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Geburtshaus oder Klinik

21. Oktober 2008 um 13:39 Letzte Antwort: 21. Oktober 2008 um 18:13

Hallo Ihr Lieben!!

Habe mir bereits ein Geburtshaus angesehen und werde mir diese Woche noch eins bei mir in der Gegend anschauen.
Ich finde die Atmosphäre und die persönliche Betreuung durch eine Hebamme sehr angenehm und auch die Räumlichkeiten!
Was kommt für euch in Frage Klinik oder Geburtshaus, bin noch verunsichert!!! Und warum??

LG Sunflower882 + Babyboy

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21. Oktober 2008 um 13:46

Hi
also für mich kommt grundsätzlich nur eine klinik mit neugeborenen intensiv in frage! ich hab leider schon ein paar krasse sachen gesehen wo es wirklich nur glück war das die neugeborenen intensiv da war ansonsten wäre das wohl schlimmste passiert (und das trotz völlig komplikationsloser ss und geburt)! für mich ist es einfach eine absicherung. ich denke jeder sollte da entbinden wo er sich am wohlsten und geborgensten fühlt. denn ich glaube nur so kann man sich auch unter der geburt richtig entspannen!
lg petra

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21. Oktober 2008 um 13:50
In Antwort auf darla_12688860

Hi
also für mich kommt grundsätzlich nur eine klinik mit neugeborenen intensiv in frage! ich hab leider schon ein paar krasse sachen gesehen wo es wirklich nur glück war das die neugeborenen intensiv da war ansonsten wäre das wohl schlimmste passiert (und das trotz völlig komplikationsloser ss und geburt)! für mich ist es einfach eine absicherung. ich denke jeder sollte da entbinden wo er sich am wohlsten und geborgensten fühlt. denn ich glaube nur so kann man sich auch unter der geburt richtig entspannen!
lg petra

Hallo!!
Habe eben auch bedenken das kein Arzt vor Ort ist!! Es ist zwar laut meiner Ärztin alles in bester Ordnung, aber man weis ja nie.

LG Sunflower822

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21. Oktober 2008 um 13:52

...
Hallo Sunflower,

für mich kommt das Geburtshaus nicht in Frage, da mir die ausschließliche Betreuung durch die Hebamme nicht gefällt. Zumal man ja auch ambulant entbindet und dann zu Hause weiter betreut wird.

Ich möchte mir alle Optionen offen halten, z.B. auch die PDA. Prinzipiell würde ich zwar gerne drauf verzichten, aber woher soll ich schon wissen wie es mir unter der Geburt geht.
Und ich glaube, daß ich ganz froh sein werde noch 3 Tage 24Stunden pro Tag in der Klinik betreut zu werden. Denn Fragen werden in dieser Zeit sicher kommen.

Es kommt halt darauf an, ob Du gerne einen Arzt in der Nähe haben möchtest. Bei unserer Wahl-Klinik ist bei jeder Geburt ein Arzt anwesend und kontrolliert das Kind, während die Hebamme einem beim Geburtsverlauf hilft, den Damm hält usw.

Im Endeffekt musst Du Dich wohl und sicher fühlen sonst verspannst Du Dich. Wenn Du Dir unsicher bist frag doch einfach in der Klinik nach ob Du Dir den Kreißsaal (nochmal) anschauen kannst, ebenso im Geburtshaus.

Gruß,
Vanessa

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21. Oktober 2008 um 14:01

Werde
mir auch noch eine Klinik hier in Berlin raussuchen, die wir uns dann anschauen werden mit meinem Partner!!
Da es mein erstes Kind ist, kann ich leider noch nicht vergleichen was besser wäre und bedanke mich bei euch für eure Meinungen!!
LG Sunflower822

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21. Oktober 2008 um 14:03

Geburtshaus!
Eine bessere Betreuung ist im KH auf gar keinen Fall gegeben. Da rennen die Ärzte von einer Patientin zur anderen, die Hebammen, die nicht 1:1 vorhanden sind, die Schwestern, Azubis und und und. Jeder fingert an dir rum und keiner weiß Bescheid. Du hängst am Wehenschreiber und wirst eben von Maschinen überwacht. Das ist alles.

Und alleine das ist für mich schon ein zu hoher Stressfaktor. Keine Bewegungsfreiheit, keiner hört dir zu, keiner geht auf deine Wünsche ein.

Hier eine Seite die dir bei deiner Entscheidung evtl. helfen könnte:

http://www.quag.de/content/information.htm

Gruß

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21. Oktober 2008 um 14:06

Kenn das auch!!
Das was du schilderst ist eben auch unser Problem, meine und seine Eltern sind der Meinung im Krankenhaus wäre es besser das KInd zur Welt zu bringen usw.!!!

LG Sunflower822

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21. Oktober 2008 um 14:07
In Antwort auf haydee_12725897

Hallo!!
Habe eben auch bedenken das kein Arzt vor Ort ist!! Es ist zwar laut meiner Ärztin alles in bester Ordnung, aber man weis ja nie.

LG Sunflower822

Sun
hab gesehen du kommst aus berlin! hab meine zwillinge damals in neukölln bekommen und geh da auch jetzt wieder hin! ist ein kh das ich absolut empfehlen kann! ich habe da noch nie einen unfreundlichen arzt oder eine unfreundliche hebi (oder auch hebi schülerin) kennengelernt! es war immer sehr nett dort! die bieten auch während der ss schwangeren beratung an ist ganz super!
lg petra

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21. Oktober 2008 um 14:10
In Antwort auf an0N_1273125499z

Geburtshaus!
Eine bessere Betreuung ist im KH auf gar keinen Fall gegeben. Da rennen die Ärzte von einer Patientin zur anderen, die Hebammen, die nicht 1:1 vorhanden sind, die Schwestern, Azubis und und und. Jeder fingert an dir rum und keiner weiß Bescheid. Du hängst am Wehenschreiber und wirst eben von Maschinen überwacht. Das ist alles.

Und alleine das ist für mich schon ein zu hoher Stressfaktor. Keine Bewegungsfreiheit, keiner hört dir zu, keiner geht auf deine Wünsche ein.

Hier eine Seite die dir bei deiner Entscheidung evtl. helfen könnte:

http://www.quag.de/content/information.htm

Gruß

Danke
es tut gut zu hören das es auch Frauen gibt die anders denken!!
Werde mir die Seite gleich mal anschauen!!

LG

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21. Oktober 2008 um 14:12

Ich hab im Geburtshaus entbunden,
und hab da nur Vorteile gesehen.

Unser Geburtshaus ist in Rufweite von mehreren Kliniken, im Notfall ist der Kindernotarzt sehr schnell da. Und die Hebis haben ein Sauerstoffgerät. Aber dieser Notfall tritt eben kaum ein, weil die Hebis sehr früh erkennen, wenn was nicht richtig läuft, und dann ins KH verlegen.

Das ist eben machbar, weil sie ständig bei einem sind während der Entbindung - und weil sie einen auch schon kennen durch die Vorsorgeuntersuchungen. Daher merken sie gleich, wenn was nicht stimmt. (In dem Jahr, bevor ich im GH war, haben sie nur 10 Geburten ins KH verlegt. Keine Mutter musste mit dem Krankenwagen fahren, alle konnten sich vom werdenden Papa fahren lassen. 9 haben im KH dann spontan entbunden, 1 hatte einen KS.)

Vorteile für mich:
- Betreuung durch Hebammen, die ich schon kenne
- keine KH-Atmosphäre (kann ich gar nicht brauchen )
- keine wechselnden Tag-/Nachtschwestern, die mir dann 25 verschiedene Meinungen zum Stillen erzählen
- nach 3 Stunden heehen ins eigene Bett, (eigenes Bad und WC) und keine Besucher, außer *ich* lasse sie durch die Wohnungstür
- keine Zimmernachbarin, die vielleicht den Babyblues hat oder ständig Besuch kriegt
- kann mich daher daheim besser erholen
- Entbindung ist einfacher, wenn man entspannt ist - gewohnte Umgebung, gewohnte Leute, kleiner gemütlicher Raum. Nicht: fremde Ärzte, mehrere Kreißsäle, zwischen denen die Hebamme hin- und herrennt
- guter Start ins Stillen, weil das Kind gleich angelegt wird und die Hebis einen dann 1 Std in Ruhe lassen (war herrlich )
- keine Schwestern, die dann nachts Zuckerlösung füttern, ohne es abgesprochen zu haben

Nachteile:
- die U2 muss man selber organisieren - also einen KiA suchen, der das möglichst per Hausbesuch macht. Dürfte aber kein Problem sein.
- man muss 172 wohlmeinenden Bekannten erklären, dass man keine verantwortungslose Mutter ist, nur weil man sein Kind ohne PDA und ohne Chirurg neben dem Bett zur Welt bringen will

