Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Gehört nicht hierher, aber zum Thema H1N1, habe miese Sachen zu berichten...

Gehört nicht hierher, aber zum Thema H1N1, habe miese Sachen zu berichten...

6. November 2009 um 22:33 Letzte Antwort: 6. November 2009 um 23:56

wenn es einige Interessiert, werde ich die ganze Geschichte hier Schreiben. Da sie sehr lang ist, möchte ich erst wissen, wen es denn interessieren würde. Es geht um meine 6-jährige Tochter und unser Baby 9 Monate, einen Verdacht und die Behandlung im Krankenhaus bzw. die verschiedenen Meinungen von Ärzten.

LG Ninusch

Mehr lesen

6. November 2009 um 22:35

Hallo,
schreib mal, würde mich interessieren.

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 22:38


HAt zwar nix mit dem thema zu tun aber die kleine ist ja soooooooooooo süß.
Hoffentlich wird meine kleine auch sooo süß.ich kann mich ja gar nicht satt sehen

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 23:00

Schreibste
es jetzt doch nicht? mich hätte es auch intressiert

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 23:03


Wo bleibt die geschichte

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 23:10


auf ihren profil unter den letzten 3 postings... im forum gesundheit hat sie schon was zu dem thema geschrieben.

lg

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 23:10

...
Genau! WO?

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
6. November 2009 um 23:56

Na dann mal los, aber es wird wirklich sehr lang....
am letzten Freitag, also vor genau einer Woche fing es an. Meine Tochter Nina ist 6, geht schon in die Schule. Jedenfalls hatte ich in der Nacht von Do. auf Fr. schon gehört, dass sie anfängt zu husten. Ich habe nach ihr gesehen, kein Fieber, alles war normal, Husten hat sie öfters mal, da sie unter einer Hausstauballergie leidet, die im Sommer nicht behandelt wird und so gegen Herbst fängt es wieder an. Also hab ich es nachts erst mal auf die Allergie geschoben. Morgens stand sie dann auf und ich merkte schon, dass es ihr nicht gut geht. Fieber gemessen, 38,9 Grad, Husten und total matschig kein Zwerg. Also in der Schule angerufen und sie krank gemeldet. Die Sekretärin fragte dann auch was los sei, ich erläuterte und sie meinte dann ich solle aber Vorsicht walten lassen, wegen der derzeitgen hohen Gefahr der Schweinegrippe (im weiteren SG abgekürzt). Ich meinte dann noch, dass es so schlimm ja wohl nicht wäre, haha und dass ich gleich zum KA gehe, da ich noch Medis fürs Baby bräuchte, falls die sich ansteckt. Soweit so gut. Also nächste Station KA...

Ohne Termin, zwei Stunden gewartet, dann rein... Fazit... nichts gravierendes, trotz Husten Lunge frei, ein normaler Infekt. Normale Medis und tschüss. Rezepte bekommen und auf dem Weg nach draußen treffe ich meine Nachbarin, eine Etage unter uns. Kurz darüber gesprochen, warum sie denn da sei, ihr Sohn habe durch Test bestätigt die SG und sie wollte mal fragen, ob es kein anderes Medi außer Tamiflu gibt, da es halt erheblich Nebenwirkungen gibt. Ich wünschte gute Besserung und ging. Ich habe mir erst gar keine Gedanken gemacht, dass meine Tochter sich angesteckt haben könnte. Zuhause bekam sie dann im laufe des Vormittags recht hohes Fieber, 39,5 und war sehr schlapp. Normalerweise steckt sie Fieber bis wenigstens 38.8 wirklich gut weg.Sie klagte über Hals- und Kopfschmerzen und dann machte ich mir doch Sorgen, wegen der SG im Haus.

KA war nicht mehr zu erreichen, also rief ich erst mal beim Gesundheitsamt an, schilderte die Lage und man riet mir in eine Krankenhaus zu fahren und testen zu lassen. Man riet mir zu einem KH in unserer Nähe mit Kinderklinik. Ich rief also in der Klinik an, da man ja gelernt hat, bei einem evtl. Verdacht nicht in die Klinik zu rennen und evtl. noch Menschen anzustecken, sondern erst mal anzurufen, damit einem gesagt, werden kann, wo man denn hin kommen darf. Ich wurde mit der Kinderambulanz verbunden und die Dame da sagte mir, dass wir einfach kommen sollten, sie könne aber keine genaue Uhrzeit sagen. Wir sollten uns am Empfang melden. Das taten wir dann auch, obwohl mir die Vorgehensweise schon ein wenig seltsam erschien.

Angekommen, gingen wir zum Empfang und wurden nach der Schilderung des Problems erst mal komisch angesehen, warum wir denn reinkämen??? Ich sagte dann, dass ich angerufen hätte und man mir die Vorgehensweise so mitgeteilt hat. Daraufhin rief die Dame leicht gestresst in der Kinderstation an, gab uns dann jedem, also auch für meine noch 8 Monate alte Tochter, einen Mundschutz uns schickte uns nach "oben" wir würden da von jemandem in Empfang genommen. Dort angekommen warteten wir erst einmal auf dem Flur. Da war zwar ein Wartezimmer, aber unsere klare Anweisung war, warten sie auf dem Flur... taten wir auch.... einige Meter weiter unterhielten sich mehrere Ärzte oder Schwestern oder beides keine Ahnung, jedenfalls insteressierte sich keiner für uns. Wir standen also weiter bis eine Dame vorbeikam, wir sprachen sie auf unser Anliegen an uns sie kümmerte sich darum, dass wir bald darauf von einer Schwester in ein Isolationszimmer gebracht wurden. Die Dame, die sich "gekümmert" hat, war auch die Ärztin, die unsere Tochter später untersuchte. Im Isolationszimmer wurden dann die üblichen Daten durch eine Schwester aufgenommen, wir erklärten das Problem, Fieber wurde nochmal gemessen und dann kam auch irgendwann die Ärztin, sie untersuchte unsere Tochter, Lunge war frei, außer dem Fieber eben nichts gravierendes. Sie machte KEINEN Test, ging aber bei den Voraussetzungen davon aus, dass eine SG Infektion vorliegt und machte eine Meldung an das Gesundheitsamt und verschrieb Tamiflu. Ich fragte noch nach meinen Beschwerden, da es mir auch nicht so gut geht, Halskratzen und 38 Grad und sie meinte, wir Erwachsenen müßten halt in die Ambulanz. Das Baby hätte ja noch nichts, daher wäre das so in Ordnung. OK... wir also in die Amulanz...

Dort guckte man uns wieder schief an, fragte was wir denn da wollen, wir erklärten unsere Situation und wurden wieder gefragt, warum wir denn dahin kämen... weil wir dahin sollte... war meine Antwort. Die Dame rief dann auch der Kinderstation an und ging weg. Kurze Zeit später kam dann eine Schwester, die uns bat draußen zu warten, da wo die Krankenwagen ankämen, also komplettt um das KH rum. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass direkt gegenüber dem Anmeldebüro eine Türe ist, die uns direkt an diesen Ort gebracht hätte. Nach jedenfalls standen wir dann in dieser Art Garage, es war Ende Oktober, mittlerweile war es 18.00 Uhr und es war verdammt kalt und zugig. Zwischendurch kamen immer wieder Krankenwagen an, die Patienten brachten, bei denen noch nicht einmal ich wußte, ob sie noch leben. Meine 6-jährige Tochter hat das alles mit ansehen müssen. Wir sind dann nach langer Zeit wieder rein um uns zu beschweren, wurden aber wieder rausgeschickt, es würde gleich jemand kommen. INSGESAMT STANDEN WIR 1 1/2 STUNDEN IN DIESER GARAGE MIT EINEM BABY AUF DEM ARM UND EINEM FIEBERNDEN KIND

Dann kam eine Ärtzin und meinte, wir bekämen kein Medikament, Tamiflu würde nur verschrieben, wenn es den Leuten gaaaanz schlecht gehen würde. Meine Tochter wäre schon die Dritte, die innerhalb kürzester Zeit aus der Kinderstation, zwar ohne Test, dafür aber mit Tamiflurezept bei ihr gewesen ist.

Lange Rede kurzer Sinn, die Ärztin vom Gesundheitsamt rief noch am gleichen Abend an, sie riet mir von der Behandlung mit Tamiflu ab. Am nächsten Tag war der Zustand meiner Tochter nicht schlechter, aber auch nicht besser, und wegen dem Baby wollte ich Gewissheit. Wir sind dann in ein anderes Krankenhaus. Dort wurden wir erstmal aufgeklärt. Ein Schnelltest würde nicht gemacht, weil die Fehlerquote zu hoch sei. Man könnte einen Bluttest machen, allerdings wäre das Ergebnis erst frühestens am Dienstag da. Bis Mi, war meine Tochter eh unter Quarantäne, da brauchten wir das Ergebnis auch nicht mehr, denn bis dahin hätte wir uns sowieso angesteckt. Von der Behandlung mit Tamiflu wurde uns auch hier dringend abgeraten.

Ich habe jetzt hier nicht aufgeschrieben, mit welchen Ärzten ich gesprochen habe, dass hätte den Rahmen gesprengt. Aber alle bis auf eben die im Krankenhaus haben von der Behandlung mit Tamiflu unter den gegebenen Voraussetzungen abgeraten. Warum hatte ich dann ein Medikament in der Hand??? Noch nicht einmal die Dosierung war richtig. 30 mg Tabiflu 10 Hartkapseln, 60 mg pro Tag für 5 Tage, das reicht doch nicht

Am Sonntag war meine Tochter fieberfrei, also gar nicht der Gedanke an irgendeine Grippe...

da die liebe Ärztin vom KH allerdings so voreilig war, meine Tochter nur auf Verdacht als SG Fall zu melden, hingen wir voll drin. Quarantäne bis Mi für meine Tochter. Obwohl sie schon am Dienstag fit war. Dann zum KA gesundschreiben lassen. Eine Tortour...

Fazit nach der ganzen Sache... Wenn ihr jetzt mit einer Erkältung bei Euch oder dem Kind in ein Krankenhaus geht, habt ihr Schweinegrippe, egal ob getestet oder nicht. Ich finde, das Verfällscht die Statistiken. Geholfen wird einem auch nicht wirklich, zu Zeit verläuft die Grippe meist harmlos und man sollte nicht mehr Angst wie vor einer normale Grippe haben. Ich habe mich auch mit der ganzen Sache an der Krankenhaus direkt und an meine Krankenkasse gewendet und die Sache wird zur Zeit noch bearbeitet. Bei der Beschwerde ging es allerdings insbesondere darum, dass Krankenhäuser anscheinend nicht wirklich vorbereitet sind. Wie kann es sonst sein, dass Patienten für laaaange Zeit nach draußen verschoben werden. Weiterhin verstehe ich nicht, wie unterschiedlich die Ärtze auf einen Patieten reagieren. Die erste verschreibt Tamiflu und dann erfährt man von den Nebenwirkungen, und das es nicht notwendig ist.

Sorry, der Text ist lang und wenn es mal etwas verwirrend ist, fragt einfach nach.

LG Ninusch

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook