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Geburtsbericht von unserer Neele Sophie

14. Oktober 2011 um 13:21

Ich kann nun mal einen Geburtsbericht schreiben, der allen Mädels, die Angst haben, Mut macht.
Es kann euch auch so gehen wie mir!

Unsere Neele Sophie kam am 12.08. um 1:48 Uhr mit 50 cm und 3400 Gramm zur Welt.

Nach tagelangem Warten,(der Entbindungstermin sollte der 05.08. sein) und Akkupunktur und ein paar Miniwehen kamen am Donnerstag Nachmittag die ersten regelmäßigen Wehen, direkt so im Abstand von ca 3-4 Minuten.
Allerdings waren diese echt völlig schmerzlos, ich hab nur gemerkt, dass mein Bauch hart wurde.
Also sind wir nach dem Mittagessen im Imbiss nochmal nach Hause gefahren, ich hab in Ruhe nochmal meine Tasche überprüft, noch ein bisschen Fern gesehen und dann um 19 Uhr sind wir los gefahren zum Krankenhaus.
Dort bin ich im Kreissaal dann ganz nett begrüßt worden, erstmal wurde CTG geschrieben und dann noch ein Ultraschall gemacht.
Zu der Zeit war der Muttermund ca 3 cm geöffnet.
Dann um ca 20 Uhr sind wir nach oben auf ein *Übergangszimmer*, die Mutter-Kind-Station war ziemlich voll, da hab ich dann versucht noch ein wenig zu essen, bin aber kaum dazu gekommen, weil ich alle 3 Minuten die Wehen veratmen musste.
Die taten dann auch schon ein wenig weh, aber es war auszuhalten.
Um halb zehn bin ich dann runter zum nächsten CTG, da kam dann auch meine Mutti dazu.Wir hatten Glück dass ausser uns niemand im Kreissaal-Bereich war, deshalb durften dann mein Schatz und meine Mum mit ins Ctg-Zimmer.
So ab ca 22.30 Uhr waren die Wehen dann schon recht stark, so dass ich wirklich feste veratmen musste, aber mir hat immer jemand den Rücken massiert, das tat wirklich gut.Und ich hatte ein Tau zum festhalten an der Decke, da hab ich immer schön reingepackt.(Ich hatte noch zwei Tage später den Mittelfinger taub
Zwischen den Wehen konnte ich super entspannen.
Zwischendurch wurde die Öffnung des Muttermundes überprüft, da hat unsere Kleine uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt, weil auf einmal die Herztöne weg waren. Zack wurde ich fast wörtlich auf den Kopf gestellt und da waren die gewohnten Töne wieder.
Irgendwie verging die Zeit in den Wehen wie im Flug, irgendwann hat mir meine Hebamme nur noch gesagt, wir wechseln jetzt mal das Zimmer, also ab in den Kreissaal.
Ich geh mal davon aus dass mein Muttermund dementsprechend weit geöffnet war und es setzten auch fast sofort die Presswehen ein.
Leider weiß keiner von uns mehr genau wie lange wir im Kreissaal waren, ich denke höchstens eine Stunde.
Zwischendurch musste ich die Presswehen veratmen und sollte in den Vierfüßler-Stand, weil Neele den Kopf falsch herum liegen hatte, sie schaute wohl nach oben statt nach unten.
Und als dann das CTG-Gerät nicht mehr gearbeitet hat (super!) wollte die Ärztin dann Blut von Madams Kopf abnehmen...
Tja, da hat sie es sich schnell anders überlegt und sich gedreht.
Und dann, nach 3 Presswehen war die Motte da.
Ein Schrei und ich war die glücklichste Mama auf der Welt.
Es ging im Nachhinein alles so schnell dass ich sogar vergessen habe die PDA zu wollen

Das einzig Schlimme an der Geburt war meiner Meinung nach das Nähen, da ein Dammschnitt gemacht wurde.Das hat fast eine halbe Stunde gedauert. Und da meine Plazenta nicht von alleine raus wollte bekam ich noch ein Wehenmittel gespritzt, das war auch sehr unangenehm.

Aber jetzt wo ich hier sitze und diesen Bericht schreibe ist alles wieder vergessen!
SO würde ich noch 5 Kinder kriegen, aber das macht mein Freund nicht mit
Ich wünsche allen werdenden Müttern so eine Geburt wie ich sie hatte!
LG

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14. Oktober 2011 um 14:52

Das hört sich
doch ganz gut an

Alles Gute zur Geburt von Neele Sophie!!

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14. Oktober 2011 um 15:44


was für eine Traumgeburt.
Herzlichen Glückwunsch

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