LG Flocke

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21. Oktober 2008 um 14:17

Definitiv Klinik,
denn leider hat niemand von uns hellseherische Fähigkeiten und kann zu 100% von einer Bilderbuchgeburt ausgehen. Meine Schwangerschaft verläuft bis jetzt komplikationslos, aber das ist noch lange kein Grund für mich alle Risiken zu vergessen und zu denken, dass die Geburt genauso verläuft wie ich sie mir vorstelle. Meist ist sogar das Gegenteil der Fall.
Natürlich hoffe ich, dass alles gut geht. Aber was ist wenn nicht? Wenn du eine PDA brauchst, oder NotKS gemacht werden muss, oder wenn es dem Baby nicht gut geht oder oder oder....
Das ist es mir nicht wert, wegen der gemütlichen Atmosphäre auf Sicherheit zu verzichten.

LG, Alissa (38 SSW)

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21. Oktober 2008 um 14:17
In Antwort auf dido_12505171

Ich hab im Geburtshaus entbunden,
und hab da nur Vorteile gesehen.

Unser Geburtshaus ist in Rufweite von mehreren Kliniken, im Notfall ist der Kindernotarzt sehr schnell da. Und die Hebis haben ein Sauerstoffgerät. Aber dieser Notfall tritt eben kaum ein, weil die Hebis sehr früh erkennen, wenn was nicht richtig läuft, und dann ins KH verlegen.

Das ist eben machbar, weil sie ständig bei einem sind während der Entbindung - und weil sie einen auch schon kennen durch die Vorsorgeuntersuchungen. Daher merken sie gleich, wenn was nicht stimmt. (In dem Jahr, bevor ich im GH war, haben sie nur 10 Geburten ins KH verlegt. Keine Mutter musste mit dem Krankenwagen fahren, alle konnten sich vom werdenden Papa fahren lassen. 9 haben im KH dann spontan entbunden, 1 hatte einen KS.)

Vorteile für mich:
- Betreuung durch Hebammen, die ich schon kenne
- keine KH-Atmosphäre (kann ich gar nicht brauchen )
- keine wechselnden Tag-/Nachtschwestern, die mir dann 25 verschiedene Meinungen zum Stillen erzählen
- nach 3 Stunden heehen ins eigene Bett, (eigenes Bad und WC) und keine Besucher, außer *ich* lasse sie durch die Wohnungstür
- keine Zimmernachbarin, die vielleicht den Babyblues hat oder ständig Besuch kriegt
- kann mich daher daheim besser erholen
- Entbindung ist einfacher, wenn man entspannt ist - gewohnte Umgebung, gewohnte Leute, kleiner gemütlicher Raum. Nicht: fremde Ärzte, mehrere Kreißsäle, zwischen denen die Hebamme hin- und herrennt
- guter Start ins Stillen, weil das Kind gleich angelegt wird und die Hebis einen dann 1 Std in Ruhe lassen (war herrlich )
- keine Schwestern, die dann nachts Zuckerlösung füttern, ohne es abgesprochen zu haben

Nachteile:
- die U2 muss man selber organisieren - also einen KiA suchen, der das möglichst per Hausbesuch macht. Dürfte aber kein Problem sein.
- man muss 172 wohlmeinenden Bekannten erklären, dass man keine verantwortungslose Mutter ist, nur weil man sein Kind ohne PDA und ohne Chirurg neben dem Bett zur Welt bringen will

LG Flocke




danke für den Bericht.

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21. Oktober 2008 um 14:21
In Antwort auf dido_12505171

Ich hab im Geburtshaus entbunden,
und hab da nur Vorteile gesehen.

Unser Geburtshaus ist in Rufweite von mehreren Kliniken, im Notfall ist der Kindernotarzt sehr schnell da. Und die Hebis haben ein Sauerstoffgerät. Aber dieser Notfall tritt eben kaum ein, weil die Hebis sehr früh erkennen, wenn was nicht richtig läuft, und dann ins KH verlegen.

Das ist eben machbar, weil sie ständig bei einem sind während der Entbindung - und weil sie einen auch schon kennen durch die Vorsorgeuntersuchungen. Daher merken sie gleich, wenn was nicht stimmt. (In dem Jahr, bevor ich im GH war, haben sie nur 10 Geburten ins KH verlegt. Keine Mutter musste mit dem Krankenwagen fahren, alle konnten sich vom werdenden Papa fahren lassen. 9 haben im KH dann spontan entbunden, 1 hatte einen KS.)

Vorteile für mich:
- Betreuung durch Hebammen, die ich schon kenne
- keine KH-Atmosphäre (kann ich gar nicht brauchen )
- keine wechselnden Tag-/Nachtschwestern, die mir dann 25 verschiedene Meinungen zum Stillen erzählen
- nach 3 Stunden heehen ins eigene Bett, (eigenes Bad und WC) und keine Besucher, außer *ich* lasse sie durch die Wohnungstür
- keine Zimmernachbarin, die vielleicht den Babyblues hat oder ständig Besuch kriegt
- kann mich daher daheim besser erholen
- Entbindung ist einfacher, wenn man entspannt ist - gewohnte Umgebung, gewohnte Leute, kleiner gemütlicher Raum. Nicht: fremde Ärzte, mehrere Kreißsäle, zwischen denen die Hebamme hin- und herrennt
- guter Start ins Stillen, weil das Kind gleich angelegt wird und die Hebis einen dann 1 Std in Ruhe lassen (war herrlich )
- keine Schwestern, die dann nachts Zuckerlösung füttern, ohne es abgesprochen zu haben

Nachteile:
- die U2 muss man selber organisieren - also einen KiA suchen, der das möglichst per Hausbesuch macht. Dürfte aber kein Problem sein.
- man muss 172 wohlmeinenden Bekannten erklären, dass man keine verantwortungslose Mutter ist, nur weil man sein Kind ohne PDA und ohne Chirurg neben dem Bett zur Welt bringen will

LG Flocke

Das freut mich zu hören!!
Werde mir Morgen also das zweite Geburtshaus ansehen und mich von meinem Gefühl leiten lassen, was für uns besser ist!!
Dank an Euch!!
LG Sunflower822

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21. Oktober 2008 um 15:03
In Antwort auf alissa08

Definitiv Klinik,
denn leider hat niemand von uns hellseherische Fähigkeiten und kann zu 100% von einer Bilderbuchgeburt ausgehen. Meine Schwangerschaft verläuft bis jetzt komplikationslos, aber das ist noch lange kein Grund für mich alle Risiken zu vergessen und zu denken, dass die Geburt genauso verläuft wie ich sie mir vorstelle. Meist ist sogar das Gegenteil der Fall.
Natürlich hoffe ich, dass alles gut geht. Aber was ist wenn nicht? Wenn du eine PDA brauchst, oder NotKS gemacht werden muss, oder wenn es dem Baby nicht gut geht oder oder oder....
Das ist es mir nicht wert, wegen der gemütlichen Atmosphäre auf Sicherheit zu verzichten.

LG, Alissa (38 SSW)

Alissa,
in Holland wurden bis vor 2, 3 Jahren die meisten Kinder im Geburtshaus oder zuhause zur Welt gebracht.

Holland hatte da die BESTE Überlebensrate für Mutter UND Kind WELTWEIT.

Soviel zur Sicherheit
LG

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21. Oktober 2008 um 18:13
In Antwort auf dido_12505171

Alissa,
in Holland wurden bis vor 2, 3 Jahren die meisten Kinder im Geburtshaus oder zuhause zur Welt gebracht.

Holland hatte da die BESTE Überlebensrate für Mutter UND Kind WELTWEIT.

Soviel zur Sicherheit
LG

Verlegen soll so einfach und schnell gehen?
Ich stelle es mir aber nicht wie ein Spaziergang vor. Bis das Kind auf die Kinderintensivstation kommt wird mind. eine halbe Stunde vergehen (im besten Fall), und es gibt -zig Beispiele wo das Kind durch diese Verzögerung Schaden genommen hat (erst vor kurzem gab es eine Reportage über so einen Fall: Plazentavorfall bei der Hausgeburt, der Krankenwagen war nicht extra dafür ausgerüstet Neugeborene zu transportieren, und die Kleine erlitt dauerhaften Schaden durch die Sauerstoffunterversorgung). Außerdem werden Kind und Mutter getrennt.
Ich möchte niemandem Angst machen und irgendwas einreden schon gar nicht, jeder muss es mit sich selbst ausmachen. Es ist einfach so, dass das Risiko immer bleibt und ich finde es schlimm wenn es verhalmlost wird.
Wenn die Geburt komplikationslos verläuft - schön, was besseres kann man sich nicht wünschen, nur weiß man es vorher nicht.

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