Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Geburtsplan Pro&Contra

Geburtsplan Pro&Contra

15. November 2013 um 12:24 Letzte Antwort: 16. November 2013 um 1:45

Hallo zusammen,

Ich bin ja nun 17SSW und mache mir auch seit der Besichtigung des Krankenhauses vor ein paar Tagen viele Gedanken um die Geburt.

Ich möchte meine Tochter Normal auf die Welt bringen.
Man machte mir den Vorschlag einen Geburtsplan zu erstellen. Es beruhigt einfach und man hat dann am Ende auch genaue Vorstellung und das soll etwas beruhigen.

Nun habe ich mich via Google mal schlau gemacht und auch einige Vordrucke (PDF) gefunden.

ein beispiel:
http://www.mama-kind-buch.de/uploads/2013/01/geburtsplan.pdf

http://www.gofeminin.de/maternite/geburtsplan/geburtsplan_gofeminin.pdf

Was sagt ihr dazu? Sinnvoll oder Schwachsinn?

Mehr lesen

15. November 2013 um 21:28

Also..
..ich hatte keinen Geburtsplan, aber natürlich auch klare Wünsche. Zunächst einmal habe ich mir ein Krankenhaus ausgesucht, wo die Hebammen das Sagen haben und nicht die Ärzte. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und es war dann auch tatsächlich kein Arzt bei der Geburt dabei, nur fürs Nähen der Geburtsverletzungen. Dann habe ich mit meinem Mann einen GVK besucht und ihm eingeimpft was ich will und was nicht, damit er meine Interessen vertreten konnte, während ich in den Wehen lag und mit Schreien beschäftigt war.

Manche Entscheidungen habe ich aber auch den Profis überlassen und das war richtig so: Ich wollte eigentlich keine PDA aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden die Schmerzen doch zu stark und ich hab gesagt "gebt mir irgendwas - egal was". Und zu meinem Glück hatte die Hebamme auch etwas anderes als die PDA im Programm. Ich bekam Lachgas, die Wirkung ist ähnlich, die Spitzen der Wehen werden gekappt, doch dafür gibt's keine unangenehmen Nebenwirkungen. Hätte ich einfach nur nach einer PDA verlangt, wäre mir diese tolle Alternative entgangen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. November 2013 um 1:45

Warum nicht?
Ich hatte meinen Geburtsplan nicht fertig: Wollte mich am Wochenende dran setzen, bin stattdessen lieber in die Klinik, um mein Kind zu bekommen.
Ich wusste aber die Eckpunkte: Dass ich eine komplett Hebammengeleitete Geburt wollte, nach Möglichkeit keine Eingriffe und viel Zeit und Ruhe. Habe dann der Hebi gesagt, dass ich eigentlich keine Schmerzmittel wollte, mir aber nicht mehr sicher sei, ob ich das schaffe. Sie wollte nur wissen, ob ich die Möglichkeiten kenne. Als ich bejahte, war das Thema durch. Mir wurde nichts angeboten und ich habe genau die Geburt bekommen, die ich mir erträumt habe. Wenn man seine Wünsche kennt und sie gut kommunizieren kann und die Klinik sorgfältig gemäß den eigenen Wünschen ausgesucht hat, braucht es nicht zwingend. Genauso wichtig ist aber, dass man flexibel bleibt und unter der Geburt auf sich und seinen Körper hört und die akuten Wünsche und Bedürfnisse durchsetzen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club