Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Geplanter Kaiserschnitt in DRESDEN - wer hat Erfahrung

Geplanter Kaiserschnitt in DRESDEN - wer hat Erfahrung

8. September 2009 um 18:17

Hi, mich erwartet für meine 2 SS ein geplanter Kaiserschnitt (VET 15.12.). Jetzt steht für mich nur die Frage noch im Raum, für welche Klinik ich mich entscheiden soll. Meine Frauenärztin ist für die Uni, wollte aber gern noch Erfahrungen von anderen hören. Hatte meine 1. Entbindung nicht in Dresden, auch kein KS. Gibt es jemanden, der hier schon Erfahrungen gemacht hat? Vielen Dank schonmal!

Mehr lesen

12. Oktober 2009 um 15:22

Uniklinik ist sehr gut
Hallo Isi,

ich hatte in diesem Sommer einen geplanten Kaiserschnitt (BEL), es war meine erste Schwangerschaft.

Ich hatte mich für die Uniklinik entschieden und bin im Nachhinein mit meiner Entscheidung absolut zufrieden.

Das gesamte Personal war absolut super. Im OP-Saal wurde ich sehr freundlich und ruhig empfangen. Die Ärzte und Krankenschwestern haben mir genau erklärt, was sie wann tun werden. Obwohl ich sowas eigentlich nicht genau wissen wollte, hat es mich doch beruhigt. Während der OP-Vorbereitung (Einlauf, Rasur, Katheter - das alles in einem Vorbereitungszimmer, Spinalbetäubung - das im OP-Saal) waren alle sehr nett und haben mir gut zugeredet (ich war sehr, sehr aufgeregt).

Bei der Spinalbetäubung wirst du dich auf den OP-Tisch setzen. Dann wird dir eine Betäubungsspritze gegeben, absolut harmlos. Danach erklärt man dir, dass man die eigentliche Spinalbetäubung vornimmt. Auch davon habe ich absolut nichts gespürt. Danach legst du dich auf den OP-Tisch. Der Narkosearzt wird dich dann fragen, wie weit die Betäubung schon fortgeschritten ist. Das macht er mit irgendeinem kalten Gegenstand, mit dem er dich erst am Oberkörper (dort ist er deutlich kalt zu spüren), dann im OP-Bereich berühren wird. Nach und nach merkst du, dass das Kältegefühl im OP-Bereich nachlässt, die Berührungen allerdings merkst du.

In der Zwischenzeit wird dein Blickfeld mit Tüchern abgedeckt, sodass du nur noch nach links und rechts blicken kannst. Während der OP wird eine Schwestern hinter deinem Kopf sitzen. Mir hat sie die ganze Zeit beruhigend zugeredet, das hat mir sehr gut getan.

Sehr rasch wird dann mit der eigentlichen OP begonnen: Die verschiedenen Hautschichten werden aufgeschnitten, dann wird das Baby von oben nach unten "rausgedrückt". Davor hatte ich ganz schön Bammel, aber es war absolut schmerzfrei und auch nicht unangenehm. Mein kleines wurde dann vom OP-Team begrüßt, schnell in ein warmes Tuch gewickelt und mir gezeigt. Danach wurde es von den Hebammen versorgt und ich wurde wieder zugenäht. Anschließend kam ich wieder in das Vorbereitungszimmer, wo ich mein kleines in den Arm nehmen und sofort an die Brust zum Stillen anlegen konnte.

Nach etwa einer eineinhalb Stunden wurde ich dann auf die Wochenbettstation verlegt. Die Hebammen und Kinderkrankenschwestern dort waren alle sehr nett. Sie haben sich, obwohl sie im Sommer dort sehr viele Geburten und dementsprechend viel Stress hatten, sehr rührend, geduldig und liebevoll Tag und Nacht um uns gekümmert. Im Übrigen kann ich nicht bestätigen, dass man sich nach einem KS nicht sofort um sein Kind kümmern kann. Direkt nach der OP konnte ich mein kleines stillen und im Arm halten. Sobald man dann aus eigener Kraft aus dem Bett aufstehen kann (das passiert meist noch am gleichen Abend oder dann aber am nächsten Tag), kann man sein Baby auch alleine aus dem Bettchen heben und versorgen.

Im Rückblick kann ich für mich sagen, dass meine Wahl der Uniklinik die absolut richtige war. Ich habe mich von Anfang bis Ende sehr gut aufgehoben und umsorgt gefühlt. Ich kann dir somit diese Klinik nur empfehlen. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie das alles abläuft und was auf uns zukommt, wäre ich sicherlich etwas entspannter zum Kaiserschnitt-Termin angetreten.

