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Gekündigt in der Schwangerschaft und jetzt soll ich wieder ganz normal arbeiten?!

25. September um 12:27

Liebe Leserinnen,

ich sitze hier gerade mit ziemlichen Magenkrämpfen und bitte um Eure neutrale Meinung.

Mein Arbeitgeber hat mich gekündigt und während im Gespräch die Kündigung ausgesprochen worden ist, habe ich mit geteilt, dass ich in der 9. Woche schwanger bin.

Das hat AG nicht interessiert, es gab kein herzlichen Glückwunsch und keinen Handschlag, als ich das Büro schnellst möglich nach Kündigung verlassen sollte.

Na, jedenfalls habe ich eine Kündigungsschutz Klage eingereicht.

Und jetzt ein paar Tage nach Einreichung der Klage beim Arbeitsgericht hat mein AG sich bei meinem Anwalt gemeldet!

Sie ziehen die Kündigung zurück und ich soll wieder arbeiten kommen.....

Ich habe mit wirklich sehr sensiblen Kundendaten zu tun und könnte echt viel Mist bauen nach Rückkehr...

Ich bin seit nun vier Wochen zu Hause, werde langsam echt ungemütlich und depressiv - auf der einen Seite...

Auf der anderen Seite möchte ich eigentlich keinen Handschlag mehr für diesen Idioten machen!

Mein Mann hat gesagt, dass ich wieder arbeiten gehen soll, da mir das sehr fehlt und er sagt, dass ich mich immer noch krank melden kann, falls es doch nicht gut läuft.

Ich habe sehr große Angst vor dem Druck und auch Mobbing.

Was würdet Ihr in meiner Situation tun?

Liebe Grüße 

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25. September um 16:02

Hi,

vielen Dank für deine Antwort!

Sie wussten vor der Kündigung nichts von der Schwangerschaft.

Ich fühle mich ehrlich gesagt ziemlich angespannt.

Mein Frauenarzt macht keine Beschäftigungsverbote und ich war vorhin bei meinem Hausarzt. Dieser stellt auch kein BV aus....

Ich fühle mich gar nicht gut!

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25. September um 16:24

Und wieso wollte er dich kündigen, wenn er von der Schwangerschaft noch nicht wusste? Wieso konnte er das denn? Gibt ja Kündigungsfristen oder warst du noch in der Probezeit?

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25. September um 17:02
In Antwort auf pustew

Und wieso wollte er dich kündigen, wenn er von der Schwangerschaft noch nicht wusste? Wieso konnte er das denn? Gibt ja Kündigungsfristen oder warst du noch in der Probezeit?

Sie haben auch weitere Mitarbeiter entlassen, die nicht mehr „rein passen“.

Ich habe eine Kündigungsfrist von vier Wochen, bin erst seit letztem April (2018) dort angestellt.

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25. September um 17:21
Beste Antwort

Versuche ein Beschäftigungsverbot zu bekommen.  Sonst kannst du "normal" arbeiten.  Wenn die Stelle nicht deine Arbeit beeinträchtigt 

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25. September um 18:18
In Antwort auf lifeisbeautiful

Hi,

vielen Dank für deine Antwort!

Sie wussten vor der Kündigung nichts von der Schwangerschaft.

Ich fühle mich ehrlich gesagt ziemlich angespannt.

Mein Frauenarzt macht keine Beschäftigungsverbote und ich war vorhin bei meinem Hausarzt. Dieser stellt auch kein BV aus....

Ich fühle mich gar nicht gut!

naja es gibt auch nicht wirklich einen Grund für ein Beschäftigungsverbot

und immerhin hat er dich vor dem Wissen der Schwangerschaft gekündigt. Da ist ihm kein Vorwurf zu machen wenn er wirklich Personal abbauen muss

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25. September um 19:18
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Ich würde einfach weiter arbeiten. Wäre ja auch möglich, dass sich die schlechte Stimmung bessert. Wenn es irgendwann wirklich nicht mehr geht, kannst du dich immer noch krank schreiben lassen - das geht ja auch bei psychischen Problemen. Einen Grund für ein Beschäftigungsverbot sehe ich hier auch nicht.

Natürlich kannst du dich auch woanders bewerben. Einen Babybauch dürftest du ja noch nicht haben und du bist auch nicht verpflichtet im Vorstellungsgespräch zu sagen, dass du schwanger bist! Ob du das dem neuen Arbeitgeber gegenüber unfair finden würdest, ist deine Entscheidung

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26. September um 8:13
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Erstmal ist hier kein Grund für ein Beschäftigungsverbot gegeben. Allerdings kann aus den Arbeitsbedingungen ja eins resultieren? Sprich, ich würde es probieren. Es ist ja sehr wahrscheinlich dass dein Chef und deine Kollegen dich nun "anders" behandeln als vorher. Fühlst du dich dadurch gemobbt oder psychisch nicht mehr in der Lage arbeiten zu gehen, kann dein Arzt daraufhin sehr wohl ein BV aussprechen. Aber dafür solltest du es natürlich erst einmal probieren. 

Ich war diese Woche bei meiner Ärztin, weil ich seit Wochen Dauervertretungen auf der Arbeit mache, da 2 Drittel des Kollegiums langzeiterkrankt sind. Ich habe letzte Woche versucht mit meinem Chef zu sprechen, dass ich aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr 11 Stunden täglich im Büro bleiben und 3 Sachgebiete vertreten kann. Es hat ihn leider nicht interessiert und er war auch nicht gewillt etwas zu ändern. Meine Ärztin hat mir daraufhin sofort ein BV angeboten. Ich habe abgelehnt, da ich eigentlich gerne arbeite, und das für mich nicht infrage kam. Habe jetzt erstmal eine AU bekommen. Aber du siehst, dass es auch Ärzte gibt, die diesen Druck und diesen Stress auf der Arbeit sehr ernst nehmen (zurecht). Und alle, die der Meinung sind, dass ein BV aufgrund von Stress übertrieben sei, die haben noch nie richtigen Stress erlebt. 

Ich würde es an deiner Stelle versuchen und falls es nicht klappt, erneut das Gespräch mit deinem Arzt suchen. Alles Gute ☺️

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26. September um 8:31
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Ich sehe es genauso wie Madl88. Es gibt keinen Grund für ein BV. Erstmal würde ich dort wieder arbeiten und schauen wie es läuft. Es ist durchaus möglich, dass alles gut geht bis zum Mutterschutz. Falls doch Mobbing etc. auftritt, kann der Arzt ein BV ausstellen. 

@Madl: es gibt auch ein TeilBV. Vielleicht wäre das etwas für dich. Ich war in einer ähnlichen Situation, in der der AG mehr gefordert hat, als ich leisten konnte. Mein FA hat dann ein Teil BV ausgestellt und die Max stundenanzahl/Tag und Max Tage/Woche angegeben, die ich arbeiten darf. Ich wollte nämlich genau wie du weiter arbeiten und nicht ganz zu Hause bleiben. 
lg

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26. September um 8:35
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Ich würde es durchziehen und mich über das Geld freuen. Auch für dein Elterngeld ist das so besser als sich permanent krankschreiben zu lassen. Später nach der Elternzeit kannst du dir immer noch was neues suchen... Als schwangere Frau muss man auch mal durch ungemütliche Situationen durch, das bleibt später mit Kind sowieso nicht aus.

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26. September um 8:49
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In Antwort auf misspoppins

Ich sehe es genauso wie Madl88. Es gibt keinen Grund für ein BV. Erstmal würde ich dort wieder arbeiten und schauen wie es läuft. Es ist durchaus möglich, dass alles gut geht bis zum Mutterschutz. Falls doch Mobbing etc. auftritt, kann der Arzt ein BV ausstellen. 

