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Geburtshaus! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht

17. Dezember 2010 um 12:47

Hi an alle,

ich habe mich jetzt kurzfristig dazu entschieden, nicht im Krankenhaus zu entbinden, sondern in einem Geburtshaus.

Meine Hauptgründe hierfür:
ich kann Krankenhäuser nicht ausstehen. Möchte den Ärzten nicht hilflos ausgeliefert sein. Woher weiß ich, wenn ein Arzt einen KS anordnet, ob dieser wirklich notwendig wäre? Ich hatte bis jetzt eine problemlos und normal verlaufende Schwangerschaft und möchte deshalb auch eine möglichst natürliche Geburt.

Ich habe deshalb auch extra noch in der späten SS die Hebamme gewechselt, weil meine alte Hebamme mich ständig zu einer PDA überreden wollte und es nicht nachvollziehen konnte, warum ich keine Betäubung will.

Natürlich gibt es noch mehr Gründe, warum ich mich für einen Hebammenwechsel und gegen ein Krankenhaus entschieden habe.

Mich würde interessieren, was eure Gründe für ein Geburtshaus waren und welche Erfahrungen ihr bei der Entbindung hattet.

LG
Angel (35 SSW)

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17. Dezember 2010 um 16:25

Wunderschön!
Ich habe auch mein erstes Kind im GH entbunden. Die nächste Klinik war um die Ecke, meine Hebamme war ganz toll, es war ruhig und entspannt, niemand hat mich genervt, es war wunderbar! Ich habe alles nach meinem Tempo gemacht, mich bewegt, wie ich wollte. Meine Hebamme und mein Freund waren einfach nur da, haben mir Mut gemacht und meine Launen ausgehalten .

Ich habe mich erst im Laufe der ersten Schwangerschaft dazu entschieden, da auch ich KHs überhaupt nicht mag und den hektischen Betrieb dort nicht gerade entspannend finde.

Es kommt allerdings wirklich sehr auf Deine Hebamme an. Wenn die gut ist und die Chemie stimmt, würde ich es auf jeden Fall versuchen.

Zu den Risiken: Unter der Geburt meines Sohnes wurden dessen Herztöne schlechter (ich habe das nicht mitbekommen und es hat auch keiner gesagt, damit ich nicht verkrampfe!). Meine Hebamme hat eine Kollegin gerufen und sie haben zusammen beratschlagt, alles kontrolliert und das KH alarmiert, falls die Geburt schiefgeht (mir wurde gesagt, die andere Hebamme müsse 'üben' ). Es war für alles gesorgt, aber ich wurde damit ganz in Ruhe gelassen, damit ich gut gebären kann.
Der Muttermund war dann sehr schnell offen und der Kleine verklemmte sich mit der Schulter. trotzdem meine Hebamme bis dahin immer so entspannt war und ganz ganz ruhig wirkte - da fuhr sie das ganze Programm auf (Instrumente etc), bekam ihn aber dann doch mit einem Ruck heraus (Autsch! ).

Langer Rede kurzer Sinn: Es ist sicher nicht für jeden gut, aber wenn man seinen Körper gut kennt und sich dort sicherer fühlt, ist es wunderbar!

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