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Geburtsbericht von meinem kleinen Roman

22. Mai 2011 um 22:43

Hier endlich mal der Bericht von der Geburt meines Kleinen:

Am Mittwoch den 4. Mai merkte ich Nachmittags plötzlich immer wieder so etwas wie Bauchschmerzen, was sich allerdings ganz anders anfühlte, als meine Vorwehen, die ich seit ca 3 Wochen etwa alle 10-12 Minuten hatte. Nach und nach wurden die Schmerzen immer schlimmer, gingen aber auch immer wieder weg. Also hab ich meine Hebi angerufen und sie sagte, ich sollte eine halbe Stunde lang beobachten, in welchen Abständen die Schmerzen kommen und sie dann nochmal anrufen. Also eine halbe Stunde gewartet, war etwa alle 5-6 Minuten und nochmal angerufen. Sie fragte dann, ob ich mit meiner Mutter in ihre Praxis fahren könnte, da sie kurze Zeit später noch einen Kurs da hatte. Klar konnte ich, hatte gerade eh nichts besseres vor. Also hin da, sie hat mich gegen 19:00 Uhr untersucht und ans CTG angeschlossen und sagte, der Muttermund sei etwa 2cm geöffnet, Wehen sind stark vorhanden, allerdings etwas zu unregelmäßig, ich sollte allerdings so bis 21:00 Uhr im Krankenhaus sein und sie meldet mich schonmal zur Entbindung an.
Ich dachte nur Juhu!! Endlich geht es los!!
Ich also direkt meinen Freund angerufen und ihm gesagt, dass er zu mir nach Hause kommen soll und mit mir ins Krankenhaus fahren soll. Er dachte erst natürlich, ich würde ihn verarschen, ist aber dann glücklicherweise trotzdem gekommen.
Gegen halb 9 waren wir dann im Krankenhaus, die Hebi, die dort war hat mich untersucht und ans CTG angeschlossen. Befund: Wehen vorhanden, Muttermund etwa fingerdurchlässig. Ich war total entsetzt und meinte nur "HÄ? Meine Hebi sagte etwa 2 cm!" Und sie meinte nur: "Ne, fingerdurchlässig. Du kriegst jetzt erstmal ein Zimmer und kannst dich hinlegen und ich schätze mal, dass wir uns dann heute Nacht wiedersehen." Ok, mit "heute Nacht" konnte ich auch noch leben, war also immer noch etwas aufgeregt, hab mich dann aber erstmal schlafen gelegt. Mein Freund ist dann für die Nacht wieder nach Hause gefahren und ich habe gesagt, wenn sich was tut, melde ich mich bei ihm. (Leider war das KH zu überfüllt und er konnte nicht da bleiben.) Nachts habe ich dann fast nicht geschlafen, hatte die ganze Zeit Wehen und irgendwann gegen 3:00 Uhr reichte es mir und ich bin nochmal zum Kreißsaal gegangen um mich nochmal untersuchen zu lassen.
Befund: Muttermund etwa 2 cm. Die Hebi sagte aber, wir hätten noch etwas Zeit und ich bräuchte meinen Freund noch nicht anzurufen. Er wäre von Zuhause sowieso innerhalb von ca 10 Minuten beim KH. Ok, also erstmal wieder ins Bett. Ich sollte morgens um 8:00 Uhr zur weiteren Untersuchung kommen.
Ich also morgens um 8:00 Uhr wieder hin, wieder untersucht und die Hebi sagte "Mhhm...Muttermund immernoch bei 2 cm. Komisch, bei DEN Wehen die du hast, müsste das viel schneller weiter gehen.. Naja, warten wir mal ab." (Die Wehen waren übrigens noch sehr gut auszuhalten und gut zu veratmen.) Ich wurde dann auf "spätestens" mittags 12:00 Uhr vertröstet.
Ich dann mittags wieder hin, immernoch das gleiche. Neue Hebi, gleicher Satz "Mhhm,komisch...also bei den Wehen müsste das doch jetzt langsam mal weiter gehen..." Ich schon total frustriert weil mir jedes Mal prophezeit wurde, dass das Kind bis zu dem Zeitpunkt längst da wäre." Das ganze Spiel zog sich dann noch bis Freitags morgens (!!!) hin und ich war mittlerweile total fertig. Das war der dritte Tag mit Wehen, die zweite Nacht ohne Schlaf und immernoch kein Fortschritt. Zu allem Übel machte mir dann die Hebi die Donnerstags nachts im Dienst war auch nochmal falsche Hoffnung sagte bei der Untersuchung "Ich kann den Kopf schon relativ weit unten fühlen und deine Fruchtblase ist so sehr nach unten gewölbt und steht unter so großem Druck, dass ich stark davon ausgehe, dass die in den nächsten Stunden platzt und wir uns dann wiedersehen. Morgens waren wir dann leider noch keinen Schritt weiter, ich war nur noch fertig und habe die Ärztin gefragt, ob sie mich nicht bitte einleiten könnten, weil ich das viel länger nicht mehr könnte. (Wurde mir von meiner Hebi auch geraten, um eine Einleitung zu bitten, weil sie meinte, dass ich sonst für die eigentliche Geburt nicht mehr genug Kraft hätte.) Antwort: "Dem Kind geht es ja gut und sie sind ja noch nicht mal am Termin. Nee, das muss nicht sein, das lassen wir." Ich war total fertig, nur noch am heulen und hatte einfach keine Lust mehr. Vormittags wurden die Wehen nochmal schlimmer und ich wusste, dass ich das nicht mehr Tage lang mitmachen würde. Ich also heulend zum Kreißsaal zurück und die Hebamme gefragt, warum ich denn nicht eingeleitet werden könnte. Sie merkte, dass ich wohl echt langsam fertig war und sagte, sie würde bis zur nächsten Untersuchung um 13:30 Uhr nochmal mit der Ärztin sprechen. Nochmal in Verbindung mit meinem neuen Lieblingssatz "Ich versteh auch nicht, wieso es nicht weiter geht. Bei dem Befund müsste das Kind längst da sein."
Um 13:30 Uhr bin ich dann also wieder total entmutigt zum Kreißsaal und hatte die Hoffnung, dass das bis zum Wochenende noch was wird schon aufgegeben.
Dann kam die Hebi rein und sagte "So, da sie ja eingeleitet werden wollten, muss ich sie vorher noch über die Einnahme der Tablette aufklären." Mein Freund, der mittlerweile auch schon echt fertig war und ich haben uns dann total darüber gefreut. Nach der Aufklärung habe ich dann um 14:00 Uhr die erste und schwächste Einleitungstablette bekommen.

Teil 2 siehe in der Themenübersicht

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23. Mai 2011 um 23:55

Teil 2
Hier noch der Link zu Teil 2
http://forum.gofeminin.de/forum/matern1/__f164991_matern1--AMOUR-Geburtsbericht-von-meinen-Roman-TEIL-2-love.html#2216678

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