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Geburtstrauma

21. April 2015 um 15:42 Letzte Antwort: 28. April 2015 um 21:27

Mein Sohn ist jetzt fast 15 Jahre alt, ich bin auch mit dessen Vater nicht mehr zusammen,habe schreckliche Zeiten mit seinem Vater erlebt.Habe seit 6 Jahren eine neue Beziehung und bis dato kam für uns die Frage für eine erneute Schwangerschaft gar nicht auf.Mein Lebensgefährte war der Meinung, ein Kind genüge.Jetzt, er ist 38, genau wie ich sprach er zum 1.Mal über seinen Kinderwunsch.Ich bin damit etwas überfahren, weil die vorigen Jahre, wo ich noch jünger war, blockte er immer ab. (Jetzt,wo die Zeit etwas drängt...) Mein eigentliches Problem ist, dass mein Sohn durch einen Notkaiserschnitt mit Vollnarkose,ohne vorherige Vorbereitung,mit ganz viel Angst der lebensbedrohlichen Situation und einer Hilflosigkeit zur Welt kam,eine Horrorgeburt.Auch nachdem ich aus der Narkose erwachte,bekam ich meinen Sohn nicht auf die BrustErst einen Tag später!.Ich hatte ihn in der Geburt und auch danach alleingelassen und hatte das Gefühl,versagt zu haben.Diese Schuldgefühle ließen im Laufe der Jahre zwar nach,nun sind sie aber wieder sehr präsent,weil das Thema wieder aufgerollt wird.Ich habe nun sehr Angst vor einer weiteren SS, vor einer übelkeitreichen SS(habe Emetophobie),vor den schlimmen Wehenschmerzen und nochmal so eine Horrorgeburt er-und durchleben zu müssen. Ich bin traumatisiert vom (im Normalfall) schönesten Erlebnis im Leben.Ich bin hin-und hergerissen,einerseits will ich sogern noch ein Kind, aber
die Angst und Schuld in mir ist riesig.Würde gerne Eure Meinung dazu lesen...

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25. April 2015 um 6:47

Hey
Natürlich war das für dich ein Trauma. Aber du hast dein Kind nicht im Stich gelassen. Sondern manche Situationen kann man nicht steuern.

Kommt für dich vlt ein weiterer Kaiserschnitt in frage? Aber damit ein geplanter?
Dann hast du keine Wehen. Und du bekommst eine PDA gelegt so das du bei dem KS wach liegen kannst.

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28. April 2015 um 21:27


Vielen Dank für Deinen Beitrag. Eine Alternative ist es auf jeden Fall, allerdings sind die Risiken auch nicht außer Acht zu lassen. Eine weitläufige Bekannte hatte sich auch für diese Variante entschieden und vor dem Eingriff mußte sie ja die Infoerklärung unterschreiben, daß wenn es schief geht, sie dann evtl.gelähmt bliebe. Und genau so war es auch. Sie unterschrieb das und prompt trat der Ausnahmezustand ein. Also eine gewisse Angst besteht auch da...Aber alles hat eben seine Risiken, ich weiß, aber ich bin inzwischen sehr ängstlich. Auch was mein Alter für eine weitere SS angeht. Ich nehme seit einigen Wochen Schwangerschaftvitamine, diese Vorlaufzeit ist sozusagen meine Überlegungszeit. Ich habe auch da meine Bedenken, dass ich ein behindertes Kind bekomme. Ich war von meinem Partner mit dem Kinderwunsch etwas überrannt, ich bräuchte vielleicht noch einige Zeit um mir klar zu werden, nur diese Zeit habe ich nicht mehr. Den ganzen Tag bis ich schlafe drehen sich meine Gedanken um dieses Thema. Ich werde noch wahnsinnig. Ein Königreich für einen klaren Gedanken....

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