. Ich wollte nicht schon wieder ins Krankenhaus und durfte dann auch gleich wieder nach Hause. Jetzt nehme ich Antibiotika und noch ein anderes Mittel, dass meist nach so einer OP verabreicht wird.
Gestern war ich wieder bei meinem Frauenarzt, bin weiterhin bis 18.01. krank geschrieben, weiterhin Ruhe ....Er ist so oberflächig. Für ihn ist das normal, mein Körper und alle Organe wären auf schwanger eingestellt gewesen und er müsse sich wieder umstellen. Nichts, ob die Entzündung zurückgegangen ist oder ähnliches. Anschließend war ich noch bei meiner Hausärztin. Sie untersucht jetzt mein Blut und am Montag gehe ich wieder zu ihr.
Ich möchte, dass es mir endlich mal wieder besser geht, dass die Schmerzen aufhören. Ich bin so froh, dass mein Freund noch Urlaub hat und er einfach für mich da ist.

Ich wünsche dir alles Gute und drücke dich ganz lieb.

Liebe Grüße

Hallo Muthase1,
...es tut mir leid, dass Du auch so etwas Schreckliches durchmachen musstest. Ich fand für noch nicht mal die Körperlichen Schmerzen so schlimm. Schlimmer fand ich, dass ich mich selbst nicht mehr verstanden habe. Ich habe bei jeder kleinsten Gelegenheit angefangen zu heulen (und wenn nur ein Hund im Fernsehen über eine Wiese gelaufen ist) und war mit den Nerven vollkommen zu Fuß. Der angenehme Nebeneffekt - ca. eine Woche nach der OP hätte ich eigentlich ununterbrochen meinen Mann bespringen können. "Entschuldige die Ausdrucksweise"! Mein komplettes Denken hat sich nur noch um Sex gedreht. Das war mir doch ein wenig unheimlich. Nicht, dass ich ein Kind von Traurigkeit wäre, was den Sex angeht, aber da hatte ich echt das Gefühl, ich denke wie ein Mann (). Aber das hat sich nach ca. 2 Wochen wieder normalisiert.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und bin davon überzeugt, dass es Dir schon bald wieder besser gehen wird.

GLG Nadine

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25. Februar 2008 um 12:59
In Antwort auf yara_12575839

Nach sooo vielen Wochen...
....sind meine Hormonwerte (Beta-HCG) immer noch nicht in Ordnung.

Die OP ist nun schon 5 Wochen her und meine Beta-HCG-Werte sind immer noch nicht bei 0. Zwischendurch sind sie sogar nochmal angestiegen (von 10 auf 14). Jetzt liegen sie bei 1,irgendwas und am Donnerstag muss ich nochmal zum "Aderlass".

Ich warte vollkommen ungeduldig auf meine erste Periode nach der OP und kann es kaum erwarten, in einigen Monaten wieder mit der "Kinder-Zeugung" anzufangen. Schmerzen habe ich keine mehr und bin auch seit 2 Wochen wieder im Büro. Anfänglich hatte ich etwas Probleme mit der Rennerei, da ich täglich viel zu laufen habe, aber das hat sich gelegt. Die Narben sind schon kaum noch zu sehen und zu spüren.

Der normale Alltag hat mich wieder und ich versuche einfach, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich danke Euch für die vielen Lieben Wünsche und hoffe, dass wir bald ein kleines Baby im Arm halten dürfen.

GLG Nadine

Endlich....
...habe ich meine Periode wieder bekommen. Ich war schon ganz deprimiert, dass das alles soooo lange dauert. Aber jetzt bin ich wieder guten Mutes.

GLG Nadine

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25. Februar 2008 um 17:54
In Antwort auf yara_12575839

Endlich....
...habe ich meine Periode wieder bekommen. Ich war schon ganz deprimiert, dass das alles soooo lange dauert. Aber jetzt bin ich wieder guten Mutes.

GLG Nadine

GRATULIERE!!!!!!!!
Hallo Nadine,

Na endlich! Super fuer dich, dass du deine Regel wieder hast. Ich freue mich fuer dich! Jetzt kannst du wieder ein bisschen mehr nach vorne schauen und deine Hoffnung ergroessern. Gute Nachricht!
Wie lange solltest du mit "Babybasteln" (Entschuldigung, aber Humor ist gut warten? Drei Monate oder 3 Zyklussen? Ich sollte 3 Zyklussen abwarten. Am Freitag den 22. Feb. habe ich meine 2. Regelblutung bekommen, auch froh: jetzt noch eine Zyklus abwarten und dann geht es wieder los...Die Trauer ist noch da, aber mein Kinderwunsch ist gleichzeitig da. Ausserdem ist meine Angst niedriger als mein Sehnsucht. Ich habe gute Hoffnung.

Du auch? Ich glaube schon, aus was ich in deiner vorlezten Nachricht gelesen habe.

Nadine, mach es gut!
Liebe Gruesse,
Cindy

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11. Juni 2008 um 20:56
In Antwort auf akua_11988820

GRATULIERE!!!!!!!!
Hallo Nadine,

Na endlich! Super fuer dich, dass du deine Regel wieder hast. Ich freue mich fuer dich! Jetzt kannst du wieder ein bisschen mehr nach vorne schauen und deine Hoffnung ergroessern. Gute Nachricht!
Wie lange solltest du mit "Babybasteln" (Entschuldigung, aber Humor ist gut warten? Drei Monate oder 3 Zyklussen? Ich sollte 3 Zyklussen abwarten. Am Freitag den 22. Feb. habe ich meine 2. Regelblutung bekommen, auch froh: jetzt noch eine Zyklus abwarten und dann geht es wieder los...Die Trauer ist noch da, aber mein Kinderwunsch ist gleichzeitig da. Ausserdem ist meine Angst niedriger als mein Sehnsucht. Ich habe gute Hoffnung.

Du auch? Ich glaube schon, aus was ich in deiner vorlezten Nachricht gelesen habe.

Nadine, mach es gut!
Liebe Gruesse,
Cindy

Soooo lange....
...hat es gedauert, aber im Moment bin ich tatsächlich mit meiner 3. Regelblutung nach der ESS beschäftigt. Irgendwie hat mein normaler Zyklus nicht mehr in die Bahnen zurückgefunden. Zwischendurch hatte ich sogar eine kleine Zyste, die in meinem noch verbliebenen Eileiter geplatzt ist. Da hatte ich mal wieder Angst, es könnte etwas sein, obwohl wir immer noch verhüten. Aber irgendwie wird man die Angst glaube ich gar nicht mehr los.

Tja, wenn ich diese Blutungen überstanden habe (blute wie ein abgestochenen Kalb, aber die Frauenärztin sagt, dass wäre nach einer Ausschabung normal), geht es ans "Kinderbasteln". Irgendwie freu ich mich schon, aber .... na ja, ich weiß noch nicht so recht. Aber ich bin guter Dinge!!! Es wird schon alles werden.

Ganz liebe Grüße
Nadine

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12. Juni 2008 um 11:29
In Antwort auf yara_12575839

Soooo lange....
...hat es gedauert, aber im Moment bin ich tatsächlich mit meiner 3. Regelblutung nach der ESS beschäftigt. Irgendwie hat mein normaler Zyklus nicht mehr in die Bahnen zurückgefunden. Zwischendurch hatte ich sogar eine kleine Zyste, die in meinem noch verbliebenen Eileiter geplatzt ist. Da hatte ich mal wieder Angst, es könnte etwas sein, obwohl wir immer noch verhüten. Aber irgendwie wird man die Angst glaube ich gar nicht mehr los.

Tja, wenn ich diese Blutungen überstanden habe (blute wie ein abgestochenen Kalb, aber die Frauenärztin sagt, dass wäre nach einer Ausschabung normal), geht es ans "Kinderbasteln". Irgendwie freu ich mich schon, aber .... na ja, ich weiß noch nicht so recht. Aber ich bin guter Dinge!!! Es wird schon alles werden.

Ganz liebe Grüße
Nadine

Viel Glueck!
Hallo Nadine,

Schoen wieder etwas von dir zu lesen.
Ich druecke dir mal ganz fest die Daumen, dass du schnell wieder schwanger wirst und dass dann alles gut gehen wird. Wie du sagst, nicht den Mut aufgeben und Hoffnung haben. Ich denke an dich! Und viel Spass beim Babybasteln... Spass muss wichtiger als den Druck fuers Babtbasteln sein... Wenn die Zeit da sein wird, dann passiert es einfach... Viel Glueck!

LG Cindy

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18. Juli 2008 um 19:49
In Antwort auf akua_11988820

Viel Glueck!
Hallo Nadine,

Schoen wieder etwas von dir zu lesen.
Ich druecke dir mal ganz fest die Daumen, dass du schnell wieder schwanger wirst und dass dann alles gut gehen wird. Wie du sagst, nicht den Mut aufgeben und Hoffnung haben. Ich denke an dich! Und viel Spass beim Babybasteln... Spass muss wichtiger als den Druck fuers Babtbasteln sein... Wenn die Zeit da sein wird, dann passiert es einfach... Viel Glueck!