Ich hoffe, dass ich dir deine Entscheidung etwas leichter machen konnte!

LG,
Gitti

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Dezember 2009 um 15:22
In Antwort auf maria_12743743

Uniklinik ist sehr gut
Hallo Isi,

ich hatte in diesem Sommer einen geplanten Kaiserschnitt (BEL), es war meine erste Schwangerschaft.

Ich hatte mich für die Uniklinik entschieden und bin im Nachhinein mit meiner Entscheidung absolut zufrieden.

Das gesamte Personal war absolut super. Im OP-Saal wurde ich sehr freundlich und ruhig empfangen. Die Ärzte und Krankenschwestern haben mir genau erklärt, was sie wann tun werden. Obwohl ich sowas eigentlich nicht genau wissen wollte, hat es mich doch beruhigt. Während der OP-Vorbereitung (Einlauf, Rasur, Katheter - das alles in einem Vorbereitungszimmer, Spinalbetäubung - das im OP-Saal) waren alle sehr nett und haben mir gut zugeredet (ich war sehr, sehr aufgeregt).

Bei der Spinalbetäubung wirst du dich auf den OP-Tisch setzen. Dann wird dir eine Betäubungsspritze gegeben, absolut harmlos. Danach erklärt man dir, dass man die eigentliche Spinalbetäubung vornimmt. Auch davon habe ich absolut nichts gespürt. Danach legst du dich auf den OP-Tisch. Der Narkosearzt wird dich dann fragen, wie weit die Betäubung schon fortgeschritten ist. Das macht er mit irgendeinem kalten Gegenstand, mit dem er dich erst am Oberkörper (dort ist er deutlich kalt zu spüren), dann im OP-Bereich berühren wird. Nach und nach merkst du, dass das Kältegefühl im OP-Bereich nachlässt, die Berührungen allerdings merkst du.

In der Zwischenzeit wird dein Blickfeld mit Tüchern abgedeckt, sodass du nur noch nach links und rechts blicken kannst. Während der OP wird eine Schwestern hinter deinem Kopf sitzen. Mir hat sie die ganze Zeit beruhigend zugeredet, das hat mir sehr gut getan.

Sehr rasch wird dann mit der eigentlichen OP begonnen: Die verschiedenen Hautschichten werden aufgeschnitten, dann wird das Baby von oben nach unten "rausgedrückt". Davor hatte ich ganz schön Bammel, aber es war absolut schmerzfrei und auch nicht unangenehm. Mein kleines wurde dann vom OP-Team begrüßt, schnell in ein warmes Tuch gewickelt und mir gezeigt. Danach wurde es von den Hebammen versorgt und ich wurde wieder zugenäht. Anschließend kam ich wieder in das Vorbereitungszimmer, wo ich mein kleines in den Arm nehmen und sofort an die Brust zum Stillen anlegen konnte.

Nach etwa einer eineinhalb Stunden wurde ich dann auf die Wochenbettstation verlegt. Die Hebammen und Kinderkrankenschwestern dort waren alle sehr nett. Sie haben sich, obwohl sie im Sommer dort sehr viele Geburten und dementsprechend viel Stress hatten, sehr rührend, geduldig und liebevoll Tag und Nacht um uns gekümmert. Im Übrigen kann ich nicht bestätigen, dass man sich nach einem KS nicht sofort um sein Kind kümmern kann. Direkt nach der OP konnte ich mein kleines stillen und im Arm halten. Sobald man dann aus eigener Kraft aus dem Bett aufstehen kann (das passiert meist noch am gleichen Abend oder dann aber am nächsten Tag), kann man sein Baby auch alleine aus dem Bettchen heben und versorgen.

Im Rückblick kann ich für mich sagen, dass meine Wahl der Uniklinik die absolut richtige war. Ich habe mich von Anfang bis Ende sehr gut aufgehoben und umsorgt gefühlt. Ich kann dir somit diese Klinik nur empfehlen. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie das alles abläuft und was auf uns zukommt, wäre ich sicherlich etwas entspannter zum Kaiserschnitt-Termin angetreten.

Ich hoffe, dass ich dir deine Entscheidung etwas leichter machen konnte!

LG,
Gitti

Hallo gitti
vielen vielen dank für den ks bericht.
ich muss auch einen ks wegen bel machen und habe mich für die uni entschieden.
war sehr gut zu hören, dass es gut bei dir verlaufen ist.
muss man einen termin zum ks machen oder kann man auch warten wenn die wehen einsetzen bzw die blase geplatzt ist?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper