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Gefühle verändern sich

5. Juni 2017 um 10:35

Hallo . Wollte hier mal um einen rat bitten und wie es euch anderen ergangen ist. Ich m.38 sie 38 und nun in der 7 ssw.  
Wi kennen uns erst seit 5 Monaten und trotzdem wollten wir 2 ein Baby . Es war eben liebe auf den 1. Blick kann man sagen. So dass wir uns eigentlich entschieden haben zusammen zu ziehen da ich 450 km weit weg wohne. Sie wollte dies auch so dass ich meinen Job und alles aufgegeben habe. Nun wohne ich seit 2 Wochen bei ihr aber nun sagt sie sie möchte das alles nicht mehr und weiß nicht mehr ob die Gefühle für eine Beziehung reicht. Kann das von der ss sein? Leider ist es auch so dass ihr Körper die ss. Auch wegen ihrer autoimunkrankheit nicht Schaft und wir am do.den Abbruch haben was uns sehr belastet . Aber wo sind die ganzen Gefühle hin. Ich gebe mir sehr viel Mühe,zeige ihr dass ich sie liebe und versuche in allem mein bestes.  

Ich komme mir im Augenblick vor wie das 5 Rad am Wagen und weiß nicht mehr weiter. 

Vielleicht habt ihr einen Tip. 

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5. Juni 2017 um 10:38

Ich sage ihr auch dass ich sie liebe,suche ihre Nähe und das ganze. 

Sagte ihr auch dass es vielleicht nur die Hormone sind und das dies hoffentlich wieder kommt. Wünsche mir dass ich recht habe. 

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5. Juni 2017 um 11:12

mein rat, nicht mehr und nicht weniger: sei da, aber gib ihr den raum den sie braucht. die gefühle können sich in einer ss schon mal ein bisschen verrückt spielen. begleite sie durch den abbruch, aber achte auch auf dich. warte dann ein paar wochen/monate ab, ob sich alles wieder normalisiert. keine voreiligen entscheidungen. dränge sie nicht. dränge dich nicht.
es tut mir leid was euch passiert ist. ich wünsche euch alles gute!

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5. Juni 2017 um 11:27

Gebe ihr denke ich die Zeit und auch den Raum.  Distanziere mich auch irgendwie schon damit ich sie nicht bedränge.habe aber auch Angst dass sie sich dann im Stich gelassen lässt und es noch schlimmer wird wie es eh schon ist . 

Man kommt sich echt hilflos vor und lieber fragt sie andere um Rat oder teilt sich anderen mit . Klar kennen wir uns noch nicht so lange aber dass sich sowas durch das ganze so verändert belastet einen echt sehr. 

Man verliert schnell irgendwie die Kraft und den Mut für alles. 

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6. Juni 2017 um 13:08
In Antwort auf tb102

Gebe ihr denke ich die Zeit und auch den Raum.  Distanziere mich auch irgendwie schon damit ich sie nicht bedränge.habe aber auch Angst dass sie sich dann im Stich gelassen lässt und es noch schlimmer wird wie es eh schon ist . 

Man kommt sich echt hilflos vor und lieber fragt sie andere um Rat oder teilt sich anderen mit . Klar kennen wir uns noch nicht so lange aber dass sich sowas durch das ganze so verändert belastet einen echt sehr. 

Man verliert schnell irgendwie die Kraft und den Mut für alles. 

Lieber Tb102,
es geht mir sehr zu Herzen, wie niedergeschlagen du bist. Man spürt, wie sehr du deine Freundin liebst und dich um sie bemühst. Das Gefühl, dass alles ins Leere geht, nimmt dich natürlich arg mit  Du hast für eure gemeinsame Zukunft alles hinter dir gelassen und dich entschieden, dein und euer Leben hier am neuen Wohnort neu aufzubauen. Ein großer Schritt. Und jetzt ist es so anders als ihr es euch vorgestellt habt.... Eine Schwangerschaft kann eine Frau in einen regelrechten Ausnahmezustand versetzen - körperlich und von den Gefühlen her. Viele Frauen beschreiben die erste Zeit als „wie in Watte gepackt“, „völlig neben sich stehen“ und so ähnlich. Du hast vielleicht in den Foren mehr drüber gelesen. Also dieser Zustand kann normal sein und gibt sich oft im Lauf der Wochen wieder - wenn sich die Hormone stabilisiert haben und die Umstellung auf schwanger geschafft ist.
Bestimmt spürt deine Freundin deine Zuwendung und deine Versuche - kann es vielleicht nur grade nicht ausdrücken. Die geplante Abtreibung am Donnerstag belastet euch beide sehr. Natürlich - ihr habt euch beide ein Kind gewünscht. Es tut mir sehr weh, das zu lesen. Es ist sehr stark, dass du hier schreibst!! Wie fürsorglich du bist!! Sie ist erst in der 7.Schwangerschaftswoche - es muss sich sehr viel in sehr kurzer Zeit ereignet haben. Fühlt ihr euch denn gut beraten? Habt ihr vielleicht eine zweite Arztmeinung eingeholt? Wie spielt die Krankheit deiner Freundin sonst in den Alltag hinein?
 
Schau doch mal in dein Postfach - ich schreibe dir noch privat...
Viele Grüße - bis dort - Cristina

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6. Juni 2017 um 16:50

Also ich habe so ein ähnliches Problem. Zu meiner Story zum Vergleich. Ich bin w 24 und mein Freund ist auch 24. Ich bin nun in der 15. Woche schwanger und wir kennen uns erst seit 9 Monaten, wohnen aber 2200km entfernt. Er will das ich zu ihm ziehe, da er einen guten Job hat und ich hier arbeitslos bin. Und derzeit macht mich das alles kaputt. Überhaupt die Schwangerschaft, es ist die Hölle. Natürlich kann es sein das die Hormone da verrückt spielen bei deiner Freundin, aber ich kann es verstehen wenn sie abtreiben möchte. Ich habe auch eine Autoimmunkrankheit, das macht das ganze noch schlimmer. Natürlich denkt sie da auch gerade über die Beziehung nach, sie wird derzeit so viel in ihrem Kopf haben.

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6. Juni 2017 um 17:37
In Antwort auf cristina0721

Lieber Tb102,
es geht mir sehr zu Herzen, wie niedergeschlagen du bist. Man spürt, wie sehr du deine Freundin liebst und dich um sie bemühst. Das Gefühl, dass alles ins Leere geht, nimmt dich natürlich arg mit  Du hast für eure gemeinsame Zukunft alles hinter dir gelassen und dich entschieden, dein und euer Leben hier am neuen Wohnort neu aufzubauen. Ein großer Schritt. Und jetzt ist es so anders als ihr es euch vorgestellt habt.... Eine Schwangerschaft kann eine Frau in einen regelrechten Ausnahmezustand versetzen - körperlich und von den Gefühlen her. Viele Frauen beschreiben die erste Zeit als „wie in Watte gepackt“, „völlig neben sich stehen“ und so ähnlich. Du hast vielleicht in den Foren mehr drüber gelesen. Also dieser Zustand kann normal sein und gibt sich oft im Lauf der Wochen wieder - wenn sich die Hormone stabilisiert haben und die Umstellung auf schwanger geschafft ist.
Bestimmt spürt deine Freundin deine Zuwendung und deine Versuche - kann es vielleicht nur grade nicht ausdrücken. Die geplante Abtreibung am Donnerstag belastet euch beide sehr. Natürlich - ihr habt euch beide ein Kind gewünscht. Es tut mir sehr weh, das zu lesen. Es ist sehr stark, dass du hier schreibst!! Wie fürsorglich du bist!! Sie ist erst in der 7.Schwangerschaftswoche - es muss sich sehr viel in sehr kurzer Zeit ereignet haben. Fühlt ihr euch denn gut beraten? Habt ihr vielleicht eine zweite Arztmeinung eingeholt? Wie spielt die Krankheit deiner Freundin sonst in den Alltag hinein?
 
Schau doch mal in dein Postfach - ich schreibe dir noch privat...
Viele Grüße - bis dort - Cristina

Danke nochmal für die tollen Worte. Leider habe ich hier keinen so zum reden da mir hier alles neu ist. 
Es ist sehr viel dazugekommen wie ja auch ein Ex mann auf den ich nun am Wochenende getroffen bin. Er ist aber sehr nett und sie verstehen sich da sie ja noch Kinder von ihm hat sehr gut. 

Fühllez mich aber trotzdem wie das 5 Rad am Wagen. Dies hat ja auch wie ich nun weiß versucht ihre Gefühle zu Unterdeücken. Dies weiß ich seit gestern Abend. Ich fragte sie ja auch warum ich noch neben Ihr schlagen soll und darf wenn  sie nichts mehr für mich übrig hat. Nun kam eben alles zusammen und sie brach in Tränen aus. Sie liebt mich noch und trotzdem kann sie keine Beziehung zusammen führen da sie noch nicht bereit dafür ist und sie ja lieber alleine ist. Habe nun mit ihr besprochen dass ich sie noch die Tage durch die Traurigkeit begleiten werde und dann wohl abreisen werde. Ich kann keine Beziehung auf die Ferne führen und alle 2 Wochen mal ihre Nähe spüren. 

Es tut uns beide sehr weh dieser Verlust weil wie sie ja auch sagte ich derjenige wäre und ich jemand bin der ein Kind mit ihr wollte. Es war auch ein sehnlichster Wunsch von mir und auch von ihr. 

Die Erkrankung geht ja soweit dass der Körper bzw. Das Immunsystem des Babys ihren angreift und abstößt.  Sie müsste ab der 10 Woche jede Woche Imunknobiline bekommen . Diese es kann auch sein dass sie diese nicht so verträgt und da ihr Körper zur Zeit so geschwächt ist hält sie es körperlich nicht aus. Rat und Hilfe bekommt man hier nicht.  Man wird eher alleine gelassen. Die haben auch wenig Ahnung von der Krankheit selbst. 

Viele Grüsse 

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