@Madl: es gibt auch ein TeilBV. Vielleicht wäre das etwas für dich. Ich war in einer ähnlichen Situation, in der der AG mehr gefordert hat, als ich leisten konnte. Mein FA hat dann ein Teil BV ausgestellt und die Max stundenanzahl/Tag und Max Tage/Woche angegeben, die ich arbeiten darf. Ich wollte nämlich genau wie du weiter arbeiten und nicht ganz zu Hause bleiben. 
lg

Hallo Misspoppins, 
als ich meine Ärztin zu Alternativen bzgl eines BV gefragt hatte, sprach sie auch von einem teil-BV, das sie ausstellen könnte. Das Ding ist, ich bin sehr wohl in der Lage 8 Stunden täglich zu arbeiten und habe da grundsätzlich auch kein Problem mit, allerdings sind 11 Stunden aktuell etwas viel. Deshalb wollte ich erstmal schauen, ob nach den 14 Tagen AU ein paar Kollegen zur Entlastung wieder da sind, dann würde ich gerne ganz normal wieder arbeiten 😊 Deshalb habe ich beide Varianten des BV erstmal ausgeschlagen. Aber ich gebe dir recht, dieses teil-BV ist eine tolle Sache und sollte sich auf der Arbeit nichts ändern, werde ich darauf bestimmt zurück kommen! So sitzt man zumindest nicht monatelang zu Hause rum. Das wäre der Horror für mich!!! 

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26. September um 8:54
In Antwort auf wonderwoman80

Ich würde es durchziehen und mich über das Geld freuen. Auch für dein Elterngeld ist das so besser als sich permanent krankschreiben zu lassen. Später nach der Elternzeit kannst du dir immer noch was neues suchen... Als schwangere Frau muss man auch mal durch ungemütliche Situationen durch, das bleibt später mit Kind sowieso nicht aus.

Ebtl kannst du auch deinen Resturlaub nehmen und den unmittelbar vor deinem Mutterschutz nehmen.

Von totalen Beschäftigungsverboten bin ich kein Fan und das wird hier auch ein bisschen zu oft empfohlen für meinen Geschmack. Wenn man wirklich gesundheitliche Probleme hat oder der Arbeitsplatz ungeeignet ist, kein Ding. Aber für jede noch so kleine schwierige Situation ist das auch nicht gedacht...

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28. September um 10:38
In Antwort auf lifeisbeautiful

Liebe Leserinnen,

ich sitze hier gerade mit ziemlichen Magenkrämpfen und bitte um Eure neutrale Meinung.

Mein Arbeitgeber hat mich gekündigt und während im Gespräch die Kündigung ausgesprochen worden ist, habe ich mit geteilt, dass ich in der 9. Woche schwanger bin.

Das hat AG nicht interessiert, es gab kein herzlichen Glückwunsch und keinen Handschlag, als ich das Büro schnellst möglich nach Kündigung verlassen sollte.

Na, jedenfalls habe ich eine Kündigungsschutz Klage eingereicht.

Und jetzt ein paar Tage nach Einreichung der Klage beim Arbeitsgericht hat mein AG sich bei meinem Anwalt gemeldet!

Sie ziehen die Kündigung zurück und ich soll wieder arbeiten kommen.....

Ich habe mit wirklich sehr sensiblen Kundendaten zu tun und könnte echt viel Mist bauen nach Rückkehr...

Ich bin seit nun vier Wochen zu Hause, werde langsam echt ungemütlich und depressiv - auf der einen Seite...

Auf der anderen Seite möchte ich eigentlich keinen Handschlag mehr für diesen Idioten machen!

Mein Mann hat gesagt, dass ich wieder arbeiten gehen soll, da mir das sehr fehlt und er sagt, dass ich mich immer noch krank melden kann, falls es doch nicht gut läuft.

Ich habe sehr große Angst vor dem Druck und auch Mobbing.

Was würdet Ihr in meiner Situation tun?

Liebe Grüße 

Dass du nach der Kündigung nicht mit Gratulationen rechnen kannst, ist doch schon irgendwie klar, oder? Sie wollten dich ,wie du sagst, los werden und müssen dich jetzt deswegen behalten. Klar, dass die nicht gerade überschäumen vor Freude. Anderseits auch klar, dass du vermutlich glücklich bist wegen der SS. Üblicherweise gratuliert einem ja auch jeder.

Was meinst du mit den sensiblen Kundendaten und dass du Mist bauen könntest? Willst du deinem AG ans Bein pissen? Klingt nicht gerade nett... Wenn das so sein sollte, dann ist für mich schon irgendwo nachvollziehbar, dass du dort "nicht reinpasst". 

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