LG Cindy

Ist es denn normal ...
... die Regel erst wieder zu bekommen, wenn der HCG-Wert auf 0 ist? Ich hatte 4 Tage nach der OP starke Blutungen. Ich dachte das wäre schon die Regel ...?

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19. Juli 2008 um 9:54
In Antwort auf tatum_12133266

Liebe nadine...
ich spüre deinen schmerz und deine ängste.
es tut mir leid, dass auch du soetwas durchleben mußt.
kurz zu mir. ich hatte im april diesen jahres eine ess, ende 8ssw. mein eileiter konnte erhalten bleiben.
ich hätte am 06.12.07 (ET) meinen engel, im arm halten sollen.
sie hat sich jedoch für einen anderen weg entschieden.
mein engelchen ist leider bestandteil, einer unvorstellbar schmerzhaften und tragischen geschichte.
ich habe ihr den namen maja nadjeschda gegeben. ihr papa hätte sie so genannt.
der name nadjeschda, bedeutet hoffnung. das habe ich erst später in erfahrung gebracht. ich habe gehofft und verloren-alle beide.
liebe nadine, nehme die worte deines mannes an.
alles im leben hat einen sinn. auch dieser verlust gehört dazu.
ich weiß, es fällt dir jetzt noch schwer loszulassen. mir ging es ganz genau so, wie dir.
zudem schwinden jetzt die schwangerschaftshormone.
man spürt, wie man in dieses riesen loch fällt und fragt sich, wie man da wieder heraus kommt. man weint und weint und stellt sich die quälende frage, warum?
liebe nadine, du wirst leider keine antwort auf diese frage erhalten.
nimm es an, wie es geschehen ist. versuche langsam loszulassen.
loslassen, heißt nicht vergessen. behalte dein engelchen ganz fest in deinem herzen.
ich konnte loslassen, indem ich mich von meinem engel verabschiedet habe.
ich habe eine wundervolle homepage gefunden, die eine mutter ins leben gerufen hat, die selbst ihr kind loslassen mußte.
ich habe dort eine gedenkseite für meinen engel eingerichtet und kann sie jederzeit besuchen.
wenn du magst, schicke ich dir adresse.
nehme dir die zeit zu trauern, dass ist wichtig.
ich wünsche dir kraft und alles liebe.


sternchen

Hi
könntest du mir bitte mal die adresse für die hp schicken, ich muß ja meine liebling a los lassen. mir ist das auch passiert und muß damit fertig werden. danke

lg kedajo

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20. Juli 2008 um 10:42
In Antwort auf aniks_12349387

Hi
könntest du mir bitte mal die adresse für die hp schicken, ich muß ja meine liebling a los lassen. mir ist das auch passiert und muß damit fertig werden. danke

lg kedajo

Liebe kedajo...
selbstverständlich und sehr gerne schicke ich diese adresse. sie lautet www.engelskinder.ch
mir hat es sehr geholfen. am anfang habe ich noch mit viel schmerz und viel tränen auf meine gedenkseite gesehen. der schmerz am anfang war so unbeschreiblich groß und schien für mich unendlich...
seither hat sich mein ganzes leben verändert-das ist allerdings eine andere geschichte.
durch den schmerz, den ich erlitten habe, habe ich auch erfahren, das es einen sinn gehabt hat. einen sinn, den ich letztes jahr noch nicht erkennen konnte.
es ist seither viel passiert. heute erkenne ich, warum mein engelchen einen anderen weg gegangen ist und ich diesen verlust und schmerz erleiden mußte.
ich besuche mein engelchen regelmäßig auf meiner gedenkseite und auch mein neuer Partner weiß darum und besucht sie manchmal in einem stillen moment mit mir zusammen.
ich hoffe und wünsche dir, das es dir irgendwann ähnlich geht.
behalte dein engelchen im herzen. du mußt langsam loslassen-vergessen sollst du nicht.

alles liebe für dich.


sternchen

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21. Juli 2008 um 12:19
In Antwort auf nzria_12099632

Ist es denn normal ...
... die Regel erst wieder zu bekommen, wenn der HCG-Wert auf 0 ist? Ich hatte 4 Tage nach der OP starke Blutungen. Ich dachte das wäre schon die Regel ...?

Hallo Ileenj...
Ich glaube schon, dass die Regelblutung erst mal 4 Wochen nach der 0-(Nul)Wert der HCG kommt. Die erste Blutung nach der OP ist noch eine Abbruchblutung. Das haben die Aerztinnen im KH mir nach der ersten ESS-OP erzaehlt, als ich 3 Tage nach der OP Blutungen bekam.

Jetzt warte ich auch wieder auf meine Regelblutung. Hatte am 18.06.2008 meine 3. ESS. Am 20.06.2008 habe ich auch noch Blutungen bekommen, aber nach einigen Tagen waren die schon wieder weg. Ich hoffe bald meine Regel wieder zu haben, wird bestimmt nicht lange mehr dauern: Brueste spannen, Pickel im Gesicht, Lust auf Schokolade, leichtes Ziehen im Unterleib... Mal abwarten...

Und hast du mittlerweile deine Regel schon bekommen? Wann hattest du deine OP? Wie geht es dir?

Alles Gute, LG Cindy

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24. Juli 2008 um 17:57
In Antwort auf akua_11988820

Hallo Ileenj...
Ich glaube schon, dass die Regelblutung erst mal 4 Wochen nach der 0-(Nul)Wert der HCG kommt. Die erste Blutung nach der OP ist noch eine Abbruchblutung. Das haben die Aerztinnen im KH mir nach der ersten ESS-OP erzaehlt, als ich 3 Tage nach der OP Blutungen bekam.

Jetzt warte ich auch wieder auf meine Regelblutung. Hatte am 18.06.2008 meine 3. ESS. Am 20.06.2008 habe ich auch noch Blutungen bekommen, aber nach einigen Tagen waren die schon wieder weg. Ich hoffe bald meine Regel wieder zu haben, wird bestimmt nicht lange mehr dauern: Brueste spannen, Pickel im Gesicht, Lust auf Schokolade, leichtes Ziehen im Unterleib... Mal abwarten...

Und hast du mittlerweile deine Regel schon bekommen? Wann hattest du deine OP? Wie geht es dir?

Alles Gute, LG Cindy

Hallo Cindy
Danke für die Antwort. Meine Regel habe ich noch nicht. Aber ich dachte ja die ganze Zeit ich hätte sie schon kurz nach der OP bekommen.

Die OP war am 30.06. und ich war ersteinmal zu fertig um viele Fragen zu stellen. Im Augenblick geht es auch wieder besser, nur habe ich immer noch tiefs, in dennen ich nur heulen könnte. Zumal ich natürlich auch nicht weiß, wie es jetzt weiter geht. Der Arzt, der mich operierte, meinte, mein anderer Eileiter sei auch sehr vernarbt.

Das macht einen echt fertig.

Komischer weise hatte ich vorher nicht einmal daran gedacht, Kinder zu bekommen und jetzt tut es so weh. Das wünsche ich echt niemandem.

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12. August 2008 um 21:59

Hi grosserengel
mir ging es genauso wie dir, ich war 17 (2003)hatte ein Freund und haben auch verhütet nur wie das schicksal mit einem spielt ist das Kondom gerissen!
Nach drei wochen viel mir auf das ich nach dem Sex leicht geblutet hatte und übelste schmerzen, naja habe mir nen Termin beim FA geben lassen der meinte nur ganz trocken "ich solle nicht übertreiben" so in der Art!
Ok dachte ich, dann wird da auch nichts sein und
prombt kurz vor Ostern ich werde nachts mit höllischen schmerzen wach bin zu meiner Mutter ans Bett gekrochen und sie meinte Krankenhaus!
Die haben mich untersucht bin halb vom Stuhl gesprungen so ne schmerzen waren das(Presswehen sind schlimmer aber damit zu vergleichen)!
Am nächsten Tag wollte ich im Krankenhaus aufs Klo gehen und bin umgekippt und dann weiß ich noch wie ich in den OP gefahren wurde und dort haben die irgendwelche Hawai Musik gehört!
Als ich wach wurde stand meine Mutter neben mir
und faselte irgendwas von einer Schwangerschaft,als mir bewusst wurde das ich nur noch den linken Eileiter habe und fast drauf gegangen wäre, verging 1woche8ich hatte innere Blutungen) und mein damaliger Freund dem war es egal,der hat mich nicht einmal besucht und sich nie wieder gemeldet! Die Quittung er sitzt ja eh im Knast und ich habe ihn einmal erwischt!
Für mich war dann 2003 das schlimmste Jahr aber ich habe echt gute Freunde die zu mir halten, klar sie können es nicht ganz nachvolziehen aber es hilft!
Sogar mein Ex-Freund mit dem ich 2002 zusammen war hat mich besucht, jaja und heute sind wir 2,5 Jahre zusammen, denn 2006 war eines der schönsten Jahre, im Oktober/November hatte ich erfahren ich bin SCHWANGER (das ging trotz einem Eileiter) heute is meine Zuckermaus knapp 14Monate!

Zerbrech die nicht den Kopf solange man noch ein Eileiter hat geht es trotzdem oder haben die Ärzte was anderes gesagt???

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